Martin Sprenger präsentiert Ausweg aus Impfpflicht

Der Public Health Experte Martin Sprenger von der MedUni Graz veröffentlicht in einem Positionspapier einen Weg, wie die Impfpflicht zurückgezogen werden soll. Das Dokument mit dem Titel „Mit dem Virus leben lernen“ formuliert mehrere substanzielle Argumente, die absolut gegen die Impfpflicht sprechen.

Von Waldo Holz

Fundamentale Gegenargumente aus medizinischer, juridischer und ethischer Perspektive gebe es gegen die Impfpflicht. Diese beginnen damit, dass die aktuellen Impfungen keine sterile Immunität gegen SARS-Cov2 herstellen können. Zudem seien die neuen Varianten weniger pathogen und das Virus werde endemisch.

Unzählige Gegenargumente gegen Impfpflicht

Damit sei weder eine Verhältnismäßigkeit gegeben (das Virus ist für die überwiegende Mehrheit nicht besonders gefährlich) und verstößt möglicherweise gegen EU-Recht. Ein weiteres Problem ist die willkürliche Festlegung der Impffristen und ob die 100.000 Stellungnahmen wirklich berücksichtigt werden können, sei äußert fraglich.

Sprenger betont, dass jegliche Stoffe nur „bedingt zugelassen“ seien. Das werden sie auch noch im gesamten Jahr 2022 bleiben, das „Nutzen/Risikoprofil für junge gesunde Menschen“ sei „unklar“. Auch seien die gemeldeten Nebenwirkungen deutlich höher als üblich.

Die Impfpflicht schießt also völlig über das Ziel hinaus, nicht alle gelinderen Mittel seien ausgeschöpft worden. Sprenger, war selbst bis Ende März 2020 Mitglied im Krisenstab von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), wurde dann aber rausgeworfen, weil er für weniger autoritäre Staatsmaßnahmen, sondern eher einen schwedischen Weg bevorzugt hatte.

Entscheidende Gründe

Drei Gründe seien entscheidend, warum die Impfpflicht zurückgezogen werden sollte: 1. Die tausenden Stellungnahmen bedürfen einer umfassenden Prüfung. Diese sei in wenigen Wochen nicht umsetzbar. 2. Durch „Omikron“ stellt sich erneut die Frage der Verhältnismäßigkeit. 3. Die Impfpflicht würde frühestens in der nächsten Virensaison 2022/2023 wirksam werden.

Auswege aus der Impfpflicht gebe es für Sprenger genug, und sie liegen oftmals auf der Hand: So müsste die Versorgung von Patienten außerhalb der Krankenhäuser verbessert werden und Maßnahmen zur Selbstversorgung ausgearbeitet werden. Aber auch das Datenmanagement oder die Gesundheitsvorsorge selbst müssten verbessert werden. Ob Sprenger hier an El Salvador denkt, das gerade ein Werbevideo veröffentlicht hat, in dem gesunde Ernährung und ausreichend Sport als Mittel gegen Corona beworben werden?

Sprenger stützt sein Positionspapier jedenfalls auf fast 50 Quellen. Das Positionspapier zur Exit-Strategie habe er in den letzten Tagen erstellt, schreibt Sprenger auf seiner Facebook-Seite. Und hier ist die aktuellste Version direkt von Dr. Martin Sprenger:

05_01_2022_Sprenger_Alternativen Impfpflicht

Bild von geralt/pixabay

Waldo Holz ist ein Pseudonym, der richtige Name ist der Redaktion bekannt.


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35 Kommentare zu „Martin Sprenger präsentiert Ausweg aus Impfpflicht

  1. Nicht nur das „Nutzen/Risikoprofil für junge gesunde Menschen“ sei „unklar“, sondern insbesondere für „einige Risikopatienten besonders sehr wichtig“. Denn diese sind besonders bertoffen so wie ich es mitbekommen habe. Gerade Chronisch Kranke haben eine verschlechterung nach der Impfung. Und ein Lungefacharzt untersagte die Impfung bei solchen Patienten. Diese waren in den kurzen Studie der Phara nicht mitbeteiligt und genau geht die Liste weiter bis hin zu Kindern. Das fehlen einer umfassenden Prüfung ist unverantwortlich.

