47. Tag im Angriffskrieg von Israel und USA gegen Libanon und Iran – Blockade (Ticker 18:00 Uhr)

15. April 2026von 24,2 Minuten Lesezeit

Der Schwerpunkt des Krieges hat sich in den Libanon verlagert. Israel macht mit US-Unterstützung platt, was der indigenen Bevölkerung das Leben ermöglicht hat. Die US-Blockade aller Häfen des Iran soll nun vollständig realisiert werden. An dieser neuen Phase des Kriegs gegen den Iran werden über 10.000 US-Soldaten, über 100 Flugzeuge und mehr als 12 Kriegsschiffe beteiligt sein. Was in der Nacht davor und an dem Tag passierte in diesem Ticker.

Obwohl die Botschafter des Libanon und Israels in den USA Gespräche führen, dauert der israelische Angriff auf den Südlibanon an. Israelische Luftangriffe im gesamten Südlibanon trafen den ganzen Tag über Dutzende von Orten und dauerten bis in die Nacht hinein an. Es gab Luftangriffe auf Tyros und Aabbasiyyeh, bei denen mindestens zwei Menschen getötet wurden.

Das israelische Militär hat zudem Tausende Soldaten vor Ort im Südlibanon stationiert, und diese versuchen, nach Norden in den Libanon vorzudringen, bis zu einer Linie, die sie inzwischen als „Panzerabwehrlinie“ bezeichnen; diese liegt etwa 4 bis 6 km [2,5 bis 3,7 Meilen] innerhalb der Reichweite einer Panzerabwehrrakete, und sie geben an, dies zu tun, um die Hisbollah daran zu hindern, auf Israel zu feuern.

Im Rahmen dieser Bemühungen versuchen sie nun schon seit einigen Tagen, die Stadt Bint Jbeil einzunehmen. Sie geben an, die Stadt vollständig eingekesselt zu haben und sie innerhalb weniger Tage vollständig unter Kontrolle zu bringen. Dies wird durch Satellitenbilder sowie Berichte über israelische Panzer im Zentrum der Stadt bestätigt.

Es gab auch Berichte über Explosionen, die vermutlich von der Sprengung von Häusern in Bint Jbeil herrühren. Israel scheint dort begonnen zu haben, was es in den letzten Wochen in mehreren Dörfern und Städten entlang der Grenzregion getan hat, nämlich Häuser mit Sprengstoff zu versehen und zu sprengen, und verfolgt eine Politik der Zerstörung aller Gebäude in diesen Städten und Dörfern entlang der Grenze.

Das US-Militär gibt bekannt, den Wirtschaftsverkehr auf dem Seeweg in den und aus dem Iran gestoppt zu haben

CENTCOM-Kommandeur Admiral Brad Cooper erklärt, dass „eine Blockade der iranischen Häfen vollständig umgesetzt wurde“ und dass die US-Streitkräfte ihre Seeüberlegenheit im Nahen Osten aufrechterhalten.

„Schätzungsweise 90 % der iranischen Wirtschaft werden durch den internationalen Seehandel angetrieben“, sagte er am X. „In weniger als 36 Stunden seit der Umsetzung der Blockade haben die US-Streitkräfte den wirtschaftlichen Handel auf dem Seeweg in den und aus dem Iran vollständig gestoppt.“

Noch am Vortag hatte das US-Zentralkommando auf X eine Infografik mit dem Titel „US-Blockade iranischer Häfen“ vorgestellt (Siehe Titelbild). Innerhalb weniger Stunden wurde sie 82.000 Mal aufgerufen. Eine rote Linie markierte alle iranischen Häfen vom Arabischen Golf bis zum Golf von Oman. Die Infografik war in vier Abschnitte unterteilt: Überblick, die ersten 24 Stunden, Missionsdurchführung und Flugzeugtypen. Es handelte sich nicht um einen Lagebericht, sondern um eine Informationskampagne, die auf derselben Plattform geschaltet wurde, auf der auch über das Mautsystem der Revolutionsgarden diskutiert, AIS-Daten verfolgt und die Erzählung von der „Blockade“ verbreitet wurde.

Lesen Sie nun den Satz, den niemand entschlüsselt hat: „Sechs Handelsschiffe folgten der Anweisung der US-Streitkräfte, umzukehren und in einen iranischen Hafen am Golf von Oman zurückzukehren.“ Zurückkehren. Diese Schiffe verließen den Iran. Sie waren auf dem Weg nach draußen. Sie wurden beim Versuch „erwischt„, Fracht außer Landes zu bringen. Die Blockade stoppt nicht nur Importe. Sie hält Exporte im Iran fest. Jedes Barrel, das nicht abtransportiert werden kann, beschleunigt die 13-tägige Frist für die Onshore-Speicherung hin zum Schwellenwert, der zu dauerhaften Schäden an den Karbonatformationen von Asmari und Bangestan führt. Diese sechs Stillstände sind nicht nur Kontrollmaßnahmen. Sie tragen maßgeblich zum Druck bei, der Irans Tanks füllt, seine Bohrungen lahmlegt und die Produktionskapazität der Erde dauerhaft um 300.000 bis 500.000 Barrel pro Tag reduziert.

Die rote Linie auf der Karte markiert den Golf von Oman. Jask liegt innerhalb der Blockadezone. Das Bypass-Terminal der Goreh-Jask-Pipeline mit einer Kapazität von 300.000 Barrel pro Tag, Irans 2-Milliarden-Dollar-Versicherung gegen eine Schließung von Hormuz, befindet sich innerhalb des Kontrollbereichs. Der einzige Fluchtweg, den Iran genau für dieses Szenario gebaut hat, ist innerhalb der roten Linie. (Quelle)

US-Militär setzt Blockade durch, indem es Schiffe im Golf von Oman abfängt

Die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet, dass die USA die Blockade iranischer Häfen durchsetzen, indem sie Schiffe im Golf von Oman abfangen. Sie zitierte einen namentlich nicht genannten US-Beamten mit den Worten, die Strategie bestehe darin, Schiffe, die der Blockade unterliegen, beim Verlassen iranischer Anlagen und beim Passieren der Straße von Hormus zu beobachten, bevor man sie abfange und zur Umkehr zwinge. Der Beamte sagte, das Militär stütze sich nicht nur auf die automatischen Ortungssender, die alle Handelsschiffe mitführen müssen (AIS), um festzustellen, dass Handelsschiffe aus einem iranischen Hafen kamen. Der Beamte wollte jedoch aus Gründen der operativen Sicherheit keine weiteren Details nennen.

