
Die „Rote Linien“-Illusion: Wie der Stellvertreterkrieg in der Ukraine die Welt an den Abgrund führt
Der Ukraine-Konflikt ist längst kein regionaler Streit mehr. Er hat sich zu einem offenen Stellvertreter- und Hybridkrieg des kollektiven Westens gegen Russland entwickelt – mit direkter Beteiligung von NATO-Staaten an Angriffen auf russisches Territorium, darunter Raketenbeschuss, die Invasion der Kursk-Region und sogar Attacken auf das nukleare Frühwarnsystem sowie Teile der nuklearen Triade.
Lange Zeit wurde gehofft, dass Wladimir Putin den Konflikt, der durch den Maidan Putsch vom Februar 2014 entstanden war, durch eine begrenzte „Spezielle Militäroperation“ schnell beenden würde. Doch wie der frühere US-Finanzminister in der Regierung Ronald Reagan und mittlerweile renommierte Publizist Paul Craig Roberts analysiert, hat sich genau das Gegenteil ereignet. Putin scheint in einer diplomatischen Sackgasse gefangen zu sein: Er hofft weiterhin auf Verhandlungen und ein neues Sicherheitsabkommen mit Washington, während er gleichzeitig die Wolfowitz-Doktrin ignoriert – das imperiale Ziel der US-Hegemonie, das keine ebenbürtigen Partner duldet.
Das Ergebnis dieser Strategie ist eine für viele Beobachter unverständliche Zurückhaltung. Während Gilbert Doctorow und Drago Bosnic übereinstimmend feststellen, dass der Krieg immer weiter an Intensität gewinnt und die ukrainischen Angriffe – unter direkter Anleitung und Zielvorgabe von NATO-Geheimdiensten – nun tief in russisches Territorium bis hin zu St. Petersburg und Moskau vordringen, bleibt die Antwort aus dem Kreml weit hinter den Erwartungen der eigenen Militärs zurück.
Dies legte Roberts seit 2022 in vielen Beiträgen immer wieder dar. Der Text von Roberts aus April 2022 ist regelrecht prophetisch:
Nehmen wir zum Beispiel die Ukraine-Geschichte. Die Geschichte, wie sie der Öffentlichkeit von den westlichen Medien präsentiert wird, hat keinen Bezug zur Realität. Das Ukraine-Narrativ ist genauso zusammengebrochen wie das Covid-Narrativ. Es wird kein Zurück mehr geben. Das Narrativ wird einfach fallen gelassen, wenn die nächste Krise – vielleicht die Inflation oder ein neu freigesetzter Krankheitserreger – die Schlagzeilen beherrscht.
Es gab nie eine russische Invasion in der Ukraine. Das russische Militär konzentrierte sich auf die Donbass-Region im Osten und Süden der Ukraine. Diese Region wurde von Russen bewohnt und war Teil Russlands, bis die sowjetische Führung sie, wie auch die Krim, aus ihren Gründen in die Ukraine überführte. Als die USA 2014 die demokratisch gewählte ukrainische Regierung stürzten und die Kontrolle über die Ukraine übernahmen, stimmten die Krim- und Donbass-Russen mit überwältigender Mehrheit für eine Wiedervereinigung mit Russland. Der Kreml akzeptierte die Krim, aber nicht den Donbass.
Das Erscheinen des Hantavirus wurde von Paul Craig Roberts also praktisch bereits im April 2022 prognostiziert.
Das Ende der roten Linien
Die Inflation der „roten Linien“ ist das eigentliche Kennzeichen dieses Krieges. Jede westliche Drohung, keine schweren Waffen zu liefern, wurde gebrochen. Jeder russische Versuch, durch Zurückhaltung Deeskalation zu signalisieren, wurde von Washington als Schwäche interpretiert und mit weiterer Eskalation beantwortet.