  2. ah, wird es eng? zu viele stellungnahmen in der quatschbude und zu viele spaziergänger, eine ermüdete und wahrscheinlich nicht absolut zuverlässige polizei lassen wohl einen rückzug ohne gesichtsverlust suchen……

  3. Ich verstehe nicht, warum der aus meiner Sicht entscheidenste Punkt, nämlich die erwiesene Untauglichkeit der Impfstoffe, die Pandemie einzuschränken oder gar zu beenden, nicht aufgeführt wird. Das ist mir absolut unbegreiflich.

    Genau genommen sind diese Impfungen nicht nur weitgehend unwirksam, sondern sogar kontraproduktiv. Man betrachte hierzu die bunte Weltkarte auf der Seite corona-in-zahlen unter „weltweit“. Mit einem Blick sieht man dort: Wo bekanntlich viel mit mRNA geimpft wurde und wird sind die Neuinfektionen am höchsten. Dies sind insbesondete die USA, die EU, UK, Israel, Australien. Auch Argentinien gehört zu den Moderna und Pfizer Impfstaaten.

    Hierzu passt eine aktuelle Meldung:

    „Neuer Corona-Rekord in Argentinien

    In Argentinien ist die Zahl der Corona- Neuinfektionen dramatisch angestiegen. Laut Zahlen des Gesundheitsministeriums wurden binnen eines Tages mehr als 81.000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet – fast doppelt so viele wie am Vortag. Dieser neue Rekordwert lag um fast 30.000 über dem alten Rekord vom vergangenen Donnerstag.

    Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat derweil auch in Israel einen neuen Höchststand erreicht. Auch in Australien spitzt sich die Corona- Lage wegen der Omikron-Variante dramatisch zu.“ (ARD Text, 5.1.22)

    In Ländern, in denen nur wenig geimpft wurde, liegt die Inzidenz meist im einstelligen Bereich.

    Wie viele Beweise braucht es eigentlich noch?

    1. lieber michael,

      hier geht es nicht um vernunft, hier geht es um abzocke, macht und unterdrückung.
      sie haben nur angst das der „pöbel“ auf der strasse sich seiner stärke bewusst wird und mit weiteren passiven widerstand wie z.b. krankenständen, konsumverzicht auf das notwendigste, sich hinwegsetzen von vorgaben, beeinspruchen von strafen und anzeigen das system bis zur handlungsunfähig gewaltfrei torpediert.
      verloren haben sie schon, jetzt geht es um zeitgewinn

    2. Obwohl das Beispiel Israel zeigt, dass die Vaccins nicht unbedingt so gut wirken als erhofft, sehe ich diese Argumentation mit den Fallzahlen immer wieder aufploppen. Diese reicht nicht als Argumentation, dass die Vaccins unwirksam sind.
      Man muss dabei wirklich bedenken, dass in den meisten Ländern, die Vaccins als ‚Ticket to freedom‘ genutzt werden. Da wir wissen, dass die Impfung nicht steril ist, und viele geimpfte trotzdem krank werden (und damit auch ansteckend sind), ist es zu erwarten dass durch die Freiheit (=mehr Kontakte, unvorsichtigere Kontakte) auch mehr Infektionen kommen. Das sagt im Prinzip über die Wirksamkeit der Vaccins nichts aus, wenn es nur darum geht schwere Verläufe und Tot zu vermeiden/deutlich zu verringern.
      Die Neuinfektionen sollten jetzt langsam wirklich mal im Schrank verwiesen werden – diese sollten niemanden mehr interessieren, höchstens am Rande.
      Es geht um Krankenhausaufenthalte, Intensivbetten und Tote. Und sonst nichts. Wenn die statistisch auch nicht weniger werden, dann wäre ich voll dabei dass die vaccins nicht wirksam sind.
      Mein persönlicher Eindruck bei dem Ganzen ist, dass die Vaccins tatsächlich für weniger schwere Verlaufe sorgen, selbst aber auch genug Schaden anrichten, so dass die Erfolgsbilanz fragwürdig ist.
      Daher muss man auch die Übersterblichkeit in Betracht ziehen, d.h. die All-Cause Tote, und diese im Vergleich zum normalen Verlauf stellen. Denn alles, was nur annähernd mit Covid stirbt landet als Covid-Tote in den Statistiken. Das meiste, was durch den Vaccins stirbt oder schwere Verlaufe hat (Myocarditis ist NICHT mild!), wird nicht als Vaccin-Tote geführt. Ergo, kann man, wenn man von der Übersterblichkeit die Covid-Toten abzieht, ziemlich grob aber deutlich sehen, was die Vaccins anrichten. So eine Studie habe ich leider noch nicht gesehen.

