Messung statt Modelle: Ole Humlums Klimabericht 2025 beweist natürlichen Klimawandel 

31. Mai 2026von 7,4 Minuten Lesezeit

Ein emeritierter Professor für Physische Geographie der Universität Oslo hat seinen jährlichen Bericht zum Zustand des Klimas vorgelegt – basierend ausschließlich auf realen Beobachtungen und Messungen, nicht auf Computermodellen. Ergebnis: Temperaturen sanken leicht.

Das Ergebnis des jährlichen Klimaberichts von Professor Ole Humlum ist eine Generalabrechnung mit dem alarmistischen IPCC-Narrativ: Die Temperaturen sanken 2025 leicht, das arktische Meereis ist deutlich größer als von den Modellen vorhergesagt, der Meeresspiegelanstieg zeigt keinen beschleunigenden Trend, und die beobachtete Erwärmung der letzten 40 Jahre lässt sich zwanglos durch die Abnahme der globalen Wolkenbedeckung erklären.

Humlum ist kein Hobby-Meteorologe und kein bezahlter Lobbyist der Ölindustrie. Er ist emeritierter Professor für Physische Geographie am Institut für Geowissenschaften der Universität Oslo und war zudem Professor am Universitätszentrum in Spitzbergen (UNIS). Seine akademische Laufbahn umfasst Jahrzehnte der Forschung zu glazialer und periglazialer Geomorphologie sowie zur Klimavariabilität im Nordatlantikraum und der Arktis. Er ist Mitglied der Norwegischen Wissenschaftlichen Akademie für Polarforschung.

Sein Bericht – „The State of the Climate 2025: Global and Arctic“ – basiert auf einer einfachen, aber radikalen Prämisse: Nur das zählt, was tatsächlich gemessen wurde. Keine Modellprojektionen. Keine Annahmen über CO₂-Sensitivitäten. Keine politisch motivierten Extremszenarien. Nur Daten.

Die globale Temperatur: Kein Anstieg, sondern leichter Rückgang

Die vielleicht bemerkenswerteste Einzelbeobachtung des Berichts: Die realen Messdaten zeigen für 2025 einen leichten Rückgang der globalen Temperatur im Vergleich zum Durchschnitt der vorangegangenen zehn Jahre. Während die Schlagzeilen der Mainstream-Medien unablässig von „Rekordhitze“ und „Klimanotstand“ künden, sprechen die Thermometer eine andere Sprache.

Dabei ist das Muster der Erwärmung – wo sie denn stattfindet – geographisch hochgradig asymmetrisch. Einige Stationen in der Arktis zeigen Erwärmung, aber die meisten sind relativ stabil. Die zirkum-arktischen Ozeane kühlen bis in beträchtliche Tiefe ab, während die tropischen und antarktischen Ozeane nur eine leichte Oberflächenerwärmung zeigen. Das ist nicht das Bild eines globalen, gleichmäßigen, CO₂-getriebenen Erwärmungsprozesses. Es ist das Bild regionaler, natürlicher Variabilität.

Arktisches Meereis: Die Modelle lagen dramatisch falsch

Ein besonders peinlicher Befund für die IPCC-Modellierer betrifft das arktische Meereis. Die Modelle des Weltklimarats sagten für bestimmte Szenarien ein „praktisch eisfreies“ Nordpolarmeer im September ab 2050 voraus. Die Beobachtungen der letzten vier Jahre zeigen das genaue Gegenteil: Die Meereisfläche lag in jedem der letzten vier Jahre erheblich über den Modellprognosen.

Das ist kein kleiner Fehler am Rande. Das arktische Meereis ist eines der zentralen „Kippelemente“ der Klimaalarmisten – sein angebliches Verschwinden sollte die katastrophale Rückkopplungsschleife in Gang setzen, die den Planeten unbewohnbar macht. Dass die Realität sich beharrlich weigert, diesem Drehbuch zu folgen, ist für die Modellgläubigen ein fundamentales Problem.

