Wider die Klima-Taliban: Zu den Aktivitäten der „Letzten Generation“

16. November 2022von 5 Minuten Lesezeit

Die Empörung ist noch frisch über die jüngste Angriffsserie gegen europäische Kulturgüter, doch die dafür verantwortlichen Aktivisten der „Letzten Generation“ lassen sich nicht unterkriegen:

„Wir sind die erste Generation, die den beginnenden Klimakollaps spürt, und die letzte Generation, die noch etwas dagegen tun kann.“

Bemerkungen zur (Un-) Verhältnismäßigkeit

Es stimmt nahezu ratlos, dass die viel bemühten Sorgen und Untergangsszenarien verschiedener Aktivistengruppen der letzten Jahre – von der „Extinction Rebellion“ bis hin zu der „Letzten Generation“ – immer schrillere Sprache bemüht; hinzu kommen zudem die nicht unproblematischen „Klebeaktionen“ auf den Straßen vieler Großstädte wie zuletzt in Berlin und Wien.

Was bei den diversen Schütt-Aktionen gegen Gemälde allerdings unbeachtet verbleibt ist: unser Kurzzeitgedächtnis.

2001 haben die Taliban die weltweit bekannten und von der UNESCO in den Rang des Weltkulturerbes erhobenen Buddha-Statuen von Bamiyan in Afghanistan kurzerhand gesprengt.

Sowohl die internationale Reaktion – Pakistan wie auch Japan haben an die damals (wie heute) in Kabul regierenden Taliban appelliert. Genutzt hat es nichts.

Aber im Gegensatz zu der durchaus wohlwollenden bis verständnisvollen Berichterstattung in den „Leit- und Qualitätsmedien“ betreffend die Klima-Kleber wurde über diese Vandalenakte noch weitaus offener berichtet.

So schrieb Barbara Crosette am 19. März 2001 in der New York Times:

Rahmatulla Hashimi [ein Abgesandter der Taliban, Anm.] zeigte keine Reue wegen der Zerstörung der beiden riesigen Buddha-Statuen…und erklärte die Handlungen aus der Perspektive der Taliban: wie eine Versammlung von Religionsgelehrten die Zerstörung der Statuen aus einem Anfall von Empörung heraus angeordnet hatte:

Die Zerstörung wurde durch einen Vorfall angeregt, der sich ein Monat zuvor ereignet hatte als eine vorrangig aus Europäern bestehende Delegation der UNESCO Geld für den Schutz der beiden Riesenstatuen in Bamiyan angeboten hatte, einer Region, in der die Taliban gegen ihre Feinde kämpfte.

Andere Berichte widersprechen dieser Version und betonten, dass die religiösen Anführer bereits seit Monaten darüber berieten und letztlich die Zerstörung der Statuen mit dem islamischen Bilderverbot begründeten.

Zu dem Zeitpunkt des Delegationsbesuchs warnten Mitarbeiter der UN-Hilfsorganisation vor den Folgen einer langen Dürre und dem bevorstehenden harten Winter, der Millionen von Afghanis mit dem Hungertod bedrohte. Rahmatulla Hashimi sagte, dass die Taliban vor Zorn erbebtet, als die Delegation Gelder für die Reparatur und Erhalt der Statuen anbot [nicht aber für die hungernden Afghanis].

Bereits weiter oben in dem NYT-Beitrag wird Rahmatulla Hashimi wie folgt zitiert:

Wenn deine Kinder vor deinen Augen verhungern, dann kümmerst du dich einfach nicht um Kunstgegenstände. [When your children are dying in front of you, then you don’t care about a piece of art.]

Die Buddhas von Bamiyan sind seither immer wieder in den Qualitätsmedien aufgetaucht, so etwa anlässlich des zwanzigsten Jahrestages der Zerstörung auf NBC. Für einen relativ ausführlichen Bericht über die Geschehnisse verweise ich auf diesen Beitrag des Middle East Institute.

