Gefährliche IgG4 Antikörper durch mRNA Spritzen – die Rolle von B- und T-Zellen

29. Dezember 2022von 6,1 Minuten Lesezeit

Mehrere Studien haben nun gezeigt, dass die mRNA-Spritzen spätestens ab der dritten Dosis eine Reaktion des Immunsystems verursacht, die man Toleranz oder De-Sensibilisierung nennt. Es ist wie bei einem Imker der gegen Bienengift unempfindlich wird, so reagiert auch das Immunsystem nicht mehr gegen Infektionen mit Corona-Viren und möglicherweise auch mit anderen. Dadurch können sich Viren leichter und rascher im Körper ausbreiten, häufiger eine Infektion zulassen, sowie längere und schwerere Krankheiten zur Folge haben.

Eine Forschergruppe um Pascal Irrgang et al vom Institut für klinische und molekulare Virologie, Universitätsklinikum Erlangen und Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg, hatte schon im Sommer dieses Jahres gezeigt, dass ab der zweiten Dosis zumindest bei einigen Geimpften und ab der dritten Dosis bei allen der Subtyp 4 der IgG-Antikörper auftreten. Sie entstehen, wenn das Immunsystem über längere Zeit dem modifizierten Spike-Protein und den mRNA Molekülen ausgesetzt wird und die Bekämpfung wegen Dauerüberlastung einstellt.

Die Forschergruppe aus Erlangen hat offenbar als erste die Zusammensetzung der Antikörper untersucht und sich nicht mehr blind darauf verlassen, dass sie schon schützen würden, wie das alle Studien der Pharmaindustrie gemacht haben. Es wurde ja regelmäßig in einer Flut von schlecht gemachten Untersuchungen nur die Antikörper-Titer bestimmt und daraus der falsche Schluss gezogen, dass damit ein Schutz verbunden sei. Das Gegenteil ist leider der Fall.

Über die Studie hat TKP im August 2022 hier berichtet und hier über die bei Medikamenten mit Immunglobulinen (Antikörpern) übliche Auflistung der Zusammmensetzung mit den Subtypen 1 bis 4.

Das Bild zeigt das wesentliche Ergebnis der Studie, nämlich die Entstehung von Subtyp 4 ab der 2. Dosis oder durch eine Durchbruchsinfektion und weitere Booster oder „Auffrischungen“. Wobei – aufgefrischt wird, dass das Immunsystem toleranter wird und die Viren nicht mehr bekämpft.

Eine weitere aktuelle Veröffentlichung in Science Immunology der gleichen Forschergruppe mit dem Titel „Class switch towards non-inflammatory, spike-specific IgG4 antibodies after repeated SARS-CoV-2 mRNA vaccination(Klassenwechsel zu nicht-entzündlichen, spike-spezifischen IgG4-Antikörpern nach wiederholter SARS-CoV-2-mRNA-Impfung) werden weitere bestätigende Untersuchungen gezeigt.

Noch wichtiger sind aber Erkenntnisse über die Mechanismen wie T-Zellen die B-Zellen verändern, so dass sie diese schädlichen Antikörper erzeugen. Die in vielen Studien und Erläuterungen gemachte Einschränkung auf die Antikörper verschleiert, was im Immunsystem wirklich passiert. Entscheidend ist die Aktivität der verschiedenen Arten von T-Zellen – Killer-, Helfer- und regulatorische T-Zellen. Sie steuern über Interleukine und Interferone die gesamte Aktivität des Immunsystems.

Die Ergebnisse werden so zusammengefasst:

Kurz nach den ersten beiden mRNA-Impfdosen besteht die IgG-Antwort hauptsächlich aus den pro-inflammatorischen Unterklassen IgG1 und IgG3. Hier berichten wir, dass mehrere Monate nach der zweiten Impfung die SARS-CoV-2-spezifischen Antikörper zunehmend aus nicht-entzündlichen IgG4 bestehen, die durch eine dritte mRNA-Impfung und/oder SARS-CoV-2-Varianten-Durchbruchsinfektionen weiter verstärkt werden. Der Anteil der IgG4-Antikörper an allen spike-spezifischen IgG-Antikörpern stieg im Durchschnitt von 0,04 % kurz nach der zweiten Impfung auf 19,27 % spät nach der dritten Impfung.“

Die entzündliche (pro-inflammatorische) Reaktion ist die Abwehr von schädlichen Keimen durch das Immunsystem, die entzündungshemmende oder anti-immflamtorische Reaktion bremst die Bekämpfung von Viren oder schaltet sie ganz ab.

