Was ein gesunder Darm mit der Verhinderung von Covid zu tun hat

Die offizielle Linie von WHO, Politik, Ärztekammern und Gesundheitsämtern ist bekanntlich, dass es keine Prophylaxe gegen Infektion und Erkrankung gibt. Herdenimmunität und Schutz kann nur durch Impfung erreicht werden. Und die Erde ist eine Scheibe. Ein gesunder Darm ist jedoch einer der wichtigsten Garanten für Gesundheit und Schutz vor Infektion.

Seit Anfang 2020 wissen wir, dass es eine große individuelle Schwankungsbreite bei der Schwere von Covid gibt und ob es überhaupt zu einer Erkrankung kommt. Das Alter und bestimmte Grunderkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Fettleibigkeit sind die wichtigsten Einflussfaktoren, stellt eine Studie fest. Da sowohl höheres Alter als auch die genannten chronischen Erkrankungen häufig mit einem veränderten Darmmikrobiom einhergehen, die zu einer gestörten Integrität der Darmbarriere führt. Darmsymptome führen bei COVID-19-Patienten durchweg zu einer schwereren Erkrankung. Daher ist anzunehmen, dass eine Funktionsstörung des Darms als Ganzes den Schweregrad von COVID-19 beeinflusst.

Nochmal: Es gibt einen Zusammenhang zwischen schlechter Darmgesundheit und schweren COVID-19-Verläufen.

Die Studie fasst die sich häufenden Belege zusammen, die die Hypothese stützen, dass ein verändertes Darmmikrobiom und der damit verbundene undichte Darm zum Auftreten von gastrointestinalen Symptomen und gelegentlich zu zusätzlichen Multiorgan-Komplikationen beitragen können. Daraus entstehen eben die schweren Erkrankungen, indem das Eindringen des verursachenden Coronavirus in das Kreislaufsystem ermöglicht wird.

Coronviren dringen also in den Darm vor. In einem kranken Darm ist die die Zellen schützende Schleimschicht dünner und überzieht nicht jede damit. Darmzellen besitzen, wie die Zellen des Lungengewebes, ACE2-Rezeptoren, die die Coronaviren zum Andocken und Eindringen in die Zellen benötigen. Sind die Zellen nicht durch diese Schleimschicht geschützt, können die Viren an die ACE2-Rezeptoren binden. Daraufhin infiziert das Virus die Darmzellen und programmiert sie um. Es entstehen immer mehr Coronaviren, die weitere Organe befallen, wie Herz, Leber, Nieren und das Gehirn. Nennt sich dann Multiorgan-Komplikation und führt letztlich zu Multiorgan-Versagen.

In einem gesunden Darm sind die Zellen der Darmwand von einer Schleimschicht überzogen. Corona-Viren können den Schleim nicht durchdringen und somit nicht an die ACE2-Rezeptoren in den Zellen der Darmwand binden.

Abhilfe durch gesunden Darm

Was kann man aber tun? Fettleibigkeit (BMI größer 30), Übergewicht (BMI 25 – 30) sind die häufigsten Risikofaktoren bei Covid. (Fettleibige sind übrigens auch Superspreader.) Zu Übergewicht, Fettleibigkeit und in der Folge Diabetes, Krebs, Herz- und Kreislauferkrankungen, Demenz, Alzheimer und einer Reihe weiterer Erkrankungen führen übermäßiger Genuss von Zucker, Kohlehydraten und Alkohol. Man sieht schon bei Übergewicht oft den vorgewölbten Bauch, der durch Entzündungsgeschehen im Darm verursacht wir.

Ich mache seit Jahrzehnten gelegentlich Entschlackungskuren nach F.X. Mayr. Eine seiner Erkenntnisse entstand durch die Beobachtung antiker Statuen: Waschbrettbäuche durch die Bank. Bauchmaß neben dem Nabel zwei Finger breit als Idealzustand. Kein Wunder, Zucker gab es nur in homöpathischen Dosen als Honig. Die Ur-Getreidesorten wir Dinkel oder Kamut reifen ungleichmäßig und haben mit den Turbo-Getreide, das einen Großteil der Nahrung heutzutage liefert, nicht das Geringste gemein, der Ertrag sehr gering. Ohne Zucker und Kohlehydrate kein dicker Bauch, kein Übergewicht und keine Insulinresistenz, dafür eine gute Darmfunktion.

