Studie zeigt: T-Zellen erkennen Omikron noch immer sehr gut

5. Januar 2022von 3.8 Minuten Lesezeit

Immer mehr Daten von verschiedenen Ländern zeigen, dass sich Omikron rasch verbreitet. Dagegen helfen auch Lockdowns rein gar nichts, wie die Niederlande gerade eindrucksvoll beweisen. Es ist auch mittlerweile eindeutig, dass Impfung nicht vor Infektionen schützt, sie fördert sie im Gegenteil noch. Das zeigen zum Beispiel die Daten aus Dänemark Israel und UK, wo noch die „vollständig immunisierten“ klar häufiger infiziert werden als Ungeimpfte. Funktionierende Abwehr durch die von Politik und Pharma missachteten T-Zellen schützt aber vor schweren Verläufen.

Von Peter F. Mayer

Forschungen der Hong Kong University of Science and Technology (HKUST) und der University of Melbourne haben ergeben, dass T-Zellen, als eine der wichtigsten Abwehrmechanismen des Körpers gegen COVID-19, eine wirksame Immunreaktion gegen Omicron hervorrufen dürften, obwohl es im Vergleich zu früheren Varianten wesentlich mehr Mutationen aufweist.

T-Zellen, die sowohl durch Impfungen als auch durch COVID-19-Infektionen gebildet werden, sind nachweislich von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, das Fortschreiten einer schweren Krankheit zu begrenzen, indem sie virusinfizierte Zellen eliminieren und andere Funktionen des Immunsystems unterstützen. Vorläufige Studien haben gezeigt, dass Omicron Antikörpern entgehen kann, die durch Impfungen oder natürliche COVID-19-Infektionen gebildet werden, was Anlass zu Besorgnis über die erhöhte Wahrscheinlichkeit von Reinfektionen und Durchbruchsfällen gibt.

In der in der Zeitschrift Viruses veröffentlichten Studie (Titel: SARS-CoV-2 T Cell Responses Elicited by COVID-19 Vaccines or Infection Are Expected to Remain Robust against Omicron) analysierte das Team mehr als 1.500 Fragmente der viralen Proteine von SARS-CoV-2, so genannte Epitope, die von T-Zellen bei genesenen COVID-19-Patienten oder nach einer Impfung erkannt werden können. Die Ergebnisse des Teams deuten darauf hin, dass Omicron wahrscheinlich nicht in der Lage ist, sich den T-Zellen zu entziehen, und ergänzen damit eine wachsende Zahl von Erkenntnissen von Forschergruppen aus der ganzen Welt, die ebenfalls die T-Zell-Reaktionen auf COVID-19 untersuchen.

„Obwohl es sich um eine vorläufige Studie handelt, halten wir dies für eine positive Nachricht. Selbst wenn Omicron oder eine andere Variante möglicherweise Antikörpern entkommen kann, ist davon auszugehen, dass eine robuste T-Zell-Antwort Schutz bietet und dazu beiträgt, schwere Erkrankungen zu verhindern“, so Prof. Matthew McKay von der Universität Melbourne, der die Studie mit geleitet hat.

Der besorgniserregendste Aspekt von Omicron ist die Häufigkeit von Mutationen in seinem Spike-Protein, das das Hauptziel der COVID-19-Impfstoffe ist.

Das Spike-Protein ermöglicht es dem Virus, sich an menschliche Zellen anzuheften und in diese einzudringen. Aktuelle Impfstoffe erzeugen neutralisierende Antikörper, die diesen Prozess blockieren sollen, doch diese Antikörper sind Berichten zufolge gar nicht mehr oer zumindest erheblich weniger wirksam gegen Omicron als gegen frühere Varianten wie Delta.

Bei der Analyse der Virusepitope des Spike-Proteins, gegen die sich T-Zellen bei geimpften oder zuvor infizierten Personen richten, ergab die Studie, dass nur 20 Prozent Mutationen aufwiesen, die bei Omicron gefunden werden. Selbst dann bedeuten diese Mutationen nicht unbedingt, dass das Virus den T-Zellen des Körpers entgehen kann.

