
Corona – Lehrstück eines Massenwahns?
Betrachtungen zur Aufarbeitung der Corona-Zeit aus massenpsychologischer Perspektive.
„Kannst du bitte deine Maske über die Nase ziehen.“ fordert mich ein junger Mann am Hamburger Bahnhof auf. „Lasst euch unbedingt impfen. Lasst eure Kinder impfen.“ empfehlen die Verwandten. Die Oma im Heim darf nicht mehr besucht werden. Menschen haben Angst, vor die Tür zu gehen und sperren sich in ihrer Wohnung ein. Sie tragen Masken, selbst im Wald und allein im Auto. Einer stellt seine Schafe in Spritzenform aufs Feld und fotografiert sie von oben. Andere wollen die Chefs von Pharmaunternehmen auf Geldscheine drucken. In den Kliniken werden lebenswichtige Operationen verschoben und das Personal beginnt zu tanzen. Der Bundeskanzler fordert in seiner Neujahrsansprache dreimal zum Impfen auf. Die Meinungen gehen auseinander. Freunde sind plötzlich Feinde. Menschen werden diffamiert, denunziert, beschimpft, verklagt und entlassen. Wie kann das sein? Wie ist die plötzlich auftretende Verhaltensänderung der Bevölkerung zu erklären?
Die Masse
Das menschliche Verhalten kann abnorme, irrationale und unmenschliche Formen annehmen. Das gilt für das Verhalten von einzelnen Individuen ebenso wie für das Verhalten von Gruppen und Menschenmassen. Die Masse, so schreibt Gustave Le Bon in seiner Psychologie der Massen, neigt zur Tat, nicht zu vernünftiger Überlegung. Ein Verdacht wird sofort zur Gewissheit, Abneigung zu Hass. Wer der Überzeugung der Masse widerspricht, wird ihr Feind. [1]
Der Einzelne, der vorher ein friedliebender, vernunftbegabter Bürger war, verliert in der Masse die bewusste Persönlichkeit, vergisst seine eigentlichen Interessen und die Vernunft trübt sich. Zusammen mit den Anderen fühlt er sich mächtig und geht ganz auf im Kampf für die Verwirklichung einer verinnerlichten, meist von außen eingeflößten Idee. Die Masse ist eine leicht zu verführende blinde Macht. Ein äußerer Reiz, ein packendes klares Bild, eine heftige Gemütsbewegung bringt sie auf und treibt sie zu ungestümen Verhaltensweisen.
Die global verbreiteten Bilder von Toten, Särgen und Leichentransporten im Frühjahr 2020 führten zu Angst und Panik. Sie übertrug sich von Mensch zu Mensch und breitete sich aus. Die Bilder waren mächtiger als Vernunft und Realität. Die entstandene Masse erlag dem Gefühl, das sie auslösten und damit einer Täuschung.
Schon wenige Wochen später zeigte die Statistik, dass die Gefährlichkeit des Virus relativ gering und lediglich die Gruppe älterer Menschen einem erhöhten Risiko ausgesetzt war. Die Bilder hatten jedoch ihre Wirkung bereits entfaltet. Die Angst versperrte den Blick auf die Wirklichkeit. Die psychologische Masse war geschaffen.
Die Voraussetzungen der Entstehung einer psychologischen Masse
Eine gesunde, zufriedene, mit klaren Werten und Zielen lebende Gemeinschaft ist weniger leicht zu täuschen und lässt sich schwer aus ihrem gewohnten Leben reißen. Eine Gesellschaft dagegen, in der bereits Ängste existieren, in der der Mensch entfremdet von sich selbst, der Natur und seinen Mitmenschen lebt, ist anfällig für Massenformationen.
Diese, auf einem psychologisch labilen gesamtgesellschaftlichen Zustand gründende Anfälligkeit, war schon vor Corona in zahlreichen Ländern zu beobachten. Die Voraussetzungen waren damit ausgezeichnet: Ein Bildungssystem, in dem sich der Mensch verfängt, das ihn ablenkt von seiner eigentlichen Natur und Neigung und ihn häufig in Bullshit-Jobs landen lässt. [2] Die Existenzangst, die ihm ausschließlich ökonomische Ziele setzt. Die Konzentration des Lebens auf Arbeit und Konsum, die in ihm das das Gefühl der Verlassenheit und eine Interessenlosigkeit an der Mitgestaltung der Welt erzeugen kann. Die Technik und die Massenmedien, die ihn umgeben, den Raum für seine individuelle Entwicklung und die Bildung eigener Werte verengen. Fehlende Zeit, die zu fehlenden oder gestörten Beziehungen führt – das macht den Menschen unsicher, unzufrieden und ängstlich.
Matthias Desmet nennt das in Anlehnung an Hannah Arendt den sozial atomisierten Zustand. [3] Die Gesellschaft ist in kleinste Teilchen zerstört. Der Mensch fühlt sich leer, isoliert und verlassen. Er entwickelt Angst, Frustration und Aggression dessen Ursache er jedoch nicht benennen kann. Ähnlich einer in der Luft schwebenden Feder, wird er vom Wind der Medien bald in die eine, bald in die entgegengesetzte Richtung geweht. Ihm fehlen Werte, Ziele und tiefe zwischenmenschliche Beziehungen, die ihm Halt geben.
In einer Gesellschaft dieser Art, sehnt sich der Mensch nach Bindung. Trotz Vereinzelung und Entfremdung bleibt er Mensch, bleibt Gemeinschaftswesen. Trifft er in seiner Leere und Zerrissenheit nun auf eine Idee, die seine Einsamkeit beenden könnte, stürzt er sich sofort auf sie.
Der Massenwahn und seine Merkmale – Kollektiv und Siegesglaube
Die Idee der Besiegung eines Corona-Virus fiel auf fruchtbaren Boden. Endlich war es möglich, etwas Gutes zu tun, für die gemeinsame Sache zu kämpfen, die Trennung aufzuheben und wieder zusammenzufinden. Doch war das, was da entstand tatsächlich eine neue Gemeinschaft?
Ausgangssperren, und Maskenpflicht wurden erlassen, Abstandsregeln aufgestellt, öffentliche Einrichtungen, selbst Spielplätze gesperrt. Die Menschen wurden physisch noch stärker getrennt als sie es vorher schon waren. Statt einer gesunden Gemeinschaft entstand eine Ersatzgemeinschaft, ein krankes Kollektiv aus einzelnen verängstigten und in Panik geratenen Menschen. Dieses Kollektiv gründete allein auf der Angst vor dem Tod und der Überzeugung der unbedingten Notwendigkeit, mit allen Mitteln den Sieg über ein Virus zu erringen.
Realitätsblindheit und absolute Wahrheit
Für Hermann Broch, der eigene Erfahrungen und Beobachtungen des Dritten Reichs in seiner Massenwahntheorie verarbeitete, sind diese Verhaltensweisen wichtige Erkennungsmerkmale eines psychotischen Wahns. [4] Blind geworden für die Realität erhoben die zur Masse gewordenen Einzelnen den Anspruch auf die absolute Wahrheit. Die von Medien und Regierung propagierte todbringende Gefahr eines Virus, musste mit Hilfe einer sogenannten Impfung abgewehrt werden.
Das war die Wahrheit, die vorgegeben und mit allen Mitteln der Propaganda beständig wiederholt wurde. Dass es sich bei der Impfung nicht um eine herkömmliche Impfung handelte, sondern um eine neuartige mRNA-Behandlung, sah die Masse nicht. Befreit von jedem Zweifel und im Vertrauen auf die Regierung strebte sie in der unumstößlichen Überzeugung, das Richtige und Gute zu tun, weiter auf ihr unerreichbares Ziel zu.
Feindbild und Enthemmung
Jeder, der der Glaubensgewissheit widersprach, die Maßnahmen der Regierung, die Lockdowns, die Wirksamkeit der mRNA anzweifelte oder die Maske nicht trug, wurde zum Feind. Ihm wurde die Schuld für das in erster Linie durch die von der Politik erlassenen Maßnahmen erzeugte und damit selbstverursachte Elend in die Schuhe geschoben.
Hermann Broch, selbst Jude, erlebte im zweiten Weltkrieg, wie mit den Juden eine verfemte Gruppe geschaffen, ausgegrenzt, und letztendlich vertrieben und ermordet wurde. Die Enthemmung und das resultierende Ausleben von Hasstrieben beschrieb er als weiteres Kennzeichen des Massenwahns. Gerät eine Menschenmasse in Panik, fahndet sie nach den Ursachen und vermutet diese meist in einer Minderheit der Bevölkerung. Mit der Befreiung von dieser Minderheit will sie sich, wenngleich ihr das nicht bewusst ist, von ihrer eigenen Angst befreien. [4]
Die verfemte Gruppe der Corona-Zeit war die Gruppe der Ungeimpften. Sie war der Blinddarm, der entfernt werden musste, um das Ganze zu retten. Sie war der Feind. Angehörige dieser Gruppe waren Ratten und Schädlinge, die die Ausbreitung des Virus verursachten und den Sieg gefährdeten. Sie wurden öffentlich beschimpft, benachteiligt, ausgegrenzt, denunziert und diffamiert. Sie wurden verklagt, inhaftiert oder verloren ihre Arbeit. Sie waren die eigentlichen Opfer, die jedoch zu Tätern gemacht wurden.
Stumme Panik
Aus Angst davor, zu dieser Gruppe gezählt zu werden, vor Verfolgung und Verurteilung, duckten sich selbst viele der Menschen, die der Überzeugung eher skeptisch gegenüberstanden. Der gesellschaftliche Druck und das Gefühl der Bedrohung durch Schutz- und Rechtlosigkeit machte die Mehrheit fügsam.
