T-Zellen können Corona-Infektion unterbinden vor Entstehung von PCR- oder Antikörper-Positivität

Ein starkes Immunsystem ist in der Lage blitzschnell zu reagieren und Viren zu vernichten, bevor diese Schaden anrichten können. Bei SARS-CoV-2 passiert das offenbar relativ häufig. Das wurde neuerlich von einem britischen Forscherteam nachgewiesen.

Eine Studie die gerade in Nature veröffentlicht wurde und bereits begutachtet ist, zeigt, dass Personen, die wahrscheinlich dem hochinfektiösen SARS-CoV-2 ausgesetzt sind, nicht unbedingt eine PCR- oder Antikörper-Positivität entwickeln. T-Zellen können zur schnellen Beseitigung von SARS-CoV-2 und anderen Coronavirus-Infektionen beitragen.

Eine schwedische Studie, die in der Zeitschrift Cell im August 2020 veröffentlicht worden war, zeigte bereits, dass exponierte Familienmitglieder keinerlei Anzeichen einer Infektion zeigten und nur eine Immunabwehr mittels spezifischer T-Zellen entwickelt hatten. Die Professorin Soo Aleman von der Karolinska Universität, die auch die Nobelpreise vergibt, erklärte schon vor mehr als einem Jahr: „Eine interessante Beobachtung war, dass nicht nur Personen mit nachgewiesenem COVID-19 eine T-Zell-Immunität zeigten, sondern auch viele ihrer exponierten asymptomatischen Familienmitglieder.“

Die Studie fand auch heraus, dass etwa doppelt so viele gesunde Blutspender, über Gedächtnis-T-Zellen verfügen ohne aber nachweisbarer Antikörper zu haben.

Die britischen Forscher vermuten nun, dass sich bereits vorhandene T-Zell-Gedächtnisreaktionen mit Kreuzschutzpotenzial gegen SARS-CoV-2 ausbreiten würden, um eine rasche Viruskontrolle zu erreichen und eine Infektion abzubrechen. Es wurden SARS-CoV-2-reaktive T-Zellen in einer Kohorte intensiv überwachter Mitarbeiter des Gesundheitswesens gemessen, die bei PCR-Tests und Tests auf Antikörper wiederholt negativ blieben.

16 Wochen nach Beginn der Untersuchung verfügten diese Personen über Gedächtnis-T-Zellen, die stärker und multispezifischer waren als die einer nicht exponierten Kohorte vor der Pandemie. Diese richteten sich häufiger gegen  eine Zwischenstufe im Infektionsprozess  als die Reaktionen, die nach einer nachweisbaren Infektion beobachtet wurden.

Die Annahme, dass Probanden mit den stärksten spezifischen T-Zellen eine rasch abgebrochene Infektion hatten, wurde durch einen geringen Anstieg eines Merkmals des Frühstadiums einer Infektion unterstützt.

Es wurde gezeigt, dass die Region eine sehr ähnliche Sequenz bei humanen saisonalen Coronaviren (HCoV) aufweist und von T-Zellen aus den präpandemischen Kohorten in Großbritannien und Singapur sowie von den jetzt untersuchten Probanden bevorzugt angegriffen wird. Bei den Probanden ohne Antikörpern wurden T-Zellen identifiziert, die in der Lage sind, HCoV-Varianten kreuzweise zu erkennen. Längsschnittproben zeigten, dass bereits vorhandene spezifische T-Zellen sich nach einer SARS-CoV-2-Exposition bei der Ausbildung von Gedächtniszellen vermehrten und differenzierten.

Schlussfolgerungen

Die Studie zeigt also neuerlich auf, dass die natürliche Immunität mit T-Zellen sehr stark und rasch reagiert. Es bilden sich auch sehr rasch Gedächtnis-T-Zellen aus, die lang anhaltende Immunität garantieren. Die hohe Kreuzreaktivität gegenüber verschiedenen Coronaviren zeigt auch, dass SARS-CoV-2 weder besonders neuartig noch einzigartig ist. Und es zeigt sich auch wieder, dass wer eine starke T-Zellabwehr hat, sich nicht einmal richtig infizieren wird und auch keine Antikörper benötigt. Das alles ist seit eineinhalb Jahren wohlbekannt, wird aber von Politikern, deren Beratern, der Pharmaindustrie und den Massenmedien hartnäckig ignoriert.

Würde sich das Pandemie-Management von Politik, Behörden und Experten an den wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren, müsste längst ein Nachweis von spezifischen T-Zellen als das beste Merkmal von Immunität anerkennt werden – und zwar dauerhaft da nicht so schnell verschwindend wie vom Spiking und selbst bei richtigen Impfstoffen wie Valneva, Sinopharm oder CoronaVac.

Schon gar nicht ist einzusehen, warum sich jemand mit einem so starken Immunsystem, das Infektionen schon im Keim erstickt, sich der Gefahr eines medizinischen Eingriffs aussetzen soll, bei dem häufig gefährliche Nebenwirkungen auftreten.

Bild von Niek Verlaan auf Pixabay

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Überblick über Studien zu natürlicher Immunität und T-Zellen als wesentlichen Faktor

Immunität gegen Coronaviren auch bei asymptomatischen Personen

Dauerhafte T-Zellen-Immunität nach symptomlosen oder milden Corona Infektionen bestätigt

Daten der Statistik in Großbritannien zeigen Re-Infektionsrisiko von 0,004 Prozent für Genesene

39 Kommentare zu „T-Zellen können Corona-Infektion unterbinden vor Entstehung von PCR- oder Antikörper-Positivität

  1. Sehr schön zu hören, bringt mir aber bei der Gemeinde Wien nichts!
    Wird nicht anerkannt und ab 15.11.2021 können wir nur mehr arbeiten gehen mit einem negativen PCR Test. Ich teste täglich und mindestens 2 mal pro Woche kommt von dem in den BV den Magistrat den Test Boxen wo die PCR Tests abgegeben werden entweder das Ergebnis am Ende des Arbeitstag oder überhaupt nicht. So als ob ich keines abgegeben hätte.
    Ab 15.11.2021 werden wir unbezahlt nach Hause geschickt. Oder der Spruch geht alle impfen!