  4. Ich bin sehr gespannt darauf, ob Martin Sprenger den Friedensnobelpreis und den für Medizin erhält. – Es sei mein Humor bei sehr ernster Lage und Meinungsverschiedenheit in der Demokratie.

    Schadenfreude kenne ich bei mir nicht.

  5. Ich habe das Szenario schon vor fast 2 Jahren vorausgesehen:
    „Es ist bereits zu spät umzukehren und ich traue das den Politikern, die dieses Fiasko zu verantworten haben, auch nicht zu. Sie werden und können nicht zugeben einen Irrtum gemacht zu haben. Im Gegenteil, sie werden argumentieren, mit den Maßnahmen die Pandemie eingedämmt, den Zusammenbruch des Gesundheitssystems verhindert und vielen alten Menschen (ob mit oder gegen deren Willen) das Leben gerettet zu haben.“
    Aus: Die Corona “Panicdemie” und die unabschätzbaren Folgen
    https://calendersign.com/fileadmin/user_upload/Die_Corona_Panicdemie.2.pdf

  6. In der deutschen Regierung ist der Baum der Erkenntnis noch nicht gewachsen:

    „Lauterbach will Verschärfungen

    Gesundheitsminister Lauterbach (SPD) will bei der Bund-Länder-Konferenz am Freitag neben verkürzten Quarantäne- Zeiten auch eine weitere Verschärfung der Kontaktbeschränkungen durchsetzen.

    „Verschärfungen werden leider notwendig sein, um der schweren Welle, die auf uns zukommt, zu begegnen“, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er werde Vorschläge machen. Details nannte er nicht. Besonders für Ungeimpfte seien die Beschränkungen wichtig.

    Er warb erneut für eine baldige Einführung der allgemeinen Impfpflicht.“

    (ARD Text, 5.1.22)

    1. @Michael R
      5. Januar 2022 um 14:04 Uhr
      Mir erscheint die Reaktion der Pfeife Lauterbach auf „Omikron“ („weitere Verschärfung der Kontaktbeschränkungen“) ziemlich „logisch“, auch wenn er wieder einmal einfach lügt (oder es sich aufgrund seiner wahnhaften Verblendung nicht mehr zusammenreimen kann): nicht für Ungeimpfte sind die Beschränkungen wichtig, sondern für die „Geimpften“, denn sie sind offensichtlich das bevorzugte „Ansteckungsopfer“ von „Omikron“, sehr zum Leidwesen oder besser: zur Desavouierung der „Impf“-Ideologen, die dadurch immer mehr zum Gespött jener Menschen werden, die noch nicht ihren Verstand abgegeben haben ….

