Ein Land rüstet auf – und die Truppe bleibt zu klein

5. September 2026von 7,7 Minuten Lesezeit

Wenn Not zur Rekrutierungswaffe wird: Der Personalbedarf der Bundeswehr – und ein US-Plan, der verschuldeten jungen Menschen Schuldenvergebung für 24 Monate Kriegsdienst verspricht. Die Vergangenheit als Vorbild?

Deutschland befindet sich im größten Rüstungsaufbau seiner Nachkriegsgeschichte. Die Bundeswehr soll bis 2035 von heute rund 186.000 auf 255.000 bis 270.000 aktive Soldatinnen und Soldaten anwachsen – dazu kommen 200.000 Reservisten. Ausgelöst wurde der Umbau durch den Stellvertreterkrieg der NATO in der Ukraine gegen Russland und die damit „verschärfte Bedrohungslage in Europa“, wie es im Wehrdienst-Modernisierungsgesetz heißt.

Die Frage ist nur, woher die Menschen kommen sollen.

Die aktuelle Bilanz ist zwiespältig. Zum Stichtag 31. Juli zählte die Truppe rund 186.700 Aktive – so viele wie seit 13 Jahren nicht mehr, und der Zielkorridor für 2026 ist damit erfüllt. Bewerbungen lagen im Sommer um 26 Prozent über dem Vorjahr, Neueinstellungen um zwölf Prozent. Doch der Nettoaufwuchs ist klein: Nach einer Auswertung der NZZ wuchs die Truppe 2025 um nur 3.020 Soldaten, weil rund 22.000 ausschieden und knapp 12.000 Bewerbungen abgelehnt oder zurückgezogen wurden. Würde die Bundeswehr dauerhaft nur dieses Tempo vorlegen, fehlten bis 2035 mehr als 40.000 Soldaten – die Größenordnung einer ganzen Division.

Der Fragebogen als Lead-Generator

Um die Lücke zu schließen, setzte Berlin Anfang 2026 auf ein neues Instrument: den „Neuen Wehrdienst“. Seit Januar werden alle 18-Jährigen angeschrieben – Männer müssen einen Fragebogen ausfüllen, für Frauen ist er freiwillig. Wer bei den Männern nicht antwortet, dem droht ein Bußgeldverfahren.

Die Zahlen, die das Verteidigungsministerium Ende Juni vorlegte, wirken ernüchternd: Von fast 300.000 versandten Fragebögen wurden im ersten Jahr lediglich rund 530 Menschen für den Dienst 2026 rekrutiert – eine Quote von etwa 0,18 Prozent. Bis Ende Juli stieg die Zahl erfolgreicher Assessments auf 865, was immer noch rund 0,2 Prozent entspricht. Bei den Männern waren es nach einer Mahnung 96 Prozent Rücklaufquote, bei den Frauen und Menschen anderen Geschlechts, für die der Bogen freiwillig ist, nur vier Prozent.

Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses, Thomas Röwekamp (CDU), hält eine Rückkehr zur Wehrpflicht angesichts der Zahlen für möglich: „Ob dies mit der bisherigen Freiwilligkeit gelingen kann oder wir zur Wehrpflicht zurückkehren müssen, werden wir im nächsten Jahr zu entscheiden haben.“ Ab Juli 2027 soll ohnehin die verpflichtende Musterung aller 18-jährigen Männer wieder aufgenommen werden – und falls die Zielkorridore verfehlt werden, kann der Bundestag eine sogenannte Bedarfswehrpflicht beschließen, bei der per Losverfahren bestimmt wird, wer dient.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hatte dazu früh Klartext geredet: „Ich sage ganz bewusst und ehrlich, die Betonung liegt auch auf zunächst“, sagte er über die Freiwilligkeit. Reiche sie nicht, „wird es keinen Weg vorbei geben an einer verpflichtenden Heranziehung“.

Der Blick nach Washington: „Schuldenvergebung als Einberufungsprogramm“

Doch wie lassen sich in einem liberalen Westen überhaupt hunderttausende Menschen für den Militärdienst gewinnen – in einer Zeit, in der immer mehr junge Menschen in prekären finanziellen Situationen leben, in den USA wie in Deutschland? Ein Gastbeitrag in der israelischen Zeitung Jerusalem Post vom 30. August 2026 liefert eine brisante, wenn auch umstrittene Antwort.