Die Geister, die ich rief…

Betrachtet man die Forderungen der „Letzten Generation“ – vom 100 km/h-Tempolimit auf Deutschlands Autobahnen bis hin zu massiv subventionierten 9 € Tickets für den Öffentlichen Nahverkehr – fällt vor allem die Verhältnislosigkeit zu den gesetzten Aktionen auf.

Klar, da ist auch noch die Forderung nach einem Schuldennachlass durch den Internationalen Währungsfonds, doch angesichts der eindeutigen Unterordnung Europas in das US-geführte Weltsystem erscheint der Brief der „Letzten Generation“ an Bundeskanzler Scholz als vollkommen realitätsfern und obendrein vollkommen ungeeignet.

Darüber hinaus sei auch deren wirtschaftliche – und letztlich auch sozial- und allgemein politische – Unkenntnis erwähnt: was für den Schuldner „Ausstände“ sind, das sind nämlich die „Assets“ der Kreditoren. Ein Streichen der Schulden bedeutet also, dass die Geldgeber kollabieren.

Dies mag zwar durchaus im Sinne der Klima-Taliban der „Letzten Generation“ sein, doch würde dies gleichsam über Nacht den Zusammenbruch des aktuellen Geld-, Wirtschafts- und Weltsystems bedeuten, dessen Begleiter von Weiland Albrecht Dürer so machtvoll in Sene gesetzt wurden (ich verweise auf dessen „Apokalyptische Reiter“).

Eventuell beschleunigt dies ja auch die Herbeiführung des „Great Reset“, aber aufgrund der undurchsichtigen Geldquellen, die zweifelsfrei hinter der „Letzten Generation“ stehen (und auf deren Homepage auch nicht ausgewiesen werden). Bekannt ist, dass immerhin rund 150.000 € von der deutschen Bundesregierung kamen.

Wider die Klima-Taliban

Angesichts der wiederholten Schütt-Attacken auf das europäische Kulturerbe (von deren übrigen Aktionen ganz zu schweigen) durch die „Letzte Generation“ stellt sich zumindest mir die Frage, was aus der Empörung über die Zerstörung von Kulturgütern geworden ist?

Dies erscheint umso seltsamer, wenn man die Zerstörung von Kulturgütern durch die Taliban 2001 und den damals weit verbreiteten Aufschrei in den Leit- und Qualitätsmedien denkt.

Warum aber sind die Attacken auf europäische Kulturgüter denselben Leit- und Qualitätsmedien kein schlechtes oder zumindest zum Nachdenken anregendes Wort über die „Letzte Generation“ wert?

Es ist bezeichnend (aber immerhin positiv erwähnenswert), dass Der Standard dem Schriftsteller und Museumsaufseher Constantin Schwab immerhin einen „Kommentar der Anderen“ zugestanden hat.

Es wäre wünschenswert, wenn Politiker und Medienschaffende sich aufraffen könnten, ähnlich deutliche Worte wie Herr Schwab zu finden (meine Hervorhebung):

Der heldenhafte Mut, sich mit dem eigenen Leib für die größere Sache einzusetzen, endet spätestens vor den Museumstüren; es ist heldenhaft, sich einem Panzer in den Weg zu stellen, heldenhaft, sich an einen Baum zu ketten, um einen Bulldozer zu stoppen – doch wer ein Gemälde betatscht und beschmiert, ist nie mehr als ein Vandale, egal, welche Gründe dahinterstehen.

Dem ist eigentlich wenig mehr hinzuzufügen, außer vielleicht, dass es höchste Zeit ist, dass sich auch Politiker und Medienschaffende dazu aufraffen sollten, der Zerstörung unseres Kulturgutes nicht weiter tatenlos zuzusehen.

