
Wie der Green Deal die Umwelt zerstört und Europa deindustrialisiert
Die Fixierung der EU auf E-Autos und der Green Deal allgemein haben massive Konsequenzen für die Umwelt – in Europa und in der ganzen Welt. Zeitgleicht zieht er Industrie aus Europa ab.
Die EU greift weiter massiv in den Markt ein, um E-Autos zu fördern und den Verbrennungsmotor zu verdrängen. Doch der EU-E-Auto-Boom ist teuer bezahlt, wie eine aktuelle Recherche zeigt: verschmutztes Grundwasser, verseuchte Böden und verschmutzte Luft bringen in der EU mehr E-Autos auf die Straße – die Umweltschäden werden nach Indien ausgelagert.
Eine investigative Recherche von Follow the Money unter dem Titel „Tracing the toxic trail from India’s car factories to Europe’s roads“ bestätigt zentrale Vorwürfe. Sie zeigt, wie Zulieferer der europäischen Autoindustrie ihre Produktion nach Indien verschoben haben und dort nun die Umwelt zerstören.
Die Journalisten haben Komponenten aus drei indischen Fabriken – Motherson Sumi, Amphenol und Bharat Forge – zurückverfolgt. Diese Unternehmen liefern Teile an große europäische Automobilhersteller wie Volkswagen, Mercedes-Benz (Daimler) und Renault. Die Produktion steht in direktem Zusammenhang mit der Nachfrage an E-Auto-Komponenten, die durch die EU-Politik künstlich angeheizt wird.Umweltschäden in Indien
Die Recherchen konzentrieren sich auf das Industriegebiet um Pune (Maharashtra), wo mehrere Zulieferer ansässig sind:
- Amphenol (Pune, Bhosari): Das Unternehmen produziert unter anderem Komponenten für Elektrofahrzeuge. Lokale Berichte und Beobachtungen zeigen, dass Abwasser direkt in offene Entwässerungskanäle geleitet wird. Anwohner und Umweltexperten berichten von toxischem Abwasser, das Flora und Fauna schädigt und zur Luftverschmutzung durch Emissionen beiträgt.
- Motherson Sumi (Ambethan bei Pune): Die Fabrik soll fruchtbares Ackerland verschmutzen. Motherson Sumi ist ein weltweit führender Zulieferer von Kabelbäumen, Modulen und anderen Komponenten – auch für Elektrofahrzeuge – und beliefert unter anderem Volkswagen und Daimler. Die Verschmutzung von Boden und potenziell Grundwasser wird von Anwohnern und Experten (u. a. der Umweltexpertin Shailaja Deshpande) direkt mit den Fabrikaktivitäten in Verbindung gebracht.
- Bharat Forge (Pune/Mundhwa): Das Unternehmen, ein wichtiger Schmiedezulieferer für die Automobilindustrie, erhielt im Mai 2024 eine Warnung des Maharashtra Pollution Control Board (MPCB). Grund: Die Einleitung von „substandardem Abwasser mit ölhaltigen Rückständen“ in den Mula-Mutha-Fluss. Anwohner hatten sich beschwert. Das Unternehmen bestreitet eine direkte Einleitung und verweist auf sein Zero-Discharge-Konzept, doch die Behörde sah einen Verstoß gegen Auflagen.
All das geschieht, während die EU-Kommission weiter mit einer angeblichen Klimarettung Politik macht. Auch Indien verfügt über Umweltgesetze, doch die Durchsetzung ist häufig mangelhaft. Verstöße und unzureichende Überwachung bleiben weit verbreitet.
Der EU-Green Deal und die damit verbundenen Vorgaben (strenge CO₂-Flottengrenzwerte für Neuwagen, Fit-for-55-Paket, geplantes Verbot neuer Verbrennungsmotoren ab 2035) setzen die EU-Autobranche unter Druck. Sie zwingen zum schnellen Hochlauf der E-Mobilität, was zu einem massiven globalen Bedarf an spezifischen Komponenten führt – künstlich von der Politik erzeugt.
Während in Europa hohe Umwelt- und Sozialstandards gelten und die Produktion teurer wird (hohe Energiekosten, strenge Regulierung), verlagern oder erweitern Zulieferer Kapazitäten in Ländern wie Indien, wo Lohn- und teilweise auch Umweltkosten niedriger sind.
Die Follow the Money-Recherche zeigt genau diese „toxische Spur“: Europäische Marken profitieren von günstigen Teilen, während die lokalen Umweltkosten externalisiert werden.