Der Autor, der ehemalige kanadische Offizier und Sicherheitsanalytiker AJ Jaff, schrieb den Text nach Berichten, wonach das US-Verteidigungsministerium – inzwischen „Department of War“ genannt – externe Analysten um „kreative Ideen“ für den Iran-Konflikt gebeten hatte. Über 180 Tage lang hatte die USA das dichteste Luftangriffsprogramm seit dem Irakkrieg 2003 geflogen. Das Ergebnis laut Jaff: Irans militärische Kapazität war nicht kollabiert, Luftmacht habe weder das „institutionelle Problem“ noch das Verhandlungsproblem gelöst. Was bleibt, sei eine Bodenkampagne – und die habe ein massives Personalproblem.

Jaffs Rechnung: Eine erfolgreiche Bodenoffensive gegen Irans 31 Provinzbefehlshaberungen und seine „Mosaic Defense“-Doktrin erfordere zwischen 750.000 und 1,5 Millionen US-Soldaten. Die aktive US-Armee zählt rund 452.000. „Die Rechnung geht offensichtlich nicht auf„, schrieb er.

„Der Staat tut, was er immer getan hat, wenn er Personal brauchte“

Jaffs Lösung: kein klassischer Wehrdienstzwang, sondern eine Einberufung durch finanzielle Anreize – ein „föderal verwaltetes Schuldenvergebungs-Einberufungsprogramm„. Der Kern des Vorschlags:

  • Der durchschnittliche Amerikaner zwischen 18 und 34 Jahren schulde über 40.000 Dollar an Nicht-Hypothekenschulden – Studentenkredite, Kreditkartenstände, Autokredite, Privatkredite; manche Schätzungen gingen bis auf 100.000 Dollar.
  • Ein Bundesprogramm würde diese Schulden vollständig erlassen, sofern sich die Betroffenen 24 bis 36 Monaten Militärdienst verpflichten – zusätzlich mit einer Erweiterung des GI Bill, des US-Veteranenbildungsgesetzes.
  • Das Ergebnis: „freiwillige Einberufung im großen Maßstab“ – voluntary enlistment at scale.

Jaff verwies auf US-Tradition: Der Zweite Weltkrieg habe den GI Bill angeboten, Vietnam das College-Studium als Alternative zum Dienst, die Kriege nach 9/11 Antrittsprämien und Pässe. „Der Iran-Krieg wird Schuldenfreiheit anbieten müssen. Die Ökonomie des verschuldeten amerikanischen 20- und 30-Jährigen macht dies zum effizientesten Umwandlungsmechanismus, der dem Pentagon und der Trump-Administration zur Verfügung steht.“

Zugleich räumte Jaff ein: „Die moralische Lesart davon ist unangenehm. Aber Staaten produzieren die Soldaten, die sie brauchen, über Anreize, die auf die Bevölkerung wirken, die sie haben.“

Der Text war als einer von drei „non-kinetischen“ Vorschlägen geschrieben – neben einem umstrittenen Plan zur Anerkennung iranischer Minderheiten und einer Deals-Idee mit China über iranisches Öl. Das US-Verteidigungsministerium wollte laut Blaze weder bestätigen noch dementieren, eine Bodeninvasion zu planen, und verwies auf die jeweiligen Teilstreitkräfte.

Reaktionen: „Kanonenfutter aus der Schuldenfalle“

Der Beitrag entfachte internationale Empörung. Die türkische Nachrichtenagentur AA und TRT World bezeichneten Jaffs Vorschlag als Plan, „junge, verschuldete Amerikaner als Kanonenfutter zu verwenden“. Das US-Forschungsinstitut Mises Institute sprach von einem Aufruf, weitere Amerikaner dazu zu bringen, „sich zu verpflichten – für Israel zu sterben„. Der Publizist Glenn Greenwald schrieb, Israel habe jahrelang dafür gekämpft, Washington in den Konflikt zu ziehen, während es nun die Verschuldung junger Amerikaner als Rekrutierungswerkzeug instrumentalisieren wolle.

Auch Iran griff den Text auf. Außenministeriumssprecher Esmaeil Baghaei fragte auf X: „Warum sollen eure Söhne und Töchter Schuldenvergebung dafür angeboten bekommen, in einem Krieg zu kämpfen und zu sterben, den Israel will, dass er fortgesetzt und ausgeweitet wird?“

Kritiker verweisen zudem auf die Stimmung in der US-Bevölkerung: Laut einer Reuters/Ipsos-Umfrage unterstützen nur 31 Prozent der Amerikaner eine fortgesetzte Militäraktion gegen Iran – umso seltsamer wirke der Gedanke, Millionen Verschuldete per Bonus ins Ausland schicken zu wollen.

