Baerbock und Habeck: Auftragskiller des deutschen Mittelstandes?

15. November 2022von 10,2 Minuten Lesezeit

Die deutsche Wirtschaft und Teile der EU schlittern in eine Rezession. Besonders betroffen ist der deutsche Mittelstand. Für viele sieht es nach Vorsatz aus. Die Frage stellt sich immer mehr, ob Baerbock und Habeck Auftragskiller des deutschen Mittelstandes sind. 1

Viele politische und wirtschaftliche Maßnahmen der letzten Zeit schaden offenkundig stark unserem Mittelstand, dem Rückgrat unseres Wohlstandes. Führende Wirtschaftsvertreter sagen: „Die Substanz der Industrie ist bedroht“2 oder: „Wir werden einfach ärmer. Für Deutschland male ich Ihnen ein Bild: Ich würde mich nicht wundern, wenn wir am Ende 20 bis 30 Prozent ärmer sind.“3 Das konservative Handelsblatt spricht von der Gefahr einer Deindustrialisierung Deutschlands.4 Maßgeblich an diesem Niedergang beteiligt ist die Politik unserer Außenministerin und unseres Wirtschaftsministers. Welche Auswirkungen hat diese Politik, was könnten ihre Motive sein und wer profitiert davon?

Politische Maßnahmen und ihre Auswirkungen

Energiepolitik

Bereits vor Beginn des Ukrainekrieges, am 3.2.2022 sagte Annalena Baerbock: „Von Nord Stream 2 profitiert nur einer: Das System Putin“5. Diese Aussage ist falsch. Das preiswerte und äußerst umweltfreundliche russische Pipeline-Erdgas nützt unserem Mittelstand und unseren Bürgern in großem Ausmaß. Es sorgt für eine günstige Energieversorgung unserer Haushalte und wettbewerbsfähige Kosten für die Unternehmen in unserem Lande. Die Aussage zeigt gut die Einäugigkeit und ideologische Brille, durch die die Außenministerin die Welt betrachtet. Die Interessen der Menschen und der Unternehmen hierzulande spielen für sie offenbar keine nennenswerte Rolle.

Sanktionspolitik und Verunglimpfung Russlands

Seit dem Ukrainekrieg schürt Frau Baerbock in starkem Maße Ressentiments gegen Russland, verunglimpft Land und Leute, feuert dadurch den Krieg weiter an und verhindert alle Ansätze zu Friedensverhandlungen. Aussagen wie „Das wird Russland ruinieren6 am 25.2.2022 anlässlich des ersten Sanktionspaketes oder ihre Ausführungen, sie wolle Russland derart schädigen, dass „es volkswirtschaftlich jahrelang nicht mehr auf die Beine kommt7 schüren Abneigung und Feindschaft gegen das russische Volk und verhindern im Vorfeld alle Bemühungen um Frieden. Die ständigen Forderungen der Grünen-Politiker nach immer mehr Waffenlieferungen widersprechen jahrzehntelangen Grundsätzen grüner Politik.

Am Rande sei bemerkt: Für mich ist es ein Skandal ersten Ranges, dass Gesundheitsminister Lauterbach per Twitter Russland den Krieg erklären kann und nicht sofort aus seinem Amt entfernt wird wegen diplomatischen Fehlverhalten gewaltigen Ausmaßes.

Die deutsche Sanktionspolitik gegen Russland schadet dem deutschen Mittelstand in größtmöglichem Ausmaß. Die Gaspreise der deutschen Industrie waren diesen Sommer etwa acht Mal so hoch wie die der US-Konkurrenz.8 Das überlebt unser Mittelstand nicht lange. Dazu kommen durch Lockdowns und Sanktionen bedingte Lieferausfälle und Materialengpässe, die die Produktion ebenfalls beeinträchtigen.

Auch unter Umweltgesichtspunkten ist die Energiepolitik der beiden grünen Spitzen-Politiker fatal falsch. Statt Gas direkt über die Pipelines aus Russland zu beziehen, wird es nun verflüssigt, um die Welt geschickt und landet zu weit überhöhten Preisen wieder auf dem europäischen Markt.

