Christine Cottons Vermächtnis: Eine biostatistische Abrechnung mit dem Pfizer-Impfstoff

4. Juni 2026von 8,6 Minuten Lesezeit

Als Christine Cotton im Dezember 2020 begann, sich in die klinischen Studiendaten des Pfizer-Impfstoffs einzuarbeiten, war sie noch eine unbekannte Biostatistikerin aus Frankreich. Viereinhalb Jahre später, am 2. Juni 2026, beendete sie ihr Leben — gebrochen von unerklärlichen Schmerzen und einem Medizinsystem, das ihr nicht helfen konnte oder wollte. Dazwischen liegt eine der gründlichsten und kompromisslosesten Analysen, die ein Insider über einen zugelassenen Impfstoff vorgelegt hat.

Da der gestrige Artikel sich nur mit Cottons letzter Nachricht auf X/Twitter befasst hat, werden hier die Inhalte ihrer Arbeit nachgereicht. Dieser Artikel fasst die Kernbefunde ihrer Arbeit zusammen — basierend auf ihrer VAERS-Datenanalyse vom August 2021, ihren Präsentationen vor dem National Citizen’s Inquiry in Kanada und den auf ihrer Website dokumentierten Ergebnissen. Die in diesem Bericht zitierten Quellen sind einerseits verlinkt und andererseits am Ende nochmals explizit angegeben.

Wer war Christine Cotton?

Um die Bedeutung ihrer Arbeit zu verstehen, muss man ihren beruflichen Hintergrund kennen. Christine Cotton war keine Aktivistin, die nachträglich Zahlen suchte, um eine vorgefasste Meinung zu stützen. Sie war eine Industrie-Insiderin mit 25 Jahren Erfahrung — davon 22 Jahre als CEO ihres eigenen Unternehmens, einer Clinical Research Organization (CRO), die klinische Studien für die pharmazeutische Industrie durchführte [1].

Ihr Tätigkeitsfeld umfasste sämtliche Studienphasen und ein breites Spektrum therapeutischer Bereiche: Allergologie, Kardiologie, Dermatologie, Endokrinologie, Gastroenterologie, Gynäkologie, Onkologie, Pneumologie, Rheumatologie, Virologie und viele mehr. Sie war spezialisiert auf die Erstellung statistischer Prüfpläne, die Berechnung der für Wirksamkeitsnachweise erforderlichen Probandenzahlen und die Arbeit in unabhängigen Datenüberwachungskomitees (IDMC) [2].

Mit anderen Worten: Cotton wusste genau, wie eine korrekt durchgeführte klinische Studie aussieht — und wie man eine frisierte erkennt.

Der VAERS-Report: Was die Rohdaten verraten

Ihre erste große öffentliche Arbeit war die Analyse der VAERS-Datenbank (Vaccine Adverse Event Reporting System) — des amerikanischen Meldesystems für Impfnebenwirkungen. Am 8. August 2021 veröffentlichte sie einen umfassenden Bericht, der auf einem Datenabzug vom 23. Juli 2021 basierte [3].

Die schiere Datenmenge war bereits ein Alarmsignal. Cotton dokumentierte:

  • Von 434.899 gemeldeten Datensätzen im Jahr 2021 betrafen 429.009 — also 98,9 % — die COVID-Impfstoffe.

  • Zum Vergleich: Die gesamte VAERS-Datenbank für das Jahr 2020 umfasste lediglich 11 Megabyte. Ende April 2021 waren es 16 MB. In der ersten Juniwoche 2021 bereits 67 MB. Am 23. Juli 2021: 90 Megabyte.

Das ist ein Anstieg um mehr als das Achtfache innerhalb weniger Monate — eine Explosion von Nebenwirkungsmeldungen, die in der Geschichte der Impfstoffüberwachung beispiellos ist.

Die Bereinigung: Qualitätssicherung, keine Schönfärberei

Cotton ging methodisch streng vor. Sie bereinigte den Datensatz um:

  • Nutzlose Einträge („No adverse event“, „COVID vaccination“)

  • Offensichtlich falsche Meldungen („AAAAA“, „DHFOIDHFOIHDASOIH“)

  • Anwendungsfehler (falsche Impfstoffmischungen, Verdünnungsprobleme, falsche Nadeln, abgelaufene Produkte, falsche Injektionsstellen)

  • Abweichungen von der Notfallzulassung (Impfung von Personen unter 18 Jahren)

  • Inkonsistenzen bei Alter, Geschlecht, Impfdatum

Nach der Bereinigung blieben 398.277 auswertbare Datensätze — mehr als genug, um belastbare statistische Aussagen zu treffen.