Unter diesen T-Zell-Epitopen, die Omicron-Mutationen aufweisen, ergab unsere weitere Analyse, dass mehr als die Hälfte der Epitope für T-Zellen immer noch sichtbar sein dürften. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, dass Omicron der T-Zellen-Abwehr entgeht„, sagte der Co-Leiter der Studie, Prof. Ahmed Abdul Quadeer, Assistenzprofessor an der Fakultät für Elektronik und Computertechnik der HKUST.

Die Studie konzentrierte sich zwar auf das Spike-Protein des Virus, doch als das Team seine Analyse auf andere Virusproteine ausdehnte, stellte es fest, dass die überwältigende Mehrheit (mehr als 97 Prozent) der Nicht-Spike-T-Zell-Epitope keine Mutationen bei  Omicron aufweisen.

„Diese Ergebnisse deuten insgesamt darauf hin, dass ein Entkommen aus der Abwehr der T-Zellen sehr unwahrscheinlich ist“, sagte Prof. McKay. „Auf der Grundlage unserer Daten gehen wir davon aus, dass T-Zell-Antworten, die beispielsweise durch Impfstoffe und Auffrischungsimpfungen ausgelöst werden, weiterhin zum Schutz vor Omicron beitragen, wie dies auch bei anderen Varianten beobachtet wurde.“

Mehr Information: Syed Faraz Ahmed et al, SARS-CoV-2 T Cell Responses Elicited by COVID-19 Vaccines or Infection Are Expected to Remain Robust against Omicron, Viruses (2022). [Online demnächst hier: doi.org/10.3390/v14010079 ]

Bild: HKUSt

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Studie: T-Zellen schützen auch bei Omikron vor schweren Verläufen

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25 Kommentare

  1. Laura F. 5. Januar 2022 at 22:37Antworten

    @Peter F. Mayer – Mich würde brennend interessieren wie Sie folgenden Artikel aus Der FAZ einordnen würden: https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/corona-folgen-viren-foerdern-die-bildung-von-blutgerinnseln-17713247.html – Mal ganz davon abgesehen, dass hier einmal mehr aufgezeigt werden soll, welche fürchterlichen Folgen eine Covid-Infektion angeblich unausweichlich hat – liefert er nicht zugleich auch einen Beweis dafür, wie gefährlich eine Behandlung mit dem mRNA-Impfstoff ist? 😉

  2. Paris Saliveros 5. Januar 2022 at 16:40Antworten

    Schön ausgewählte Studie! Leider funktioniert das DOI nicht…

  3. Guido Vobig 5. Januar 2022 at 14:43Antworten

    Was man von der vierten (!) “Impfung“ wohl nicht behaupten kann:

    https://www.welt.de/wissenschaft/article236052128/Israelische-Studie-Forscherin-enttaeuscht-von-vierter-Corona-Impfung.html

    Das ist ja mal eine wirkliche Überraschung …

  4. Paul 5. Januar 2022 at 14:02Antworten

    Steve Acker
    5. Januar 2022 um 11:36 Uhr

    Und wie war das Corona bei Ihnen ? Eher heftig,oder weniger heftig?
    Gefühlt nicht heftig .Eine Woche Fieber bis 38 Grad, Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und kompletter Geruchs und Geschmacksverlust für 14 Tage.

  5. Miller 5. Januar 2022 at 12:56Antworten

    Fakt ist ist: Eindeutiger geht es nicht mehr, dass die sogenannte Impfung nicht vor Infektionen schützt. Sie feuert regelrecht und bringt uns in weitere schlimmerre Lage.