Außerdem kommen nun größere Mengen als früher von äußerst umweltbedenklichen US-Frackinggas zu sehr viel höheren Preisen als russisches Pipeline-Gas in Europa an. Ähnliches geschieht mit russischem Öl, das nun wegen der Sanktionen über kostspielige und umweltschädliche Dreiecksgeschäfte schließlich wieder auf dem europäischen Markt landet. Das ist absurde, massiv umwelt- und wirtschaftsschädigende grüne Politik.

Wirtschaftspolitik

Wirtschaftsminister Habeck glänzt durch Inkompetenz, wirtschaftspolitischen Zickzackkurs und Fehleinschätzungen. Ein paar wenige Beispiele. Der Wirtschaftsminister glaubte, die Bafin sei für das Prüfen von Handwerkerrechnungen zuständig.9 Angesichts dramatisch steigender Gaspreise wollte er eine Gaspreisumlage einführen, die die Gaspreise für die Endabnehmer noch weiter erhöht hätte. Dann die Kehrtwende eines Gaspreisdeckels, also genau das Gegenteil. Die Idee von Herrn Habeck, die verbliebenen drei Atomkraftwerke am 1.1.2023 abzuschalten, wenn es allmählich richtig kalt wird, ist an ökonomischer Kurzsichtigkeit schwer zu überbieten. Statt eines detaillierten Energiefahrplanes durch die Wintermonate nach Schweizer Vorbild zu erarbeiten, scheint der Wirtschaftsminister lieber auf einen milden Winter und Glück zu hoffen.

Aussagen, wie wir hätten kein Stromproblem, sondern ein Gasproblem oder Läden seien nicht insolvent, sie würden einfach nur nicht mehr verkaufen, sprechen Bände. Für Unternehmen ist Kompetenz, Planungssicherheit und Zuverlässigkeit wichtig. Diese Grundpfeiler der Ökonomie werden durch solch einen Wirtschaftsminister ruiniert.

Dem Ausspruch von Sarah Wagenknecht: „Die Grünen sind die gefährlichste Partei im Bundestag“10 kann ich daher voll und ganz zustimmen. Die Politik der beiden grünen Spitzenpolitiker hilft darüber hinaus in keiner Weise der Ukraine und schädigt die russische Wirtschaft meines Erachtens weit weniger als die deutsche.

Wer profitiert?11

So stellt sich die Frage: Weshalb machen unsere Grünen-Spitzenpolitiker eine solch wirtschaftsfeindliche Politik zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger? Des einen Leid, des andern Freud. Nicht alle sind unglücklich über diese mittelstandsschädigende Grünen-Politik. Die USA wollen Deutschland seit Jahren von der günstigen russischen Erdgasversorgung abschneiden. Nord Stream 2 ist den USA seit Jahren ein Dorn im Auge. So sagte US-Präsident Biden bereits vor dem Ukraine-Krieg am 8.2.2022: „Sollte Russland in die Ukraine einmarschieren, habe die Pipeline Nord Stream 2 keine Zukunft“. […] Auf die Frage, wie er das bei einem Projekt unter deutscher Kontrolle bewerkstelligen wolle, sagte Biden: „Ich verspreche Ihnen, dass wir es schaffen werden.“12 Das ist mittlerweile gelungen. Der US-Top-Ökonom Jeffrey Sachs vermutet, dass die USA die Sprengungen vorgenommen haben.13

Dieses endgültige Abschneiden Mitteleuropas von den Nord Stream Pipelines bezeichnete US-Außenminister Anthony Blinken sechs Tage nach den Sprengungen am 2.10.2022 als „tremendous opportunity“, als eine großartige Gelegenheit.14 Abgesehen von steigenden Fracking-Gas-Exporten bedeutet das Schwächen des deutschen Mittelstandes auch sehr gute und vor allem billige Einstiegschancen für Unternehmenskäufer aus den USA.

Bereits 2018 besaßen die großen US-Amerikanischen Investmentgesellschaften wie Blackrock oder Vanguard 34,6 Prozent der Anteile aller DAX-Unternehmen. Weitere 20 Prozent gehörten britischen und irischen Vermögensverwaltern.15 Das Problem: Bei Mittelständlern funktioniert dieses Geschäftsmodell nicht, weil sie nicht börsennotiert, sondern in Familienhand sind und die Familien bei normalem Geschäftsverlauf nicht verkaufen wollen. Durch die Billiggeldpolitik der USA in den letzten 15 Jahren ist sehr viel Anlage suchendes Geld entstanden, das jetzt dringend nach lukrativer Verwertung strebt.16

Falls es tatsächlich zu einer Schwächung und einem Ausbluten des deutschen Mittelstandes kommen sollte, bietet das eine „tremedous opportunity“, eine großartige Gelegenheit, viele davon preiswert aufzukaufen. Durch die Nord Stream-Sprengungen wurde diese günstige Gelegenheit zementiert.