    2. Das österreichische Pendant zum verrückten Lauterbach:
      „SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner ist weiterhin für die Impfpflicht. Nach dem heutigen Wissenstand stehe sie nach wie vor dazu, sagt sie Mittwochabend im „ZIB2“-Interview. Dass die Impfpflicht wegen der Omikron-Welle obsolet sei, weil diese eine „höhere Durchseuchung“ bringe, würde bedeuten „dass man das Virus durchrauschen lässt, mit hohen Erkrankungszahlen, vollen Spitälern und vielen Toten“, so Rendi-Wagner“ („Der Standard, 05/101/2022)
      Diese Frau ist angeblich medizinisch ausgebildet? Wahrhaftig ein Ruhmesblatt für die MedUni Wien! Gut (nicht wirklich gut), dass sie sich in der Politik herumtreibt und dort mehr theoretisch mit der Gesundheit der Menschen spielen kann – dort wird dieser von den Tatsachen unbeleckten, unverbesserlich ihrer Pandemie- und „Impf“-Doktrin verhafteten Dame wahrscheinlich sehr bald das Handwerk gelegt werden … Ihr selbstgefälliger ORF-Interviewer (aus Tirol stammend) wird sich irgendwann auch mit seiner Pandemie-Verblendung auseinandersetzen müssen, momentan glänzt er noch mit vorbildlich braver Glaubenstreue in die „alternativlose Wissenschaft“ … strohdumme Leute …

    3. Ergänzung: „strohdumm“, in ihrer Verblendung offen für faschistische Methoden, sich dabei als „Musterdemokraten“ fühlend … abstossend wie alle Heuchler …

  7. „Zudem seien die neuen Varianten weniger pathogen, das Virus werde allerdings endemisch werden“
    Die „Familie“ der Corona-Viren ist längst endemisch in unseren Breiten („endemisch“, altgriech., „in der Bevölkerung vorhanden“), ebenso wie es die Influenza-Viren und viele andere sind. Medizinisch bedeutet das, es gibt eine erworbene Immunabwehr des menschlichen Organismus in Bezug auf diese „Virenfamilie“. Im Tiroler „Hotspot“ Ischgl war das von allem Anfang der „Pandemie“ an leicht erkennbar, denn dort wurde noch vor jeder Bergamo-Panik mit nachfolgendem „Lockdown“ das (mit Sicherheit auch in vielen anderen Tiroler Orten) ablaufende Infektionsgeschehen wie die normale, alljährlich stattfindende „Atemwegsviren-Saison“ empfunden bzw. wahrgenommen. Alles weitere wurde nicht durch das schreckliche Virus, sondern den Umgang damit hervorgerufen.
    Es ist Martin Sprenger sehr zu danken, dass er von allem Anfang der selbsterzeugten „Pandemie“ an mutig gegen das hysterische Schüren von Angst und für die Rückkehr zu einem vernünftig angemessenen Verhalten dem Infektionsgeschehen gegenüber eingetreten ist …

  8. Politiker halten tatsächlich weiter an diese Lüge fest, obwohl die Wahrheit langsam anfängt zu bröckeln.
    Wir leben in der Zeit der tiefen Transformation menschlicher Erfahrungen. Denkt man die angebotenen Weltrettungsphantasien (Impfung, Maßnahmen) zu Ende, ist die sicherste Rettung die Dezimierung des Menschen. Greenwashing ist so mächtig, dass man damit sogar eine Bevölkerungsreduktion verkaufen kann.
    Die Verkünstlichung des Menschseins führ immer zum verderben. Einem Phänomen, das im Rahmen der anhaltenden Gesundheitsdiktatur immer offensichtlicher wird. Und welchen Preis sind wir bereit, dafür zu zahlen? Wie verkünstlicht kann das Leben noch sein, bevor es aufhört, Leben zu sein? Innehalten und Nachdenken. Also „sich ein grünes Mäntelchen umhängen“ , die darauf zielen, eine Bevölkerung in der Öffentlichkeit ein sicheres Impfmittel und verantwortungsbewusstes Image zu verleihen, ohne dass es dafür eine hinreichende Grundlage gibt, ist mehr als ein Verbrechen. Schluss mit schönfärben und bei den Tatsachen bleiben wäre uns lieber. Aufhören mit Suggerieren betrügerische oder irreführende Aussagen zu Impfstoffe, die nichts anderes sind als ein unnütziges Mittel mit verherenden Folgen. Schluss mit einen Gesundheitsbonus, der nicht existiert. Gesundwaschen mit einer Spritze hat noch nie funktionert.

