Trucks legen Kanadas Hauptstadt lahm: Trucker-Fahrer gegen Impfzwang

30. Januar 2022von 3,8 Minuten Lesezeit

Die kanadische Regierung hat einen Impfzwang für Fernfahrer beschlossen: wer über die Grenze kommt und nicht geimpft ist, soll 14 Tage in Quarantäne. Die LKW-Fahrer lassen sich das nicht gefallen. Sie haben sich bereits vergangenes Wochenende aus allen Himmelsrichtungen des Landes auf den Weg Richtung Hauptstadt Ottawa gemacht. Am Samstag legten sie die Stadt mit ihren Trucks lahm. Sie wollen so lange bleiben, bis sich etwas ändert – und ernten eine ungeheure Welle an Zuspruch und Solidarität aus der Bevölkerung. Im Mainstream wird kaum darüber berichtet.

Von Larissa Breitenegger

Minus 14 Grad Celisus in Ottawa, und dennoch versammeln sich Zehntausende Menschen im Zentrum. Das Anliegen der Truck-Fahrer findet großen Zuspruch unter den Kanadiern: sie wollen nichts weniger als ihre Freiheit zurück und die Corona-Diktatur in ihrem Land beenden. Mit kilometerlangen Truck-Zügen waren sie die letzten Tage durch Kanada unterwegs. Jubel und Feuerwerk erhielten die Truckfahrer aus der Bevölkerung, die sich an den Straßenrändern versammelte und ihnen ihre Unterstützung aussprach. Angekommen in Ottawa City, wächst der Protest weiter an – Zentrum ist der Platz vor Justin Trudeaus Büro. Genaue Zahlen zu den Protestierenden liegen keine vor: aus der Bewegung selbst werden die Trucks auf 50.000 bis 80.000 geschätzt, Angaben der Polizei schätzen 10.000.

https://twitter.com/chi_un_lee/status/1487523522989723652

„Es ist lächerlich – wir müssen uns impfen lassen dafür, dass wir Waren über die Grenze bringen! Willst Du arbeiten, lass Dich impfen“ – begründete ein wütender Trucker gegenüber CTV seinen Protest.

Trudeau versteckt sich: Truckerfahrer „kleine Minderheit“

Kanada’s Premierminister Justin Trudeau scheinen diese Massen nicht ganz geheuer: Er hat gemeinsam mit seiner Familie die Stadt verlassen und hält sich „aus Sicherheitsbedenken“ an einem „geheimen Ort“ auf. Die Trucker betonen allerdings ihren friedlichen Protest. Bisher kommuniziert Trudeau im bekannten Narrativ: Impfungen seien das wichtigste Instrument, um Kanadas Wirtschaft in Schwung zu halten. Kein Wort über den Massenprotest ist zu finden auf seinem Twitter-Account, der mehrmals täglich Tweets ablässt. Stattdessen ruft er zur Impfung an Kindern auf:

Bei den demonstrierenden Truckern handle es sich nur um eine kleine Minderheit, die begleitet würde von Leuten mit „abstrusen und unakzeptablen Vorstellungen“, so Trudeau:

Aus dem kanadischen Transportministerium hieß es am Donnerstag, die Proteste hätten keinen messbaren Effekt auf die Grenzüberquerungen gehabt, diese lägen weiterhin bei rund 100.000 täglich.

LKW-Fahrer: „Wir sind nicht die Minderheit, wie sie es seit zwei Jahren erzählen“

Die Bilder in den sozialen Medien stützen allerdings eher die Gegenerzählung der gängigen Corona-Narrative. Und sie verbreiten sich – via Twitter, Reddit, Instagram, Facebook, Telegram und Co. Im Interview sagt ein Truck-Fahrer, der genug dabei hat, um „ein paar Wochen“ zu bleiben:

„Wir sind nicht die Minderheit, wie sie es die letzten zwei Jahre erzählen.“

Und auf die Frage, ob er glaubt, dass die Proteste etwas ändern werden:

„Zu 100 Prozent, weil wir gehen nicht, solange sich nicht etwas ändert.“

Solidarität und Unterstützung ohne Ende: Selbst die Kirche engagiert sich und bietet den Protestlern Schlafplätze und Verpflegung. Auch Bauern haben sich dem Protest mit ihren Traktoren angeschlossen.

