
Der schleichende Umbau: Wie die EU die letzte Souveränität ihrer Bürger kassiert
Die EU entscheidet diese Woche über das Ende der Freiheit: Programmierbarer Digital-Euro, Massendaten-Teilung, Arbeit an einem EU-Superstaat und Abschaffung der Abgeordneten-Immunität.
Diese Woche passiert in Brüssel eine der weitreichendsten Entscheidungsrunden der letzten Jahre. Die EU-Kommission und die Institutionen pushen gleich mehrere Maßnahmen, die zusammen das Fundament einer totalen Überwachungs- und Kontrollgesellschaft legen: das programmierbare Digital-Euro, die Zwangs-Teilung von Bürgerdaten mit Dritten und die Abschaffung der Immunität für EU-Abgeordnete, die die EU kritisieren. Während die Bürger noch über Energiepreise und Krieg im Nahen Osten diskutieren, wird hinter verschlossenen Türen die finale Schraube am Überwachungsstaat angezogen. Unter dem Deckmantel des „Fortschritts“ und der „Effizienz“ werden damit die Grundfesten unserer Freiheit weiter abgetragen.
Der digitale Euro: Geld als Kontrollinstrument
Die EU treibt das CBDC (Central Bank Digital Currency) mit Hochdruck voran. Das ist das wohl gefährlichste Projekt auf der Agenda in Brüssel. Was uns als benutzerfreundliche Innovation verkauft wird, ist bei genauerer Betrachtung nichts anderes als programmierbares Geld. Es geht nicht mehr um den bloßen Austausch von Werten, sondern um die totale Überwachbarkeit und Steuerbarkeit jedes einzelnen Konsumaktes.
Wenn Geld programmierbar wird, wird es zum Instrument der Verhaltenssteuerung. Die Zentralbanken und die EU-Kommission können damit festlegen, wofür, wann und wie viel Geld ausgegeben werden darf. Es ist der Abschied vom anonymen Bargeld und der Einzug der totalen Transparenz gegenüber dem Staat.
Ablaufdatum für „nicht-klimafreundliche“ Ausgaben? Sperrung bei „falschem“ Verhalten? Alles technisch möglich. Die offizielle Begründung lautet „Modernisierung des Zahlungsverkehrs“. Die reale Folge: totale Kontrolle über das individuelle Konsumverhalten.
Daten-Ausverkauf: Der gläserne Bürger
Parallel dazu wird die nächste Stufe der Datenausbeutung gezündet. Pläne, die privaten Daten der Bürger massenhaft mit Drittparteien zu teilen, rücken in greifbare Nähe. Unter dem Vorwand der Datennutzung für „höhere Zwecke“ wird der Schutz der Privatsphäre endgültig zu einer historisch-nostalgischen Angelegenheit.
Es ist der gläserne Bürger, der hier im großen Stil produziert wird, um eine Gesellschaft zu schaffen, in der das Individuum für die Machtstrukturen in Brüssel durchschaubar und damit kalkulierbar wird.
Der polnische Europaabgeordnete und Konföderations-Politiker Paweł Usiądek hat auf X scharfe Kritik geübt. Die Kommission will Google per Digital Markets Act (DMA) zwingen, täglich riesige Mengen von Suchdaten europäischer Bürger über API an Dritte weiterzugeben: jedes Suchwort, jede Autovervollständigung, jedes Klicken, jedes Scrollen, Gerät, Sprache, ungefährer Standort – die komplette Chronologie. Angeblich „anonymisiert“. In Wahrheit ein Goldgrube für Profiling, Phishing, Erpressung und staatliche wie private Überwachung. Die Konsultation endet bereits am 1. Mai 2026.
Superstaat EU
Laut Euractiv haben die Leiter der drei europäischen Institutionen heimlich auf Zypern einen geheimen Plan genehmigt, um die nationalen Souveränitäten abzuschaffen und die Schaffung eines Super-Föderalstaats zu beschleunigen. Offenkundiges Ziel: die „renitenten“ Länder zu zwingen, ihre „nationalen Kampfparolen“ zugunsten einer „größeren wirtschaftlichen Macht der Union“ aufzugeben.
