
Die große Temperatur-Lüge: Warum das IPCC-Modellgebäude eine physikalische Fiktion ist
Heute startet Arnold Schwarzeneggers Klimakongress „Austrian World Summit 2026″. Expert*Innen wie Bidens Vizepräsidentin Kamala Harris, Österreich Präsident VdB, Richard Gere und andere Kaliber werden uns erklären, warum der Mai der zweitheißeste Monat der Messgeschichte war. Und natürlich was wir tun müssen um CO2 zu reduzieren damit die Durchschnittstemperatur der Erde bis 2100 um weniger als 1 Grad steigt. Diese Durchschnittstemperatur der Erde ist aber physikalischer Schwachsinn und existiert nicht.
Was ist Temperatur überhaupt? Wenn man das einmal versteht, erkennt man sofort, dass die ganze Klimapanik auf einem fundamentalen Denkfehler beruht. Stellen Sie sich einen Topf mit kochendem Wasser vor. Sie können die Temperatur messen — 100 °C, fertig. Das funktioniert, weil das Wasser im Topf überall ungefähr gleich heiß ist. Physiker nennen das lokales thermodynamisches Gleichgewicht. Temperatur ist eine sogenannte intensive Größe — sie ergibt nur Sinn, wenn man sie an einem Ort misst, wo tatsächlich ein Gleichgewicht herrscht.
Jetzt stellen Sie sich vor, Sie hätten nicht einen Topf, sondern eine ganze Großküche: hier ein kochender Topf, dort eine Tiefkühltruhe, daneben ein Backofen auf 200 °C, irgendwo ein lauwarmer Spültrog. Jetzt kommt jemand wie Schwarzenegger, Harris, Gere, Guterres, Tedros oder VdB und sagt: „Ich berechne mal die globale Durchschnittstemperatur der Küche — die liegt bei 47,3 °C!“
Würden Sie diese Zahl ernst nehmen? Natürlich nicht. Sie beschreibt keinen physikalischen Zustand, der irgendwo in dieser Küche tatsächlich existiert. Sie ist eine rechnerische Fiktion.
Genau das macht der IPCC mit der Erde.
Das Problem mit der „Globalen Mitteltemperatur“
Jonathan Cohler — Harvard-Absolvent, Physiker und Autor einer bahnbrechenden neuen Arbeit zur CO₂-Dynamik — hat diesen Skandal auf den Punkt gebracht. In seinem Posting auf X und der dazugehörigen ausführlichen Darstellung auf Grok legt er dar, was in der Fachpublikation „Dominance of Natural Atmospheric CO₂ Dynamics“ (Cohler & Soon, 2026) detailliert ausgearbeitet ist.
Der Kern: Es gibt keine physikalisch sinnvolle globale Mitteltemperatur der Erdoberfläche.
Warum nicht?
Weil die Erde kein Topf mit gleichmäßig temperiertem Wasser ist. Sie ist ein gewaltiges Nichtgleichgewichtssystem:
- Die Sahara glüht bei 50 °C, während die Antarktis bei −60 °C liegt
- Ozeane, Kontinente, Atmosphäre tauschen ständig Energie aus
- Es gibt permanente Temperaturgradienten, Phasenübergänge (Wasser → Eis → Dampf), chaotische Strömungen
Die klassische Thermodynamik — wie sie von Callen und Carathéodory mathematisch rigoros formuliert wurde — sagt klipp und klar: Eine Temperatur kann man nur dort definieren, wo lokales Gleichgewicht herrscht. Für ein ganzes Nichtgleichgewichtssystem existiert eine solche Größe schlichtweg nicht.
Das Willkür-Problem
Nehmen wir trotzdem an, jemand bestünde darauf, „die Temperatur der Erde“ zu berechnen. Dann stellt sich sofort die nächste Frage: Wie soll man mitteln?
- Flächengewichtet? Oder nach Volumen?
- Nach Wärmekapazität der Ozeane gewichtet?
- Arithmetisches Mittel? Geometrisches Mittel? Quadratisches Mittel?
- Misst man in Kelvin oder Celsius? (Das Ergebnis unterscheidet sich!)
