
„Warum Krieg statt Frieden-Auf der Suche nach der Wahrheit“ – Der Film als Kontrastprogramm zur „Euro“-„Vision“
Der Dokumentarfilm von Wolfgang Sendlhofer ist ein Weckruf an unsere Gesellschaft, Politik und Medien. Der Film soll Denkanstöße geben und Zusammenhänge sichtbar machen, die in der täglichen Berichterstattung oft zu kurz oder gar nicht vorkommen.
Es gibt Filme, die informieren. Und es gibt Filme, die innerlich aufrütteln, weil sie etwas aufzeigen, das wir längst bemerken, aber kaum noch aufzusprechen wagen. Wolfgang Sendlhofers Dokumentarfilm „Warum Krieg statt Frieden – Auf der Suche nach der Wahrheit“ gehört zu den Filmen die wachrütteln. Ich habe mit Wolfgang Sendlhofer gesprochen und wollte von ihm wissen, wie er darauf gekommen ist diesen Dokumentarfilm zu drehen.
„Nachdem aus Politik und Medien – wie schon bei Corona – im Ukraine-Krieg nur eine Meinung als die einzig wahre verbreitet wurde und Gegenstimmen diffamiert und ausgegrenzt wurden, habe ich mit Menschen aus Journalismus, Wissenschaft, Militär und Politik gesprochen, die sehr unterschiedliche Sichtweisen vertreten.“
Der Film ist mit dem Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran, sowie der permanenten Kriege von Israel insbesondere gegen den Nachbarstaat Libanon mit der der Zerstörung von ziviler Infrastruktur, der Vernichtung von Wohnhäusern, Olivenhainen und generell der Landwirtschaft samt Vertreibung von über einer Million Menschen noch wichtiger geworden. Denn all das passiert trotz eines angeblichen Waffenstillstandes.
Diplomatie wird in den Kriegen in der Ukraine und in Westasien offenbar überhaupt nicht mehr versucht.
Dazu Sendlhofer:
„Im Mittelpunkt stand für mich die Frage: Warum werden diplomatische Lösungen oft verhindert oder gar nicht ernsthaft versucht, obwohl die Folgen eines Krieges für die gesamte Bevölkerung immer verheerend sind?“
Genau diese Frage bildet das Herzstück des Films.
Sendlhofer stellt die Fragen, die in der täglichen Berichterstattung keinen Platz finden.
„Eine der wichtigsten Erkenntnisse war für mich, dass im Krieg die Wahrheit zuerst stirbt, und dass geopolitische, wirtschaftliche und strategische Interessen dahinterstehen, das Eskalation vor Diplomatie steht und das Krieg der Absatzmarkt für die Rüstungsindustrie ist.
Sendlhofer lässt Protagonisten zu Wort kommen, die selten oder gar nicht gehört werden oder ausgegrenzt werden.
„Ich habe gesehen, wie stark Medien und Informationskriegsführung die Meinung der Bevölkerung beeinflussen.“
„Wir müssen als Gesellschaft wieder lernen, Fragen zu stellen, andere Meinungen und Diskussionen zuzulassen, auch wenn diese Meinungen auseinandergehen.“
Nach Vorführungen des Films kam es immer wieder zu intensiven Gesprächen — auch zwischen Menschen, die politisch auseinanderliegen.
Diese Begegnungen zeigen, wir müssen Diskussions-Räume schaffen, in denen Menschen wieder miteinander sprechen. Und wenn der Film einen kleinen Beitrag dazu leistet, dann hat sich unser Aufwand gelohnt.
Übrigens hat Sendlhofer den Film aus eigener Tasche produziert und finanziert. Im Gegensatz zum Babler Film „Wahlkampf“, der die Steuerzahler € 600.000,– gekostet hat. Diesen Film haben trotz massiver Werbung bisher 900 Menschen in ganz Österreich gesehen. (Vermutlich waren davon die meisten SPÖ Funktionäre.)
Die Doku „Warum Krieg statt Frieden-Auf der Suche nach der Wahrheit“ wird seit Beginn des Jahres gezeigt (in Kinos, aber auch über Vereine wie „die Menschheitsfamilie“, „Einheit.at“ oder WIR-NOI in Südtirol“) und hat im Durchschnitt ca. 130 Zuseher pro Vorstellung, ohne Werbung durch den Steuerzahler. Und trotzdem haben knapp 2.500 Menschen diesen Film schon gesehen Und die Nachfrage der Kinos steigt, auch jene von Veranstaltern die den Film zeigen möchten. In Österreich, in Deutschland, in der Schweiz und in Südtirol.
