Vitamin D – essenzieller Bestandteil der Biochemie des Menschen

Über kaum einen Bestandteil unseres Körpers wird so viel Unsinn verbreitet, wie über Vitamin D. Der Grund: Es steuert das Immunsystem, es verhindert Infektionen und es bekämpft Krebs und andere Erkrankungen. Unter dem Strich ist es extrem wichtig für die Erhaltung der Gesundheit. Damit reduziert es den Bedarf an Medikamenten. Und vor allem auch an Impfungen.

Auch im Zusammenhang mit der Corona Krise spielt Vitamin D eine wichtige Rolle. In PubMed sind seit dem Vorjahr mehr als 600 Studien erschienen, die die Wirksamkeit von Vitamin D bei der Verhinderung selbst der Infektion gezeigt haben.

Einen neue Zusammenstellung zeigt unter anderem, dass ein Mangel an Vitamin D

  • bei hospitalisierten Covid-19 Patienten sehr häufig ist (1-1a, 8a)
  • das Risiko für ein positives Testergebnis erhöht (2,3)
  • das Risiko für einen schweren Verlauf erhöht (1a, 4, 5)
  • ein prognostischer Faktor für potenziell schwierige Krankheitsverläufe von Covid-19 sein könnte (6)
  • ein eigenständiger Risikofaktor ist (7, 8a-b)
  • das Mortalitätsrisiko erhöht (1a, 8-8b)

und dass somit die Gabe von Vitamin D präventiv und therapeutisch nützlich sein könnte und die Mortalität reduziert (9).

Mittlerweile sind mehrere Studien publiziert worden, die eine Reduktion der Mortalität bei ergänzender Gabe von Vitamin D bestätigen (10-12). Eine tagesaktuelle Studienübersicht von über 70 Studien in Form einer dynamischen Metastudie findet sich unter www.vdmeta.com.

Es gibt mehrere Eigenschaften von Vitamin D, die eine positive Beeinflussung von Covid-19-Krankheitsverläufen und Mortalität durch eine Vitamin-D-Substitution zeigen:

  1. Vitamin-D-Mangel ist ein eigenständiger Risikofaktor für Mortalität (all-cause-mortality), besonders für Diabetiker (33,34)
  2. Vitamin-D-Mangel erhöht das Risiko für Atemwegsinfekte und die Substitution kann das Auftreten von Atemwegsinfekten reduzieren (35-38)
  3. Vitamin D fördert die Bildung des körpereigenen Virusblockers Cathelicidin (39)
  4. Vitamin D reguliert den Blutdruck
    Ein Vitamin D-Mangel führt zu einer Überaktivierung des Renin-Angiotensin-Systems (RAS) und damit zu Nieren- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck.
    Außerdem ist ein Vitamin-D-Mangel ein Risikofaktor für plötzlichen Herztod (40-42).
  5. Vitamin D hat anti-entzündliche Eigenschaften (pro-entzündliche Zytokine, NF-kappa B↓) (43-45)
  6. Vitamin D schützt die Lunge (46)

Wünschenswerte Blutspiegel

Oft hört und liest man, dass Vitamin D toxisch ist und zu Verkalkungen führen kann. Leider gibt es eine Menge von Falschinformationen zum Thema. Zum Beispiel ist Vitamin K2 sicherlich eine interessante Ergänzung, aber nicht zwingend nötig, um eine Hypercalzämie zu verhindern.

Zunächst einmal ist wichtig zu wissen, dass die Toxizität eine Frage des Blutspiegels ist: Hypercalzämie aufgrund von Überdosierung wurde bisher sehr selten, und nur bei Blutspiegeln >150 ng/ml bzw. 375 nmol/l beobachtet (21). Das ist ein sehr hoher Blutspiegel, der nur durch längere Einnahme hoher Dosen (z.B. 40.000 IE/Tag) erreicht werden kann (22). Als normal wird ein Blutspiegel von 75-250 nmol/l bzw. 30-100 ng/ml angesehen (21).