Bild Buddha_Bamiyan_1963.jpg: UNESCO/A Lezine; Original uploader was Tsui at de.wikipedia. Later version(s) were uploaded by Liberal Freemason at de.wikipedia. Buddhas_of_Bamiyan4.jpg: Carl Montgomery derivative work: Zaccarias (talk), Taller Buddha of Bamiyan before and after destruction, CC BY-SA 3.0

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20 Kommentare

  1. Robin 18. November 2022 at 1:44Antworten

    Die Taliban unterdrücken, foltern und morden. Sie berufen sich dabei auf den göttlichen Willen und ihre Religion.
    Der Naturwissenschaft stehen die Taliban feindselig gegenüber, wegen der Entzauberung von Aberglauben und Religionen.
    Die Aktivisten der Letzten Generation schütten Suppe auf Glasabdeckungen von Bildern, ohne Sachen oder Menschen zu verletzen. Sie sind verzweifelt und wollen Aufmerksamkeit für die eindringlichen Warnungen der Physiker, dass wir unseren Planeten in einen ausweglosen thermischen Zustand schlittern lassen.
    Wie kann hier nur jemand Parallelen finden – zwischen Klimaaktivisten und Taliban ??
    (Aschbacher Uni?)

  2. pantau 17. November 2022 at 21:18Antworten

    Keiner traut sich aus Angst vor dem Etikett „Klimaleugner“, die Wurzel des Problems anzusprechen: nämlich dass der hohe menschengemachte Anteil am Temperaturwandel des Klimas kein „Fakt“ ist, sondern eine Hypothese, die bisher bei jeder Prognose (die „Fakten“ liegen ja in der Zukunft lol) widerlegt wurde, sobald der prognostizierte Zeitpunkt eintrat. Allein die Statistik über die Wärmeveränderung der letzten 12.000 Jahre wischt diese ganze Hypothese mit einer Bewegung als maximal unplausibel weg: zu 99,9% der letzten 12.000 Jahre waren die Globaltemperaturen deutlich ÜBER der jetzigen…mutmasslich hatten die Wikinger erhebliche Blähungen und zündelten exzessiv.

  3. Andreas I. 17. November 2022 at 20:11Antworten

    Hallo,
    die „Taliban“ entstanden aus den „Mudschaheddin“ und die entstanden aus Operation Cyclone, CIA, USA.

    Und ist es Zufall, dass die USA-Strategen (Leute mit der Hybris die Welt beherrschen zu wollen) irgendwie immer mit Proxys arbeiten, die Zeugnisse der Kulturgeschichte anderer Nationen vernichten / beschädigen?
    Die Proxies sind religiöse und/oder ideologische Wirrköpfe, Dschihadisten, Faschisten, EU-KommissarInnen, Transatlantiker, Liberale … aber für USA-Strategen könnte es doch als Narzissten eher schmerzhaft sein, dass die USA-Kultur gerade mal 200 – 300 Jahre vorzuweisen hat und selbst diese kurze Zeit nicht so lupenrein ruhmreich war.
    Und dann stehen anderswo, bei Unte-Menschen, die man gerne beherrschen würde, jahrtausendealte Kulturzeugnisse wie diese Statuen oder antike Bauwerke (Irak, Syrien) …

    Es geschieht höchstwahrscheinlich unbewusst, dass die USA-Strategen auf der Suche nach Proxies immer an solche Kulturvernichter geraten – aber es geschieht.

    (Was irgendwelche „letzte Generation“ o.ä. gemacht haben, das konnte ich dem Artikel nicht konkret entnehmen.)

  4. Lothar 17. November 2022 at 14:21Antworten

    Die Klimakleber sollen nur weitermachen, sie mache eine sehr gute Negativwerbung für die grünen Nichts- und Minderleister.
    Vielleicht werden wir so die grüne Sekte los.

  5. Peter Pan 17. November 2022 at 13:03Antworten

    Ich weis nicht, wer hinter der „Letzten Generation“ steckt und zu welchem Zweck. Das wäre sicherlich ein interessantes Thema, das leider in dem Artikel nicht betrachtet wird.