Zu den Hauptmaßnahmen gehören: noch mehr Befugnisse nach Brüssel zu verlagern, insbesondere im Bereich der Union der Kapitalmärkte, um direkt in die Ersparnisse der Europäer zugreifen zu können.
Das ist die klare Strategie der EU: Krisen (Energie, Krieg, Schulden, Einwanderung…) am Leben zu erhalten und zu verschärfen, um immer mehr Zentralisierung und Autorität zu rechtfertigen.
Sie wollen keine Union von Nationen mehr, sie wollen einen einzigen Staat, ohne Volk und echte Demokratie.
Maulkorb für die Opposition: Immunität vor dem Aus
Doch damit nicht genug: Die EU-Bürokratie geht nun offensiv gegen die letzten verbliebenen Stimmen der Vernunft in ihren eigenen Reihen vor. Die Pläne, die Immunität von Europaabgeordneten aufzuheben, die den Kurs der EU kritisieren, sind ein direkter Angriff auf die parlamentarische Demokratie.
Wer das System kritisiert, soll mundtot gemacht werden. Die Immunität war einst dafür gedacht, Abgeordnete vor politischer Verfolgung zu schützen. Wenn nun diese Schutzschilde fallen, weil jemand die „falsche“ Meinung vertritt, ist das ein unmissverständliches Signal: Abweichler werden gejagt. Die Freiheit des Wortes wird innerhalb der Institutionen selbst in die Illegalität gedrängt.
Fazit: Das Ende der Freiheit?
Die polnische Abgeordnete Ewa Zajączkowska-Hernik hat zudem schwere Vorwürfe gegen die Kommission wegen des Mercosur-Deals erhoben – wieder ein Beispiel, wie in Brüssel im Stillen Fakten geschaffen werden. Das Zusammenspiel ist perfide: Mit dem programmierbaren Digital-Euro kontrolliert man das Geld, mit der Zwangs-Daten-Teilung das Verhalten und mit der Entimmunisierung die letzten kritischen Stimmen im Parlament. Die EU verwandelt sich von einer „Union der Völker“ in einen zentralistischen Überwachungsappar at. Anonymität, Privatsphäre und echte Opposition werden systematisch eliminiert.Die Bürger Europas werden nicht gefragt. Die Entscheidungen fallen in nicht-öffentlichen Sitzungen oder hinter „Konsultationen“, die niemand liest. Wer noch glaubt, die EU diene dem Frieden und Wohlstand, sollte spätestens jetzt aufwachen.
Was wir diese Woche in Brüssel beobachten, ist kein demokratischer Prozess. Es ist die Implementierung eines technokratischen Überwachungsstaates, der sich über die Souveränität der Nationalstaaten und vor allem des Einzelnen hinwegsetzt.
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Das Trickreiche an dem Superstaat EU ist, dass die meisten Bürger diese Gefahr nicht erkennen! Sie kommt schleichend im Hintergrund und wird begleitet von vielen Ablenkungen wie Krieg, Energiekrisen, Arbeitslosigkeit, Migrantenströmen, Industrieabwanderung und falschen Pandemien! Außerdem finden die meisten Bürger digitales Zahlen praktisch und so wird der digitale Euro auch verkauft. Er ist wie ein trojanisches Pferd und wird die Bürger am Ende völlig überraschen!
Die einzige Hoffnung ist, dass die Unzufriedenheit mit der EU im Zuge der Energiewende, Energiekrise und den irre hohen Ausgaben der EU, die Menschen schnell genug wachrüttelt, so dass die Proteste gegen den Superstaat schnell genug losgehen, bevor es kein Zurück mehr gibt! Solange wir noch Bargeld haben, besteht noch Hoffnung!
Und was tun die meisten „Staatschefs“?? Applaudieren….abnicken…freuen. Irgendwas schaut monetär für jeden Politkasperl heraus – Rest egal.