Diese Bewegung „von unten“ ist fest entschlossen.

GoFundMe blockiert 5 Millionen $ Spenden, Facebook sperrt 600.000 Mitglieder starke Gruppe

Die Welle an Solidarität für den Protest äußert sich auch in 6,4 Millionen US-Dollar an Spenden über die bekannte Spendenplattform GoFundMe. Doch die Plattform gab bisher nur eine Million US-Dollar frei. Ein Sprecher begründet das mit Seriosität und Transparenz: Es müsse zuerst ein Plan vorgelegt werden, welcher Art die Spendengelder verwendet würden. Facebook soll eine 600.000 Mitglieder starke Gruppe der Trucker gesperrt haben.

Soziale versus Mainstream-Medien

Während Kanadas Mainstream Trudeaus O-Ton zu folgen scheint und den Protest kleinschreibt, werden die Ereignisse im deutschsprachigen Mainstream totgeschwiegen – trotz zahlreicher Aufforderungen wie dieser:

Doch die Bilder in den Sozialen Medien sprechen eine eindeutige Sprache. Dies ist kein „kleiner Protest“ – und die Menschen, die hier trotz Kältewarnung auf Ottawas Straßen unterwegs sind, sind fest entschlossen. Wir dürfen gespannt sein – und bleiben dran!


Alle aktuellen News im TKP Telegram Channel

Unterstütze unabhängigen Journalismus mit einer Spende via PayPal


Covid-Impfung an Kindern „ist ein Verbrechen“: Sönnichsen fordert Regierung zum Rücktritt auf

Grüne Madeleine Petrovic: „Die Impfpflicht ist gestorben“ – Video

Katalonien schafft Covid-Zertifikat ab – Kein Beweis für Wirksamkeit

EU-Kommission organisierte im Herbst 2019 globalen „Impf-Gipfel“

48 Kommentare

  1. Hans Berger 5. Februar 2022 at 13:45Antworten

    Das beginnt eine weltweite Bewegung zu werden. Am 11.2. in Österreich. Am 12.2. in Italien. In Schottland in England, gestern in Finnland….
    https://t.me/FreedomEuro https://instagram.com/freedomconvoyeurope2022?utm_medium=copy_link

  2. Fred 31. Januar 2022 at 15:12Antworten

    Die Trucker sollten das Aussitzen des kleinen Feiglings mit der Führerbunkermentalität mit umgehenden Neuwahlen verbinden.
    Also entweder Trudeau kommt aus seinem Loch gekrochen, verabschiedet sich von der Regierungstätigkeit per Twitter (die Trump ja stets vorgeworfen wurde)
    und stellt sich den Protesten mit Kompromissbereitschaft und einem Politwechsel – oder, Trudeau bleibt in seinem Loch und hat fortan nichts mehr zu melden.

    • tanthess 31. Januar 2022 at 18:51Antworten

      Das Beste wäre, wir schmeißen in allen Ländern mit restriktiven Corona-Maßnahmen die Regierung raus und gründen gemeinsam und weltweit zusammen unsere eigene NWO. Die NWO der Entrechteten. :-)

  3. Albrecht Stor 31. Januar 2022 at 10:49Antworten

    „Paul“ steht wohl kurz vor der Verzweiflung. Ist etwa seine Agenda hier gefährdet? Wird sein Vorgesetzter ihm Minuspunkte aufschreiben müssen? Ist sein Camouflage als angeblich nur die Wahrheit und nichts als die Wahrheit suchender Verschwörungstheoretiker-Bekehrer etwa nicht tragfähig? Glaubt ihm hier einfach überhaupt keiner? Zurecht!

    Zur Frage wie viel Trucker in Amerika unterwegs sind um Protest auszudrücken, wie viel Rückhalt und Rücklagen die haben, um Tage- oder gar wochenlang ihren Job liegen zu lassen – will ich mich gar nicht äußern. Es ist mir völlig egal.