Die Physik gibt keine Antwort auf diese Fragen. Es gibt kein Naturgesetz, keine Erhaltungsgröße, kein Extremalprinzip, das eine dieser Methoden gegenüber den anderen auszeichnet. Die Wahl des Mittelungsverfahrens ist reine Konvention — menschliche Willkür.
Cohler bringt es in seiner Arbeit auf den Punkt:
„When the reported value changes according to which averaging procedure an analyst happens to prefer, the reported value cannot be said to correspond to an objective feature of physical reality.“
(„Wenn sich der angegebene Wert je nach dem Mittelungsverfahren, das ein Analytiker gerade bevorzugt, ändert, kann man nicht sagen, dass dieser Wert einem objektiven Merkmal der physikalischen Realität entspricht.“)
Auf Deutsch: Wenn die Zahl davon abhängt, wie ich rechne, dann beschreibt sie nichts Reales. Sie ist ein Artefakt der Methode.
Die CMIP-Modelle: Kalibriert auf eine Fiktion
Jetzt kommt der Clou — und hier wird klar, warum das Ganze kein akademisches Glasperlenspiel ist, sondern der Todesstoß für die IPCC-Klimamodellierung.
Die berühmten CMIP-Modelle (Coupled Model Intercomparison Project), auf denen sämtliche Horrorszenarien des Weltklimarats beruhen, werden an genau dieser fiktiven Größe geeicht:
- Die Modelle produzieren eine globale Mitteltemperatur
- Diese wird mit den „Beobachtungsreihen“ verglichen (HadCRUT, GISTEMP etc. — die alle dasselbe Willkür-Problem haben)
- Die Modellparameter werden so lange justiert („Tuning“), bis die simulierte Fantasie-Zahl zur gemessenen Fantasie-Zahl passt
- Dann erklärt man das Modell für „validiert“
Das ist Zirkelschluss in Reinkultur. Man vergleicht Fiktion mit Fiktion und nennt das dann „Wissenschaft“.
Cohler schreibt in seinem Grok-Beitrag:
„When the target diagnostic itself lacks a unique physical referent, the entire exercise of matching models to that diagnostic loses its scientific grounding.“
(„Wenn der zu diagnostizierende Befund selbst keinen eindeutigen physikalischen Bezugspunkt hat, verliert der gesamte Prozess der Zuordnung von Modellen zu diesem Befund seine wissenschaftliche Grundlage.“)
Die Modelle reproduzieren keine physikalische Realität — sie reproduzieren Muster, die aus gemeinsamen menschlichen Konventionen entstehen, wie man Nichtgleichgewichtsfelder mittelt.
Warum das kategorisch und nicht nur „ein bisschen“ falsch ist
Das Entscheidende an Cohlers Argument: Es ist keine Kleinigkeit, die man durch bessere Auflösung, feinere Wolkenphysik oder mehr Satellitendaten beheben könnte.
Es ist ein struktureller Kategorienfehler.
Egal wie sehr man die Modelle verfeinert — wenn die zentrale Zielgröße, an der alles gemessen wird, physikalisch gar nicht existiert, dann ist das gesamte Unternehmen wissenschaftlich bodenlos. Es ist, als würde man ein Navi bauen, das die „Durchschnittsposition aller Autos Deutschlands“ berechnet — und dann den Verkehr danach steuern will.
Die beobachteten Phänomene — die notorische Überschätzung der Erwärmung in CMIP6, die riesige Streuung der Klimasensitivität zwischen den Modellen, das Unvermögen, regionale Muster zu reproduzieren — sind keine „Ungenauigkeiten“. Sie sind Symptome des grundlegenden Defekts.
Die praktische Konsequenz
Was bedeutet das für den normalen Bürger, der sich fragt, ob er sich vor der „Klimakatastrophe“ fürchten muss?
Gar nichts von dem, was der IPCC an Katastrophenszenarien produziert, hat eine belastbare physikalische Grundlage. Die Modelle sind nicht nur ungenau — sie sind falsifiziert. Und zwar nicht durch irgendeine neue Messung, sondern durch die Grundgesetze der Thermodynamik selbst.
Das ist keine Meinung. Das ist Physik.
