
Neue US-Aggression gegen den Iran: Eskalation statt Diplomatie – Die Antwort Teherans
Trump hat einen neuen Zyklus von Bombenangriffen auf den Iran eingeleitet, nachdem „seine Geduld erschöpft“ war, auf die „Kapitulation“ des Irans in einem Krieg zu warten, den die persische Nation längst gewonnen hatte.
Die USA sind nun in diesem Teufelskreis der Ohnmacht gefangen und greifen immer wieder dieselben unbedeutenden Abschussstellen an der Küste an – ohne jegliche Wirkung, lediglich als eine Art qualvolles Zappeln imperialer Frustration. Der Bruchpunkt kam offenbar durch die Weigerung des Iran, den USA und Trump die Genugtuung zu verschaffen, die Wiederöffnung der Straße von Hormus anzukündigen, wie es Trumps flehentliche Forderungen vorsahen.
Die neue Angriffswelle
In der Nacht auf Montag hat die US-Luftwaffe erneut massive Luftschläge gegen den Süden des Iran geflogen. Laut iranischen Staatsmedien gab es Explosionen in den Hafenstädten Bandar Abbas, Sirik und Jask sowie auf der strategisch wichtigen Insel Qeshm. Das Pentagon spricht wie üblich von „militärischen Zielen“ — doch die geografische Lage dieser Orte macht klar, worum es eigentlich geht: die Kontrolle über die Straße von Hormuz, jenes 33 Kilometer breite Nadelöhr, durch das täglich rund 20 Prozent des globalen Öltransports fließen (sollten).
Die Angriffe reihen sich ein in eine Serie von US-Operationen, die bereits am 12. Juli begonnen hatten und offiziell der „Degradierung militärischer Fähigkeiten“ dienen sollen. Wer die Sprache des Pentagons kennt, weiß: Das ist der Standard-Vorwand für strategische Zerstörung.
Die iranische Antwort
Und Teheran antwortet — wie angekündigt, wie erwartet, und mit einer Reichweite, die Washington offenbar unterschätzt hat. Iranische Raketen trafen nach Angaben aus Teheran US-Militärstützpunkte in Bahrain, Kuwait und Jordanien. Das ist keine symbolische Geste. Das ist eine klare Botschaft: Wenn ihr unsere Häfen bombardiert, werden eure Basen in der gesamten Region angegriffen.
Die Live-Berichterstattung von Al Jazeera dokumentiert eine sich in Echtzeit drehende Eskalationsspirale. Iranische Quellen — darunter Fars News, Tasnim News und PressTV — berichten von erheblichen Schäden an den US-Installationen, während westliche Medien das Ausmaß der Gegenschläge herunterspielen.
Das tote Abkommen
Wie Middle East Eye berichtet, wirft der Iran den USA vor, nahezu jeden einzelnen Punkt des Waffenstillstandsabkommens gebrochen zu haben. Ein Abkommen, das ohnehin auf wackligen Füßen stand — ausgehandelt unter Vermittlung regionaler Mächte.
Spätens seit Ende des zweiten Weltkriegs wiederholt sich der Ablauf: Washington verhandelt, unterzeichnet, und bricht dann, sobald die militärische Ausgangslage günstiger erscheint. Das war in allen US-Kriegen seit Korea, Vietnam etc so. Dass Teheran darauf nicht mit diplomatischen Noten, sondern mit ballistischen Raketen antwortet, mag dem westlichen Publikum als „Aggression“ verkauft werden — objektiv betrachtet ist es schlicht das, was jeder souveräne Staat tun würde, wenn seine Hafenstädte unter Beschuss liegen.
Der wahre Grund: Hormus
Warum jetzt? Warum diese Eskalation? Es geht schlicht um die Kontrolle über die Straße von Hormus. Seit Washington im Februar 2026 diesen Krieg vom Zaun gebrochen hat, war klar, dass es um die strategische Dominanz über die wichtigste Öl-Schlagader der Welt geht. Der Iran hat immer wieder signalisiert, dass er im Ernstfall genau diese Wasserstraße blockieren kann — und genau das will das Pentagon um jeden Preis verhindern.