Kurt Baschwitz nannte diesen Zustand die stumme Panik. Der Mensch gesteht sich nicht ein, dass er unter Furcht, Druck und Zwang handelt oder eben nicht handelt, sondern das Unrecht geschehen lässt, tatenlos Gewalt und Verbrechen duldet. Im Bewusstsein, mit vielen Anderen übereinzustimmen, wird der Nebenmensch, der zweifelt oder eine andere Meinung hat, schlecht gedacht. Er wird zum Opfer. [5]
Im geschlossenen und autonomen System des Corona-Narrativs war ein Hinterfragen unmöglich. Gefangen in einer verengten Logik weigerte sich die Masse, über die Grenze dieser Logik hinaus zu denken. Stattdessen akzeptierte sie bedenkenlos realitätsfremde Normen in Form der politischen Maßnahmen, die in Schulschließungen, Ausgangssperren, Lockdowns und dem Vorhaben der Einführung einer allgemeinen Impfpflicht gipfelten. In dieser Akzeptierung sieht Hermann Broch das eigentlich Wahnhafte. Eine soziale Gruppe, die realitätsfremde Normen akzeptiert und konkretisiert befindet sich im Massenwahn.
Sprache
Wenngleich dieses Verhalten von außen betrachtet abnorm, irrational und streng subjektiv erscheint, so ist es für die Masse der Überzeugten logisch und gerechtfertigt. Maßnahmen, die gegen Grundgesetz, Menschenrechte und die Humanitätsprinzipien der Demokratie verstoßen, werden plötzlich als demokratisch und solidarisch wahrgenommen.
Dem Gefühl der Solidarität in der Gruppe der Geimpften stand die Intoleranz und der Hass auf die Ungeimpften gegenüber. Er äußerte sich in einer Verrohung des Verhaltens und Radikalisierung der Sprache. Kritiker und Demonstranten wurden als „Schwurbler“, „Querdenker“ oder „Corona-Leugner“ bezeichnet und in den öffentlich-rechtlichen Medien diffamiert. Das Wort „Querdenker“ hatte bis zu diesem Zeitpunkt eine durchweg positive Bedeutung.
Neben Schimpfwörtern entstanden zahlreiche weitere Neuschöpfungen und Sinnveränderungen bereits bestehender Wörter. Das Leibniz-Institut für deutsche Sprache zählte während der Corona-Zeit insgesamt 2500 Neologismen. [6] Sprache verändert sich beständig. Doch eine plötzlich auftretende und so massive Veränderung ist Kennzeichen und Indiz für psychologisch-gesellschaftliche Verwerfungen.
Victor Klemperer analysierte die Sprache des nationalsozialistischen Wahns. Er beschrieb zahlreiche Abkürzungen und Wortschöpfungen und zeigte, wie deren stereotype Wiederholung die Massen beeinflusste. [7]
Die medizinisch geprägte, doch unterbewusst verstandene Sprache der Corona-Zeit hielt die Menschen in ihrem Traum vom Kampf gegen und Sieg über ein Virus. Die tägliche Mitteilung der aktuellen „Inzidenz“ ließ die Menschen mitfiebern, verursachte Anspannung und Hoffnung. Das Blickfeld verengte und alle Aufmerksamkeit richtete sich allein auf ein Thema.
Das medial verbreitete Ziel des „Flatten the curve“ musste mit Hilfe von „Lockdowns“, „social distancing“, dem „Impfen“ und „Boostern“ und dem Tragen der „FFP2-Maske“ erreicht werden. Die neuen Begriffe entfalteten ihre Macht, drangen in das Unterbewusstsein, erzeugten Gefühle und veränderten das Verhalten der Massen.
Symbol und Ritual
Das Masketragen wurde zum Ritual, die Maske zum magischen Symbol. Sie symbolisierte die Zugehörigkeit zum Kollektiv und war gleichzeitig Ausdruck der Angst und Panik sowie der Hoffnung auf das Ende der Panik. Die Maske wurde unabhängig von ihrer rational nachweisbaren Nutzlosigkeit zur irrationalen Pflicht und die hörige Mehrheit folgte dem Prinzip der Pflichterfüllung.
Masketragenden, getesteten, geimpften und geboosterten Menschen wurden konkrete Vorteile verschafft. Sie durften ins Schwimmbad, ins Restaurant und ins Ausland fahren. Manche ließen sich allein aufgrund dieser Vorteile impfen.
Einbruch in die Rechtsordnung
Der Druck auf die Zweifler und Kritiker wurde indessen größer und größer. Für sie verlor das Recht seine Gültigkeit. Sie wurden bestraft, festgenommen, entlassen oder verklagt.
Im Glauben an das Impf-Narrativ wird die Ungleichbehandlung als gerechte Vergeltungsmaßnahme gesehen. Das Opfer ist selbst schuld, es hätte sich ja impfen lassen können. Dass es sich bei einer Impfung um einen freiwilligen medizinischen Eingriff handelt und dass ein Impfzwang gegen das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit verstößt, war vergessen.
Eine echte Gerechtigkeit gab es nicht mehr. Vielmehr musste der „Ansteckungsherd“ der Ungeimpften bekämpft werden. Demokratie und Rechtsstaat waren gelähmt und ließen den Einbruch in die Rechtsordnung zu Lasten der Ungeimpften und Skeptiker zu.
Menschenopfer
Es ist zu vermuten, dass viele Menschen sich zu gern endgültig von dieser abtrünnigen Gruppe getrennt hätten. Dass es nicht soweit gekommen ist, liegt an eben dieser Gruppe der normal Gebliebenen, der nicht Überzeugten, der Hinterfragenden. Sie war relativ groß und hat durch ihren öffentlichen Widerspruch, ihre Spaziergänge, ihren Appell an Vernunft und Menschlichkeit Schlimmeres verhindert.
Gleichwohl entstanden zahllose Menschenopfer. Bedenkenlos erließ die Politik mit dem Ziel der Impfung der gesamten Bevölkerung immer neue Maßnahmen ohne ihre möglichen Folgen abzuwägen. Wirtschaftliche Lockdowns verursachen globale Verwerfungen, Unternehmens-insolvenzen und zahllose Hungertote in den Entwicklungsländern. Induzierte Angst, Schuldgefühle und Vereinsamung haben psychologische Folgen. Lediglich mit einer Notzulassung legitimierte aber massenhafte verabreichte mRNA-Injektionen können unvorhersehbare Nebenwirkungen haben.
Das Menschenopfer ist die Folge der Verirrung des Verstandes, der sich in einer irrationalen Werttheologie verfangen hat. Es wird nicht gesehen oder rationalisiert. Der Glaube an das Corona-Narrativ rationalisierte die Verfolgung der Kritiker als juristische Vergeltungsmaßnahme. Sie erfolgte ja vermeintlich im Namen von Humanität und Gerechtigkeit sowie im Namen der Wissenschaft.
Wissenschaft und Medien
Das Robert-Koch-Institut wurde zur politischen Einrichtung und jeder wirkliche, nach der Wahrheit suchende und damit notwendigerweise querdenkende Wissenschaftler diskreditiert. Epidemiologen, die Spezialisten für Pandemien und Epidemien wurden zur Beurteilung der Lage kaum zu Rate gezogen. Stattdessen benutzte und instrumentalisierte die Regierung die Wissenschaft allein für Ihre Ziele.
Die öffentliche Kritik der etablierten Medien blieb aus. Vergessen war ihre Aufgabe, politische Entscheidungen kritisch zu beleuchten, vergessen die Verpflichtung zu Unabhängigkeit und Meinungsvielfalt. Gleich ob öffentlich rechtlicher Rundfunk, Fernsehen oder renommierte Tageszeitung – bis auf wenige Ausnahmen marschierten sie stramm auf der politischen Linie mit. Plattformen wie Twitter oder youtube zensierten in großem Stil abweichende Meinungen. Sie alle glänzten in der Konformität der Berichterstattung.
So verstärkte sich der Corona-Mythos und trieb immer neue Blüten des Wahnsinns. Eltern hielten ihre Kinder auf Abstand oder sperrten sie ins Kinderzimmer. Sie wurden geimpft, da sie angeblich die Oma anstecken könnten. Die starb derweil allein im Heim. Jeder mit positivem PCR-Test wurde in Quarantäne gesteckt und vom Gesundheitsamt überwacht. Ein besonders deutliches Zeichen für den psychotischen Zustand der Menschen waren die unzähligen Gruppentänze. Die Tanzwut ist eine Folge von Verzweiflung, Hilflosigkeit und Leid. Sie trat schon im Mittelalter als Folge des Elends der Pest auf. [8]
Auswege aus dem Massenwahn und Gegenwart – Vorbeugung und Verhinderung
„Nicht Hungersnot, nicht Erdbeben, nicht Mikroben, nicht Krebs, sondern der Mensch selbst ist die größte Gefahr für den Menschen. Aus dem einfachen Grund, weil es keinen ausreichenden Schutz vor psychischen Epidemien gibt, die unendlich verheerender sind, als die schlimmsten Naturkatastrophen.“ schrieb C.G. Jung Anfang des letzten Jahrhunderts. Die Menschheit ist weiter gewachsen. Wir leben im Zeitalter der 8 Milliarden. Wie können wir zukünftig verhindern, dass die Masse immer wieder aufs Neue zu einem Monster wird, das seine eigenen Kinder frisst?
Die in diesem Text aufgeführten sowie weitere klare Erkennungszeichen eines gesellschaftlichen Wahnzustands sind bekannt. Sie können wissenschaftlich aufbereitet, genutzt und verbreitet werden. Das rechtzeitige Erkennen von Massenphänomenen kann zu Warnung, Vorbeugung und Verhinderung ihrer Entstehung und der mit ihnen einhergehenden Opfer führen. Das Ergreifen von Maßnahmen zur Bekämpfung und Eindämmung kann zur politischen Aufgabe werden.
Beim Auftreten erster Anzeichen würde öffentlich gewarnt und darauf hingewiesen, dass die Gefahr der Entstehung einer Massenformation besteht. Die Symptome würden erkannt, adäquate Gegenmaßnahmen eingeleitet und ein Abgleiten der Bevölkerung in diesen Zustand verhindert. Weiß der Mensch um eine Sache, ist sie ihm bewusst, dann kann er sie erkennen und einordnen. Er erliegt ihr nicht machtlos und ohnmächtig. Die Wahrscheinlichkeit, dass er vernünftig bleibt, steigt.
Würde es gelingen, das Wissen um die Anfälligkeit der menschlichen Psyche in das allgemeine Bewusstsein zu heben, wäre das ein wirklicher Menschheitsfortschritt. Die Selbstreflexion und das Erkennen der eigenen Schwäche und psychischen Labilität würde den Menschen stärker machen. Die Bewusstwerdung der Anfälligkeit für den Glauben an irrationale Narrative und das Wissen um die grausamen Folgen – das wäre eine gegenwärtig bitter notwendige neue Aufklärung.