Wie Roberts zutreffend zusammenfasst, hat die Weigerung Russlands, einen entschiedenen militärischen Sieg zu erzwingen, das Land in eine gefährliche Lage gebracht. Die symbolträchtige Herabstufung der diesjährigen Siegesparade in Moskau ist für viele Kommentatoren das Eingeständnis, dass die strategische Geduld den Gegner eher ermutigt als abschreckt. General Yuri Baluyevsky, ehemaliger Chef des russischen Generalstabs, warnte bereits eindringlich: Der Feind verstehe keine Worte, er müsse Angst bekommen, sonst werde der Krieg bald auf Sibirien übergreifen.
Die Marionettenrolle der EU
In diesem Szenario spielt die EU eine fatale Rolle. Mit der Zustimmung zu massiven Finanzhilfen für die ukrainische Kriegsmaschine und der bereitwilligen Aufnahme von NATO-Infrastruktur zur Zielerfassung russischer Infrastruktur hat sich Europa zum direkten Kriegsteilnehmer gemacht – ohne jedoch über die strategische Souveränität zu verfügen, die Konsequenzen dieses Handelns zu steuern.
Die wirtschaftlichen Kosten, insbesondere durch die explodierenden Energiekosten und die durch die Sanktionspolitik verursachten globalen Lieferkettenprobleme, tragen vor allem die Bürger in Europa. Während Washington seine hegemonialen Interessen verfolgt, sieht es für die EU eher nach einem wirtschaftlichen und politischen Selbstmordkommando aus.
Fazit: Auf dem Weg zum nuklearen Abgrund?
Sowohl im Fall Iran, bei dem Putin ebenfalls passiv blieb, als auch in der Ukraine zeigt sich Roberts dasselbe Muster: Das Streben nach einem „Business-as-usual“ mit dem Westen, das von Teilen der russischen Oligarchie und der Zentralbank vorangetrieben wird, verhindert eine konsequente Verteidigung russischer Interessen.
In einem aktuellen Interview des einflussreichen russischen Strategen und ehemaligen Beraters von Putin, Gorbatschow und Jelzin, Sergej Karaganow, mit dem norwegischen Geopolitik-Professor Glenn Diesen ein ähnliches, realistisches Bild gezeichnet.
Im Gespräch (YouTube: Interview Karaganov – Diesen) beschreibt Karaganow den Konflikt als Teil eines neuen Weltkriegs – vergleichbar mit dem Napoleonischen Krieg oder den beiden Weltkriegen des 20. Jahrhunderts. Die USA hätten ihn gezielt entfesselt, um Russland zu schwächen und ihre unipolare Vorherrschaft zu retten. Die Europäer seien „freudig in den Abgrund“ gesprungen.
Karaganow kritisiert ähnlich wie Roberts die russische Führung scharf: Zu lange habe man westliche Aggression toleriert in der Hoffnung auf Verhandlungen. Nun sei Eskalation unvermeidlich, um das Blutvergießen zu stoppen und eine horizontale Ausweitung des Krieges (Naher Osten, Südostasien) zu verhindern.
Karaganows Forderung an die eigenen Politiker: Russland muss die Eskalationsleiter hinaufsteigen. Zuerst konventionelle Schläge gegen symbolische und logistische Ziele auf europäischem Boden – „wir brauchen keinen Quadratmeter Europa“.
Sollte das nicht wirken, folgen begrenzte nukleare Schläge. Ziel: Nicht die europäischen Völker, sondern die „wahnsinnigen Eliten“, die in ihren Bunkern geschützt sind. Die russische Nukleardoktrin müsse radikal angepasst werden – nicht nur zur Abschreckung, sondern zur Bestrafung von Aggressoren. „Einige Länder Europas sollten untergehen“, so Karaganow wörtlich.
Die europäischen Eliten hätten „den Verstand und das historische Bewusstsein verloren“ und führten ihre Völker ins Verderben. Großbritannien und Deutschland spielen dabei die Hauptrolle als traditionelle Brandstifter in Europa.