Dass die iranische Marine und die Revolutionsgarden in den letzten Jahren massiv in asymmetrische Seekriegsführung investiert haben — Drohnen, Schnellboote, See-Minen, Anti-Schiffs-Raketen — ist kein Geheimnis. Die US-Angriffe auf Bandar Abbas, den wichtigsten iranischen Marinehafen, zielen genau darauf ab, diese Fähigkeiten zu zerstören, bevor Teheran sie einsetzen kann.
Was kommt als Nächstes?
Washington kann nicht zurückweichen, ohne einen massiven strategischen Gesichtsverlust zu erleiden. Teheran kann nicht nachgeben, ohne seine gesamte militärische Abschreckungsdoktrin zu entwerten. Der Iran hat mit den Angriffen auf US-Basen in drei Nachbarstaaten gezeigt, dass er bereit und fähig ist, den Konflikt regional auszuweiten.
Das wahrscheinlichste Szenario: weitere Angriffe, weitere Gegenschläge, und irgendwann entweder eine faktische Blockade der Straße von Hormuz durch den Iran — mit dramatischen Folgen für die Weltwirtschaft — oder ein weiterer „Waffenstillstand“, der wiederum nur die Pause vor der nächsten Runde darstellt.
Die Geschichte von 73 Jahren US-Aggression gegen einen souveränenen Iran hat der Schweizer Historiker penibel aufgearbeitet und in einem Video erklärt: Daniele Ganser über den historischen Zorn des Iran: Sechs vom Westen vergessene US-Angriffe.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
„Der Iran hat immer wieder signalisiert, dass er im Ernstfall genau diese Wasserstraße blockieren kann — und genau das will das Pentagon um jeden Preis verhindern.“
Diese Aussage halte ich für sehr fraglich beziehungsweise für schlicht für Nato-Propaganda. Mein Eindruck ist, dass es den hinter der US-amerikanischen Regierung stehenden Kräften in Wirklichkeit darum geht, die Strasse von Hormus geschlossen zu halten, um die Weltwirtschaft zum Einsturz zu bringen (Stichwort „Great Reset“).
Jeder sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass sowohl Israel, als auch die USA taktische und sub-taktische Atombomben gegen Gaza, Libanon und Iran einsetzen.
Die Spitzfindigkeit besteht darin, dass diese Atombomben nicht auf der Oberfläche, in der Luft oder im Orbit gesprengt werden, also nicht die „Nuclear Test-Ban Treaty“ brechen. Die einzelnen Sprengsätze sind i.d.R. deutlich unter 10KTN, also schwächer als die Hiroschima-Bombe. So kann eine solche kleine Atombombe verwendet werden, um nur ein Mehrfamilienhaus zu pulverisieren.
Die USA und Israel schießen die Atombomben erst in den Untergrund und sprengen sie dann, was fadenscheinig durch „Peaceful Nuclear Explosions Treaty“ (PNET) ausdrücklich erlaubt ist, aber nur für zivile Zwecke.
Die Pulverisierung entsteht, indem hochfrequente Schallwellen der nuklearen Explosion alle harten Materialen unmittelbar über dem „Ground-Zero“ mikroskopisch zerbrechen. Die radioaktiven Materialien bleiben fast komplett im Untergrund und werden mit dem Schutt überdeckt. Vorwiegend Radon und dessen Zerfallsprodukte erhöhen die Radioaktivität der Umgebung um das Fünffache über dem Normalwert.
Die Sprengung unter PNET wird sehr intensiv zum unterirdischen Bergbau von Erdöl, Erdgas und Edelmetallen weltweit eingesetzt und mit der Falschbezeichnung „Hydraulic Fracking“ verschleiert.
Hier ist der offizielle Text des PNET.