Was sie fand: Todesfälle und schwere Ereignisse

Cotton berechnete die Todesfälle nicht nur anhand der codierten Variablen, sondern durchsuchte den gesamten Symptomtext nach Begriffen wie „Death“, „Patient died“, „Pronounced dead“, „Found dead“, „Patient expired“. Sie ergänzte fehlende Todesdaten, wo diese im Text dokumentiert waren.

Die Ergebnisse waren — und sind — erschütternd. Sie identifizierte tausende Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung, eine bisher nicht gekannte Zahl schwerwiegender unerwünschter Ereignisse und spezifische Risikogruppen, darunter Schwangere mit einer alarmierenden Rate an Fehlgeburten und fetalen Komplikationen.

Die detaillierten Zahlen belegen ein Sicherheitssignal, das unter normalen Umständen — vor 2020 — zur sofortigen Aussetzung jeder Impfkampagne geführt hätte.

Die klinische Studie C4591001: Der 95-%-Betrug

Doch Cottons Hauptarbeit ging weit über VAERS hinaus. Sie analysierte die Zulassungsstudie C4591001 von Pfizer/BioNTech — jene Studie, auf deren Basis der Impfstoff mit der legendären „95-%-Wirksamkeit“ zugelassen wurde.

Ihre Befunde, die sie unter anderem vor dem National Citizen’s Inquiry in Kanada am 12. Mai 2023 präsentierte, lassen sich in mehreren Kernpunkten zusammenfassen [4].

1. Nur drei Monate Nachbeobachtung — für ein Produkt, das dauerhaft im Körper wirkt

Bei jeder Zwischenanalyse — für Erwachsene, Jugendliche 12–15, Kinder 5–11, Babys — betrug die Nachbeobachtungszeit maximal drei Monate. Für 50 % der Teilnehmer sogar weniger als zwei Monate.

„Man kann keine Schlussfolgerungen über die mittel- oder langfristige Verträglichkeit ziehen, wenn der Rückblick jedes Mal maximal drei Monate beträgt“, erklärte Cotton in ihrer Zeugenaussage.

Das ist kein nebensächlicher Punkt. Es bedeutet, dass zum Zeitpunkt der Zulassung niemand wusste — und niemand wissen konnte —, was dieses neuartige mRNA-Produkt sechs Monate, ein Jahr oder fünf Jahre nach der Injektion im Körper anrichtet.

2. Die 95 % Wirksamkeit — ein statistisches Kunstprodukt

Der zentrale Betrug — und Cotton verwendet dieses Wort mit Bedacht — liegt im gewählten Wirksamkeitskriterium. Die 95 % bezogen sich ausschließlich auf bestätigte symptomatische COVID-19-Fälle, die eine enge Falldefinition erfüllten.

Doch Pfizer maß in derselben Studie auch die Antinukleokapsid-Serologie — ein Marker, der anzeigt, wer tatsächlich während der Studie infiziert wurde, unabhängig von Symptomen. Als Cotton die Wirksamkeit auf Basis dieses umfassenden Kriteriums berechnete, kam sie auf etwa 55 % — nicht 95 %.

Das ist keine Kleinigkeit. Es bedeutet, dass die tatsächliche Infektionsverhinderung weniger als zwei Drittel des behaupteten Wertes betrug.

3. Keine nachgewiesene Wirksamkeit gegen schwere Fälle

Was noch schwerer wiegt: In keiner der Zwischenanalysen, die zu den Zulassungen führten, konnte eine statistisch signifikante Wirksamkeit gegen schwere COVID-19-Verläufe nachgewiesen werden. Nicht bei Erwachsenen. Nicht bei Jugendlichen. Nicht bei Kindern. Nicht bei Babys.

Cotton demonstrierte dies anhand der offiziellen Daten: In der Erwachsenenstudie gab es einen schweren Fall in der Impfgruppe und drei in der Placebogruppe. Die behauptete „66-%-Wirksamkeit gegen schwere Fälle“ war statistisch nicht signifikant — es hätte genauso gut Zufall sein können.

„Statistik bedeutet mehr als das. Statistik bedeutet, die Validität meiner Ergebnisse zu prüfen. Und wie sich herausstellt, habe ich keinen Unterschied zwischen der Impfstoff- und der Placebogruppe in Bezug auf die Wirksamkeit bei schweren Fällen gefunden“, so Cotton.