Die größere Bedeutung
Cohlers Arbeit geht weit über die Kritik an der Mitteltemperatur hinaus. Gemeinsam mit Willie Soon zeigt er in seiner umfassenden Publikation:
- Die Verweilzeit von CO₂ in der Atmosphäre beträgt nur etwa 3,5–4 Jahre — nicht Jahrhunderte, wie der IPCC behauptet
- Das Atombomben-Radiokarbon-Experiment (¹⁴C aus Atomtests) zeigt einen einfachen exponentiellen Zerfall mit 17,2 Jahren Halbwertszeit — was die mehrgliedrigen Bern-Modelle des IPCC direkt falsifiziert
- Die Isotopensignatur (δ¹³C) beweist, dass die Biosphäre den CO₂-Haushalt dominiert — nicht fossile Brennstoffe
- Die Temperatur steuert das CO₂ — nicht umgekehrt. Das gilt über alle Zeitskalen, von Jahren bis zu 500 Millionen Jahren
Die thermodynamische Falsifikation der Globalmitteltemperatur ist dabei das Fundament, auf dem alles andere aufbaut. Ohne gültige Temperatur-Metrik kein gültiges Modell. Ohne gültiges Modell keine gültige Projektion. Ohne gültige Projektion keine Rechtfertigung für billionenschwere „Klimaschutzmaßnahmen“.
Fazit: Der Kaiser ist nicht nur nackt — er existiert nicht
Was Jonathan Cohler hier vorgelegt hat, ist keine politische Polemik. Es ist elementare Physik, die jeder Erstsemester-Student der Thermodynamik nachvollziehen kann — vorausgesetzt, er hat einen Professor, der noch echte Wissenschaft lehrt und nicht Klima-Aktivismus.
Die „globale Mitteltemperatur“ ist eine Erfindung. Die Modelle, die darauf aufbauen, sind wissenschaftlich wertlos. Und die Politik, die sich auf diese Modelle stützt, baut auf Sand.
Oder, um es mit Cohler zu sagen: Real science starts from conservation of mass applied directly to the raw observations. Everything else is public relations.
Und wenn schon dabei sind. Auch „erneuerbare Energie“ gibt es nicht, zumindest solange die Erde nicht zu einer Scheibe geworden ist. Es gleiche Nonsense wie die mittlere Temperatur in der Großküche. Der fundamentale Satz von der Erhaltung der Energie, besagt, dass Enerige weder erschaffen noch vernichtet werden kann, sondern nur umgewandelt. Zum Beispiel auch in Masse nach der Einstein Formel E=mc². Und es gibt auch keine „erneuerbare Masse“.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Richtig: es gibt keine „erneuerbare Energie“ noch gibt es „erneuerbare Masse“. Aber es gibt erneuerbare Dummheit. Die Grünen machen es uns laufend vor. Die „erneuerbare Verblödung/Dummheit“ ernährt die Rockefellers Nachkommen wie auch Al Gore und viele Andere in deren NGOs hervorragend!
Die Klimahysteriker können dann ja auf den Erdmond auswandern. Dort hat es auf der Schattenseite -180°C und auf der Sonnenseite +130°C.
Daraus ergibt sich eine angenehme Durchschnittstemperatur von -25°C😆
Gute Idee! 😉
1) Wer „schwachsinnig“ im ersten Satz (oder immerhin Absatz) verwendet, sagt damit schon viel aus. Watzlawick: Was Peter über Paul sagt, sagt mehr über Peter aus als über Paul.
2) Wenn ich behaupte, dass sich die Durchschnittsgröße einer Population in den letzten 50 Jahren erhöht hat, sage ich damit ja nicht, dass alle Kohorten, alle Gruppen und alle Individuen größer geworden seien. Aber die Beobachtung, dass sich die Durchschnittsgröße (egal, welcher Mittelwert konsequent berechnet wurde; und egal, ob unterschiedliche Berechnungsmethoden zu Differenzen in den Nachkommastellen führen) verändert hat, ist gültig, und kann zu weiteren, interessanten Fragen Anlass sein. Alle Berechnungen haben eine Unschärfe. Diese allein erlaubt uns nicht, ein Geschehen als fiktiv abzutun.
3) Dass sich die Durchschnittstemperaturen bei uns in Österreich seit den 1960’ern erhöhen, halte ich aus unterschiedlichen, anekdotisch-persönlichen Gründen für glaubhaft. Dass die Aussagen über größere Regionen und längere Zeiträume mit Vorsicht zu genießen sind, halte ich auch für glaubhaft. Und bin dennoch geneigt, einen Zuwachs in den letzten ca. 130-150 Jahren für gegeben zu halten.
