MedUni Innsbruck Professor empfiehlt Test der Immunität vor Impfung

Demnächst soll auch in der EU mit Massenimpfungen begonnen werden. Zur Verfügung stehen zunächst die gentechnischen mRNA Impfstoffe von Pfizer / BioNTech und Moderna, der wohl auch demnächst zugelassen werden wird. Aus den Unterlagen, die die US Zulassungsbehörde FDA veröffentlicht hat, geht hervor, dass es keinen gezielten Test an bereits durch eine Infektion immun gewordenen Personen gibt. Experten halten das für unnötig und sogar gefährlich.

Dennoch sollen diese Personen auch wahllos geimpft werden. An der MedUni Innsbruck wird wie berichtet seit dem Frühjahr die Entwicklung der Immunität bei 29 infizierten Personen penibel verfolgt. Als eines der Ergebnisse erklärt Studienleiter Professor Florian Deisenhammer:

„Sinnvoll wäre es, wenn diejenigen, die sich impfen lassen wollen, zunächst auf bereits vorhandene Antikörper getestet werden, in aller Regel ist die durchgemachte Erkrankung aus Immunisierungssicht viel wirksamer als eine Impfung“.

Dadurch würde die Republik „viel Geld und Kapazitäten“ beim Impfen sparen. Die antivirale Immunantwort verhalte sich, wie zu erwarten, „Lehrbuch-konform, indem eine protektive Immunität nach Infekt mit SARS-CoV-2 entsteht“. Deisenhammer fordert, dass „der Themenkomplex Immunität und Antikörper in der öffentlichen Meinung wieder richtiggestellt werden, nachdem dieser durch verschiedene Nachrichtenmedien sehr kontrovers dargestellt wurde“.

Wobei ein Test auf spezifische T-Zellen noch sinnvoller ist, da er auch noch Immunität anzeigt, wenn die Antikörper nicht mehr nachweisbar sind.

Laut Deisenhammer bestehe bei Genesenen keine Sorge vor einer neuerlichen Erkrankung mit dem Covid-19-Virus. „Die Ausnahmen bestätigen die Regel, aber die Ausnahmen sind eben nicht die Regel“, stellte er fest, dennoch würden die Medien die Ausnahmen betonen, das „Regelhafte“ komme zu wenig oft vor. Es bestünde kein Anlass, die Immunität anzuzweifeln. Bei allen ihm bekannten neuerlich an Covid-19 Erkrankten handelte es sich um eine Reaktivierung des Virus und somit um keine echte Neuerkrankung.

Die US Behörde CDC zu Infektion und Immunität

Der Ablauf einer Infektion und die spätere Immunreaktion auf neuerlichen Kontakt mit dem Virus wird auf der Seite der US-Behörde CDC so erklärt:

Wenn eine Person zum ersten Mal mit dem Virus infiziert wird, das COVID-19 verursacht, kann es mehrere Tage oder Wochen dauern, bis ihr Körper alle Instrumente zur Keimbekämpfung hergestellt und eingesetzt hat, die zur Überwindung der Infektion erforderlich sind.

Der Körper behält einige wenige T-Lymphozyten, so genannte Gedächtniszellen, die schnell in Aktion treten, wenn der Körper erneut mit dem gleichen Virus konfrontiert wird. Wenn die bekannten Antigene erkannt werden, produzieren B-Lymphozyten Antikörper, um sie anzugreifen.“

Die Notwendigkeit einer Impfung lässt daraus jedenfalls nicht ableiten, im Gegenteil wird angenommen, dass eine gute Immunreaktion entsteht.

Langzeitstudie über Immunität

Auch die Autoren einer Studie am La Jolla Institute of Immunology in Kalifornien kamen zu dem Schluss, dass es ein lang anhaltende schützende Immunität gibt.

Seitens der Autoren gibt es dazu einige erklärende Statements von zwei Ko-Leitern der Studie:

„Diese Menge an Memory-Zellen würde wahrscheinlich verhindern, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen über viele Jahre hinweg mit einer schweren Erkrankung im Krankenhaus landet“ sagte Shane Crotty, Virologe am La Jolla Institute of Immunology.

„Eine Infektion kann schnell genug beendet werden, so dass man nicht nur keine Symptome hat, sondern auch nicht infektiös ist“ so Alessandro Sette, Immunologe am gleichen Institut.

Auch hier wird nahegelegt, dass Immunität durch Infektion sehr gut und andauernd ist, der Nutzen einer Impfung erschließt sich daraus nicht.

Weitere Bestätigungen

Der Professor für Vakzinologie an der Icahn School of Medicin at Mount Sinai Florian Krammer schreibt auf Twitter: „Aber vergessen wir nicht all die Leute, die bereits neutralisierende Antikörper aus einer natürlichen Infektion haben. All dies bedarf der Bestätigung, Nachverfolgung usw.“

Noch interessanter ist aber, was Krammer einige Tweets weiter zu sagen hatte:

… Impfstoffe werden intramuskulär/als Injektion verabreicht. Dieser Weg ist gut geeignet, um IgG zu induzieren, das in den unteren Atemwegen vorherrscht und zum Schutz der Lunge beiträgt, was großartig ist.