Diese IgG4-Antikörpern wurden nur bei den mRNA Präparate beobachtet, bei den anderen Impfstoffen, wie etwa dem russischen Sputnik oder dem englischen von AstraZeneca, entstehen sie nicht.

Und weiter:

Einzelzellsequenzierung und Durchflusszytometrie ergaben eine beträchtliche Häufigkeit von IgG4-geschalteten B-Zellen innerhalb der Spike-bindenden Gedächtnis-B-Zell-Population (Median 14,4 %; Interquartilsbereich (IQR) 6,7-18,1 %) im Vergleich zum gesamten Gedächtnis-B-Zell-Repertoire (Median 1,3 %; IQR 0,9-2,2 %) nach drei Impfungen. Wichtig ist, dass dieser Klassenwechsel mit einer verringerten Fähigkeit der Spike-spezifischen Antikörper zur Vermittlung von Antikörper-abhängiger zellulärer Phagozytose und Komplementdeposition einherging.“

Die Komplementdeposition, die von Prof. Sucharit Bhakdi entdeckt und erforscht worden war, ist die stärkste Abwehrreaktion in Verbindung mit dem IgG3 Subtyp. Die IgG4 verringern also die Abwehr gegen Viren, statt sie zu fördern.

Im folgenden Diagramm ist die Verteilung auf die Subtypen sichtbar nach der ersten, zweiten und dritten Impfung (post 1st …), sowie Follow Ups (FU) 210 Tage nach der zweiten und 180 Tage nach der dritten Dosis.

Wir sehen also nochmals, dass 210 Tage nach der zweiten Dosis bereits bei einem größeren Anteil von Probanden die IgG4 gefunden werden, wesentlich verstärkt nach der dritten Impfung und auch 180 Tage danach. Und das ist nicht gut, denn es zeigt wie die Gefahr der Infektion mit jeder Dosis und dem Verstreichen der Zeit zunimmt.

Die Mechanismen und Rolle der T-Zellen

Als Mechanismus der Veränderung wird erkannt eine so genannte class switch recombination – also ein Klassenwechsel – der in den B-Zellen in den Keimzentren passiert. Dieser „wird während einer Immunreaktion stark reguliert. Die C-Region, auf die eine B-Zelle umschaltet, wird durch Zytokine und B-Zell-Aktivatoren … moduliert. … Es wurde beschrieben, dass IL-4 im Zusammenspiel mit IL-10 an der Umstellung auf IgG4 beteiligt ist. Vor allem wurde berichtet, dass distale IgG-Varianten, insbesondere IgG2 und IgG4, überwiegend nicht-entzündliche oder sogar entzündungshemmende Funktionen ausüben.

Der Klassenwechsel kann übrigens nicht mehr rückgängig gemacht werden, die B-Zellen produzieren dauerhaft die falschen Antikörper.

Die Interleukine IL-4 und IL-10 sind Botenstoffe, die die T-Zellen zur Steuerung des Immunsystems verwenden. IL-4 verstärkt die Produktion von IL-10 in den Th1-Helferzellen, die die Funktion der CD4-Helfer-T-Zellen steuern, wie in dieser Studie beschrieben.

Und was macht das IL-10 dann? Aus der Studie:

IL-10 ist ein immunmodulatorisches Zytokin, das eine entscheidende Rolle bei der Begrenzung von Entzündungen in immunvermittelten Pathologien spielt. Die Mechanismen, die zur Expression von IL-10 durch CD4+ T-Zellen führen, werden derzeit erforscht, wobei mehrere Zytokine eine Rolle spielen.“

Wir sehen also die T-Zellen – Th1 (Helferzellen) – hemmen das Immunsystem und verhindern die Bekämpfung der Viren, wenn sie zu häufig und zu lange den Impf-Spikes und mRNA ausgesetzt sind. Th1 sind auch verantwortlich für die Steuerung der Killerzellen.

Reduzieren oder stellen die CD8+ Killerzellen ihre Tätigkeit ein, dann ist das noch schädlicher als die IgG4, denn dann können die Körperzellen ungehindert zehntausende neue Viren pro Zelle produzieren und sie werden nicht oder nur sehr verzögert vernichtet. Das wird noch in weiteren Studien näher zu erforschen sein.