4) Die behaupteten Kausalitäten sind suspekt, vor allem das CO2-Narrativ. Und ebenso die Stimmigkeit der Modelle und daher der Prognosen. Dass aber die Förderung, ‚Veredelung‘ und der Miss-/Gebrauch fossiler Brennstoffe in vieler Hinsicht lebensfeindlich ist, ist m.E. evident: vergiftete Gewässer, verödete Natur, verarmte Bevölkerungen, Kriege, verpestete Luft, gekillte Böden, plastifizierte Ozeane, Blutkreisläufe voller Mikroplastik, untote Lebensräume, Dauerchemikalien in Babyhaut.
5) „Erneuerbare Energien“ ist sicher ein unscharf gebrauchter Begriff, der sich eher darauf bezieht, wie rasch sich Energieträger erneuern. Die Träger sind, Atomkraft ausgenommen, allesamt Speicher von Sonnenenergie. Die Zyklen der Erneuerung sind bei fossilen Brennstoffen unterschiedlich lange. Und bei Biomasse, Wind und Wasser eben kürzer, so dass nicht bedeutend mehr Energie genutzt wird, als auf die Erde einstrahlt.
6) Persönlich halte ich die Nutzung langfristig gebundener Energien (Erdöl, Kernenergie) für irr, wenn es darum geht, den Winterflug nach Bangkok zu ermöglichen, damit man dann dort eine warme Apfeltasche beim Mackie stopft. Oder die nächsten Einweg-Leiberl aus Bangladesch kaufen kann; oder sich den Hintern mit Palmöl einschmieren kann; oder ein saftiges Original-Pampa-Steak aus Patagonien seinen Freunden auftischen kann; oder seine 2-Personen-120-qm-Wohnung im Winter in Abwesenheit auf 24 Grad halten kann; oder mit Koreanern ein Ego-Shooter-Game spielen kann, in dem Humanoide weggballert werden.
7) Wir sind unglücklich – weil wir nach unserem kleinen Glück fragen und den falschen Antworten Glauben schenken. Nach JFK: Ask not for your personal happiness. This will lead you to harmful consumption. Rather, ask for the happiness of the world that has been given into your care.
8) Ich halte viele Klimafoscher*innen für ernstlich bemüht. Und für fehlbar; das unterscheidet sie nicht von Forschenden in anderen Disziplinen.
9) Ich schätze die kritischen Inputs der TKP-Autoren und der Kommentierenden. Hin und wieder frage ich mich jedoch, ob hier nicht auch zu sehr eine Blase gepflegt wird, die sich durch reflexhaftes Echolallieren eine immer dickere Außenhaut bekommt.
Den „Schwachsinn“ beziehe ich weniger darauf, zu behaupten, dass es einen Klimawandel oder tendenzielle Temperaturveränderungen gibt, sondern vielmehr auf die Hybris, dass der kleine Wicht der Gattung Mensch sich einbildet, das Erd-Klima KONTROLLIERT beeinflussen zu können (oder zu müssen).
Der „Klimafolgenforscher“ Prof. Stefan Rahmstorf vom Potsdam -Institut für Klimaforschung verstieg sich gar zu der Behauptung (Zitat): „Wir verlieren die Kontrolle über das Klimasystem“.
An Herrn Prof. Rahmstorf:
Der kleine Wicht der Gattung Mensch hat in seiner langen Existenz noch NIE die „Kontrolle über das Klimasystem“ gehabt. Das gilt auch für das Jetzt und Heute (und da helfen Ihnen auch Ihre heute verfügbaren mathematischen MODELLIERUNGEN an Super-Computern nicht darüber hinweg!)
Also können „wir“ die „Kontrolle über das Klimasystem“ auch NICHT verlieren!
Der kleine Wicht der Gattung Mensch hat bisher lediglich in stümperhafter Weise (wie ein Alchemist des Mittelalters oder ein unwissender Auszubildender in Goethes Zauberlehrling) versucht, mit gefährlichen Eingriffen in ein in der Tat hochkomplexes Klimasystem (mit teilweise selbstregelnden Eigenschaften) temporäre klimatische Tendenzen zu beeinflussen und dabei neben unabsehbaren Folgen bisher nur mehr Schaden als Nutzen für Mensch und Natur angerichtet.