    1. Wo bleibt der Österreichische VfGH!

      Was für eine Bedeutung hat der Nürnberger Kodex im Jahr 2021!

  2. Wie können spezifische T-Zellen nachgewiesen werden?
    Gibt es einen Test mit dem sich feststellen lässt, ob ich spezifische T-Zellen Immunität habe bzw. ob diese bereits aktiviert wurde?
    Wenn ja, wo und wie kann dieser Test durchgeführt werden?

    1. Herr Hinterbacher, einige Labore bieten das an. Es gibt auch eine Webseite „Bin ich schon immun“.
      Hat bei mir leider nichts gebracht. Viel Kosten für nichts. Schätzungsweise 30 – 40 % der Menschen haben diese Immunität oder eine Kreuzimmunität.

      Ich kenne aber jemanden, dessen T-Zellen-Test positiv war und der wenig später trotzdem schwer erkrankte an Covid-19.

    2. @mamalina

      Oh das ist ja interessant! Also trotz positiver T-Zellen schwer an Covid erkrankt, also mit Krankenhausaufenthalt? Es wird immer skuriler…

      LG Anna

    3. Anna, fast. Er wollte nicht in die Klinik wg. der Beatmung, die in Dtl. aus Profitgründen länger als benötigt betrieben wird. Er dachte aber er würde das nicht überleben, hatte dann aber doch Glück. Ich hoffe für ihn, dass er nun gute Antikörper und T-Zellen gebildet hat.
      Er ist Zahnarzt und hat sich nicht impfen lassen, weil er dachte, er sei geschützt. Als Zahnarzt ist er aber stets nah an Nase und Mund von Menschen.

  3. @Off Topic, aber schön:

    „Der Heilige Markus ist der Schutzpatron der Stadt Venedig. Doch spätestens seit Beginn der Pandemie scheint er es auch vom Freistaat Bayern zu sein. Als solcher inszeniert sich zumindest Ministerpräsident Markus Söder, wenn es um sein Corona-Management geht.

    Die Parallelen zum Apostel sind dabei kaum von der Hand zu weisen: Da ist zum Beispiel der Löwe, der sowohl in geflügelter Version das Symbol des Heiligen ist und auf der anderen Seite im Wappen des Freistaates abgebildet ist. Außerdem wird der Heilige Markus zur Hilfe gerufen, wenn er Krankheit – zumindest Krätze – beseitigen soll, was sich im Rahmen politischer Möglichkeiten auch auf den bayerischen Ministerpräsidenten übertragen lässt. Doch im Unterschied zu seinem heiligen Namensvetter vollbringt Söder mit seiner Pandemie-Politik keine Wunder.“
    (Quelle Focus)

    Wirklich nett ist der Bezug zur Krätze, was uns eigentlich direkt zu Ivermectin führt 🙂

    1. Köstlich! Danke für das Focus Zitat. Maggus sollte unbedingt (schein-)heilig gesprochen werden. Leider ist er evangelisch.

  4. Besorgte Kommentare um die Berufliche Existenz bei nicht Folgeleistung der Anweisung. Jenen Menschen möchte ich folgendes mitteilen: Geimpft (gespiked), oder ungeimpft, PCR-getestet, oder nicht, Maske oder keine – es wird in Zukunft völlig irrelevant sein ob sie zu der einen, oder zu der anderen Gruppe zählen, denn da wo die Reise eigentlich hingeht, da gibt es für diese Gruppen (uns Menschen) keine Freiheit mehr. Ihre Rechte werden ihnen genommen, ihre Freiheit wird ihnen genommen, ihr Vermögen (Bargeld) wird ihnen genommen, ihr Besitz wird ihnen genommen. Wir alle werden in einer Welt aufwachen, in welcher wir nur noch verwaltet werden, wie die netten kleinen Devices in welche wir alle viel zu viel und zu lange hineinglotzen.

    Die Entscheidung ist eine harte, jedoch wird niemand ihnen diese abnehmen können. Sie können sich entscheiden Tor A zu nehmen, und bis an ihr Lebensende in Unfreiheit zu leben (wie lange auch immer das sein wird), oder sie entscheiden sich für Tor B, verlieren ihre Berufliche Existenz, schwimmen gegen den Strom, aber letztendlich setzten sie ein Zeichen gegen Tyrannei und Unterdrückung.
    Wenn unrecht zu Recht wird, wird widerstand zur Pflicht – eines jeden einzelnen von uns! Es wird kein Messias kommen von extern der uns rettet, wir selbst haben es in der Hand, wir sind der Messias.

  5. Sorry, habe zu schnell geschrieben, die Information wurde ja schon gegeben. Siehe „So kommt man zu einem T-Zellen Test zur Bestimmung der Immunität“ vom 3.2.2021; Jedenfalls Danke!

  6. „Ein starkes Immunsystem ist in der Lage blitzschnell zu reagieren und Viren zu vernichten, bevor diese Schaden anrichten können. Bei SARS-CoV-2 passiert das offenbar relativ häufig.“

    Was ist relativ häufig? Bei Kindern? Das mag sein.

    Aktuell Erfahrungen aus dem Leben zeigen mir, dass nahezu ALLE Menschen in meinem Umfeld, die sich mittlerweile mit Corona infiziert haben (Delta-Variante) und die glaubten, sie hätten ein starkes Immunsystem, damit falsch lagen, ich höre nur noch von heftigen Verläufen und Symptomen. Diese Menschen sind ungeimpft und zwischen 40 und 55 Jahre alt. Ein aktueller Fall dazu erreichte mich gerade erst heute wieder. Leider sind das keine Einzelfälle, sondern das kommt sehr gehäuft vor. Auch wenn das hier in diesem Block jetzt sicher nicht gut ankommt, aber es die Wahrheit, es passiert tatsächlich. Ich persönlich kenne nur 2 Menschen, die ungeimpft nur leicht erkrankt waren, und das war schon in 2020.
    Ich werde deshalb nicht zum Befürworter der Genexperimente, aber diese scheinen zumindest temporär die Schwere einer Erkrankung zu reduzieren. Die Nebenwirkungen und Spätfolgen sind ein anderes Thema und wurden hier schon zur Genüge analysiert.