  9. Omikron ist das perfekte Argument für den Ausstieg aus der Impfpflicht, ohne dass eine Seite ihr Gesicht verlieren muss. Das sage ich schon seit 1 Woche. Es liegt jetzt an der aktuellen Regierung, dieses „Angebot“ zu nützen. Wenn sie es nicht tut, ist klar, dass sie weisungsgebunden agiert.

  10. „Wackelt wegen Omikron die Impfpflicht?“ fragt „Der Standard“ jetzt (05/01/2022). „Die Omikron-Variante hat alles verändert. Nicht nur, was das dramatische Tempo, mit dem die Infektionszahlen steigen, und die Sorge um die kritische Infrastruktur angeht. Sondern vielleicht auch, was die Impfpflicht betrifft.“
    Mancher verachtenswert opportunistische „Verfassungsjurist“ will das noch nicht wahrhaben und braucht noch etwas Nachhilfe durch die demnächst wieder massenhaft rebellierenden Menschen:
    „Denkbar wäre ob all dieser offenen Fragen aber auch so etwas wie eine Zwischenlösung: Die Regierung könnte das Gesetz zur Impfpflicht, das ja Anfang Februar in Kraft treten soll und momentan in Begutachtung ist, nur als Rahmengesetz beschließen. Dazu bräuchte es zwar die eine oder andere Novellierung, aber das Grundgerüst der Impfpflicht wäre damit verfügbar. Der Gesundheitsminister könnte dann durch Verordnungen festlegen, wann sie tatsächlich eingeführt wird. Das hätte den Vorteil, dass der Gesetzgebungsprozess nicht erneut bei null starten müsste, und „den Charme, dass es eine Kompromissvariante wäre“, sagt Bußjäger“
    Der dumme Tropf hat noch nicht begriffen, weswegen der „Impf“-Zwang wieder in der Schublade verschwinden muss: nicht wegen „Omikron“, sondern wegen der Revolte der Menschen gegen die widerwärtig stinkende Pandemie-Diktatur!

    1. @fritz madersbacher: ja, sie sagen es. ich denke, die regierung hat einfach den widerstand in der bevölkerung gegen dieses gen-experiment völlig unterschätzt. die haben tatsächlich angenommen, dass sich mit androhungen von geldstrafen die meisten bislang an diesem experiment unbeteiligten doch noch fügen werden. aber wir haben derzeit an den wochentagen grad mal rund 5.000 erst“impfungen“ am tag. selbst wenn diese zahl nach den weihnachtsferien noch auf 10.000 am tag steigen sollte, würden bei diesem tempo bis zum 1.februar immer noch rund 1 mio. „ungeimpfte“ im „impffähigen“ alter in österreich verbleiben. und somit werden sie wohl zurückrudern müssen. denn verwaltungsgerichte, die gleichzeitig 1 mio. einsprüche gegen geldstrafen bearbeiten müssen, würden völlig zusammenbrechen und jahre für die bearbeitung brauchen. die ganze verwaltungsgerichtsbarkeit würde komplett kollabieren (was natürlich auch sämtliche fälle/akten außerhalb der covid-thematik beträfe). und langsam kommt da auch die regierung drauf. aber wenn sie’s zurückziehen, werden sie’s natürlich mit omikron begründen und nicht mit dem erfolgreichen widerstand der menschen.