Trump schließt Verlängerung des Waffenstillstands aus und prophezeit „zwei fantastische Tage“

Der ABC-News-Korrespondent Jonathan Karl berichtet, Trump habe erklärt, er ziehe eine Verlängerung des Waffenstillstands mit dem Iran nicht in Betracht. Laut Karl deutete der US-Präsident in einem Interview an, dass eine Lösung des Konflikts unmittelbar bevorstehe, und erklärte: „Ich glaube, Sie werden in den nächsten zwei Tagen etwas Fantastisches erleben.“

Trump merkte an, dass der Krieg „so oder so enden könnte“, sprach sich jedoch für einen diplomatischen Durchbruch aus. „Ich denke, eine Einigung ist vorzuziehen, denn dann können sie wieder aufbauen“, sagte Trump laut Karl. „Sie haben jetzt wirklich ein anderes Regime. Egal wie, wir haben die Radikalen ausgeschaltet. Sie sind weg, nicht mehr unter uns.“

07 Uhr oo:

US-Blockade nicht wirksam – PressTV

Mindestens zwei Schiffe, die aus iranischen Häfen ausgelaufen waren, haben laut Schiffsverfolgungsberichten die Straße von Hormus trotz einer Blockadedrohung durch das US-Militär passiert. Nach Angaben des Schiffsdatenanbieters Kpler gehörten die Schiffe zu mindestens vier mit dem Iran in Verbindung stehenden Schiffen, die diese Route nach Washingtons Drohung nutzten.

Der unter liberianischer Flagge fahrende Massengutfrachter „Christianna“ passierte die Meerenge, nachdem er im iranischen Hafen Bandar Imam Khomeini 74.000 Tonnen Mais entladen hatte, und passierte am 13. April gegen 16:00 Uhr GMT die iranische Insel Larak in der Meerenge, wie Daten von Kpler zeigten. Ein zweites Schiff, der unter komorischer Flagge fahrende Tanker „Elpis“, befand sich gegen 11:00 Uhr GMT in der Nähe der Insel Larak und passierte die Meerenge gegen 16:00 Uhr GMT. Er war mit 31.000 Tonnen Methanol beladen und hatte den iranischen Hafen Bushehr am 31. März verlassen, wie Daten von Kpler zeigen.

IRGC warnt USA und Israel vor neuen Überraschungen im Falle einer Wiederaufnahme des Krieges – Fars News

Das Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) warnte, dass die iranischen Streitkräfte bei ihren Militäroperationen gegen Washington und das Regime in Tel Aviv nicht ihr volles Potenzial ausgeschöpft hätten und im Falle eines erneuten Angriffs auf Teheran neue Fähigkeiten offenlegen würden, die weit über die Vorstellungskraft des Feindes hinausgingen.

„Wir haben noch nicht alle unsere Fähigkeiten eingesetzt, und sollte der Krieg weitergehen, werden wir Fähigkeiten offenbaren, von denen der Feind keine Ahnung hat“, sagte IRGC-Sprecher Brigadegeneral Hossein Mohebbi am Montag.

Hunderttausende Kinder mussten im Südlibanon vor dem Vormarsch der israelischen Armee aus ihrer Heimat fliehen

Vertriebene Kinder nahmen am Dienstag in einer Notunterkunft in Tyros im Südlibanon an Aktivitäten teil. Die Aktivitäten wurden von der „Takatafo“-Kampagne organisiert und von Psychologen unterstützt, um die vertriebenen Kinder zu unterhalten und psychisch zu stärken.

Israel greift 76 Gebiete im Libanon an, 21 Tote

Israelische Luft- und Artillerieangriffe trafen am Dienstag 76 Städte, Ortschaften und Gebiete im gesamten Libanon und forderten 21 Todesopfer sowie 29 Verletzte, wie das libanesische Gesundheitsministerium mitteilte.

Die Angriffe begannen im Morgengrauen und betrafen mehrere Regionen des Landes, wie Behördenvertreter angaben. Die Zahl der Todesopfer im Libanon hat seit Beginn der Eskalation am 2. März 2026 die Marke von 2.089 überschritten, wobei die neuen Entwicklungen die wachsende Besorgnis über die Auswirkungen des israelischen Krieges auf die Zivilbevölkerung im Libanon weiter verstärken.

07 Uhr 30:

Kanada hat sich Australien, Brasilien, Kolumbien, Indonesien, Japan, Jordanien, Sierra Leone, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich angeschlossen und eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der sie ihre tiefe Besorgnis über die sich verschlechternde humanitäre Situation und die Vertreibungskrise im Libanon zum Ausdruck bringen.

Die Länder forderten ein sofortiges Ende des Krieges und betonten die Notwendigkeit, Zivilisten und zivile Infrastruktur zu schützen. Sie betonten auch, dass humanitäres Personal unter allen Umständen geschützt werden muss, und hoben ihre Rolle bei der Bereitstellung lebensrettender Hilfe für gefährdete Bevölkerungsgruppen hervor.

Die Erklärung unterstrich, dass das humanitäre Völkerrecht von allen Parteien uneingeschränkt respektiert werden muss, und wies darauf hin, dass Verstöße die Menschenwürde untergraben, zivile Schäden verstärken und den humanitären Zugang einschränken.