Wird der Wahn hingegen nicht als solcher erkannt, oder von Medien und Politik unterstützt und befeuert, findet er kein Ende, führt zum Ausleben von Hasstrieben an Minoritäten, zu Schreckensherrschaft, Totalitarismus und damit zu unzähligen Opfern.
Vertiefte Ursachen
Bleiben die Ursachen bestehen – die Vereinzelung, die nicht rationalisierte Angst, Frustration und Aggression, die Entwurzelung und Entfremdung, so bleibt ebenso die Anfälligkeit für den Massenwahn bestehen.
Die Corona-Zeit hat diese Ursachen weiter vertieft. Der Verlust von Freunden, der Streit in den Familien aufgrund unterschiedlicher Meinungen, die Trennung der Bevölkerung in Gegner und Befürworter neben der Konzentration auf Lohnarbeit und Konsum hat bei vielen Menschen das Gefühl der Verlassenheit und Unsicherheit vergrößert. Sie wurden der Möglichkeit der eigenen Handlung, der Teilhabe an der Welt beraubt. Isoliert saßen sie als lebende Leichname, wie Hannah Arendt durch Terrormaßnahmen eingeschüchterte, staatenlose Menschen nannte, in ihren Wohnungen. Resignation und das Gefühl der Ohnmacht machten sich breit.
In dieser Situation verliert der Mensch den Gemeinsinn, das Interesse an der Mitgestaltung der Gesellschaft und das Gefühl der Mitverantwortung. Das sind für Hannah Arendt die Voraussetzungen für die Verbreitung totalitärer Ideen. [9]
Die psychologische Instabilität der Mehrheit der Bevölkerung lässt sie nach jedem noch so brüchigen Strohalm greifen, den ihnen die Politik hinhält. Statt sich vom Wahn zu befreien, flüchtet sie in einen neuen. Die Menschen sehnen sich nach Führung, da sie sich selbst nicht mehr führen können. Ihre vernachlässigte Individualität lässt das nicht zu und macht sie wankelmütig und anfällig für neue wahnhafte Ideologien und Siegesvorstellungen. Es besteht gegenwärtig die reale Gefahr, dass diese Menschen, die vielleicht die Mehrheit bilden, einer ideologisch geprägten Führerfigur anheimfallen.
Opposition
Ein Teil der Bevölkerung wurde nicht von der Corona-Angst, die letztendlich allein die Angst vor dem eigenen Tod war, erfasst. Sie blieb vernünftig und viele Menschen dieses Teils gingen an die Öffentlichkeit, sagten frei ihre Meinung, gründeten Initiativen, organisierten Demonstrationen, schrieben Artikel oder produzierten Podcasts. Sie widerstanden dem enormen Druck, den die Mehrheit, die Medien und die Politik ausübten. Sie bildeten die Opposition.
Alles wurde versucht, um sie zum Schweigen zu bringen. Das das nicht gelungen ist, ist ein als äußert wichtig und glücklich zu bewertender Umstand. Denn schweigt die Opposition, drohen die schlimmsten Verbrechen. In einem Massenwahn kommt es deshalb gerade auf die vernünftig gebliebene Gruppe an. Sie kann an die Gewissenskräfte der in Wahn und Furcht gefangenen Menschen appellieren. Denn jeder ist zur Rückkehr zu Vernunft und Humanität fähig. Der Mensch weiß insgeheim um seinen Wahn. Ein Stück Intaktheit, ein Stück Rationalität bleibt erhalten und somit die Fähigkeit zur Bewusstwerdung der eigenen Verirrung. [4]
Aufarbeitung und Demokratie
Die Rehabilitation dieser Gruppe wäre ein erster Schritt zur Aufarbeitung der Corona-Zeit und zur Verteidigung der Demokratie. „Der demokratische Staat kann nur bestehen, wenn es in ihm eine Gruppe gibt, die noch demokratischer als er selbst ist.“ [4] Im geschlossenen System eines Massenwahns sinkt die Gesellschaft auf eine niedere, der Demokratie abgewandte Entwicklungsstufe.
Der kulturelle Abstieg ist gegenwärtig beispielsweise an dem beschriebenen Einbruch in die Rechtsordnung und der Verrohung und Heidnisierung des Verhaltens zu erkennen. Die in zahlreichen Ländern beobachtbare Befürwortung von Kriegen, Gewaltbereitschaft und Kriegslüsternheit lassen auf den Verlust humanitärer Prinzipien schließen. Echte Friedensziele gibt es nicht mehr. Viele Staaten entwickeln sich in Richtung Totalität. Neue Gesetze richten sich gegen die Grundwerte der Demokratie, beschränken die Freiheitsrechte und schüchtern die Bevölkerungen weiter ein.
Statt eine offene Aufklärung zu fordern und zu fördern, wehren sich Menschen dagegen. Sie fühlen sich in ihrer Selbstachtung angegriffen und kämpfen für die Aufrechterhaltung der eigenen irrationalen Überzeugung. Die Feindseligkeit gegen die Aufklärung ist jedoch das deutlichste Kennzeichen der noch immer andauernden Vernunfttrübung. Der wahnhafte Mensch flieht vor der Erkenntnis. [5]
Es ist nun die ethische Pflicht der Demokratie, die Menschen vom Wahn zu befreien. Diese Befreiung ist möglich. Mit Hilfe ebenso klarer Bilder, Worte und Zahlen, die den Wahn hervorgerufen haben, kann das Leid, die Opfer und die Sinnlosigkeit in das Bewusstsein dringen und den Wahn beenden. Die Quelle der Ansteckung kann bloßgestellt werden. Die Täuschung wird aufgehoben und die Furcht vor Corona kann in die Furcht vor dem eigenen Wahn umschlagen.
Wut, Verantwortung und Schuld
Im bereits enttäuschten Teil der Bevölkerung, der Unrecht erfahren oder empathisch mitgefühlt, der also zur Vernunft zurückgefunden hat, durch Schaden klug geworden ist oder gar nicht erst von Furcht und Panik ergriffen wurde, entstehen bereits Rachegefühle. Menschen haben Angehörige verloren, sind von der mRNA geschädigt oder leiden unter den psychologischen Folgen der Ausgrenzung.
Das ist verständlich, doch besteht die Gefahr, dass diese Gruppe in dieselbe Geisteshaltung verfällt wie die Gruppe der Geimpften, von der sie zuvor angegriffen wurde. Ihre Wut könnte ausbrechen und wiederum in einen Wahnzustand umschlagen. Das macht eine Aufarbeitung mit dem Ziel des Erhalts bzw. der Wiederherstellung des sozialen Friedens so notwendig. Sie kann als Ventil für die angestaute Wut wirken und Racheakte verhindern.
Doch gegen wen richtet sich die Wut? Wer trägt die Verantwortung? Wer handelte vorsätzlich?
Wer ist schuldfähig? Welches Verhalten ist strafrechtlich zu ahnden?
Für Hannah Arendt ist jeder Mensch, der das Menschliche in sich unterdrückt und gedankenlos eine falsche tödliche Pflicht erfüllt, schuldig. Es gibt für sie keine Entschuldigung für das Mitmachen. Niemand hat das Recht, zu gehorchen. Nur ein Kind gehorcht. Jeder erwachsene Mensch muss sein Handeln hinterfragen. [9]
Doch wie kann der medial verängstigte und manipulierte Mensch, der glaubt aus humanitären Gründen zu handeln, sein Handeln hinterfragen? Kann der Mensch, der aus Furcht und im Glauben an die Überlebensnotwendigkeit von Gehorsam und Pflichterfüllung, der seine Vernunft, seine Persönlichkeit und den Blick für die Realität verloren hat, für sein Handeln zur Rechenschaft gezogen werden?
Der Mann auf dem Hamburger Bahnhof, der jeden ansprach, der die Maske nicht richtig trug? Die Verwandten und Freunde, die zum Impfen der Kinder aufforderten? Der Arzt, der sogar nachts impfte, im Glauben das Richtige zu tun und die Menschen zu schützen? Die Moderatorin, die Ungeimpfte öffentlich diffamierte? Der Journalist, der hasste und hetzte. Der Künstler, der für die Impfung warb?
Diese Frage ist schwer zu beantworten. Aus massenpsychologischer Sicht ist das Verhalten der vom Wahn angesteckten Menschen nur unter der Berücksichtigung ihrer Geistesverirrung zu beurteilen. Sie haben der Regierung und der Wissenschaft vertraut, damit jedoch die Eigenverantwortung abgegeben. Das hätten sie nach Hannah Arendt nicht tun dürfen. Denn jeder ist selbst und gerade dann schuldig, wenn er die Verantwortung für sein Handeln anderen überträgt.
Doch handelten die Menschen, die in ihrer Angst vom Corona-Narrativ überzeugt wurden, unter besonderen psychologischen Bedingungen. Sie konnten eben nicht mehr rational und vernünftig sein und ihre Schuld ist möglicherweise in dem Maße eingeschränkt, wie ihr Denkvermögen eingeschränkt war bzw. noch ist.
Es ist daher im Einzelfall abzuwägen und zu unterscheiden. Menschen, die vom Massenwahn mitgerissen wurden und glaubten, das Gute zu tun, bildeten mit großer Wahrscheinlichkeit die Mehrheit. Daneben gab es Menschen, die Verirrung und Unrecht erkannten, beides aber aus Bequemlichkeit oder als Folge der Einschüchterungsmaßnahmen nicht benannten, sondern schweigend geschehen ließen. Wiederum anders zu beurteilen ist das Verhalten der Menschen, die das Corona-Narrativ wider besseren Wissens allein aus Karrieregründen oder zu Machterhalt und Machtausübung stützten. Sie hatten ihre Vernunft nicht an die Angst verloren und handelten vorsätzlich.
In vollem Umfang schuldfähig ist außerdem der Mensch, der Ängste absichtlich hervorruft oder bereits bestehende Ängste verstärkt und die Masse in die Angstpsychose stürzt, um bestimmte Ziele zu erreichen. Er ist der Verursacher des Massenwahns und verantwortlich für seine Folgen.
