Japan warnt Unternehmen vor Diskriminierung Ungeimpfter

12. Dezember 2021von 3.2 Minuten Lesezeit

Es geht auch anders als diese unerträgliche Hetze gegen Ungeimpfte wie in Österreich und Deutschland. Die Behörde in Japan erklärt, dass der öffentliche und private Sektor diejenigen nicht diskriminieren darf, die die experimentellen mRNA-Gentherapie-Injektionen ablehnen.

Japan kennzeichnet nun Covid-„Impfstoffe“ und warnt, wie berichtet, vor gefährlichen und potenziell tödlichen Nebenwirkungen wie Myokarditis. Darüber hinaus bekräftigt das Land seine Verpflichtung zur Meldung unerwünschter Ereignisse, um sicherzustellen, dass alle möglichen Nebenwirkungen dokumentiert werden und informiert darüber auch prominent:

Auf der englischen Webseite des Gesundheitsministeriums wird ausdrücklich betont, dass Japan die informierte Zustimmung und die körperliche Autonomie anerkennt und bestätigt. Bis zur Coronavirus-Pandemie galt das Konzept der „informierten Zustimmung“ für die Angehörigen der Gesundheitsberufe im Westen als Voraussetzung jeder Therapie.

In Japan werden derzeit drei Covid-19-Gentherapien angeboten. Dabei handelt es sich um das Präparat von Pfizer/BioNTech (Comirnaty) und jenes von Moderna, vertrieben von Takeda. In den Produktbeschreibungen (hier und hier) heißt es, dass „dieses Produkt einen Zusatzstoff enthält, der noch nie in einem Impfstoff verwendet wurde“. Takeda, die Pharmafirma, die bisher für Moderna die Distribution in Japan übernommen hatte, hat allerdings auch einen Vertrag mit Novavox über 150 Millionen Dosen abgeschlossen.

Keine Zwangsimpfung oder Diskriminierung

Auf der Website wird den Bürgern empfohlen, sich impfen zu lassen; es wird jedoch betont, dass die Impfung nicht obligatorisch ist. Das hat zu einer offenbar recht hohen Durchimpfungsrate von 77% geführt.

Obwohl wir alle Bürger ermutigen, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen, ist die Impfung nicht verpflichtend oder vorgeschrieben. Die Impfung wird nur dann durchgeführt, wenn die zu impfende Person nach der Aufklärung ihr Einverständnis gegeben hat.

Darüber hinaus empfiehlt die Regierung denjenigen, die eine Impfung in Erwägung ziehen, sowohl die Wirksamkeit als auch die Nebenwirkungen sorgfältig abzuwägen.

„Bitte lassen Sie sich aus eigenem Entschluss impfen, wobei Sie sich sowohl über die Wirksamkeit bei der Verhütung von Infektionskrankheiten als auch über das Risiko von Nebenwirkungen im Klaren sein sollten. Ohne Einwilligung wird keine Impfung durchgeführt.“

Außerdem betonen sie, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht zwingen dürfen, die experimentelle Gentherapie zu erhalten. Ebenso wenig sollten Mitarbeiter diejenigen diskriminieren, die die Injektionen ablehnen,“Bitte zwingen Sie niemanden an Ihrem Arbeitsplatz oder in Ihrem Umfeld, sich impfen zu lassen, und diskriminieren Sie niemanden, der nicht geimpft wurde.“

Die Regierung verweist sogar auf einen „Ratschlag für Menschenrechte“, der Anweisungen für den Umgang mit Beschwerden enthält, wenn Personen am Arbeitsplatz durch „Impfstoffe“ diskriminiert werden.

Wie ich schon seit dem Vorjahr immer wieder berichtet habe, läuft in dem Land mit der ältesten Bevölkerung weltweit ohnehin alles anders:

Immerhin knapp 29% der Bevölkerung ist über 65 Jahre (Deutschland 18%) und 2,3 Millionen über 90 Jahre alt. Die ältere Bevölkerung ernährt sich auch ziemlich anders als das bei uns üblich und möglich ist, nämlich mit höherem Anteilen von Gemüse und geringeren von Zucker und Kohlehydraten den regelrechten Killern. Studien haben ergeben, dass deshalb die IgA Antikörper in den Schleimhäuten besonders häufig vorkommen und dies bilden zur Unterstützung der T-Zellen die erste und augenblicklich wirksame Barriere gegen Viren und andere Keime in den oberen Atemwegen. Und dann ist Alter genau gar kein Risikofaktor mehr bei einer Corona Erkrankung.


