Ernährung und richtiges Verhalten gegen Infektionen und Mutation von Viren

Es gibt verschiedene Wege zur Gesundheit, also zur Freiheit von Krankheit. Man kann sich so verhalten und so essen, dass der eigene Körper sich selbst schützt, oder man verlässt sich auf andere und auf die Chemie oder sogar die Gentechnik, sprich Impfungen. Was kann man also tun um sich auf natürlich, gesunde Weise zu schützen, ohne Nebenwirkungen befürchten zu müssen?

Im Mai 2020 erschien, wie im Vorjahr hier im Blog berichtet, eine Studie der Universität Zürich, die zunächst als als Preprint veröffentlicht wurde und mittlerweile hier als begutachtete Veröffentlichung zu finden ist. Das Team um Onur Boyman, Professor an der Abteilung für Immunologie des Universitätsspitals in Zürich, suchte nicht nur wie bei den üblichen Antikörpertests nach Antikörpern im Blut, sondern auch in Augen, Nase und Mund.

Die Immunologen konnten erstmals für Covid-19 nachweisen, dass infizierte Menschen auch Antikörper in den Schleimhäuten haben. Die IgA Antikörper kommen hauptsächlich in den Schleimhäuten vor, die in milden Fällen etwa acht Tage nach Auftreten der Symptome gefunden wurden. Die Wissenschaftler wiesen IgA in den Nasenschleimhäuten von leicht betroffenen Patienten nach und vor allem von Mitarbeitern des Gesundheitswesens, auch wenn die Patienten keine Symptome zeigten. Das ist also die allererste Abwehrlinie, die verhindert, dass man krank wird, ja die sogar die Infektion verhindern kann.

In der Studie Association between selective IgA deficiency and COVID-19 wird dem Zusammenhang zwischen einem IgA Mangel in der Bevölkerung und der Häufigkeit von Todesfällen auf den Grund gegangen.

Die Häufigkeit des selektiven IgA-Mangels hat eine starke positive Korrelation mit der Prävalenz von COVID-19 pro Bevölkerung. Die niedrige Infektionsrate trug zu der niedrigen Todesrate durch COVID-19 in Japan bei, was darauf hindeutet, dass die extrem niedrige Häufigkeit des selektiven IgA-Mangels ein mitbestimmender Faktor sein könnte.“

Und:

IgA, der am meisten produzierte Antikörper im Körper, fungiert an vorderster Front des biologischen Abwehrmechanismus bei Infektionen, die auf Schleimhautgewebe abzielen, wie z. B. Influenza. Sekretorisches IgA ist ein Antikörper, der in großen Mengen im Schleim produziert wird, der sich auf der Oberfläche des Schleimhautepithels befindet, und im Rahmen des mukosalen Abwehrmechanismus den ersten Kontakt mit Antigenen herstellt. Durch die Bindung von IgA an Bakterien, Viren und Toxine wird die Adhäsion von Bakterien und Viren an Epithelzellen sowie die Aufnahme von Toxinen blockiert und somit die erste Verteidigungslinie gegen verschiedene Krankheitserreger bereitgestellt.“

Kann man etwas tun um diese angeborenen IgA Antikörper zu stärken und zu vermehren? Ja, man kann! Werden aber viele nicht gerne hören wie und was man dafür tun sollte.

Gerade die Japaner verfügen viel mehr IgA als der durchschnittliche US-Amerikaner. Mit den Ursachen habe ich mich hier schon im März des Vorjahres auseinandergesetzt. Liegt an der Ernährung, an den leeren Kohlehydraten, am Zucker und am Junk-Food, was vor allem die alteren Menschen in Japan nicht zu sich nehmen, in Europa und den USA aber immer häufiger. Das ist alles Gift für die Darmflora. Wenn sie angegriffen ist, bildet sie die wertvollen Antikörper nicht mehr.

In der Studie werden die Infektionszahlen in unterschiedlichen Ländern mit der durchschnittlichen IgA Menge verglichen und es zeigt sich eine signifikante Korrelation. Das heißt: in Ländern, in denen Menschen durchschnittlich weniger IgA haben, haben sich mehr Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Infolgedessen sind mehr Menschen an dem Virus gestorben.

