
Pilzgifte in allen getesteten pflanzlichen Fleisch- und Milchalternativen
Eine Untersuchung von 212 pflanzlichen Fleischersatzprodukten und Getränken aus britischen Supermärkten hat in jedem einzelnen Artikel mindestens ein Mykotoxin nachgewiesen.
Eine aktuelle Studie der Universität Parma erschien im Fachjournal Food Control. Untersucht wurden 92 pflanzliche Fleischalternativen (Burger, vegane Würstchen, vegetarische Hähnchenstücke) und 120 pflanzliche Getränke auf Hafer-, Mandel- und Sojabasis. Die Proben stammten Anfang 2024 von großen britischen Einzelhändlern. Die Wissenschaftler suchten nach Pilzgiften; insgesamt wurden 19 verschiedene untersucht.
Pilzgifte (fachlich Mykotoxine) sind giftige Stoffwechselprodukte, die von bestimmten Schimmelpilzen gebildet werden. Sie entstehen als natürliche Abwehr- oder Konkurrenzstoffe der Pilze – vor allem auf Pflanzen, die auf dem Feld, bei der Ernte oder später bei der Lagerung feucht oder beschädigt werden. Gesucht wurden etwa Aflatoxine, Ochratoxin A, Zearalenon, Fumonisine, Deoxynivalenol, T-2/HT-2 sowie sogenannte emergente Toxine wie Enniatine, Beauvericin und Alternaria-Gifte.
Die Ergebnisse: In allen 212 Proben war mindestens eines der 19 Gifte nachweisbar, oft mehrere gleichzeitig. In den Fleischalternativen waren emergente Fusarium-Toxine besonders häufig: Beauvericin in 98,9 Prozent, Enniatin A und A1 jeweils in 93,5 Prozent der Proben. Auch Alternaria-Toxine wie Alternariol, dessen Methylether und Tentoxin traten in 75 bis 86 Prozent der Fälle auf. In den Getränken fanden sich Beauvericin, Enniatin B und Enniatin A in 72 bis 100 Prozent der Proben. Insgesamt lagen die Konzentrationen in den Fleischalternativen deutlich höher als in den Getränken.
Aflatoxine, von der WHO als krebserregend der Gruppe 1 eingestuft, wurden in bis zu 82,6 Prozent der Fleischersatzprodukte gefunden, besonders in hülsenfruchtbasierten Varianten. Haferdrinks zeigten häufig Typ-A-Trichothecene wie HT-2.Mykotoxine entstehen auf Getreide, Hülsenfrüchten und Samen – schon auf dem Feld oder bei der Lagerung. Pflanzliche Ersatzprodukte enthalten oft viele solcher Zutaten und sind daher anfälliger als einfache Grundnahrungsmittel.
Die gemessenen Gehalte blieben unter den EU-Richtwerten, die für Getreide und vergleichbare Lebensmittel gelten. Das loben die Autoren. Für die relativ neuen Produktkategorien selbst gibt es jedoch oft keine eigenen, spezifischen Höchstgehalte. Genau darin sehen die Forscher ein Problem: Neue Lebensmittel kommen auf den Markt, ohne dass Mykotoxine systematisch überwacht werden.
Es gebe zwar keine große unmittelbare Gefahr durch die Produkte, doch frühere Untersuchungen zeigen, dass sich die wiederholte Aufnahme kleiner Mengen über die Zeit summieren kann. In schweren Fällen werden Mykotoxine mit Leberschäden, Nierenschäden, einer Schwächung des Immunsystems und Krebs in Verbindung gebracht. Wer sich fast ausschließlich von pflanzlichen Ersatzprodukten ernährt, könnte einer höheren Gesamtexposition ausgesetzt sein als Menschen mit gemischter Kost.
Eine Forscherin erklärt: Mykotoxine kommen natürlicherweise in Lebensmitteln vor und lassen sich nicht vollständig vermeiden. Bedenklich sei jedoch, dass für neue Lebensmittelkategorien oft noch keine etablierten Überwachungsregeln existieren.
Die Forschung geht weiter. Nun soll untersucht werden, wie unterschiedliche Ernährungsweisen die Belastung der Bevölkerung beeinflussen. Ziel sei es, die Politik zu beraten und besonders gefährdete Gruppen zu sensibilisieren.
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„eine militante Veganerin in der Familie, dass diese Ersatzprodukte reinster Dreck sind.“
Ihr Veganer-Hass ist nicht zu überlesen… Typisch dabei auch der Begriff „MILITANTE Veganerin“ – wow.