Sehr interessant finde ich die Halbwertszeiten für den Abbau der verschiedenen Stadien des Vitamin D:

  • Vitamin D3 Cholecalciferol 12-24 Std (30)
  • 25-hydroxy-Vitamin D Calcifediol (Speicherform) ca. 3 Wochen (30)
  • 1,25-dihydroxy-Vitamin D (aktives Vitamin D) 2-3 Stunden (30)

Richtige und falsche Studien

Daraus wird schon klar, dass eine Studie, in der eine einmalige große Dosis von Vitamin D gegeben wird, Schrott ist. Es braucht Zeit für Umwandlung in die Speicherform, die in der Leber passiert und was nicht gleich umgewandelt wird, verschwindet bzw wird abgeführt.

In einer brasilianischen Studie wurden 500.000 IE zu Beginn gegeben und es war nach einer Woche kein Unterschied zur Placebo-Gruppe sichtbar. Machen wir hier einen Wissens-Checck statt einem Fakten-Check, so sehen wir, dass hier entweder grundlegendes Wissen gefehlt hat, oder es die Absicht der Studie war, gegen Vitamin D mobil zu machen.

Würden Ärzte und Pharmaindustrie nie tun? Dann empfehle ich dem Link in die 1950er Jahre zur Werbung für Zigaretten zu folgen.

Zwei spanische Studien zeigten sehr gute Erfolge bei Patienten im Spital, die erste mit 76 Patienten in einem Spital der spanischen Universidad de Cordoba und eine zweite von der Universität in Barcelona mit 930 Patienten, davon 551, die mit Calcifediol (25-OH-Vitamin-D) behandelt wurden.

Vitamin D: Voraussetzung für die Funktion des Immunsystems

In diesem Zusammenhang möchte ich nochmal auf eine bahnbrechende Arbeit von Prof. Carsten Geisler von der Universität Kopenhagen verweisen, die im Jahr 2010 in Nature Immunology erschienen ist. In einem Artikel in ScienceDaily erklärt Geisler wie die Reaktion des Immunsystems auf ein neues Pathogen abläuft:

„Wenn eine T-Zelle einem fremden Krankheitserreger ausgesetzt ist, fährt sie einen Signalgeber oder eine ‚Antenne‘ aus, einen sogenannten Vitamin-D-Rezeptor, mit dem sie nach Vitamin D sucht. Wenn die T-Zellen nicht genügend Vitamin D im Blut finden, werden sie nicht einmal anfangen, sich zu mobilisieren.

T-Zellen, die erfolgreich aktiviert werden, verwandeln sich in einen von zwei Typen von Immunzellen. Sie werden entweder zu Killerzellen, die alle Zellen angreifen und zerstören, die Spuren eines fremden Krankheitserregers tragen, oder sie werden zu Helferzellen, die dem Immunsystem dabei helfen, ein „Gedächtnis“ zu erwerben. Die Helferzellen senden Nachrichten an das Immunsystem und geben Wissen über den Erreger weiter, damit das Immunsystem ihn bei der nächsten Begegnung erkennen und sich an ihn erinnern kann. T-Zellen sind Teil des adaptiven Immunsystems, was bedeutet, dass sie dem Immunsystem beibringen, ständig wechselnde Bedrohungen zu erkennen und sich an diese anzupassen.“

Die Helfer-T-Zellen können ihrerseits wieder regulatorische-T-Zellen sowie B-Zellen erzeugen. Die unterschiedlichen B-Zellen, die Informationen über jeweils verschiedene Teile des Virus erhalten haben, wandern dann in die Lymphknoten und produzieren dort die Antikörper. Die regulatorischen-T-Zellen regeln die Antwort des Immunsystems und schalten sie vor allem wieder ab. Gibt es davon zu wenig, oder sind sie wegen Vitamin D Mangel nicht aktiv, so kommt es zu Autoimmun-Erkrankungen oder zu dem so genannten Zytokinsturm, der die Lunge bei Covid-19 Patienten schwer schädigen kann.