Diese injizierten Impfstoffe sind jedoch schlechte Induktoren von Schleimhautantikörpern im oberen Respirationstrakt, der größtenteils durch sekretorisches IgA1 geschützt ist. Dies könnte zu einer Immunität führen, die die Lunge schützt (milde/keine Erkrankung), aber dennoch eine Infektion und möglicherweise Weiterübertragung des Virus [nicht verhindert]

Natürliche Infektionen oder abgeschwächte Lebendimpfstoffe induzieren Schleimhautimmunität, und abgeschwächte Lebendimpfstoffe könnten die sterilisierende Immunität in den oberen Atemwegen wesentlich besser induzieren.“

Also sagt auch Krammer, dass Infektion eine komplettere Immunität schafft als Impfungen. Auch hier ist kein Sinn für die Impfung Immuner zu erkennen.

Schaden durch Impfung möglich

Impfungen sind wie jede medizinische Behandlungen rechtlich gesehen ein Körperverletzung. Wenn Nebenwirkungen wie Schock, Schüttelfrost oder Fieber auftreten, so handelt es sich ganz klar um eine Körperverletzung, eine Rötung der Haut an der Einstichstelle aber ebenso.

Eine Impfung kann sogar ganz massiv schaden, die Nebenwirkungen entsprechen einer leichten bis mittleren Infektion. Und vor allem wissen wir nicht, ob es nicht wie bei Tieren durch die Impfung zur Antikörper-abhängigen-Verstärkung (ADE) kommt, die einen schwereren Verlauf bis hin zu Todesfällen verursacht. Vielfach nachgewiesen bei Corona-Impfungen an Katzen. Es ist falsch und unethisch gesunde Menschen einem unklaren und unüberschaubarem Risiko auszusetzen.


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3 Kommentare zu „MedUni Innsbruck Professor empfiehlt Test der Immunität vor Impfung

  1. Zunächst danke ich auch für die vielen wertvollen Informationen, die Sie mit Ihren Artikeln immer wieder aufs Neue liefern. Im Sommer bin ich auf Ihre Artikelserie im Bezirksblatt gestoßen, auf der Suche nach besseren Informationen als den offiziellen. Zunächst freute ich mich, dass auch in einem Mainstream-Medium vernünftige Artikel zu dem Thema veröffentlicht werden konnten, was dann ja leider nicht mehr von langer Dauer war. Zum Glück habe ich bald diese Seite gefunden, auf der es auch viel einfacher ist, einen Kommentar zu hinterlassen.

    Nun habe ich zu dem Thema eine Frage:
    In Ihrem Artikel https://tkp.at/2020/12/15/strategiewechsel-noetig-testen-auf-t-zellen-immunitaet-statt-wenig-aussagekraeftige-massenhafte-pcr-antigen-und-antikoerper-tests/ haben sie eine Liste von Anbietern von Tests für Sars-Cov2 spezifische T-Zellen veröffentlicht. Was ist bitte zu tun, wenn man sich auf Immunität gegen Covid-19 testen lassen möchte? Klar, man kann ein Testkit bestellen, aber kann man dann die Probenentnahme selbst durchführen? Oder muss man damit zum Arzt und dem erst erkären, was man vorhat? Oder gibt es auch in Österreich Anbieter für Tests auf spezifische T-Zellen?

    1. Ich habe den Test beim Labor Dostal in Wien Döbling gemacht, die die Blutprobe an biovis geschickt haben. Es sollte aber jedes Labor in der Lage dazu sein.

  2. @Petra
    ergänzend zu pfm habe ich so verstanden, daß man nur wen braucht der Blut zapft. Alsdann wird Blutprobe
    (nach vorheriger Bestellung natürlich =erster Schritt) von speziellem Botendienst des Labors abgeholt. So wäre es in D bei Labor Potsdam.

    @pfm , krammer und jede
    Zitat Krammer: „Diese injizierten Impfstoffe sind jedoch schlechte Induktoren von Schleimhautantikörpern im oberen Respirationstrakt, der größtenteils durch sekretorisches IgA1 geschützt ist….
    Natürliche Infektionen oder abgeschwächte Lebendimpfstoffe induzieren Schleimhautimmunität, und abgeschwächte Lebendimpfstoffe könnten die sterilisierende Immunität in den oberen Atemwegen wesentlich besser induzieren.“

    wie lässt sich dies belegen/erklären? wie/wohin wird solcher Impfstoff verabreicht/ injiziert?

    btw:
    nur zur Prüfung meines frisch Angelernten: es müsste demnach sekretorisches Ig-A2 heissen, nicht ….A1.
    Ig-A2 ist Dimer und in jeder Hinsicht, v.a. auch entstehungstechnisch, komplexer als das Ig-A1
    und IgA2 ist dasjenige IgA, das sich ganz überwiegend in Schleimhäuten findet.

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