Impfstoffe verhindern weder Erkrankung noch Todesfälle

31. Dezember 2021von 4,1 Minuten Lesezeit

Die Studien für die Zulassung der derzeit verwendeten Impfstoffe waren sehr kurz und man achtete besonders auf gesunde und jüngere Studienteilnehmer, was keineswegs dem Bevölkerungsschnitt entspricht. Trotzdem gab es eine höhere Sterblichkeit bei den Geimpften gegenüber der Placebo Gruppe. Eine große Datenbank in den USA zeigt, dass es selbst zu Beginn der Impfkampagne den versprochenen Schutz nicht gab.

Von Peter F. Mayer

Selbst auf dem Höhepunkt der Wirksamkeit zu Beginn des Jahres 2021 verringerten die Covid-Impfstoffe kaum das Risiko von Spitalsaufenthalten bei geimpften Personen, die eine „Durchbruchsinfektion“ hatten, wie neue Daten zeigen.

In einer am Dienstag in JAMA Network veröffentlichten Studie lag die Wahrscheinlichkeit, dass geimpfte Personen in den ersten sechs Monaten nach der „vollständigen“ Impfung wegen Covid ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, bei fast 1 zu 200. Auch Todesfälle, Beatmungen und andere schwerwiegende Folgen traten bei den Geimpften regelmäßig auf.

Dieses erstaunliche Risiko bestand, obwohl das Durchschnittsalter der Studienteilnehmer nur 51 Jahre betrug und die meisten relativ gesund waren.

In dieser Kohortenstudie mit 664.722 Patienten, die mindestens eine Dosis eines SARS-CoV-2-Impfstoffs erhalten hatten, ging es eigentlich um Personen mit Immunstörungen wie HIV-Infektion, rheumatoider Arthritis und Transplantation von Organen mit Personen ohne Immunstörungen zu vergleichen.

Die Daten der Studie machen auch deutlich, wie schnell der Impfschutz nach der zweiten Dosis nachlässt – und dass die Centers for Disease Control die Zahl der geimpften Personen, die in diesem Jahr wegen Covid ins Krankenhaus eingeliefert wurden, stark unterschätzt haben.

Die verblüffenden Zahlen sind in einer zusätzlichen Tabelle der Studie versteckt, die sich eben auf das Risiko nach der Impfung für eine kleine Gruppe von Menschen mit schweren Immunkomplikationen konzentriert. Die Forscher der Studie verglichen die Infektions-, Krankenhausaufenthalts- und Sterberaten von etwa 35.000 immungeschwächten Personen mit etwa 570.000 Personen, bei denen dies nicht der Fall war.

Von den rund 600.000 vollständig geimpften Personen mussten etwa 2.800 in den ersten sechs Monaten nach der „vollständigen Impfung“ wegen Covid stationär im Krankenhaus behandelt werden. Dieser Zeitraum beginnt 14 Tage nach der zweiten Dosis der mRNA-Impfstoffe, wenn der Impfschutz am höchsten sein sollte.

Fast 3 Prozent der vollständig geimpften Personen, d. h. 1 von 35, wurden in den ersten sechs Monaten infiziert, wobei die Infektionsraten am Ende der Studie stark zunahmen.

Insgesamt traten bei 148 der 600.000 geimpften Personen in den ersten sechs Monaten nach der vollständigen Impfung „schwerwiegende“ Folgen von Covid auf, einschließlich Beatmung oder Tod, wie es die Autoren der Studie nennen.

Aus der Studie geht nicht hervor, wie viele Menschen nach der ersten Dosis oder weniger als zwei Wochen nach der zweiten Dosis mit Covid infiziert oder ins Krankenhaus eingeliefert wurden, wo die Raten für Infektionen, Krankenhausaufenthalte und Todesfälle bekanntlich noch höher sind. Das sind Daten, die leider abgesehen von Israel, UK und Dänemark von niemand berichtet werden. Gerade in dieser Zeit kommt es aber häufig zu Problemen, wie aus den Daten der drei Länder hervorgeht.

Etwas überraschend fanden die Forscher heraus, dass immungeschwächte Menschen nur ein geringfügig höheres Risiko für eine SARS-Cov-2-Infektion haben, obwohl sie ein etwa dreimal so hohes Risiko haben, an Covid zu sterben, wie Menschen ohne Immunstörungen.

Die bei weitem interessantesten Zahlen der Studie sind jedoch in einer einzigen kleinen Tabelle im Anhang enthalten.

Sie vergleicht die Ergebnisse der etwa 15.000 geimpften und infizierten Personen, die in den medizinischen Zentren erschienen, mit einer viel größeren Gruppe von Covid-Patienten – etwa 2,6 Millionen Menschen -, die nicht geimpft waren und zu irgendeinem Zeitpunkt während der Epidemie dieselben Zentren aufsuchten.

Etwa 84 Prozent der geimpften Patienten wurden ambulant behandelt, während 16 Prozent einen Krankenhausaufenthalt benötigten.