Damit meine ich allerdings nicht die dringende Notwendigkeit des vom Menschen mit geeigneten Maßnahmen durchaus positiv beeinflussbaren Schutzes der Umwelt vor industriellem Raubbau und industrieller Verschmutzung im großen Stil.
Ja, das vermute ich auch, dass wir anmaßend ohne Ende sind, wenn wir meinen, die Erde steuern zu können (oder müssen). Weil wir uns für feudale Herren halten.
Ein aufgeklärt-partnerschaftliches Verhältnis zwischen Mensch und Mitwelt sähe ganz anders aus.
@slowman
16. Juni 2026 um 20:20 Uhr
Die viel geschmähten feudalen Herren handelten verantwortlich vor GOTT (also sozusagen der Natur) und den Menschen! Die viel gepriesene aufgeklärte Partnerschaftlichkeit führte nur zu Verantwortungslosigkeit und Verwahrlosung, meiner bescheidenen Meinung nach. Wie sagte Mario Adorf in einem Versicherungswerbefilmchen so schön und treffend: „Wenn alle verantwortlich sind, ist es am Ende keiner!“ Da hat er schön das demokratische Wesen charakterisiert, wie man es derzeit so eindrucksvoll bewundern kann … Conditio humana at it’s best – um einmal etwas ausländisch Klingendes beizutragen. 🤪
Ich finde die Kritik von @slowman sehr richtig und wichtig: So wie in den traditionnellen Medien wird auch in den „Alt-Medien“ immer wieder mit zweierlei Maß gemessen.
Man benutzt den traditionnellen Wissensapparat und dessen Instrumente, um die Ergebnisse“ der offiziellen Wissenschaft zu kritisieren, wenn es Recht ist, rutscht aber auch gerne in eine oberflächliche Pauschal-Kritik.
Besonders fragwürdig ist da das Argument bzgl Kelvin vs Celsius: Denn was ändert es mit welcher Einheit man Fieber misst außer Rundungsfehler udglm. ? Und die noch viel weniger belastbaren Schätzungen der Temperatur-Schwankungen der Vergangenheit dienen den Klima-Panik-Kritikern ja gerechtfertigterweise doch gerne als Argument gegen die jetzige Panik-Mache…
Ein anderes Beispiel ist ja die Medizin wie etwa bei Covid19:
jede Aussage oder Studio über Nützlichkeit von (alternativen) Medikamenten oder anderen Behandlungen kann genauso mit spitzfindigen Argumenten gelöchert werden, wo man auch notgedrungen auf Statistik von Mittelwerten und teilweise zweifelhaften experimentellen Bedingungen zurgreifen muss.
Naturwissenschaft ist schwierig und komplex und nicht immer so „objektiv“ wie Mathematik ;-)
Wo kann man unterschreiben? 🙂 Kürzer und präziser formuliert als ich es vermocht hätte, aber trifft genau …
Es ist müßig, sich ständig mit dem Klimaschwachsinn zu beschäftigen und ihn wissenschaftlich widerlegen zu wollen. Es ist ein politisches Projekt ohne jeden Realitätsbezug, quasi eine Religion. Versucht mal ein Märchen von innen zu widerlegen. Das geht nicht, weil im Märchen alles möglich ist. Es ist auch sinnlos, einem Dyskalkulieriker jeden Tag aufs Neue zu erklären, dass 2 mal 2 Vier ergibt.
Wir leben in einer Welt, die ihren aufgeschwatzten Aberglauben für wissenschaftlich hält und deshalb – speziell in Deutschland / Europa – begeistert in die De-Industrialisierung (=Verarmung) rennt.
Man kann gegen so was nicht genug ankämpfen, auch im ureigensten Interesse.
Ob es was nützt, oder die Schildbürger die Oberhand behalten, wird man sehen.
Das Buch „Technik in 30 Sekunden“ aus 2020 beschreibt den Ingenieurs-Beruf in seinen vielen Sparten. Ingenieure benutzen auch Mathematik und Software, müssen aber sehr oft praxisnahe Lösungen auch dort finden (und dem Kunden liefern!), wo noch keine Universitäts-Theoretiker sich forschend und publizierend in die relevanten Details eingearbeitet haben.