Cui Bono?
Um in einer kapitalgetriebenen Welt zu klären, ob es diese Menschen gibt und wer sie sind, können folgende Fragen hilfreich sein: Wem nutzten Angst und politische Maßnahmen? Wer profitierte? Cui Bono? Sind nicht die Menschen die eigentlich Verantwortlichen, die aus Profitgründen die Gesundheit von Milliarden Menschen riskiert und ihre Schädigung, inklusive Tod in Kauf genommen haben? Wer waren die finanziellen Profiteure?
Gab es Menschen, die ihre finanzielle Macht ausgenutzt und missbraucht haben? Haben sie Politik, Wissenschaft und Medien gekauft und derart manipuliert, dass ihr Ziel der Generierung enormer Profite, realisiert wurde? Haben sie psychologische Gesetze zum eigenen Vorteil benutzt und die Massenpsychose vorsätzlich verursacht? Wenn es diese Menschen gibt, und vieles deutet darauf hin, müssen sie verurteilt und ihr Verhalten zukünftig unter Strafe gestellt werden.
Eine Schuld ist nicht auf eine Autorität abladbar. Selbst wenn sie freiwillig oder unter Druck die Verantwortung übernimmt. Es gibt keinen Freifahrtschein für das Verbrechen. Deshalb trägt derjenige, der im Wissen um die Nebenwirkungen einer neuen mRNA-Behandlung diese trotzdem im globalen Maßstab vermarktet, die Verantwortung für die Folgen seines Handelns. Wenn also die Politik diese Verantwortung auf dem Papier übernommen hat, ist sie zwar in erheblichem Maße mitverantwortlich, aber die Auswirkungen der mRNA auf die menschliche Gesundheit haben zum größten Teil die Hersteller bzw. die Entscheidungsträger der Hersteller zu verantworten.
Jeder, der sich von diesen Herstellern instrumentalisieren lässt und damit die Bevölkerung schädigt, macht sich schuldig. Jeder, der Verträge für Pharmaka, deren Nutzen und Notwendigkeit nicht belegt ist, für Jahre im voraus abschließt, macht sich schuldig. Jeder, der politische Maßnahmen erlässt oder für eine Impfpflicht plädiert, allein damit ein Impfstoff seinen Absatz findet und ausgegebene Steuermilliarden gerechtfertigt erscheinen, macht sich schuldig. Jeder, der Ausgrenzung, Zwang und Rechtsbruch organisiert, macht sich schuldig.
Verschwinden und Fortführung des Wahns
Nach einer vollumfänglichen Aufarbeitung läge der tatsächliche Ablauf der Corona-Jahre offen, Ursache und Wirkung wären geklärt und die Menschen würden sich ihrer Täuschung bewusst. Der Massenwahn verschwindet zugleich mit der Bewusstwerdung des Tatbestands, der ihn hervorgerufen hat. [4] Was war dieser Tatbestand? Es war das Schüren und Ausnutzen einer Angst vor einer relativ ungefährlichen Virus-Erkrankung, mit dem Ziel ein pharmazeutisches Produkt milliardenfach zu verkaufen und Macht auszuüben. Die Angst verliert damit ihre Begründung und der Wahn verschwindet.
Es verschwindet jedoch allein der Wahn, der aus der Corona-Angst erwuchs. Jeder neue Wahn bedarf einer gesonderten Aufarbeitung. Gegenwärtig scheint es, als habe der Siegesglaube lediglich sein Feindbild gewechselt. Nachdem die Besiegung des Virus fehlgeschlagen ist, will die Masse nun über Russland und über das Klima siegen. Der Wahn wird fortgeführt.
Verwunderlich ist das nicht. Denn die Ursachen der Wahnentstehung sind, wie oben ausgeführt, nach wie vor etabliert, haben sich in der Corona-Zeit vertieft und erfahren gegenwärtig eine weitere Verstärkung. Bürgerliche Freiheiten werden von der Regierung mit Hilfe neuer Gesetze weiter eingeschränkt und die Ausweitung der Überwachung durch den Geheimdienst schüchtert die Bevölkerung weiter ein und bringt sie zum Schweigen.
Die bürokratisch-technokratische Maschine dehnt sich aus. Sie ist der Inbegriff der Banalität des Bösen, denn sie führt aus ohne humanitär abzuwägen. Ihr Sinn besteht allein in der Betriebsamkeit. Sie gehorcht und erfüllt gedankenlos ihre verordnete Pflicht. [10] Der Staat wird übergroß und zum zentralen und bestimmenden Wert. Das mechanistische Denken herrscht vor.
Der Großteil der Medien steht noch nicht wieder auf der Seite der Bevölkerung. Das RKI ist noch immer politisch weisungsgebunden und nicht unabhängig. Eine echte Rechtsstaatlichkeit, die Gleichheit vor dem Gesetz, der Schutz der Freiheitsrechte, ist noch nicht wieder hergestellt. Es besteht noch immer eine Duldungspflicht der Corona-Impfung für Bundeswehrsoldaten. Viele Menschen stehen sich noch immer feindlich gegenüber oder stecken in ihren falschen Kollektivbindungen. Der Siegesglaube ist noch nicht besiegt. Die Angst vor Krieg und Klima wird weiter geschürt.
So bleibt die Unsicherheit hoch und die essentiell zu stellende, grundlegende Frage lautet: Wie gewinnen wir eine neue Sicherheit?
Erneuerung
Wollen wir nicht von einer Angst in die nächste stolpern, bedürfen wir einer Idee. Einer Idee, die uns Halt gibt und positiv in die Zukunft blicken lässt. Das würde uns nicht nur vor irrationalen Ängsten und dem Abrutschen in den Massenwahn schützen, sondern unsere Kultur neu beleben.
Diese Idee muss nicht neu sein. Erneuerung kann auch bedeuten, etwas, das bereits bestand, aufs Neue zu gründen. Beispielsweise kann eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft, deren Werte und Normen unter die Räder gekommen sind, aufs Neue gegründet werden. Demokratie, Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Freiheit, Gleichheit und Frieden können wieder zu zentralen und erstrebenswerten Werten werden.
Ein Neuanfang kann auch die Verhinderung einer nicht mehrheitlich gewollten, mit großen Risiken und Gefahren besetzten Revolution bedeuten. Die gesellschaftlichen Umbrüche im Namen des Klimaschutzes oder in Vorbereitung auf einen Krieg sind solche Revolutionen.
Die Bevölkerung könnte als Souverän furchtlos einer leviathanistischen Politik entgegentreten und konkrete Forderungen stellen. Dem Massenwahn könnte sie nicht mit Angst, sondern mit dem Wissen um seine Ursachen begegnen. Die Schaffung der Freiheit von Not, Furcht und Zwang als Voraussetzung für ein Leben in Menschlichkeit, Menschenwürde und Gemeinschaft in einer offenen Gesellschaft – das könnte ein neuer wahnfreier Traum werden, der in eine lange Periode der Normalität und Wahnfreiheit münden würde.
Die Anfälligkeit für psychotische Entgleisungen bleibt derweil bestehen. Denn das menschliche Gehirn neigt offensichtlich dazu, in phantastische Glaubenszustände zu fallen und Wahnsinnshandlungen zu begehen. Die Ekstase des entfesselten Gemeinschaftserlebnisses eines Massenwahns scheint zu schön, als dass der Mensch ihr auf Dauer entfliehen könnte.
Literaturangaben:
[1] Gustave Le Bon, „Psychologie der Massen“
[2] David Graeber, „Bullshit Jobs“
[3] Mattias Desmet, „Die Psychologie des Totalitarismus“
[4] Hermann Broch, Gesammelte Werke 9, „Massenpsychologie“
[5] Kurt Baschwitz, „Du und die Masse“
[6] Annette Klosa-Kückelhaus, „Sprache in der Corona-Krise“, https://www.owid.de/docs/neo/listen/corona.jsp
[7] Victor Klemperer, „LTI – Notizen eines Philologen“
[8] Hans Zizsser, „Rats Lice and History“
[9] Hannah Arendt, „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“
[10]Hannah Arendt, „Eichmann in Jerusalem“
Bild von Frank Reppold auf Pixabay
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Tom Reimer, promovierter Neurobiologe, Massenpsychologe und freier Autor, studierte Biologie, Germanistik und Philosophie, schreibt Gedichte, Podcasts, ist Kabarettist, initiiert und realisiert Projekte mit der Grundmotivation, unser Zusammenleben, unsere Gesellschaft zu bereichern. Gegenwärtig arbeitet er an einem eigenen Kabarett-Programm, einem geförderten Animationsfilm, einem Gedichtband und einem Roman.
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Psychologische Effekte funktionieren auch, wenn man sie kennt. Oder hat man von einem großen Aufstand der Psychologen gegen Corona-Wahn gehört? Oder was ist mit den vielen Kabarettisten und Liedermachern, die vor der Wiederkehr des Faschismus warnten und ihn dann selbst nicht erkannten und mitmachten?
Bemerkenswert übrigens: Es gibt die erste Verurteilung wegen Volksverhetzung gegen Ungeimpfte. Betrifft erst einmal nur einen Schüler, aber ausgerechnet den Anzeigenhauptmeister. Mal sehen, ob man sich auch an größere Tiere herantraut.
https://www.mimikama.org/anzeigenhauptmeistervolksverhetzung-verurteilt/
Ein feiner Artikel.
Der mich nur eines vermissen lässt . Den Hinweis auf die dem Ganzen zugrundeliegende m.M.n bewusst durchgeführten , raffinierten Intention der 1 % Machtausüber .
Es geht Ihnen zuvorderst um prophylaktische Massnahmen in einer Zeit des bald kommenden unvermeidlichen Systemendes .
Die fetten Schweine an den fettesten Trögen , bestens informiert über dieses drohende Scenario , und sich dessen Konsequenzen vollumfänglich gewiss , sehen sich gezwungen , um in Zukunft , im neuen Kontext , dann wieder den priviligierten Platz am fetten Trog zu behalten , die 99 % zu > fragmentieren … Geteilter Feind , rsp. Konkurent , ist geschwächter Feind , rsp. Konkurent .