Im Vergleich dazu wurden etwa 77 Prozent der ungeimpften Patienten ambulant behandelt, während 23 Prozent ins Krankenhaus eingewiesen wurden.

Bei fast 1 Prozent der geimpften Patienten kam es zu schwerwiegenden Folgen, einschließlich des Todes, im Vergleich zu etwas weniger als 2 Prozent der nicht geimpften Patienten.

Die Studie enthielt keine Informationen über Nebenwirkungen nach der Impfung.

Die Ergebnisse stehen im Widerspruch zu den endlos wiederholten Versprechungen der Befürworter der Covid-Impfung, dass Impfstoffe, auch wenn sie Infektionen nicht verhindern, notwendig sind, um eine Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern. Sie tragen auch dazu bei, dass die amerikanischen Krankenhausdaten – die in dem verzweifelten Bemühen, die Wirksamkeit von Impfstoffen zu beweisen, sowohl fragmentiert als auch hoffnungslos politisiert sind – besser mit den Zahlen aus dem Vereinigten Königreich und anderen Ländern übereinstimmen.

Bild von Herbert II Timtim auf Pixabay

Alle aktuellen News im TKP Telegram Channel

Unterstütze unabhängigen Journalismus mit einer Spende via PayPal


Studie bestätigt deutliche Übersterblichkeit durch Covid-Impfungen

So steigen die Fälle in den Ländern mit den höchsten Impfquoten

T-Zellen können Corona-Infektion unterbinden vor Entstehung von PCR- oder Antikörper-Positivität

Massive Untererfassung von Nebenwirkungen und Todesfällen nach Impfungen

12 Kommentare

  1. Jochen Schmidt 2. Januar 2022 at 13:56Antworten

    Sehr interessant – danke hierfür!

  2. Luis 31. Dezember 2021 at 11:50Antworten

    Virologen und Mediziner hätten es besser wissen müssen, dass Impfstoffe weder Erkrankung noch Todesfälle verhindern. Es gibt genug Tote durch nur einer Spritze. Und es gibt auch viele Geimpfte die gestorben sind an Corona. Aber es wird weiter an der Spritze festgehalten. Ausreden zeigen deutlich wie Virologen und die Regierung sich selbst belügen und noch an ihre Lüge Glauben.
    Fakt ist, dass dieser „sogenannter Impfstoff“ nie auf den Markt geschafft hätte, wenn sie dieser die ersten zwei bis drei Jahren in einer Langzeitstudie befunden hätte.

  3. cr 31. Dezember 2021 at 10:41Antworten

    Solange gilt, dass das Spike-Protein des Virus toxisch ist und mit der Spritze je nach Hersteller Baupläne zur Produktion des Spikes durch eigene Zellen oder außerhalb hergestellte Spike-Proteine verabreicht werden, muss man doch erwarten, dass die „Impfung“ ähnliche Auswirkungen wie die Krankheit selbst hat – oder ist das zu einfach gedacht?

    Wie valide die veröffentlichten Zahlen sind, wissen wir nicht. Bekannt ist nur, DASS sie große Lücken haben und bestenfalls Tendenzen zeigen, in welche Richtung weiter geforscht werden muss.

  4. ÖKOLOGE 31. Dezember 2021 at 10:08Antworten

    Sehr eigenwilige Interpretation der Studie. Die Studienautoren fassen ihre Ergebnisse mit diesem Satz (übersetzt) zusasmmen:
    „Diese Kohortenstudie ergab, dass eine vollständige Impfung mit einem geringeren Risiko für eine COVID-19-Durchbruchinfektion verbunden war, unabhängig vom Immunstatus der Patienten.“

    Was jedoch – etwas – für Dr. Mayers Interpretation spricht:
    „Etwa 84 Prozent der geimpften Patienten wurden ambulant behandelt, während 16 Prozent einen Krankenhausaufenthalt benötigten.

    Im Vergleich dazu wurden etwa 77 Prozent der ungeimpften Patienten ambulant behandelt, während 23 Prozent ins Krankenhaus eingewiesen wurden.“

    Und das könnte man doch wieder als Vorteil der Impfung interpretieren:
    „Bei fast 1 Prozent der geimpften Patienten kam es zu schwerwiegenden Folgen, einschließlich des Todes, im Vergleich zu etwas weniger als 2 Prozent der nicht geimpften Patienten.“
    Wobei bei dieser Zahl die Anzahl der schweren bzw. letalen Impfschäden nicht mir einfliesst, sondern nur an der Todesursache Covid.

    Also was nu?

    • klausfly 31. Dezember 2021 at 14:03Antworten

      Der Unterschied ist ja nun absolut gesehen sehr gering. Wenn dann man noch mögliche Impfschäden einpreist, glaube ich nicht, dass sich so viele Menschen für eine Impfung entscheiden würden, falls Sie denn über die tatsächlichen Chancen und Risiken informiert worden wären.