Sie verurteilte auch Angriffe, die zur Tötung von UN-Friedenstruppen geführt haben, und erhöhte die Risiken für Helfer im südlichen Libanon, und forderte Rechenschaftspflicht und Gerechtigkeit für solche Verstöße.

Xi Jinping fordert engere und stärkere strategische Zusammenarbeit zwischen China und Russland zur Verteidigung der Interessen und zur Wahrung der Einheit des Globalen Südens  – Xinhua News Agentur

Der chinesische Präsident Xi Jinping forderte am Mittwoch eine engere und stärkere strategische Zusammenarbeit zwischen China und Russland, um ihre legitimen Interessen entschlossen zu verteidigen und die Einheit der Länder des Globalen Südens zu wahren.

Xi äußerte sich dazu bei einem Treffen mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow in Peking.

Xi wies darauf hin, dass die Stabilität und Verlässlichkeit der chinesisch-russischen Beziehungen in einer sich wandelnden und turbulenten internationalen Lage besonders wertvoll seien, und forderte die beiden Länder auf, ihrer Verantwortung als Großmächte und ständige Mitglieder des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen gerecht zu werden.

Chinese President Xi Jinping and Russia's Foreign Minister Sergei Lavrov shake hands in Beijing, China, on 15 April 2026. China Daily via REUTERS

Lawrow bietet China angesichts der US-Blockade russische Energie an

Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte, Moskau könne dazu beitragen, die Energieknappheit in China auszugleichen, da die US-Blockade der iranischen Häfen die Versorgung beeinträchtigt.

Nach einem Treffen mit Präsident Xi Jinping sagte Lawrow, Russland könne das „Ressourcendefizit“ für China und andere Länder, die zur Zusammenarbeit bereit seien, „auf faire und für beide Seiten vorteilhafte Weise ausgleichen“.

Lawrow sagte, die Beziehungen zwischen Russland und China seien „angesichts aller Stürme unerschütterlich“ und fügte hinzu, dass die Beziehungen zwischen Präsident Wladimir Putin und Xi trotz globaler Turbulenzen zur Stabilität beitrügen.

China bleibt der größte Abnehmer von iranischem Öl, während Washington erklärt hat, Peking werde solche Käufe nicht fortsetzen können, solange die Blockade andauere.

Pakistans Premierminister Sharif bricht heute zu einem offiziellen Besuch nach Saudi-Arabien auf

Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif wird am Mittwoch zu einem offiziellen Besuch nach Saudi-Arabien aufbrechen, wie sein Büro mitteilte, während Islamabad weiterhin intensive diplomatische Bemühungen unternimmt, um Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran zu ermöglichen. „Premierminister Muhammad Shehbaz Sharif wird heute in Begleitung einer hochrangigen Delegation von Islamabad nach Dschidda aufbrechen, um einen offiziellen Besuch in Saudi-Arabien zu absolvieren“, hieß es in einer Erklärung seines Büros.

Die beiden US-Verbündeten haben auch einen militärischen Beistandspakt im September 2025 abgeschlossen. Im Rahmen dieses Pakts hat Pakistan am 11. April mehrere Kampfflieger-Staffeln in Saudi Arabien stationiert sowie einige Tausend Soldaten.

08 Uhr 00:

Vier Leichen nach israelischem Angriff im libanesischen Gebiet Qadmus geborgen

Laut der offiziellen staatlichen Nachrichtenagentur NNA haben libanesische Zivilschutzteams und Rettungssanitäter nach einem israelischen Angriff im Gebiet Qadmus im Südlibanon vier Leichen geborgen. Außerdem seien drei Verletzte gerettet worden, so die Agentur.

Hisbollah feuerte „heute Morgen 20 Raketen auf Israel ab“

Der israelische Sender Channel 12 berichtet, dass heute Morgen 20 Raketen aus dem Libanon auf die Region Galiläa im Norden Israels abgefeuert wurden, wobei einige abgefangen wurden und andere in unbewohnten Gebieten einschlugen. Die Angriffe lösten in Manara und Kiryat Shmona Sirenen aus, fügte der Sender hinzu.

Israelische Streitkräfte zerstören Dörfer im Südlibanon „genau wie“ in Gaza, berichtet Haaretz

Israelische Soldaten haben der Zeitung Haaretz mitgeteilt, dass das israelische Militär Dörfer im Südlibanon mit „Methoden, die denen im Gazastreifen ähneln“, zerstört.

„Wir verhalten uns genau wie in Gaza“, sagte eine Quelle aus dem Militär gegenüber Haaretz. „Es gibt eine Liste von Häusern, die abgerissen werden sollen, und wir messen den Erfolg an der Anzahl der Gebäude, die an einem Tag zerstört werden.“

Bulldozer „ebnen Dörfer in der Nähe des Grenzzauns, um Platz zu schaffen“ für den Bau neuer Militärposten, fügte Haaretz hinzu, wobei ein Soldat sagte, die neuen Gebäude schienen „dauerhaft“ zu sein.

Haaretz berichtete zudem, dass israelische Soldaten „bis zur dritten Dorfreihe von der Grenze aus vorgedrungen sind, etwa 20 Kilometer südlich“ des libanesischen Litani-Flusses.

„Krankheiten sind allgegenwärtig“: Die „katastrophale“ Gesundheitskrise im Gazastreifen verschärft sich – Haaretz

Neben einem sprunghaften Anstieg von Krankheiten, die durch Insekten, Nagetiere und verunreinigtes Wasser verursacht werden, berichten Gesundheitsbehörden und Hilfsorganisationen, dass die von Israel verhängten Beschränkungen zu einem dramatischen Mangel an Medikamenten und medizinischem Material geführt haben. Schätzungsweise 1,2 Millionen Menschen im Gazastreifen leben in überfüllten Zeltlagern

09 Uhr 00:

Israelischer Angriff trifft Fahrzeug in der Nähe von Beirut

Ein israelischer Angriff traf am Mittwoch ein Fahrzeug in Saadiyat, etwa 20 Kilometer südlich von Beirut, nur wenige Stunden nachdem sich der Libanon und Israel auf direkte Verhandlungen geeinigt hatten.