    Was diese Organisation mit den Taliban gemeinsam haben soll, ist mir vollkommen schleierhaft. Solche Vergleiche sind nicht angebracht.

    In den meisten Bundesstaaten der USA gilt ein Tempolimit von knapp 90 km/h bzw. 105 km/h auf den Interstates. Damit kann man leben. Ich weis es aus eigener Erfahrung.

    In den letzten hundert Jahren ist die Erde insbesondere durch den Straßenbau für den Kraftfahrzeugverkehr versiegelt worden. Die Zerstörung geht weit über die versiegelten Flächen hinaus. Beispielsweise stören sie die Selbstregulierung der Wasserversorgung eines jeden Waldes.
    Die Autos werden immer größer und schwerer gebaut. Dadurch wird der Verkehr für Fußgänger und Radfahrer immer enger und gefährlicher. Für alle Lebewesen dieser Erde wird der Lebensraum fortlaufend reduziert. Lärm, Luftverschmutzung usw. sind ungelöste Probleme des Kraftfahrzeugverkehrs.

    Statt Vergleiche mit den Taliban herzustellen, wäre es sinnvoller, sich einerseits mit der Organisation „Letzte Generation“ auseinanderzusetzen und andererseits die seit einem Jahrhundert zunehmenden Probleme des Kraftfahrzeugverkehrs, deren Ursachen und mögliche Lösungen sachlich zu betrachten. Das sind für viele Menschen sicherlich zweierlei Themen und beide haben absolut nichts gemeinsam mit den Taliban.

    Wird tkp.at von der Kraftfahrzeugindustrie unterstützt?

    • Pilgrim 17. November 2022 at 13:44Antworten

      Wenn Peter Pan einmal den Kopf aus seiner Blase „Nimmerland“ stecken würde, dann wüsste er, dass der Climate Emergency Fund (vielleicht nicht als einziger) als Geldgeber hinter der „letzten Generation“ steckt. Wie skurril es ist, dass amerikanische Milliardäre (Ghetty, Disney, etc.), die ihr Geld sicher nicht mit Naturschutz und veganen Produkten gemacht haben, die europäischen selbsternannten Klimaschützer unterstützen, mag sich jeder selbst ausmalen. Andererseits, wenn man die augenblickliche konzertierte Destabilisierung der europäischen Wirtschaft in Rechnung stellt, dann ist dieses Faktum weniger skurril als durchaus gewollt zu sehen.
      Der Vergleich mit den Taliban ist durchaus gerechtfertigt, liegt doch beiden Organisationen eine ideologisch-fundamentalistische „Religion“ zugrunde. Demgegenüber verstehe ich den Vergleich nicht, was die Beschädigung/Zerstörung von Kulturgut mit der Umweltzerstörung zu tun haben soll. Letztere ist ein Problem, dessen Lösung der Mensch sicher schon viel zu lange vor sich her schiebt. Aber vielleicht liegt das auch daran, dass der m. E. falsche und viel zu schwammige Begriff des Klimawandels, den der Umweltzerstörung ersetzt hat. Auf jeden Fall ist das Problem nur konstruktiv und nicht mit destruktiven Aktionen zu lösen.

      • Hannibal Murkle 17. November 2022 at 14:49

        @„Wie skurril es ist, dass amerikanische Milliardäre (Ghetty, Disney, etc.), die ihr Geld sicher nicht mit Naturschutz und veganen Produkten gemacht haben, die europäischen selbsternannten Klimaschützer unterstützen, mag sich jeder selbst ausmalen“

        Ursprünglich nicht, doch fast immer wenn ich mehr über Oligarchen lese, die Klimahysterie sponsern, kommen Investments in Green Tech an Tageslicht – oder Spekulationen mit CO2-Zertifikaten. Gegen eigene finanzielle Interessen handeln die nicht – aber gegen welche breiter Bevölkerung.

