Infraschall von Windrädern macht krank: Neue Mainzer Studie belegt massiv erhöhtes Risiko für Herzschäden  

2. Mai 2026von 4,4 Minuten Lesezeit

Infraschall von Windrädern schädigt das menschliche Herz – und zwar messbar und signifikant. Eine auf dem 132. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) im April 2026 präsentierte epidemiologische Studie der Universitätsmedizin Mainz liefert den bisher stärksten Beleg aus dem echten Leben.

Die Studie trägt den Titel „Deutlich erhöhte Inzidenz von Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen in Kommunen mit erheblichem Ausbau der Windenergie“ (Poster P-15-07, Abstract ID 85384). Autoren sind Prof. Dr. Christian-Friedrich Vahl, Leiter der Arbeitsgruppe Infraschall an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, und Oliver Dietz.

Hintergrund der Studie

Bereits frühere experimentelle Arbeiten der Mainzer Arbeitsgruppe hatten am isolierten menschlichen Herzmuskelgewebe gezeigt: Infraschall führt zu Kontraktilitätseinbußen und Störungen des intrazellulären Calciumstoffwechsels – also genau den Mechanismen, die Herzinsuffizienz und Rhythmusstörungen begünstigen. Die neue Studie prüfte nun, ob diese Effekte auch unter realen Lebensbedingungen nachweisbar sind.

Methodik – sauber, retrospektiv und verblindet

Die Forscher wählten im Kreis Paderborn vier vergleichbare Gemeinden aus:

  • Belastete Testgruppe (Borchen und Lichtenau): 25.550 Einwohner, massiver Windkraftausbau (Stand 2024: 533 MW, 224 Windenergieanlagen) → hohe Infraschall-Exposition.

  • Kontrollgruppe (Delbrück und Hövelhof): 49.700 Einwohner, nur 14 MW, 8 Anlagen → vernachlässigbare Exposition.

Klimatische Bedingungen, Windrichtungen, Alters- und Geschlechtsstruktur, sozioökonomische Parameter und das Fehlen anderer kardiovaskulärer Noxen (keine Kernkraft, keine Chemie, kein Fluglärm etc.) waren vergleichbar. Die Fallzahlen für Neuerkrankungen (ICD-Codes I50 Herzinsuffizienz und I49 bedrohliche Herzrhythmusstörungen) lieferte die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe über das Informationsfreiheitsgesetz NRW – neutral und diagnostisch verblindet.

Ergebnisse – erschreckend eindeutig

In den exponierten Gemeinden stieg die Inzidenz neu aufgetretener Herzinsuffizienz hochsignifikant (p < 0,0001). In Borchen lag die Steigerung im Jahresmittel 2021–2024 zwischen 21 % und 51 %, in Lichtenau zwischen 20 % und 68 %. Für bedrohliche Rhythmusstörungen (I49) war die Inzidenz ebenfalls auf dem Signifikanzniveau p < 0,0001 deutlich erhöht. Die Kontrollgemeinden dienten als 100 %-Referenz – der Unterschied ist in den Abbildungen des Posters nicht zu übersehen.

Die Altersstruktur der Bevölkerungen war 2024 praktisch identisch, sodass eine Verzerrung durch Demografie ausgeschlossen werden kann.

Schlussfolgerung der Autoren

„Die Daten zeigen am Beispiel der Region Paderborn ein signifikant erhöhtes kardiovaskuläres Neu-Erkrankungsrisiko in Kommunen mit massivem Ausbau der Windenergie an. Es sind daher umgehend geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die exponierte Bevölkerung systematisch über das Risiko von Rhythmusstörungen und Herzinsuffizienz aufzuklären, um zeitnah geeignete therapeutische Maßnahmen ergreifen zu können. Für detaillierte Studien sollten Forschungsmittel bereitgestellt werden, um die Grenzwerte der aufklärungspflichtigen Infraschallbelastung exakt zu definieren.“

Das ist kein „Verschwörungstheorie“-Geschwätz aus dem Internet, sondern eine auf echte Krankenkassendaten gestützte, retrospektive epidemiologische Untersuchung von einem der renommiertesten Herzchirurgen Deutschlands und seiner Arbeitsgruppe Infraschall.

Warum wird das totgeschwiegen?

Weil es nicht ins Narrativ passt. Die Energiewende soll heilig sein. Windräder gelten als „grün“, als „Zukunftstechnologie“, als „Klimaretter“. Dass sie tieffrequenten Infraschall erzeugen, der Wände durchdringt, kilometerweit reicht und das Herzmuskelgewebe direkt schädigt, passt nicht ins Bild. Die betroffenen Bürger in Windkraft-Gebieten berichten seit Jahren von Schlafstörungen, Herzrasen, Schwindel und Erschöpfung – bisher wurden sie als „Hysterie“ oder „Nocebo-Effekt“ abgetan.

