
Der gedopte Übermensch: Brot, Spiele und Mutanten?
Im Ausdauersport purzeln die Rekorde, zuletzt fiel die Marathon-Schallmauer. Erlebt die Öffentlichkeit eigentlich schon eine Show der Gen-Mutanten ohne es zu wissen? Auszuschließen ist es nicht, und die Lobby des Transhumanismus drängt außerdem dazu, Fragen nach Doping neu zu bewerten.
London, 27. April 2026. Der Kenianer Sabastian Sawe bricht die große Schallmauer und läuft beim London-Marathon in 1:59:30 Stunden ins Ziel. Als erster Mensch bricht er ohne Kunstbedingungen die 2 Stunden Schallmauer. Nur elf Sekunden später schafft dies der Äthopier Yomif Kejelcha ebenfalls, bei seinem Marathondebüt. Sawe lief den letzten Kilometer in unglaublichen 2 Minuten 40 und wirkte im Ziel, als hätte er noch weiterlaufen können.
Beim Chicago-Marathon 2024 lief die Kenianerin Ruth Chepngetich mit 2:09:56 als erste Frau unter 2:10 Stunden – eine Zeit, die laut World Athletics zu den drei größten Leistungen der gesamten Sportgeschichte zählt, direkt hinter Usain Bolts 100- und 200-Meter-Weltrekorden. Wenige Monate später wurde Chepngetich wegen eines positiven Dopingtests für drei Jahre gesperrt. Ihr Weltrekord steht offiziell noch.
Nicht nur der Laufsport erlebt seit kurzem einen Höhepunkt. Auch im Radsport purzeln die Rekorde aus den (gedopten) Zeiten von Lance Armstrong und Marco Pantani. Zuletzt erlebte man das schnellste Paris-Roubaix aller Zeiten. Das berüchtigte Kopsteinpflasterrennen über rund 260 Kilometer wurde mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von fast 49 km/h bestritten. Tadej Pogacar, der Überstar der Radwelt, bricht regelmäßig Rekorde bei berühmten Anstiegen, aber auch seine Konkurrenten stehen ihm nichts nach.
Die Erklärungen für diese Leistungen, man könnte auch spektakuläre Rekorde im Triathlon und auch Schwimmen aufzählen, sind banal: Bessere Ausrüstung (Im Laufsport vor allem die Carbonschuhe), professionelleres Training, bessere Ernährung (tatsächlich sieht man im Radsport keinen „Hungerast“ mehr, weil die Athleten viel mehr Kohlenhydrate zu sich nehmen).
Doch die Leichtigkeit mit den historischen Rekorden gerade gebrochen werden, man darf doch zweifeln. Vor allem nach den Corona-Jahren erlebte man im Ausdauersport einen gewaltigen Sprung. Offiziell ist alles sauber. Zumindest noch. Denn die Verschiebung des Normalen läuft schon.
Im Mai laufen nun die ersten Enhanced Games des Unternehmers Aron D´Souza und von Peter Thiel an. Doping ist dort ausdrücklich erlaubt, ja erwünscht. Es soll die technologisch fortschrittliche Alternative zu den Olympischen Spielen sein – und sie vermutlich auch irgendwann ablösen. Oder die Olympischen Spiele ändern ihre Dopingbestimmungen. Wer weiß, was die Zukunft bringt.
Der Athlet der Zukunft, er dürfte ein Mutant sein. Die Öffentlichkeit würde wohl begeistert zujubeln. Brot und Spiele – ein Verlangen, das sich seit Jahrtausenden nicht geändert hat. Brisant ist die Frage nach Gendoping allemal.
Denn die Gentechnologie und die Biotechnik erlebt massive „Fortschritt“. Auch die Öffentlichkeit hat das mit Corona-mRNA erleben müssen. CRISPR-Cas9 erlaubt heute präzise Eingriffe ins Erbgut. Gentherapien, die einst nur für todkranke Patienten entwickelt wurden, sind technisch zunehmend zugänglich. Und das Pikante daran: Ein Athlet, dessen Körper auf Befehl mehr körpereigenes EPO produziert, hinterlässt keine Spuren im herkömmlichen Doping-Test. Das Hormon ist identisch mit dem, das der Körper ohnehin bildet.