Alles was seit 2000 und früher geschah , dient insgeheim zuvorderst diesem Ziel … Konträre Positionen in der Gesellschaft zu implentieren … Solidaritäten der Mehrheit zu verunmöglichen … Notfalls werden sogar , insgeheim die (zu) wenigen Widerständler unterstützt , um das eigentliche Ziel zu ermöglichen ( wie erklären sich sonst unerklärliche Zuwendungen an „kritische“ Video-Portale ? ) … all dies führt zur > umfassenden Fragmentierung der Gesellschaft – dem eigentlichen Ziel ..
Sei es die Schweinegrippe , Börsencrashs , Corona , das Klimanarrativ , der Krieg , und und … das eigentliche Ziel ist nie eine bestimmte Position restlos durchzusetzen , das würde ja dann wieder Solidarität ermöglichen , halt hinter diesem Narrativ …
Das wahre Ziel ist die Implentierung möglichst unversöhnlicher Gegensätze > optimale Fragmentierung … Und beide Positionen müssen dazu stabilisiert werden !
Weder geht es den 1 % um Geld , davon haben sie eh genug , besitzen die vollumfängliche Verfügungsgewalt darüber , auch nicht um Macht , denn da gilt es dito … Es geht ihnen um PROPHYLAKTISCHE MASSIVE FRAGMENTIERUNG der Gesellschaft , um den Erhalt der eigenen Position auch in Zukunft , nach dem unvermeidlichen Systemabsturz , zu gewährleisten .
Wetten das ?
[…] 20.05.2024 Corona – Lehrstück eines Massenwahns? […]
Hallo Herr Reimer, na dass Herr D einfach einen Viren-Angst Knall hat zugestanden. Aber was ist mit dem sauberen Kumpel Olfert Land. (Nur mal als Beispiel) Wie kann dieses Verhalten erklärt werden im Zusammenspiel mit der Kampagne/Home-Story des Tagesspiegel. Oder der regierende Berliner Müller, der im Abgeordnetenhaus den Anwesenden Lügen aufgetischt hat und als diese von Herrn Luthe aufgedeckt wurden frech weiter lügt und das tut er bis heute mit Herrn D im Hub. Das hat nichts mit Massenwahn zu tun sondern ist kalkulierte Machtpolitik. 45/46 hat der Alliierte für sowas noch die Todesstrafe verhängt.
Brillanter Text. Mich stimmt nichts zuversichtlich. Jeden Tag höre ich in Gesprächen dieselben Blödigkeiten wie in der Mikrobenkrise, sei es bezüglich es Klimawandels oder der Kriege. Der Kernsatz im Artikel lautet: Der wahnhafte Mensch flieht vor der Erkenntnis. Genau das !
-Bemerkenswerter Kommentar von Tom, zu einem Artikel bei Reitschuster, der auch hier sehr gut reinpasst.
„In Deutschland besteht die Corona-Aufarbeitung darin, möglichst viele während der „tödlichen Pandemie“ verhängte Bußgelder noch vor der Verjährung einzutreiben. Jeder echte Aufklärungsversuch hingegen wird als rächz geframt. Die Masse schluckt auch das brav und arbeitet sich lieber unter dem Beifall und mit tatkräftiger Unterstützung des Systems und seiner Medien gratismutig an der einzigen Oppositionspartei ab.
Ich hatte lange geglaubt, in heutigen Zeiten mit diesen technischen Möglichkeiten und dieser Vielzahl an frei verfügbaren Angeboten sei es nicht mehr möglich, den Großteil eines Volkes so massiv zu täuschen, dass es seinen eigenen Wahrnehmungen nicht mehr traut und nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf. Das hätte ich eher in der Zeit verortet, als Wochenschau, Volksempfänger oder Aktuelle Kamera die wichtigsten, wenn nicht die einzigen Informationsquellen waren. Leider wurde ich brutalstmöglich eines Schlechteren belehrt. „Tödliche Pandemie“, „Impfung“, „Klimarettung“, „Fachkräftegeschenke“, „Geflüchtete“, Transgenderhype, Gendergaga, „Kampf gegen Rechts“: alles mit den Methoden der modernen Psychologie und Technologie politisch und medial erzeugte Scheinkatstrophen, Scheinwahrheiten und Scheinbedürfnisse.
Die wichtigsten Instrumente der Propaganda sind noch immer Übertreibung und Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung. „Je größer die Lüge, desto mehr Menschen folgen ihr“, wusste schon A.H. Das erwünschte Narrativ wird solange eingehämmert, bis es sich in den Köpfen der großen Mehrheit als „Das weiß doch jeder/Es kam doch in den Nachrichten/Die Experten sagen alle/Die müssen es schließlich besser wissen…“ festgesetzt hat. Einen gewissen Prozentsatz an Abweichlern, die sich nicht von der allgemeinen Hysterie anstecken lassen, gibt es immer und bei jedem Thema; die sind einkalkuliert.
Man nennt sie „Deppen, Schwurbler, Leugner, Aluhüte, Abgehängte, Ungeimpfte, Hetzer, irgendwas-Phobe, Demokratiefeinde“ und macht sie zu Sündenböcken, die an allem Schuld haben, um sie anschließend im Hochgefühl unendlicher moralischer Überlegenheit zum gesellschaftlichen Abschuss freizugeben. Die werden nicht nur vom System, sondern tragischerweise auch vom gehirngewaschenen Mob angefeindet, verunglimpft und ausgegrenzt, für den sie eigentlich kämpfen.
Es ist eine Massenpsychose, eine sich selbst hochschaukelnde Wahnvorstellung mit all ihren hässlichen Begleiterscheinungen. „Wenn Ihr Euch fragt, wie das damals passieren konnte…“. Broder hatte so Recht.
Es geht den dahinterstehenden Köpfen jedoch nicht primär um die Probleme, sondern um die Durchsetzung der vermeintlichen Lösungen. Durch“impfung“ der Weltbevölkerung, künstlich verteuerte Energie, „grüne“ Technologien, Einschränkung der Mobilität, Gleichschaltung der Medien, Panikverbreitung durch herbeimodellierte Weltuntergangsszenarien, Grundrechte, die jetzt „anders“ gelten und die man sich durch Wohlverhalten „verdienen“ muss, WHO-Diktatur, Zerstörung des Mittelstandes, Zerstörung der Familie, Zerstörung der geschlechtlichen Identität, Zerstörung der inneren und äußeren Sicherheit, Verhunzung der Sprache, Gesinnungsterror, Messen mit zweierlei Maß und Überfremdung durch Kulturen, die zum großen Teil geistig noch im Mittelalter stecken. Kurzum, es soll keine Gewissheiten und keine Rückzugsorte mehr geben, die einem Halt und Trost bieten können.
Es findet ein Generalangriff auf den „Westen“ statt, der bei allen Fehlern immer noch die angenehmste und freiheitlichste Lebensweise bietet. Und sie sind leider schon weit gekommen dank der tatkräftigen Mithilfe unserer „Eliten“. Warum? Einerseits tun sich hier künstlich erzeugte Multimilliarden-Märkte auf, für die sich unter normalen Umständen kein Mensch interessieren würde und in die zuvor massiv investiert wurde. Andererseits macht Reichsein erst so richtig Spaß, wenn der Pöbel ums Überleben kämpfen muss.
Am Horizont lauert die Dystopie eines weltweiten, faschistoiden Überwachungsstaates mit einer bösartigen, korrupten „Elite“ wie in Die Tribute von Panem, im Original sinnigerweise „The Hunger Games“. Aber das ist bestimmt wieder nur eine dieser lächerlichen, rächten Verschwörungstheorien, die nie wahr werden, wie schon Corona eindrucksvoll bewiesen hat.“
-Ergänzend finde ich das Ausmaß erschreckend, in dem der Staat selbst seine eigene Ausdehnung ermöglicht hat, völlig außerhalb der Reichweite von uns, dem Volk.
Meistens ohne unser Wissen, mit der Zeit, Stück für Stück.
Einen tiefen Staat. Der Covid-Staat. Angetrieben durch Technologie. Ermöglicht durch Krisenerklärungen. Gekennzeichnet durch Täuschung und Lügen. Tödlich in seinen Folgen. Gebunden an eine Erzählung, die uns von dem Bösen „erlösen“ soll. Und letztlich entschuldigt durch unsere eigene Duldung.
Ein Staat, der von ausgelagerten Politikern in den wachen NGOs, den nicht gewählten Bürokraten, den „Experten“, den Technokraten, der globalen Unternehmensklasse, den Oligarchen, der Managerklasse geführt wird. Leider haben wir die Zügel schon vor langer Zeit verloren.
Schließlich wissen die meisten von uns nicht einmal, dass es passiert ist.
Dieses Thema treibt auch mich um. Danke für den interessanten Artikel!
Ja, die grundlegende Frage lautet: „Wie gewinnen wir eine (neue) Sicherheit?“
Um diese Frage zu beantworten, ist es zu kurz gegriffen sie nur psychologisch zu beantworten. Sie muss auch biologisch beantwortet werden.
Denn „sich sicher fühlen“, NICHT in die nächste Angst reinzustolpern und einem irrationalen Wahn zu verfallen, hat mit unserer Biologie – unserem autonomen Nervensystem – zu tun.
Durch den Aufbau von Beziehungen und echte Verbundenheit mit unseren nächsten Mitmenschen reguliert sich das Nervensystem. Der Sympathikus, der durch die (induzierte) Gefahr hochging, kann sich wieder beruhigen. Bei Menschen mit reguliertem Nervensystem geht Panikmache ins Leere. – DAS ist unsere große Macht.
Hehre Werte wie Freiheit, Brüderlichkeit, Frieden, etc. sind gegen die Biologie machtlos. Unser reguliertes Nervensystem, der nicht hochgefahrene bzw. wieder runtergefahrene Sympathikus muss uns sagen, dass Kampf, Flucht und Siegen nicht notwendig sind…
Dass das einer großen Anzahl von Menschen in der C.-Zeit möglich war, ist im Artikel sehr schön beschrieben. Alle deren Nervensystem soweit gesund und reguliert ist, dass sie nicht dauerhaft dem Narrativ verfallen sind, können sich freuen! Das stimmt mich zuversichtlich! Denn diese Gruppe der Menschen macht letztendlich die scheinbar Mächtigen machtlos (wenn sie groß genug ist, wie bei C.).