Jetzt liegen harte Zahlen vor. Und die kommen genau von der Arbeitsgruppe, die schon in Laborversuchen die molekularen Schäden nachgewiesen hat.

Die Konsequenzen für die Politik

Es reicht nicht mehr, Mindestabstände von 1.000 Metern zu fordern – Vahl selbst hat früher 2.000 Meter empfohlen. Es reicht nicht mehr, die Opfer der Energiewende mit „Schattenwurf“- und „Lärm“-Verordnungen abzuspeisen, die Infraschall ignorieren. Die Bevölkerung in Windkraft-Nähe muss informiert werden. Die Grenzwerte müssen neu definiert, der weitere Ausbau gestoppt und bestehende Anlagen bei Bedarf rückgebaut werden.

Stattdessen plant die Bundesregierung noch mehr Windräder – mitten in Wäldern, in Wohnnähe, auf Kosten von Gesundheit, Landschaft und Strompreisen. Die Ideologie triumphiert über die Wissenschaft.

Die Mainzer Studie ist ein Weckruf. Wer weiterhin behauptet, Windkraft sei „gesund und sauber“, lügt wissentlich oder hat die Daten nicht gelesen.Quellen

Die Realität holt die grüne Traumwelt ein. Infraschall von Windrädern ist kein harmloses Hintergrundrauschen – er ist eine gesundheitliche Noxe. Die Mainzer Forscher haben es schwarz auf weiß bewiesen. Jetzt muss die Politik handeln. Oder sie riskiert, dass noch mehr Menschen buchstäblich das Herz bricht – im Namen des Klimaschutzes.

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4 Kommentare

  1. Jurgen 2. Mai 2026 um 12:38 Uhr - Antworten

    Das ist mir zu einfach erklärt. Infraschall ist nicht in allen Frequenzbereichen schädlich. Man muss sich nur klar machen, dass auch das elektromagnetische Feld der Erde schon in den unteren Frequenzbereichen daherkommt. Die Schuhmann Frequenz und die Erdfrequenz muss man daher ausnehmen und wohl als eher förderlich ansehen, weil der Mensch daran bereits angepasst ist. Aber natürlich gibt es keine Drehfrequenzvorgaben für Windräder…
    siehe jedwede fehlende Berücksichtigung der kritischeren Technikfolgeabschätzungen…

    • Jurgen 2. Mai 2026 um 12:44 Uhr - Antworten

      Das ist mit Handy- und Computerchips dasselbe. Seit den variablen Frequenzen der CPUs im Gigahertzbereich sind sie insgesamt viel schädlicher für den Menschen geworden. Und das auch noch immer nur in Plastikgehäusen.

  2. Gabriele 2. Mai 2026 um 11:53 Uhr - Antworten

    Bis wir draufkommen, wird es für die Mehrheit zu spät sein – wie bei 5 G, 6 G und allem, was wir sonst noch als verordnete Todeskommandos zu erwarten haben.
    Viel schlimmer aber sind die Schäden an Natur und Tierwelt. Das meiste nicht mehr gut zu machen und mit direkten Auswirkungen auf die Umwelt und die Überlebensparameter der Menschheit.
    Die gierigen Kreaturen kapieren nicht, dass man Geld nicht (fr)essen kann…wie es die Indianer schon sagten. Sie würden untergehen und sich eine Minute vor dem sicheren Tod noch die Taschen vollstopfen.

  3. Glass Steagall Act 2. Mai 2026 um 11:49 Uhr - Antworten

    Gestern bin ich noch durch die im Artikel beschriebene Gegend bei Lichtenau (NRW) gefahren. Es ist erschreckend, wieviele Windräder dort konzentriert aufgebaut sind. Hier stehen fast tausende herum. Man sieht sie schon von der Autobahn (A44) aus. Es ist so, als ob man in einem Wald von Windrädern steht … bis zum Horizont. Dazwischen überall Felder und Landwirtschaft, ein paar Höfe und kleine Gemeinden in der Nähe. Es sieht aus wie aus einem dystopischen Science Fiction Film. Und hier stehen noch die älteren kleinen Windräder, nicht die übergroßen, die jetzt überall aufgebaut werden. Auf Google Earth oder Maps sieht man, dass die auch unterhalb von 1.000 Metern an Siedlungen heran gebaut wurden. Diese Gegend wurde vor Jahren als Musterbeispiel für einen neue Energie-Ära beworben. Die Politik war ganz stolz darauf. Heute wissen wir von den Folgen, aber in Berlin will man noch viel mehr davon!
    Sollen die grünen Schwachmaten und ihre Kollegen in Berlin doch mal in diese Gegend ziehen! Dann spüren sie am eigenen Leib was ihre aufgezwungene „Energiewende“ für Mensch und Natur bedeutet! Man müsste sämtliche alten Teile vor dem Bundestag abladen, anstatt sie auf irgendwelche Halden zu packen!

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