Studie: T-Zellen schützen auch bei Omikron vor schweren Verläufen

Die T-Zellen sind so etwas wie das Kommandozentrale und die schweren Waffen des Immunsystems. Und sie sind nicht so leicht zu täuschen wie die einfachen Fußtruppen, die Antikörper. Omikron entgeht den Antikörpern, nicht jedoch den T-Zellen. Das hat eine eben veröffentlichte Studie aus Südafrika wieder bestätigt.

Von Peter F. Mayer

Ein Rätsel, das derzeit durch die Medienwelt geistert, ist die Frage nach der Ursache für die erheblich harmloseren Verläufe von Infektionen mit der Omikron Variante, wo diese doch durch die von den Vakzinen erzeugten Antikörpern nicht oder fast nicht mehr erkannt wird. Aber die T-Zellen erkennen sie noch und werden mit Viren einerseits mühelos fertig und sind andererseits in der Lage die Abwehr zu organisieren und zwar über die Cd4+ Helfer-T-Zellen. Allerdings brauchen sie dazu Vitamin D, an das die Vitamin D Rezeptoren der T-Zellen andocken bevor sie aktiv werden können (siehe Prof. Carsten Geisler, Univeristät Kopenhagen).

Die Studie wurde von Forschern der University of Cape Town in Südafrika durchgeführt und am 28.12.2021 unter dem Titel „SARS-CoV-2 spike T cell responses induced upon vaccination or infection remain robust against Omicron“ veröffentlicht.

Die SARS-CoV-2-Omicron-Variante weist mehrere Spike (S)-Protein-Mutationen auf, die dazu beitragen, dass sie den neutralisierenden Antikörperreaktionen entgehen und daher den Schutz durch die Impfungen vor Erkrankung verringern. Für die Studie wurden die Fähigkeit von T-Zellen untersucht, mit dem Omicron-Spike zu reagieren. Die Teilnehmern waren entweder mit den Präparaten von AstraZeneca oder BioNTech/Pfizer geimpft oder ungeimpft aber rekonvaleszente COVID-19-Patienten (n = 70).

Das Ergebnis: 70-80 % der CD4- und CD8-T-Zellen-Antwort auf das Spike war in allen Studiengruppen erhalten geblieben.

Außerdem war das Ausmaß der kreuzreaktiven T-Zellen von Omicron ähnlich hoch wie bei den Varianten Beta und Delta, obwohl Omicron wesentlich mehr Mutationen aufweist. Darüber hinaus gab es bei Omicron-infizierten hospitalisierten Patienten (n = 19) vergleichbare T-Zell-Reaktionen auf Spike von früheren Varianten, Nukleokapsid- und Membranproteine wie bei Patienten, die in früheren Wellen hospitalisiert wurden, bei denen die früheren Beta- oder Delta-Varianten dominierten (n = 49), also die Reaktion auf M und N wurde nur bei den durch Infektion gebildeten T-Zellen gemessen.

Diese Ergebnisse zeigen, dass trotz der umfangreichen Mutationen von Omicron und der geringen Anfälligkeit für neutralisierende Antikörper, die Mehrheit der durch Impfung oder natürliche Infektion ausgelösten T-Zell-Reaktionen die Variante erkennt. Eine gut erhaltene T-Zell-Immunität gegen Omicron trägt zum Schutz vor schweren COVID-19-Erkrankungen bei, was frühe klinische Beobachtungen aus Südafrika bestätigt.

Die SARS-CoV-2-Epidemie in Südafrika war durch vier virologisch unterschiedliche Infektionswellen gekennzeichnet. Dies ermöglichte den Forschern Vergleiche der T-Zell-Antworten von Patienten der aktuellen vierten Epidemiewelle, die von Omicron dominiert wird, mit denen von Patienten, die in früheren Wellen infiziert wurden, die von den Varianten Wildtyp (Welle 1, n =17), Beta (Welle 2, n =16) und Delta (Welle 3, n =16) dominiert wurden. Zusätzlich zu den umfangreichen Mutationen in Spike weist Omicron 20 weitere Mutationen in anderen Proteinen auf, die ebenfalls zu einer T-Zell-Flucht führen hätten können.

Daher wurde die Häufigkeit von CD4- und CD8-T-Zellen für die angestammten Spike- (S), Nukleokapsid- (N) und Membranproteine (M) gemessen, allesamt wichtige Ziele der T-Zell-Antwort. Es wurden daher mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten im Spital untersucht. Diese kürzlich hospitalisierten Patienten, die zwischen dem 1. und 15. Dezember 2021 rekrutiert wurden (n = 19), hatten keine Vorgeschichte von COVID-19 und waren nicht geimpft..