Der Kontrast zur ESC-Veranstaltung mit Genozid Staat Israel in Wien
Gestern fand das Semifinale mit Israel statt, das gerade Krieg gegen Gaza, Palästina, Libanon, Syrien, Iran …. führt und des Völkermordes, der Apartheid und Kriegsverbrechens von den höchsten UN-Gerichten beschuldigt wird. Spanien, Irland, Slowenien, die Niederlande und Island haben sich daher für den vollständigen Boykott des Eurovision Song Contests entschieden. Österreich und Wien machen voll mit. Die SPÖ des früheren Bundeskanzler Bruno Kreisky findet nun nichts mehr dabei Israel zu unterstützen.
Auf X/Twitter berichtet der US-Journalist und Unternehmer Mario Nawfal:
Die Eurovision hat sich gerade in eine Live-Folge von „Cops“ verwandelt.
Israel bringt seinen Beitrag, und die Arena tobt mit „Stop, stop the genocide“-Rufen … dann schleppt der Sicherheitsdienst mitten in der Darbietung einen Demonstranten in Handschellen aus dem Saal.
Der Typ kam, um einen Song zu singen, und die ganze Arena hat daraus eine Sitzung der UN-Generalversammlung gemacht.
Das Drama ist dieses Jahr unübertroffen.
Let’s see: apart from the fact that it’s not in Europe, it’s an apartheid regime committing genocide, invading Lebanon, occupying Syria, and stealing Palestinian land — while murdering, starving, torturing, and terrorising people — it should never be in @Eurovision.#Eurovision
— Martin L. Zinn (@MartinLZinn) May 12, 2026
Eine der vielen Kritiken unter dem Beitrag von Nawfal:
Mal sehen: Abgesehen davon, dass es nicht in Europa liegt, handelt es sich um ein Apartheid-Regime, das Völkermord begeht, den Libanon angreift, Syrien besetzt und palästinensisches Land stiehlt – während es Menschen mordet, verhungern lässt, foltert und terrorisiert – es sollte niemals an der @Eurovision teilnehmen.
Die EU ist immer mehr zu einem führenden Kriegstreiber mutiert. Sie betätigt sich auch als Neo-Kolonialist und -Imperialist und versucht ihre Macht auf immer mehr Länder in Westasien auszudehnen, hier durch die Unterstützung Israels und dessen Kriege.
Gerade auch deshalb ist der Film von Sendlhofer so wichtig.
Kurzbeschreibung des Films:
Investigativer Dokumentarfilm in 2 Teilen. Der Film beleuchtet die Hintergründe moderner Konflikte und zeigt anhand konkreter Beispiele – vom Donbass bis Libyen, vom Irak bis Ex-Jugoslawien und zur Ukraine – wie geopolitische Interessen, Medien und politische Strategien zusammenwirken. Dabei wird kritisch hinterfragt, warum diplomatische Lösungen oft ausbleiben und welche Kräfte Konflikte im Hintergrund beeinflussen.

Der Film versteht sich als investigatives Mosaik: Er liefert keine einfachen Antworten, sondern macht Zusammenhänge sichtbar und zeigt bewusst auch Widersprüche auf.

Protagonisten: Internationale, hochkarätige Stimmen aus Journalismus, Wissenschaft, Politik und Militär, u. a. Patrik Baab (Bild oben), Dr. Daniele Ganser , General a. D. Harald Kujat, Ex-Bundeskanzler und Ex-Außenminister Sebastian Kurz, Dr. Markus Krall, Dr. Jonas Tögel und andere prominente Stimmen wie die Unternehmer und Publizisten Gerald Markel und Markus Krall.
Der Trailer zum Film:
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„Warum Krieg statt Frieden – Auf der Suche nach der Wahrheit“
„WHO – Auf der Suche nach der Wahrheit“ bei Servus TV am 15.5. ab 21.15 Uhr
Die Ukraine am Rande eines Bürgerkriegs
Die „Rote Linien“-Illusion: Wie der Stellvertreterkrieg in der Ukraine die Welt an den Abgrund führt
Die Rolle von US-Denkfabriken und ihre Mitverantwortung für Kriege
Trotz Krieg Israels gegen Iran – der Völkermord in Gaza geht unvermindert weiter
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