Von den T- und B-Zellen gibt es Speichervarianten, die im Gewebe überleben oder die Information über die Keime im Knochenmark dauerhaft abspeichern und bei Bedarf wieder aktiv werden und die Immunabwehr rasch hochfahren können, inklusive Produktion neuer Antikörper, falls erforderlich. Und das alles funktioniert nur dann perfekt, wenn der Vitamin D Spiegel hoch genug ist.

Wirksame Prophylaxe statt Impfung

Vitamin D ist ein ganz wichtiger Faktor in der Prophylaxe gegen alle Arten von Infektionen und insbesondere auch gegen Corona und zu Reduzierung der Schwere von Corona. Anerkennt man das inklusive der Wirksamkeit beispielsweise von Ivermectin, dann gibt es keinen medizinischen Notstand mehr.

Damit fällt die Grundlage für die bedingte Zulassung zu wenig getesteter gentechnischer Arzneimittel. Mit der Möglichkeit von Prophylaxe und Behandlung endet automatisch auch die EU Verordnung, die „die Durchführung klinischer Prüfungen mit genetisch veränderte Organismen enthaltenden oder aus solchen bestehenden Humanarzneimitteln“ ermöglicht hat, denn sie gilt nur solange es einen medizinischen Notfall gibt.

Das gesamte Paper gibt es hier zum Durchlesen, dort ist auch die mit den [Ziffern] angegebene Literatur zu finden.


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Deutsche Krebsforscher: Vitamin D schützt vor Krebs – und übrigens auch vor Covid

Neue große Studie zu Vitamin D: Reduktion von Todesfällen um 60%

Studie zeigt: Vitamin D verbessert Heilung von Covid-19

Der Breitgrad beeinflusst über UV Strahlung den Vitamin D Spiegel und damit Infektionszahlen

Negative Folgen von Vitamin D Mangel für das Immunsystem

T-Zellen und das Immunsystem brauchen Vitamin D

19 Kommentare zu „Vitamin D – essenzieller Bestandteil der Biochemie des Menschen

  1. Magnesium scheint eine wichtige Rolle im Vitamin D Metabolismus zu spielen, siehe z.B.:
    Review Am J Ther. Jan/Feb 2019;26(1):e124-e132.
    doi: 10.1097/MJT.0000000000000538.
    Magnesium Supplementation in Vitamin D Deficiency
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28471760/

    Bei Magnesium Mangel bringt es vielleicht nichts, in grösseren Mengen Vit D zu schlucken, wenn man nicht gleichzeitig auch Magnesium nimmt.

  2. Einer meiner Lieblingsartikel zur Wichtigkeit des Vitamin D bei Covid ist dieser hier:

    https://elifesciences.org/articles/59177

    Da untersuchen Forscher das Transkriptom (Gesamtheit der mRNA Transkripte in einer Zelle) von SARS-CoV-2 infizierten Lungenzellen und vergleichen es mit nichtinfizierten Zellen. Dabei konnten sie diverse biochemische Regellkreise identfizieren, die in den infizierten Zellen gestört sind. Als möglliche Therapie wird u.a. Vitamin D identifiziert!

    Hier ein deutscher Übersichtsartikel, der allerdings keinen Bezug zum Viamin D herstellt:

    https://cordis.europa.eu/article/id/422191-trending-science-a-supercomputer-analysed-covid-19-here-s-what-it-found/de

    Das tut aber dieser englische Artikel:

    https://www.newhope.com/vitamins-and-supplements/new-study-points-why-vitamin-d-works-covid-19

