Neue Studie zeigt stärkste T-Zell-Immunabwehr bei Infektion ohne Symptome

Frühere Studien haben schon bei MERS aber jetzt auch bei SARS-CoV-2 haben gezeigt, dass Personen ohne Symptome eine stärkere und frühere Immunantwort durch T-Zellen entwickeln, als solche mit Krankheitsanzeichen. Letztere Gruppe entwickelt dann auch mehr Antikörper, als die bei der die T-Zellen das Virus rasch beseitigen. Ähnliches zeigt nun eine neue Studie in Singapur.

Die Studie ist am 1. März in der Rockefeller University Press veröffentlicht worden. Untersucht wurden 85 Personen, die keine Symptome entwickelten im Vergleich mit 75 an Covid-19 Erkrankten. Offenbar hat man sich die Massenunterkünfte von Fremdarbeitern in Singapur zunutze gemacht, bei denen eine sehr schnelle Übertragung des Virus stattfinden kann.

Die Wirksamkeit von virus-spezifischen T-Zellen bei der Beseitigung von Krankheitserregern beinhaltet eine feine Balance zwischen antiviralen und entzündlichen Eigenschaften. SARS-CoV-2-spezifische T-Zellen bei Personen, die die Coronaviren ohne Symptome beseitigen, weisen nichtpathologische, aber schützende Eigenschaften auf.

Die Häufigkeiten von SARS-CoV-2-spezifischen T-Zellen waren zwischen asymptomatischen und symptomatischen Personen ähnlich, aber erstere zeigten eine erhöhte IFN-γ- und IL-2-Produktion. Das sind die Wirk- und Botenstoffe mit denen das Immunsystem befallene Zellen und Viren bekämpft. Dies war nur bei asymptomatischen Infektionen mit einer proportionalen Erzeugung von IL-10 und proinflammatorischen Zytokinen (IL-6, TNF-α und IL-1β) verbunden, während bei symptomatischen Personen eine überproportionale Sekretion von inflammatorischen Zytokinen durch die SARS-CoV-2-spezifische T-Zellaktivierung ausgelöst wurde. Asymptomatische SARS-CoV-2-Infizierte zeichnen sich also nicht durch eine schwache antivirale Immunität aus, sondern zeigen im Gegenteil eine hochfunktionelle virusspezifische zelluläre Immunantwort.

Also nochmal: Personen, mit einem starken und rasch regierenden Immunsystem entwickeln keine Symptome, da die T-Zellen Abwehrstoffe so rasch produzieren, dass die Viren beseitigt werden, bevor sie den Körper schädigen können. Und wenn die Viren rasch beseitigt werden, dann sind auch nie genug dabei um welche an andere Menschen abgeben zu können.

Die bei Virologen und Politikern gängige Ansicht, dass geringe Spiegel von Antikörpern oder ihr komplettes Fehlen auf mangelnde Immunität hindeutet, ist komplett falsch. Das Gegenteil ist der Fall. T-Zellen aber ohne oder nur wenige Antikörper deuten darauf hin, dass die Immunabwehr sehr stark ist, die die Viren rasch unschädlich macht. Deshalb sind auch asymptomatische Personen nicht infektiös, im Gegensatz zu den Behauptungen diverser Virologen.

Nochmal zurück zu den Erkenntnissen der Studie. Sie zeigt, dass die Fähigkeit, eine signifikante virusspezifische T-Zell-Antwort aufzubauen, nicht mit dem Schweregrad der Symptome verbunden ist. Das Gesamtausmaß der T-Zell-Antworten gegen verschiedene Strukturproteine war sowohl bei asymptomatischen Personen als auch bei COVID-19-Patienten ähnlich. Aber die bei einer asymptomatischen Infektion erzeugten T-Zellen sezernieren höhere Mengen an IFN-γ und IL-2 und lösen eine stärker koordinierte Produktion von proinflammatorischen und regulatorischen Zytokinen aus als T-Zellen von symptomatischen COVID-19-Patienten. Insgesamt kommen die Autoren zu dem Schluss, dass die untersuchten asymptomatischen SARS-CoV-2-infizierten Personen eine effiziente und ausgewogene antivirale zelluläre Immunität aufbringen, die den Wirt schützt, ohne eine offensichtliche Pathologie zu verursachen.

Es scheint also nicht nur die Zahl der erzeugten Interferone (INF) und Interleukine (IL) höher zu sein bei Personen, die keine Symptome entwickeln, sondern auch das Verhältnis von entzündungsfördernden zu regulieren Botenstoffen besser zu sein. Der Entzündungsprozess beseitigt Fremdkörper und befallene Zellen, der regulatorische Teil beendet dann die Entzündung, sobald sie ihren Job gemacht hat und vermeidet damit überschießende Reaktionen und Verletzungen. Anzunehmen ist, dass diese gute Funktion der T-Zellen von einem ausreichenden Vitamin D Spiegel abhängt.

Deshalb sollte endlich von der wenig aussagekräftigen Untersuchung auf Antikörper zur Bestimmung der spezifischen T-Zellen übergegangen werden.

Und damit wird auch klar, dass Quarantäne für Asymptomatische eine Freiheitsberaubung ist, da eine Weitergabe von Infektionen durch sie extrem unwahrscheinlich ist. China hat zum Beispiel entschieden, dass Personen die zwar positiv getestet werden, aber keine Symptome zeigen nicht mehr als „Fälle“ gezählt werden, wie die New York Times vom 12. Februar 2021 berichtet. Bei uns werden sie dagegen für 14 Tage eingesperrt.

Weiterr ist auch klar, dass die Maskenpflicht wegen der angeblichen Gefährlichkeit von asymptomatisch Infizierten ein völliger Unsinn ist. Maskenpflicht schadet der Gesundheit und nützt genau gar nichts.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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2 Kommentare zu „Neue Studie zeigt stärkste T-Zell-Immunabwehr bei Infektion ohne Symptome

  1. „Und damit wird auch klar, dass Quarantäne für Asymptomatische eine Freiheitsberaubung ist, da eine Weitergabe von Infektionen durch sie extrem unwahrscheinlich ist.“

    Wenn Studien bestätigen, was der gesunde Menschenverstand eh weiß: die Vermehrung von Erregern sowie deren respiratorische Ausscheidung ist IMMER mit Krankheitssymptomen verbunden die von den Aktivitäten des Immunsystems sowie durch die Zerstörung von Körperzellen und weiteren Belastungen bedingt sind.

    Daher: keine Infektiosität ohne Krankheitssymptome!

    „Weiterr ist auch klar, dass die Maskenpflicht wegen der angeblichen Gefährlichkeit von asymptomatisch Infizierten ein völliger Unsinn ist.“

    Die Beeinträchtigung der Atmung kann genau nur eines bewirken: Schwächung und damit verbunden erhöhtes Krankheitsrisiko. Zwang zu „Alltags-Masken“ ist gezielte, vorsätzliche Körperverletzung.

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