    Ich finde die Gesamtsituation einfach erschreckend…

    1. Ist doch egal was gut ankommt oder nicht. Ich denke, dass die meisten Menschen hier in diesem Block einfach nur an der WAHRHEIT interessiert sind!

    2. Eine klassische sog. „anekdotische Evidenz“ ebenb in jeder Hinsicht leider nicht greifbar und damit keine Grundlage.

    3. Mir als ungeimpften Rentner fehlt seit fast 1,5 Jahren jede Gelegenheit, mich neu(!) zu infizieren (ich hatte März 2020 das „Vergnügen“): Zum einen durch 2G/3G, zum anderen dadurch, dass ich selbst größere Ansammlungen vermeide, wo es nur geht. Meine geimpften Freunde treffe ich auch nicht mehr, weil sie Angst haben, sich an mir zu infizieren bzw. verlangt haben, mich ebenfalls impfen zu lassen. Also: Wo sollte ich mich infizieren? Beim Mountainbiken oder Wandern? Wohl kaum.

    4. Ok, liebe Mammalina, analog zu Ihren, hier nun meine völlig unrelevanten persönlichen Erfahrungen: In der Schule meines Kindes sind unlängst zahlreiche Schüler positiv getestet worden, alle symptomlos. Ich kenne ein weiteres ca. 7-jähriges Kind, Corona-positiv, hatte Fieber und starken Husten. Befreundete Familie, damals noch ungeimpft, alle sehr leichte Verläufe, inkl. Kleinkind und Oma. 70jähriger Bekannter, ungeimpft Anfang des Jahres an COVID verstorben. Ehepaar, beide knapp 90 und ungeimpft, Corona nach 2 Wochen ohne Spitalsaufenthalt überstanden. Aktuell im Bekanntenkreis 2 Geimpfte (45jähriger Sportler, 50jährige Sportlerin) mit hohem Fieber und starken Atembeschwerden coronaerkrankt, langer Krankenstand. Es ist die Wahrheit, es passiert täglich, und nun?

    5. Ach, Michael R., da kann man doch nur gratulieren! Immerhin schon einmal infiziert gewesen, da dürften schon noch ein paar T-Zellen aktiv sein oder wieder werden, wenn eine neue Infektion im Anmarsch wäre.

      Ich habe keinerlei Schutz durch Antikörper oder T-Zellen – alle Tests negativ. Damit bin ich jetzt, nach dem Gott sei Dank entspannteren Sommer, auch wieder am Rückzug aus dem normalen Leben, was die Sache aber nicht bessert, sondern nur verzögert.

    6. Liebe S. Sch:

      Und was nun?: Unser Leben ist in Gottes Hand ! 😉

      „zahlreiche Schüler positiv getestet worden, alle symptomlos.“ – Das ist erwartbar.

      „Befreundete Familie, damals noch ungeimpft, alle sehr leichte Verläufe“ – damals? Nicht die aktuelle DELTA-Variante?

      „70jähriger Bekannter, ungeimpft Anfang des Jahres an COVID verstorben.“ Das ist traurig.

      „Ehepaar, beide knapp 90 und ungeimpft, Corona nach 2 Wochen ohne Spitalsaufenthalt überstanden.“ Das ist sehr beachtlich!

      „Aktuell im Bekanntenkreis 2 Geimpfte (45jähriger Sportler, 50jährige Sportlerin) mit hohem Fieber und starken Atembeschwerden coronaerkrankt, langer Krankenstand. “

      Das sind möglicherweise wieder Anzeichen dafür, dass ein starkes Immunsystem Autoimmunreaktionen auslöst im Infektionsfall und eher schädlich sein kann, weswegen man diese überschießende Immunreaktion versucht, medikamentös zu bremsen.

    7. Ja eben“!
      Die indischen Variante ist in Indien und gnädigerweise in Afrika weit harmloser!
      Dort gibt es ja auch keine Menschen über 50!
      In unseren Gefilden wirkt eben die Version Mückstein Kategorie D.
      Sonnenhormone Kategorie D Version Schattenberg können eben unseren Lebensstern nicht ersetzen!
      So überlaufen ist Afrika ja gar nicht. Eventuell verdienen die Landgrabber gar nicht so sehr und geben Land statt Spritzen??

    8. Erschreckend? Ich habe einfach nur noch Angst. Weniger vor Corona, sondern vor ignoranten Menschen, die gerade kopflos herumrennen und alles mögliche herausposaunen, und sei es noch so sinnfrei. Ja, ich rede hierbei von unseren Politikern.

      Söder vorneweg. Ich las, daß er nächste Woche auf der Ministerpräsidentenkonferenz eine partielle Impfpflicht beschließen will. Moment mal… muß das nicht das Bundesministerium für Gesundheit auf den Weg bringen mit Zustimmung des Bundesrates? Wäre mir neu, daß das jetzt eine Ministerpräsidentenkonferenz das einfach mal so beschließen könnte.

      Oder Henriette Reker, Oberbürgermeisterin von Köln. Gestern sagte sie noch „Also wenn bis Weihnachten nicht genügend Menschen geimpft sind, dann müssen wir über eine allgemeine Impfpflicht reden“. Aber daß heute die Karnevalssaison eröffnet wurde mit zig Menschen auf den Straßen ist hingegen in Ordnung. Alaaf und Helau! Das ist ein Schlag ins Gesicht von Intensivpflegern und -medizinern.

      Der Ethikrat ruft jetzt danach die Möglichkeit einer partiellen Impfpflicht zu prüfen. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Vielleicht ist es nicht einmal schlecht, wenn das geprüft wird, ich wünsche mir allerdings, daß dabei herauskommt, daß weder eine partielle noch eine allgemeine Impfpflicht gerechtfertigt wären. Was mich gerade wenigstens ein bißchen optimistisch stimmt: Unsere Politiker, vor allem in der Ampelkoalition, vor allem die FDP, sind da sehr zurückhaltend bzw. lehnen es ab.