Auf wessen Seite stehen unsere (Grünen-) Spitzenpolitiker?

Und so stellt sich die Frage: auf welcher Seite stehen unsere Spitzenpolitiker? Wessen Interessen vertreten sie? Die Interessen unseres Mittelstandes, unserer Bürgerinnen und Bürger oder andere Interessen?

Bereits in den Zeiten der Lockdown-Politik zeichneten sich die grünen Politiker mit Forderungen nach möglichst langen und harten Lockdowns aus. Die Lockdown-Politik schwächte kleine und mittelständische Unternehmen enorm. Jeder Tag Lockdown bescherte den Großkonzernen und den hinter ihnen stehenden Milliardären Extra-Milliardengewinne.17 Auch während der Lockdown-Zeit, während die Grünen noch in der Opposition waren, betrieben sie nach Kräften eine mittelstandsfeindliche, mittelstandsschädigende Politik.

Jetzt unterstützt die grüne Politik über eine tief wirtschaftsfeindliche Energie- und Sanktionspolitik erneut die Interessen der internationalen Großkonzerne zu Lasten der kleinen und mittleren heimischen Unternehmen. Meiner Meinung nach hängt dies möglicherweise damit zusammen, dass Frau Baerbock Mitglied der „Young Global Leaders“ des Weltwirtschaftsforums in Davos ist.18 Das Forum vertritt bekanntermaßen die Interessen der internationalen Großkonzerne und der dahinterstehenden Milliardäre.

Ende August stellte unsere Außenministerin in ihrer mittlerweile berühmt-berüchtigten Aussage klar, auf wessen Seite sie steht: „Egal, was meine deutschen Wähler denken“, die deutsche Wirtschaft und Menschen schädigenden Sanktionen werden bleiben, auch wenn es im Winter Unruhen geben sollte. Frau Baerbock rechnete Ende August selbst damit, die Menschen würden in Deutschland „auf die Straße gehen und sagen, dass sie ihre Energiepreise nicht bezahlen können.19 Trotzdem wolle sie Sanktionen um jeden Preis aufrechterhalten, auch gegen die Interessen der deutschen Wähler.

In diesem Zusammenhang sind vielleicht Aussagen von Oskar Lafontaine von August 2022 erhellend: „Deutschland ist kein souveränes Land. […] Deutschland handelt im Ukraine-Krieg als Vasall der USA. […] Die führenden Politiker der Ampel, Scholz, Baerbock, Habeck und Lindner sind treue US-Vasallen“. Die Grünen hätten sich „zur schlimmsten Kriegspartei im deutschen Bundestag gewandelt“. Die Aussagen von „Annalena Baerbock, wir sollten „Russland ruinieren“ muss man schon faschistoid nennen. […] Die deutsche Außenpolitik schadet den Interessen unseres Landes und ist kein Beitrag zum Frieden in Europa.“20

Der ehemalige SPD-Politiker und Erste Bürgermeister von Hamburg, Klaus von Dohnanyi schreibt in seinem im Januar 2022 erschienenem Buch Ähnliches: „Deutschland und Europa sind heute in Fragen der Sicherheit und der Außenpolitik nicht souverän. Es sind die USA, die hier in Europa die Richtung vorgeben. Verfolgen sie dabei auch unsere Interessen? Führen sie Europa außen- und sicherheitspolitisch in eine friedliche Zukunft? Ich habe Zweifel daran“.21 Das sind geradezu prophetische Worte.

Was tun?

Die beiden grünen Spitzenpolitiker schädigen aktiv unseren Mittelstand, die Basis unseres Wohlstandes. Insbesondere unsere Außenministerin betreibt nach eigener Aussage keine Politik für ihre deutschen Wähler, sondern fördert meiner Meinung nach als Young Global Leader die Interessen internationaler Großkonzerne, deren Eigentümer und Chefs sich mit ihr regelmäßig in Davos treffen.