    Für das Versagen suche sich die Politik Sündenböcke und spreche von der „Pandemie der Ungeimpften“. Was wir heute wissen ist, ist es umgekehrt. Nur ihre Scheuklappen tragen sie weiter und wollen uns zum Narren halten. Dieses Verhalten führt dazu, sich selbst aufwerten und andere Menschen abwerten zu müssen. Keine schöne Strategie Politiker. Wenn Politiker sich zusammenschliessen und Angsterzählungen verbreiten, um gemeinsam gegen das „Böse Unsichtbare“ vorzugehen, wird diese In-Group für den eigenen Faschismus blind. Wie nahe sich diese am Faschismus bewegen. Dann etwa, wenn Kritiker und Ungeimpfte als „Bekloppte“ (Altbundespräsident Joachim Gauck), Gefährder oder Schädlinge gebrandmarkt werden. Typisch für die psychosozialen Mechanismen des Nationalsozialismus und die kollektiven Traumata, die nie aufgearbeitet worden sind. Ihre Unkenntnis mit schweren Folgen für die Gesellschaft.

    Viele Aussagen, die sich in Widersprüche verstricken, um das offizielle Narrativ und die angeblich hohe Wirksamkeit der „Impfung“ irgendwie aufrechtzuerhalten. Doch der Verlass auf „die Wissenschaft“ ist ein Trugschluss. Die vergangenen knapp zwei Jahre aus Medizin, Politik und Medien zeigen Meinungsschlacht in den sozialen Medien die freigelegt werden. Corona tritt im Hintergrund. Die Risiken der mRNA-Vakzine werden ignoriert. Offensichtliche Beispiele mit denen die Politik versucht, ihr Narrativ den entsprechenden Umständen anzupassen, indem sie das Framing der Medien vorgibt und mit der entsprechenden Rhetorik zu untermauern versucht – zum Beispiel durch immer neue „Killer und Mutanten“. 2021 ein Jahr geht in die Geschichte ein. Wir waren Zeuge eines faszinierenden, atemberaubenden Selbstmords der Freiheit. Wenn man die freiheitsfeindlichen Massnahmen zusammenzählt, die 2021 verabschiedet wurden, könnte man viel Zeit und einige schlaflose Nächte damit verbringen.

    Der Gesundheitspass, ein Vorläufer der zukünftigen vollständigen Überwachung. Selbstverständlich nur eingeführt im Namen des Gemeinwohls und der Gesundheit. Unvorstellbar, dass eine Elite, die sich als aufgeklärt und vernünftig bezeichnet, solches genehmigen konnte. inen permanenten Ausnahmezustand zu schaffen, in dem die Regierung über aussergewöhnliche Befugnisse verfügt. Natürlich nur zu unserem Besten.
    Für unsere Gesundheit. Ja, und morgen ist Weihnachten und Ostern auf einem Tag. Um diesen gewaltigen Umschwung zu erreichen, musste man nur Angst verbreiten. Egal, wie oft man sagt, dass Covid nur wenige Menschen tötet: Die winzige Wahrscheinlichkeit, dass man daran sterben könnte, reicht aus, um jegliche Rationalität bei Menschen zu unterdrücken, die sich für intelligent halten – und dazu legitimiert, die Welt zu beherrschen.

    Die Geschichte wird irgendwann zeigen, wem die Leichtgläubigen auf den Leim gegangen sind. Man wird die Diktatur nicht aufhalten, wenn man in seinem Sessel sitzt, auch wenn man dort den ganzen Tag herumbrüllt. Ein Blick nach China und jeder weiß was uns erwartet. Es braucht Mut, um die Realität beeinflussen zu können. Aktivismus übernehmen, um unsere grundlegenden Interessen zu verteidigen. Für Deutschlands neuen Zwerg-Regenten ist nichts ausgeschlossen, da er keine roten Linien mehr kennt.

    Auch ein Lauterbach hat kein Recht Kontaktbeschränkungen kurz- oder mittelfristig zu erteilen. Niemand kann eine Entscheidung über mein Leben treffen. Außer ich selbst. Lauterbach schlägt vor, Quarantäne zu verkürzen. Super! Was für ein Schwachsinn! Kontakbeschräkungen und verkürzte Quarantäne sind niemals kompitabel. Aber immer noch an die unbrauchbare sogenannte Impfung festhalten. Es geht aber noch dümmer. Wetten? Ja!