      Stattdessen haben wir hier Menschen wie Frank Ulrich Montgomery, die offen Hetze gegen Ungeimpfte betreiben. Manchmal überlege ich, ob man nicht Anzeige wegen Verleumdung und / oder Hetze erstatten könnte. Weil seine Aussagen sind wirklich schon grenzwertig.

      Was ich besonders schlimm finde: Es gibt mittlerweile wohl recht viele Studien zum Thema Immunität nach Infektion und ähnliches, wie hier im Artikel beschrieben. Nur: Diejenigen, die so etwas interessieren müßte, interessieren nicht dafür. Das wird einfach ignoriert. In den Medien heißt es immer „Die Wissenschaftler sind sich einig, daß impfen der einzige Weg ist“. Nein, sind sie nicht, höchstens ein paar, auf die man sich bezieht. Aber ich glaube nicht, daß sich weltweit alle Wissenschaftler in dem Punkt einig sind, ein Professor Dr. Dr. Haditsch ist anderer Ansicht, ein Dr. Sucharit Bakhdi ist anderer Ansicht, ein Dr. Wolfgang Wodarg ebenso.
      Immerhin hat heute mal ein Dr. Drosten eines klargestellt, und das wurde sogar bei uns auf der Tagesschau-Webseite gebracht: „Es ist nicht nur eine Pandemie der Ungeimpften, alle tragen dazu bei“. Ich glaube Jens Spahn und Markus Söder dürften rotiert haben bei der Aussage, wo sie doch vor einer Woche noch das Gegenteil behauptet haben. Und Intensivmediziner Uwe Janssens hat gestern auch gesagt, daß man nicht mehr von einer Pandemie der Ungeimpften reden könnte. Auf ihn sind jetzt sicherlich die Herren Spahn und Söder ebenso sauer wie auf Drosten.

      Was auch schlimm ist: Es weiß heute keiner, was morgen kommt. Vor zwei Wochen schloß man einen allgemeinen Lockdown aus, es gäbe höchstens einen für Ungeimpfte. Gestern war ich noch bei meiner Friseurin (die Woche ist bei uns in Baden-Württemberg vermutlich die letzte Chance noch mit einem normalen Antigen-Test zum Friseur zu gehen, nächste Woche erreichen wir höchstwahrscheinlich Alarmstufe und man bräuchte einen PCR-Test). Sie hat grad Angst, daß sie bald wieder wegen Lockdown wochenlang daheim sitzen wird. Und in den Medien geistert das böse L-Wort auch schon wieder fleißig rum.
      Und unser Herr Lauterbach, was macht der? Werbung für 2G, das sei sicher. Und ich frage mich, ob er weiß, daß dann Geimpfte lustig das Virus untereinander austauschen und infizierte Geimpfte dann bei der Arbeit auf Ungeimpfte treffen, die dann das Virus abbekommen. So weit denkt er wohl nicht. Stattdessen ist 3G bei der Arbeit wichtig, damit der Ungeimpfte nicht aus Versehen den geimpften Kollegen anstecken kann.
      Ich weiß auch nicht, ob ich mir noch über 3G bei der Arbeit Gedanken machen muß. Die Zahlen klettern gerade dermaßen hoch, daß ich ohnehin mit einer E-Mail von der Geschäftsführung rechne nach dem Motto „Ab morgen bitte wieder alle von daheim aus arbeiten“. Ich wurde vor vier Wochen belächelt, als ich mal sagte „Wartet’s ab, das kommt bestimmt wieder“. Nun, meine Kollegen schließen das inzwischen nicht mehr aus…
      Mir ist mittlerweile alles egal. 2G? Drauf gepfiffen. Ausgrenzung aus der Gesellschaft? Auch egal. Aber vor einer Impfpflicht habe ich die größte Angst. Ich will ums Verrecken nicht das Zeugs in meinem Körper haben.

      Und ich muß Sabine S zustimmen: Es ist egal, was gut ankommt. Mir ist auch sehr an der Wahrheit gelegen. Zensiert wird vermutlich schon genug in den Leitmedien (ja, ist jetzt eine unbelegte Behauptung von mir, aber ich habe immer das Gefühl, daß sie nicht die ganze Wahrheit sagen), daher ist es schön, daß man sich hier freier äußern darf. Manche vergleichen gerne Covid mit der Grippe. Oder leugnen Covid. Also daß Covid zwar wie die Grippe wohl eine Atemwegserkrankung ist, ist bekannt, aber ich glaube Covid ist doch schlimmer. Ich kenne zwar nicht die genauen Zahlen, aber was ich mal gesehen habe, war, daß an Covid doch mehr Menschen sterben als an Grippe. Ich kann mich noch vage an einen Artikel vom letzten Jahr erinnern, in dem auch untersucht wurde, warum manche schwerere Verläufe haben und manche weniger schwere. Und die Vermutung war, daß bei einem leichten Verlauf das Immunsystem den „Feind“ sehr schnell erkennt und sofort beseitigt, so daß die Symptome moderat bleiben. Bei den schwereren Verläufen erfolgt diese Erkennung erst später, wenn sich das Virus schon im Körper ausgebreitet hat, daher muß dann mit einer überschießenden Immunreaktion gerechnet werden, weshalb die Verläufe auch schwerer sind. Also mal laienhaft gesprochen. Ob das noch so gültig ist, weiß ich nicht, das war ein Artikel vom Frühsommer 2020…

    9. Ich will Ihre Erfahrungen nicht in Abrede stellen. In meinem weiteren sozialen Kreis ist alles vorgekommenen, leichte und schwerer verlaufende COVID-19 Infektionen, zwei Todesfälle, einer davon im hochbetagten Alter, keine oder nur sehr leichte Reaktionen nach Impfung (die meisten), heftigere Reaktionen allerdings ohne KKHaufenthalt, aber auch Verstorbene (4, durch alle Altersgruppen, der jüngste tragische Fall in den frühen 20ern) im zeitl. Zusammenhang mit der Impfung. was mich stutzig macht: Warum sind in Europa bisher nur Impfstoffe mit einem neuartigen, kompromittierenden Impfprinzip zugelassen, warum nicht der auf herkömmliche Weise wirkende Ganzvirusimpfstoff Coronavac – seit Juni in über 160 Ländern außerhalb Europas Einsatz, doch bei der EMA liegt er seit Mai auf Eis – Warum? Und Was ist mit Valeneva?