Trotz der Unterschiede in Bezug auf Alter, Krankheitsschwere und Komorbiditäten zwischen den Infektionswellen waren die gegen S, N und M gerichteten T-Zell-Reaktionen bei den Patienten der Welle 4 ähnlich stark ausgeprägt wie bei Patienten, die in früheren Wellen mit anderen SARS-CoV-2-Varianten infiziert wurden.Darüber hinaus war das Ausmaß der Omicron-Spike-spezifischen CD4-Antworten bei den Patienten der Welle 4 in hohem Maße mit denen der Vorfahren vergleichbar, was darauf hindeutet, dass die meisten Patienten auf konservierte Epitope im Spike ansprechen.

Reaktionen gegen die M- und N- Proteine sind nur von T-Zellen nach Infektion vorhanden, nicht aber bei T-Zellen von der Impfung. Darauf geht die Studie nicht ein. Andere Studien belegen aber gerade das.

Insgesamt zeigen diese Ergebnisse, dass Infektion eine robuste CD4- und CD8-T-Zell-Antwort auslösen, die weitgehend mit Omicron kreuzreagiert. Trotz des umfangreichen Neutralisierungs-Escape gegen Omicron bleiben 70-80 % der T-Zellen-Antwort erhalten. Die begrenzte Auswirkung der Omicron-Mutationen auf die T-Zellen-Antwort lässt vermuten, dass eine vorherige Infektion immer noch einen erheblichen Schutz vor schweren Erkrankungen bieten kann, und laut Studie auch die Impfung, wobei die Stärke der Antwort nicht zwischen Infizierten und Geimpften unterschieden wurde.

In der Tat wurde aus Südafrika ein geringeres Risiko für Krankenhausaufenthalte und schwere Erkrankungen im Vergleich zur vorherigen Delta-Welle gemeldet. Kreuzreaktive T-Zell-Reaktionen, die durch Impfung oder Infektion erworben wurden, könnten zu diesen offensichtlich milderen Ergebnissen bei Omicron beitragen. Die hier gezeigte Widerstandsfähigkeit der T-Zellen-Reaktion ist auch ein gutes Zeichen für den Fall, dass in Zukunft stärker mutierte Varianten auftauchen.

Schlussfolgerungen

Soweit die Ergebnisse dieser Studie aus Südafrika. Daher ist es wirklich unverständlich, warum sich die Feststellung von Immunität und Schutz gegen Erkrankung so einseitig auf die auf die vergleichsweise primitiven Antikörper fokussiert. Die obigen Erkenntnisse entsprechen dem Lehrbuch und Hunderten Forschungsergebnissen, die sich mit T-Zellen befassen.

T-Zellen sind entgegen anderslautenden Behauptungen von Mitgliedern der Nationalen Impfgremien messbar. Hier ist zum Beispiel ein Messergebnis, das bei mir im November 2020 eine gute Immunantwort nachgewiesen hat. All das ist schon im ersten Halbjahr 2020 bekannt gewesen, deshalb hatte ich auch im August 2020 einen Artikel unter dem Titel

Strategiewechsel nötig: Testen auf T-Zellen-Immunität statt wenig aussagekräftige massenhafte PCR- und Antikörper-Tests verfasst.

Aber um Gesundheit geht es seit Anfang 2020 offenbar nicht, sondern darum was Professor Fabio Vighi hier beschreibt:

Die Hintergründe der Pandemie – eine Analyse von Prof. Fabio Vighi

Wegen Omicorn jetzt Panik-Maßnahmen zu ergreifen und den verfassungswidrigen „Lockdown für Ungeimpfte“ zu verlängern, wie das gestern in Österreich wieder von ÖVP, Grüne und SPÖ beschlossen wurde, widerspricht das eklatant dem Lehrbuch der Immunologie und den aktuellen Erkenntnissen wissenschaftlicher Forschung wie dieser hier.