Die Darmfunktion hängt stark von der Versorgung der Bakterien im Mikrobiom ab. Und die brauchen Unverdaubares, zum Beispiel Zellulose, wie sie in Gemüse enthalten ist. Sie sorgen dann für eine reibungslose Verdauung und die Erzeugung der schützenden Schichten sowie die Verhinderung von leaky gut.

Erzeugung von IgA Antikörpern im Darm

Abgesehen von dieser Schutzfunktion des Darms, gibt es noch eine weitere ganz entscheidende: Es gibt wie berichtet einige Studien, die zeigen, dass die Antikörper, die für die Abwehr von Viren in den oberen Atemwegen benötigt werden – die IgA-Antikörper – im Darm erzeugt werden, was durch den Verzehr von Gemüse gefördert wird.

Ob das Immunsystem also Coronaviren abfangen kann, entscheidet sich unter anderem in der Darmflora. Dort entstehen die IgA Antikörper. Vom Darm wandern sie in die Schleimhäute der Atemwege. Es ist also sehr sinnvoll die IgA-Menge zu erhöhen.

Und damit sind wir bei der Darmgesundheit, die gefördert wird durch viel Gemüse, damit sich die richtigen Bakterien im Darm ansiedeln. Weiter werden viele Proteine benötigt, aus denen der Körper Antikörper und die Zellen des Immunsystems baut. Ungünstig sind leere Kohlenhydrate, die den Darm schädigen.

Das ist aber kein Anliegen der WHO, der Politik und der Ärztekammern. Im Gegenteil, es bremst den Verkauf von Impfstoffen und Medikamenten.

Ähnliche Studien

Die oben velinkte Studie ist übrigens nicht die einzige, die sich damit befasst hat und zu ähnlichen Schlüssen gekommen ist. Es werden weitere Studien angeführt, die ich nicht vorenthalten möchte:


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25 Kommentare zu „Was ein gesunder Darm mit der Verhinderung von Covid zu tun hat

    1. Was sind komplexe Kohlehydrate? Vollkorn? Dafür gilt es absolut gleich, wahrscheinlich sogar stärker als für weißes Mehl. Für KH, die verdaut werden, gilt es jedenfalls. Für KH, die so eingebettet sind, dass sie nicht verdaut werden können, gilt es allerdings nicht. Kohlehydrate sind polymere Zucker, die bei der Verdauung in einfache Zucker umgewandelt werden.

    2. pfm: stimmt nicht, diabetiker die sich vegan „high carb low fat“ ernähren und keinerlei extrahierte öle oder fette, zb. nach john mcdougall, verlieren gewicht ganz nebenbei, ich in 14 monaten 33 kg, und ihren diabetes, ich zb. hatte vor fast 6 jahren 13,1 hba1c, ein extrem hoher wert, der durch insulin spr. nicht gut runterkam, seit ich mich fast 6 jahre so ernähre habe ich zwischen 5,9 und 6,4 ohne medikation.
      komplex khd gehen sehr langsam ins blut und haben hohen ballaststoffgehalt.

  1. Die Ernährung umstellen ist schwer. Es ist halt schwer, Gewohnheiten zu ändern. Aber viel Gemüse, wenn möglich als Rohkost, wenig Zucker und (kein) Alkohol sind einfach dem Körper zuträglich. Und halt auch besonders wichtig, aber nicht einfach: mens sana in corpore sano – eine ausgeglichene Psyche und ein intaktes Darm-Mikrobiom hängen sehr eng zusammen … Alles leicht und schnell gesagt, in unserer Gesellschaft schwer bis manchmal unmöglich zu realisieren … so viel noch zu tun. Und wir werden mit der Fixierung auf ein Atemwegsvirus paralysiert und krank gemacht! Und was ist mit den vielen armen Menschen und Kindern in unserer Gesellschaft?

  2. In einem gesunden Darmmikrobiom spielen Bakterien eine Schlüsselrolle in der Abwehr von Viren.
    Sie machen sich ihrer vielfältigen Eigenschaften zu Nutze und haben spezielle Mechanismen entwickelt um z. b. Viren zu inaktivieren.