Die deutsche Parallele: Wer dient, wenn es unattraktiv ist?

Was an Jaffs Vorschlag verstört, ist weniger seine Radikalität als seine Logik: Er benennt einen Mechanismus, der in Deutschland längst in abgeschwächter Form diskutiert wird – die Frage, welche materiellen Anreize nötig sind, damit genug Menschen dienen. Deutschland lockt bereits mit deutlich angehobenem Sold: 2.600 Euro brutto monatlich für den sechs- bis elfmonatigen Freiwilligendienst, 2.700 Euro ab zwölf Monaten plus kostenlose Kaserne, dazu Zuschüsse von bis zu 3.500 Euro für den Pkw- und 5.000 Euro für den Lkw-Führerschein.

Das sind in Wahrheit schon Schulden- und Zukunftsprogramme: Führerscheinzuschüsse ersetzen teure Privatstunden, der Berufsförderungsdienst finanziert Abschlüsse und Ausbildungen, die Reservenbindung sichert Anschluss. In einem Land, in dem die Lebenshaltungskosten explodieren, Studentenkredite zum Normalfall werden und ganze Generationen finanziell prekärer aufwachsen, greifen solche Angebote an denselben Punkt an, den Jaff in den USA beschrieb: die finanzielle Verletzlichkeit Jüngerer.

Der Unterschied: In Deutschland wird über Zuschüsse und Karrierechancen gestritten, in den USA – im Rahmen eines laufenden Krieges – explizit über Schuldenfreiheit als „Umwandlungsmechanismus„. Der Unterschied ist einer des Maßstabs, nicht der Struktur.

Fazit: Symptom statt Strategie?

Der Jerusalem-Post-Text ist ein Extrembeispiel – und vermutlich nie mehr als das: ein Gedankenspiel eines Gastautors, das im Kriegskontext umso gefährlicher wirkt, je realer das Personalproblem ist. Er ist vor allem ein Warnsignal: Er zeigt, wie nah die Grenze verläuft, an der gesellschaftliche Verletzlichkeit in Rekrutierungsstrategie umgedacht wird.

Für Deutschland liefert er eine unbequeme Frage: Solange die Bundeswehr ihre 260.000 über Freiwilligkeit gewinnen will, wird sie um attraktive Konditionen nicht herumkommen. Aber je weiter die Anreize gehen – von Gehalt über Führerschein bis hin zu Bildungsförderung –, desto deutlicher wird sichtbar, was der US-Text in seiner rohen Form schon ist: die Verwertung ökonomischer Not als Sicherheitspolitik. Ob Deutschland diesen Weg beschreitet oder nicht, hängt von einer einfachen Zahl ab, die der Verteidigungsausschuss im nächsten Jahr prüfen wird: Finden sich genug Freiwillige? Wenn nicht, beginnt in Deutschland die Debatte über die Lostrommel – und die Frage, wie teuer der Staat seinen Soldaten künftig machen muss, um ihn zu gewinnen.

Die Vergangenheit als Vorbild?

Der Freikauf durch Sold und Beute: Wenn ein Söldner den Krieg überlebte und durch ausgezahlten Sold oder geplündertes Gut zu Wohlstand kam, konnte er diesen nutzen, um sich nach seiner Rückkehr offiziell von seinem Leibherrn freizukaufen.

Kombination mit dem Stadtrecht: Konnte sich ein Söldner bei Überleben und nach Ablauf seines Vertrages mit seinem verdienten Geld in einer Stadt niederlassen und lebte dort „Jahr und Tag“ (meist ein Jahr und sechs Wochen), ohne vom Grundherrn eingefordert zu werden, griff das Prinzip „Stadtluft macht frei“. Der Militärdienst diente hierbei als finanzielles Sprungbrett für das teure Bürgerrecht. Ob das dann in einer modernen 15-Minuten-Stadt auch noch gesagt werden kann, ist „umstritten„.