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6 Kommentare

  1. McKotz 13. Dezember 2021 at 9:56Antworten

    Wenn sich das bewahrheitet, sind eine halbe Million Frauen ZUSÄTZLICH auf der Straße, die kann man dann schwerlich als „Nazi-Bräute“ diffamieren.

    Diese Ärztin/Pathologin aus Schweden, mit einer beinahe zwanzigjährigen Erfahrung in Brustkrebsdiagnostik, hegt bei den „Gen-Therapierten“ einen schwerwiegenden Verdacht,
    Details dazu findet man auf
    https://www.pathologie-konferenz.de/
    Dort beschreibt sie unter Video 2 (rechte Seite, ab 01:49) die von Ihr beobachteten Veränderungen in der Tumordiagnostik, nämlich „Turbobrustkrebs“

    Im Übrigen können die Frauen die Impfdiktatur von heut auf morgen beenden: Sex-Streik, heißt das Zauberwort!

    Die JapanerInnen haben einen, von der „Pharma-Mafia“ nicht gern gesehenen, Gesundheitsvorteil, jodhaltige Ernährung, mit dem Ergebnis:
    https://www.ecstaticascension.com/p/more-iodine-less-breast-cancer.html

    Herr Mayer, mit seinen Superrecherchen aus allen Teilen der Welt, sollte sich der Thematik „Impfung & Krebs“ annehmen, hier schlummert ungeahntes Potential.

  2. Hans im Glück 12. Dezember 2021 at 18:06Antworten

    Beim Radfahren heute hatte ich wieder Zeit und Muße über verschiedenes nachzudenken. Ich musste feststellen: Wir haben tatsächlich eine Pandemie der Ungeimpften. Allerdings ist das so aberwitzig, dass man erst mal drauf kommen muss.

    Wir haben C19 Erkrankte, welche keine Injektionen erhalten haben. Landläufig die Ungeimpften. Dann haben wir erkrankte Menschen die vor mehr als 14 Tagen ihre 2. Injektion erhalten haben und im Besitz eines amtlichen Impfnachweises sind. Diese gelten gemäß der bestehenden gesetzlichen Definition in Deutschland als Ungeimpfte.
    Als Geimpfte definiert, sind in diesem Regelwerk symptomlose, doppelt geimpfte Personen mit gültigem Impfnachweis. Eine symptomatische Person, welche ansonsten den Kriterien entspricht, ist also kein Geimpfter per Definition. Ergo landet er zwangsläufig im Körbchen der Ungeimpften.

    Wir haben jetzt also erkrankte Menschen ohne Injektion und kranke Menschen mit Injektionen, welche als ungeimpft gelten.
    Daher haben wir eine „Pandemie der Ungeimpften“. Man könnte analog auch formulieren: Wir haben eine „Pandemie der Erkrankten“. Aber das wäre vermutlich zu banal und gänzlich ungeeignet den gesunden Volkszorn zu entfesseln.

  3. Markus 12. Dezember 2021 at 17:58Antworten

    Kann man diesen Beitrag auch unseren Übergscheiten Regierungspolitikern mitteilen- ?
    es gibt gescheitere Länder als Deutschland u-. Österreich – bei uns fühlt man sich in alte Zeiten zurückversetzt

  4. Beatrix Müller 12. Dezember 2021 at 12:25Antworten

    Es ist traurig, was aus der Menschheit geworden ist . Und es erckreckt, wie Mensche auf gewiße dinge wie Angst- und Schreckensmeldugen reagieren ….
    Wechselt doch den „Kurs“, und haltet den Menschen die Hand hin, redet miteinander und „giftelt“ nicht gegeneinander. Wir kommen da nur gemeinsam oder garnicht raus …

  5. Uschi 12. Dezember 2021 at 8:24Antworten

    Das Land der aufgehenden Sonne 🇯🇵 erfand eben nicht nur den Bitcoin, der in aller Munde ist, sie messen der Sonne mehr bei, als wir es je gewollt haben.

    Ich meine, das Land hat aus bitterst schmeckenden Fehlern das Meiste auf der Welt GELERNT.

    • Uschi 12. Dezember 2021 at 8:39Antworten

      „Takeda, die bisher für Moderna die Distribution in Japan übernommen hatte, hat allerdings auch einen Vertrag mit Novavox über 150 Millionen Dosen abgeschlossen.“

      Der „Korrektur-bot“ schlug an: Novavox vs. Novavax?

      (Für den Humor: bot (Roboter) stammt von dem russischen Verb работать – arbeiten 😉😷)

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