„Feindliche Flugzeuge haben ein Auto in Saadiyat angegriffen“, berichtete die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA.

Israelische Luftangriffe töten mindestens neun Menschen im Südlibanon

Ein israelischer Luftangriff tötete fünf Menschen in der Stadt Ansariyah im Südlibanon, berichtete die Nationale Nachrichtenagentur (NNA). Unterdessen haben libanesische Zivilschutzteams und Sanitäter nach einem israelischen Angriff im Gebiet Qadmus im Südlibanon vier Leichen geborgen, teilte die Agentur mit.

Bericht: Hisbollah stürmt israelische Militärstellung im Libanon, Versuch vereitelt

Die israelische Armee vereitelte laut Yedioth Ahronoth einen Versuch der Hisbollah, eine Militärstellung im Südlibanon zu stürmen. Dem Bericht zufolge wurde der Angriff von israelischen Streitkräften verhindert, weitere Details waren jedoch zunächst nicht verfügbar.

Ein Bataillonskommandeur wurde mit den Worten zitiert, die israelischen Streitkräfte arbeiteten daran, eine Pufferzone in dem Gebiet zu errichten, und fügte hinzu: „Unser Ziel ist es, dass die Kämpfe immer auf feindlichem Gebiet stattfinden.“

Palästinensisches Kind nach israelischem Angriff auf Polizeiauto getötet

Der dreijährige Yahya al-Malah und vier weitere Palästinenser wurden getötet, nachdem ein israelischer Angriff am Dienstag ein Polizeiauto in Gaza-Stadt getroffen hatte. Laut palästinensischen Beamten wurden zudem neun Unbeteiligte verletzt, einige davon schwer.

09 Uhr 30

Hormus Blockade jetzt dicht

Das Wall Street Journal meldet, dass die Blockade der Straße von Hormus, diesmal durch die USA vollzogen ist, und kein Schiff mehr fährt. Der Iran habe als erster „geblinzelt“ und Schiffe seien zurückgekehrt, ohne dass ein Schuss gefallen sei. Es bleibe abzuwarten, ob der Iran diese Zurückhaltung aufrechterhalten kann.

Iran spaltete die NATO

schreibt Mario Nawfal und erklärt, dass Deutschland, das bisher stets einer europäischen souveränen Militärgemeinschaft im Wege stand, angeblich jetzt den Widerstand aufgegeben habe.

„Es war der Iran. Trump drohte mit dem Austritt aus der NATO, nachdem sich die europäischen Verbündeten geweigert hatten, an der Operation Epic Fury teilzunehmen. Spanien schloss seinen Luftraum. Frankreich blockierte Waffentransporte. Deutschland nannte den Krieg völkerrechtswidrig. Trump bezeichnete die Deutschen als ‚Feiglinge‘ und die NATO als ‚Papiertiger‘.

Nun beraten europäische Beamte in Abendessen und informellen Gesprächen darüber, wie die amerikanische Führung auf allen Ebenen des Bündnisses ersetzt werden kann. Wer übernimmt die Luftverteidigung, wenn die US-Offiziere abziehen? Wer verstärkt Polen und die baltischen Staaten? Wer sichert den nuklearen Schutzschirm? Die ehrliche Antwort: Niemand kann die USA derzeit vollständig ersetzen.

Kein europäisches Land verfügt über die Satellitennetzwerke, Raketenwarnsysteme oder die kontinentale nukleare Abschreckung, die Amerika bietet. Frankreich und Deutschland diskutieren, ob Paris seinen nuklearen Schutzschirm auf den gesamten Kontinent ausdehnen könnte. Diese Diskussion war vor zwei Jahren undenkbar.“

10 Uhr 00

Iran und USA bereiten sich auf nächste Runde im Krieg vor

Während pausenlos Transportflugzeuge aus den USA Material und Soldaten in den Nahen Osten schaffen, und die geleerten Arsenale der den Iran angreifenden Staaten wieder auffüllen, um die nächste Runde im Krieg zu starten, bereitet sich auch der Iran vor. Der zusätzliche Flugzeugträgerverband fährt sicherheitshalber um das Kap der Guten Hoffnung, um nicht in die Nähe des Jemen zu kommen.

Laut Satellitenbildern, die CNN vorliegen, räumt der Iran während der Waffenruhe offenbar unterirdische Raketenbasen frei. Schweres Gerät wurde dabei beobachtet, wie es Trümmer von zuvor getroffenen Tunneleingängen entfernte und so möglicherweise den Zugang zu eingeschlossenen Raketenwerfern und Munition wiederherstellte.

US-amerikanische und israelische Angriffe hatten zuvor die Tunnelausgänge blockiert, anstatt alle unterirdischen Anlagen zu zerstören. Einige Systeme blieben daher zwar vergraben, aber intakt.

Vermutet wird:

• Der Iran könnte seine Raketenkapazitäten schneller wiederaufbauen als erwartet.

• Dies deckt sich mit seiner Strategie der „Raketenstädte“ – Städte, die so konzipiert sind, dass sie Erstschläge überstehen und sich schnell erholen können.

• Analysten sagen, dass eine solche Erholung während einer Waffenruhe in der modernen Kriegsführung zu erwarten ist. (Quelle)

12 Uhr 30

Beispiel für den Terror, den Israel im südlichen Israel verbreitet

Ein Fahrzeug, das bei einem israelischen Drohnenangriff südlich von Beirut – in der Nähe von Jiyyeh und Damour – getroffen wurde, transportierte humanitäre Hilfe, Windeln und Milch für Zivilisten, die im Südlibanon eingeschlossen waren.

Pro-israelische Gruppen verbreiten gefälschte Bilder, die angebliche Waffen zwischen den Lebensmitteln zeigen sollen.

