Sollen Kinder und Immune geimpft werden?

BioNTech und Pfizer haben kürzlich das Ergebnis einer Phase-III-Studie mit 2260 Jugendlichen bekannt gegeben. Es wurden 18 Covid-19-Fälle in der Placebogruppe (n=1129) und keine Fälle in der Impfstoffgruppe beobachtet (n=1131). Insgesamt sind die Fallzahlen damit gering. Die Nebenwirkungen hätten auf dem Niveau der 15- bis 26-Jährigen gelegen, informierte Biontech.

Zudem haben Biontech und Pfizer eine weitere Studie mit Kindern initiiert. Vergangene Woche seien die ersten gesunden Kinder in einer globalen, fortlaufenden Phase-I/II/III-Studie geimpft worden, an der Kinder ab dem sechsten Lebensmonat bis zum elften Lebensjahr teilnehmen, berichten die Unternehmen. Die Studie untersucht die Sicherheit, Verträglichkeit und Immunogenität des Covid-19-Impfstoffs in einem Impfplan mit zwei Dosen mit ungefähr 21 Tagen Abstand in drei Altersgruppen: fünf- bis elfjährige Kinder, Zwei- bis Fünfjährige und Kinder vom sechsten Lebensmonat bis zum zweiten Lebensjahr.

Die Kohorte der Fünf- bis Elfjährigen habe die erste Impfstoffdosis vergangene Woche erhalten und die Unternehmen planten, mit der Kohorte der Zwei- bis Fünfjährigen nächste Woche zu starten, heißt es in der Mitteilung. An der Studie (NCT04816643) sollen rund 4500 Kinder in den USA und der EU teilnehmen.

Kinder sind kaum betroffen oder infiziert

Wir wissen, dass Kinder je jünger desto weniger betroffen sind, wesentlich seltener infiziert werden können und wenn, dann kaum erkranken. Todesfälle gibt es so gut wie gar keine. Eine Angabe, was genau geprüft werde gibt es von Pfizer nicht, somit auch nicht was genau verhindert wird. In der Studie mit über 18-jährigen, die zur bedingten Zulassung des Impfstoffes geführt hatte, wurde schon leichter Husten als Erkrankung gewertet. Nie untersucht wurde, ob Infektion verhindert werden kann, was allerdings bisher ohnehin ausgeschlossen wurde.

Wir wissen allerdings, dass die Nebenwirkungen heftig sind. Beim Präparat von AstraZenaca will nun sogar die von der früheren Pharma-Lobbyistin Emer Cooke geführte Europäische Medizin-Agentur EMA eine Untersuchung durchführen. Aber auch bei den Präparaten von Moderna und Pfizer sind die Zahlen der gemeldeten Nebenwirkungen und Todesfälle in den vergangenen Wochen förmlich explodiert. Vor allem jüngere Personen reagieren heftiger als ältere.

Vergleicht man die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen durch die Gentechnik-Präparate mit der von schwereren Verläufen durch eine auf die Infektion folgende Krankheit, so ergibt sich ein klares Überwiegen der Schäden gegenüber dem Nutzen. Das Impfen von Kindern, insbesondere von ganz jungen ist absolut unethisch und bereits kriminell.

Martin Kulldorf, Professor für Public Health an der Harvard Universität, hat dazu getwittert:

Zu denken, dass jeder geimpft werden muss, ist genauso wissenschaftlich fehlerhaft wie zu denken, dass niemand geimpft werden sollte. Die COVID-Impfung ist wichtig für ältere Menschen mit hohem Risiko und deren Betreuer. Diejenigen mit vorheriger natürlicher Infektion brauchen sie nicht. Auch nicht für Kinder.“

Er hat auch kürzlich getwittert:

Nachdem sie sich selbst geschützt haben, während die Arbeiterklasse dem Virus ausgesetzt war, wollen die geimpften #Zoomers jetzt #Impfpässe, bei denen die Immunität durch vorherige Infektion nicht zählt, trotz stärkerer Beweise für den Schutz. Ein weiterer Angriff auf die arbeitende Bevölkerung.

Twitter postet dazu Warnungen und lässt ein Teilen der Beiträge nicht zu. Das ist genau die gleiche Zensur wie es bei YouTube noch offener und brutaler passiert, wo sogar ein Gespräch von Floridas Gouverneur Ron DeSantis mit vier Medizin-Professoren gelöscht wurde.