Bild: Screenshot von Video über „Dein Weg zur Bundeswehr

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20 Kommentare

  1. Dr. Rolf Lindner 5. September 2026 um 21:55 Uhr - Antworten

    Aus und vorbei

    Geburtenrate über zwei,
    wenn diese einem Volk gebricht,
    mit dem ist es dereinst vorbei,
    zu einem Kriege taugt es nicht.

    In diesem Volk Massen von Frauen
    die Natur nicht gewähren lassen,
    lieber auf Ideologen bauen,
    die Familie und Heimat hassen.

    Männer, um diesen zu gefallen,
    zeigen’s mit einem Schwuchteldutt,
    weichgespült und woke vor allem
    mögen sie keinen Eisenhut.

    Echte Männer, die es noch gibt,
    auf die will man nicht zählen,
    werden beim Bund gar nicht geliebt,
    alternativ könnten die wählen.

    In diesem Land Zustände reifen,
    sind machtlos Amt und Polizei,
    wo Mohammets die Macht ergreifen,
    ist deutsche Wehr aus und vorbei.

  2. Der Zivilist 5. September 2026 um 18:09 Uhr - Antworten

    Und was passiert mit den Schulden ? Übernimmt der Staat die oder gehen die Gläubiger leer aus ? (die würden sich bedanken) Tip: vor der Verpflichtung noch ordentlich Schulden machen, sich teuer verkaufen.

    • Glass Steagall Act 6. September 2026 um 10:53 Uhr - Antworten

      Letztendlich landen die Schulden immer beim Steuerzahler!

  3. rudifluegl 5. September 2026 um 14:52 Uhr - Antworten

    Die Ju.. und das Geld stirbt wohl unter den wohlmeinenden Meinungsratern nie aus.
    Da wird man aber wohl die unter den Blutstrudeln eines Hagen von Tronje und ähnlicher unter Hackfleischmaschinenmärchen besonders groß gewordener „ick sprecke teutonimammamia“
    und mir fehlt der eiserne Blitzableiter am zum Fleisch gewordenen Eisenschädel, fragen dürfen wieviele Juge…(_ bei Ju… oder Jug… bruzzeln denen sowieso die Zähne mit Feuerfunken_ ) wohl pro Sekunde veranschlagt _ in Fetzen gerissen werden müssen_ um vorzuahnendes erreichen zu können. Etwas, das sich wenigstens wie ein kurzes, da Lichtgeschwindigkeit erreichendes wie ein jü.. frevelnder Relativitätler vorraussagte, Tausendjähriges Reich, zum darin suhlen, anfühlt!
    Der ausgleichenden Vorurteilsheischerei genug getan. Gebt den Fleischern was deren Gusto ist und lasst Speichel von den Lefzen triefen wenn deren Drüsen ein Ju.. erregt auch wenn manchem realitätsfernen der wahrsten Sagengeschichten, graust.
    Wer immer unter welchen Vorfahren und deren Erzählungen zu leiden hatte und dessen Empathie für immer geschädigt wurde, ist für mich noch nicht raus!
    Allerdings sind für mich tatsächlich die Nachfahren der Shoa, die jenigen die bei weitem die Hauptverantwortung für Menschlichkeit übernehmen müssten. Die teutonen natürlich nicht den die sind beständig wie der Mor… äh Nordstern.
    Daher graust mir persönlich vor einem Netanjahu plus Befürworter besonders!“
    Die anderen gehören wohl zum fliegenden Panoptikum, wo das erschauern auch noch Vergnügen bereitet und am dem mit Wohllust gekiefelt wird wie Asterix an einer Schweinshaxe.

    • rudifluegl 5. September 2026 um 14:57 Uhr - Antworten

      Na servas, kaum verlässt man sich auf die sche…..KI……

  4. VerarmterAdel 5. September 2026 um 11:59 Uhr - Antworten

    Dein Weg zur Bundeswehr = Dein Weg zu „Wir.Dienen.ISrahell.“

  5. Hello 5. September 2026 um 11:59 Uhr - Antworten

    Kaum verwende ich eine Antwortfunktion, um meine natürlich sehr wichtige Aussage kund zu tun (Ironie!), sieh da, da gibt es plötzlich die K.Funktion. Aber bisher nur für diesen Artikel. Geht es anderen auch so?
    WP scheint nicht gerade die beste Möglichkeit zu sein, ein Forum zu betreiben.