  3. Unter 40g/ml (100nmol/l) ist der Vitaminspiegel nicht ausreichend. Bei 40ng/ml bis 60ng/ml (150nmol/ml) ist man nicht unterversorgt. Der Idealwert liegt aber im Bereich von 60ng/ml bis 80mg/ml (200nmol/l). Auch 90ng/ml (225nmol/l) ist nicht problematisch. Dazu sinnvoll 200 mcg Vitamin K und 400 mg Magnesium täglich.
    Eine sinnvolle Vitamin D Einnahme erfordert aber eine Laboranalyse, welche den Vitamin D Status feststellt. Denn erst dann kann man den tatsächlichen Bedarf (Einnahmemenge) festlegen, damit man einen Idealwert von beispielsweise 70 ng/ml (175 nmol/l) erreicht. Irgendeine wahllose Einnahmemenge, ohne Laboruntersuchung bringt meist nichts. Die tägliche Einnahmemenge von Vitamin D ist erfahrungsgemäß 100 IE / kg Körpergewicht. Jedoch benötigen vor allem ältere Personen eine wesentlich höhere Menge. Daher sollte nach zwei Monaten der Einnahme der Status mittels Laboruntersuchung überprüft und die Einnahmemenge korrigiert werden.

    1. Tut mir Leid, aber solcherart technisierter Gesundheitsnachsuche kann ich nicht folgen. Klar, jedem das Seine.

      Aber mir von einem Laborwert „sagen zu lassen“, ob meine Lebensweise gesund ist halte ich für arm. Auch sind solche Werte zwar objektiv – der Mensch ist es aber nicht. Der eine bräuchte vielleicht einen höheren Spiegel, der anderen einen niedrigeren – und überhaupt: sind das nicht überhaupt nur Momentaufnahmen? Gibt es keinen Tagesgang, ja vielleicht sogar Monatsgang solcher Spiegelwerte?

      Nur ein Beispiel: meine Augen sind gegen Abend schwächer als morgens. Wenn ich morgens zum Optiker gehe werde ich eine schwächere Brille verschrieben bekommen, als wenn ich abends zum Optiker gehe. Und dann hängt es auch noch von der sonstigen Verfassung ab. In einer stressigen Lebenslage sind meine Augen auch schwächer als in einer entspannten.

      Übertragen auf Vitamin-D-Spiegel scheint mir eine einmalige Labormessung eher ungeeignet – und generell halte ich wenig von Zahlen, die mich und meinen Zustand angeblich abbilden sollen.

      Meine Lösung: prinzipiell eine ausgewogenen Ernährung anstreben, viel frische Luft und Sonne, und im Winter Vitamin-D-Substitution in einem auf alle Fälle vertretbaren Umfang (Lebertran, einmal am Tag ein Löffel).

      Klar soll sich jeder die Informationen über sich beschaffen, die er für nötig hält. Ich möchte nur eine andere Haltung dazu darstellen.

      1. Ich glaube es war Frau Aufschnaiter in einer Folge von ‚Menschen Machen Mut‘, die sagte, dass unsere Medizin recht gut ist wenn es darum geht ‚Werte einzustellen‘ und in ‚Gerätemedizin‘.
        Das führt zu ‚Soll-‚ und ‚Normwerten‘, one fits all, die bei Änderung der Normgrenzen (Blutdruck-, Blutzucker- und viele andere Werte) in die eine Richtung zu mehr „Krankheitsfällen“ führen, in die andere Richtung zu mehr „Genesungen“.
        Es sollte daher immer ein Arzt oder eine Ärztin sein, die diese Laborwerte für den Einzelnen in Beziehung zur eigenen Gesundheit setzt. Und wenn man das Pech hat, seinem Arzt nicht mehr trauen zu können, dann hilft immer die eigene Intuition, gutes Essen, Luft, Sonne und Bewegung, Geselligkeit, Nähe und Sex.
        Und, wenn man kann, den Arzt wechseln.

  4. Der Text ist fast perfekt! Vielen Dank! Was fehlt ist ein Hinweis auf die korrekte Dosis im Vergleich zu dem, was der Codes Alimentarius so eingebürgert hat. Zitiere:

    „Forscher enthüllen Vitamin-D-Rechenfehler
    Wissenschaftler der University California in San Diego und der Creighton University in Nebraska zeigen, dass die von den führenden Wissenschaftlern der USA (National Academy of Sciences (NAS)/Institute of Medicine(IOM)) und auch in Europa empfohlene Einnahmeempfehlung für Vitamin D viel zu niedrig ist.