@ Heidemarie Raudaschl
20. Mai 2024 at 15:25
das mit dem nervensystem hat allerdings auch eine andere komponente, weshalb ich ihnen nicht ganz 100%ig zustimmen kann. es haben viele menschen an den sog. „maßnahmen“ psychisch enorm gelitten (ob lockdowns, zwangsmasken oder der immense druck, der auf menschen ausgeübt wurde, sich an dem gen-experiment zu beteiligen – von zerbrochenen zwischenmenschlichen beziehungen ganz zu schweigen). und das hat bei vielen sicher auch zu einem geschwächten nervensystem geführt. man kann nur hoffen, dass diese psychischen wunden mit der zeit wieder heilen. ich denke auch, dass diesen menschen auch schon damit geholfen wäre, wenn sie bei einem allfälligen nächsten mal merken, nicht alleine zu sein. mir hat es in der „maßnahmenzeit“ z.b. psychisch stets sehr gut getan, wenn ich wo nicht der einzige unmaskierte war.
@andi pi
20. Mai 2024 at 15:52
Aber ich gebe Ihnen zu 100% recht ;-)
In einem Posting, selbst in einem Artikel, kann man alles nur verkürzt darstellen.
Es gilt zu unterscheiden zwischen Nervensystem und autonomen Nervensystem, von dem ich schrieb.
Es ist vielleicht falsch rüber gekommen. Ja, für die Maßnahmenkritiker und mRNA-Spikungsgegner war es eine große Belastung und viele Verletzungen sind passiert. Das ist ein wichtiges Thema, die Psyche betreffend.
Biologisch-physiologisch gesehen verstehe ich Ihr Posting so, dass Ihr autonomes Nervensystem unmaskierte Mitmenschen nicht als (lebens)bedrohlich interpretiert hat. Andere Unmaskierte zu sehen macht dann mehr Wohlbefinden, entspannt, weil man nicht der einzige ist. Was uns als soziale Wesen natürlich gut tut (der ventrale Vagus wird stärker). Aber Ihr ANS hatte bereits die Grundlage geliefert: das Virus und der Mitmensch sind nicht gefährlich.
Daher sollten Menschen, die unter den Maßnahmen sehr gelitten haben, sich unbedingt Mitmenschen suchen, die sie unterstützen. Damit nicht hängen bleibt: Der Mitmensch will mich drangsalieren, zwingen und unter Druck setzen.
Falls dies real wieder geschieht, ist der Sympathikus unser Freund, weil er uns hilft uns zu verwehren. Und inzwischen haben wir (hoffentlich) Netzwerke.
@ Heidemarie Raudaschl
20. Mai 2024 at 18:58
vielen dank für ihre antwort! ich denke, dieser kann ich jetzt im gegenzug auch 100%ig zustimmen :-)
vielen dank für diesen ausgezeichneten beitrag! kann fast allem nur zustimmen. und dennoch befriedigt mich diese richtige analyse nicht wirklich vollständig. denn es bleibt immer noch die frage übrig, wieso derart viele menschen, die sich ansonsten „alternativ“, antiautoritär, rational denkend etc. geben, diesen totalitären irrsinn unterstützt haben. wieso gerade die? ich kann und will es bis heute nicht verstehen.
Die wenigsten „überleben“ 12+ Jahre Schule, dort passiert diese Indoktrination und totale Gehirnwäsche. Dass die Eltern ihre Kinder überhaupt hergeben ist wichtiger Teil des Vorganges. Die echte Geschichte der Schulen (nicht die schöne Märchenerzählung die wir alle kennen) ist äußerst interessant, kann dazu die Bücher und Vorträge von John Taylor Gatto empfehlen, der hat das aufgerollt.
Das mit der Schule hätte ich auch gedacht, habe aber einen interessanten Fall, der zeigt, dass die Zusammenhänge so einfach nicht sind: Es gab von 2013 bis 2021 jährlich das Schulfrei-Festival, ein Treffen von Familien, deren Kinder in Schland nicht zur Schule gehen oder zumindest mit dieser Idee sympathisieren. Bei diesem Festival gab es 2022 einen großen Bruch. Das Orga-Team hat sich entzweit. Der Teil auf dem Stammgelände wurde stramm auf anti-rechts gebürstet, man hat das Festival umbenannt, sich einen Code of Conduct gegeben, der jegliche Verschwörungstheorie untersagte und hat mit Andreas Speith einen ausgewiesenen NSU-Leugner zur Podiumsdiskussion geladen und hat sich vorbehalten, jegliche Pharmamaßnahmen umzusetzen, die spontan von oben verhängt werden. Die vormals freie Tafel mit selbstgehaltenen Workshops durfte nur noch mit Erlaubnis des Orga-Teams gefüllt werden und selbst zum abschließenden Offenen Mirkofon musste man sich vorher anmelden und den Segen abholen.
Sicher ist Schule ein Baustein zum Funktionieren des Systems, aber man weiß nicht genau, ob die Gesellschaft durch Schule geformt wird oder ob sich Schule nach den Erfordernissen der Gesellschaft richtet. Wahrscheinlich beides. Notfalls gehen Herrschaft und Gehirnwäsche aber auch ohne Schule.
Gute Zusammenfassung, welche einige Schlussfolgerungen daraus meine Wenigkeit zu folgend ergänzender Korrektur bzw. Kritik hinsichtlich verwendeten Grundbegriffen als auch als elementar im Artikel vorausgesetzten Sprachkonstruktionen veranlasst:
Erstens.
Der Mensch erweist sich naturgemäß als einerseits potentiell extremstes Einzelwesen als auch gleichzeitig potentiell extremstes Sozialwesen gemäß äußerer als auch innerer Voraussetzungen seiner allärtlichen Sozial- als auch Daseinsräume.
Dieser ist wie die offensichtlich meisten Vorgänge innerhalb der Natur selbst, gleichzeitig dessen innerer als auch äußerer Gleichgewichtsfindung von Geburt bis zum Tode unterworfen als auch selbstunterworfen.
D. h., Selbiger ist immer in mehr oder weniger sich gestaltenden Abhängigkeitsverhältnissen eingewoben, völlig gleichgültig dessens, ob ihm das bewußt, verdrängt oder unbewußt ist – Dieser Umstand ist letztlich nie vollständig auszuloten als auch universell begreiflich.
Und zwar trotz aller sprachlichen (formalen) rationalen Hilfskonstruktionsmittel, obwohl diese kulturell sich seit vielen Jahrtausenden erfolgreiche Sozialmanagementpraxis als Stabilisierungskult besonders in größeren Sozialräumen nachgerade zu Gunsten Weniger etablierte – z. B. mit den hier im Artikel aufgezählt gegenwärtigen Auswirkungen.
Zweitens.
Da alles Walten der Natur, dessen Teil der Mensch ist, als ein sich dynamisches Kräftewirken von bekannten als auch nie gänzlich erfassbaren Kräften (= Gewalten) darstellt, ist jede Konstellation von Einzelwesen sozusagen emergenten als auch emergierenden Gruppenkonstellationen von Kräften verschiedenster Art mehr oder weniger dynamisch unterworfen.
Emergenz erweist sich sohin in verschiedenen sozialen Wirklichkeiten als ist eine dynamisch fragile Erscheinungsform von resultierend sozialen, individuellen Kräften aller Art.
Jede Gruppenkonstellation tendiert bis zur Größe von Staaten als auch Staatengefügen zu selbststabilisierender Organisation, bis zur Selbstauflösung gemäß zu komplexer als auch für immer mehr Einzelwesen nicht mehr lebbaren Abhängigkeitsverhältnissen.
Der Kardinalfehler in vielen (wissenschaftlichen, bzw. populären) Betrachtungen sozialer Abhängigkeiten besteht in der willkürlichen Postulierung von „Gesetzmäßigkeiten“ innerhalb emergierter als auch länger emergierender Sozialsysteme und erweist sich schon dadurch als Herrschaftsfalle bzw. als simple Herrschaftstechnik selbst.
Solche „Gesetzmäßigkeiten“ dynamisch sozialer Daseinsformen können sich ändern wie das Wetter, ja selbst eine lange als stabil gemutmaßte Sozialstruktur sozusagen gegenwärtig betrachtet schlüssig als Absurd erscheinen lassen. Dieser Umstand ist grundsätzlicher Ankerpunkt Herrschaftlicher Intervention schlechthin (z. B. Wolfgang Schäuble sinngemäß: … in Krisenzeiten lassen sich Reformen leichter durchsetzen…).
Mit rational schlüssig erscheinenden „Gesetzmäßigkeiten“ verschiedenste Erscheinungen von Wirklichkeiten sozialer als auch psychologischer Natur erklären zu wollen, ist ein wesentlicher Zirkelschluß von Gestaltungsversuchen aller Art, um (herbeigeführte sowie postulierte als auch sich ergebende) Missstände verschiedenster Art sowie größerer dynamische Sozialsysteme ggf. durch „Social Engineering“ moderieren bzw. beheben zu wollen – Wobei dem Einzelwesen immer mehr Beschränkungen zu dessen Lasten zugesprochen werden, um dem sogenannten „Großen Ganzen“ seine „Kohärenz“ gewährleisten zu können – Das ist simple Herrschaftstechnik in Reinkultur.
In Umbruchszeiten, wie der gegenwärtig sich erzeigenden Wirklichkeit, wird dies immer offensichtlicher bis in nahezu bodenlosest absurdeste Groteskie.
Der in diesem Zusammenhang gemutmaßte „Massenwahn“ innerhalb des Artikels erweist sich schlicht als plump postulierter Krankheitsdefinitionsversuch im Trugschluß einer wie auch immer als sozusagen Gesund möglichen als auch gemutmaßt gestaltbaren größeren Gesellschaftskonstellation als Ganzes.
Leider geht sich das seit Jahrtausenden nicht aus als auch ist sich das nie ausgegangen, gemäß des unwiederlegbaren Universalgesetzes des Gleichgewichtes in allen Erscheinungsformen sinnlich erfahrbarer Wahrnehmung aller Art sowie in überdehneden als auch überdehnten Sozialstrukturen aller Art.