Immune sollten nicht geimpft werden

Kulldorff hat ganz offen gesagt, warum diejenigen, die die Idee von Impfpässen vorantreiben, nichts als Schaden anrichten und dass die Zensur von Impfstoffdiskussionen das eigentliche Problem ist. Er ist nicht gegen Impfstoffe, er unterstützt sie sogar. Aber wenn es um Covid geht, glaubt er, dass Menschen, die infiziert wurden, was laut der jüngsten Studie von John Ioannidis etwa 2 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt sind, bereits eine Immunität gegen das Virus entwickelt haben.

Es gibt mehrere Studien, die auf den Punkt hinweisen, den der Professor macht, nämlich dass diejenigen, die mit Covid infiziert wurden, für Jahre und möglicherweise sogar Jahrzehnte Immunität haben können. Ich habe in diesem Artikel eine ganze Reihe von Studien zitiert, die langfristige Immunität von bis zu 18 Jahren gezeigt haben. Impfung bereits durch Infektion immuner ist also ebenfalls mit einer höheren Wahrscheinlichkeit grobe Schäden zu erleiden verbunden, als mit einem Nutzen. Der Immunologe Professor Florian Deisenhammer von der MedUni Innsbruck rät sogar vor einer Impfung eine Prüfung auf Antikörper um eine sinnlose und möglicherweise schädliche Impfung zu vermeiden.

Noch dazu bringt eine Infektion im Gegensatz zu einer Impfung eine sterile Immunität hervor, da sie wieder im Gegensatz zur Impfung diese auch in den oberen Atemwegen erzeugt. Es ergibt sich also kein Nutzen, aber eben die Gefahr von Todesfällen und schweren Nebenwirkungen.

Bild von Frauke Riether auf Pixabay

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19 Kommentare zu „Sollen Kinder und Immune geimpft werden?

  1. Hände weg von unseren Kindern-erst recht wenn solche Impfstoffe wo nicht mal die Erzeuger wissen welche Schäden diese anrichten können /werden.
    Ausserdem sind Kinder bei weitem kaum gefährdet. Da diese Impfstoffen nicht mal eine Infektion bzw. eine Weitergabe verhindern, ist diese Impfung ohnehin eine reine Geldmaschine für die Pharmaindustrie-

    Es ist frustrierend wie alle hinter dieser „Impfung“ nachlaufen ohne auch nur zu Überlegen was man da anrichtet bzw. welche gefahren da noch kommen könnten.
    So etwas auch nur an Kinder anzudenken ist meiner meinung nach bereits kriminell.

    1. Die Impfung nach derzeitigem Stand kann max. einen schwereren verlauf mildern. Ansonsten gar nichts- deswegen fragen sich ja auch viele was das soll. Ich kann die infektion weitergeben, ich kann infiziert werden. wofür bitte muss dann ganz europa geimpft werden- es steht derzeit nicht mal fest ob manche womöglich durch die Impfung zu Spreadern werden. leute denkt mal nach-
      Ausserdem wissen nicht mal die hersteller mit welchen Folgen sie noich zu rechnen haben.

      1. Wie wissen Sie, dass diese Substanz einen Schweren verlauf mildert ?
        Ist es Tatsächlich was sie behaupten?

        Ist es ein trojanisches Pferd niemand weißt außer der Hersteller!

        Nach dem was wir miterlebt haben und erleben, glauben Sie noch was es berichtet wird?

      2. @geistige Impfer
        Ja sie haben schon recht- drum hab ich auch geschrieben max. einen milderen verlauf.
        Ich selber glaube dieser Impfung nicht- nur ich erlebe in meinem Umfeld dass wegen der Maske und der Impfung Familien beim zerbrechen sind.

  2. Tausend herzlichen Dank für Ihre unermüdliche Arbeit! Wir hoffen und versuchen, dass immer mehr Leute Ihre Beiträge lesen oder die richtige Informationen zu bekommen. Aber es gibt derartiges Lehrmaterial für Volksschüler des Bundesministeriums, welches die Klassenlehrerin von unserer Tochter (3.Volksschulklasse) vor den Ferien verteilt hat, und worüber sie im Präsenzunterricht gemeinsam mit den Kindern „diskutieren“ will.

    https://www.gemeinsamlesen.at/corona
    (Grundstufe ll Corona Update)

    Wir finden dieses „Lehrmaterial“ einseitig und gesundheitspolitisch motiviert, und teilweise wissenschaftlich unhaltbar.