Bild von Tom und Nicki Löschner auf Pixabay

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13 Kommentare zu „Studie: T-Zellen schützen auch bei Omikron vor schweren Verläufen

  1. Wenn ich diese Studie richtig verstanden habe dann entwickeln sowohl Genesene als auch Geimpfte eine 70-80 prozentige T Zellen Immunität auch gegen Omicron
    Folglich scheint die Impfung also doch zu wirken.
    Es wurde doch immer behauptet dass die Impfung nur Antikörper für einen kurzen Zeitraum produziert.
    Wenn T Zellen sowohl bei Geimpften als auch bei Genesenen vorhanden sind kann man davon ausgehen dass man sich zwar erneut infizieren kann aber im Regelfall einen sehr milden Verlauf hat weil das immunsystem schnell antworten kann.
    Sollte sich diese Studie bewahrheiten dann wäre dies, sachlich betrachtet, natürlich eine pefekte Grundlage für eine Impffplicht.
    Geben sie mit dieser Studie der Regierung nicht eine Legitmation zu Impffplicht in die Hand?

    1. -Die Frage die sich stellt:
      Wer braucht eine Impfung gegen Sars-Sov 2 und gegen die milde Omicronvariante?

      Der abgespeckte Wochenbericht des RKI von 30.12 (u.a fehlt die Tabelle Impfversagen)
      ,so denke ich, liefert die Antwort:

      „-Von allen übermittelten Todesfällen seit KW10/2020 waren 94.397 (85 %) Personen 70 Jahre und älter, der Altersmedian lag bei 83 Jahren. Im Unterschied dazu beträgt der Anteil der über 70-Jährigen an der Gesamtzahl der übermittelten COVID-19-Fälle etwa 10 %

      -Zu den im Meldesystem vorliegenden Omikronfällen sind zum Teil Zusatzinformationen bekannt.

      Für 6.788 Fälle wurden Angaben zu den Symptomen übermittelt, es wurden überwiegend keine oder milde Symptome angegeben.

      Am häufigsten wurde von Patientinnen und Patienten mit Symptomen Schnupfen (54 %), Husten (57 %) und Halsschmerzen (39 %) genannt.

      124 Patientinnen und Patienten wurden hospitalisiert, vier Person sind verstorben.
      Für 543 (5 %) Fälle wurde eine Exposition im Ausland angegeben.

      186 Patientinnen und Patienten waren ungeimpft,

      4.020 waren vollständig geimpft,

      von diesen wurde für 1.137 eine Auffrischimpfung angegeben.“

      https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-12-30.pdf?__blob=publicationFile

    2. @Paul
      Hier muss ich Ihnen leider widersprechen. Bereits im 1. Absatz steht dezidiert, dass die T-Zellen Vitamin C benötigen und nicht diese Impfungen.
      …..Aber die T-Zellen erkennen sie noch und werden mit Viren einerseits mühelos fertig und sind andererseits in der Lage die Abwehr zu organisieren und zwar über die Cd4+ Helfer-T-Zellen. Allerdings brauchen sie dazu Vitamin D, an das die Vitamin D Rezeptoren der T-Zellen andocken bevor sie aktiv werden können (siehe Prof. Carsten Geisler, Univeristät Kopenhagen)….
      Eine Infektion ist wesentlich effektiver als jede Impfung. Darum sollten endlich all diese Maßnahmen eingestellt werden. Menschen mit Vorerkrankungen oder Ältere sollten besser betreut werden, jedoch auch hier stellt sich wirklich die Frage, ob eine Impfung den erhofften Erfolg bringt. Ich sehe im o.g. Artikel keineswegs eine Legitimation für eine Impfung. Auf jeden Fall nicht mit diesen Versuchsimpfstoff.

    3. „Folglich scheint die Impfung also doch zu wirken.“

      Wieso „folglich“? Ich sehe da keinen Zusammenhang. Ich erkenne nur aufgrund der Studie, dass Menschen von Natur aus gut vorbereitet sind auf Corona-Viren wie SARS-CoV-2.

      Sie leiten leider aus einer Koinzidenz eine Kausalität ab.

  2. irgendwo hab ich gelesen, dass Menschen welche das erste SARS Virus überstanden hatten selbst 17 Jahre danach noch immun waren und auch gegen SARS-Cov2 immun sind.
    warum sollten dann Menschen welche mit einer SARS-Cov2 Variante in Kontakt kamen dann nur 6 Monate immun sein und gegen andere SARS-Cov2 Mutanten auch nicht mehr immun sein?

    Was Politik, Medien und Pharma-Mafia propagieren ist komplett unlogisch, unwissenschaftlich und hat letzten Endes nur eines im Sinn: nämlich auch die Genesenen so schnell wie möglich in die Nadel zu treiben! Verbrecherisch!