4. Keine nachgewiesene Wirksamkeit gegen Tod

Selbst nach sechs Monaten Nachbeobachtung — als Pfizer eine Publikation mit längerer Sicherheitsnachbeobachtung vorlegte — gab es einen COVID-Todesfall in der Impfgruppe und zwei in der Placebogruppe. Statistisch bedeutungslos. Kein Nachweis einer Wirksamkeit gegen COVID-Mortalität.

5. Die zwei Herstellungsprozesse: Der Impfstoff der Studie war nicht der Impfstoff der Bevölkerung

Dies ist vielleicht Cottons gravierendster Befund — und der, den sie in ihrem Abschiedsbrief in den Mittelpunkt stellte.

Pfizer verwendete in der klinischen Studie ein anderes Herstellungsverfahren als bei der Massenproduktion. Die EMA selbst dokumentierte dies in ihrem Produktbewertungsbericht vom 19. Februar 2021:

„Two active substance processes have been used during the development history; Process 1 (clinical trial material) and Process 2 (commercial process).“

Die Unterschiede sind erheblich. In Prozess 1 wurde die DNA-Vorlage für die mRNA-Transkription mittels PCR-Amplifikation hergestellt. In Prozess 2 wurde linearisierte Plasmid-DNA verwendet, kultiviert in E.-coli-Bakterien. Weitere (teilweise geschwärzte) Änderungen betrafen das Reaktionsvolumen der In-vitro-Transkription, die Chargengröße und das Reinigungsverfahren — von Magnetkügelchen in Prozess 1 zu Proteinase-K-Behandlung und Tangentialflussfiltration in Prozess 2 [5].

Die japanische PMDA bestätigte, dass nur etwa 250 Probanden im Alter von 16 bis 55 Jahren Material aus Prozess 2 erhielten — den kommerziellen Prozess. Der gesamte Wirksamkeitsnachweis, die gesamte Sicherheitsbewertung für alle anderen Altersgruppen, basierte auf Prozess-1-Material.

Cotton brachte es auf den Punkt: Der Impfstoff, den die Bevölkerung erhielt, war nicht der Impfstoff aus der klinischen Studie. Für das tatsächlich verabreichte Produkt lagen zum Zeitpunkt der Zulassung keine validen Wirksamkeits- oder Verträglichkeitsdaten vor.

Weitere Mängel: Todesfälle und gelöschte Daten

Cottons Analyse förderte weitere Ungeheuerlichkeiten zutage:

  • Zum Zeitpunkt der Notfallzulassung waren Pfizer acht Todesfälle in der Studie bekannt. Der Zulassungsdokumentation wurden jedoch nur sechs gemeldet. Die zwei verschwiegenen Todesfälle wiesen auf ein kardiales Signal hin.

  • Eine unabhängige Prüfung identifizierte 209 Nebenwirkungscodes, die aus den Fallberichtsformularen gelöscht oder unterdrückt worden waren.

  • 767 Probanden waren aus der Sicherheitsdatenbank „verschwunden“ — ihre Daten fehlten in den analysierten Datensätzen.

Die Vertuschung durch Behörden

Cotton reichte Klage gegen die französischen Gesundheitsbehörden ein — wegen Machtmissbrauchs gegen die ANSM (Nationale Agentur für Arzneimittelsicherheit) sowie Strafanzeige wegen schwerer Täuschung und Verabreichung einer Substanz ohne Einwilligung.

In dem Moment, als sie diese rechtlichen Schritte einleitete, erkrankte sie — an Schmerzen, die kein Arzt erklären und kein Medikament lindern konnte.

Cottons gesamte Arbeit ist öffentlich zugänglich:

  • Ihr VAERS-Analysebericht vom 8. August 2021, archiviert über FranceSoir und die Wayback Machine des Internet Archive [3].

  • Ihre ausführliche Präsentation auf ihrer Website [1].

  • Ihre Zeugenaussage vor dem National Citizen’s Inquiry in Kanada [4].

  • Die letzte Version ihres Berichts über die Pfizer-Studie, die Grundlage für ihre Klagen war und die sie wenige Tage vor ihrem Tod erneut zum Download bereitstellte [1].

Sie selbst sagte:

„Wenn Sie nicht den Mut haben, ihn vollständig zu lesen, lesen Sie zumindest die Schlussfolgerung, die unmissverständlich ist. Dieses Produkt ist der größte Skandal in der Geschichte der pharmazeutischen Industrie: Lügen, Massenmanipulation, Weigerung, die Opfer anzuerkennen …“

Fazit

Christine Cottons Arbeit ist das Vermächtnis einer Frau, die ihr Leben dem Schutz des Lebens gewidmet hatte — und die von genau dem System zerstört wurde, das zu schützen sie angetreten war. Ihre Analysen sind kein Meinungsbeitrag, sondern die methodisch saubere, statistisch abgesicherte Arbeit einer Fachfrau mit einem Vierteljahrhundert Industrieerfahrung.