    Der wirkliche Vitamin-D-Bedarf ist zehn Mal höher.

    Mitte März 2015 veröffentlichten die Forscher im Fachmagazin Nutrients einen Artikel, mit dem sie einen Rechenfehler bestätigten, der bereits im vergangenen Oktober von Forschern der University of Alberta School of Public Health entdeckt worden war.

    Dr. Cedric F. Garland von der University California in San Diego (Department of Family Medicine and Public Health) sagte, das IOM habe den Vitamin-D-Bedarf enorm unterschätzt.

    Diese wie sich jetzt herausstellte falsch errechneten und viel zu geringen Angaben führten dazu, dass die Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten die enormen Auswirkungen eines Vitamin-D-Mangels erleiden musste und häufig nicht ausreichend Vitamin D erhielt, um die Knochengesundheit und auch die allgemeine Gesundheit zu sichern.

    Der tatsächliche Vitamin-D-Tagesbedarf liegt bei 7.000 IE
    „Unsere Berechnungen und die anderer Wissenschaftler haben ergeben, dass die offiziellen Dosen nur ein Zehntel jener Vitamin-D-Menge betragen, die erforderlich wären, um Krankheiten zu vermeiden, die mit einem Vitamin-D-Mangel in Zusammenhang stehen”, erklärte Dr. Garland.

    Dr. Robert Heaney von der Creighton University schrieb: „Wir fordern das NAS/IOM und alle Gesundheitsbehörden dazu auf, der Öffentlichkeit die tatsächlich erforderlichen Vitamin-D-Tagesdosen bekannt zu geben, die bei täglich 7.000 IE liegen.“

    Und Dr. Garland fügte hinzu: „Diese Dosis ist noch immer weit unter der Höchstdosis von 10.000 IE, die das IOM für Teenager und Erwachsene noch als sicher bezeichnet.“

    Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ernaehrung/vitamine/vitamin-d-uebersicht/tagesbedarf-vitamin-d-ia

  5. Passend dazu erschien heute von Swiss Policy Research folgender interessanter Artikel hierüber:

    „… diese Woche [berichteten] zahlreiche Medien in Deutschland, der Schweiz und Österreich nahezu gleichzeitig und in nahezu gleichem Wortlaut, Vitamin D reduziere laut einer neuen Studie “das Corona-Risiko” nicht.“

    https://swprs.org/ein-vitamin-gegen-desinformation/

    Das ist mal wieder ein Beispiel für eine gleichgeschaltete Medien-Propagandaattacke gegen einen in vielen Studien positiv wirksamen Stoff: Vitamin D.

    Es ist wirklich unglaublich, mit welcher Vehemenz hier die ehemals wichtigsten Medien jegliche Hinweise auf Prophylaxe und Behandlung gegen Covid-19 manipulieren und unterdrücken.

    Am Ende des Artikels steht, dass es immer noch kein Vorsorgeprotokoll gibt. Zusammen mit der Information von Dr. Peter McCullough (siehe Artikel dazu hier im Blog https://tkp.at/2021/05/20/professor-peter-mcculloch-ueber-behandlung-von-covid-und-impfungen/ ) ist also hier weltweit eine systematische Verschleppung und Verhinderung von Behandlungs- und Prophylaxeprotokollen im Gange.

    Desinformation kostet mehr Menschen das Leben als Covid.

    1. Den Krieg der Lobbyisten hinter den Kulissen bildet dieser Tagesschau-Artikel hervorragend ab. Wie sagte Seehofer einst sinngemäß: Die Pharma diktiert der Politik seit 30 Jahren was zu laufen hat und was nicht. Kam im ZDF einmal (

      )

      https://www.tagesschau.de/inland/vitamin-d-corona-103.html
      oder https://archive.is/WDk0Y