Meeresspiegel: Kein beschleunigender Trend

Der Meeresspiegelanstieg ist das zweite große Schreckgespenst der Klimaindustrie. Ganze Inselstaaten, so wurde uns jahrzehntelang erzählt, würden in den Fluten versinken. Humlums Daten zeichnen ein nüchterneres Bild: Der Trend des Meeresspiegelanstiegs zeigt keine Beschleunigung, wie sie die IPCC-Modelle vorhersagen. Der Anstieg liegt weiterhin im Bereich von 1–2 mm pro Jahr – ein Tempo, das sich seit dem Ende der Kleinen Eiszeit vor etwa 100–150 Jahren kaum verändert hat.

Die Vorstellung eines exponentiell beschleunigten, durch menschliches CO₂ getriebenen Meeresspiegelanstiegs findet in den realen Messdaten schlicht keine Stütze.

Übrigens: Venedig ist auch noch nicht untergegangen, Aqua alta ja, aber das hängt vom Wind ab.

Der Wolken-Effekt: Die natürliche Erklärung für 40 Jahre Erwärmung

Der vielleicht wichtigste Befund des Berichts betrifft die globale Wolkenbedeckung. Zwischen 1985 und 2020 nahm die globale Wolkenbedeckung von 64 Prozent auf 61 Prozent ab. Im selben Zeitraum stieg die globale Temperatur um etwa 0,7 °C. Über Studien dazu hat TKP wiederholt berichtet – siehe Links unterhalb des Artikels.

Die physikalische Verbindung ist wohlverstanden: Wolken reflektieren Sonnenlicht. Weniger Wolken bedeuten mehr Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche. Würden alle Wolken plötzlich verschwinden, erhielte der Planet etwa 17 Watt pro Quadratmeter mehr Sonnenstrahlung. Ein Rückgang von drei Prozentpunkten in der globalen Wolkenbedeckung ist kein triviales Ereignis – er kann den Großteil, wenn nicht die Gesamtheit der beobachteten Erwärmung der letzten vier Jahrzehnte erklären.

Das Fatale für die CO₂-Hypothese: Die Abnahme der Wolkenbedeckung ist ein natürlicher Prozess. Sie hat nichts mit dem CO₂-Gehalt der Atmosphäre zu tun. Sie wird durch komplexe Wechselwirkungen zwischen Ozeanen, Sonnenaktivität und atmosphärischer Zirkulation gesteuert – Faktoren, die in den IPCC-Modellen notorisch unterrepräsentiert oder falsch parametrisiert sind.

Stürme, Niederschlag, Schnee: Alles im Normalbereich

Humlum untersucht eine breite Palette weiterer Klimavariablen – und findet durchweg das gleiche Muster: natürliche Variabilität, keine alarmierenden Trends.

  • Die Zahl tropischer Wirbelstürme variiert, zeigt aber keinen klaren Trend

  • Die integrierte Zyklon-Energie (Accumulated Cyclone Energy, ACE) zeigt periodische Schwankungen, aber ebenfalls keinen Trend

  • Der globale Niederschlag zeigt einen Trend von nahezu Null seit 1979 – weder die prophezeiten Dürren noch die prophezeiten Überschwemmungen sind in den Daten zu finden

  • Die durchschnittliche Schneebedeckung der Nordhemisphäre ist über die letzten 50 Jahre weitgehend konstant geblieben

All diese Befunde widersprechen fundamental dem Katastrophennarrativ, das von UN-Generalsekretär Guterres mit Sätzen wie „Die Ära des globalen Kochens ist angebrochen“ befeuert wird. Die Daten zeigen das Gegenteil: ein Klima, das sich im Rahmen seiner natürlichen Variabilität bewegt.