    Aber wenn hier in meiner Nähe LKW-Convoys Richtung Brüssel vorbeikommen, werde ich die begrüßen und mehrere Stunden begleiten – per Auto oder Motorrad – mal sehen.

  4. Jusuf 31. Januar 2022 at 9:01Antworten

    Es sind nicht nur Trucker, die dort Flagge zeigen. Die Bevölkerung steht hinter ihnen. Es wurde große Beträge gespendet um die Trucker während der Blockade zu versorgen. Sie sind für eine längere Aktion ausgerüstet. Die „Hunderte“ kann man sich hier (https://twitter.com/PJPNIG/status/1487907626654609412) im Überflug anschauen.

    https://twitter.com/PJPNIG/status/1487907626654609412

  5. Paul 31. Januar 2022 at 6:19Antworten

    pantau
    31. Januar 2022 um 4:19 Uhr
    Hans-Peter
    30. Januar 2022 um 17:34 Uhr

    Es gibt reichlich Bild und Videomaterial. Suchen müssen sie schon selber, falls sie interessiert sind was tatsächlich los ist.
    Empfehlenswert: Ottawa Hill cam . Zeigt den Platz vor dem Parlamentsgebäude
    Da können sie sich ein Bild davon machen was gestern los war.
    Samstag´s waren dort einige tausend, gestern ein paar hundert.

  6. Hans-Peter 30. Januar 2022 at 17:34Antworten

    Waren Sie selber in Ottawa, dass sie beurteilen können wie viele Lastwagen tatsächlich Richtung Ottawa unterwegs sind? Wenn ja, haben Sie alle Strassen gesehen?

  7. Paul 30. Januar 2022 at 17:20Antworten

    Ich hab das Gefühl da wird etwas ziemlich mißverstanden.
    Die Realität sieht so aus: Hunderte Lastwagen blockierten am Samstag die Straßen von Ottawa.
    Tausende Lastwagenfahrer protestierten.
    Da ist doch nicht jeder mit seinem Lastwagen gekommen.
    Bei tausenden Lastwagen würden die letzten kilometerweit außerhalb der Stadt stehen.

    • pantau 31. Januar 2022 at 4:19Antworten

      @Paul
      Wenn Sie schon die Vorurteile der mainstream-Medien (Nazis, Gewalt, viel kleiner als behauptet) hier als Tatsachen versuchen zu streuen, sollten Sie das schon belegen.

  8. Balance 30. Januar 2022 at 14:40Antworten

    Das Problem ist das Übliche, dass sich Realität nur schwer über elektronische Medien erfassen lässt. In deutschen und internationalen Medien lese ich meistens von „hunderten Truckern“, bei Telegram und Daily Mail von „bis zu 50.000 Truckern“. Die Regionalzeitung in Ottawa schrieb „tausende Trucker“, die Mitte ist ja meistens nahe der Realität.

    Wenn ich nach Videos suche, finde ich keine, die mehr als ein paar Hundert Trucker zeigen, auch bei Drohnen-Aufnahmen auf alternativen Websites. Wenn die Kolonne von Vancouver tatsächlich 50km lang gewesen ein sollte, dann wäre es doch mit heutiger Drohnen-Technik ein leichtes, Videos davon zu machen. Oder jemand müsste den Convoy von einer Brücke im Zeitraffer gefilmt haben, so dass die Trucks zählbar wären.

    Wenn jemand solche Videos kennt, verlinkt diese gerne. Bis dahin behalte ich mir die Meinung vor, dass der Mainstream deutlich untertreibt und die alternativen Kanäle deutlich übertreiben.

