
USA haben ihr ganzes Arsenal an Präzisionswaffen auf den Iran verschossen
Die Tatsache, dass das gesamte Arsenal des bei weitem größten Militärs der Welt binnen 40 Tagen auf ein einziges Land verschossen wurden, spricht Bände. Sie wurden in erster Linie auf zivile Ziel abgeschossen, da der Iran sein militärischen Installationen in in den Bergen und in Höhlen unterirdisch verborgen hat.
Jimmy Arter, Leiter der Abteilung für Transformation am Center of Excellence for Fire Support der US-Armee, äußerte sich zum Verbrauch der Raketen wie folgt: „Wir haben unser gesamtes PrSM-Arsenal zu Beginn des Krieges aufgebraucht, erhalten aber bereits neue.“ Die PrSM ist in das HIMARS-Raketenartilleriesystem integriert und wurde als Nachfolger der ballistischen ATACMS-Rakete entwickelt. Die Raketen waren zum ersten Mal im Kampfeinsatz, um von Stellungen im Persischen Golf aus Ziele tief im Landesinneren zu treffen.
Die Rakete übertrifft die 300-Kilometer-Reichweite der ATACMS mit einer Einsatzreichweite von über 500 Kilometern, während ihre kompaktere Größe es ermöglicht, zwei Raketen auf jedem Werfer zu transportieren, wodurch sich die Feuerkraft auf große Entfernungen effektiv verdoppelt. Dies ist im Pazifik und am Golf von entscheidender Bedeutung, wo die großen Entfernungen zwischen den Gebieten und den USA die Kompaktheit zum entscheidenden Faktor machen, während die Fähigkeit, Ziele auf große Entfernungen zu bekämpfen, von entscheidender Bedeutung ist.
Allerdings nur dann, wenn man ein Land nach dem anderen angreifen will um dessen Ölvorräte zu plündern oder um die gewählte Regierung zu stürzen. Der Angriff auf den Iran ist völkerrechtswidrig und unprovoziert.
Die PrSM ist eine von mehreren Arten hochwertiger Munition, deren Bestände während der Aggresssion gegen den Iran stark dezimiert wurden. Dies hat erhebliche Auswirkungen sowohl auf die US-Wirtschaft – aufgrund der extrem hohen Kosten für deren Ersatz als auch auf die zukünftigen Kriegsführungsfähigkeiten der USA – man plant ja noch Angriffe auf andere Länder, wie etwa China -, da die Beschaffung von Ersatzwaffen beträchtliche Zeit in Anspruch nehmen wird.
Quellen aus dem Pentagon äußerten Ende März ernsthafte Bedenken hinsichtlich der raschen Erschöpfung des Tomahawk-Marschflugkörperarsenals der Marine, wobei Beamte gegenüber der Washington Post betonten, dass die Frage der Erschöpfung knapper und hochpreisiger Munitionstypen für das Kriegsministerium zunehmend an Bedeutung gewonnen habe. Schätzungen zufolge hat die Marine in den ersten vier Wochen der Feindseligkeiten fast 1.000 dieser Raketen abgefeuert.
Die Produktionsrate für Tomahawk-Marschflugkörper soll bis zum Ende des Jahrzehnts fast 150 Stück pro Jahr erreichen, was den Ersatz zu einem mehrjährigen Prozess macht.

Einsatz von Tomahawk-Marschflugkörpern der US-Marine gegen den Iran
Die Tomahawk wurden etwa gleich zu Beginn gegen die Mädchenschule in Minab eingesetzt. Sie wurden in der Regel paarweise verwendet. IM Fall von Minab sendete die zweite Rakete nach dem Einschlag der ersten Bilder davon, wie die Lehrer verletzte und verängstigte Mädchen zum Schutz in der Aula zu sammelten. Die zweite Tomahawk übertrug diese Bilder an das Schiff von dem sie abgefeuert worden war. Sobald dann auch Eltern eintrafen und alle in einer Halle versammelt waren, wurde die zweite Waffe von den kommandierenden Offizieren auf die versammelten Kinder. Lehrer und Eltern abgeshcickt. Der Erfolg waren 165 getötete Mädchen zwischen 6 und 12 Jahren.

In zivilisierten Ländern wären die verantwortlichen Offiziere bereits hinter Gittern oder vor dem Kriegsgericht. In den USA, und in Israel, gibt es dagegen für solche Taten Auszeichnungen.
Analysten schätzen, dass die USA in den ersten 10 Tagen der Angriffe mehr als 6.000 iranische Ziele angegriffen haben, fast ausschließlich unter Einsatz kostspieliger Waffen mit Reichweite jenseits der Sichtweite, während gleichzeitig schätzungsweise mehr als 2.000 Raketenabwehrraketen abgefeuert wurden, um iranische Gegenangriffe abzufangen.
Das Arsenal an Raketenabwehr-Abfangraketen für die THAAD-, Patriot- und AEGIS-Systeme dürfte bis zum Äußersten erschöpft sein, da Abfangraketen aus Einrichtungen auf der ganzen Welt sowohl vor als auch während der Feindseligkeiten im Nahen Osten dorthin verlegt wurden. Ein weiteres bemerkenswertes Beispiel für einen Waffentyp, dessen Bestände sehr stark dezimiert wurden, sind die GBU-57-Durchschlagbomben, deren Vorräte nach Einschätzung fast vollständig aufgebraucht sind. Jede Bombe kostet schätzungsweise über 370 Millionen Dollar, während die Produktion neuer Bomben längst eingestellt wurde.
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Ich schlage vor, USA fahrt wieder nach Hause und kommt nie wieder!
Allerdings hocken in unseren Parlamenten, sowohl in den USA als auch hier in Europa, gierige korrupte Politiker, die selbst Millionen in Aktien in die Rüstungsindustrie investiert haben! Die wollen und brauchen den Krieg, damit ihre Gewinne weiterhin sprudeln! Deswegen schicken sie auch so gern die Bevölkerung an die Front!
In den USA ist jetzt ein Gesetz herausgekommen, bei dem Politiker nicht mehr verpflichtet sind, ihre Aktiengeschäfte offenzulegen! Das gilt besonders für die Geschäfte, die mit Leid und Tod gemacht werden. Sie müssen erst ab einem Betrag von … jetzt haltet euch fest … 2,5 Milliarden US-Dollar offengelegt werden! Somit sind Insidergeschäfte speziell für Regierungsmitglieder und der Trump-Familie nicht mehr nachverfolgbar! Und mindestens die Hälfte der US-Senatoren ist im Insiderhandel tätig! Auch unsere Politik ist kräftig in die Rüstungsindustrie investiert! Deswegen sind sie auch so auf Krieg aus!
Iran War Cost Tracker: Die USA haben bereits über 51 Milliarden Dollar für die Operation im Iran ausgegeben (Anti-Spiegel)
Aber was spielen Kosten schon für eine Rolle? Man nimmt weitere Kredite auf und irgendwann annuliert man alle Schulden. Das Beispiel könnte dann Schule machen.