Booster, Auffrischung und das was von den diversen Nationalen Impfgremien und den „Experten“ der Politik als Grundimmunisierung bezeichnet wird, bewirkt das genaue Gegenteil, nämlich verstärkte Infektion, schwere und längere Krankheiten, wie diese Grafik aus der Studie des Spitals in Cleveland eindrucksvoll zeigt:

Was ist der Hintergrund des dauernden Geschreis nach Booster und „Auffrischung“? Warum werden von den Nationalen Impfgremien und  den „Experten“ der Politiker als „Grundimmunisierung“ drei Spritzen mRNA vorgeschrieben? Und das noch immer. Ist es Unwissenheit, Inkompetenz, Ignoranz, Dummheit? Oder gibt es andere Motive?

Die Konsequenz aus dieser Studie und der gestern beschriebenen müsste jedenfalls das sofortige Verbot von jeglichen mRNA-Impfstoffen sein.


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Katastrophale Folgen wiederholter mRNA-Spritzen nebst SARS-2 auch auf andere Atemwegs-Infektionen

Studie: Mehrfache mRNA-Dosen machen krank durch IgG4-Antikörper

Studie aus Cleveland: Risiko der Corona Infektion steigt mit jeder weiteren Impfung

Studie bestätigt Erhöhung des Infektionsrisikos durch Covid-Booster

17 Kommentare

  1. 4763 3. Januar 2023 at 22:50Antworten

    Die IgG4 – Antikörperthematik ist wohl ernst zu nehmen und liefert eine schlüssige Erklärung für die inzwischen durchgängig völlig offensichtlichen, ungewöhnlich hohen Erkrankungrate der experimentell Gen-injizierten (angeblich „Geimpften“), besonders schlimm z.B. im Gesundheitswesen und Pflegediensten wo teilweise 1/3 der Belegschaft arbeitsunfähig ist, dank der hohen gesetzlich vorgeschriebenen Durchinjektionsquote.

    Hier eine Aufbereitung von Alex Berensen, der sich auch auf das Science Immunology-Paper bezieht, in Form einer für „Normalsterbliche“ besser zu verstehenden FAQ.

    Something wicked this way comes (and by something, I mean mRNA immune system dysregulation)
    Why the paper reporting an explosion in IgG4 antibodies after the mRNA boosters is so unsettling – in a hopefully easy to understand Q+A

    https://alexberenson.substack.com/p/something-wicked-this-way-comes-and

    Hier die Nr. 1 von 18, übertragen:
    1: Was ist das Worst-Case-Szenario?
    Das Worst-Case-Szenario: Die mRNA-Impfungen führen zu einem Teufelskreis, der den Geimpften ein wichtiges Instrument des Immunsystems gegen das Coronavirus raubt, und zwar in einer Weise, die sich mit jeder neuen Infektion verschlimmert.
    So wird der durchschnittliche Schweregrad von Covid-Infektionen mit der Zeit zunehmen. Die Menschen werden länger brauchen, um wieder gesund zu werden, wenn sie infiziert sind. Krankenhausaufenthalte und Todesfälle werden zunehmen. Das Gesundheitssystem wird immer stärker belastet werden.
    Und einige Menschen könnten auch unter unangenehmen Autoimmun-Nebenwirkungen leiden, einschließlich Bauchspeicheldrüsenentzündung, Nierenerkrankungen und sogar Aneurysmen.

  2. Helena 30. Dezember 2022 at 0:37Antworten

    Ich habe ein Logikproblem. Kann mir jemand dabei helfen? Die Kinder wurden max. 2 mal geimpft. Die Boosterimpfung wurde für über 60 Jährige empfohlen. Im Umkehrschluss haben die Kinder kaum IG 4 Antikörper. Also kann es nicht der Grund für die Infektanfälligkeit sein. Danke..

  3. Bernhard H 29. Dezember 2022 at 23:48Antworten

    @Ric: Thema verfehlt – bei der primären Immunantwort ging es um Vergleichsdaten bei Covid-19 Erkrankten. In der Studie von Irrgang et al. zu IgG4 class switch geht es aber um den (wiederholten) Booster-Effekt! Also bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

  4. Christoph Bodner 29. Dezember 2022 at 16:54Antworten

    Professor Sucharid Bhakdi hat bereits 2020 das Wesentliche auf den Punkt gebracht. Jedoch hat er im selben Jahr den österreichischen Schmähpreis „Goldenes Brett vorm Kopf“ verliehen bekommen. Damit brandmarkt die Jury, wie sie selber sagt, „den erstaunlichsten pseudowissenschaftlichen Unfug des Jahres im deutschsprachigen Raum“.