    • tanthess 30. Januar 2022 at 17:59Antworten

      Heißt ja auch „Trucker“ als typische Berufsbezeichnung wie Lastwagenfahrer bei uns, und nicht „Truck“ oder Mehrzahl „Trucks“. ;-)

    • andi pi 30. Januar 2022 at 18:01Antworten

      @balance:

      „Bis dahin behalte ich mir die Meinung vor, dass der Mainstream deutlich untertreibt und die alternativen Kanäle deutlich übertreiben.“

      danke sehr für den satz! es ist auch ziemlich sicher so. und so geht es mir z.b. auch in bezug auf die demo-teilnehmerzahlen in wien (wo bei den ganz großen demos der letzten wochen zwar einerseits nicht bloß 40.000, aber sicher auch keine 400.000 unterwegs waren). wird also vermutlich auch in dem fall zutreffen. ich würde sagen, mit der überschlagsrechnung polizeiangaben x 2 liegt man meistens in etwa richtig. die schätzung der polizei in ottawa soll rund 2.000 trucks lauten, mal zwei wären es 4.000 – was ich aber ohnehin eine schöne, hohe zahl fände. die im obigen artikel erwähnten paar zehntausend werden sich möglicherweise auf alle menschen beziehen, die sich dann insgesamt (also auch zu fuß) bei der gestrigen großkundgebung in ottawa einfanden. was auch eine tolle zahl wäre. ich finde, völlig phantastische übertreibungen bezüglich teilnehmerzahlen schaden dieser so wichtigen widerstandsbewegung mehr als sie nützen. ich halte nämlich sehr viel von glaubwürdigkeit. denn nur durch glaubwürdigkeit werden diejenigen menschen, die blind an diese coronoia-ideologie von regierung & co. glauben, überzeugt werden können. mittels völlig jenseitiger übertreibungen wird man sie hingegen kaum erreichen können. aber ich hab das gefühl, wenn man so was anspricht, stösst es in kreisen, mit denen ich ja selber sympathisiere, irgendwie – leider – teils auf taube ohren.

    • Steve Acker 30. Januar 2022 at 20:05Antworten

      Immerhin sind es so viele dass Trudeau die Flucht ergriffen hat.

    • Rainer Zufall 31. Januar 2022 at 0:18Antworten

      Steve Acker
      30. Januar 2022 um 20:05 Uhr
      „Immerhin sind es so viele dass Trudeau die Flucht ergriffen hat.“

      Treffer versenkt – und das ist alles was zählt – und nicht ob deutsche Büroklammern zählen ob die Kolonne nun 70km oder doch nur 50km oder sonstwas lang ist.

  9. Roland W. 30. Januar 2022 at 12:34Antworten

    Trudeau hat sich schon mal abgeseilt: Justin Trudeau and his family flee Canadian capital Ottawa as up to 50,000 ‚Freedom Convoy‘ anti-vaccine mandate truckers arrive at his office – days after he dismissed them as a ’small fringe minority‘
    https://www.dailymail.co.uk/news/article-10456147/Justin-Trudeau-flees-secret-location-50-000-Freedom-Convoy-truckers-hit-Ottawa.html

  10. Steve Acker 30. Januar 2022 at 12:17Antworten

    Klasse Aktion von den Truckern.
    Muss ich an den Film „Convoy“ von 1972 denken, mit Kris Kristofferson

  11. Albrecht Stor 30. Januar 2022 at 11:21Antworten

    Bilder- oder Video-Suche mit den Suchbegriffen zB „trucker convoy canada 2022“. „Sichere Suche“ ausschalten. Die ersten 10-20 Treffer sind häufig die, die auf andere Seiten führen, wo man gar nicht hin will. Meist wird es erst weiter unten interessant. Natürlich abhängig von der gewählten Fehlsuchmaschine. Ich nehme zB startpage. Alle sind mehr oder minder korrupt und tendenziös. Leider.

  12. tanthess 30. Januar 2022 at 11:05Antworten

    „werden die Ereignisse im deutschsprachigen Mainstream totgeschwiegen – trotz zahlreicher Aufforderungen wie dieser“ – Würden die nur ein einziges mal eine differenzierte Berichterstattung zu Corona und zu Impfung zulassen, würde es die ganze Aktion zunichte machen, weil dann automatisch immer mehr Geimpfte hinterfragen würden. Deswegen darf kein Zweifel an der Corona-Politik zugelassen und toleriert werden. Das ist der Grund der äußerst einseitigen Berichterstattung zu diesem Thema. Man will und darf keinen Nährboden für abweichende und andersartige Meinungen und Ansichten bieten und gewähren.