Karaganow sieht den Westen in der historischen Revanche: Nach 500 Jahren Plünderung der Welt durch den „historischen Westen“ droht der Verlust der Dominanz. Die USA wissen das, Trump treibt es voran. Die „Spirit of Alaska“-Verhandlungen? Ein Witz, eine Falle. Ein Waffenstillstand ohne Zerstörung des Kiewer Regimes und ohne Brechen des Willens der europäischen Eliten wäre nur eine Pause vor der nächsten Runde – mit nuklearer Eskalation.
Diese Analyse wird wie oben beschrieben eindrucksvoll von Paul Craig Roberts bestätigt, dem ehemaligen US-Finanzminister unter Reagan und scharfen Kritiker der Neokonservativen. Im Juni 2022 schrieb er folgenden Geschichtsunterricht:
Nur wenige Westler wissen, weil sie schlecht ausgebildet sind, dass die Westukraine im Zweiten Weltkrieg für Nazi-Deutschland gekämpft hat. Als Washington 2014 die ukrainische Regierung stürzte, setzte Washington eine Nazi-Regierung ein. Die Nazi-Regierung in der Ukraine beschoss die russischen Bewohner der beiden abtrünnigen Donbass-Republiken acht Jahre lang, während Washington und die NATO eine ukrainische Armee ausbildeten und ausrüsteten, um die abtrünnigen Republiken zurückzuerobern.
Die Region Donbass, die schon immer zu Russland gehörte, wurde von der sowjetischen Regierung aus administrativen oder anderen Gründen der ukrainischen Provinz der Sowjetunion zugeschlagen, ebenso wie die Krim in den 1950er Jahren von Chruschtschow. Als die USA die ukrainische Regierung stürzten und eine antirussische Regierung einsetzten, spalteten sich die Bewohner der Krim und des Donbass, die Russen sind, ab und stimmten mit überwältigender Mehrheit für die Wiedervereinigung mit Russland.“
Die westliche Politik der Eskalation ohne Rücksicht auf die Geschichte und russische Sicherheitsinteressen ist brandgefährlich. Sie ignoriert, dass Russland nicht ewig provozieren lässt. Karaganow und Roberts mahnen: Nur eine klare Bestrafung der Aggressoren kann den Frieden sichern – bevor der Weltkrieg vollends ausbricht. Die EU-Eliten spielen mit dem Feuer. Die europäischen Völker sollten sie stoppen, bevor es zu spät ist.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Was vielleicht das Kalkül hinter dem auch für Russland teuren Abnutzungskrieg ist: Dass die Bevölkerungsentwicklung für die Ukraine um ein vielfaches schlechter ist als für Russland und die Ukraine von der Bevölkerungszahl her massiv am absteigenden Ast ist.
https://www.reuters.com/world/ukraine-stares-down-barrel-population-collapse-2025-12-04/
Ein eher zynisches Kalkül, denn auch Russlands bBevölkerung ging schon vor dem Krieg zurück, eine Entwicklung die sich im Krieg ebenfalls beschleunigte, aber bei weitem noch nicht so krass wie in der Ukraine. Zwei untergehenden Nationen im Kampf gegeneinander?
Etwas ungenau diese Analyse: Putin dürfte mit dem Marsch auf Kieff ein russlandfreundliches Regime einzusetzen gehofft haben und die durch Recherche leicht feststellbare militärische und ideologische Aufrüstung der Ukraine fatal unterschätzt zu haben und hat so zehntausende russische Soldaten leichtfertig in den Tod geschickt. Auch die vom RAND-Institut veröffentlichte Studie zur Überdehnungsstrategie im Kampf gegen Russland, scheint im Kreml nicht wahrgenommen worden zu sein.