    Die Laudatorin der Negativpreisverleihung für Sucharit Bhakdi war Krista Federspiel. Diese erhielt nahezu zeitgleich das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. ORF und andere Medien berichten gerne über diese Goldenen Bretter: Wieder einmal wurde ein Scharlatan entlarvt! Ein breites Grinsen aus Schadenfreude und Besserwissen gehört dabei wohl auch zum Bildungsauftrag des ORF. Ich finde solche Diffamierungen zum Fremdschämen. Mich konnte niemand in die Nadel treiben, weil ich von Anfang an Bhakdi vertraut habe.

  5. Jurgen 29. Dezember 2022 at 14:32Antworten

    Angeblich soll das mRNA Zeugs jetzt auch in anderen Erkältungsmedikamenten enthalten sein. Ist da was dran? Wer prüft unabhängig Medikamente auf deren Inhaltsstoffe?

  6. meMO an mich selbst 29. Dezember 2022 at 11:34Antworten

    Und das ist alles erst die Spitze des Eisbergs.

    Ich bin gestern in einem „Ärzte-Gespräch“ zw. einem UK-Experten und einer US-Kollegin auf eine indische Studie hingewiesen worden (vlt kann TKP die ausgraben), die sich spezifisch auf kardiovaskuläre Schäden bei Kindern und jungen Menschen konzentriert hat. Gut 300 Personen zw. ca 10 und 30 wurden vor der Spritze komplett am Herzen durchgecheckt, um sicherzustellen, dass kein Teilnehmer an einer Schwächung oder Erkrankung des Herzens leidet. Nach der Spritze wurden Follow-ups gemacht und das Herz kontrolliert. 29% der Probanden wiesen kardiovaskuläre Schäden und Erkrankungen auf. Fast 1/3!!!!!!

    Ich fürchte 2023 wird kein gutes Jahr. Auch 2024 nicht…..wer weiß. Und ich bin nicht einmal gespritzt, habe also wenigstens in meinem Fall diese Sorge weniger. Aber wie werden dieselben Paniker erst reagieren, wenn das Sterben wirklich immer mehr zunehmen sollte? Man wird Sündenböcke brauchen…denn zugeben werden die Misiks, Walachs, Rendis, Heisl-Reinigers, Ludwigs, Rauchs….etc nix, bis zu ihrem letzten Atemzug.

  7. anamcara 29. Dezember 2022 at 11:19Antworten

    Das Unbekannte ist der beunruhigendste Teil.
    Andere Viren könnten z.b. beginnen, sich zu entwickeln, um die verringerte IgG3-Reaktion bei geboosteten Menschen auszunutzen und neue Varianten zu entwickeln, die auf geboostete Menschen abzielen.

    Ausserdem vermute ich, dass die festgesellten signifikant niedrigeren phagozytischen Werte in Seren von Geboosterten u.a. mangels eingeschränkter Interferonantwort die Ursache der hohen Infektanfälligkeit und vorallem von Turbokrebs sein könnten.

    Da IgG4 für Allergien entwickelt wurde, entfernt es die fremden Proteine nicht so sehr, sondern lehrt den Körper, sie zu „tolerieren“ oder zu „ignorieren“.
    Er wirkt „entzündungshemmend“ was bedeutet dass er dem Immunsystem sagt, es soll sich zurückhalten

    Das ist das Gegenteil von dem, was man eigentlich will, wenn man eine Infektion bekämpft.

    Mit anderen Worten: Die steigende Sterblichkeitsrate bei geimpften Menschen könnte sich dadurch erklären, dass die Forscher festgestellt haben, dass sowohl die IgG1- als auch die IgG3-Antikörpertypen bei den Geimpften nach und nach durch den IgG4-Typ ersetzt werden.

    -Eine weiterer „wilder“, aber beunruhigender Forschungsartikel mit dem Titel
    „Immunoglobulin G4-related disease: A narrative review“ wurde im August im Jemen Journal of Medicine veröffentlicht.
    Hier ist der erste Absatz:
    “ Die Immunglobulin G4-verwandte Krankheit (IgG4-RD) ist eine neue und sich entwickelnde immunvermittelte Krankheit, die durch eine fokale oder diffuse Organinfiltration durch Immunglobulin G4-tragende Plasmazellen gekennzeichnet ist und unbehandelt zu irreversibler Fibrose, Organdysfunktion und Tod führt…
    Die IgG4-RD kann jedes beliebige Organ im Körper mit einer Vielzahl von klinischen Merkmalen betreffen, die bösartige, infektiöse und entzündliche Erkrankungen imitieren, was die Diagnose erschwert. Daher ist ein hoher Verdachtsindex für die frühzeitige Erkennung dieser Erkrankung erforderlich, um irreversible Schäden und Tod zu vermeiden.”