    „Bei den demonstrierenden Truckern handle es sich nur um eine kleine Minderheit, die begleitet würde von Leuten mit „abstrusen und unakzeptablen Vorstellungen“, so Trudeau“ – Kein Wunder, daß nicht nur auf Transparenten, sondern sogar auf einigen Trucks groß und unübersehbar steht:“F*ck you Trudeau!“.

  13. Slobodan Covjek 30. Januar 2022 at 10:21Antworten

    Eine abstruse und unakzeptable Vorstellung ist zu glauben, dass sich alle Menschen impfen lassen müssen und alle Menschen eine Gessler-Tüte tragen müssen.

  14. McKotz 30. Januar 2022 at 10:14Antworten

    Und hier etwas für die Transparente-Maler bei den Demonstrationen. Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte:
    https://pbs.twimg.com/media/FKTqM9uXoAAOjWw?format=jpg

    • tanthess 30. Januar 2022 at 11:18Antworten

      Die werden versuchen, das auszusitzen. So ungefähr wie:“Irgendwann müssen sie ja wieder nach Hause fahren“. Erst wenn Polizei und Armee sich auf die Seite des Volkes stellen, haben sie eine reale Chance, auch diese korrupte Regierung zum Rücktritt zu zwingen. Das ist vermutlich der wahre Grund, warum Waffengesetze weltweit verschärft oder der Besitz gar verboten wurden:

      sueddeutsche.de/politik/kanada-waffen-verbot-1.4895111

      In den USA wollten sie es während Obamas Zeiten genauso realisieren, sind jedoch damit gegen eine Wand geknallt.

      spiegel.de/politik/ausland/waffengesetze-in-den-usa-barack-obama-kuendigt-haertere-gangart-an-und-weint-a-1070632.html

      oder in Australien:

      srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/waffengesetze-australien-ist-ohne-waffen-sicherer

      Da erkenne ich ganz deutlich einen Zusammenhang, was wiederum ein Indiz für eine vorausgegangene und lange Planung sein kann.

    • Fritz Madersbacher 30. Januar 2022 at 13:54Antworten

      @tanthess
      30. Januar 2022 um 11:18 Uhr
      „Die werden versuchen, das auszusitzen“
      Vielleicht sollte Arscherl Trudeau einmal bei seinem indischen Kollegen Modi nachfragen, wie die Belagerung Neu-Delhis durch indische Bauern ausgegangen ist, und wer was „ausgesessen“ hat?

  15. Paul 30. Januar 2022 at 10:00Antworten

    Hans-Peter
    30. Januar 2022 um 8:39 Uhr
    Dazu müssen sie US Amerikanische Seiten anschauen, nicht unsere. Die bringen davon nichts

    • wellenreiten 30. Januar 2022 at 10:35Antworten

      Trusted News Initiative. Manche nennen es Zensur im großen Stil.

  16. Paul 30. Januar 2022 at 9:57Antworten

    Lucie Zimmer
    30. Januar 2022 um 8:58 Uhr
    Diese Leute sind sehrwohl erwähnenswert weil sie die ganze Bewegung in den Dreck ziehen.
    Und genau weil dies von den Medien erwähnt wird sind diese Leute besonders erwähnenswert.
    Würde diese Personengruppe nicht mitlaufen gäbe es nicht zu erwähnen.
    Darum liegt es an den Veranstaltern dies zu unterbinden.

    • pantau 31. Januar 2022 at 4:13Antworten

      @Paul
      Bei Sammlungsbewegungen aus der gesamten Breite der Bevölkerung lässt sich sowas nicht verhindern, wenn es nicht sogar agents provokateurs sind. Kein Unvoreingenommener schließt von 1 Hitlerfahne auf die gesamte Protestbewegung. Wer voreingenommen ist, für den zieht dann bereits 1 gesichtete Hitlerfahne die ganze Bewegung in den Dreck. Apropos Dreck: mich scheren voreingenommene Mitläufer einen Dreck. Wie stellen sie sich „die Veranstalter“ vor? Neben jedem der tausenden Demonstranten 1 Aufpasser, der sofort beim Entrollen einer Nazifahne diese wieder herunterreißt?