Wer heute noch behauptet, die COVID-Impfstoffe seien „sicher und wirksam“, muss sich an Cottons Arbeit messen lassen. Die Daten sind öffentlich. Die Methode ist dokumentiert. Die Schlussfolgerungen sind eindeutig.

Quellen:

[1] Christine Cotton — Offizielle Website mit englischer Präsentation ihrer Arbeit und der letzten Version ihres Pfizer-Berichts.

[2] Christine Cotton — Biografische Angaben aus dem VAERS-Analysebericht, S. 2.

[3] Christine Cotton: „VAERS Data Analysis Report“ — 8. August 2021. Datenabzug vom 23. Juli 2021. Archiviert über FranceSoir/Internet Archive.

[4] Christine Cotton — Zeugenaussage vor dem National Citizen’s Inquiry, Quebec City, 12. Mai 2023. https://nationalcitizensinquiry.ca/witness/christine-cotton/

[5] OpenVAET: „Pfizer/BioNTech C4591001 Trial — Audit Report v1“ — 31. Mai 2024. Unabhängige Prüfung der Studiendaten unter Beteiligung von Christine Cotton.

[6] EMA Product Assessment Report für Comirnaty, 19. Februar 2021. Dokumentiert die zwei Herstellungsprozesse (Process 1 / Process 2).

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Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

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6 Kommentare

  1. maxstirner 5. Juni 2026 um 15:51 Uhr - Antworten

    Da wurden einige gestorben, die sich zur entscheidenden Stunde in den Weg gestellt haben. Hut ab

  2. MDGerlach 5. Juni 2026 um 7:10 Uhr - Antworten

    Respekt vor der Arbeit von Frau Cotton, sie beweist das was Menschen wie Dr Bhakdi schon auf andere Weise auch dargestellt haben..super dass sie hier auf tkp.at so ausführlich darüber berichten…in den Mainstream Medien einfach nicht mehr zu finden…traurig ist dass man trotzdem diese Frau vergiftet hat..damit sieht man klar wie stark diese Pharma Mafia ist und wieviel Geld man dort verdient mit dem Vorgang…jeder sollte seine eigenen Schlüsse daraus ziehen und sehr kritisch bezüglich Ärzten und Medikamenten sein…

  3. Dr. Rolf Lindner 5. Juni 2026 um 0:27 Uhr - Antworten

    Diese aufwändige Recherche mit tragischem Ausgang ist die konsequente Bestätigung, dass die Umwandlung eines Menschen in eine Zellkultur zu einer Immunaktivität führt, deren maximaler Erfolg die Tötung der Zellkultur ist. Hinzu kommen Wirkungsverlängerung durch Nukleotid-Sequenzänderung, Hinzufügen eines kanzerogenen Wirkungsverstärkers und Wahl des möglichst giftigen Antigens. Wie von der Autorin der Recherche festgestellt, ist die Krönung der Kriminalität im Bereich der Cocid-Gengiftinjektionen Pfizers gravierender Wechsel der Herstellungsmethode der Testsubstanz (PCR-Methode) zur Anwendungssubstanz (Plasmidmethode), weshalb zumindest die Injektion von Pfizer gar keine Zulassung hatte, wobei zu beachten ist, dass (zumindest in Deutschland) allein die Herstellungsmethode vor der Anwendung an Probanden zulassungspflichtig und die Zulassung durch gravierende Änderung nichtig ist. Fazit ist, dass die Umwandlung eines Menschen in eine Zellkultur als schwere Straftat für alle Beteiligten behandelt werden sollte, wobei die Umstände die Frage beantworten, ob es sich um eine Straftat aus niederen Motiven oder Fahrlässigkeit handelt.

  4. Gabriele 4. Juni 2026 um 11:54 Uhr - Antworten

    Was der neue Papst dazu sagt, wüsste ich gern…. dumm ist er ja nicht.

    • Dr. Rolf Lindner 5. Juni 2026 um 0:39 Uhr - Antworten

      Ich meine, dass es sich bei der Umwandlung eines Menschen in eine Zellkultur um eine Form von Blasphemie handelt.

  5. Tossa60 4. Juni 2026 um 9:22 Uhr - Antworten

    „Fürchterlich“ solides Stück Journalismus – mit unfassbaren Informationen!

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