    Dieses rätselhafte neue Syndrom ist kaum verstanden, aber zur Diagnose gehört die Messung des IgG4-Serumspiegels, der bei Menschen, die an dieser neuen Krankheit leiden, hoch ist.
    Es scheint also, dass anhaltend hohe IgG4-Werte ein schlechtes Zeichen sein können.

    Der Punkt ist, dass wir überhaupt keine Ahnung haben, was das Ergebnis der Unterdrückung von IgG3 und der Förderung von IgG4 sein könnte. Die gute Nachricht ist jedoch, dass wir endlich mehr über die tatsächlichen Mechanismen hinter den Problemen erfahren.
    Das ist eine gute Nachricht für die Rechenschaftspflicht, und es ist eine gute Nachricht für Impfgeschädigte, denn es könnte auch der erste Schritt zu wirksamen Behandlungen sein.

    • anamcara 29. Dezember 2022 at 14:30Antworten

      falsch „..mangels eingeschränkter Interferonantwort..“
      richtig „..infolge …“

    • Sal Peregrin 29. Dezember 2022 at 21:59Antworten

      Sie scheinen ein recht eigenwilliges Verständnis der Sachzusammenhänge zu haben.

      „Andere Viren (…)“
      Welche?
      „(…) könnten z.b. beginnen, sich zu entwickeln, (…)“
      Viren besitzen keinen eigenen Stoffwechsel.
      Deshalb können sie nicht aktiv handeln oder gar (sich selbst) entwickeln.
      „(…) um die verringerte IgG3-Reaktion bei gebooste[r]ten Menschen auszunutzen (…)“
      „Ausnutzen“ ist ein aktiver Vorgang und ist daher einem passiven Agens (hier: Virus) nicht möglich.
      „(…) und neue Varianten zu entwickeln, die auf gebooste[r]te Menschen abzielen.“
      Was handlungsunfähig ist, das kann auch nicht „abzielen“.

      Kann es sein, daß Sie Viren für „unsichtbare und in gezielter Tötungsabsicht handelnde Monstren“ halten? Sind sie nicht. Es sind verpackte Baupläne für Verpackung und Bauplan.
      Ohne den Stoffwechsel einer lebenden(!) Zelle sind sie nichts.

      „Da IgG4 für Allergien entwickelt wurde, (…)“
      Wer hat denn da „entwickelt“?
      „(…) entfernt es die fremden Proteine nicht so sehr, (…)
      …nicht so sehr wie was?
      „(…) sondern lehrt den Körper, (…)
      Diese Proteine LEHREN den GESAMTEN Körper?
      Ist es nicht vielmehr so, daß sie das Immunsystem herunterregulieren?
      „(…) sie zu „tolerieren“ oder zu „ignorieren“.“
      Wären Sie bitte so freundlich, den Unterschied zwischen „tolerieren“ und „ignorieren“ in Bezug auf das Immunsystem näher zu erläutern?

      „Der Punkt ist, dass wir überhaupt keine Ahnung haben, (…)“
      Abgesehen vom pluralis majestatis bin ich geneigt, Ihnen zuzustimmen.

      S.P.

      • anamcara 30. Dezember 2022 at 9:35

        Ihre komischen Neigungen können mich nicht erreichen zeugen sie doch von Arroganz und überzogener Selbstdarstellung.
        Menschen wie Sie versuchen sich in den Vordergrund zu stellen, nicht in dem Sie eine eigene Meinung zu einem Thema mit evt einem konstruktiven Beitrag leisten sondern indem sie andere kritisieren und schlecht machen.
        Ich habe nichts gegen Kritik und manches hätte ich sicherlich besser, passender oder wie auch immer formulieren können doch ich habe versucht die wichtigen Kernaussagen der Studie so gut es geht widerzugeben und zu interpretieren und ich gehe mal davon aus, dass dies nicht so schlecht war, wurde der Kommentar doch positiv bewertet.
        Wie mir scheint fokussieren Sie Ihre Kritik auf Nebensächliches und verlieren dabei das Wesentliche aus den Augen.
        Ihre Kritik schiesst somit am Ziel vorbei, ist für mich irrelevant und ihr Auftritt als Erbsenzähler und Ihre Belehrungen empfinde ist als peinlich und unangemessen.
        AC

  8. Ric 29. Dezember 2022 at 11:06Antworten

    Naja. Wieder eine Studie mehr die nichts aussagt.