Die wahre Quelle der Erwärmung: Die Sonne, moduliert durch Wolken

Humlums Analyse der zeitlichen Abfolge der Erwärmung ist von besonderer Bedeutung. Die Beobachtungen zeigen eine klare Sequenz:

  1. Zuerst erwärmt sich die Meeresoberfläche

  2. Zwei Wochen später wird das Signal von Satelliten in der unteren Atmosphäre registriert

  3. Zwei Monate später folgt die Lufttemperatur über Land

  4. 20 Monate später erreicht das Signal den Ozean in 200 Metern Tiefe

Diese Sequenz – erstmals 2012 von Humlum et al. beschrieben – demonstriert die Schlüsselrolle der Meeresoberflächentemperatur für die Steuerung der atmosphärischen Temperaturen. Die Ozeane sind der thermische Puffer des Planeten. Sie absorbieren und geben Wärme ab. Und was steuert die Meeresoberflächentemperatur? „Vermutlich ist die Sonne die entscheidende Antwort, moduliert durch die globale Wolkenbedeckung“, schreibt Humlum.

Das ist das exakte Gegenteil der IPCC-Erzählung, wonach menschliches CO₂ der Haupttreiber sei und die Ozeane lediglich passive Wärmesenken darstellen. In Humlums empirisch fundiertem Bild ist die Reihenfolge umgekehrt: Die Ozeane erwärmen sich durch solare Einstrahlung (verstärkt durch abnehmende Bewölkung), und die Atmosphäre folgt – nicht umgekehrt.

Keine Krise in den Messungen erkennbar

Humlums Bericht endet mit zwei klaren Schlussfolgerungen und einer Empfehlung für die künftige Forschung:

  1. Die beobachteten Daten stützen nicht die Vorstellung einer Klimakrise, sondern offenbaren viele – teils wiederkehrende – natürliche Variationen.

  2. Die Meeresoberflächentemperatur steuert die atmosphärische Temperatur – nicht umgekehrt.

Die zentrale Forschungsfrage für die Zukunft lautet daher: Was steuert die Meeresoberflächentemperatur? Die vorläufige Antwort – die Sonne, moduliert durch Wolken – ist ein Forschungsprogramm, das die gesamte gegenwärtige Klimapolitik obsolet machen würde und wozu es einige Arbeiten gibt, die die CERES Satellitendaten ausgewertet haben.

Denn wenn die Sonne und die Wolken die Haupttreiber sind, dann sind CO₂-Steuern, Emissionshandel, Verbrennerverbote und Wärmepumpenzwang nicht nur nutzlos, sondern eine gigantische Fehlallokation von Ressourcen, die dringend für tatsächliche Umweltprobleme gebraucht würden.

Die Klimaindustrie – ein Komplex aus Oligarchen, Banken und Zentralbanken, UN-Bürokraten, subventionierten Forschern, grünen Investmentfonds und politischen Profiteuren – hat kein Interesse daran, dass diese Botschaft Gehör findet. Aber die Daten sind öffentlich. Die Messreihen sind zugänglich. Und jeder, der sich die Mühe macht, die realen Beobachtungen mit den Modellprognosen zu vergleichen, wird zum gleichen Schluss kommen wie Ole Humlum: Es gibt keine menschengemachte Klimakatastrophe. Und es wird in absehbarer Zukunft auch keine geben.

Aktuelle Wetterereignisse

Abgesehen von den ersten Hitzetoten durch Ertrinken bei Badeunfällen und anderen Unfällen können wir einige interessante Wetterphänomene beobachten. So etwa die starken Unterschiede in der Tag- und Nachttemperatur: Um 15 Uhr 29 Grad, 12 Stunden später um 3 Uhr Nacht aber nur 9 Grad – Differenz 20 Grad. Ein Blick auf die Luftfeuchtigkeit zeigt 25%.

Der geringe Wasserdampfgehalt in der Luft reduziert die Rückstrahlung, die Wärme entweicht fast ungehindert, CO2 und Methangas spielen nur eine völlig untergeordnete Rolle.

Und hier die derzeitige Verteilung von Saharastaub über Europa:

Eine Studie hatte die deutlich verstärkte Verfrachtung von Staub aus der Sahara mit dem Ausbau von Windkraft in Verbindung gebracht.

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