    • ibido 5. September 2026 um 15:14 Uhr - Antworten

      Ja, WP hat seine Tücken.
      Anmeldung geht nur über WP, nicht direkt auf TKP. Da bekomme ich immer eine Fehlermeldung. Manchmal genügt ein „Like“ und TKP verbindet sich automatisch mit WP und die Kommentarfunktion ist da.

      Meist schreibe ich nun sowieso auf der WP-Seite, dann funktioniert auch die Benachrichtigung, wenn jm. antwortet.
      Wenn ich auf TKP schreibe, bekomme ich keine Benachrichtigung über Antworten/Likes, auch nicht über die „Glocke“ auf WP.

      • Hello 5. September 2026 um 19:45 Uhr

        Danke für Ihre Antwort. das mit dem Like geht bei mir bisher auch nicht. PFM meinte, dass es an meiner Internetverbindung liegen müsste, da sonst niemand Probleme hat. Aber im Moment bin ich wo anders und habe eine andere Internetverbindung – es funktioniert nicht, auch mit einem anderen Gerät nicht.
        Jahrelang hat es aber klaglos geklappt.

    • therMOnukular 5. September 2026 um 20:05 Uhr - Antworten

      Jede Ihrer Aussagen ist sehr wichtig und steht im Fokus meiner Zuwendung & Aufmerksamkeit!

      Aber bitte schreiben Sie nicht „Ironie“ dazu – das ist so, als würden Sie mitten im Witz sagen „Achtung Pointe“. Das schmälert den Genuss…..

      „K-Funktion“? – Davon habe ich leider keine Ahnung, also hören Sie auf, mich damit zu belästigen…

      ;)) Haben Sie je das Duo Dellinger-Netzer genießen dürfen?

      • Hello 5. September 2026 um 21:53 Uhr

        Dass Sie Ironie verstehen, davon gehe ich aus. Aber leider konnte ich feststellen, dass es hier auch Leser und Schreiber gibt, die sich selbst für sehr wichtg halten und daher Selbstironie nicht erkennen. Entsprechenden Entgegnungen wollte ich zuvorkommen.

        Duo Dellinger-Netzer habe bisher nicht genossen.

        Dass ich Sie mit der Kommentarfunktion belästigt habe, dafür bitte ich Sie untertänigst um Entschuldigung und bitte Sie, mir weiterhin Ihre Aufmerksamkeit und Zuwendung zukommen zu lassen. Es stört mich aber trotzdem, dass diese Funktion bei mir nur gelgentlich funktioniert. (Jetzt bin ich gespannt, ob der Foromat das Wort „Kommentarfunktion“ durchgehen lässt. Ich habe da so meine Bedenken)

      • Hello 5. September 2026 um 21:57 Uhr

        Dacht ich mir´s doch. Es gibt ganz harmlose Wörter, die erst einer speziellen Genehmigung bedürfen.

      • therMOnukular 6. September 2026 um 2:14 Uhr

        Natürlich geht man immer auch das Risiko ein, auf einen Ironie-Verächter oder -Ignoranten zu stoßen. Das bringt zusätzlich zum Spaß auch noch etwas „Nervenkitzel“.

        Dann sollten Sie das auf Yuhutube bei Gelegenheit nachholen. Der einzige Grund, warum ich eine Zeit lang nicht einfach nur freiwillig, sondern vorfreudig wollend Fussball auf ZDF geschaut habe. Ironie nicht mit feiner Klinge, sondern mit Morgenstern und Streitaxt….;))) Die 2 schenken sich nichts – Kommentator & Exprofi – und sind privat beste Freunde (geblieben).
        Habe mich übrigens vertan, Delling heißt der Moderator. Wie immer, wenn ich schlau rüberkommen will….also eben immer.

        Ich werde für alle Zeit an Ihren Zeilen kleben wie Graf Dracula am Hals der blonden Schönheit, die auch in dieser Geschichte vermutlich nicht fehlen durfte (aber wissen tu ich’s nicht, war ja ein schwarz-weiß-Film)!

        PS: Als Student kannte ich eine wunderhübsche Kollegin, die noch dazu klug war und mich mochte (gehört natürlich zusammen). Nach der ersten Liebesnacht meinte sie plötzlich, ich hätte sie nur ins Bett bringen wollen (obwohl sie sehr direkt der treibende Part war (was für ein Wortspiel)). Ich interpretierte das folglich als Ironie und antwortete entsprechend „natürlich, was dachtest du?“…… Das Ergebnis denken Sie sich bitte….aber der Nervenkitzel….(wahre Geschichte ohne Übertreibung, sie war wirklich hübsch UND klug)

        Träumen Sie gut!