13 Uhr 00

Ungehinderte Durchfahrt: Sanktionsverdächtiger iranischer Tanker erreicht Zielort offen

„—— Laut der Nachrichtenagentur Fars:

• Ein iranischer VLCC-Supertanker, der unter US-Sanktionen steht, erreichte iranische Gewässer, nachdem er internationale Gewässer und die Straße von Hormus durchquert hatte. Sein Ortungssystem war dabei voll aktiv, und er versuchte nicht, seine Position zu verbergen.

• Das Schiff, das bis zu zwei Millionen Barrel Rohöl transportieren kann, ließ sein Ortungssystem während der gesamten Fahrt eingeschaltet und setzte sich damit über die US-Sanktionen und -Drohungen hinweg. Es erreichte sein Ziel ohne jegliche Behinderung.

• Die Vereinigten Staaten hatten zuvor erklärt, sie würden keinem Schiff erlauben, von internationalen Gewässern in Richtung der iranischen Küste zu fahren oder in ihren Häfen anzulegen.“

Diese Meldung ist natürlich ein Teil des Propagandakriegs den sich USA und Iran liefern. Die Blockade war noch nicht vollständig geschlossen und natürlich sind die Meere zu groß, um ALLE Schiffe des Irans abzufangen, die bereits unterwegs sind. Bald wird man von weiteren Piraterieakten der USA hören, ist zu befürchten.

13 Uhr 30

Wie die Vernichtungsdoktrin oder Auslöschungsdoktrin, wie sie Dan Steinbock nennt, im Libanon aussieht

„Die Kosten für die Errichtung beliefen sich auf 40 Millionen Schekel… Die israelische Armee zerstörte vier Anlagen des Restaurants und der Fischzucht „Al-Bahar“ vollständig. Das Projekt wurde 2014 gegründet und 2024 vollständig zerstört. Es umfasste ein Restaurant, drei Fischzuchtanlagen, eine Verpackungs- und Marketingabteilung sowie eine Fischbrutanlage, die sich über Dutzende angrenzender Dunam erstreckten.

Zu Kriegsbeginn wurde das Restaurant von Marinebooten beschossen und anschließend von Kampfflugzeugen angegriffen, bevor Militärbulldozer am Netzarim-Knotenpunkt vorrückten, um die Überreste zu zerstören. „Al-Bahar“ produzierte jährlich rund 300.000 Kilogramm Dorade (Dennis) und hatte sich einen Namen in der Fischzucht gemacht. Es beherbergte auch die erste Fischbrutanlage dieser Art in Palästina mit 120 Zuchteinheiten im Wert von je 5.000 US-Dollar – die alle vollständig zerstört wurden.

Nur einen Tag vor dem Krieg befanden sich auf der Farm rund 1,5 Millionen Goldbrassen, die allesamt vernichtet wurden. Yasser Al-Hajj, genannt Abu Yazan, der Besitzer des Projekts, meidet den Ort des Geschehens, um angesichts der erlittenen Verwüstung nicht in Tränen auszubrechen.“ (Quelle)

Die Begründung kennt der Leser vermutlich, ohne dass sie hier erwähnt wird. Es ist im Prinzip die gleiche Begründung, die er deutsch General Lothar von Trotha für den Völkermord in Namibia nannte.

14 Uhr 30:

UNHCR-Chef fordert „dringende“ Hilfe für den Libanon während des Krieges

Der Flüchtlingsbeauftragte der Vereinten Nationen, Barham Salih, forderte am Mittwoch die internationale Gemeinschaft auf, dem Libanon, wo ein Fünftel der Bevölkerung durch den Krieg Israels gegen das Land vertrieben wurde, dringend Hilfe zu leisten. „Ich rufe die internationale Gemeinschaft dazu auf, dem Libanon dringende Unterstützung und Hilfe zukommen zu lassen“, sagte er nach einem Treffen mit dem libanesischen Premierminister Nawaf Salam.

„Die humanitären Folgen dieses Krieges sind immens, und ich betone die Notwendigkeit, Zivilisten und zivile Infrastruktur vor den Verwüstungen der Angriffe zu bewahren. Der Libanon verdient es nicht, in einem sich wiederholenden Kreislauf der Gewalt gefangen zu sein, er verdient Unterstützung und Stabilität.“

Von Israel libanesisches getötetes Kind

Das iranische Außenministerium sagt, Berichte über eine Verlängerung des Waffenstillstands seien unbestätigt

Ein Sprecher des iranischen Außenministeriums erklärte gegenüber staatlichen Medien, dass Berichte über eine Verlängerung des Waffenstillstands im Krieg gegen den Iran bislang unbestätigt seien..

Das iranische Militär warnt, das Rote Meer zu blockieren, sollte die US-Seeblockade andauern

Das iranische Militär warnte am Mittwoch, es werde den Handel durch das Rote Meer, den Persischen Golf und das Arabische Meer blockieren, sollte die US-Seeblockade andauern.

Hochrangige Vertreter der VAE und des Iran besprechen Deeskalation

Der Vizepräsident und stellvertretende Premierminister der VAE, Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan, „führte ein Telefongespräch mit Mohammad Bagher Ghalibaf, dem Sprecher des Parlaments der Islamischen Republik Iran, in dem sie regionale Entwicklungen und Wege zur Deeskalation der Spannungen in der Region erörterten“, so eine Erklärung der Nachrichtenagentur WAM.

16 Uhr 30:

Israelische Streitkräfte töten trotz „Waffenstillstand“ 8 Palästinenser in Gaza

Acht Palästinenser wurden innerhalb von 24 Stunden von israelischen Streitkräften in Gaza getötet – dies sind die jüngsten Verstöße gegen einen „Waffenstillstand“, so das palästinensische Gesundheitsministerium. Mindestens 29 Menschen wurden bei den Angriffen zudem verletzt.