    Die Mechanismen sind folgende:

    -Trapping-Mechanismus: Der Begriff „trapping“ bedeutet übersetzt „fangen“, und genau das passiert in diesem Fall: Bestimmte Bakterienstämme können Viren an ihre Zelloberfläche binden und sie hier „festhalten“.
    -Aktive Ausschüttung von antiviralen Substanzen: Bestimmte Bakterienstämme sind in der Lage, so genannte Bakteriozine zu produzieren.

    Diese Stoffe (z. B. Wasserstoffperoxid oder Laktat) können unter anderem die Vermehrung von Viren einschränken oder die Interaktion des Virus mit seiner Zielzelle stören.

    -Rezeptor-Blockade: An der Oberfläche von Zellen (z. B. Zellen der Darmschleimhaut) finden sich verschiedene Rezeptoren. Hier können bestimmte Substanzen oder auch Viren andocken und entweder eine Reaktion in der Zelle auslösen oder direkt in die Zelle hineingelangen. Das Besondere an Rezeptoren ist, dass sie ganz spezifische Bindungsstellen haben: Nicht jeder Stoff kann an jeden Rezeptor binden, sondern diese beiden Komponenten müssen speziell zusammenpassen – wie ein Schlüssel in ein Schloss.

    Bestimmte Bakterien können die Oberfläche der Zellen der Darmschleimhaut besetzen – so haben verschiedene Viren nicht mehr die Möglichkeit, an Rezeptoren anzudocken und in die Zelle zu gelangen.

    -Aktivierung von „Fresszellen“: Probiotische Bakterien können so gennannte „Fresszellen“ (auch Makrophagen genannt) aktivieren, deren Aufgabe es ist, den Körper von unterschiedlichen schädlichen Stoffen zu reinigen. Die Fresszellen absorbieren u. a. Viren und bauen diese anschließend ab.

    Bei Übergewichtigen ist das Verhältnis Firmicutes- und Bacteroidetes-Bakterien gestört.
    Ein Vielfaches an Firmicutes-Bakterien haben sich im Darm von Übergewichtigen angesiedelt.
    Diese Bakterien können auch, an sich unverdauliche Ballaststoffe aus der Nahrung besonders effizient aufspalten, nämlich in viele sogenannte „kurzkettige“ Kohlenhydrate. Dadurch entstehen im Darm viele einfache Zuckermoleküle, die vom Körper ganz schnell aufgenommen und sofort in Form von Fettpölsterchen für „Notzeiten“ gespeichert werden

  3. Goethe sagte schon „Der Tod sitzt im Darm“. Eine Gesunde Darmflora ist mit Abstand das Wichtigste was man seinen Körper antun kann.

    1. Den Spruch hat Goethe dann wohl von Theophrastus Bombast von Hohenheim, genannt Paracelsus 15 Jhd. 😊

  4. Dass der Darm bei Corona mitbetroffen ist, kann ich als Genesener bestätigen. Auf Details verzichte ich. –

    Einer italienischen Quelle (1) nach plant die EU Kommission übrigens, die nasalen „Staberl“ durch anale(!) Abstriche zu ersetzen. Die seien wesentlich genauer als alle anderen. In China würden sie schon auf breiter Basis angewendet. Möglicherweise heisst es für viele schon bald täglich: „Bücken Sie sich!“ Entwürdigender geht es nicht mehr.

    Wie lauter Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes nochmal?

    „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

    (1) (Quelle: https://www.ilparagone.it/attualita/tampone-anale-la-folle-proposta-della-commissione-europea-no-non-e-uno-scherzo/)

    1. Das Bild der entwürdigenden Symbolik rundet sich quasi, Maske vorne, Staberl hinten. Hoffentlich kommt man irgendwann wieder auf das Hausmittel, nur bei Symptomen soziale Kontakte zu minimieren. Ich weiß nicht, wie das in der Regel unter Geimpften gehandhabt wird. Aber kann es sein, daß da ein hoher Prozentteil selbst bei Symptomen + ungetestet in die Menschengruppen reingeht?

  5. Ich schätze diesen Blog außerordentlich.Dass es aber ( wischenschaftlich valide Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krankheiten gibt, stimmt leider nicht. Auch nicht bei Krebs.Sonst sind wir auch hier “ Glaubenschaftler“- die gibt es schon genug bei den ( “ Impfstoff“-)Spike-Propagandisten, Virolügen usw.
    Aber der Glaube versetzt zwar nicht Berge, aber so manche Krankheit.