    10. Eine Frage ist interessant: haben sich die Personen, die schwer krank wurden, am Anfang, als es losging, Ibuprofen oder Paracetamol reingedonnert? Das führt meines Erachtens zu schwereren Erkrankungen, v.a. Leistungssportler pfeifen sich oft Medikamente rein, weil sie ja immer leistungsfähig sein wollen bzw. müssen.

      Ein Kollege von mir hatte im April Covid19 mit KKH-Aufenthalt und Koma/Beatmung, er hat sich, als er noch zu Hause war, 4 Tage hintereinander 500 mg Paracetamol täglich reingedonnert, am 5.Tag ging es ins KKH. Er wollte damit das Fieber senken. Hier mußte dann der Körper gegen den Virus kämpfen und die Medikamente entgiften – war wohl dann zu viel. Das habe ich von ihm vor kurzem erfahren, als ich ihn danach gefragt habe, ob er was zu Hause genommen hat.

      Vielleicht kannst Du das noch klären, würde mich interessieren.

    11. @ S. Sch. Auch hier meine Frage: haben die zwei Sportler Ibuprofen oder Paracetamol genommen, als es losging? Wäre interessant zu erfahren.
      Die zwei 90jährigen haben so etwas wohl eher nicht genommen, in dem Alter nimmt man eher Hausmittel – frischer Knoblauch oder viele Gläser heiße Zitrone, mit Salzwasser inhalieren usw. Diese Generation ist noch nicht so pharmaverseucht. Aktuell schmeißen sich die Leute wegen jeder Kleinigkeit irgendwelche Mittelchen ein, stelle ich ringsrum immer wieder fest.

    12. @ Florian:

      Covid-19 ist eher eine Gefäßerkrankung als eine Atemwegserkrankung:

      https://kardio-koeln.de/covid-19-keine-atemwegs-sondern-eine-gefaesserkrankung/

      Deshalb auch die vielseitigen möglichen Schädigungen – und eben auch die durch die Spikes in den Impfungen!

      Das Hin und Her seitens der Politik resultiert für mich ganz klar daraus, dass ja niemand längere Erfahrung mit dem Virus hat, weder die Virologen noch (erst recht nicht) die Politik. Man kann eben von der Schweinegrippe nicht einfach auf Covid-19 schließen, das läuft hier eben ganz anders.

      Ich versuche mich jetzt ganz einfach im Stoizismus. Sich aufregen hat keinen Zweck. Und ich musste die Tage lachen, als genau das, was ich Uwe Lahl in Baden-Württemberg schon vor Wochen prognostiziert hatte wegen den damals bevorstehenden und dann auch umgesetzten Fehlentscheidungen, nun eingetreten ist. Hoffentlich erinnert er sich an meine E-Mails.

      Das, was Drosten so von sich gibt, zeugt insgesamt auch nicht gerade von viel Fachwissen, er irrt genauso hin und her, und man findet haufenweise Kritik von Wissenschaftlern an seinen mangelhaften Behauptungen.

      Ich sage mir – auch wenn ich zustimme, ja, es macht Angst, alles, aber wir können es aktuell nicht ändern – die Zeit wird vorübergehen, irgendwann. Dann wird das Virus sich abschwächen und uns wie die alljährliche Grippe begleiten. Einige schwere Fälle wird es wohl immer geben, aber nicht mehr so gehäuft.
      SO GOTT WILL.

    13. Hallo Mammalina,
      erwischt, weil gestern dachte ich noch, als ich auf „Abschicken“ drückte „Hoppla, da war doch mal was mit Gefäßerkrankung“. Jetzt habe ich auch nochmal nachgeschaut. Also es ist wohl keine reine Atemwegserkrankung, sondern auch eine Gefäßerkrankung, so der scheinbare Stand jetzt, also im Prinzip beides. Da blickt man ja bald nicht mehr durch…

      Ach, ob sich Wissenschaftler auch mal irren, finde ich nicht mal so schlimm. Das eigentliche Problem sind unsere Politiker, die das dann als die wahre unbestreitbare Wahrheit verkaufen. Ich sag ja: Wissenschaftler drücken sich eher vorsichtig aus, nach dem Motto „Es ist derzeit davon auszugehen, daß…“ oder „Vermutlich…“, und das was unsere Politiker daraus machen ist ein „Ist so!“. Ja das kann ja nicht gut gehen. Drosten hat sich schon häufiger mal geirrt, hat sich dann aber auch oft auf Twitter selbst korrigiert. Aber ja, die Kritiken kenne ich auch. Ein Herr Drosten mag zwar vielleicht in seinem Fachgebiet, der Virologie, eine Koryphäe sein, aber wenn es um Immunologie geht, würde ich eher einem Immunologen vertrauen. Oder einem Kinderarzt, der sagt „Corona ist für Kinder von.. bis.. weniger gefährlich als die Grippe“.

      Also die letzten Tage war ich ohnehin etwas verwundert. Wieler heute: „Wir haben das Wort Herdenimmunität gestrichen“. Drosten gestern: „Wir haben nicht nur eine Pandemie der Ungeimpften“. Und dann las ich noch den Spruch, ich weiß leider allerdings nicht mehr von wem, „Wir können das Virus nicht wegimpfen“ (und das in den Mainstreammedien). Spahn will offensichtlich von einer Impfpflicht gar nichts wissen, das kommentiert er mit „Er kann sich das nicht vorstellen, daß dann Sahra Wagenknecht von der Gemeindepolizei abgeführt wird“. Und in unserer Ampelkoalition? Gut, die Grünen wollen die Impfpflicht im medizinischen Bereich bzw. Berufen, aber von einer allgemeinen ist nicht die Rede.

      Man könnte jetzt auch fast annehmen, daß wenigstens ein bißchen Vernunft einkehrt. 2G-Plus-Regelung in Innenräumen. Ja hoppla, hat man das jetzt etwa auch gemerkt, daß auch Geimpfte das Virus weitertragen können? Ja gut, aber dennoch wird den Ungeimpften weiterhin das Leben natürlich schwer gemacht, da wird mit Lockdown und eingeschränktem gesellschaftlichen Leben gedroht.

