Strikte Lockdowns verursachen erhöhte Übersterblichkeit

Die Daten zeigen, dass je strikter der Lockdown im Frühjahr war, desto höher die Sterblichkeit nun im beginnenden Winter. Der erste Lockdown hat offenbar zu einer erheblichen Übersterblichkeit durch andere nicht behandelte Krankheiten geführt, wie die Daten aus Österreich zeigen. Der gesundheitliche Schaden ist damit insgesamt erhöht worden.

In der Grafik oben sieht man, dass die Länder, die im Frühjahr besonders strikt vorgegangen waren, jetzt wesentlich härter getroffen werden als die, die es lockerer genommen haben und da insbesondere im Vergleich zu Schweden.

Die Tschechische Republik sperrte sehr radikal inklusive strengster Maskenpflicht und konnte die Zahl der Todesfälle damit niedrig halten. Umso stärker wird das Land nun getroffen. Auch Ungarn, Schweiz, Slowenien und die Slowakei hatten mindestens so scharfe Maßnahmen verfügt wie Österreich. Ungarn, Schweiz und Slowenien erreichen höhere Sterblichkeit als im Frühjahr, die Slowakei und Österreich ebenso, wenn auch nicht in dem Ausmaß wie die vorher genannten.

In der Grafik ist die Sterblichkeit in Österreich pro Kalenderwoche des Jahres 2020 (blau) im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 aufgetragen. In den Vorjahren gab es eine wesentlich höhere Sterblichkeit durch Atemwegserkrankungen als heuer durch Covid-19 zu erwarten ist. Im Jahr 2017 waren es 5320 Verstorbene, 2018 5542 und 2019 5253, das sind im Schnitt 5374 Todesfälle durch Atemwegserkrankungen (Grippe, Lungerkrankung, etc). Lockdowns, Masken oder andere Maßnahmen wurden nie ergriffen.

Sichtbar wird auch, dass es erst durch den Lockdown zu einer Übersterblichkeit gegenüber den Vorjahren gekommen ist. Er wurde verhängt ab 16. März und erst am 30. April wieder aufgehoben. Die Folgen davon sind noch deutlicher in der nächsten Grafik zu sehen. Die Daten zu Todesfällen werden wöchentlich von der Statistik Austria veröffentlicht, die Covid-Daten von der AGES via Dashboard.

In dieser Grafik ist blau die Differenz der Sterblichkeit pro Woche vom Jahr 2020 gegenüber dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019 aufgetragen. Wir sehen, dass es bis Mitte März zur Verhängung des Lockdowns eine deutliche Untersterblichkeit gab, abgesehen von Woche 5. Ab dem Lockdown kam es aber zu einer erheblichen Übersterblichkeit, die jedoch nur zu einem geringen Teil von Covid-19 stammte.

Zurückzuführen ist das darauf, dass die Spitäler außer absoluten Akutfällen die Grundversorgung weitgehend einstellten und die Menschen wegen der durch die Politik und die Medien verbreiteten Panik sich nicht mehr in Spitäler oder zum Arzt zu gehen trauten. Dies entweder aus Angst sich anzustecken oder aus Rücksichtnahme um Spitäler nicht zu überlasten.

Diese Mechanismus scheint sich im Herbst wieder fortzusetzen. Seit Mitte August gibt es eine deutliche Übersterblichkeit, zu der aber erst ab September wieder von Covid-19 nennenswerte Beiträge geliefert werden.

Was nun die Ursachen der nicht von Covid-19 stammenden Übersterblichkeit ist, wird man erst abschätzen können, sobald die genauen Daten von der Statistik Austria vorgelegt wurden. Ein Einfluss der permanenten Panikverbreitung durch die Medien mit dem ORF allen voran ist aber wahrscheinlich.

Obwohl Covid-19 nur bei etwas mehr als 1 Prozent der Sterbefälle eine Rolle spielt, steht es allein im Vordergrund der dauernden, täglich Panik machenden Berichterstattung. Stress schwächt das Immunsystem durch die Cortisol-Produktion. Möglich ist auch, dass sich Menschen nicht mehr zum Arzt gehen zu trauen, wegen der täglichen Rekordzahl von „Neuinfektionen“ bzw gemeldeten positiven Testergebnissen. Keine Frage, es gibt eine zweite Welle, wie es aber jedes Jahr um diese Zeit zu steigenden Erkrankungen der Atemwege mit teils schweren Verläufen sowie Todesfällen kommt. Die Maßnahmen der Politik haben aber mehr Schaden als Nutzen gebracht.

Eine Politik, die statt auf Einsperren, Beschränkungen und Panik Verbreitung auf Prophylaxe und Stärkung des Immunsystems abzielt, hätte all diese negativen Nebeneffekte nicht. Und sie würde auch bei Covid-19 erfolgreich sein, wie das Beispiel des Pflegeheims Eulachtal im Kanton Zürich schlagend beweist.

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6 Kommentare zu „Strikte Lockdowns verursachen erhöhte Übersterblichkeit

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