Die Welt-Anti-Doping-Agentur verbietet Gendoping seit 2004. Aber Testen kann die WADA eigentlich nicht. Man hat maximal PCR-Tests zur Verfügung, man weiß aber, wie leicht diese zu manipulieren sind. Aktuell gibt es im Grunde keine gesicherte Testmethode, um eine solche Genmanipulation nachweisen zu können. Es ist nichts Neues: Die Technologie des Dopings ist der Kontrolle voraus. Das war schon das Problem in der Blütezeit des EPO-Dopings. Doch damit kann auch nicht endgültig ausgeschlossen werden, ob die sportliche Weltelite nicht eigentlich bereits aus Genmutanten besteht.
Manipulation und Öffentlichkeit sind vor allem in der hypermedialen Gegenwart nicht mehr voneinander zu trennen. Wir blicken auf Fabelrekorde und fast unglaubliche Leistungen und genießen die Show. Die Sportler gelten als sauber, laut Tests sind sie das auch. Keiner zweifelt aber daran, dass die medizinischen Abteilungen dieser Eliteathleten alles ausreizen, was möglich ist.
Aber die Biotechnologie und die finanzstarke Lobby des Transhumanismus bringt den Sport an einen Scheideweg: Sind das noch „Menschen“ oder schon „Genmutanten“? Die Zwei-Stunden-Grenze ist gefallen – letztlich mit Leichtigkeit. Die nächste Grenze könnte das Verständnis des Menschen selbst angehen.
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Kenianer, Äthiopier u.a. Afrikaner waren schon immer die besten Marathonläufer… wundert mich demnach also überhaupt nicht. Dass die geimpfte Masse nicht mehr mithalten kann auch nicht. Aber wen interessiert es? Der originale Marathon wurde mit Rüstung gelaufen und da sind wir noch lange nicht wieder, auch wenn die Zeit im Pyjama oder Badehose heute kürzer ist, an die Leistung von damals kommt das nicht heran.
Ich sehe mir schon seit Jahren keine Sportwettkämpfe mehr an, weil mir klar ist, dass hier nur getrickst wird! Das bessere und unsichtbare Doping gewinnt. Ist das noch Sport? Der Transhumanismus wird so über Doping in jeder Form, ob chemisch-biologisch oder gentechnisch, hoffähig gemacht und wird zu einem Teil der akzeptierten Gesellschaft!
Soweit ich neulich gelesen habe, soll sogar eine Doping-Olympiade von den Machteliten geplant sein, in der sämtliche Dopings und Manipulationen erlaubt sind. Was für eine irre Welt!
London – Marathon
Das sind zwei Orte, der erste steht für EIC, Gold, Geld, der zweite für den unwahrscheinlichen Sieg der ewig zerstrittenen Griechen über die Perser, die Iraner, wie sie heute genannt werden. Ziemlich demütigend eigentlich, es gibt ja auch keine Sport Disziplinen, die nach Stalingrad oder Waterloo oder Trafalgar benannt sind.
Der Marathon Lauf kam auf, als sich die Westeuropäer der alten Griechen als ihr historisches Erbe erinnerten, bzw. es zu ihrem historischen Erbe machten, griechische Säulen und Olympiade. Bei der Olympiade der Antike ging es ziemlich rau zu, der Tod eines Athleten war möglich und zu verlieren war eine Schande, welche ja die meisten traf. Aber immerhin, bei den ewig zerstrittenen Griechen galt – theoretisch – für die Zeit der Spiele ein Waffenstillstand.
Und heute? Es wird weitergeschossen, aber Russland und Belarus werden ausgeschlossen. Russland – angeblich – wegen der Ukraine, aber warum Belarus ? Und warum nicht USA & Israel ?
Das hat nichts mehr mit Sport zu tun.
Das ist nichts anderes als eine Form von Krieg.
Gewinnen müssen(!) um jeden Preis. Furchtbar.
„Die Erklärungen für diese Leistungen … sind banal: Bessere Ausrüstung, professionelleres Training, bessere Ernährung.“
Und vermutlich nicht „geimpft“… denn viele Hochleistungssportler starben nach der Biowaffeninjektion…