  17. LaSamstroem 30. Januar 2022 at 9:27Antworten

    Gebe ich in Google News „Ottawa“ ein, finde ich nur EINEN deutschsprachigen Artikel zu den aktuellen Geschehnissen, nämlich diesen hier:

    https://www.rnd.de/politik/kanada-tausende-protestieren-in-ottawa-gegen-pandemie-massnahmen-TZQYK23YXOSR5XKMKRTQQEG2E4.html

    Hier kapriziert man sich auf Nazi Symbole, die vermeintlich gesichtet wurden, ich konnte dazu folgendes finden:

    https://www.reddit.com/r/conspiracy/comments/sfy3dt/reminder_to_everyone_at_the_canadian_freedom/

    Wie 1150 schon sagte, könnte es sich hierbei um agent provocateurs handeln, wir wissen es nicht aber ich habe jetzt sehr viele Videos zu den Versammlungen in Ottawa auf Youtube gesehen und es handelt sich hier um Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Auch bin ich eben auf ein Interview mit einer dunkelhäutigen Lokalpolitikerin gestoßen, die sich für die Trucker einsetzt.

    Wenn ich zu Ottawa nichts in den deutschsprachigen Medien finde, was kann ich daraus dann schließen? Spricht dies nicht für gleichgeschaltete Medien?

  18. Paul 30. Januar 2022 at 7:49Antworten

    Einige parkten laut „AP“ auf dem Gelände des National War Memorial und tanzten auf dem Grabmal des Unbekannten Soldaten, andere trugen Schilder und Fahnen mit Hakenkreuzen und einige nutzten die Statue des kanadischen Helden Terry Fox, um eine Anti-Impf-Erklärung abzugeben, was weithin verurteilt wurde.

    Warum ist bei diesen, eigentlich guten Protesten immer dieser rechtradikale Mob dabei ?

    • 1150 30. Januar 2022 at 8:29Antworten

      ist der begriff des agent provocateur schon mal untergekommen?
      wenn nicht, dr.google verrät es

    • Alfons Zitterbacke 30. Januar 2022 at 8:31Antworten

      Weil er zum Narrativ gehört.

    • Hans-Peter 30. Januar 2022 at 8:39Antworten

      Wo sind die Belege für diese Aussagen? Bilder, Filme? Bisher noch nichts gesehen. Und wenn, dann waren es wahrscheinlich Antifa oder ähnliche im Auftrag der Regierung, wie das bewiesenermassen auch in Europa gang und gäbe ist. Auch die sogenannte Stürmung des Capitols war eine Antifa Aktion, beauftragt von den Gegnern von Trump.

    • Lucie Zimmer 30. Januar 2022 at 8:58Antworten

      Sag mal Paul, glaubst echt diese Meldungen noch? Genauso wie dieser Mist der zu Demos aus Sachsen berichtet wird von den Leitmedien?
      Unter jeder Menschengruppe befinden sich immer Außenseiter und Gewalt bereilte. Das ist nunmal so. Aber diese Leute sind nicht erwähnenswert….
      Warum wird es von bestimmten Medien dann doch getan?

    • Yossarian 30. Januar 2022 at 10:20Antworten

      „Einige parkten laut „AP“ auf dem Gelände des National War Memorial und tanzten auf dem Grabmal des Unbekannten Soldaten“

      Ernsthaft? Denk mal ein paar Sekunden drüber nach. In welcher Welt verspotten Rechte Kriegsdenkmäler? Aber wenn du Quellen hast, dann gerne her damit. In dieser Welt ist ja eh alles spiegelverkehrt.