  11. „Martin Sprenger präsentiert Ausweg aus der Impfpflicht.“

    Wow!
    Was wäre so ein Nudging Nanny Staat ohne echte Helden. (Welche in Sachen Kinderimpfung beim TalkimHangar7 „ganz den Experten vertrauen“… )

    1. @ audiatur et altera pars
      5. Januar 2022 um 16:22 Uhr
      Sie haben ja nicht ganz unrecht, man muss aber der Gerechtigkeit halber die schwierige Gesprächssituation dort in Betracht ziehen und manchmal (frei nach Luther) auch den Willen für das Werk zählen lassen …

    2. @FritzM.
      Journalistische Grundregel: Das WICHtigste steht selten in Klammern.
      Um einen Ausweg aus einer Umklammerung zu benötigen, müssen sie zunächst einmal dort (geistig) gefangen sein. Das war nicht meine Absicht. Ich bin ja kein Nudger.

  12. Gerade hab ich mir die Zahlen vom orf.at/corona/daten/impfung genauer angesehen, weil die einfach Johnson & Johnson Geimpften den grünen Pass verloren haben.

    Im E-Impfpass erfasste Impfungen pro Tag: mit 4.1. waren 5.127 Erstimpfungen.

    Aktive Impfzertifikate nach Alter und Geschlecht: Stand 5.1. (was die Daten vom 4.1. wiedergeben muss)
    Kinder unter 15 Jahren +(!)gesamt 4.606 Impfungen

    Dass würde bedeuten, dass sich jedenfalls an diesem Tag nur mehr 500 Personen über 15 Jahren das erste Mal impfen ließen und der ganze „Fortschritt“ der Impfkampagne auf dem Rücken der unter 15 jährigen Kinder ausgetragen wird?!?

  13. Lauterbach sieht vor lauter Viren den Ausgang nicht mehr.

    Ein Arzt bestätigte heute in den Nachrichten es sei nur 17 Infizierte im Krankenhaus. Ein anderer sagte es kann die Zahlen nicht mehr nachvollziehen. Wer steigt schon in dieser Aufführung von Kaspertheater durch?

    Kaum noch einer.

  14. Leider hat heute Italien eine Impfpflicht ab 50 beschlossen, ab 15.2. Sind also völlig unbeeindruckt von der laufenden Debatte…Rückenwind für unsere Regierung? Frage mich, ob sie sich irgendwie absprechen oder austauschen, oder ist das alles ganz unabhängig?

    1. @Peter
      5. Januar 2022 um 22:15 Uhr
      „Divide et impera“ hat ein gewisser Herr Caesar empfohlen und praktiziert, aber wie hat er geendet? Weiss das Herr Draghi? „Unsere“ Regierung hat sicher auch grosse Lust so zu handeln, so wie Dollfuß als großes Vorbild Mussolini hatte. Uns bleibt die Aufgabe, ihr diese faschistischen Flausen gründlichst auszutreiben,aus medizinischer Sicht ist das nur als abwegig zu bezeichnen …

    2. Ich kenne jetzt die italienischen Verhältnisse nicht, aber Draghi ist sicher bestens vernetzt als ehemaliger Goldmann-Sachs und Zentralbanker..dass sie so stur an der Impfung festhalten, irritiert mich schon, da es sehr zurückhaltend gesagt alles andere als klar ist..auch Macron, ein ähnlicher Typ, ist in Frankreich wieder über die Ungeimpften hergezogen..alles eigenartig.

    3. „Vierte Impfung sinnvoll?
      Da die Omikron-Variante den bereits aufgebauten Immunschutz – durch Impfung, aber auch durch Infektion – deutlich besser umgeht, stellt sich die Frage nach der Notwendigkeit einer vierten Impfung. In Israel wird diese ja den über 60-jährigen bereits verabreicht. Eine Booster-Impfung erhöht den Antikörperspiegel deutlich, aber bereits nach zehn Wochen ist man nur noch zu rund 40 Prozent vor Infektion geschützt … Dass ein vorgezogener vierter Stich keinen nachhaltigen Schutz vor Infektion bietet, zeigt auch eine erste Studie aus Israel. Laut der Studienleiterin Gili Regev vom Gertner Institute of Epidemioloty Research in Jerusalem steigt der Antikörperspiegel dadurch um den Faktor fünf an, das sei gut, aber nicht ausreichend: „Der Antikörperanstieg ist nicht sehr beeindruckend.“ Man sei kurz nach der vierten Impfung wieder auf demselben Antikörperstand wie kurz nach der dritten“ (Der Standard, 05/01/2022)
      Also Herr Draghi, liebe österreichische Regierung, wie steht es um Ihre mentale Verfassung und um Ihr logisches Denkvermögen? Unzurechnungsfähige Leute in der Regierung, das kann und will sich niemand leisten …