  5. asisi1 31. Dezember 2021 at 10:05Antworten

    In Deutschland verhindern Politiker seit 2 Jahren verlässliche Studien! Jeder Politiker posaunt jeden Tag wirres Zeug durch die GEZ Medien. Keiner hat von etwas eine Ahnung und das Einzige was die richtig Lesen können, sind ihre Kontoauszüge!

  6. unkas 31. Dezember 2021 at 9:27Antworten

    Komplett verdreht
    In der originalstudie steht als erstes:
    Conclusions and Relevance This cohort study found that full vaccination was associated with reduced risk of COVID-19 breakthrough infection, regardless of the immune status of patients.

    Die in der Tabelle angegeben Verhältnisse sind richtig aber die absoluten Zahlen würden doch für die Impfung sprechen (Delta)… oder verstehe ich was falsch?

    • Thomas Lochmatter 31. Dezember 2021 at 10:31Antworten

      Gemäss diesen Daten haben geimpfte effektiv ein etwas kleineres Risiko („reduced risk“).

      Es kommt aber wie immer auf die Perspektive drauf an: nach diesen Zahlen ist das Risiko eines schweren Verlaufs fast 3x kleiner wenn geimpft als wenn ungeimpft. Dies ist aber ein relativer Vergleich. In absoluten Zahlen gewinnst du lediglich 1.2% (bei funktionierendem Immunsystem). Auch die Wahrscheinlichkeit einer Hospitalisierung verschiebt sich nur um ein paar Prozentpunkte. Von einem „Rundumschutz“ wie sich viele Menschen das vorstellen kann – zumindest nach diesen Zahlen – keine Rede sein.

      Man sollte bei diesen Zahlen aber 2 Sachen beachten:

      (1) Es sind lediglich Fälle aufgeführt, die sich überhaupt im Krankenhaus gemeldet haben. Die milden und ganz milden Fälle sind hier nicht dabei (weil nirgendwo erfasst), und diese machen vermutlich den Löwenanteil aller Infektionen aus.
      Die absolute Differenz (also die 1.2%) wird also noch vermutlich noch kleiner sein, während das relative Verhältnis vielleicht etwas grösser ausfällt (4x oder 5x), wobei dies reine Spekulation ist.

      (2) Die Zahlen sind nicht nach Altersgruppen aufgeschlüsselt. Da wir wissen dass hier enorme Unterschiede herrschen wäre das sehr interessant, bzw. notwendig für eine gute Analyse.

  7. Ich mach da nicht mit 31. Dezember 2021 at 8:25Antworten

    Wo ist der Link zu der Studie bitte? Danke.

    • pfm 31. Dezember 2021 at 8:59Antworten

      Im Text unterlegt, einfach anklicken.

  8. suedtiroler 31. Dezember 2021 at 8:01Antworten

    ich würde den Titel ändern, und zwar in

    „Sars-Cov2 „Impfstoffe“ verhindern weder Erkrankung noch Todesfälle“

    denn Impfstoffe generell sind nicht schlecht (der Titel könnte aber so verstanden werden) und das was uns als „Impfstoffe“ bei Corona aufgezwungen wird verdient den Namen nicht (deswegen in Anführungszeichen)

    • Skeptiker 1. Januar 2022 at 15:41Antworten

      „… denn Impfstoffe generell sind nicht schlecht“

      Woher haben Sie denn diese Weisheit?

      Dass Impfen an und für sich eine feine Sache ist, wird nahezu allen Äußerungen gegen Corona-Impstoffe (mit oder ohne Gänsefüßchen) in pflichtschuldigem Ton vorangestellt und damit quasi als Tatsache unterschrieben. Das zugrundeliegende, niemals öffentlich diskutierte „Narrativ“ lautet, gefährliche, ggf. tödliche Krankheiten würden von „übertragbaren Erregern“, d.h., äußerlich verursacht, egal ob bakteriell oder viral.

      Kritisiert wird somit lediglich, diese Impfung sei gefährlich, die Praxis der Impfung (gegen alle möglichen Krankheiten) bleibt dagegen die unangetastete „heilige Kuh“, die sie im „öffentlichen Diskurs“ immer gewesen ist.

      Allen an meinetwegen Aufklärung Interessierten empfehle ich daher die Lektüre eines dicken, aber gut lesbaren, weil allgemeinverständlich geschriebenen Wälzers:
      „Virus-Wahn“ von von Torsten Engelbrecht , Claus Köhnlein , Samantha Bailey , Stefano Scoglio
      Der Untertitel des Buches lautet „Corona/COVID-19, Masern, Schweinegrippe, Vogelgrippe, SARS, BSE, Hepatitis C, AIDS, Polio, Spanische Grippe. Wie die Medizinindustrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliardenprofite macht“
      https://shop.falter.at/detail/9783753403069/virus-wahn

Wir freuen uns über jeden Kommentar, aber ersuchen einige Regeln zu beachten: Bitte bleiben wir respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe, keine (Ab-)Wertungen und bitte auch keine Video-Links und Texte mit roten Rufzeichen. Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Aktuelle Beiträge