      „Debatte um Vitamin D Doch keine Kehrtwende des BfR
      Stand: 17.05.2021 17:56 Uhr
      Verschiedene Medien, auch tagesschau.de, hatten gemeldet, dass das Bundesinstitut für Risikobewertung seine Meinung in Bezug auf Vitamin D zur Covid-19-Vorbeugung und -Behandlung geändert hat. Jetzt stellt die Behörde klar: Das ist nicht der Fall.
      Eine Mitteilung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 14. Mai hat Verwirrung ausgelöst: „Es gibt Hinweise darauf, dass ein unzureichender Vitamin D-Serumspiegel mit einem erhöhten Risiko für akute Atemwegsinfekte einhergeht. Dazu gehört auch die Covid-19-Erkrankung.“ Dies wurde als ein Kurswechsel der Behörde in Bezug auf das Vitamin und dessen Bedeutung für die Behandlung und Prophylaxe einer Covid-19-Erkrankung gedeutet…..“

  6. Danke für diese Übersicht. Mir wird nicht klar, von wem die „Zusammenstellung“ stammt – wer sind die Autor/en?
    Herzliche Grüße, M. Knoch

  7. Der Einfluß von Ernährung (und Lebenswandel) auf die Gesundheit ist weitreichend. Womöglich absolut.
    Schon Hippokrates wußte: Deine Nahrung sei Deine Medizin und Deine Medizin sei Deine Nahrung. Einzelne Ergänzungen sind sicherlich gut, vor allem wenn punktuell ein Mangel besteht (was bei Vit D für die meisten Menschen zutrifft) wichtig ist aber, das große Ganze im Blick zu behalten.
    In einer aktuellen Studie wurde etwa auch der gravierende Einfluss von Selen (wird heute schon auf vielen Intensivstationen bei Sepsis usw gegeben) auf das Immunsystem nachgewiesen, zu lesen hier: https://www.excli.de/index.php/excli/article/view/3530. Magnesium ist an der Regelung und Funktion von über 200 Enzymen beteiligt bzw. notwendig – etwa auch bei denen, welche Vitamin D in seine aktive Form überführen, dazu kommt die Rolle des Darmbioms (abhängig von resistenten Stärken und Dextrinen, anderen Ballaststoffen usw) auf das Immunsystem, damit auch Krebs usw.
    Die deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin hat etwa festgestellt, dass zwei Drittel aller Menschen mit schweren Corona-Verläufen mangelernährt waren (das hat nichts mit dem Körpergewicht zu tun, sondern mit der Nährstoffversorgung).
    Dazu kommt noch die Rolle anderer bioaktiver Stoffe in Lebensmitteln, also Pflanzen usw (eine Tasse Kaffee enthält mehrere hundert davon) welche bis heute nahezu unerforscht sind – wie übrigens auch das Darmbiom. Auch Bewegung und Muskelaktivität hat einen großen Einfluß auf viele Stoffwechselaktivitäten usf.
    Ich kann und wollte hier nur ein paar Beispiele anreisen, um zu verdeutlichen, dass das Thema sehr komplex ist und wie vieles Eigenverantwortung und eigene Bemühungen bedeutet – eine Pille zu schlucken und zu glauben alles wird gut, reicht wahrscheinlich nicht – und hat erst zu den katastrophalen Zuständen der heutigen Medizin geführt.
    Wer tiefer einsteigen möchte, dem kann ich den Blog edubily.de empfehlen. Ein Biologe, der sich quasi der Biochemie des menschlichen Körpers verschrieben hat und auch Bücher darüber schreibt – neben den vielen Beiträgen zu einzelnen Themen in seinem Blog.

  8. Interessant fände ich, wenn es Studien gäbe, die den Einfluss von Moden, Bekleidungs-Sitten (blasse Frauen als Ideal des viktorianischen Zeitalters) und zivilisatorisch bedingt abnehmende Dauer der Außenaufenthalte (Sonnenexposition; moderne Büro- und Industriearbeiter erhalten im Winter praktisch kein direktes Tageslicht) untersuchen würden.

    Und warum gab es bei uns in den 1960er-Jahren so ein gehäuftes Auftreten von Rachitis so dass Lebertran und „Höhensonne“ eine regelrechte Modeerscheinung wurde? Wir Kinder waren damals zigfach mehr an Luft und Sonne als heutige Kinder.