  6. Justos 5. Januar 2022 at 12:51Antworten

    Israels Studie zur vierten Corona-Impfdosis: Gut, aber nicht genug. „Wir sehen einen bestimmten Anstieg der Antikörper, aber der Anstieg ist nicht sehr beeindruckend“, so die Leiterin einer israelischen Studie zur Wirksamkeit einer vierten Corona-Impfung. Man sei kurz nach der vierten Impfung wieder auf demselben Antikörper-Stand wie kurz nach der dritten. Sie habe sich von einer zweiten Booster-Impfung mehr erhofft. Es könne nicht das Ziel sein, sich etwa alle vier Monate erneut gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Wir brauchen noch mehr Informationen. Versuchslabor Menschen. Die Menschen sind ihnen egal.Fakt ist: Die Infektionszahlen werden immer weiter ansteigen, weil die Verantwortlichen die Menschen weiter zur Covid19-Spritze treiben. Merken am Ende nicht das sie damit die Lage noch weiter verschlechtern. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Israel ist auf Höchststand, trotz vierter Spritze.Wir sind umzingelt vor lauter Irren!

    Auch milde beziehungsweise moderate Krankheitsverläufe mit COVID-19 gehen einer aktuellen Studie zufolge nicht folgenlos an Betroffenen vorbei. Das haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des (UKE) nachgewiesen. Demnach beeinträchtigt eine Infektion die Funktionen von Herz, Lunge und Nieren. Bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Studie wurden unter anderem ein um etwa drei Prozent reduziertes Lungenvolumen, eine durchschnittliche Abnahme der Pumpkraft des Herzens und der Nierenfunktion festgestellt. Auch für Beinvenenthrombosen gibt es demnach gehäufte Anzeichen.
    Die Erkenntnis, dass selbst ein milder Krankheitsverlauf mittelfristig zur Schädigung diverser Organe führen kann, hat höchste Bedeutsamkeit gerade auch im Hinblick auf die aktuelle Omikron-Variante, die mehrheitlich mit milderen Symptomen einherzugehen scheint, erklärt Wissenschaftlicher Studienzentrumsleiter und Kardiologe im Universitären Herz- und Gefäßzentrum.

  7. Paul 5. Januar 2022 at 10:47Antworten

    Fritz Madersbacher
    5. Januar 2022 um 10:21 Uhr

    Ihre Antwort ist nicht wirklich konstruktiv.

    Es sollte uns doch freuen wenn es so wäre wie die Studien zeigen.
    Ist es nicht auch ihr Ziel dass die Sache so schnell wie möglich zu Ende geht.
    Diese Studie und die Studie aus Südafrika geben dazu brechtigte Hoffnung
    Geben sie den „Biotechnologen“ nicht die Chance dazuzulernen.

    Der Text stammt aus der Studie und nicht von mir.
    Ich habe dazu nur Fragen gestellt.

    • Fritz Madersbacher 5. Januar 2022 at 11:08Antworten

      @Paul
      5. Januar 2022 um 10:47 Uhr
      „Der Text stammt aus der Studie und nicht von mir. Ich habe dazu nur Fragen gestellt.“ Das ist zweifellos legitim, wie auch die Anerkennung jeden Dazulernens, von wem auch immer. Auch ich freue mich darüber, bin höchstens etwas indigniert, wie lange das dauert, wieviele Schäden angerichtet bzw. hingenommen/ignoriert wurden, und ich bin auch – noch – etwas skeptisch, dass – ohne Nachhilfe durch die rebellierenden Menschen – die richtigen Schlüsse aus den neuen Erkenntnissen gezogen werden …

  8. Paul 5. Januar 2022 at 10:33Antworten

    @ Michael R
    @ Jens Tiefenschneider

    Das mit der Blutgruppe Null kann ich nicht bestätigen. Die hab ich auch.Covid 19 hat mich aber trozdem erwischt.
    Was schon stimmt ist das ich ganz selten unter Erkältungskrankheiten leide. Schnupfen und Halsschmerzen sind für mich Fremdwörter.