    • Andreas I. 17. November 2022 at 20:37Antworten

      @ Peter Pan Hallo,
      „Was diese Organisation mit den Taliban gemeinsam haben soll, ist mir vollkommen schleierhaft. Solche Vergleiche sind nicht angebracht.“

      Mal angenommen, beide wären aus ähnlichen Quellen finanziert worden (wie die Vorläufer der Taliban die Mudschaheddin aus aus USA-Quellen), dann könnte man diese Ähnlichkeiten thematisieren.
      Was diese „letzte Generation“ machte, das geht aus dem Artikel nicht konkret hervor. Irgendwas mit „auf Gemälde schütten“ oder so.
      So bleibt schleierhaft, was das mit der Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamiyan zu tun haben soll. Die ist in ihrer Qualität und kulturgeschichtlichen Dimension bisher einzigartig.

    • pantau 17. November 2022 at 23:15Antworten

      @Peter Pan
      Ich sehe viele Parallelen zu den Taliban:
      1. beide operieren mit absoluten Gewissheiten, nur etwas kaschiert durch die Wissenschaft imitierende Sprache. Man darf nicht vergessen, dass auch die Religionen ihr „Wissen“ als Wissenschaft verkauft haben
      2. der Neid des Religiösen auf alle diesseitige Schönheit, als unliebsamer, zu verteufelnder Konkurrent, während man die Aufmerksamkeit auf das göttliche Jenseits oder die klimatologisch prognostizierte Zukunft richten soll
      3. die Bilderstürmerei, die daraus folgt. Fruchtbarer wäre der Vergleich mit dem christlichen Mittelalter gewesen.

      Wir haben definitiv zuviele PKW auf den Strassen, ich lebe in einem großen Ballungsraum NRW in Deutschland, und zu Stoßzeiten ist das gesamte Hauptstrassennetz ein einziger Verkehrsinfarkt mit Staus. Das kann man problematisieren, nur: wie sähen Alternativen aus? Elektrofahrzeuge? Erstmal internalisiere man die Entsorgungs- und ökologischen Produktionskosten, erst dann stelle man einen Vergleich zu Verbrennerfahrzeugen an. Öffentlicher Personenverkehr? Dafür ist jedenfalls in Ballungsgebieten die Gesellschaft zu „divers“ geworden, kurz: man kann mit Figuren aus archaischen Kulturkreisen kollidieren, ein sicheres Reisen wie noch vor 20 Jahren ist nicht mehr möglich. Was macht aber die co2-Sekte? Sie reduziert alles auf EIN Spurengas, von dem nicht evident ist, dass es unser Hauptproblem ist.

  6. Gerhard H 17. November 2022 at 11:13Antworten

    Vor fast 30 Jahren habe ich einen Aufkleber auf einem Auto gesehen:
    „Hängt die Grünen, solange es noch Bäume gibt“
    Leider hat das niemand gemacht.

    • Konrad Kugler 17. November 2022 at 19:39Antworten

      Ohne Öl, Gas und Kohle gäbe es längst keinen Wald mehr.
      Dank dem Verbrauch von unseren Bodenschätzen und der dadurch bedingten Freisetzung von CO2 ist die Welt grüner geworden (NASA ! ) und damit auch der Hunger weniger. Alles nach Gottes Planung.
      Warmzeiten sind gute Zeiten. In der mittelalterlichen Warmzeit wurden die großen Kirchen gebaut. In ganz Deutschland gab es Weinbau. Die Wikinger betrieben auf Grönland Ackerbau und Viehzucht und der Bischof von Trondheim hatte einen eigenen Weingarten.
      Mit Malthus begann der große Schwindel „Überbevölkerung“, der Club of Rome kam dann mit der Ausbeutung usw.

  7. Pierre 17. November 2022 at 8:24Antworten

    Ich kann mit der „Letzten Generation“ wenig anfangen. Gemälde mit Öl übergießen ist schlicht sinnlos.