„Die Anfälligkeit für psychotische Entgleisungen bleibt derweil bestehen. Denn das menschliche Gehirn neigt offensichtlich dazu, in phantastische Glaubenszustände zu fallen und Wahnsinnshandlungen zu begehen. Die Ekstase des entfesselten Gemeinschaftserlebnisses eines Massenwahns scheint zu schön, als dass der Mensch ihr auf Dauer entfliehen könnte.“
„Das menschliche Gehirn“ an sich „neigt“ zu gar nichts, es dient bestenfalls zu offensichtlichster Stabilisierung des menschlichen Organismus im Verbund unmittelbar sozialer Ausregelung.
Über die zu schöne Extase eines postulierten „Massenwahns“ lassen sich nach wie vor Meisterwerke ausartenster Belletristik keieren als auch seinen wohl nachvollziehbaren Frust darüber Kund zu tun, dem unausweichlichen Untergang vielleicht doch irgendwie entweichen zu können bei gleichzeitigster Schelte alldenjenigen gegenüber, welche doch noch rettendst in die Gänge kommen sollten – Als Individuum, Naturgemäß!
Man sollte die Möglichkeiten der Sprache auch nicht überschätzen, was gegenwärtig bis ins Unerträglichste gepflogen erscheint, denn das Kräftegleichgewicht ist immer eine Frage tatsächlich sich ereignender Gewalten.
Drittens – Fazit.
Zur Erinnerung:
Da der Mensch als soziales Lebewesen naturgemäß strukturiert ist und sich nun immer mehr nicht durch seine ihm eigene Selbstbeschränkungsmöglichkeit sowie durch die Selbstbeschränkungsfähigkeit seiner unmittelbaren und übergeordneten Sozialsysteme maßvoll ausregeln kann, kommt es zu immer größeren chaotischen Spannungen und Brüchen seiner Sozialräume.
Ein Kardinalproblem von Herrschaftsstrukturen menschlicher Sozialsysteme ist sohin vor allem die Verhaftetheit des Konzeptes der Unendlichkeit, welches die naturgemäße Endlichkeit des einzelnen Lebewesens als auch seiner Sozialsysteme ignoriert oder in abhängige Sozialstrukturen auslagert.
Herrschaft, Moral, Ethik, Recht
Herrschaftsprobleme, auch solche Probleme welche durch Herrschaft herbeigeführt, sind niemals mittels Moral, Ethik als auch Recht aller Art lösbar.
Da Herrschaft selbst, Moral, Ethik als auch Recht grundsätzlichst immer zu Gunsten des Hegemons opportun zurechtdefiniert bzw. in definitionsobskuranten Diskursräumen als pässliche Erzählungen reinster Willkür prächtig postuliert, verlautbart und gebietet etc… – Das ist fundamentale Herrschaftstechnik.
Moral, Ethik als auch Recht sind Hausordnungen von Sozialräumen verschiedenster Art und charakterisieren schlicht ausgesprochen als auch verschriftlicht sowie unausgesprochen konkludent interpretierbare Interessen.
Die Interpretation von Hausordnungen aller Art ist den Gleichgewichtszuständen von Kräftegefügen der jeweiligen Sozialräume mit allen Folgen und Widersprüchlichkeiten letztlich selbst unterworfen, da der Mensch schließlich ein soziales Lebewesen als auch naturgemäßer Freiheitsentfaltung ist.
Die Funktion von Moral, Ethik und Recht innerhalb von Herrschaftsstrukturen einschließlich der gesamten daraus erwachsenden Widersprüche sollte in aller Öffentlichkeit schonungslos thematisiert und wahrhaftig ausdiskutiert werden.
Mir ist jedoch auch klar, daß nachgerade dieses Tabuthema sehr unangenehm ist, weil es jeden Einzelnen und jede soziale Konstellation ausnahmslos als auch unmittelbar betrifft…
Letztlich entscheiden faktisch wirkmächtige Kräfteverhältnisse von Abhängigkeiten im Rahmen sich ereignender Gewalten immer mehr die Handlungen von reaktiv wie aktiv abhängigen Individuen.
Jedoch keineswegs irgendwelche rationale Entscheidungen, wenngleich sochselbige mit der Gewaltkonstellation korrelieren können…
Gefährlich ist’s den Leu zu wecken,
verderblich ist des Tigers Zahn.
Doch der Schrecklichste der Schrecken
Ist der Mensch in seinem Wahn.
Schiller
Nicht vergessen werden darf die Tatsache der Konzertmedien (alle spielen das gleiche Lied mit geringfügigen Variationen) sowie die Anwendung der seit Jahrzehnten betriebene Verhaltens- und Kommunikations-Forschung, Soziologie, Psychologie.
Milgram, Solomon Asch, Skinner und viele andere haben den Mächtigen die Handwerkszeuge geliefert, um die Massen zu leiten wie Schafherden. Die heute erzielte durchschlagende Gleichschaltung von Denkmustern, Überzeugungen, Organisationen, Medien, Politik, „Wissenschaften“ ist sagenhaft.
Das Digitale ist der perfekte Boden um all die erforschten Methoden auf billigste und einfachste Weise massenwirksam einzusetzen. Noch nie war es so billig und einfach, Milliarden Menschen zu verarschen (siehe „Corona“, der größte Coup der Geschichte. Klimawahn zb fruchtet fast nur in der „westlichen Welt“).
Wirklich gut geschrieben, und noch dazu so viel davon. Habe den Artikel gelesen. Liest sich so wie die Bücher über den 2ten Weltkrieg, oder ein Artikel in Der Zeit, oder DerStandard, über die Zeit von damals. Die Menschenversteher, Geschichtsschreiber, jetzt ist alles besser, wir blicken besonnen zurück. Doch ich nicht. Niemand kann mir Honig um den Mund schmieren oder mein Gehirn verkleben. Niemals vergessen, niemals vergeben! Ich weiss, was ich durchgemacht habe, und in welcher Welt ich lebe, mit was für Menschen. Ich bin Ungeimpft, und nicht nur im Arm, sondern auch im Gehirn. So einfach wird das mit der Aufarbeitung und der Amnesie nicht. Schöne Worte, gefährliche Literatur für das Schlafschaf, mehr ist dieser Artikel hier nicht.
ein Lehrstück ist jetzt auch das Leugnen bzw. Vergessen und Verdrängen ihrer Taten durch die vielen Mitläufer und Komplizen.
Geschichte reimt sich…..
[…] Mai 2024von Tom Reimer25,4 Minuten […]
„Langsames Denken“ (nach Kahnemann) ist eben anstrengend. „Schnelles Denken“ geht schnell und kostet kaum Ressourcen.
Die Regierungen und Institutionen haben emotionale Bilder produziert und damit den Menschen einen schnellen Gedanken gegeben, den sehr viele bereitwillig aufgenommen haben. Selbst die eigentlich hoch intelligenten, die es oft gewohnt sein müssten, langsam zu denken.
Ich kenne promovierte Menschen, die haben der kleinen Tochter die Spritze geben lassen, damit diese bei C-Fällen nicht zuhause bleiben musste(!). Das hätte ja die beiderseitige Berufstätigkeit gestört…
Für mich völlig unfassbar. Die Kapazitäten zum nachdenken hätten die ohne Probleme gehabt. Aber sie haben es einfach nicht gemacht.
Das ist eine sehr klare, überzeugende Argumentation! Vielen Dank, auch für die Literatur.
In Österreich verbreitete sich plötzlich, etwa zur Zeit der großen Demonstration, die Parole „Jeder soll selbst entscheiden!“ Das war die Kompromissformel, die möglich wurde, weil die Erkrankungen mit Omikron als harmlos erlebt wurden und weil es in den Firmen ausgerechnet die Gespritzten waren, die zuerst positiv wurden. Dass die Masken nicht halfen, konnten wir an den Ansteckungsverläufen sehen, die Ungespritzen, die ohne Maske zusammen arbeiteten, steckten sich nicht an, jene, die wir peinlich genau schützten, weil sie eine betagte Person zuhause hatten, die ausgerechnet steckten uns an. Auch die Verläufe waren bei Gespritzten nicht milder. Ein Kollege, der gerne ein Gesundungszertifikat gehabt hätte, versuchte sich bei den Erkrankten anzustecken, aber es gelang ihm nicht. Das alles weckte Zweifel, auch an den Boostern, und ich bin sicher, dass auf der großen Demonstration auch viele zweifelnde Gespritzte mitliefen.
Als ich dort in der Masse stand, wurde mir bewusst, dass wir keine individualisierte Bevölkerung sind, die alternativlos verwaltet wird, sondern dass es ein Volk gibt, einschließlich Migranten und Zugewanderten, das einen gemeinsamen Willen ausdrücken konnte und eine Schicksalsgemeinschaft bildet. Das hatte ich so noch nicht erlebt.
Noch zwei Anmerkungen: Die Hersteller tragen sicherlich Verantwortung, aber auch die Behörden, die wir zahlen, damit sie uns schützen und nicht als Marketingabteilung für Dritte fungieren. Und weiter: Einen auf Betrug aufbauenden finanziellen Gewinn kann man auch mit harmlosem Schlangenöl erreichen. Bei der mRNA-Technologie war seit Jahrzehnten klar, dass sie gefährlich ist. Daher sehe ich logische Probleme zu argumentieren, es gäbe keinen Schädigungsvorsatz. Vorsatz beginnt bei „in Kauf nehmen“.
Ich empfehle dazu auch das Buch „Der Mensch – Irrläufer der Evolution“ von Arthur Koestler. Man findet es im Antiquariat oder hier: *https://archive.org/details/dermenschirrlauf0000arth/mode/2up
Dafür braucht man aber ein (kostenloses) Konto.