Treaty Between The United States of America and The Union of Soviet Socialist Republics on Underground Nuclear Explosions For Peaceful Purposes (and Protocol Thereto) (PNE Treaty)
https://2009-2017.state.gov/t/isn/5182.htm
Und hier ist eine zusammenfassende Erläuterung der wesentlichen Regeln auf Deutsch:
Erläuterung zum PNET und den Merkmalen der Erdbeben durch Atombomben-Explosionen im Untergrund.
https://geoarchitektur.blogspot.com/p/erlauterung-zum-pnet-und-den-merkmalen.html
Hier mal eine Schlagzeile, wie die Propaganda-Presse der naiven Bevölkerung diese US-Aggression verkauft:
NTV vom 13.07.26:
„US-Militär greift Ziele zum Schutz der Schifffahrt in Straße von Hormus an“.
Laut US-Verfassung darf nur der Kongress einen Krieg erklären. Das will man vor den Zwischenwahlen am 4.11. nicht riskieren. Begrenzte Vergeltungs- oder Präventionsmaßnahmen darf der Präsident aber als Oberbefehlshaber anordnen.
Der Krieg hat noch nicht einmal abgefangen!
Die USA provozieren. Schaut auf die Positionen von USS Abraham Lincoln und USS George HW Bush vom 10.07.2026. Ohne große Eskorte in Reichweite iranischer Schiffsraketen…….
Was würde bei einem erfolgreichen Angriff passieren???? Empfehle da einen Blick auf ein „gewisses“ U-Boot und seiner einsatzbereiten Begleitung.
Die USA sind ein mit Amphetaminen künstlich aufgeblasener Prolet, der von einem drahtigen Wüstenfuchs die Fresse poliert bekommt, aber es einfach nicht wahrhaben will und immer wieder anrennt.
Wir alle wissen, wie so etwas endet.
Der Prolet wird jeden schmutzigen Tricke anwenden, den er zur Verfügung hat und der Kampf wird ausschließlich durch K.O. entschieden, Punkte zählen nichts.
Das hat der Iran begriffen und tritt feste zu, sobald sich der Prolet versucht erneut aufzurichten.
Die USA verballern gerade ihre letzten Nüsse. 2 von 3 „Erfolgsvideos“ des Proleten erinnern an die üblichen Attrappen-Treffer…..
PS: Ich habe gestern gelernt, wie umfassend und akribisch ein Heer aus Spezialisten im Iran damit beschäftigt ist, jedes einzelne Schiff (auch ohne Radar und moderne Technik) im Auge zu behalten.
Es scheint mir unmöglich, den Iran von der Kontrolle der Schroedinger-Strait abzuhalten. Die Amis können machen, was sie wollen, sie werden nichts daran ändern.
Die quer durch den Nahen Osten gehende Trauer um den ermordeten Revolutionsführer Ali Chamenei und die Massen bei der Trauerfeier zeigten eindrucksvoll, dass die Iraner, aber auch Menschen in anderen Staaten, sich keiner militärischen Aggression beugen wollen. Dennoch könnte es sein, dass vielen Iraner aufgrund der wirtschaftlichen Schwierigkeiten, die ja durch diese amerikanischen Angriffe auf Ziele im Iran sich noch verschärfen werden, irgendwann der Geduldsfaden reißt.
Wann kommt endlich das Schiffe Versenken durch den Iran? Ohne wird die USA nie Ruhe geben!
Ich glaube wir nähern uns diesem Zeitpunkt. Soeben hat die iranische Marine eine Warnung veröffentlicht und diese mit aktuellen Luftaufnahmen ihrer Überwachungsdrohnen untermalt, die die US-Navy beobachten/zeigen.
Es muss erst schlimmer werden, bevor es noch schlimmer und dann besser wird. Das würde bedeuten, USrael geht endlich in die Knie und die Orthodoxen schneiden sich ihre Löckchen ab!
Wobei in Takatuka-Buntschland bald strikt verboten sein soll, der gewissen Entität ein „Recht auf Eroberungen“ abzusprechen. Kürzlich habe ich mir übrigens Flugreisen-Angebote angeschaut – schockierende Preise. Wie ich den Artikel verstehe, es könnte noch lange dauern.