    1. so ähnlich stell ich mir irgendwie schulbücher in china vor…

      ich hab da mal kurz die kapitel maske und impfung überflogen und mir ist da im kapitel „Die Impfung ist da!“ folgendes aufgefallen:

      in der version für die grundstufe II fehlt gänzlich jeglicher hinweis auf mögliche nebenwirkungen. das steht für mich im widerspruch zu § 53 abs. 1 z 3 des arzeimittelgesetzes:
      „Laienwerbung darf keine Elemente enthalten, die nahelegen, dass die Wirkung des Arzneimittels ohne Nebenwirkungen garantiert wird oder einer anderen Behandlung oder einem anderen Arzneimittel entspricht oder überlegen ist“

      in der version für die sekundarstufe I wird das thema nebenwirkungen zwar sehr wohl angesprochen, dafür aber mit völlig jenseitigen vergleichen:
      „Fisch ist ein wichtiges Nahrungsmittel – auch wenn manchmal jemand an einer Gräte erstickt. Fahrzeuge (egal ob Fahrrad, Auto, Bus, Bahn oder Schiff) erleichtern unser Leben – auch wenn es Unfälle gibt. Und kaum jemand würde aus einem brennenden Haus nicht ins Sprungtuch der Feuerwehr springen, nur weil er sich dabei das Bein brechen könnte.“

      das gibt’s ja echt nicht…

  3. bereits immunisierte menschen durchzuimpfen, ist ungefähr so ähnlich logisch, wie wenn z.b. zur wiederholungsmatura alle antreten müssten (also selbst diejenigen, die die reguläre matura zum haupttermin positiv bestanden haben).

  4. Die Hinweise auf wirklich kriminelle Manipulationen von an die Öffentlichkeit gegebenen Daten häufen sich.

    Es wurde hier schon auf solche Manipulationen bei Euromomo und dem deutschen DIVI-Register hingewiesen (ganz abgesehen von den völlig irreführenden Daten über „Fälle“, angebliche Sarscov2-Neuinfizierte oder angebliche Covid-Todesfälle).

    Nun auch die Schweizer Intensivbelegungsdaten:

    https://corona-transition.org/die-auslastung-der-intensivbetten-war-zu-keiner-zeit-kritisch

    Ganz offensichtlich (für jeden, der auch nur etwas hinter den Vorhang der Großmedien-Darstellung und offizielle Narrative schaut) werden alle Daten so irreführend dargestellt, dass das offen erklärte Ziel, Furcht und Panik zu verbreiten, Angst zu schüren, Hysterie zu erzeugen, optimal unterfüttert wird.

    Wer willentlich und gezielt Terror (also Angst und Schrecken) verbreitet ist definitionsgemäß ein Terrorist.

    Die Terroristen sitzen heute (vielleicht auch schon bisher?) in den Regierungen, Behörden und Großmedien-Häusern.

  5. In der Tat, viele sind so trottelig, die würden sich sogar prügeln um einen Pieks mit diesem Mist einen Tag früher zu erhalten.
    Es ist die Fortsetzung der „Coronamode“, die einfach nur als Dummheit zu beschreiben ist.

    Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern das mir jemals einer voller Stolz berichtet hätte, er käme gerade von seiner Tetanus oder Grippeimpfung.

    Noch bekloppter sind jene Impflinge, die dann nichts besseres zu tun haben als einen zu fragen ob man auch schon geimpft sei.

    Nimm deine dreißig Nadeln aus Silber und lauf, du Judas des 21igsten Jahrhunderts !

  6. Ich bin absolut kein Impfgegner. Meine Kinder und ich haben wahrscheinlich mehr Impfungen als der Großteil der Österreicher erhalten, jedoch immer auf Basis individueller Risiko-Nutzen-Abwägung (z.B. Typhus, Meningokokken B…).