    1. @Tim Acker,

      da würde ich bis zu einem gewissen Maß mitgehen. Ich denke auch, dass schon seit vielen Jahren die Ernährung reichlich überbewertet wird im Kontext mit Gesundheit.
      Ein ausreichendes, regelmäßiges Maß an Bewegung scheint mir da viel, viel wichtiger.

    2. @Tim Acker: „Dass es aber ( wischenschaftlich valide Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krankheiten gibt, stimmt leider nicht.“

      Würde das stimmen, hätten zum Beispiel Veganer keine Mangelerscheinungen, die – wenn man nichts dagegen tut  – sehr wohl zu schweren Erkrankungen führen.
      „Besonders bei veganer Ernährung entsteht leicht ein Mangel an Vitamin B12. Auch die Aufnahme von Protein, Vitamin D, Eisen und Jod kann schwierig sein. … Wer keine tierischen Produkte isst, nimmt möglicherweise nicht genug Nährstoffe auf.“ (Techniker Krankenkasse)

      Umgekehrt entstehen Mangelerscheinungen bei dem, der sich vor allem mit tierischen Produkten ernährt und auf Pflanzliches weitgehend verzichtet.

      Was Sie vermutlich meinen ist, dass man z.B. Krebs nicht dadurch verhindern kann, wenn man viel von einem bestimmten Nahrungsmittel zu sich nimmt.

    3. na ja, so valide wie vieles andere;-) ich empfehle diesbezügl. t.colin campbell „china study pflanzenbasierte ernährung und ihre wissenschaftliche begründung“ er war der leiter der bisher längsten und größten epidemiolog. studie bis heute. ganz wichtig zb. caldwell p. esselsty „essen gegen herzinfarkt“
      gibt es echt was anderes als „glaubenswissenschaftler“?????ich denke zb an th. kuhn.

    4. Wie kommen Sie darauf, generell solche Zusammenhänge auszuschliessen?

      Das Immunsystem benötigt unter anderem Vitamine, um funktionieren zu können. Vitamin D Mangel im Winter wird ja auch für die Saisonalität von Atemwegserkrankungen mitverantwortlich gemacht.

      Woher sollen die Vitamine bzw. Deren Vorstufen kommen wenn nicht aus der Nahrung?

      Warum sollen Gifte, die man mit der Nahrung aufnimmt, keine Auswirkungen haben!

      Natürlich wird keiner immun, wenn er nur mehr Müsli isst. Aber dass es der Prophylaxe schadet wenn man sich nur von Pommes und Mayo ernährt, leichtet mir ein.

      P.S. Bin selber kein Fanatiker. Hatte heut Mittag Schweinsbraten aber gestern vegan und vorgestern fleischlos.

    5. @Hans im Glück
      1. November 2021 um 18:57 Uhr
      Schliesst sich das aus? Ausreichend Schlaf gehört auch noch dazu – auch nicht selbstverständlich, viele würden viel darum geben …

  6. Sie begehen hier einen Denkfehler.
    Natürlich kann man nicht sagen „iss 5 pro Woche Grünkohl, und du bekommst keinen Krebs“. – Und natürlich kann man nicht sagen „iss gesund, und du wirst nie mehr krank“. Denn – und das wird gerne vergessen – wir sind Geist (Psyche) und haben einen Körper. Wir sind nicht Körper. Der Geist ist Leben und ist so an allem beteiligt.
    Aber es ist sehr wohl richtig, dass eine gesunde ausgewogene Ernährung (plus Bewegung in gesunder Luft, Terpene …, Stressreduktion etc.) das Risiko, krank zu werden, minimiert.

    Sie werden noch nichts davon gehört haben. Aber bereits in den 50-er Jahren hat ein Mediziner, Dr. Johannes Kuhl, eine „Diät“ entwickelt, um der Entstehung von Krebs vorzubeugen oder im Fall der Erkrankung gegenzusteuern. Diese Diät besteht aus milchsauren Produkten. (Buch „Schach dem Krebs“)
    Was er damals nicht wissen konnte: es sind die Bakterien in den milchsauren Produkten, die das Darmmikrobiom – und damit das Immunsystem, die Auswirkung auf die Gesamtgesundheit – stärken.
    Und so schließt sich der Kreis wieder.