Die Lösung dieser unguten Situation wäre denkbar einfach, nämlich das, was Oskar Lafontaine vorschlägt: „Drängen auf einen Waffenstillstand, die Vorlage eines Friedensplanes und die Inbetriebnahme von Nord Stream 2.22 Diese Empfehlungen Lafontaines stammen noch aus der Zeit vor den Sprengungen der Erdgas-Röhren. Aber zumindest eine Röhre von Nord Stream ist ja offenbar noch intakt und könnte in Betrieb genommen werden. Das würde unsere Energieversorgung erheblich verbessern, gerade in den kritischen Wintermonaten und dadurch unseren Mittelstand und unsere Haushalte entlasten.

Ich würde Oskar Lafontaines Vorschläge ergänzen: Abbau der Sanktionen und personelle Konsequenzen ziehen. Mit etwas gesundem Menschenverstand betrachtet, kann man sich eigentlich nur noch dem Twitter-Hashtag #BaerbockRuecktritt anschließen. Aber nicht nur Frau Baerbock: Die beste Lösung wäre die Auflösung der Ampel, die diese Politik mitträgt, und Neuwahlen.

Referenzen

1 Hintergrundinformationen zu meinen Ausführungen bei Bild TV Viertel nach acht vom 10.11.2022: https://www.youtube.com/watch?v=Z9NMF0_9kw8

3 DIHK Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben: https://www.nachdenkseiten.de/?p=86125

10 https://www.youtube.com/watch?v=YRnovaXQ4dI

11 Die folgenden Ausführungen geben streckenweise meine Aussagen eines Aufsatzes wieder, der Mitte Oktober 2022 u.a. erschien bei https://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=89164

21 Klaus von Dohnanyi, Nationale Interessen: Orientierung für deutsche und europäische Politik in Zeiten globaler Umbrüche, München, Siedler, Januar 2022, Vorwort S.10


Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder.

Prof. Dr. Christian Kreiß, Jahrgang 1962: Studium und Promotion in Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte an der LMU München. Neun Jahre Berufstätigkeit als Bankier, davon sieben Jahre als Investment Banker. Seit 2002 Professor an der Hochschule Aalen für Finanzierung und Volkswirtschaftslehre. Homepage http://www.menschengerechtewirtschaft.de


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13 Kommentare

  1. Veron 15. November 2022 at 19:31Antworten

    „man müsste“ ist graue Theorie. Wer soll das machen? Die, die (scheinbar) an der Macht sind, tun es ganz gewiss nicht, und die Macht dahinter wird verhindern, dass wer anderer es tut, zumindest in der nächsten Zeit.

  2. Andreas I. 15. November 2022 at 14:07Antworten

    Hallo,
    „Bereits vor Beginn des Ukrainekrieges, am 3.2.2022 sagte … “

    Am 24.2.2022 griff Russland aktiv in den Ukrainekrieg ein, der seit 2014 andauert.
    2014 gab es auch die erste Sanktionsrunde gegen Russland und schon damals traf das einige deutsche Firmen.
    Also ob SPD/FDP/Grüne oder CDU/SPD oder egal wie zusammengewürfelt, so lange es keine neuen politischen Kräfte gibt … und die sind nicht in Sicht und selbst wenn, dann sind sie für die Mehrheit der Wähler nicht in Sicht, weil nicht in den Qualitätsmedien.
    Wenn sich der Mittelstand politisch organisieren würde, das wäre interessant.

  3. hb 15. November 2022 at 12:09Antworten

    In dem Beitrag werden Neuwahlen vorgeschlagen. Glaubt der Verfasser allen Ernstes, dass die USA
    Politiker akzeptieren, die nicht ihrem Willen unterliegen? Nein, Neuwahlen halte ich nicht für ein befriedigendes Ergebnis.Neuwahlen, das würde auch bedeuten, dass dieselben Parteien gewählt werden, und was von ihnen zu halten ist, wissen wir zur Genüge, es sind ja nicht nur die Spitzenpolitiker, sondern auch das gesamte bundesdeutsche Herrschaftsinstrument bis runter zur 4. Reihe. Ohne grundlegende Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse wird sich nichts ändern.Und das bedeutet nicht Neuwahlen, sondern ein grundsätzliches Neudenken und -handeln gesellschaftlichen Zusammenlebens. Neuwahlen würden doch nur die bestehenden Verhältnisse noch weiter zementieren und als Beweis dafür herhalten, dass es keinen Ausweg gibt.

