
RFK Jr.: Waren Pennsylvanias „Masern-Todesfälle“ schlicht erfunden?
Der Gerichtsmediziner von Lancaster County meldet NULL Masern-Todesfälle – während Pennsylvania öffentlich zwei „masernassoziierte“ Todesfälle verkündet. Eine Chronologie der Intransparenz.
Eine Kontroverse entfaltet sich in Pennsylvania, die exemplarisch zeigt, wie Gesundheitsbehörden mit selektiven Informationen Politik machen. Gouverneur Josh Shapiro verkündete öffentlich zwei „masernassoziierte“ Todesfälle in Lancaster County – doch die lokalen Behörden erklären, sie könnten keinerlei Belege dafür finden, dass irgendjemand im County tatsächlich an Masern gestorben ist. Wie The Focal Points berichtet, brachte RFK Jr. die Diskrepanz auf den Punkt:
„They cannot find ANY measles deaths in Lancaster County.“ („Sie können KEINERLEI Masern-Todesfälle in Lancaster County finden.“)
Der Gerichtsmediziner widerspricht dem Bundesstaat
Lancaster County Commissioner Josh Parsons kontaktierte nach eigenen Angaben persönlich den Gerichtsmediziner, um die Behauptung zu prüfen. Sein Fazit:
„I spoke at length with the coroner himself… they have ZERO cases of measles death.“ („Ich habe ausführlich mit dem Gerichtsmediziner selbst gesprochen… sie haben NULL Fälle von Masern-Tod.“)
Der Gerichtsmediziner kannte demnach lediglich einen Patienten, der „mit Masern, nicht an Masern“ gestorben sei – ein Neugeborenes, das laut Philadelphia Inquirer an einer Milzruptur starb, während Masern-Antikörper erst postmortem nachgewiesen wurden. Ob Pennsylvania genau diese Person als Masern-Todesfall zählt, bleibt unklar. Zur zweiten gemeldeten verstorbenen Person habe es laut Parsons praktisch keinerlei Informationen gegeben.
Selektive Informationspolitik
Bemerkenswert ist, was Parsons hervorhebt: Zu den beiden Personen wurde fast nichts veröffentlicht – außer, dass sie ungeimpft waren.
Dieses eine selektive Detail rückte den Impfstatus sofort ins Zentrum der Geschichte. Der Schluss liegt nahe: Die Ankündigung wurde genutzt, um die Öffentlichkeit zu verängstigen und zu den umstrittenen MMR-Impfungen zu drängen.
Noch beunruhigender wird die Sache durch eine Verfahrensfrage: Todesfälle durch übertragbare Krankheiten müssen in Lancaster County dem Gerichtsmediziner gemeldet werden. Nach direktem Kontakt mit dem Gerichtsmediziner-Büro wurde Parsons jedoch mitgeteilt, es gebe null registrierte Masern-Todesfälle.
Bundesbehörden laufen ins Leere
RFK Jr. erklärt, auch die CDC habe versucht, Informationen aus Pennsylvania zu erhalten – vergeblich. Der Bundesstaat verweigere die Kooperation mit den Bundesgesundheitsbehörden, während die Medien die Todesfälle längst als etablierte Tatsache verbreiten.
Governor Shapiro’s unseemly rush to Lancaster County to convene a national press conference and his giddy delight in announcing two measles deaths was a morose commentary on the contemporary political dialogue. The performance was a replay of the Democrats‘ COVID playbook:… https://t.co/LvZf3br1dB
— Secretary Kennedy (@SecKennedy) August 26, 2026
Dass diese Ankündigung in eine politische Auseinandersetzung eingebettet ist, belegt der Kontext: Shapiro machte die Bundesregierung für sinkende Impfquoten verantwortlich. Kennedy hielt dagegen, der Rückgang habe größtenteils unter der Biden-Administration stattgefunden – und verwies auf seine lange dokumentierte Kritik am Impfkomplex, wie die New York Times einräumt. Der Gesundheitsminister hat nun die Möglichkeit ins Spiel gebracht, dass die Meldung nicht nur verfrüht war, sondern die berichteten Todesfälle „vielleicht sogar gänzlich erfunden“ wurden.
Die zentrale Forderung
Wenn Pennsylvania Belege für zwei durch Masern verursachte Todesfälle besitzt, dann soll der Bundesstaat genügend nicht-identifizierende Informationen veröffentlichen, um diese Behauptung zu untermauern.
Bis dahin bleibt die entscheidende Frage unbeantwortet:
Wo sind die Masern-Todesfälle?
Masern? Beherrschbar!
TKP hatte in einem Interview mit dem Papst der Orthomolekularmedizin Dr. sc.med Bodo Kuklinski mehrfach auch über Masern gesprochen und berichtet. Der in Biochemie bestens bewanderte Wissenschaftler erklärt die tatsächliche Lage:
In armen Ländern ist der Vitamin-A-Mangel endemisch. Masern-Erkrankungen verlaufen dort dramatisch und tödlich. Die Auswertung von 47 Studien bei Kindern vom 1. bis 5. Lebensjahr (1,2 Millionen Kinder) senkte die Vitamin-A-Gabe allein (ohne Vitamin D) die Masernhäufigkeit um 50 %, die Sterblichkeit um 12 %.
Und:
Die Schieflage äußert sich auch in der gesetzlich festgelegten Masernschutzimpfung, ansonsten 2.500 Euro Strafandrohung. Masern waren in Deutschland stets eine gutartig verlaufende Krankheit. Vereinzelt traten sie in Schulklassen auf, ohne dass die anderen erkrankten. Heute sind schwere Verläufe bei unter- oder einseitig ernährten Kindern und Erwachsenen bekannt, vor allem Migranten. Auch hier gilt, statt Impfung – Prophylaxe!
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
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