    • Steve Acker 5. Januar 2022 at 11:36Antworten

      Und wie war das Corona bei Ihnen ? Eher heftig,oder weniger heftig?

      Kekule hat mal gesagt, dass man bei Blutgruppe 0 eher vor schweren Verlauf geschützt ist.

      Sogar in der AOK (deutsche gesetzl krankenversicherung) Zeitschrift, stand mal was dass Blutgruppe 0 weniger gefährdet sei.

  9. Britta Becker 5. Januar 2022 at 10:26Antworten

    „Auf der Grundlage unserer Daten gehen wir davon aus, dass T-Zell-Antworten, die beispielsweise durch Impfstoffe und Auffrischungsimpfungen ausgelöst werden, weiterhin zum Schutz vor Omicron beitragen, wie dies auch bei anderen Varianten beobachtet wurde.“
    Ich meine, einmal in einem anderen Beitrag (finde die Quelle leider nicht mehr) gelesen zu haben, dass durch die mRNA-Impfstoffe scheinbar keine nennenswerte T-Zellenbildubg ausgelöst wird und der Impfschutz nur auf den speziell gebildeten Antikörpern basiert. Dort wurde geschlussfolgert, dass lediglich die natürliche Immunantwort einen umfassenden Variantenschutz bietet.
    Das widerspricht sich mit den Schlussfolgerungen der o. g. Studie. Zudem frage ich mich, woher man wissen kann, ob es T-Zellen von der mRNA-Injektion sind oder ob diese schon vorher aufgrund vergangener Infektionen gebildet wurden.

    Weiss jemand Näheres, wie es sich mit den T-Zellen und der mRNA-Injektion tatsächlich verhält?

  10. ga 5. Januar 2022 at 10:16Antworten

    Sorry, ein Fehler: es ist umgekehrt: 30 % Geimpfte, 70 % Ungeimpfte. Und so ist’s eben auch in den Spitälern.

  11. Jens Tiefschneider 5. Januar 2022 at 9:21Antworten

    Habe einen interessanten Versuch hinter mir, den Test auf T-Zellen-Immunität. Hintergrund war, dass ich seit 6 Jahren nicht mehr erkältet bin, zur Freude meiner selbst und meines Arbeitgebers, der mich jetzt wegen meines unsolidarischen Impf-Status‘ nicht mehr ins Haus lässt und stattdessen Corona-Parties unter 2G-Bedingungen feiert. Das Ergebnis aus dem Labor überraschte mich: Alle Werte glatte null. Also, nicht null-komma-irgendwas, nein NULL! Ich rief dann die untersuchende Ärztin an und fragte, woher ich dann meine gute Immunität habe, denn auch 20/21 war ich kerngesund, nicht mal ein Kratzen m Hals? Die Antwort überraschte mich. Blutgruppe 0. Wir Nuller, sagte sie, haben ein sehr starkes Immunsystem. Warum wurde im Zusammenhang mit Corona nie die Blutgruppenfrage ins Spiel gebracht? Wenn Blutgruppe Null eine so gute Immunität liefert, dass selbst Omikron in Depressionen verfällt, dann müssten doch alle „Nuller“ mindestens von dem Impfwahnsinn ausgenommen sein, eigentlich von allen Maßnahmen?