    Ich halte als Voraussetzung folgendes für unbedingt nötig:
    1. Austritt aus der NATO
    2. Austritt aus der WHO, WTO, IWF usw., und aus allen internationalen Organisationen, die von den USA dominiert werden
    3. Dies würde auch den Austritt aus der UNO, die ihren Gründungsgedanken schon lange aufgegeben hat, bedeuten
    4. Deutschland erklärt sich zum neutralen Land
    5. Aufnahme von mindestens Handelsbeziehungen mit Russland

    Unter den gegenwärtigen Verhältnissen ist das alles natürlich nicht möglich. Aber die Loslösung von den USA sollte zumindest angestrebt werden, um dann Schritt für Schritt weiteres unternehmen zu können.
    Was wir jetzt sehen, ist eine weitere Unterwerfung unter die USA.

    In jedem Fall sind Neuwahlen zu kurzfristig gesehen.

    .

    • Hannibal Murkle 15. November 2022 at 13:10Antworten

      Auch ein NATO-Austritt ginge erst dann, wenn der Woke Westen gewaltig auf die *** fällt – diplomatisch (die restliche Welt ist immer geschlossener dagegen), wirtschaftlich und auch militärisch am Dnepr (so wie die Sowjetunion nach der Afghanistan-Niederlage zerfallen ist).

    • hablana306 15. November 2022 at 14:07Antworten

      Voll und ganz meine Meinung, was hb hier schreibt, nur die Forderung nach Loslösung von der USA ist illusorisch, da Deutschland nicht souverän ist, keinen Friedensvertrag hat und somit von den USA weiterhin versklavt wird, dies alles ist bisher jedoch von keiner Nachkriegsregierung dem deutschen Volk gesagt worden.
      Von Wahlen halte ich auch nichts, da m.E. egal ist wie die Deutschen wählen, es werden immer die an die Macht kommen, die vorher schon dafür bestimmt worden sind

  4. Rex Cramer 15. November 2022 at 10:44Antworten

    Wie führte es „Börsenlegende“ Warren Buffet schon vor ein paar Jahren so trefflich aus ?
    „Es herrscht Klassenkrieg, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt. Und wir gewinnen“.

    Und dieser Krieg wird mittlerweile ganz offen geführt. Wie weiland Adolf beschreiben die Täter in Büchern, was das Ziel dieses Krieges sein soll. Sie rekrutieren ganz offen Politschranzen („Young Leader“) und installieren die in Regierungen überall in der Welt. WEF-Klaus hat sich schon vor ein paar Jahren ganz offen dafür selbst gefeiert, in allen wichtigen Regierungen dieser Welt seine WEF-Lakaien untergebracht zu haben.

    Baerbock, Habeck, Scholz und Co sind die willigen Marionetten dieser Klasse, aber wie Blackrock und Co letztlich auch nur Werkkzeuge der eigentlichen superreichen Täter. Die sich teilweise schon über Generationen als ausgewählte Eliten betrachten und über regelrechte Dynastien fortsetzen.

    Das sind allerdings nicht nur bekannte Verbrechersyndikate wie Rockefellers oder (neu hinzugekommene) wie Gates, sondern auch die kaum je öffentlich in Erscheinung tretenden Bankerfamilien wie Warburg (war da nicht was mit Cum Ex Scholz…) und Rothschild. Nicht zu vergessen das adelige Gesocks, das von den bunten Blättern stets gefeiert wird.

    Es ist KEIN Zufall, das der englische König beim WEF seit Jahren dicke mitmischt oder derzeit Maxima für digitale Währungen wirbt (natürlich nur für den guten Zweck „Inklusion“…)

    Das Ziel ist ein Rollback in das feudale Zeitalter, wo aus Sicht dieser „Eliten“ die einzig korrekte Gesellschaftsordnung herrschte. Und der Plebs nichts weiter war als abhängige Verfügungsmasse dieser „Eliten“.

  5. Ohlmann 15. November 2022 at 10:20Antworten

    Mit 20 bis 30 Prozent ärmer kommen wir nicht aus. Es werden mehr sein. Die bereist ärmer die bis heute keine Beachtung geschenkt bekommen müssen hinzugefügt werden. Wir werden uns auf so einiges einstellen müssen, obwohl wir es nicht müssen, wenn aufwachen schneller stattfinden würde. Die Maßnahmen und ihre Auswirkungen beginnen langsam sich auszubreiten. Das ist die wahre Pandemie und nicht die, die uns immer wieder Mantramäßig erzählt wurde.