Ohne jeglichen Bezug zum Weltklima – dafür umso aufschlussreicher da „unschuldiger“ – findet sich ein Beispiel dieser hemdsärmligen Praxis-Orientierung auf Seite 18:
„Das Sieden und Kondensieren des Kältemittels in einer Klimaanlage ist nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft noch kaum vorherzusehen. Daher greifen Ingenieure zu Schätzungen aus der Praxis und einfachen Berechnungen.“
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Das Weltklima ist eine riesige und hochkomplexe Klimaanlage, die nicht von Menschen konstruiert wurde und für die kein Konstruktionsplan zur Einsicht bereitsteht. Sie hat keine streng abgegrenzten Räume sondern (mehrere Tausend Meter hoch und seitlich über die ganze Erde) überall fließende Übergänge. Dennoch hat die universitäre Elite unserer Wissenschaftler angeblich den vollen Überblick und kann uns das Klima für die nächsten hundert Jahre voraussagen. Leichte Unsicherheiten werden zwar eingeräumt, aber das ist so gut wie nichts, da ja bekanntlich 97 Prozent aller Klima-Experten gleicher Meinung seien.
Eine Klimaanlage ist dagegen zwar kein einfaches Fließband-Produkt, aber doch eine von Menschen nach bereits vorhandenen Vorbildern und Plänen konstruierte Maschine, meist nur für ein einzelnes Gebäude und die Schaffung einer engen Temperaturspanne gedacht. Dennoch „scheitern“ nicht nur Ingenieure, sondern auch die so hochangesehenen Grundlagenwissenschaftler daran, eine voraussage-taugliche „Modellierung“ oder Theorie vorzulegen!
Trotz überreichlichen Forschungsgeldern für alles, was irgendwie Klima-Bezug hat:
Die Theorie-Gurus haben offensichtlich kein Interesse (oder keinen Mut?), diese Theorie-Lücke zu füllen und den Ingenieuren zu helfen – sie scheinen ein Scheitern zu fürchten, weil kompetente Ingenieure das pseudo-wissenschaftliche Abacadabra der Elfenbeinturm-Forscher sofort als praxis-untauglich durchschauen und klar benennen könnten.
Praxisorientierte Ingenieure gehen dagegen unbefangen mit ihren Grenzen um, weil sie nicht nach dem Stein der Weisen suchen, sondern ihr ganzes Berufsleben über gewohnt sind, nicht nur vom gewünschten Ergebnis her zu denken und zu texten, sondern dieses Ergebnis dem Kunden auch ganz konkret im Hier und Jetzt liefern zu müssen – nicht nur als hochgelehrte Abhandlung auf geduldigem Papier, das zum Einheimsen von Nobel- und sonstigen Preisen dient und erst in vielen Jahren bestätigt oder widerlegt wird.
Das Buch habe ich auch! 😊 Es sollte Pflichtlektüre für Geisteswissenschaftler, Darsteller aller Art (Film, Fernsehen, Politik, Juristerei, Journaille etc.) und Kommentarspaltenfüller sein, da es peinliche Offenbarungen von Unwissen zu vermeiden imstande ist.
Tagtäglich „Moderate Warnung vor hoher Temperatur“ am Smartphone-Display. Gleichzeitig sitzt man, zumindest am Abend, mit Pulli und Decke auf der Couch. Und das im Juni.
Yup! Ich muss in der Früh immer noch einheizen…
Na, endlich sagt das einmal jemand, wie schwachsinnig diese globale Durchschnitts-temperatur ist. Nicht einmal innerhalb Europas ist das sinnvoll, unterscheiden sich die Temperaturkurven ja schon radikal von z.B. Finnland und Griechenland. Irgendwann habe ich in der Schule gelernt, daß es Klimazonen gibt, die kann man doch nicht in einen Beobachtungstopf werfen.
Aber Hauptsache der ORF trommelt schon wieder mit: „Hitzewelle im Anrollen“.
Also, ich wäre froh, würde es endlich wirklich warm werden, das nennt man dann Sommer.
Und ob es Unwetter geben wird, wird sich weisen.