    • Michael R 5. Januar 2022 at 10:16Antworten

      @ Jens Tiefschneider: Das mit Blutgruppe 0 kann ich bestätigen. Meine Frau hat auch Blutgruppe 0 und wir haben uns auch gewundert, warum sie nicht krank wird. Mich hat es schon ganz am Anfang erwischt, im März 2020. Meine Frau hat sich aber nicht an mir angesteckt, sondern blieb die ganze Zeit bis heute völlig unbeeindruckt. Mitte letzten Jahres las meine Frau dann in einem Artikel von der besonderen Schutzwirkung bei Blutgruppe 0. Ihr Kommentar bestätigt das jetzt nochmal.

    • Steve Acker 5. Januar 2022 at 10:55Antworten

      Interessanter Punkt , ja. Das stand sogar in einer Zeitschrift der AOK.
      Kekule hat auch mal bestätigt, dass Blutgruppe 0 weniger gefährdet ist, er sagte dass betreffe aber nur schwere Verläufe.

      Warum keine Ausnahmen für blutgruppe 0 gemacht wird ? Das würde der politischen Agenda widersprechen.
      Die Politik will die Menschen an die Spritze bringen, es geht ihr nicht darum die Gesundheit der Menschen zu schützen oder zu fördern.
      Sieht man aktuell. Die Länder mit den höchsten Impfquoten ,die noch vor Wochen so gelobt wurden, wiel sie das so toll gemacht hatten, haben jetzt extreme Corona-Zahlen: Portugal, Spanien, Italien, Frankrech, Irland,-Dänemark…
      Und was macht die Politik: will die Ungeimpften noch mehr jagen.

      Blutgruppe 0 macht übrigens ca 40% der Bevölkerung aus.

      Es gibt ja viele Beispiele von Leuten die engen Kontakt zu Infizierten hatten, und trotzdem kein Corona bekamen, und auch im gegenzug Leute die total aufpassten, sich isoliierten, aber doch corona bekamen.

    • Kora 5. Januar 2022 at 14:07Antworten

      Interessant. Auch ich habe einen T-Zell-test machen lassen mit dem Ergebnis „nicht nachgewiesen“ (leider bekommt man hier in Schweden kein detailliertes Ergebnis). Ich bin sehr selten erkältet und wenn, ist es mild und dauert nicht an. Ich hatte mir vorgestellt, aufgrund der hier nicht verfolgten Lockdown- und Maskenstrategie sicherlich in Kontakt mit SARS-CoV2 gekommen zu sein, aber das hat sich nicht erwiesen, wenn ich dem Test vertraue,. Ich habe aber Blutgruppe B. Vorhandene Immunität und Abwehrkraft sind offensichtlich durch Tests nicht so klar zu bestimmen.

  12. Octavian Vlad 5. Januar 2022 at 8:42Antworten

    Hallo Zusammen,

    Ich finde keine Daten bezüglich wie Ungeimpfte die bis jetzt kein CoVid hatten, also nicht genesen, mit Omikron umgehen sollen. Ich vermute sie werden sterben. Oder doch nicht?
    Anderseits, die Menschen die hier ihre Meinung äußern sind geimpft oder nicht? Damit wir wissen wem wir zuhören. Nicht dass man Wasser predigt und Wein trinkt.
    Nun, es sind Menschen die zu der Kategorie nicht geimpft und nicht genesen gehören. Was erwartet sie im Kontakt mit Delta oder jetzt Omikron? Denn sie werden mit 90% Wahrscheinlichkeit Omikron diesen Winter kriegen? Welche Medikamente sollen sie Zuhause haben und wie kriegt man diese?

    Wäre schön wenn man auch konkret schreibt. Nicht nur Statistiken analysieren. Das tut sie andere Seite auch und kommt zu anderen Schlussfolgerungen.