      • Hello 6. September 2026 um 11:17 Uhr

        Eine schöne Geschichte…
        Da ich nur sporadisch ein Feld für einen Beitrag (K. darf ich nicht schreiben, das bedarf einer besonderen Weihe) bekomme und ich nciht ständig die A.Funktion bemühen will, werden Sie vermutlich bald von meinem/n Hals/Zeilen freikommen.
        Ich habe scheußlich geträumt undschlecht geschlafen.
        Aber der Tag scheint schön zu werden.

  6. Glass Steagall Act 5. September 2026 um 11:50 Uhr - Antworten

    Also mich könnte man für alles Geld der Welt nicht zum Militärdienst bekommen! Ich hatte schon früher volle 20 Monate Zivildienst oder „Strafdienst“ ableisten müssen. Aber junge Menschen sind meist noch grün hinter den Ohren und können sich Krieg nicht wirklich vorstellen. Sie kauft man mit Geld, Abenteuern und einer angeblichen Verteidigung des Heimatlandes. Jedes Mal, wenn mir irgendwo ein Soldat über den Weg läuft, konfrontiere ich ihn mit der Tatsache, dass Soldaten nur als Kanonenfutter reicher Säcke gelten, die in ihrer Gier noch mehr Land, Ressourcen Macht und Geld wollen! Der Soldat ist aber entbehrlich und kann und soll dafür leicht geopfert werden!
    Ich kann nur jeden auffordern, den Krieg zu stoppen! Wenn der Krieg keine Soldaten hat, kann der Krieg auch nicht existieren! Nehmt der Politik und den Machthabern die Soldaten, dann sind sie nichts! Verweigert alles, was mit Waffenherstellung und Kriegsdienst zu tun hat!

    • Hello 5. September 2026 um 12:05 Uhr - Antworten

      Wie reagieren die angesprochenen Soldaten?

      Vor ca 20 Jahren (Irakkrieg) ging man mit der Spruch hausieren: Stell dir vor, es gibt Krieg und niemand geht hin.

      Heute scheint man wieder hingehen zu wollen – oder sich zumindest zu wenig zu wehren.

      • Glass Steagall Act 5. September 2026 um 12:46 Uhr

        Viele haben ich noch nicht befragen können. Im Prinzip reagieren alle genauso wie diejenigen, die ich mit der Covid-Lüge, der Klimalüge und der Lüge des Geldsystems konfrontiere. Mit Unverständnis, Schweigen, Verwirrtheit, Unsicherheit und oder Ablehnung. Wer sagt schon, ja stimmt? Für alle bricht immer eine Glaubenswelt zusammen.

  7. Pusteblume 5. September 2026 um 11:25 Uhr - Antworten

    Diese Werbung ist eine Aufforderung an die Mitarbeiter der Rüstungsindustrie, an die Inhaber von Rüstungsunternehmen, an die Aktien-gezeichnet-Habenden in Unternehmen der Rüstungsindustrie und an die Abgeordneten im Deutschen Bundesdarstellertag, in den Landesdarstellerparlamenten und auf Stadt- und Bezirksebene, sich und ihre Lieben als Kanonenfutter bereitzustellen.

    • Hello 5. September 2026 um 11:43 Uhr - Antworten

      Eigentlich keine Antwort. Da mir aber die Komm.funktion meist verwehrt wird, „missbrauche“ ich Ihre Anmerkungen. Zudem passt es dazu.

      Die jungen Männer, die nicht vorzeitig sterben wollen, könnten sich doch als Frauen fühlen – und schon ist der Rekrutierungszauber vorbei. Transfrauen müssen zwar beim Sport in der Frauen-Liga spielen dürfen, aber ob sie zum Kanonenfutter gezwungen werden können?

      Im Übrigen stimme ich Ihrer Meinung zu.

  8. Varus 5. September 2026 um 10:44 Uhr - Antworten

    „Warum sollen eure Söhne und Töchter Schuldenvergebung dafür angeboten bekommen, in einem Krieg zu kämpfen und zu sterben, den Israel will, dass er fortgesetzt und ausgeweitet wird?“

    Weil Yoden über das Geld regieren und im Wertewesten Geld heilig ist?

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