      Was ich aber auch dazusagen muß: Ich meine schon im Frühjahr mal gehört zu haben, daß das Virus sich ändern wird und dadurch eh keine Herdenimmunität erreichbar ist. In der gleichen Zeit habe ich auch Zweifel gehört, daß man ein Virus wegimpfen könnte. Schon seltsam, daß man jetzt erst auf die gleichen Schlüsse kommt wie diverse andere Experten bereits im Frühjahr, die man dann als Verschwörungstheoretiker abgestempelt hat, wenn nicht gar noch früher, hatten. Diese Experten sagten auch „Impfe nie in eine Pandemie hinein, das steht in jedem Lehrbuch“. Gut, warum weiß ich nicht, ich kann mir nur vorstellen, daß ein Virus dann unter Druck gerät und durch entsprechende Mutationen gefährlicher werden könnte, aber das ist jetzt mal nur eine in meiner Phantasie zusammengereimte Erklärung ohne jedes Fachwissen. Aber nachdem ich den Spruch schon so oft gehört habe, wird es sicherlich auch einen medizinischen Grund geben.

      Ja, ich rege mich jetzt auch nicht mehr auf. Falls sie doch noch auf die Idee kommen eine allgemeine Impfpflicht einzuführen, dann muß ich mir halt einen Anwalt suchen. Aber ich habe den leisen Verdacht, daß da wenig Interesse daran besteht. Es schreien nur irgendwelche Verbände danach, unsere Politiker halten sich vornehm zurück (gut, außer Lokalpolitiker wie Söder, Holotschek, Lucha, Kretschmann, die wollen zumindest eine berufsbezogene Impfpflicht). Und Spahn selbst hat gesagt „Testen von Pflegekräften wäre wichtiger und sicherer als nur impfen“.
      Aber da kann man jetzt einfach nur mal abwarten und dann reagieren, sobald sich was tut. Ich habe noch die Hoffnung, daß es nicht so weit kommt. Ich schätze mal, daß wir in den nächsten zwei Monaten mehr Impfdurchbrüche erleben werden (wie Israel und Großbritannien) und dann wäre eine Impfpflicht sowieso nicht mehr vermittelbar.

  7. Es wird vieles hartnäckig ignoriert. Wie vergangenes Jahr, nur noch schlimmer. Kurz und niederschmetternd. Mal wieder die Tatsache verpennt, mal wieder zu sehr mit sich beschäftigt, noch immer nicht genügend Tempo in die Erfahrungen und Wissen gebracht. Es wird viel geben das Regierung bereuen wird. Diese in typischer Zurückhaltung „Kann, Möglicherweise, selten…) hat die Pandemie zum Laufen gebracht.

    Wenn ein Lauterbach sagt: „Wenn sich unter 2G die Leute gegenseitig anstecken, ist das nicht schlimm.“ Dann hat er viel vepennt! Es starben mehr darunter als er sich in seine Vorstellung reipasst. Geimpft heißt nicht Sicherheit und es starben trotzdem Menschen. Gerade solche Politiker befeuern die Angst und bringt alle in diese Lage. Es wird gern von alle notwendigen Instrumente für den Kampf gegen Corona gesprochen doch die Realität sieht anders aus. Aus wissenschaftlichen Erkenntnissen wird ein Brei. Beim Impfstoff ist vonvornherein bekannt, dass es schnell verschwindet und von Immunität nicht sprechen kann.

    Fakt ist: Echte Immunität kann keine Spritze der Welt das Wasser reichen.

  8. Michael R
    11. November 2021 um 11:32 Uhr

    „Mir als ungeimpften Rentner fehlt seit fast 1,5 Jahren jede Gelegenheit, mich neu(!) zu infizieren“

    Auch ich verfolge seit 2020/02, nolens volens, eine Strategie der Vermeidung. Meine Frau ist schwer Gefäßkrank und hat daher, für mich verständlich, Angst vor den Präparaten. Wir müssen daher Ansteckung vermeiden.
    Außer zu einem Arztbesuch jedes Quartal wegen Rezeptabholung, und gelegentlichen Tierarztbesuchen habe ich keine Kontakte. Die genannten dauern max. 15 Minuten und dazu trage ich eine FFP3 Maske und achte auf korrekten Sitz.

    Ich weiß, dass das viele hier nicht verstehen. Aber ich will nicht derjenige sein, der meine Frau angesteckt und damit zu 99% Sicherheit umgebracht hat. Leute ohne Stents und Bypass reden sich da leicht.

  9. Stärkung des Immunsystems:
    Vitamin D3 Spiegel muss zwischen 40-80ng/ml liegen, am Besten bei 70ng/ml um einen Puffer zu haben.
    Das ist Grundvorraussetzung.
    Aktives D3 ab einer gewissen Dosis (s.o.) aktiviert unter anderem das HAL
    HAL = Hummane Leukozytenantigen-System = Zentrum/Zentrale der angeborenen Immunabwehr = Freund/Feind Kennung läuft
    Bei Akut bzw. Symptomen:
    Sofort:
    1. Vernebler/Inhalator mit 0,1 % bis 1 % H2O2 (Wasserstoffperoxid) in NaCl Lösung stündlich inhalieren
    bis Husten nachlässt. Damit möglichst wenig Last weiter unten ankommt.
    2. Vitamin C + Mg (Magnesium)
    C = alle 2 Stunden 2-4 g, so viel wie geht, Darmverträglichkeit beachten
    Mg = täglich 4 x 200 g, am Besten mit Mg-Malat und Mg-Bisglycinate
    3. Ziverdo-Kit = Ivermectin + Zink + evtl. noch Doxycyclin
    Ivermectin = an 3 Tagen jeweils 12 mg.
    Zink = jeden Tag 50 mg und das 2 Wochen

    Mehr kann man nicht tun ohne die Hilfe von Dritten in Anspruch zu nehmen

    1. Woher bekommt man in Deutschland denn Ivermectin (wenn man kein Haustier hat) – irgendwelche Tipps?

    2. Der präventivmedizinische Optimalbereich für Vitamin D3 liegt zwischen 100 und 200 ng/ml.

  10. Und dann noch liebe Mamma mia!
    Ihre Beiträge waren immer sehr interessant und wurden wie einst mia mama die Teppiche bearbeitete, mit dem Pracker abgeklopft.
    Mia Mama hätte vor Angst gehustet!