    1. Ich kenne J. Kuhl und habe sein Buch “Eine erfolgreiche Arznei- und Ernährungsbehandlung gut- und bösartiger Geschwülste “ gelesen.

      Auch bei bester Ernährung sind es leider eine Reihe von aussen stehenden Faktoren die unsere Gesundheit mit beeinflussen und denen man schwerlich entgehen kann.

      Der Wohnort entscheidet über Luft und Wasser-Qualität

      In statistischen Untersuchungen korrelieren der Wohnort mit der Häufigkeit von Krebs. Dies ist nicht verwunderlich, denn die Atemluft enthält Feinstaub und andere Emissionen, die besonders Lungenkrebs verursachen. Auch die Kontaminationen im lokal verfügbaren Trinkwasser variieren stark.

      Bemerkenswert ist, dass das Wohnen in ländlichen Regionen nicht unbedingt besser abschneidet als das Leben in „guten“ Stadtvierteln mit viel Grün. Grund ist die erhebliche Feinstaub-Emission der Landwirtschaft.

      Chemie am Arbeitsplatz und in Konsumprodukten

      Die Liste der krebsauslösenden Chemikalien ist lang. Diese meist organischen, teils aber auch anorganischen Verbindungen, sind in der Umgebung von Haushalt und Arbeitsplatz im Übermaß vorhanden.
      Beispielsweise ist Lungenkrebs durch Asbestose eine anerkannte Berufskrankheit und Tischler sind durch Holzstaub bedroht, an Tumoren des Nasenumfeldes zu erkranken.

      In unserer Nahrung finden sich zunehmend Rückstände von Pestiziden und eine Vielzahl von Zugaben der Lebensmittelchemie wie die kanzerogenen Azofarbstoffe. Auch aus den Kunststoffverpackungen gelangen Chemikalien in Lebensmittel. Dazu zählen Kunststoffweichmacher wie Phthalate oder Fluor- und Chlorkohlenwasserstoffe.

      Sogar Duftstoffe wie Zitrusduft können Tumore verursachen, weil sie mit Ozon zu Formaldehyd reagieren. Die früher auch als Konservierungsmittel in Hautpflege-Produkten eingesetzte Verbindung kann zu Kehlkopfkrebs und Leukämie führen.

      Problematisch sind auch viele Sonnenschutzmittel. Organische Chemikalien wie Parabene und Oxybenzon zählen zu den Krebsverursachern, obwohl die Produkte eigentlich die Haut vor den riskanten UV-Strahlen schützen sollten. Doch auch zu geringe UV-Absorption kann Krebs fördern, weil zu wenig Vitamin D3 gebildet wird. Die Hypovitaminose erhöht die Wahrscheinlichkeit für Brust- und Darm-Tumore.

      Energiereiche Strahlung

      Neben den UV-Strahlen der Sonne greifen auch vergleichbare elektromagnetische Wellen die DNA an. Das gilt nicht nur für Röntgen-, sondern auch für die Gamma-Strahlen, die beim radioaktiven Zerfall entstehen.

      Entzündliche Prozesse

      Im Körper schwelende, chronische Entzündungen stellen ein Krebs-Risiko dar. Nicht nur Colitis ulcerosa, sondern auch Infektionen mit Bakterien und Viren sind solche Erkrankungen, die Tumore verursachen können.
      Beispiele dafür sind HIV-Infektionen, die das Non-Hodgkin-Lymphom und das Kaposi-Sarkom auslösen. Beim Brustkrebs kann die Folge der Mononukleose eine Rolle spielen, die vom Epstein-Barr-Virus (EBV) verursacht wird.
      Vor allem die niedriggradigen, unterschwelligen Entzündungen halte ich für ein gravierendes Problem. Diese werden durch Stress, Ernährung und Umweltgifte getriggert.

      Medikamente

      Gleich vorweg das Problem, dass bestimmte Medikamente bestimmte Viren im Körper wecken können. Und das gilt vor allem auch für das EBV dass ich eben gerade erwähnt hatte.

      Viele Medikamente bergen Krebs als Nebenwirkung. Ein kurioses Beispiel dafür sind die Chemotherapeutika selbst, die gegen Krebs eingesetzt werden: https://naturheilt.com/blog/irre-wenn-die-chemotherapie-gegen-brustkrebs-brustkrebs-erzeugt/

      Doch auch das Immunsystem wird angegriffen und so die körpereigene Krebsabwehr unterdrückt. Wahrscheinlich tragen noch viele andere Pharmaka zur Zell-Entartung bei. Dazu gehören Schmerzmittel und Hormon- oder Hormon-ähnliche Präparate.