    Die Forderungen der Gruppe sind lt. Webseite ein Tempolimit und ein 9 Euro-Ticket. Das wiederum passt irgendwie nicht zu den großen Ambitionen, das Klima zu retten und auf 1,5 Grad Erwärmung zu begrenzen.

    Irgendwie ist das Alles wenig stimmig und die Gruppe könnte auch ein Strohmann sein, um den Protest zu kanalisieren.

    Ich bin auch gegen Ressourcenverschwendung und vor Allem gegen die Vergiftung der Welt durch Plastik, Giftmüll usw., aber diese Gruppe scheint keinerlei eigene Ideen zu haben, etwas konkret zu ändern, sondern nur den Protest gegen „Alles“. Das ist wenig zielführend.

    Jeder muss auch konkrete Ideen bekommen, was er tun kann, aber mit an Straßen kleben wird nichts erreicht.

  8. federkiel 17. November 2022 at 7:03Antworten

    Die Geldgeber sind sehr wohl bekannt:
    „…….Plakate, Flyer, Banner und Superkleber finanzieren die Aktivisten über einen sogenannten Climate Emergency Fund. In diesen Fonds zahlen laut Thurner „reiche Leute ein, die ein schlechtes Gewissen haben“. Wer diese Gönner genau sind, wisse sie nicht. Thurner gibt an, demnächst über den Fonds ein freiberufliches, versteuertes Nebeneinkommen über 20 Wochenstunden Aktivismus zu beziehen-über eine Kontaktadresse in Deutschland. Mehr verrät sie nicht….“
    Kann man im Profil nachlesen

    https:// http://www.profil.at/oesterreich/letzte-generation -kleben-fuers-klima/402210078

  9. Kathreinerle 17. November 2022 at 1:24Antworten

    Abgesehen von der Gehässigkeit auf uns und dem totalen Willen, unsere Kultur und unseren Wohlstand zu vernichten, muss man bei den Klebe-RAFlern konstatieren, dass sie ja de facto, wie schon durchgesickert ist, mit Steuergeld und dem Geld von Börsengaunern finanzierte Auftrags-Terroristen sind.

    Ich darf zu diesen gehirnbefreiten Aktionen anmerken, dass kein Klimawandel so schlimm wäre und unsere Welt zum Untergang brächte wie diese Narren.

    Der Klimawandel würde uns bestimmt nicht deindustrialisieren, uns auf weniger als die Hälfte reduzieren, wie das die neuesten Pläne der Agenda sind, unsere Kultur gegen die Scharia austauschen usw. Kein Klimawandel schafft so etwas. Man bedenke doch nur, dass die Menschen alle Klimazonen der Erde bewohnen, ob Eis- oder Sandwüsten, man bedenke, dass die Jahreszeiten eine Temperaturveränderung von durchschnittlich 30° verursachen und das wird allein von der Sonne und der Neigung der Erdachse zur Umlaufbahn bestimmt. Auch das können wir locker wegstecken, denn wir sind anpassungsfähig.

    Aber die Klima-Terroristen und vor allem ihre Auftraggeber wollen scheinbar unseren totalen Untergang (unsere Vernichtung, um die Menschheit zu retten), damit sie ihren irren Transhumanismus und den Great Reset endlich durchführen können. So arge Schäden kann das bissi CO2 gar nicht verursachen wie diese Gehirnlosen.

    Wer macht dabei mit? Wer gehört zu diesen Auftrags-Terroristen? Es sind wohlstandsverwahrloste selbsthassende Schulversager und Bummelstudenten, die ständig darüber nachdenken, wie sie möglichst bald an das Geld ihrer neureichen Eltern herankommen könnten. Ich kenne da sogar welche, die in diesem Alter schon dauernd überlegen und kalkulieren, was sie erben werden und ungeduldig sind, weil es etwas ist, was ihnen aus ihrer Sicht ja zusteht und sie es daher auch jetzt schon ausgeben wollen.