In diesem Buch habe ich auch zum ersten Mal vom Milgram Experiment gelesen. Er begründet das Verhalten auch damit, dass alles, und so auch der Mensch, Teil und Ganzes ist. Man hat den integrativen Trieb und auch als Individuum den Selbstbehauptungsrieb. Der Mensch in der Gruppe ist kritiklos und verlässt sich auf die anderen. Er folgt dem Schwarm, wo immer er hinläuft. Im Schutz dieser Masse lässt er dann nicht nur das Schaf, sondern leider auch das Schwein raus. Da will man sich beim Führer anbiedern, indem man die ärgsten Ideen präsentiert, s. zB Harari oder bei uns die Unsägliche vom Sektenforschungsinstitut….s. auch „Die Welle“. Und plötzlich erhält der ansonsten unbedeutende Schwächling auch diese Macht. Und diese Leute sind dann die Eifrigsten…
Und auch eine Empfehlung: Reinhard Mey – „Bevor ich mit den Wölfen heule“. Ihm war das auch früh klar. Aus dem Lied „Mehr als zwei sind eine Gruppe.“ Ich würde sagen, schon Zwei sind eine Gruppe, denn sie können soviel mehr Power haben als nur einer. Aber leider kann diese unheimliche Macht, die in der Masse entsteht, auch missbraucht werden. Und das sogar ist in der Regel so…
Milgram zeigt vor allem, wie man Menschen durch „Autoritäten“ gefügig machen und zum schlimmsten treiben kann.
Heute mit dem „follow the science“ auf eine neue Ebene gehoben, von der individuellen Manipulation durch „Männer ins weißen Kitteln“ (nach Milgram) zur allgemeinen Manipulation durch angeblich durch „die Wissenschaft fraglos richtig ergründete Wahrheit im allgemeinen Konsens“.
„Die Wissenschaft“ ist die Verabsolutierung und Apotheose des (Milgramschen) „Wissenschaftlers“ zur angeblich puren, überindividuellen, absoluten Wahrheitsquelle. Was früher Kirchen und Kleriker machten, machen heute „Wissenschaftler und deren Institutionen.
Yep! Sehr gut! Ja, die Unterwürfigkeit vor dem weißen Kittel.
Wissenschaftsgläubigkeit gilt übrigens auch schon lange als Religion (wer nichts weiß, der muss glauben). Mittlerweile ist auch diese Erkenntnis vergessen bzw. „rechtsextrem“. Dass man den Menschen das Selbstdenken ausgetrieben hat, begann mit ehrgeizigen (dummen) Eltern und der Nachhilfe, dem Förderkurs. Solange sie konnte, schrieb die Mutter die Hausübung – in der Regel bis zur dritten Klasse VS. Und dann ließ sich der Spross von der Nachhilfe berieseln.. ;-) Mittlerweile ist in D die Rechtschreibung völlig egal etc….
Und so sind „sie“ nicht nur „im Besitz“ der Medien, der Politik, der Justiz… sondern auch „der Wissenschaft“. Sie ist schlichtweg gekauft wie eine H u r e. Aber die H. sind vergleichsweise anständig, soll dazu gesagt werden. :-)
Le Bon zitieren und dann das hohe Lied der Demokratie anstimmen – ganz mein Humor! Begriffsterror anprangern und dann das Oxymoron der freiheitlich-demokratischen Ordnung als Lösung für alle Probleme anführen: Massenwahn geht nicht ohne Parolen, die möglichst schmissig, aber dumm sind. So viel dann auch zum Morbus Aufarbeitung … Wäre es zu viel verlangt, wenn man einfach ganz persönlich dafür sorgt, dass es nichts aufzuarbeiten gibt? Die Schnupfenpanik hat nichts befördert, was nicht schon lange Zeit bekannt wäre – Le Bon 1895 & Bernays 1928 – so viel zur Aufarbeitung … Massenbrei ist immer billig!
Großartige Analyse – niederschmetternd kann man finden – wozu es gerade gestern wieder eine Doku gab – dass selbst nach dem 2. Weltkrieg ein großer Teil der Nazis überhaupt nicht bestraft wurde. Er reichte, dass sie „ihre Meinung“ geändert hatten. Sie befanden sich gleich danach wieder u. a. in Richterämtern.
Und ganz besonders die Frauen der Nazi-Schergen, die genauso brutal agierten, blieben straflos, ebenso viele „Aufseherinnen“. Es ist also absolut kein Wunder, dass es nun auch kaum Corona-Aufarbeitung geben wird – viel eher wohl die nächste „Pandemie“. Tägliche Nachrichten über angebliche neue „tödliche Viren“, verbreitet natürlich wegen des Klimawandels über die Tierwelt. Das ist schon die Vorbereitung für sicher Kommendes… dann geht es vermutlich ähnlich zu wie gehabt, denn mit Massenpanik und Angsthysterie ist alles machbar. Sag den Leuten, dass dieses Virus viel „tödlicher“ ist als Corona, zeige dazu die nötigen Fake-Bilder und schon kriecht der Großteil wieder im Schlamm und lässt sich alles spritzen, was der Wahn hergibt…
Vergangenheit – Einpeitscher wie Spahn, Drosten, Wieler, Lauterbach, Medien
Gegenwart – immer noch dieselben
Zukunft – WHO, KI, und endgültige Vernichtung der Menschheit.
perfekter Aufsatz, mit dem ich in 99% aller Punkte konform gehe….bin begeistert, dass jemand die selben Dinge benennt wie mein Gehirn ;-) Allerdings gehe ich noch einen Schritt weiter, den der Autor wahrscheinlich bewusst nicht ausgelassen hat: Die Corona Zeit hat dem Faschismus nach 80 Jahren wieder die Tür nach Europa geöffnet (oder war er nie weg, weil er im Wesen unseres politischen Verständnisses immer präsent war/ist??) hier meine (zugegeben KGS-angehauchte) Definition von Faschismus:
„Das Wesen des Faschismus als solcher, unabhängig davon, wie man ihn bezeichnet, hinter
welchen Ideologien er sich verbirgt und wodurch er seine Macht in der Gesellschaft entfaltet, liegt darin, dass ein System, in dem eine „elitäre“ Elite die Macht missbraucht, von der Masse der „kleinen Leute“
aktiv unterstützt wird, die das aus ideologischer Überzeugung tun.
Dieses Machtmissbrauchssystem:
● stellt Unrechtschaffenheit als angeblich wahre “Rechtschaffenheit” dar. Es pervertiert die
Weltanschauung der Menschen, kultiviert so mit aller Macht Unrechtschaffenheit in der
Gesellschaft und hindert die Menschen daran, wahrhaftige MENSCHEN zu werden
● unterdrückt unter verschiedenen Vorwänden mit aller Macht Alles und Jeden, der an der
Rechtschaffenheit des Systems und der von ihm realisierten Politik zweifelt. Außerdem werden
auch all jene unterdrückt, die unter den Verdacht geraten, dies zu tun (mitunter ohne
tatsächlichen Grund).“
also…hoffen wir, dass die Anzeichen stimmen und die Menschheit gerade noch die Kurve bekommen hat, und hoffen wir auch ,dass wir diese letzte Chance nutzen und in eine neue Ära voll Frieden und Menschlichkeit eintauchen werden. Schönen Feiertag
Hierzu könnte man endlose Anekdoten bringen, etwa:
*“Sie lassen sich ja aus politischen Gründen impfen!“
*“Man weiss, dass Corona nicht gefährlich ist, aber es ist zu machen, was die Politik sagt!“
*“Herzversagen? Krebs? Mir ist nur wichtig, dass ich mit der Impfung genug Antikörper gegen Corona
entwickle!“
*“Egal, ob der Test etwas aussagt, wir haben ihn zu machen!“
*“Krank durch die Maske? Da müssten wir schon alle tot sein!“
*“Wenn Sie sich jetzt nicht impfen lassen, dann aber spätestens bei der nächsten Pandemie!“
*“Na und. Wir haben unsere Kinder geimpft. Wir wollen in Urlaub fahren. Was anderes interessiert mich
nicht!“
*In einer Ambulanz: „Haben Sie eh einen gültigen Test?“
Ich: „Ich fühle mich nicht krank und habe auch keine Symptome.“
Krankheitspersonal: „Man kann auch krank sein, ohne es zu fühlen.“
Dass hier etwas nicht stimmt, sagt einem der gesunde Hausverstand. Dazu braucht man kein Arzt oder Wissenschaftler sein, wie es oft hämisch kommentiert wird.
Die Regierungen wussten was auf uns zukommt, was geplant war, was deren Part war, ihren Völkern zu „verklickern“
Wenn Kinder einem Kinderschänder „zugeführt“ werden, damit dieser seine Neigungen, seine Krankheiten und Perversitäten an ihnen ausleben kann, nennt man das Verbrechen
Nicht nur der Kinderschänder, auch die Wissenden, Zuführenden, Ausführenden sind Täter, Verbrecher,…die sich an unschuldigen, nichtwissenden, wehrlosen Kindern und Jugendlichen versündigen
Die in dieses Planspiel eingeweihten Staatsoberhäupter, der NR, der BR, die Parlamente haben ihre nichtwissenden Völker missbraucht, misshandelt, getötet – vom Baby bis zum Greis
Sie haben ihre Völker an Faschisten ausgeliefert, statt sich schützend vor sie zu stellen
Sie haben es zugelassen, dass Kriegstechniken und Biowaffen die Gesundheit und Gene von 5,5 Milliarden Menschen angreifen, schädigen, zerstören
Ein VdB, ein Kurz, ein Nehammer, die Ärzteschaft, eine JoyPam, eine Zadic, eine Köstinger, eine Edtstadler, eine Familienministerin u.v.a. haben diesen Horror ermöglicht, zugelassen, Jung und Alt, ihre eigenen Landsleut ins Verderben geführt
Wladimir Schirinowskis Aussage: „Sie wollen Europa zerstören und es dann wieder aufbauen“
macht Sinn, ergänzend dazu: „Demokratien zerstören, um Diktaturen zu errichten“
Die Wölfe im Schafspelz leisten seit Jahrzehnten ganze Arbeit
Ein hochinteressant geschriebener Artikel, der nochmal zusammenfasst wie es zu den desolaten Zuständen während der 3-jährigen „Pandemie“ kommen konnte. Die die nicht mitgemacht haben, haben einen sehr hohen Tribut gezahlt. Vollkommen richtig, dass sie jetzt eine schonungslose Aufarbeitung fordern. Ich blicke nicht im Hass oder mit Rachegefühlen zurück, sondern in der ruhigen Gewissheit, dass ich bei einem gleichen Sachverhalt genauso wieder handeln würde.