    Bei den COVID-19 Impfungen fällt diese für mich und insbesondere für meine Kinder negativ aus:
    1. Nutzen der Impfung: Die Notwendigkeit eines Impfstoffes wurde mit einer Case Fatility Rate (Gestorbene pro bestätigter Fall) von 2,3% in den bedingten Pandemie Zulassungen begründet. Was zwar korrekt ist, aber ein vollkommen einseitiges Bild ergibt, wenn man erstens Altersgruppen und zweitens die Infection Fatility Rate betrachtet (https://tkp.at/2021/03/29/neue-ioannidis-studie-infektionssterblichkeit-weltweit-etwa-015-prozent/). Ich bin gespannt, wie es dann bei den Zulassungen für die Kinderimpfstoffe begründet wird. Hier dürfte der Nutzen (ohne Vorerkrankungen und gesundem Immunsystem) gegen Null gehen. Auch für die (gemäß Mainstream Medien auch für jüngere so viel gefährlicheren Varianten) gibt es keine Belege für ein persönliches erhöhtes Risiko („5. Während in Studien, die sich auf stationäre Patienten beschränken, keine Hinweise auf eine erhöhte Krankheitsschwere gefunden wurden, ist dies nicht unvereinbar mit einer allgemeinen Zunahme der Krankheitsschwere.“ https://assets.publishing.service.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/961042/S1095_NERVTAG_update_note_on_B.1.1.7_severity_20210211.pdf)
    2. Risiko der Impfung: Nicht nur das Nebenwirkungsprofil, sondern auch hohe Unsicherheiten bezüglich Langzeitfolgen (Autoimmunerkrankungen, Tumore…) und fehlende Validierungsdaten für den Herstellprozesse welche die Chargen-Konsistenz zeigen, fehlende Qualitätskontroll-Spezifikationen usw. (zu finden unter „specific obligations (SOs)“ in den Public Assessment Reports):
    https://www.ema.europa.eu/en/documents/assessment-report/comirnaty-epar-public-assessment-report_en.pdf
    https://www.ema.europa.eu/en/documents/assessment-report/vaxzevria-previously-covid-19-vaccine-astrazeneca-epar-public-assessment-report_en.pdf
    https://www.ema.europa.eu/en/documents/assessment-report/covid-19-vaccine-moderna-epar-public-assessment-report_en.pdf
    https://www.ema.europa.eu/en/documents/assessment-report/covid-19-vaccine-janssen-epar-public-assessment-report_en.pdf

    Auch in der Gegenüberstellung der Impf-Strategien der ECDC ergibt sich bei einer Impfung mit 20 % Wirksamkeit gegen Infektion (daher Übertragung) und 70 % Wirksamkeit gegen klinische Erkrankung bei Impfung aller Personen über 80 Jahren und derjenigen mit Vorerkrankungen eine Reduktion der Todesfälle um 97 %, der Intensivstationspatienten um 97 % und der anderen Krankenhausaufenthalte um 92 % (jeweils im Vergleich zur Impfung aller Erwachsener) und wenn die Impfung so toll ist wie versprochen, dann haben wir bei allen Personen über 80 Jahren und derjenigen mit Vorerkrankungen jeweils 100 % bei den Todesfällen und Intensivpatienten. Damit würde man dann auch mit einem Drittel (249 Mio) der notwendigen Impfstoffdosen (720 Mio) auskommen. (Seite 19-20: https://www.ecdc.europa.eu/sites/default/files/documents/COVID-19-vaccination-and-prioritisation-strategies.pdf)

    Warum also Kinder impfen?
    Um eine fragwürdige (weil mit diesen Impfstoffen wahrscheinlich nicht erreichbare) Herdenimmunität zu erzielen („put Europe on track for herd immunity, helping to protect those who cannot be vaccinated and providing a bulwark against the spread of the virus“)?
    Um ein von der EU (und WHO) vorgegebenes Impfziel zu erreichen (welches bei Erwachsenen bei 70 % bis Sommer 2021 liegt – „By summer 2021, Member States should have vaccinated a minimum of 70% of the adult population.“)?
    Um bereits gekaufte/bestellte Impfdosen (2,3 Billionen für EU (450 Mio. Einwohner), Nachbarn und andere Länder) zu verimpfen („the European Commission was able to secure 2.3 billion doses as part of the broadest portfolio of safe and secure COVID-19 vaccines in the world“)?
    https://ec.europa.eu/info/sites/info/files/communication-united-front-beat-covid-19_en.pdf

  7. Ich frage mich, ob man ggf. eine vorhandene T-Zellimmunität beim Verfassungsgericht als gleichwertig mit einer Genesung oder Impfung einklagen könnte. Es kann ja nicht sein, daß eine so große Bevölkerungsgruppe diskriminiert wird, wenn es inzwischen genug Studien zu diesem Thema gibt

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