    LG

    • Fritz Madersbacher 5. Januar 2022 at 21:56Antworten

      @Octavian Vlad
      5. Januar 2022 um 8:42 Uhr
      „Ich vermute sie werden sterben. Oder doch nicht? … Was erwartet sie im Kontakt mit Delta oder jetzt Omikron? Denn sie werden mit 90% Wahrscheinlichkeit Omikron diesen Winter kriegen? Welche Medikamente sollen sie Zuhause haben und wie kriegt man diese?“
      Ich bin „ungeimpft“ und weiss nicht, ob ich mit irgendeiner Variante des schrecklichen Virus Kontakt gehabt habe. Bemerkt hätte ich es nicht, und es interessiert mich auch nicht besonders. Mich interessiert auch nicht, ob meine Mitmenschen, mit denen ich zu tun habe, „PCR-positiv“ oder gar „infektiös“ sind, ich betrachte sie nicht als Gefahr, sondern als Bereicherung. Ob ich wegen dieser „Unvorsichtigkeit“ (tatsächlich bin ich natürlich vorsichtig mit Mass und Ziel, ohne irgendwelche Angst) sterben muss oder nicht, weiss ich nicht und es interessiert mich auch nicht (siehe oben). Aus Angst gestorben ist auch tot, wie der Volksmund einmal sagte (heute anscheinend nicht mehr). Ich glaube, wir brauchen wieder ein bisschen mehr Selbstvertrauen bzw. Vertrauen in unsere Selbstheilungskräfte, bei Bedarf könnten wir dem nachhelfen durch eine einigermaßen vernünftige Lebensweise mit gewissen präventiven Gewohnheiten. Mir ist bewusst, ich spreche hier nicht für Menschen, die aus bestimmten Gründen vorsichtiger zu Werk gehen müssen …

    • Monika 9. Januar 2022 at 13:44Antworten

      das Buch Angst vor Corona? was man bei Covid-19 selber tun kann dies der Titel des Buches von Uwe Friedrich

  13. Paul 5. Januar 2022 at 6:57Antworten

    „Diese Ergebnisse deuten insgesamt darauf hin, dass ein Entkommen aus der Abwehr der T-Zellen sehr unwahrscheinlich ist“, sagte Prof. McKay. „Auf der Grundlage unserer Daten gehen wir davon aus, dass T-Zell-Antworten, die beispielsweise durch Impfstoffe und Auffrischungsimpfungen ausgelöst werden, weiterhin zum Schutz vor Omicron beitragen, wie dies auch bei anderen Varianten beobachtet wurde.“

    Bedeutet dies nun das sich T Zellen sowohl bei Genesenen als auch bei Geimpften bilden?

    „T-Zellen, die sowohl durch Impfungen als auch durch COVID-19-Infektionen gebildet werden, sind nachweislich von entscheidender Bedeutung, wenn es darum geht, das Fortschreiten einer schweren Krankheit zu begrenzen, indem sie virusinfizierte Zellen eliminieren und andere Funktionen des Immunsystems unterstützen.“

    Es gibt noch eine Studie aus Südafrika die zu dem gleichem Schluß kommt

    Im Umkehrschluß würde es bedeuten dass nur mehr Ungeimpfte die nie im Kontakt mit Covid 19 waren ein höheres Risiko haben ein schweren Verlauf zu erleiden.

    Wenn das die Regierung mitbekommt ist klar wo die Reise hingeht.

    • ga 5. Januar 2022 at 9:48Antworten

      Beides sind, soweit ich weiß, in vitro Studien, also nur bedingt auf die komplexe klinische in vivo Situation anzuwenden. Klinische real world Daten gibt’s dazu aber schon aus Südafrika: die Hospitalisierungsraten (ie. der Anteil der schwereren Verläufe) entsprechen so ziemlich genau der Durchimpfungsrate in SA (also ca. 30 % Ungeimpfte, der Rest Geimpfte), das bedeutet: der Impfstatus scheint keinen wesentlichen Unterschied zu machen bezüglich der Notwendigkeit, stationär aufgenommen zu werden. Worüber ich noch keine Daten gesehen habe, ist bezüglich Sterberate, aber das wird wohl auch bald aus SA kommen.