    • suedtiroler 30. Januar 2022 at 11:40Antworten

      und CBS melden, dass Putin hinter den Trucker Protesten steckt

      wie beschränkt muss man wohl sein, um diese Lügen noch zu glauben? wahrscheinlich Links beschränkt

    • Johannes+Schumann 30. Januar 2022 at 11:50Antworten

      Richtig, wo sind die Bilder? Komisch ist, dass Bilder über Außerirdische und Ufos immer von sehr schlechter Qualität sind. Und hier existieren nun gar keine Bilder. Irgendwer in Deutschland hat erzählt, die Montagsspaziergänger würden „hitlerbilder“ hochhalten. Wenn es so wäre, dann hätte irgendwer ein Foto davon gemacht und es wäre in der Zeitung und solche Bilder würden wie das Bild vom Büffelmann viral gehen.

    • Johannes+Schumann 30. Januar 2022 at 11:53Antworten

      Im Übrigen gehen Rechte und Rechtsradikale mit Kriegsdenkmälern respektvoll um. Es sind eher linke, die ein Problem (mit Gelöbnissen, mit Kriegsdenkmälern, mit Offizieren, die um Nachwuchs werben). Und es sind Linksextreme, die Denkmäler schänden würden.

    • Fritz Madersbacher 30. Januar 2022 at 13:45Antworten

      @1150
      30. Januar 2022 um 8:29 Uhr
      ‚agents provocateurs‘ – danke für die Vorwegnahme! Dreckiges Medienpack!

    • Rosa 30. Januar 2022 at 14:20Antworten

      „Warum ist bei diesen, eigentlich guten Protesten immer dieser rechtradikale Mob dabei ?“ —

      Das wissen Sie doch.

    • Hanna 30. Januar 2022 at 18:21Antworten

      »… tanzten auf dem Grabmal des Unbekannten Soldaten, andere trugen Schilder und Fahnen mit Hakenkreuzen …« –

      Liefern Sie den Link zu der von Ihnen vorgebrachten Meldung, Wahrheitsbeweis.

    • Rainer Zufall 30. Januar 2022 at 23:48Antworten

      Re: laut „AP“

      Associated-Press…., die Zentrale der vereinigten Mietmäuler, na denn.

      Ich glaub`s aber erst wenn es die Tagesschlau sagt UND in Der Bunten steht.

      Da wir gerade bei radikalem Mob und Bunte sind.
      Wussten Sie eigentlich, Söder`s „Tochter Gloria wurde als Kind gemobbt“ !
      https://www.bunte.de/stars/star-life/star-kinder/markus-soeder-tochter-gloria-wurde-als-kind-gemobbt.html

    • Jos Lohmann 1. Februar 2022 at 16:35Antworten

      Die Meldungen von AP kann ich nicht wirklich nachvollziehen – jedenfalls nicht fuer den Sonntag. Ich war da, acht Stunden bei minus 16 Grad. Was ich gesehen und photographiert habe: viele froehliche, intelligent und konstruktiv argumentierende Menschen aller Altersstufen in Aufbruchsstimmung, denen es um weit mehr geht als nur die Corona-Massnahmen. Es geht ihnen um die Wiederherstellung der Demokratie, die, wie mir viele sagten, nicht von einer hinter verschlossenen Tueren planenden, selbs-rekrutierten kleinen Elite aus Karrierepolitikern und Konzernmanagern beschlossen und diktiert wird. Masken- und Impfpflicht war am Sonntag fuer die meisten Demonstranten nur ein Symptom, was schon seit Jahrzehnten in der westlichen Welt schief liefe.

      Was ich am Sonntag nciht gesehen habe: Rechtsradikale oder Hakenkreuzfahnren, Nirgends. Was ich auch nciht gesehen habe: ein einziges Mikrophon mit einem Windschutz der grossen TV-Gesellschaften, die angeblich den ganzen Tag vor Ort gewesen sein wollen.
      Das „Gelaende“ des nationalen War Memorial ist uebrigens ein Dreieck in einer grossen Strassenkreuzung. Und ja, da parkten demonstrierende Pickup Trucks und Pkws – am Randstein auf der abgesperrten Kreuzung.