Nach Angaben des Ministeriums ist die Zahl der Todesopfer durch israelische Angriffe seit Beginn des Völkermordkriegs gegen Gaza am 7. Oktober 2023 auf 72.344 gestiegen, während 172.242 Menschen verletzt wurden. Viele weitere Palästinenser liegen noch unter den Trümmern und sind nicht gezählt. Seit der Vereinbarung des „Waffenstillstands“ im Oktober letzten Jahres wurden bei israelischen Angriffen in ganz Gaza 765 Palästinenser getötet und 2.140 verletzt.

Pakistanischer Militärchef landet vor hochrangigen Gesprächen im Iran

Iranische Quellen berichten Al Jazeera, dass der pakistanische Feldmarschall Munir als Teil einer Delegation im Iran gelandet ist, um hochrangige Gespräche über die Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA zu führen.

Gemischte Signale aus dem Weißen Haus zur Seeblockade gegen den Iran

In ersten Berichten wurde die US-Blockade als eine Blockade der Straße von Hormus beschrieben, die vom CENTCOM durchgeführt wird, das für die militärischen Operationen in diesem Gebiet zuständig ist. Später wurde dies dahingehend präzisiert, dass die Blockade nur iranische Häfen betreffen würde. Schiffsverfolgungsdienste haben jedoch beobachtet, dass es einigen Schiffen gelungen ist, iranische Häfen zu verlassen. Dies ist angesichts des riesigen Gebiets, das überwacht werden muss, verständlich.

Trotz des Einsatzes von 10.000 Soldaten der Luftwaffe, der Marineinfanterie und der Marine sowie mindestens einem Dutzend Schiffen und einem Dutzend Flugzeugen bleibt es ein großes Gebiet, das patrouilliert werden muss.

17 Uhr 00

Pakistans Rolle

Während der pakistanische Premierminister Saudi Arabien besucht, landet Feldmaschall Asim Munir im Iran. Da Pakistan einen Verteidigungspakt mit Saudi Arabien hat, versucht das Land alles was in seinen Möglichkeiten steht, um zu verhindern, dass der Iran bei Neuaufflammen des Bombenkrieges wieder Saudi Arabien auf’s Korn nimmt, weil das den Staat in einen Konflikt bringen würde. Einerseits muss es den Verteidigungspakt mit Saudi Arabien erfüllen, andererseits sieht Pakistan den Iran als das von den USA und Israel (welches Pakistan nicht anerkennt) angegriffene Land, das sich legitim verteidigt.

18 Uhr 00

Analysten sehen US unter Kriegszeitdruck, während der Iran auf Zeit spielt

Ein Artikel in The Cradle titelt: „Nach Islamabad: US-Eskalation trifft auf Irans Doktrin des Langzeitkriegs“. Darin vertritt der Autor die Ansicht, dass das Scheitern der Gespräche in Islamabad mehr als nur eine weitere diplomatische Runde beendete. Es markierte einen Wandel im Verständnis dieses Konflikts in Teheran, meint der Autor. Was Washington weiterhin als Druckkampagne darstelle, betrachte der Iran nun als Auftaktphase einer längeren Konfrontation – einer Konfrontation, in der Zeit, Märkte und politischer Druck die USA möglicherweise stärker belasten als den Iran.

Die USA seien in der Annahme gewesen, dass militärischer Druck ausreiche, um den Iran in die Knie zu zwingen, während der Iran bis Islamabad immer noch an einen Kompromiss geglaubt habe.

Ein falsch eingeschätzter Iran Ein wesentlicher Grund für diese Divergenz liegt in Washingtons Fehleinschätzung der iranischen Innendynamik. Die USA scheinen anzunehmen, der Iran betrachte Verhandlungen weiterhin als notwendigen Ausweg aus dem Druck. Doch die innenpolitische Lage im Iran hat sich verändert. Es besteht keine allgemeine Erwartung mehr, dass Diplomatie sofortige Entlastung bringen wird. Im Gegenteil, sichtbare Teile der Öffentlichkeit stellen die Logik von Gesprächen unter den gegenwärtigen Bedingungen in Frage. Dieser interne Wandel hat direkte Konsequenzen für die Verhandlungsposition des Irans. Wie der iranische Politologe Foad Izadi am 12. April feststellte: ‚Zu viel Gerede über Verhandlungen verunsichert die Bevölkerung vor Ort.‘ Dies spiegelt eine wachsende Sensibilität gegenüber jeglichem Anschein von Zugeständnissen wider. In diesem Klima ist ein Kompromiss nicht länger nur ein diplomatisches Instrument, sondern eine politische Belastung.“

Krieg nach einem anderen Zeitplan

Das Scheitern der Gespräche weise nun direkt auf die Zukunft hin. Sollte der Krieg wieder aufflammen, gehe Washington davon aus, dass der erhöhte Druck Iran letztendlich zu Zugeständnissen zwingen wird. Teheran scheint jedoch nach einem anderen Zeitplan zu operieren.

Die iranische Wirtschaft stehe weiterhin unter Druck, und ein weiterer Konflikt wird diesen Druck noch verstärken. Die iranische Strategie betone jedoch zunehmend die ungleiche Verteilung der Kosten. Die entscheidende Variable sei nicht allein Irans interne Kapazität, sondern die externen Folgen einer Eskalation. Jede anhaltende Störung in der Straße von Hormus wird sich unmittelbar auf die globalen Energiemärkte, Schifffahrtswege und Versicherungskosten auswirken. Diese Auswirkungen beschränken sich nicht auf die Region. Sie reichen bis in westliche Volkswirtschaften und politische Systeme hinein.

Der Iran sei der Meinung, die Zeit spiele zum Vorteil des Landes. Sollte es erneut zum Krieg kommen, wird dieser möglicherweise nicht allein durch die Ergebnisse auf dem Schlachtfeld entschieden. Entscheidend wird sein, welche Seite die weitreichenden Folgen länger tragen kann.  Und genau so hatte der Vietnamkrieg geendet. Die USA hatten die meisten Schlachten gewonnen, aber den Krieg letztlich verloren. Weil nicht die Feuerkraft, sondern die Leidensfähigkeit und der Wille entscheidend waren.