    Und was die angeblichen „Reinfektionen“ anbelangt, die dürften einen wahre Seltenheit sein.
    Viel wahrscheinlicher ist, das Menschen durch die mangelhaften Tests eine Infektion attestiert wurde, welche keine war, und dass die eigentliche Infektion erst später kam und dann als Reinfektion gewertet wird. Natürlich auch wieder gewolt, denn niemand soll sich sicher fühlen und niemand soll der Nadel entgehen.

  3. Wenn man sich z.B. die Videos mit Fallbeispielen von Herrn Dr. Wiechert zur T-Zellen-Immunität ansieht, kann nach meinem Verständnis, als Reaktion auf genbasierte Impfstoffe, keine T-Zellen-Antwort auf das SARS-CoV-2 spezifische Nucleocapsid-Protein (N) oder Membranprotein (M) nachweisbar sein, wenn nicht zusätzlich eine frühere Infektion vorliegt.

    Wenn nun zusätzlich eine Infektion vorliegt, wie lässt sich der Anteil der impfstoffinduzierten T-Zellen-Antwort auf das S-Protein-Antigen ermitteln? Möglich wäre auch, dass es sich um Probanden handelt, welche mit einem chinesischen Todimpfstoff (Sinovac ist dort zumindest zugelassen) geimpft wurden. Der soll aber – laut anderen Berichten – wiederum keinen Schutz vor der Omikron-Variante bieten.

    Ohne die Studie im Detail zu kennen, müssten diese Unstimmigkeiten geklärt werden, ehe man den Impfstoffen gegen Omikron einen guten T-Zellen Schutz nahelegt und eben damit der Impfplicht – auch mit den alten Impfstoffen – Argumente liefert. Es widerspricht auch der Erkenntnis aus Dänemark, wonach sich zweifach Geimpfte 3-mal so häufig infizieren als Ungeimpfte. Gerade bei guter T-Zellen Abwehr an der Eintrittspforte sollte es kaum Infektionen geben.

  4. „Reaktionen gegen die M- und N- Proteine sind nur von T-Zellen nach Infektion vorhanden, nicht aber bei T-Zellen von der Impfung. Darauf geht die Studie nicht ein. Andere Studien belegen aber gerade das.“

    Ist das der entscheidende Satz?
    So ganz frei von Konzerninteressen scheint auch diese Studie nicht zu sein?
    „Zuckerberg“ scheint jedenfalls groß beteiligt zu sein?

    Kreuzreaktionen wurde auch vor 2 Jahren schon beschrieben!
    T-Zellen versteckt im Knochen die bereit sind.
    Bereitgestellt auch durch geringe Virenlasten, die ja auch immer als gefährdendes Maß beschrieben wurden.
    Wo gibt es Studien dazu?
    Würde das die Genpräparate noch wertloser machen?
    Im Orf Ö1 gerade zum Thema pragmatischer Umgang das ewige Argument von Standard Blätterwald- Ich sehe vor Wald keine Bäume – „Rauscher“.
    „Leute die behaupten die Erde sei eine Scheibe könnten nicht gehört werden“ als Friedensangebot zu Neujahr!
    Das Gesprächsangebot von Leuten für die die Welt ein Quader ist /(Form eines Geldkoffers) die Kofferform (Schublade) bestimmt dann auch noch den Rest der Persönlichkeit, halten wir für ausgesprochen nett und weihnachtlich!

    Alles Gute zum neuen Jahr auch für solche die meinen, sie meinen es gut!

  5. Hier mein Beispiel aus dem wahren Leben, nicht repräsentativ aber eben doch echt:
    Ich selber hatte im Juni 2020 einen milden Covid-Verlauf, habe es eigentlich nur bemerkt, weil ich beim Abklingen von eh schon schwachen Symptomen meinen Geruchssinn komplett verloren habe (zum Glück nur für ca. 2 Wochen). Meinen Mann erwischte es ca. 3 Monate später, er hat mich und unsere beiden Kinder nicht angesteckt, obwohl wir völlig normal weitergelebt haben ohne irgendwelche räumliche Trennung oder anderweitige Vorsichtsmassnahmen. Vor gut drei Wochen hat es dann unsere ältere Tochter erwischt, wiederum keine Reinfektion bei mir und auch nicht bei meinem Mann, vor einigen Tagen nun hat sich auch unsere jüngere Tochter irgendwo angesteckt, auch hier keine Reinfektion bei mir oder meinem Mann (ich habe sogar absichtlich mit ihrem Besteck gegessen und aus ihrem Glas getrunken). Ich gehe wirklich davon aus, dass ich eine gute Abwehr besitze, welche übrigens im Oktober 2021 (also nach fast eineinhalb Jahren) mit einem T-Zell-Test ermittelt wurde (signifikante Stimulierung meiner T-Zellen auf S- und N-Proteine). Wie gesagt, kein wissenschaftlicher Beweis, aber genauso erlebt. Sicher gibt es viele andere Genesene, die Ähnliches berichten können, warum wird sowas nicht genauer untersucht? Die Antwort ist mir natürlich klar………….Aber mein Mann und ich gelten als ungeimpfte Gefährder und dürfen schön zu Hause bleiben.