  11. @Florian,

    „Zensiert wird vermutlich schon genug in den Leitmedien (ja, ist jetzt eine unbelegte Behauptung von mir, aber ich habe immer das Gefühl, daß sie nicht die ganze Wahrheit sagen),“

    Die Leitmedien blenden große Teile der Wirklichkeit einfach aus. Dazu gibt es aktuell eine Studie vom „Spiegel“.
    Ich zitiere mal ein paar Passagen:

    „Dabei zitierten sie meistens Politiker, Wissenschaftler und Ärzte. Betroffene und Corona-Skeptiker kamen allerdings kaum vor: Das ergab eine Studie der Rudolf-Augstein-Stiftung mit dem Titel »Einseitig, unkritisch, regierungsnah?«. Demnach dominierten Gesundheitsexperten wie der Virologe Christian Drosten sowie SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach die Diskussion. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie fanden laut Studie dagegen wenig Beachtung….

    Insgesamt kamen laut Studie in Medien zu 47 Prozent politische Akteure zu Wort. Dahinter landeten Wissenschaftler mit 19 Prozent. Betroffene, die selbst oder deren Angehörige an Covid-19 erkrankt oder gestorben sind, machten dagegen nur 1,2 Prozent aus. Ähnlich selten Erwähnung fanden mit 1,6 Prozent Corona-Skeptiker wie etwa Vertreter der »Querdenken«-Bewegung: »Der Vorwurf, diese seien auch in der Berichterstattung der Leitmedien überproportional zu Wort gekommen, bestätigt sich folglich nicht«, heißt es in der Studie.“

    Die mediale Gleichschaltung habe ich so noch ansatzweise nicht erlebt. Bei großen Themen, Kernkraft, Energiewende, Vietnam Krieg etc., gibt es nie nur eine Meinung. Und normalerweise wird das ganze Spektrum medial gewürdigt. Bei C19 ist es anders.

    Ich sehe hier 2 Motive:
    1. Keiner will auf der Buhmann Seite stehen. Daher kommuniziert man nur das, was man für politisch opportun hält.
    2. Der Journalist wird von der Redaktion an die Leine genommen. Die wichtigste Person für die Chefredaktion/Verleger ist nicht der Leser, sondern die großen Anzeigenkunden. Deren Interessen zählen und nicht wissenschaftliche Erkenntnis.

    Den Punkt 2 kann man m.E. 1:1 auf RKI/PEI und Gesundheitsministerium/Regierung übertragen. Hier bestimmen dann die Lobbyisten und Interessenverbände was Wahrheit ist und kommuniziert wird und nicht die Wissenschaft.
    Wäre es anders, müssten längst Konsequenzen erfolgt sein. Und diese Konsequenzen sind sicherlich nicht unsinnige G Regeln oder immer unverhohlenere Rufe nach eine Impfpflicht.
    Wenn das kommt, dann bin ich beim Anwalt und kann mir das Gottseidank auch leisten.

  12. Als Prophylaxe kann man das Betaisodona Mundspülung 2- 3x Woche empfehlen (Vorsicht bei Schilddrüsen -problem, da jodhaltig ) und Algovir- Nasenspray .

  13. Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrter Herr Mayer!

    Erstmals herzlichen Dank für Ihre Mühen, Beiträge und Informationen abseits des derzeitigen Medien-Mainstreams die Sie hier einem breiten Forum zugänglich machen. Ich finde hier immer wieder interessante und nützliche Artikel und hoffe dass dieser Spaltungs- und Desinformations- Wahnsinn der uns derzeit von Seiten der Politik und Fördergelder finanzierter Medien serviert wird bald ein Ende findet. Informationsseiten so wie die Ihre trägt hierzu zum Glück immens dazu bei das all diese Maßnahmen hoffentlich auf immer mehr Widerstand stoßen.

    Ich möchte hier kurz eine persönliche Beobachtung betreffend fraglicher T-Zellen Immunität ??? teilen und bekomme hier vielleicht von den unzähligen Forenmitgliedern auch noch weitere Informationen zu meinen Fragen übermittelt.
    Hier meine „Geschichte“:
    Ich, männlich, 56 Jahre jung, seit 1998 mit insulinpflichtigem Diabetes mellitus Typ 1 und zuletzt im April 21 festgestellter und durch Stent behobener Verstopfung der Herzvorderwandarterie, gelte für die meisten Internisten sicherlich als Hochrisikopatient im Falle einer Corona-Erkrankung. Mein Körpergewicht halte ich bei 90 kg bei 183 cm Körpergröße was einem BMI von 27 entspricht. Zur mRNA oder auch zur Vektor-Impfung konnten mich die Ärzte -aus zuvor unterbewusster und nun auch gestützt aus Berichten aus Ihrem Forum und Anderen Quellen- Abneigung gegen diese Gentherapien bisher nicht überreden.
    Wir hatten nun den Fall, dass vor 2 Wochen bei einer kleinen Familienfeier zum 67ten Geburtstag meines Schwagers insgesamt 13 Leute zusammen getroffen sind. 10 davon geimpft, meine Frau, meine Schwiegermutter und ich un-geimpft. Mein Schwager der bereits 2 Herz-OP’s mit Bypass hinter sich hat, bestand darauf dass alle getestet zum treffen erscheinen sollten. Bis auf ein geimpftes Seniorenehepaar, für das die Pandemie ja versprochener Weise vorbei ist, kamen dieser Aufforderung selbstverständlich alle nach. Ich gehe seit Beginn der Testmöglichkeiten 2 bis 3 mal pro Woche testen.
    Die beiden ungetesteten Senioren waren jedoch infiziert und brachten unserer Familie das Virus frei Haus. Die ersten Symptome traten bei den beiden 2 Tage nach der kleinen Feierlichkeit auf, all die Anderen gingen dann regelmäßig zum PCR Test und nach und nach hatten wir dann insgesamt 9 infizierte aus dieser Gruppe. Darunter auch meine Frau sowie meine 94 jährige Schwiegermutter mit der wir täglich Kontakt haben da sie praktisch im selben Haus mit uns lebt und sich nicht nehmen lässt täglich für uns zu kochen. Bei allen verlief/verläuft die Infektion zum Glück mit mehr oder weniger starken Symptomen, aber weit ab von einer Krankenhauseinweisung.