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45. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – US-Blockade?

44. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Verhandlungen gescheitert

43. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Verhandlungen starten

42. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran, Atempause

41. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

40. Tag im US-israelischen Angriffskrieg gegen den Iran: 14-Tage Waffenruhe von Trump und Iran verkündet

39. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

38. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

37. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

Links zu den weiteren  Ticker-Artikel finden sich am Ende des 37. Tages

14 Kommentare

  1. Karlotta 15. April 2026 um 12:11 Uhr - Antworten

    Haben hier denn schon alle die europäische Petition der europäischen Bürgerinitiative justiceforpalestine unterstützt? Und seid ihr auch fleißig dabei für weitere Unterschriften zu werben?
    Prima wenn Ja
    Wenn Nein, auf geht’s.

    „Wir fordern angesichts Israels Menschenrechtsverletzungen die vollständige Aussetzung des Assoziierungsabkommens zwischen der EU und Israel“

    Belgien, Frankreich, Italien, Dänemark, Finnland, Irland, die Niederlande, Polen, Portugal, Schweden und Spanien machen es vor. Deutschland kann sich sicherlich noch steigern und Österreich läuft sich erst noch warm im sammeln von Unterschriften.

    Die beiden Links dazu , Unterschrift und Auflistung nach Ländern, verkneifen ich mir, sonst landet der Kommentar wieder im Mülleimer.

  2. therMOnukular 15. April 2026 um 10:30 Uhr - Antworten

    Was könnten die Nazionisten ohne Träger tun? – NICHTS
    Damit parken sie ihre destruktive Macht überall auf dem Planeten und terrorisieren die Welt.

    Was hat der Iran zu verlieren? Möge er doch endlich damit aufhören, die US-Navy zu vertreiben und damit beginnen, sie zu versenken. Die Welt wäre dankbar, der Iran ein Held und Friedensstifter.

    Neulich habe ich etwas von 38 Mio Menschen gelesen, die die USA seit WK2 in ihren zahllosen „Interventionen“ ermordet haben. Auch wenn das ein paar Mio zu viel berechnet wären, wären ein paar versenkte Träger und Zerstörer ein geradezu winziger Blutzoll, wenn sie weitere 80 Jahre US-Imperium und weitere Mio Tote verhindern.

    • Hello 15. April 2026 um 15:59 Uhr - Antworten

      Gehe ich recht in der Annahme, dass Ihr Kommentar recht lang auf Freischaltung warten musste?

      Es geht bei der Freischaltung nicht (nur) um einzelne Wörter. Manchmal kann ich alle angeblich kritischen Wörter ganz normal schreiben und werde trotzdem sofort gesendet. Dann wieder schreibe ich ganz harmlose Kommentare und schreibe die angeblichen kritischen Wörter falsch – und muss trotzdem auf Freischaltung warten. Wenn ich zu schnell hintereinander schreibe? Oder wenn ich bereits einmal erst freigeschaltet werden musste? Es ist mir ein Rätsel.

    • joseph53 15. April 2026 um 17:59 Uhr - Antworten

      „Was hat der Iran zu verlieren?“

      Der Iran hat 95 mio. EW und das Versenken eines Flugzeugträgers könnte USraels verrückte Führer zum Einsatz von Atomwaffen veranlassen.
      Das hieße – katastrophale Verluste!

      Außerdem sind die Flugzeugträger in so großer Entfernung aktuell nicht elementar gefährlich – USrael hat kaum noch Langstrecken-Raketen.

      Die USA kriegen von rundherum so viel Druck – sie müssen die Pseudo-Blockade sowieso bald aufgeben.
      ALLE Amis sind jetzt nur mehr bemüht, weitere Schäden und die riesige Blamage wenigstens zu begrenzen.

  3. Hello 15. April 2026 um 10:23 Uhr - Antworten

    „Niemand kann die USA derzeit vollständig ersetzen.“

    Die EU ist doch ein Friedensprojekt. Wer in der EU will ein anderes EU-Land angreifen? Ist England gefährlich? Wer also soll die EU – oder einzelne Länder – angreifen? Russland, das seit Jahren in der Ukraine nicht weiter kommt, das aus Waschmaschinen die Chips benötigt? Das wirtschaftlich ruiniert ist usw- wie es unsere Propganda ständig erzählt? Oder Russland, das in seinem imperialistischen Drang so stark ist, dass es innerhalb kurzer Zeit durch die EU rauscht? Auch diese Propaganda gibt es. Widersprüche spielen keine Rolle.
    Wenn die künstlich angefachte Russlandfeindlichkeit endlich aufgegeben wird (vor allem die baltischen Staaten zur Räson gebracht werden), geht von Russland keine Gefahr aus – außer für die USA, wenn sich Russland und Deutschland verbinden sollten (solange Deutschland noch nicht ganz abgewirtschaftet hat)

    Wer also braucht den ewigen Unheilstifter USA?

    • Glass Steagall Act 15. April 2026 um 12:07 Uhr - Antworten

      Es ist ja bekannt, dass die USA Deutschland immer schon von Russland trennen wollten! Mission leider erfolgreich durchgeführt und schon geht Deutschland den Bach runter!

      Jeder, der politisch und wirtschaftlich ansatzweise einen Verstand hat weiß, dass wir unbedingt zu Russland aus zwei Gründen zurückkehren müssen! Erstens, wir bekommen wieder günstige und verlässliche Energie, um unsere sterbende Wirtschaft wieder aufzubauen! Zweitens, durch Handel mit Russland entsteht automatisch Frieden! Unsere korrupte Politik arbeitet natürlich für die USA und gegen unser Volk, ansonsten wäre dieser wichtige Schritt zu Russland sofort realisierbar! Wer Handel mit seinen Partnern betreibt, der braucht kein Militär mehr!