      Und ja, am Denkmal des unbekannten Soldaten, konkret auf dessen erhoehtem Rand im Pflaster, demonstrierten auch mehrere Stundeten. Einer von ihnen hielt ein Schild hoch, darauf die Worte: „unsere Vaeter und Grossvaeter sind fuer Demokratie und Freiheit gestorben – ehren wir sie!“ Ein anderer konkretisierte diese Botschaft fuer mich: Er wuesste, was der Verlust an Freiheit fuer Menschen bedeute, fuer den Kanadier ihr Leben gelassen haetten. sei in Afghanistan im Einsatz gewesen. Dort waere der Kampf um Menschenrechte und Demokratie wohl verloren. Aber hier wuerde er sich fuer die Rechte seiner Landsleute einsetzen, mit allem, was er habe, und deshalb demonstriere er ganau hier.

      Aus Ottawa, Kanada, Jos Lohmann.

  19. Jens Tiefschneider 30. Januar 2022 at 7:25Antworten

    Trudeau ist einer der vielen Verbrecher aus der Schwab/WEF-Schmiede (Merkel, Spahn, Kurz, Von der Leyen, Macron, Gates, etc.). Selbst wenn es „nur“ 10.000 sein sollten. Die reichen, um die Stadt quasi zu verspiegeln, jede Zufahrtstrasse zu blockieren. Diesem Druck wird die korrupte Regierung nicht lange Stand halten können.

    • Hanna 30. Januar 2022 at 13:14Antworten

      Das hat wohl historische Dimension, was sich da gerade in CAN und vor Young Global Leader TRUDEAUs Festung ereignet. Der FREEDOM CONVOY 2022 könnte einer der ersten fallenden Dominosteine in der zweijährigen Plandemiekette – planned to never end – werden.

      Gestern startete http://futurenews.news/ das „Emergency Saturday Broadcast“:

      »CANADIANS RETAKE THEIR CAPITAL IN PROTEST AGAINST COVID TYRANNY«

      Aktuell zur Kanadischen Protestwelle:

      https://www.rebelnews.com/
      – Convoy.Reports https://www.rebelnews.com/tags/convoy_reports
      https://freeworldnews.tv/

    • Rosa 30. Januar 2022 at 14:30Antworten

      Live Berichte aus Ottawa / Freedom Convoy Protests auf https://www.infowars.com/show/, unter „Watch Live“

    • Mujo 30. Januar 2022 at 19:50Antworten

      „Jens Tiefschneider
      30. Januar 2022 um 7:25 Uhr “

      Die Trucker Fahrer alleine werden es nicht schaffen und wenn es 100000 werden. Das selbe hat damals Thacher mit den Protestierenden Gewerkschaften gemacht. Die hat sie so lange machen lassen bis ihr Geld ausging. Danach waren die mit allen Einverstanden das die Eisernen Lady sagte.
      Aber wenn die Bevölkerung die Trucker auf Breiter Front mit Unterstützen und durchhalten, dann muss sich Trudeau wirklich warm anziehen.

    • Albrecht Stor 31. Januar 2022 at 10:40Antworten

      Interessant wie mit Kurz, Trudeau, Baerbock, … mehr oder weniger smarte, vor allem sehr junge und attraktive Gesichter lanciert wurden und werden.
      Scheint eine Art Paradigmenwechsel anzudeuten, den man in der Gesellschaft ausgemacht zu haben scheint (oder eher induziert hat): die Creditibility kommt heute mehr von Katalog-Modells. Das alte Muster: „alt, erfahren, integer“ ist offensichtlich verbraucht, verschlissen nach Thatcher, Queen, von der Layen, Merkel und Co..

  20. Uschi_22 30. Januar 2022 at 7:15Antworten

    … und „Ferdinand Porsche“ zu Elon Musk: „Wie weit bist Du nun beim autonomen Fahren? – Wir haben ja immer noch Truckerfahrer und Lieferengpässe.“

Wir freuen uns über jeden Kommentar, aber ersuchen einige Regeln zu beachten: Bitte bleiben wir respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe, keine (Ab-)Wertungen und bitte auch keine Video-Links und Texte mit roten Rufzeichen. Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Aktuelle Beiträge