    • Fritz Madersbacher 5. Januar 2022 at 10:21Antworten

      @Paul
      5. Januar 2022 um 6:57 Uhr
      Plötzlich gibt es „T-Zell-Antworten, die beispielsweise durch Impfstoffe und Auffrischungsimpfungen ausgelöst werden“ – bisher war immer nur von Antikörpern die Rede. Versuchen unsere Biotechnologen jetzt, ihr fragmentarisches Halbwissen über das menschliche Immunsystem zu erweitern (zumindest vorgeblich) – gezwungen durch die vielen Untersuchungen über die menschliche Immunabwehr gegen Atemwegsviren?

    • maien56 5. Januar 2022 at 11:28Antworten

      Ich bin zwar keine Wissenschaftlerin, aber ich glaube es war ein Fehler die Nichtgeimpften nicht mit zu untersuchen. Denn die T-Zellen sind unspezifischer als die Antikörper. Auch die Ungeimpften haben eine Kreuzimmunität gegenüber den Virusvarianten, da sie in der Vergangenheit mit vollständigen Coronavren in Berührung gekommen sind. Es gibt soweit ich weiß serologische Untersuchungen mit Blutproben vor 2019. die also vor dem Einsetzen der Impfungen genommen wurden, die zeigen, dass T-Zellen die SARS-CoV-2 Viren bekämpfen. Meiner Meinung nach fehlt ein „Nullwert“, der angibt wie viele aktive T-Zellen ein Ungeimpfter hat um die Wirkung der Impfung zu beurteilen.

    • Peter 5. Januar 2022 at 11:46Antworten

      @Paul: Ich glaube, es geht mehr darum, den Fokus zu verlagern von den Antikörpern auf die komplexeren und wichtigeren T-Zellen (welche u.a. auch Antikörper produzieren helfen). Wenn man die T-Zellen Aktivität überprüft oder fördert, zB mit Vitamin D, kann man sich die riskante Erzeugung von Antikörpern sparen, zumal diese sehr einseitig und kurzlebig sind. Eine Impfung kann daher im Einzelfall angebracht sein, bei immungeschwächten Personen, eine Massenimpfung macht aber nicht so viel Sinn…so in etwa hätte ich das verstanden..

    • Suavek 5. Januar 2022 at 14:56Antworten

      Sucharit Bhakdi, Mike Yeadon u.a. meinen es wohl VÖLLIG UMGEKEHRT : Von wegen bessere T-Zell-Antworten ! Die Impfstoffe gegen Covid-19 schädigen unsere T-Zellen, also das Immunsystem ! Das erklärt, warum es in stark durchgeimpften Ländern mehr Krankheitsfälle gibt. Hier die übersetzte Teilaussage vom Mike Yeadon :“…Wir wussten von Autoimmunangriffen auf das eigene Gewebe, das Spike-Protein exprimiert, auf das unsere Killer-Lymphozyten vorbereitet waren, wie z. B. Myokarditis. Neu ist jedoch die Erkenntnis, dass auch Lymphknotenzellen von den genbasierten Agenzien befallen werden und sie für die Autozerstörung markieren.
      Wenn man diesen Teil des Immunsystems, den wir salopp als „Immunüberwachung“ bezeichnen, zerstört, explodieren alle möglichen fiesen, latenten Infektionen durch Viren und auch Bakterien unkontrolliert. (…). Und obendrein hört die tägliche zufällige Produktion von Krebszellen auf, die normalerweise von der Immunüberwachung rasch vernichtet werden, bevor sie sich teilen können. Raten Sie mal, was dann passiert?“. WIE KANN MAN BLOß IMMER NOCH DIE WIRKUNG DIESER IMPFSTOFFE LOBEN ? Die erschreckende Gesamtwirkung zählt, nicht nur die Wirkung im Bezug bloß auf Covid, auf die messbaren Teilaspekte oder Anzahl der Antikörper ect. Auf Grund solcher „positiven“ Teilaspekte kann auch ein Gift eine Zulassung als wirksames Medikament bekommen…! Hier geht es ja nicht um irgendein… Warentest !

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