
Corona-Psychose: Kinder 4 Jahre eingesperrt
Ein spanisches Ehepaar hielt seine Kinder aufgrund einer Corona-Psychose fast vier Jahre lang im eigenen Haus gefangen – aus Angst vor Ansteckung. Vor einem Jahr wurden die Kinder befreit, nun wurde das Paar verurteilt.
Eine tragische Geschichte aus dem nordspanischen Oviedo kommt zu ihrem Abschluss, die im Einzelnen zeigt, wie die Corona-Panikpropaganda von Politik und Medien die Menschen geschädigt hat. Ein Ehepaar sperrte die Kinder fast vier Jahre lang ins eigene Haus – aus Angst vor Corona.
Ende April 2025 wurden die drei Kinder befreit. Sie lebten laut Ermittlern fast vier Jahre lang unter verwahrlosten Bedingungen in einem Haus und sollen schwere psychische und körperliche Schäden davongetragen haben. Der 54-jährige Deutsche und seine 49-jährige Ehefrau wurden jeweils zu zwei Jahren und zehn Monaten Gefängnis verurteilt. Sie wurden unter anderem wegen psychischer Gewalt und Vernachlässigung schuldig gesprochen.
Es ist eine irre und tragische Geschichte, die der Staatsanwalt geschildert hat. So hielten die Eltern die Kinder zwischen Ende 2021 und April 2025 fast vollständig isoliert. Die Zwillinge, damals zehn Jahre alt, sowie ihr achtjähriger Bruder durften das Haus laut Ermittlern nicht einmal für den Garten verlassen.
Laut Anklage litten sie unter Schwierigkeiten bei der Kontrolle von Blase und Darm sowie unter Fehlstellungen der Beine, weil sie jahrelang in zu kleinen Betten schlafen mussten. Die Kinder hätten außerdem Mühe beim Gehen und Treppensteigen gehabt. Zudem seien Hautkrankheiten festgestellt worden. Das Haus war völlig verwahrlost. Weiter erklärten die Ankläger, dass die Kinder vollständig von der Außenwelt abgeschnitten worden seien: „Die Minderjährigen wurden im Haus eingesperrt und komplett vom Rest der Welt isoliert. Sie hatten weder direkten noch anderen Kontakt zur Außenwelt.“
Das Schweizer Medium 20 Minuten berichtet weiter:
Weiter hieß es, die Kinder hätten keine Schule besucht und kaum lesen oder schreiben gelernt. Nach Angaben der Ermittler wurden die Kinder zuletzt 2019 ärztlich untersucht. Die Eltern hätten Krankheiten selbst behandelt und zahlreiche Medikamente ohne Rezept im Haus gelagert.
Die Eltern bestritten vor Gericht, ihre Kinder misshandelt zu haben. Ihre Anwälte sprachen von einer „freiwilligen Isolation“ aus Angst vor einer erneuten Covid-Erkrankung. Die Entscheidungen der Eltern seien möglicherweise falsch gewesen, aber nicht kriminell.
Nachbarin brachte den Fall ans Licht
Aufgedeckt wurde der Fall durch eine Nachbarin namens Silvia. Die Frau bemerkte über Monate hinweg ungewöhnliche Zustände in dem Haus und führte detaillierte Aufzeichnungen. Sie beobachtete unter anderem, dass tagsüber nie jemand das Gebäude verliess und grosse Mengen Windeln geliefert wurden. Schliesslich informierte sie die Behörden.
Ein Sprecher der Stadtverwaltung erklärte später, ohne die Hinweise der Nachbarin wären die Kinder wohl noch lange unentdeckt geblieben.
Nach ihrer Befreiung im April 2025 kamen die Kinder in die Obhut der Sozialdienste. Die Behörden erklärten zuletzt, die psychischen Folgen der jahrelangen Isolation würden die Kinder noch lange beschäftigen: „Diese Kinder haben schwere Traumata erlebt. Psychologen und Betreuer arbeiten intensiv mit ihnen, weil sie dringend Hilfe brauchen“, sagte die Regionalministerin für Soziales, Marta del Arco.
Das Beispiel zeigt, welche extremen Schäden eine politisch inszenierte Angstkampagne haben kann, und sollte als Mahnmal gelten. Denn hier geht es nicht nur um die Verantwortung der Eltern, sondern man sollte auch Fragen an Politik und Medien stellen dürfen.
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In Spanien war es Anfang 2020 wirklich so, dass nur Menschen auf die Straße durften, die etwas wichtiges zu erledigen hatten. Und Kinder hatten ja nichts wichtiges zu erledigen. Wenn sich tatsächlich ein Kind auf der Straße oder dem Spielplatz blicken ließ, tauchten relativ schnell die Ordnungshüter auf und geleiteten die Kinder wieder nach Hause. Was haben die Eltern anders gemacht, was will man ihnen vorwerfen? Und die Strafe soll jetzt sein, nun wiederum die Eltern einzusperren?
Für solche Vorkommnisse sollten eigentlich nicht die „Täter“, sondern Politiker und „Qualitätsmedien“ verurteilt und bestraft werden. Denn das war zum größten Teil ihr Werk!