  4. OMS 15. April 2026 um 8:37 Uhr - Antworten

    „Wir haben noch nicht alle unsere Fähigkeiten eingesetzt, und sollte der Krieg weitergehen, werden wir Fähigkeiten offenbaren, von denen der Feind keine Ahnung hat“, sagte IRGC-Sprecher Brigadegeneral Hossein Mohebbi

    Immer dieses blablabla! Es zählen Fakten nur Fakten. Versenkt endlich Teile der US-Terrorflotte oder lasst es bleiben und kapituliert vor diesen Mördern. Die Verbrecher werden keine Ruhe geben, solange man sie so frei toben lässt! Die Terrorstaaten halten sich an keine Regeln, an keine Vereinbarungen! Und die Welt sieht zu wie Völkermord und Piraterie von zwei Staaten betrieben werden. Sanktionen sind eine Fehlanzeige, sind ja die Guten und Auserwählten! Es wird dringend Zeit, dass Israel zu Gaza wird und die US-Terror-Flotte am Meeresgrund ihr Ende findet.

    • 1150 15. April 2026 um 9:50 Uhr - Antworten

      @,
      genauso ist es und die eu gleich mit dazu

    • therMOnukular 15. April 2026 um 12:49 Uhr - Antworten

      Ich kann ihren Ärger nachvollziehen, mir geht es genauso. Darum wird es Sie vlt etwas trösten, dass der Iran bislang recht wenig „Blablabla“ abgeliefert hat. Satellitenbilder haben bislang so alles mögliche erwiesen und offenbart, was der Iran ankündigte.

      Die neuerliche Ankündigung neuer Waffensysteme dürfte auch wieder kein Bluff sein. Die autonom-intelligente Drohnen-Technologie der Zielerkennung kann man überall einbauen, auch in autonome, unbemannte Schnellboote. Auch davon hat der Iran eine ganze Menge in seinen Tunneln versteckt.
      Vielleicht ist das nun auch das Zeichen, dass der Iran unser beider Kritik erhört hat und endlich versenkt, was unter US-Flagge schwimmt und die ganze Welt bedroht.

      • OMS 15. April 2026 um 15:17 Uhr

        Die „Zurückhaltung“ kostet Menschenleben und Infrastruktur. Israel wird nicht aufhören und die USA auch nicht, weil Trumpeldor sein Ego es nicht zulassen. Ein Schulhofschläger hört nicht auf mit seinem Terror, bevor er nicht selber eines auf die Nase bekommen hat. Wer sich durch Zurückhaltung zum Regenwurm macht, darf sich nicht wundern, dass er getreten wird (in Anlehnung an das Zitat von Immanuel Kant).

  5. Varus 15. April 2026 um 8:35 Uhr - Antworten

    Ungeschnittene-Newsticker: „… 15. Apr. 03:30 … Indien hat zwei Millionen Barrel iranisches Öl zurückgegeben, nachdem Trump angerufen hat. Details: Indien hatte für die 2 Millionen Barrel iranisches Öl bereits bezahlt und der Tanker war auf dem Weg nach Indien. Trump führte ein Telefonat mit Modi und Indien weigerte sich daraufhin, das Öl vom Tanker zu löschen. Der Tanker ist nun auf dem Rückweg in den Iran. …“ – Macht Indien mit fünffacher Bevölkerung absolut alles, was der Trumpigste per Telefonat befehligt? Ist es den Indern nicht peinlich?

    • Daisy 15. April 2026 um 9:04 Uhr - Antworten

      Wahnsinn

  6. Daisy 15. April 2026 um 8:32 Uhr - Antworten

    Wer stoppt den Wahnsinn? MAn geht das alles von einer Zentralfigur aus, nämlich dem Gummizellenanwärter N. Die Isr. könnten ihn absetzen. Aber das tun sie nicht. Dann muss die Weltgemeinschaft Isr. endlich sanktionieren und die Militärhilfe einstellen. Und Trump ist leider auch fällig. Er hat sein Werk nun zerstört und fällt immer mehr dem Irrsinn anheim. Wenn er nicht freiwillig zurücktritt („aus gesundheitlichen Gründen“) muss man ihn anders loswerden (Amtsenthebungsverfahren). Doch wird Amerika schon lange von dem Zwergstaat da unten erpresst. Der Senat ist infiltriert. Da müssten sich auch viele andere schleichen, um diese Großisr.-Agenda zu stoppen. Was brächte es, Trump durch einen anderen zu ersetzen, der wieder Isr. untertan ist? USA muss endlich die Unterstützung für Isr. einstellen!

    Ob Vance es besser macht? Nun, er ist nicht so irrsinnig. Lt. Vermietertagebuch hätte man noch verhandeln wollen, man war in puncto Urananreicherung beim Feilschen. Doch brach Vance überraschend ab, weil N. bei Trump interveniert hatte und der pfiff Vance zurück. Trump tanzt komplett nach N.s Pfeife, was nur heißen kann, dass er erpresst wird. Zum Trost…auch alle anderen Präsidenten der VS wurden von Isr. beherrscht, aber keiner war bisher so verrückt, den Iran anzugreifen.

    Einzig realistisch: Möglichst viele Staaten müssen Isr. sanktionieren und jegliche Unterstützung einstellen. Man muss Gaza und dem Libanon zur Hilfe eilen. Das wäre zB ein sinnvoller Einsatz der NATO. Die Türkei könnte das Kommando übernehmen. Nur Rügen sind zu wenig. Darüber lacht S@tanjahu bloß…

    • Varus 15. April 2026 um 8:39 Uhr - Antworten

      nämlich dem Gummizellenanwärter N. Die Isr. könnten ihn absetzen. Aber das tun sie nicht.

      Wie TKP vor ein paar Tagen zitierte, Reagan konnte noch einen Vorgänger S@tanjahus zur Vernunft bringen, während Größter Trump aller Zeiten eifrig jeden Befehl umsetzt. Den müssen die Amis irgendwie loswerden, egal wie. Und endlich Isr. fallen lassen, wo der Wahnsinn offenbar weit verbreitet ist.

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