  6. @ Peter Pan: Ich leite hier nichts ab. Das habe die Autoren der Studie getan.
    @ Rudi und Maria Fluegel. Leider kann ich in der zweiten verlinkten Studie nichts über M udn N Proteine finden.
    In dieser geht es im Immunsupprimierte Personen. Sollten sie die Textstelle habe wäre ich ihen sehr verbunden wenn sie diese hier posten würden.
    Trotzdem sind beide Studien ein Loblied auf die Impfung und den Booster.
    Wenn die Regierungen und Experten hier und aus ähnlichen Quellen ihr Wissen beziehen dann seh ich die Pflichtimpfung kommen.

    1. Danke für die Rückfrage!
      Ich habe mir nur die südafrikanische Studie angeschaut. das ist die 2te verlinkte.
      Da finde ich nichts über immunsuppressierte..
      Die erste verlinkte habe ich schon vor einem Jahr gelesen und die ist 10 Jahre alt und behandelt Hormon/Vitamin D.
      Wenn Sie den folgenden Absatz der Studie meinen haben Sie recht.
      Allerdings sind in Südafrika in diesem Studienzeitraum 26% volllständig geimpft!
      Eine große Rolle kann die Impfung bzgl. World Our Data Zahlen, also nicht spielen!
      In der Studie waren 138 Leute. Wie sich diese mit ungeimpften, geimpfte zusammensetzen und die auf 138 kommen ist mir noch etwas unklar und mir fehlt dazu die Zeit.
      Die Stelle „die Reaktion auf M und N wurde nur bei den durch Infektion gebildeten T-Zellen gemessen.“ müsste ich auch noch ev. anhand der Tabellen finden.
      Wichtig ist auch noch, dass die Impfung der Probanden nicht länger als einen Monat zurückliegt!
      Rudi Fluegl

      Overall, these results demonstrate that vaccination and infection induce a
      robust CD4 and CD8 T cell response that largely cross-reacts with Omicron,
      consistent with recent work from our laboratory and others on limited T cell escape
      by Beta, Delta and other variants17-19
      . Despite extensive neutralization escape against
      Omicron5
      , 70-80% of the T cell response is preserved. The limited effect of Omicron’s
      mutations on the T cell response suggests that vaccination or prior infection may still
      provide substantial protection from severe disease. Indeed, South Africa has reported
      a lower risk of hospitalisation and severe disease compared to the previous Delta
      wave20. Cross-reactive T cell responses acquired through vaccination or infection may
      contribute to these apparent milder outcomes for Omicron. The resilience of the T
      cell response demonstrated here also bodes well in the event that more highly
      mutated variants emerge in the future.

  7. Also!
    Die Studie habe ich mir noch mal kurz angeschaut! Für langes studieren sehe ich leider keinen Grund mehr.
    In der Tabelle 2 sind nur 70 Probanden ausgewiesen. Wie ich da auf 138 gekommen bin weiß ich nicht mehr?
    15 waren ungeimpft (rekovescent – Symptome?). Die anderen waren 2 mal geimpft und hatten die Infektion (Test positiv ? ) Symptome ? Rund 50 % hatten den Test positiv oder waren tatsächlich erkrankt!
    Das ist zwar ein Test mit messen und wägen aber wie schon in obigen Kommentaren beschrieben ist die Suppe dünn und ungekocht! Vor allem die Immunantwort -„Bereitschaft“ vor den Studien ist bei den Probanden a priori exakter zu bestimmen und nach 2 Jahren Seuche, schwierigst durchzuführen. Meine Annahme ist: Kreuzreaktionen und auch Lymphozyten ziehen sich mit „Gedächtnisfunktion“ zurück. Ich bitte um einen pensionierten Immunologen!
    Die Peer Reviews stehen noch aus und ich hoffe erfahrene Immunologen bewerten das!
    Rudi Fluegl

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