    Zitate aus der Studie:
    Bei einer primären Immunantwort ist die Kausalität jedoch schwer zu klären, da es auch möglich ist, dass eine schwerere Infektion zu einer IgG4-Antwort führt und nicht umgekehrt.
    Und weiter:
    In einer Kohorte von Geimpften mit Durchbruchinfektionen erhielten wir keine Hinweise auf eine Veränderung der Schwere der Erkrankung, die in fast allen unseren Fällen mild war.
    Allen auf „Nature“ gibt es zu dem Thema Corna über 17.698 Studien.
    Manche Pro und Manche Contra, aber alle ohne ein klares Ergebnis.

    • rudi & Maria fluegl 29. Dezember 2022 at 15:03Antworten

      Na Servas! über 17 000 Studien zu IgG4 alleine auf Nature!
      Da darf ich mir für 2023 nichts anderes mehr vornehmen um alleine die conclusiones zu lesen!
      Und zu kontrolllieren ob nicht doch mal aus Versehen eine unwiderlegbare Hypothese aufgestellt wurde!
      Danke für mein Programm 2023.
      Und Danke dass Sie es auf Nature eingeschränkt haben!!!
      Ein gutes neues Jahr!!!!
      Rudi Fluegl

    • Dr. Peter F. Mayer 29. Dezember 2022 at 15:29Antworten

      Tatsächlich gibt es bisher genau 3 Studien, die sich mit dem Phänomen der Bildung von IgG4 Antikörpern nach mRNA Impfungen bilden. Nach Impfungen wurde bisher IgG4 Bildung noch nie beobachtet. Und es gibt eine Reihe von Studien, die IgG4-verbundene Krankheiten zeigen. Keine Rede von manche so und manche anders. Die Probleme von IgG4 sind wohlbekannt.

  9. arnulf 29. Dezember 2022 at 10:22Antworten

    In unseren Ort (ca 1500 Einw.) sind innerhalb der letzten 2-3 Wochen 2 Kinder gestorben – nach der allgemeinen Meinung – an RS-Viren. Ein Baby, ein Gymnasiast. Das ist schon sehr ungewöhnlich, noch dazu da ja uns RS-Viren schon immer im Winterhalbjahr Probleme bereiten und nun gibt es auf einmal gehäuft Probleme. Der Erkältungswinter fängt ja erst an, den Grippewellen usw. starten erst ab Januar richtig durch.
    Ich vermute, dass in den nächsten Monaten Destatis die Sterbefallzahlen deutlich verwässert herausbringen wird, wenn überhaupt.

  10. Andreas N 29. Dezember 2022 at 10:11Antworten

    Wie zynisch, dass bereits in schulbüchern die mRNA Technologie als toller fortschritt gepriesen wird – das ist lehr- und prüfstoff!!

    Ich gehe auch davon aus, dass der aktuelle zusammenbruch von wiens spitälern und den wiener linien sehr stark eine direkte folge des impfregimes sind. Wie lange und wieviel tiefer will die bevölkerung denn noch in diese sackgasse fahren? Und benennen wir diese nach van der bellen, kurz oder ludwig?

  11. Fritz Madersbacher 29. Dezember 2022 at 10:03Antworten

    „Ist es Unwissenheit, Inkompetenz, Ignoranz, Dummheit? Oder gibt es andere Motive?“
    Ist es vielleicht ‚driving the growth of the market‘ für diese von den Pharma-Konzernen gepushten Biotechnologie-Produkte mit Hilfe ihrer gesponserten Handlanger-„Experten“ in Politik, „Gesundheits“-Institutionen, „Ethik“-Kommissionen, MedUnis etc. Die medizinisch/wissenschaftliche Inkompetenz dieser Leute läßt sich an den aktuellen Krankheitszahlen in Österreich ablesen. ‚Quo usque tandem abutere patientia nostra‘ – wie lange wollt ihr unsere Geduld noch mißbrauchen? In großen Teilen der Bevölkerung scheint sie sich dem Ende zuzuneigen …

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