https://web.archive.org/web/20220823230517/https://www.jungewelt.de/artikel/432897.russlands-krieg-krieg-bis-zum-sieg.html
Russland hat seit über 1 Jahren einen gut abgesicherten Korridor zur Krim und größte Teile des Donbas, aber immer noch nicht die Kontrolle über den Siwerskyj-Donez-Donbas-Kanal zur Wasserversorgung, weil Russlands Armee an allen Frontabschnitten angreift. Ein Ausstiegsszenario scheint immer noch nicht anvisiert zu werden, trotz der enormen Schäden, die der Krieg auch Russland anrichtet. Dass die Ukraine mehr Schäden einstecken muss, was soll das für ein Trost für russische Witwen, Waisen und Kriegsinvalide sein?
Außer dem Kanal zur Wasserversorgung gibt es kaum etwas, für das sich noch weiter zu kämpfen lohnt, selbst wenn man Krieg als normales Mittel der Politik betrachten würde.
Angesichts der globalen Herausforderung, den einzigen uns bekannten bewohnbaren Planeten vor der weiteren Zerstörung durch die Menschheit zu bewahren, ist jeder Tag, an dem der immer destruktiver werdende Krieg weiter geht, ein verlorener Tag für die ganze Menschheit.
Ein entscheidender Faktor kommt in diesem Artikel nicht zur Beachtung: Die sich so nennende „Koalition der Willigen“, also die Koalition der Kriegstreiber und die Kriegshetzer und -finanzierer steht vor dem Zusammenbruch – wirtschaftlich und gesellschaftlich. Fällt die Unterstützung der Ukraine durch diese Koalition aus, ist der Krieg beendet. Die einzige Möglichkeit der USA, ihre Weltmacht zu behaupten, wäre, diese Koalition an der Kandare zu nehmen, um den weiteren Niedergang der EU insgesamt infolge Migration, Deindustrialisierung und Demokratieabbau zu stoppen, damit nicht nach dem Zusammenbruch dieser Länder oder der EU ein Konglomerat aus Russland, Europa und China entsteht, das die Weltmacht USA mindestens auf den zweiten, wenn nicht sogar auf den dritten Platz verweist. Vorboten dieser Entwicklung sind die Ereignisse in Ungarn, Rumänien und Bulgarien, wodurch diese Staaten eine vorher nicht existierende Bedeutung erlangen. Nicht zu vergessen, auch in Polen steht die Macht der EU auf wackligen Füßen. In der Ukraine wird die personelle Militärmaschine nur noch mit Repressalien in Gang gehalten. Ich bin sicher, dass diese Entwicklungen auf der Putinseite genauso gesehen werden und dem chinesischen Sprichwort gefolgt wird: Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen. Dabei muss der militärische Druck natürlich aufrecht erhalten werden, damit die Koalition der Bekloppten nicht zu einer Atempause kommt.
“ um den weiteren Niedergang der EU insgesamt infolge Migration, Deindustrialisierung und Demokratieabbau zu stoppen,“
Die „neue“, besser schon wieder zusammengelutschte heilige Dreifaltigkeit.
Das erste ist die bestens funktionierende Ablenkungsmethode, geboren aus weltüberspannenden Schmarotzertum an dem vor allem der neoliberale Klüngel sich bestens bedient hat.
Wie schon zum Überdruss folgen die scheinbar damit direkt wirkungsmächtig zusammenhängenden Dinge sofort! Die Dinge die in diesem Dreiklang zum Überdruss² beweisen, wie der 2026er Humus Spazienzis Solidarität erklärt.
Und mit den Menschen² die sich`s hier in die Migration zu flüchten noch leisten können und dennoch nichts anderes sind als der Abfall und die krummen Späne dieser Weltenzurechthobler, die gewiß neben Nutzen im bezahlten Sklaventum, Schäden nachgerade zu bereiten müssen, da keine Seele in diesen Systemen ohne Schaden davonkommt, können auch noch die³ , die den neoliberalen gefährlich werden könnten besäßen sie noch kärgliche Reste revolutionären Bewußtseins, mit Migrantenpornos neben denen mit Erektionen, die das Internet auch noch zur Befriedigung des perversesten „Bildungsbürgers“ aller Zeiten bereitstellt, befriedigt werden³!