    1. zu Ihrer Frage: „warum gab es bei uns in den 1960er-Jahren so ein gehäuftes Auftreten von Rachitis “

      siehe z.B.

      Die „Smog-Krise im Ruhrgebiet 1962“. (Kohlebergbau, -heizungen, Wirtschaftswunderjahre)
      https://de.wikipedia.org/wiki/Smog-Krise_im_Ruhrgebiet_1962

      Und von Ivor Cummins gibt es zum gesamten Themenkompkex einen exzellenten Vortrag aus 2014:
      „D is for Debacle“. Eine zutreffende Vorhersage unserer aktuellen Situation. Nicht nur bezüglich Corona.

      1. Allerdings bin ich nicht im Ruhrgebiet aufgewachsen sondern fast ländlich, wurde aber trotzdem gegen Rachitis behandelt, wie auch mein Bruder und viele Nachbarskinder. Aber ich vermute auch Umwelt- bzw. Chemie-Einflüsse. Hatte übrigens größtes Glück, nicht zu den Contergan-Kindern zu gehören: meine Mutter erbrach in der Schwangerschaft die Tabletten immer.

        Vielen Dank für die Hinweise. Nach dem Vortrag werde ich mal suchen.

  9. Presseagenturen wie dpa sind die stärksten Waffen der Geld-Elite zur Einflussnahme auf die „öffentliche Meinung“ – und zu deren Gleichschaltung.

    Und das funktioniert so:

    https://norberthaering.de/news/dpa-vitamin-d/

    „Auch die Regionalzeitungen, die ihre Seiten mit dpa-Berichten füllen, bringen die Fake News und in genau der von dpa vorgeschlagenen Einkleidung. In der Mitteldeutschen Zeitung etwa lautet die Überschrift „Niedriger Vitamin-D-Status erhöht Corona-Risiko nicht“ und die Einleitung: „Im Internet kursiert, dass man sich mit Vitamin-D-Mitteln vor Corona schützen kann. Das klingt verlockend – stimmt einer neuen, für ihre Methodik gelobten Studie zufolge aber nicht.“ Der Express titelt sogar: „Studie räumt mit Internet-Mythen auf„.

    Die dpa verfügt über ihre vielfach mit nur minimalen Änderungen abgedruckten Nachrichtenlieferungen an die Medien über ein besonders wirkmächtiges Mittel der Rahmensetzung der öffentlichen Meinung. Nicht nur in Sachen Corona fällt sie immer wieder damit auf, dass sie dieses Mittel auf sehr einseitige Weise einsetzt.“

    „Wahrheit“ wird einfach durch „mit größter Macht und Reichweite verbreitete Behauptung“ ersetzt. Und ein „guter Staatsbürger“, also nicht „Leugner-rechts-Nazi-Antisemit-Verschwörungs-Spinner“ ist der, der die mit größter Macht und Reichweite verbreitete Behauptung, gerne mit einem Anstrich von Pseudo-„Wissenschaftlichkeit“ versehen, fraglos und inbrünstig als unbezweifelbare Wahrheit glaubt.

  10. Schon wieder gibt es eine äußerst üble Studie, die noch dazu wegen ihrer Methodik über den grünen Klee gelobt wird: https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-vitamin-d-100.html
    Da gibt es einige Kritikpunkte, aber ganz besonders schwer wiegt folgender: „Niedrige Vitamin-D-Spiegel waren jedoch nicht mit der SARS-CoV-2-Seropositivität assoziiert, nachdem sie für … Rasse/Ethnizität… angepasst wurden.“ Warum? Ist das Virus rassistisch? Es ist doch wohl klar, dass aufgrund der dünkleren Hautfarbe weniger Vitamin-D produziert wird, also darf das nicht als Störfaktor eliminert werden!
    Noch dazu wäre eine Aussage über die T-Zellen wesentlich, da die ja durch Vitamin-D aktiviert werden.

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