Charité und Universität Heidelberg mit Tipps zur Vorbeugung gegen Covid-19

Es ist selten, dass man etwas hört wie man sich gegen Covid-19 schützen kann. Meist ist ja nur von Impfung die Rede, auch wenn die gar nicht besonders zu schützen scheint. Und natürlich wird das Mantra von Masken, Abstand halten und Einsperren wiederholt. Prophylaxe und Vorbeugung interessiert keinen einzigen Politiker.

Umso erfreulicher ist es mal eine Studie zu finden, in der ein ziemlicher natürlicher Schutz vorgeschlagen wird. Noch dazu, wenn die Studie von den beiden deutschen Institutionen der Charité und der Universität Heidelberg kommt. Der Titel der Studie hat es allerdings in sich:
„Teuflisch radikales NETzwerk in COVID-19: Oxidativer Stress, neutrophile extrazelluläre Fallen (NETs) und T-Zell-Unterdrückung“

Das Mittel dagegen ist dann allerdings weniger teuflisch, ja sogar ein sehr freundliches: nämlich Vitamin C und andere Antioxidantien. So heißt es in der Studie:

Für COVID-19 scheint die Behandlung mit Vitamin C nach wie vor eine attraktive Option zu sein. In diesem Zusammenhang ist es interessant festzustellen, dass Patienten mit Infektionen aufgrund von Stoffwechselveränderungen häufig einen reduzierten Vitamin-C-Spiegel aufweisen. Vitamin C hat vielfältige Auswirkungen auf die Entwicklung, Proliferation und Funktion von Lymphozyten. Es hat sich gezeigt, dass es die Differenzierung und Vermehrung von T-Zellen fördert.“

Schau an. Wir haben gesehen, dass mit Vitamin D T-Zellen aktive Mitglieder des körpereigenen Immunsystems werden können, sie sich von so genannten „naiven“ T-Zellen entweder in Killerzellen oder in Helferzellen verwandeln müssen, deren Job es ist, sich an bestimmte Eindringlinge (Pathogene) zu „erinnern“. Und wenn nicht reichlich Vitamin D vorhanden ist, schaffen die T-Zellen diesen entscheidenden Übergang nicht, fand eine Forschergruppe unter der Leitung von Carsten Geisler, Leiter der Abteilung für Internationale Gesundheit, Immunologie und Mikrobiologie an der Universität Kopenhagen, heraus.

Inzwischen haben Tausende von Studien zu COVID-19-Erkrankungen gezeigt, dass es bei den schwer verlaufenden Fällen zu einer überschießenden systemischen Entzündung kommt. Also einer Entzündung, die den ganzen Körper betrifft, nicht nur der Lunge.

Diese massive, generalisierte Entzündung schädigt viele Organe, auch das Blutgefäßsystem (Thrombose, Embolie) und fatalerweise auch das Immunsystem selbst. Der durch das SARS-CoV-2 ausgelöste oxidative Stress, so die Studie, schwächt die Immunabwehr erheblich.

Beschrieben wird hier, dass durch das Eindringen des Virus das menschliche Immunsystem massiv aktiviert wird. Genau so soll es ja auch sein, so eben genügend Vitamin D vorhanden ist. Eine massive Immunreaktion produziert auch massivem oxidativem Stress (schafft also freie Radikale), der Organe schädigt und seinerseits wiederum die Immunantwort unterdrückt und abschwächt.

In den Worten der Autoren:

Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass das Immunsystem unzureichend auf SARS-CoV-2 reagiert und damit zu Organschäden und zur Letalität beiträgt. In dieser Übersicht schlagen wir vor, dass die überwältigende Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (ROS), die zu oxidativem Stress führt, eine Hauptursache für lokale oder systemische Gewebeschäden ist, die zu schwerem COVID-19 führen. Er erhöht die Bildung von neutrophilen extrazellulären Fallen (NETs) und unterdrückt den adaptiven Arm des Immunsystems, d.h. T-Zellen, die zur Abtötung virusinfizierter Zellen erforderlich sind. Dadurch entsteht ein Teufelskreis, der eine spezifische Immunantwort gegen SARS-CoV-2 verhindert.“

Hier haben wir also das Teuflische, den Teufelskreis. Was aber tun um dem Kreis zu entrinnen? Ganz einfach, Vitamin C und Vitamin E sind bekannte Radikalenfänger. Und dazu Astaxanthin sowie Conezym Q10 Ubiquinol. Und wieder streng wissenschaftlich mit den Worten der Studie:

Die Schlüsselrolle des oxidativen Stresses bei der Pathogenese von schwerem COVID-19 impliziert, dass ein therapeutisches Gegengewicht der ROS durch Antioxidantien wie Vitamin C oder (NAC N-Acetylcystein) … verhindern kann, dass COVID-19 schwerwiegend wird.“

Und weiter weisen die Autoren tatsächlich auf den Nutzen von Antioxidantien und sogar auf die momentan laufende Studien zu Vitamin-C-Infusionen hin, wie sie in China schon im Februar am Programm waren. Und weil in einem Spätstadium, wenn schon alles zerstört ist, auch Vitamin C nicht mehr viel hilft, wird empfohlen, man solle Vitamin C bereits frühzeitig einsetzen und nicht auf schwere Verläufe warten. Es sei bereits ab dem ersten Tag wichtig, die durch den oxidativen Stress ausgelöste Unterdrückung der antiviralen T-Zellen zu verhindern.

Frühzeitige Therapie mit Vitamin C könnte also verhindern helfen, dass sich die SARS-CoV-2-Infektion ausbreitet und sich in Richtung akutes Atemsyndrom verschlimmert.

Eigene Erfahrungen

Das hilft tatsächlich, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Eine zu Silvester 2019 eingefangene SARS-Cov-2 Infektion verlief ausgesprochen mild mit nur zwei Tagen leichter Symptome. Sie ist mit zwei labormedizinschen Tests bestätigt, noch Mitte November ist eine starke T-Zellen-Antwort deutlich. Wegen einer Autoimmunerkrankung und einer Thrombose nehme ich im Winter Vitamin D mit 10.000 IE pro Tag recht hochdosiert, die Gruppe der B-Vitamine sowie mit Vitamin C, Asthaxantin und Ubiquinol ausreichend Antioxidantien.

Meine Frau nimmt ähnliches nur geringer dosiert und sie hat sich nicht einmal angesteckt, wie das Labor gezeigt hat. Mein leichter Verlauf hatte offenbar auch zur Folge, dass ich entweder gar keine oder nur wenige Viren ausgeschieden hatte, die bei ihr nicht zu Ansteckung gereicht haben.

Statt unerprobter Impfungen, Masken, Lockdowns und der massiven Einschränkung von Grundrechten könnten Gesundheitsbehörden und Politik mit Empfehlungen zur Vorbeugung und Prophylaxe etwas für die Gesundheit der Menschen tun, statt ihre wirtschaftliche Existenz zu vernichten.

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