Nehmt zur Kenntnis worauf der Aufstieg Europas, vor allem beruht.
Zum Abstieg tragen die paar Imperialisierungsopfer am wenigsten bei, wenn überhaupt!
Irgendwann wird ja noch einer schnallen, dass die Minigelder, Supplementierung der kleinräumigen Wirtschaft bedeuten und auch die Western Union nicht all zu viel davon fortträgt.
Bei ganz anderen Summen sind wir bei den so wenig angedatschten Neoliberalen. Oder bei denen die hiesiges Know How über verfrachtete Werkbänke verscherbeln. Schlagt mal spasseshalber nach bei Mister Tobin in den 60ern und welche Summen nur durch Kapitalschieberei dazumal schon lukriert wurden! Schlagt nach beim oft zitierten militärisch_industriellen_medizinischen Komplex. Schlagt nach bei Thoma Piketty. schlagt nach beim eigenen Hinterkopf etc. etc. !Nicht zu vergessen die eventuell nicht ganz so argen „wirklichen“ organisierten Kriminellen, die bestimmt durch Migration Zulauf erhalten weil die die es könnten, zu blöd sind das zu behindern!
Bei denen, die repräsentatives Polittheater spielen lassen und es wagen mit dem Wort Demokratie zu jonglieren.
Bevor ich anfange mich in Rage zu schreiben, hole ich mir lieber mein heutiges Achterl Port aus dem Kühlschrank!!!!
Und verweise wieder einmal auf das Buch_ 500 Seiten_ Erhard Oeser_ Schüler von Konrad Lorenz_ über die Geisteskrankheit Xenophobie_ „Die Angst vor dem Fremden“!
Ganz gleich wie stark es eskaliert, wird die europäische Einigung, die ja auch vernünftig und rechtstreu möglich wäre, durch die gegenwärtige Politik für sehr lange Zeit verunmöglicht.
Erstaunlicherweise sieht das keine der angeblich europafreundlichen Parteien!
Die Russen unter Putin konnten sicher kürzlich etwas von den Iranern lernen…
Na ja, Larry Johnson sieht immer noch einen Sinn in der Strategie der Erschöpfung des ukainischen Gegners. Er meint, dass es recht schnell gehen könnte, wenn diese Erschöpfung einmal eingetreten ist. Aber man wird jedenfalls davon ausgehen können, dass es demnächst massive Angriffe der Russen geben wird.
Wir sind mitten im sog. Dritten Weltkrieg – in Wahrheit ist es immer noch der Erste -, aber niemand schnallt es.
Was für ein Müll. Genau das würde ja wirklich in den Abgrund führen, der doch verhindert werden soll. Ja, es wurde zu zimperlich gespielt und vermutlich deswegen derart eskaliert im Laufe der Jahre. Es hätte einer harten Hand bedurft. Aber es ist bereits so gelaufen wie es ist.
Das einzig vernünftige wäre wirklich mal in der Ukraine selbst ordentlich durchzugreifen. ala Enthauptungsschläge. Aber in Kiev selbst ist es kaum gefährlicher als in anderen Großstädten. Da kann beliebig von den Eliten hingereist werden, Dinnerpartys gemacht werden, etc.
Wer bitte schön sollte einen Gegner auch ernst nehmen, der so etwas zulässt?
Eben – spätestens nach dem Angriff auf Putins Residenz hätte der postsowjetische Bau an der Kiewer Bankowa-Straße pulverisiert werden müssen. Wie kürzlich im anderen TKP-Artikel zu lesen – die Iraner haben etliche US-Ziele beschossen und es wurde kein Nuklearkrieg daraus.