Wenn man keine Ahnung hat, sollte man… zudem noch derart pauschal schwurbelt… unglaublich
Auch ich lebe vegan, kaufe Ersatzprodukte ausschließlich in Bioläden und erfreue mich allerbester Gesundheit – ganz ohne Leichenteile auf meinem Teller und sonstige tierische Produkte. Im Übrigen lassen sich Inhaltsstoffe in Produkten problemlos überprüfen.
Ist ja Ihre Sache. Mich werden Sie allerdings nicht missionieren und schon gar auf so militante Weise…;-)
Also Pilzgifte in Obst, Gemüse und Getreide (Saft und Bier) sowieso
Das ist schlecht, ganz schlecht. Pilzgifte machen die Leber kaputt, sorgen für Allergien (Schimmmelpilzallergien sind häufig), lähmen das Immunsystem, verursachen schwere Erschöpfung.
Wer jedoch meint, mit „natürlichem Essen“, u.a. von Obst Getreide und so weiter, das Thema erledigt zu haben, irrt. Gerade Obst ist oft schimmelpilzverseucht. Sporen reichen, man muß den Pilz nicht sehen.
Liebe Daisy, manchmal brauch ich so etwas wie eine „kleine kreative Pause“…. und das ist nicht der einzige Grund, wie Dr. Mayer bekannt sein dürfte. Ich streite nicht gern, speziell nicht über China und Tibet.
Sie können aber diverse Sachen von mir auf bacopa.at lesen. Auf diesen Seiten unter Verlag – Autoren – unter F meinen Namen anklicken und das Nötige kommt dann. Auch zum Buch „Padma 28“. LG
Alles klar…vielen Dank, gleich der letzte Beitrag „Indigene Traditionen und txbetische Kultur im Austausch – Mehr als ein Tanz mit dem Wolf“ ist genau nach meinem Geschmack :-) Schade, dass man das hier nicht mehr zu lesen bekommt.
https://bacopa.at/verlag/fachartikel/indigene-traditionen-und-tibetische-kultur-im-austausch-mehr-als-ein-tanz-mit-dem-wolf
Ich kann mich Daisy nur anschließen. Industrienahrung ist nie gut, deswegen esse oder trinke ich sie praktisch nie! Mir sind allein schon diese Schwindel-Produkte suspekt, die vorgaukeln und aussehen wollen, als sie wären sie echtes Fleisch! Die erinnern mich immer an den Film „Brust oder Keule“ mit Louis de Funès. Falls ich ein Vegetarier und Veganer wäre, würde ich bestimmt keine Produkte essen wollen, die so aussehen als ob sie „echt“ wären! Warum sollte ich mich mit einem Fake-Burger anschwindeln wollen, der keiner ist? Dass da jetzt auch noch anderer „Dreck“ drin ist, wundert mich nicht!
Gilt wohl generell für Industriefraß. Schon vor Jahren warnte ich eine militante Veganerin in der Familie, dass diese Ersatzprodukte reinster Dreck sind. List die Liste der Inhaltsstoffe, schau, wie lang das haltbar ist…ein halbes Jahr und länger. Naja, sie wurde wach, aber sie ist auch ein Zucker-Junkie..genauso sollst du Soja nur in Maßen genießen. Gut sind immer noch Hülsenfrüchte. Aber Veganer kriegen über kurz oder lang Mangelerscheinungen. Sie müssen Tabletten einwerfen.
Apropos Pilze, warum schreibt Gabriele keine Beiträge mehr für tkp? Ich habe sie immer sehr geschätzt.
Blödes Tablet…lies statt List.
Meine Antwort wurde offenbar gecancelt…. warum wohl?
Irgendein Wort, das am Fxlter stand…
Hülsenfrüchte sind lektinhaltig und bei Autoimmunerkrankungen zu vermeiden. Soja sowieso – siehe auch U. Pollmer – die Karriere der Giftpflanze Soja.
Soja sowieso…die Allergie habe ich nicht. Ich ess gern Linsenspaghetti und div. Kichererbsennudeln, denn sonst komm ich nicht auf genug Eiweiß. In der Früh mein echtes Sauerteigbrot aus Vollkornroggen und Einkorn…durch die lange Fermentation sehr aufgewertet. Auch interessant ist Haferbrot. Aber Kohlenhydrate, besonders weißer moderner Weizen, sind ebenso Gift wie Zucker. Man soll ca. 1 g Eiweiß pro Tag und Körpergewicht zu sich nehmen. Da geht Topfen, griech. Joghurt, Linsennudeln, Eier, auch mal Fisch und Fleisch….ja, und Kürbiskerne sind besonders eiweißreich…das kriegt man schon hin…