    Als un-geimpfter und ohne Genesungsbescheinigung werde ich bis weit nach dem Lockdown (der, wenn überhaupt, wahrscheinlich kurz zu Weihnachten gelockert und danach bis März weiter geführt wird) am sozialem leben nicht mehr teilnehmen dürfen. Deshalb habe ich, eingedeckt mit diversen frei erhältlichen Nahrungsergänzungspräparaten und Medikamenten und einen seit Monaten nach Studien Ihrer Artikel gut angehobenen Vitamin D Spiegel der voraussichtlichen Infektion relativ gelassen entgegen gesehen.
    Aber bis jetzt kann mittels PCR Test von der BH keine Infektion bei mir festgestellt werden. Und dies obwohl ich täglich immer wieder längeren Kontakt von Angesicht zu Angesicht mit meiner seit 6 Tagen an leichteren Symptomen leidenden positiv getesteten Schwiegermutter sowie intensiven Kontakt mit meiner seit 9 Tagen positiv getesteten und Anfangs mit leichten Symptomen laborierenden und nun symptomfreien Frau pflege.
    Ich habe auch die vorsorgliche Einnahme von Bisolvon, Quercetin, Coldamaris und Vitamin C wieder abgesetzt, mit der wir nach dem positiven Testergebnis meiner Frau sofort begonnen hatten, nur um bei den PCR Tests jeden dritten Tag ein positives Ergebnis zu erzielen. Aber auch der letzte PCR Test von gestern verlief ohne Nachweis.

    Nach längerer Überlegung habe ich mich wieder an Ihre diversen Beiträge über Kreuzimmunität erinnert und bin nun überzeugt dass meine sterile Immunität möglicherweise auch damit zu Begründen ist.
    Ich habe von 1999 bis 2012 und danach auch immer wieder mal, aber nicht mehr jährlich, beruflich und auch privat viel Zeit (monatelang) in Indonesien verbracht. Und dies auch immer wiederkehrend zur Regenzeit auf Java. Hierzu muss man wissen, dass in Südostasien beinahe jährlich zur Regenzeit verschiedene den Respirationstrakt betreffende Viren grassieren. Dazu gehören die diversen Vogel- und Schweinegrippen sowie auch Maers die pandemisch in SO-Asien fast alljährlich auftreten. Ich hatte auch immer wieder mal vor allem kurz nach der Ankunft am Zielort eine leichte „Erkältung“, die ich auf den ungebremsten Einsatz von Klimageräten vom Flugzeug übers Taxi bis in die Hotel-Lobbys oder auch in den privaten Haushalten, zurückgeführt habe. Einen ernsthaften schweren Infekt mit Fieber hatte ich in Indonesien nie.
    Dennoch glaube ich hier bereits eine breite Kreuzimmunität erworben zu haben und überlege nun mir diese zertifizieren zu lassen. In Österreich sind wir jedoch weit davon entfernt das das in Deutschland gültige Testzertifikat (sehen Sie auch https://bin-ich-schon-immun.de/ oder https://www.my-lab.at/news/#Corona_Tests -SARS-CoV-2 Lymphozytentransformationstests (LTT)) auch hier als Nachweis anerkennen zu lassen. Es sagen ja bekanntlich laut unserer Experten auch Antikörper nichts mehr über die Immunität aus, nur Impfnachweise und derzeit noch Genesungsbescheide haben hier Gültigkeit. Auch die Genesungsbescheide werden über kurz oder lang nicht mehr anerkannt sein, damit nur noch 1G (Geimpft) als Eintrittskarte in die Gesellschaft gilt und das alleinige Allheilmittel Impfen durchgesetzt werden kann.

    Nun zu den Fakten und Zahlen im Vergleich zwischen Indonesien (274 Millionen Einwohner) und Österreich (8,9 Millionen Einwohner) ermittelt über das Dashboard der John Hopkins University https://coronavirus.jhu.edu/map.html

    Indonesien hatte 143.753 offiziell an Corona Verstorbene das entspricht 0,05% der Gesamtbevölkerung und 4,2 Mio erfasste Infizierte – entspricht 1,56% der Bevölkerung.
    Österreich weist mit heutigem Tag 12.180 mit oder an Corona verstorbene aus, entspricht 0,15% der Gesamtbevölkerung. Insgesamt haben sich bei uns 1.095.297 Menschen nachgewiesen mit Corona infiziert, das entspricht 13,5% der Bevölkerung.
    Hierzu muss natürlich angemerkt werden dass in Indonesien das Testangebot bei weitem nicht annähernd so gut ausgebaut ist wie in Österreich. Bei den Verstorbenen sollte die von der WHO empfohlene Zählweise angesetzt werden. Der Bezug auf die Corona Toten scheint in einem solchen Vergleich auf jeden Fall sinnvoller als ein Vergleich von Infizierten.
    Insgesamt wird wohl das trainierte Immunsystem der Indonesier sowie die damit erworbene T-Zellen Immunität und ein wenig auch die unterschiedliche Altersstruktur sowie Faktoren der Ernährung und Fettleibigkeit einen Einfluss auf die stark unterschiedliche Sterblichkeit haben. Was denken Sie?

    Vielleicht hat jemand hier im Forum auch Erfahrung mit der Sinnhaftigkeit und dem Nachweis einer T-Zellen Immunität und eine Empfehlung wie diese, falls gegeben, in einen gültigen Nachweis transformiert werden kann.

    Ich verbleibe mit besten Empfehlungen, bleiben Sie weiterhin Widerständig gegen Viren und vernunftbefreiten Maßnahmen

    Andreas Katzensteiner

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