Der Green Deal bleibt in der EU in den meisten Fraktionen sakrosankt. Nur rechte Fraktionen trauen sich, den Kurs zu kritisieren. Der EU-Abgeordnete Roman Haider (FPÖ) spricht von einer „hemmungslosen Menschenfeindlichkeit“ und Doppelmoral.
Kritiker wie Haider argumentieren zudem, dass der Green Deal gut bezahlte Industriearbeitsplätze in Europa vernichtet. Tatsächlich stehen Teile der europäischen Automobil- und Zulieferindustrie unter Druck: Hohe Energiekosten, chinesische Konkurrenz bei E-Autos und der schnelle Umstieg führen zu Werksschließungen und Stellenabbau bei Zulieferern. So fördert der Green Deal die Deindustrialisierung in Europa, während er in Billiglohnländern die Umwelt zerstört.
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Die ganze Chose mit der Automobilindustrie bzgl. CO2 Austoßbegrenzungen ist definitiv eine kurzsichtig reglementatorische Ausblühung. Jedes kWh, das an Leistung abgerufen wird, braucht eine genau definierte Menge an verbranntem Kraftstoff. Das ist ein physikalisches Gesetz. Was hier also nur „geregelt“ werden kann ist der Teillastbereich des Verbrennungsmotors. Also alles Kokolores, weil nur im Mitschwimmen bei begrenzter Geschwindigkeit in der Schlange relevant. Hätte man den Motor gleich so betrieben, dass er bei maximaler Leistung im Sägezahnbetrieb liefe, wäre der Wirkungsgrad insgesamt deutlich besser…
„Wie der Green Deal die Umwelt zerstört und Europa deindustrialisiert“, alles von langer Hand geplant war und von den dümmsten und korruptesten Polituhren, die zu haben waren und sind, umgesetzt wurde und wird.
„Grüne“ Energie ist ein Betrug. Sie soll gar nicht funktionieren! – https://coronistan.blogspot.com/2022/09/grune-energie-ist-ein-betrug-sie-soll.html
Das E-Auto war immer schon die Faust aufs Auge der Nachhaltigkeit. Am Beginn der Nachhaltigkeitsdiskussion war klar: Nachhaltigkeit bedeutet eine signifikante Reduktion der Material-, Energie- und Abfallströme. Nicht zufällig plazierte man „Vermeidung“ am Beginn der Abfallhierarchie. Ins E-Auto packt man nun hunderte Kilo Akkus, die extrem energieintensiv produziert werden. Zum Glück auch weit weg von hier. VW verglich einmal die Energie- bzw. CO2-Bilanzen eines VW Golf Diesel und eines E-Golf. Ergebnis: je nach Szenario muss man zwischen 175.000 und 225.000 km fahren, damit der E-Golf Gleichstand erreichen kann. Erst dann bringt der E-Golf in dieser Hinsicht Vorteile (falls er dann überhaupt noch in Betrieb ist).
Nicht berücksichtigt wird dabei allerdings, dass man ja auch den Spritverbrauch des VW Golf Diesel (oder anderer Autos) durch effizientere Motoren und Gewichtseinsparung weiter senken hätte können. Schließlich gab es ja schon 1999 den Lupo 3l TDI mit einem Normverbrauch von 3l Diesel auf 100 km. Das war noch nicht das Ende der Fahnenstange. Man hat sogar einmal vom 2,5 l Auto gesprochen. Ein entsprechendes E-Auto hätte theoretisch mehr als 300.000 km fahren müssen, um da überhaupt mithalten zu können (was wohl nur wenige geschafft hätten). Wobei dann allerdings ein Akku-Tausch fällig gewesen wäre (die Garantie der Hersteller auf Akkus für Automobile ist heute oft auf nur 180.000 km beschränkt). Also ein eher abwegiges Szenario.
Fazit: Man hätte die Autoindustrie in Richtung sehr leichter Fahrzeuge mit hoch energieeffizienten traditionellen Motoren (insbesondere Diesel) lenken müssen. Gewaltige Einsparungen des Energieverbrauches wären so möglich gewesen. Von der Vermeidung anderer Probleme rund um das E-Auto ganz zu schweigen.
Ich denke der „Green Deal“ ist nichts anderes als ein Tarnwort für die Zerstörung der aktuellen Weltordnung! Und gleichzeitig ist es ein Tarnwort für einen „Big Money Deal“ der Machteliten, die das in Gang gesetzt haben! Und die dritte Bedeutung, die darin versteckt ist, heißt „Umverteilung von arm zu reich“!