Der Rutube-Blogger Aleksandr Semtschenko (Politologie-Doktor) wundert sich immer wieder, wieso die Dnepr-Brücken immer noch stehen?
Sorry, wer dem Müll vom Vollidioten Roberts glaubt und den Mist noch verbreitet, dem ist nicht mehr zu helfen. Und wer reinfällt auf das westliche Asset Doctorow, der die westlichen Wünsche verbreitet, verliert bei mir jegliche Glaubwürdigkeit und hat keinen Schimmer, war vor sich geht! Daher ist der Autor hier bei mir auch unten durch! Beschämend!
Ich sehe hier keine sachlichen Gegenargumente gegen die These, dass russische Zurückhaltung den Wertewesten immer mehr ermutigt. Die meisten Russen wünschen mehreren Berichten nach eine deutlich härtere Linie.
Übrigens – nach mehreren Waffenstillstand-Anregungen kam schließlich die Trump’sche von 3 Tagen (09.05-11.05) – für eine Veranstaltung mit Putins Rede. Von den Banderas sicherlich Tausende Male gebrochen. Ob es so lange Pause wert war?
„Die meisten Russen wünschen mehreren Berichten nach eine deutlich härtere Linie.“
Da ist halt die Frage, wer berichtet und was der Berichterstatter denn selbst gern hätte und daher welche Russen der meisten Russen er fragt. Und welche Berichte Sie lesen. Denn dass Sie schon lange eine aggressivere Vorgehensweise Putins wünschen, haben Sie ja nie verborgen.
Ich jedenfalls bin dankbar, dass Putin besonnen reagiert.
Die westlichen Eliten wollten Russland ruinieren und glaubten, das ganz schnell zustande zu bringen. In Wirklichkeit ruinieren sie die europäischen Länder. Ihr Plan ist bis jetzt nicht aufgegangen. Ich hoffe, ihr Plan, Russland in den Kreig zu zwingen, wird genauso wenig funktionieren und vorher genug Leute mit Macht zur Vernunft kommen.
Putin: Zunächst erwarteten sie eine „vernichtende Niederlage“ Russlands, wir wissen das nur zu gut, den Zusammenbruch der Staatlichkeit innerhalb weniger Monate.
Das hat nicht geklappt. Und dann sind sie in diese Sackgasse geraten und scheinen nicht mehr herauszukommen, das ist das Problem. Obwohl es dort kluge Leute gibt. Es gibt welche, die das Wesen der Situation verstehen. Ich hoffe, diese politischen Kräfte werden allmählich wieder an die Macht kommen oder sie mit der Unterstützung der überwältigenden Mehrheit der europäischen Länder ergreifen. (https://anti-spiegel.ru/2026/putin-im-o-ton-ueber-die-ukraine-den-iran-die-usa-und-china/)
Vielleicht bin ich naiv und irre mich.
Ich bin jedoch davon überzeugt, dass die russischen ‚Denkfabriken‘ (um diesen schönen Begriff zu verwenden) die Lage besser einschätzen können als diverse Privatpersonen.
Nichts gegen die Intelligenz eines Roberts, eines Diesen, eines Karaganovs usw. und deren Wissen und Kontakte. Aber haben diese dasselbe Wissen wie der russische Präsident und seine Berater und die diversen russischen Ministerien?
Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass diese „Warner“ genau das wollen, was Putin vermeiden will: eine Eskalation bis zum nuklearen Abtausch.
Die Propaganda hats leider geschafft einen Keil in die Friedensbewegung zu treiben, indem man ein Teil als rechts framed. So gibts statt einheitlichem Vorgehen, ständige Kämpfe der einzelnen Gruppen gegeneinander um Ausgrenzung. Wenns nicht so bitter wäre müsste man seinen Hut ziehen vor dieser verdeckten Strategie, hat leider funktioniert.