    • Hannibal Murkle 15. November 2022 at 13:19Antworten

      @„Wir werden uns auf so einiges einstellen müssen, obwohl wir es nicht müssen, wenn aufwachen schneller stattfinden würde“

      Eben – die eigentliche Frage ist noch, wie man dieses Aufwachen beschleunigen könnte? Selbst in unabhängigen Medien werden Themen wie Great Reset zu selten angesprochen – man könnte es zum Teil in verschiedenen Webforen ausgleichen, was ich täglich mache.

      Wie weit wir darauf hoffen können, dass sich BRICS gegen den Woken Westen durchsetzt? China und Russland sind autoritär, Indien und Brasilien weniger – doch sie alle scheinen noch den Wohlstand breiter Massen anzustreben.

  6. Glass Steagall Act 15. November 2022 at 10:17Antworten

    Da die Politiker Scholz, Habeck, Baerbock, Lindner, Lauterbach und co. nicht den Regierungsauftrag erfüllt haben, nämlich Schaden von Deutschland fern zu halten, sollten sie allesamt von der Polizei direkt aus dem Bundestag abgeführt werden und in Untersuchungshaft kommen. Da sie dem Land und den Bürgern schweren Schaden zugefügt haben, sollten sie nach meinem Rechtsempfinden in einem großen Schauprozess vorgeführt werden. Haftstrafen von lebenslänglich in Einzelhaft wären genau das, um eventuelle Nachahmer abzuschrecken. Außerdem sollte ihr gesamtes Privatvermögen eingezogen werden. Danach dürften alle politischen Nachfolger sehr vorsichtig agieren.

    • Andreas I. 15. November 2022 at 14:21Antworten

      Hallo,
      ein wesentliches Problem ist, dass normale Bürger – die „kleinen Leute“ – sämtliche kleinkarierten Vorordnungen und Gesetze einzuhalten haben, und zwar unter Androhung von Bußgeldern und Strafen, während Politiker die Grundlage von allem, das Grund gesetz, beliebig brechen können und NULL Konsequenzen zu befürchten haben.
      Und dass die (Mehrheit der) deutschen Juristen dabei auch noch mitmachen und alle zusammen (Politiker, Juristen und Qualitätsjournalisten) diese extrem ungleiche Situation dann einen „Rechtsstaat“ nennen.

      • Glass Steagall Act 15. November 2022 at 15:36

        Und deswegen leben wir in einer Scheindemokratie.

  7. G. Kanten 15. November 2022 at 10:11Antworten

    Der Rückgrat unseres Wohlstandes trägt schon lange ein Korsett. Der Halt bricht auch bald ab. Hier muss sofort diejenigen aus seinem Amt entfernt werden und uns schützen gegen Fehlverhalten die ein gewaltigen Ausmaß langsam angenommen hat.
    Nicht nur Habeck glänzt durch Inkompetenz, sondern alle Streithähne zusammen. Aus ein Energiefahrplan wird ein Armutsfahrplan.
    Erstaunlich wie leicht man ein Land Platt machen kann.

  8. Jurgen 15. November 2022 at 9:32Antworten

    Das interessiert besonders in diesem Umfeld, wo die Bundesregierung/Bund mit Biowaffen gegen die eigene Bevölkerung vorgeht unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, die Bundesregierung/Bund als Kriegstreiber im Ausland agiert, die Bundesregierung/Bund einen Energiekrieg gegen die eigene Bevölkerung führt, die Bundesregierung/Bund einen großen Lastenausgleich verabschiedet hat, der Anfang 2024 die Bevölkerung verarmen wird, die Bundesregierung/Bund Deutschland vorgaukelt, dass es souverän wäre, obwohl dies seit 30 Jahren nicht so ist, d.h. 30 Jahre überfällig ist und allen Deutschen geschuldet wird, überdies die Bundesregierung/Bund und die künstlichen Bundesländer bereits PLEITE sind und sich nur mit Geldtricks und Propaganda an der Macht halten. Wir sind bereits im Krieg!
    Ein Krieg gegen den Bürger! WIrd Zeit dass die Souveräne aufwachen!

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