  10. rudi & Maria fluegl 16. November 2022 at 23:24Antworten

    Na hoffentlich drehen unsere Kinder nicht endgültig durch.
    Meine Tochter hatte mal als 15 jährige den Garten des Nachbarn umgegraben und ein Schild aufgestellt. „Die Rache des Maulwurfs“. Der hatte einen erschlagen
    .Ein Auszug aus der Presse!
    „Bei all diesen Attacken ist das Motiv der Angreifer klar: Aufmerksamkeit. Um Zerstörung geht es weniger, die Schäden blieben bislang gering.
    Anders so die Aktion von immer noch unbekannten Tätern in Berlin 2020. In drei Berliner Museen beschädigen Unbekannte mehr als 60 Objekte mit einer öligen Flüssigkeit. Betroffen waren das Neue Museum, das Pergamonmuseum sowie die Alte Nationalgalerie. Das Motiv gibt noch immer Rätsel auf.
    Dann größte Schäden durch Putzen
    Zerstört wurden Kunstwerke eher durch Unwissenheit. Nämlich dann, wenn sie im Müll landeten oder Reinigungskräfte ihre Arbeit zu gut machten, nach dem Motto „Ist das Kunst oder kann das weg“.
    So wurde im April 2004 das Kunstwerk des deutschen Künstlers Gustav Metzger als solches von einer Putzfrau in der Londoner Nationalgalerie Tate Britain nicht erkannt. Eine durchsichtige Plastiktüte gefüllt mit Zeitungen und Pappe, die vor einem abstrakten Gemälde stand, warf sie in den Müll. Was die Frau nicht wusste: Der Plastiksack gehörte mit zum Kunstwerk.“
    Derweil vergeht mir das Lachen bei den jugendlichen noch nicht.
    Bei unseren“ Repräsentierern“ verging es mir schon lange!
    Rudi Fluegl

  11. Andreas 16. November 2022 at 20:51Antworten

    Vielen Dank für die Recherche und Aufbereitung! Zu einem fertigen Beitrag Feedback geben ist natürlich ein viel leichteres, als einen Artikel zu schreiben! :)
    Daher möchte ich mich gerne konstruktiv einbringen!
    Interessante Darstellung! Ich denke über die „Klima-Terroristen genau so! Ich halte den Vergleich mit den Taliban jedoch für verwirrend (in der Meinungsbildung) zumal hier Ereignisse in einen Kontext gestellt werden, die man vielleicht, unter Umständen vergleichen (was die Grundhaltung und Verhältnismäßigkeit betrifft), aber nicht gleichstellen kann!
    Unsere europäischen Terroristen achten darauf keine Menschen zu verletzen und die Kunstgegenstände nicht zu beschädigen, was doch anders klingt als „weggesprengt“. ;)
    Mit lieben Grüßen,
    Andreas

    • Lothar 17. November 2022 at 14:27Antworten

      Was noch nicht ist, kann noch kommen. Diesen Verbrechern ist alles zuzutrauen.

  12. Hanna 16. November 2022 at 20:22Antworten

    Aus der Sparte „Straßenkleber“-Meme:

    „Meine Eltern haben immer gesagt, wenn man nichts Vernünftiges lernt, landet man auf der Straße. Sie hatten recht.“

    „Wir leben in einer offenen Psychiatrie. Die schweren Fälle sitzen auf der Regierungsbank, der Nachwuchs klebt auf der Straße.“

    • Konrad Kugler 17. November 2022 at 19:47Antworten

      @Hanna
      Den ersten Satz sollten Autofahrer in Großstädten als Aufsteller mitführen für den Ernstfall.

      • Hanna 17. November 2022 at 23:31

        Eine sehr gute Idee, ernsthaft.

        Oder schöne Aufkleber mit dem Spruch, um sie vor jeden Fahrbahnbesetzer und Stauverursacher, ob angeklebt oder nicht, auf den Asphalt zu picken. Groß genug im Format für MSM-Kameras.

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