  15. ACHTUNG:

    Die Kriegserklärung ist schon eingebaut, der Wolf hat Kreide gefressen: Die Impfpflicht wird nur verschoben auf die „Virussaison 2022/2023“.

    NEUWAHLEN JETZT.

  16. Fritz Madersbacher
    5. Januar 2022 um 15:11 Uhr:

    Es ist erschreckend zu lesen wie tief ihr Hass gegen Regierungen , Medizinern und Wissenschaftlern ist.
    Ich bin auch mit Vielem nicht einverstanden aber ich sehe keine Revolte der Menschen.
    Ich sehe Mensche die unzufrieden sind und demosntrieren die offene Briefe schreiben, die Stellungnahmen unterzeichnen. Anwälte die ziemlich erfolglos versuchen gegen Maßnahmen vorzugehen.
    Aber bei Weitem keine breite Masse die das unterstützt oder mitträgt.
    Ich bin auch weit davon entfernt zu glauben dass es mehr werden. Nach zwei Jahren hat sich das irgendwo eingependelt. In meinem näherem und erweitertem Umfeld kenne ich keinen Einzigen der jemals zu einer Demo gegangen ist oder es vor hat. Die Leute sind trotz Einschränkungen und Booster so zufrieden dass sie nicht mal auf die Idee kommen zu rebellieren.
    Es ist schon richtig; wenn niemand etwas tut wird nichts passieren aber wenn eine Minderheit immer in das gleiche Horn bläst ohne vom Konsens der Wissenschaft anerkannte Fakten vorlegen zu können wird auch nichts passieren.
    Verzeihen sie meinen Offenheit aber wenn ein Thema nicht mehr sachlich ist dann wird es subjektiv.
    Wenn es subjketiv geworden ist versperrt es einem die Sicht auf die Ojektivität

    1. @Paul
      6. Januar 2022 um 9:58 Uhr
      „Es ist erschreckend zu lesen wie tief ihr Hass gegen Regierungen , Medizinern und Wissenschaftlern ist“ – nein, mein Hass ist nicht tief, eigentlich bemitleide ich diese Leute in ihrer verfahrenen Situation.
      “ … ohne vom Konsens der Wissenschaft anerkannte Fakten vorlegen zu können wird“ – bitte überlegen Sie einmal, was vom Konsens der Wissenschaft anerkannte Fakten sind, das ist nämlich eine äusserst heikle Angelegenheit, bei der Missbrauch hinter jeder Ecke lauert.
      Aber zum Schluss: wie gesagt, eigentlich bemitleide ich die angesprochenen Leute in ihrer verfahrenen Situation, aber da sie seit Monaten jede vernünftige Diskussion zum Schaden so vieler Menschen abblocken, muss man sie einfach etwas schärfer angehen, um sie aus ihrer Blockade herauszuholen. Gelingt das, bin ich der Letzte, der ihnen diesen Weg verbauen will …

    2. @paul: „In meinem näherem und erweitertem Umfeld kenne ich keinen Einzigen der jemals zu einer Demo gegangen ist oder es vor hat.“

      in meinem schon, aber es sind wenige. der hauptgrund meiner wahrnehmung nach: ich hab ein politisch ziemlich linkes umfeld. und es kommt öfters das argument „ich bin klar gegen die ganzen maßnahmen, aber ich gehe nicht gemeinsam mit rechten auf eine demo“. das kann man so und so sehen. war nämlich vor der corona-diktatur auch stets mein eigener standpunkt, den ich nun für mich persönlich abgeändert habe, weil ich ihn angesichts des ungeheuerlichen ausmaßes schwerster menschenrechtsverletzungen einfach abändern hab müssen, weil es hier um das meiner meinung nach wichtigste thema seit 1945 geht.

      ich verstehe aber, wenn andere es anders sehen. ich hab dennoch rund 15-20 menschen in meinem umfeld, die sich (selbst unter strafandrohung) ziemlich fix nicht an diesem gen-experiment beteiligen werden – demo-beteiligte hin oder her.