      René Gräber „Ursachen für Krebs“

  7. Ich habe überhaupt nichts gegen gesunde Ernährung. Ich bin seit über 3o Jahren Vegetarier und lebe immer noch (ungeimpft, ungespiket, wie ich mit Dr, Hadatsch nun lieber sagen möchte,trotz Risikoalter)).Das beste was man tun kann, ist bestimmt , so abwechslungsreich wie möglich zu essen und natürlich sind die Empfelhungen zu Gemüse, zum problematischen roten Fleisch usw. hilfreich.Bis heute aber konnte die ( Ernährungs-) medizin nichts Relevantes beitragen. Warum entsteht Diabetes- ist es Ernährung, Übergewicht oder ist es der (z.B. berufliche)Stress, der entsprechende Schäden anrichtet. Auch ist es bestimmt sinnvoll, gegen Viren hier von Herrn Mayer angeführte Spurenelemente etc. zusätzlich zu nehmen.Aber, auch beim Krebs, scheint die beste Theorie, warum jemand krank wird, die zu sein, dass es der Zufall ist. Das entlastet uns Menschen auch,weil die Frage entfällt,warum ich?

  8. Wir haben auf jeden Fall durch eine Low-Carb/Keto-Ernährung mit viel tierischen Produkten und viel Gemüse unglaubliche Erfolge bei unserer geistigen und körperlichen Gesundheit erzielt, einschließlich Asthma weg und Allergien (fast) weg. Krankheiten, an denen wir mehr oder weniger unser ganzes Leben gelitten haben.

    1. Eine optimistische Lebenseinstellung, Sinnhaftigkeit, gute Freunde und liebe Menschen in der näheren Umgebung sind gesundheitsrelevante Faktoren, die man nicht vergessen darf !

  9. Ein gesunder Darm braucht vor allem regelmäßig verzehrte laktobakterien. Vor der Industrialisierung war unsere Ernährung voll gesunder laktobakterien, weil fermentierte Lebensmittel zum täglichen Essen gehörten, denn fermentation war die häufigste Form der Haltbarmachung. Ohne laktobakterien kann man soviel Gemüse essen wie man will, aber das alleine reicht nicht. Allerdings gibt es bestimmte Gemüse Sorten (sog. Präbiotika), die die Ansiedlung bzw verweilen von laktobakterien fördern. Das sind zb Porree, zwiebeln, spargel ua.

    Weil Industrieprodukte wie kommerzielles Sauerkraut keine laktobakterien mehr enthalten, sollte man sich die Mühe machen selber zu fermentieren. Mit Hilfe von kombucha oder wasserkefir kann man sich ohne viel Aufwand täglich mit Laktobakterien versorgen. In China salzt man sogar sein Essen gewöhnlich mit fermenten, wie zB soya sosse oder auch fermentiertem Reis-Salz. Ein weiteres essentielles Detail zur gesunden Verdauung von Getreide ist übrigens auch die vorherige Fermentierung (Sauerteig) oder das Ansprossen der ganzen Getreide Körner. Auch eine gängige Vorgehensweise in der traditionellen chinesischen und japanischen Küche. Leider gerät das auch dort in Vergessenheit.

    Klar gehören low-carb, Vermeidung von Stress (wer schafft das schon), Vermeidung von Chemikalien usw auch alles zum gesunden Darm. Aber mich verwundert schon sehr, dass ein Artikel über den mikrobiom mit keinem Wort die essentiellen laktobakterien erwähnt.

  10. Pingback: « Impfzeitung.de
  11. „Dass es aber (wissenschaftlich valide) Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krankheiten gibt, stimmt leider nicht.“ (Tim Acker)

    Forscher wie Justin Sonnenburg
    sind aber dabei, dies zu ändern: Gut-microbiota-targeted diets modulate human immune status.

    Und wer schon einmal etwas von der Keshan-Krankheit gehört hat, dürfte die Richtigkeit einer solchen Aussage erst recht bezweifeln: vgl. Selenium deficiency increases the pathology of an influenza virus infection (2001), Volltext hier.

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