    3. @andi pi
      6. Januar 2022 um 12:39 Uhr
      „und es kommt öfters das argument „ich bin klar gegen die ganzen maßnahmen, aber ich gehe nicht gemeinsam mit rechten auf eine demo“
      Den Massenprotest gegen die „Pandemie“ – Zwangsmassnahmen als „rechts“ zu diffamieren, ist die Anwendung der Methode „Haltet den Dieb“. Es ist wichtig, die systematische Einzwängung der ganz offensichtlich parteiübergreifenden Protestbewegung in ein Parteienschema durch die gleichgeschalteten Medien als übles Spaltungsmanöver zu durchschauen. Das heute zur Selbstdarstellung verwendete „Links – Rechts“ – Schema hat mit den historisch entstandenen Begriffen nichts mehr zu tun und ist völlig ungeeignet, fortschrittlich von reaktionär zu unterscheiden. Das ist das traurige Ergebnis einer jahrzehntelangen Indoktrination mit Selbstbeweihräucherung unserer nun als so defizient sich entpuppenden Gesellschaft und Halbkultur, in der die Begriffe und das, was dahintersteckt, sich in nebelwerfende Phrasen aufgelöst haben …

    4. @fritz madersbacher: sehe ich grundsätzlich, was mich betrifft, eh ähnlich. das mediale narrativ von angeblich lauter rechtsextremen auf den demos wird wohl mit voller absicht geschürt. die menschen, die auf den demos präsent sind, sind ein bunter querschnitt der bevölkerung. laut studien haben von den corona-demonstrantInnen z.b. 20% in österreich bzw. 23% in deutschland bei der letzten wahl die grünen gewählt. das ist weit mehr als die ergebnisse der grünen bei den jeweiligen wahlen.

      aber zum einen kann ich menschen verstehen (auch wenn ich diese auffassung seit 2020 nicht mehr teile, obwohl ich mich nach wie vor als klar links verortet verstehe), für die links/rechts immer noch das wichtigere gegensatzpaar ist als die frage, in welchem ausmaß man sich dieser diktatur entgegenstellt. und wenn sie nicht mit rechten mitmarschieren möchten, aber dennoch die zwangsimpfung boykottieren, dann ist es ja auch vollkommen in ordnung.

      das grundsätzliche problem ist ja jenes, dass die mainstream-medien (natürlich mit absicht) ein paar rechtsextreme, die irgendwo mitten in der demo mitmarschieren, namentlich erwähnen und dabei so tun, als würden diese personen die demos organisieren. das dient natürlich dem zweck, linke oder moderate bürgerliche vor der teilnahme abzuschrecken – was sie aber seit letztem november nicht mehr wirklich schaffen. es gibt mittlerweile genug linke, die sich durch die geplanten staatlichen zwangsübergriffe auf ihren körper gefährdeter sehen als durch rechte.

      am „lustigsten“ finde ich ja jene, die sich als angebliche „antifa“ bezeichnen und völlig jenseitig-skurrile gegendemos organisieren. also ich würde mich ja selber als links und antifa bezeichnen, aber genau deshalb gehe ich gegen zwangsimpfung, zwangsmaskierung und zwangstestung auf die straße. wer „wir impfen euch alle!“ schreit, ist für mich nicht anti-fa, sondern eindeutig pro-fa.

    5. @andi pi
      6. Januar 2022 um 15:45 Uhr
      Den letzten Absatz haben Sie sehr gut formuliert …

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