Ob das Immunsystem Corona Viren abfangen kann, entscheidet sich unter anderem in der Darmflora. Dort entstehen die IgA Antikörper. Vom Darm wandern sie in die Schleimhäute der Atemwege. Es ist also sehr sinnvoll die IgA-Menge zu erhöhen.

Und damit sind wir bei der Darmgesundheit, die gefördert wird durch viel Gemüse, damit sich die richtigen Bakterien im Darm ansiedeln. Weiter werden viele Proteine benötigt, aus denen der Körper Antikörper und die Zellen des Immunsystems baut. Ungünstig sind leere Kohlenhydrate, die den Darm schädigen.

Krankheit und Stress lassen Viren mutieren und Erkrankungen schwerer werden

Im Jahr 2004 wurde in der Folge von SARS und AIDS in einer Studie erläutert, wie man die die Mutation von Viren einschränken kann. Darin werden Mutationen untersucht, ja sogar erschreckende „Doppel-Mutationen“ (wenn da die Panik-Politiker draufkommen – nicht auszudenken was dann in den deutschen Talk-Shows zu hören wäre). Die Wissenschaftler aus North Carolina gehen der Frage nach, wie sich die Nährstoffversorgung von infizierten Personen auf die Mutation der Viren im Körper auswirkt. Und siehe da, bei Mäusen fand man, dass je höher die Zahl der freien Radikale, desto stärker und häufiger die Mutation. Freie Radikale reagieren heftiger, da sie eben freie chemische Bindungsstellen haben. Sie zerstören oder verändern Enzyme, Zellstrukturen, DNA und RNA.

Wie kommt es zu freien Radikalen im Körper? Das ist ganz einfach: oxidativer Stress erzeugt sie massenhaft, man kann auch Zigarette rauchen, denn jeder Zug sorgt für 5 Milliarden freie Radikale. Die Forscher haben die freien Radikale bei Mäusen aber natürlich nicht dadurch erzeugt, dass sie ihnen eine Zigarette zum Rauchen gegeben haben, sondern sie haben ihnen Selen und Vitamin E entzogen und ihnen damit zwei wichtige Antioxidantien entzogen, die oxidativen Stress abbauen und freie Radikale einfangen.

Selenmangel ist in Mitteleuropa weit verbreitet, da es in den Böden fehlt. Vitamin E ist in pflanzlichen Produkten und vor allem Ölen enthalten, besonders viel in Weizenkeimöl, aber auch in tierischen Produkten wie Leber, Butter oder Eier – wenn auch in deutlich geringerer Menge.

Übergewicht und Adipositas erzeugen starken oxidativen Stress, sowie eine Reihe anderer Vorerkrankungen die alle für schwere Covid-Verläufe und rund 95% der Todesfälle verantwortlich sind. Aber eben auch für eine erhöhte Mutatiosrate der Viren. Massiven oxidativen Stress verursachen ganz besonders auch die derzeit verwendeten Gentechnik-Impfstoffe, die bekanntlich mit verstärkten Mutationen bis hin zur Immunflucht in Verbindung gebracht werden.

Erhöhter oxidativer Stress durch Übergewicht, Adipositas, Diabetes und die anderen so genannten „Zivilisationskrankheiten“ heißt also vermehrte Mutationen. Menschen mit Vorerkrankungen sind somit nicht nur schlimmer von der Pandemie betroffen, sie fachen auch das Infektionsgeschehen weiter an, weil in ihrem Körper Viren vermehrt mutieren.

Was kann man dagegen tun? Eigenverantwortung. Richtig essen, bewegen, Stress abbauen durch Meditation und ausgedehnte soziale Kontakte.

Was kann man dafür tun: Aufbau von oxidativen Stress durch Lockdwon, Masken, Bewegungsverbot durch Ausgangssperre, Einschränkung der menschlichen Kontakte durch Abstand halten.

Bild von Jill Wellington auf Pixabay

Alle aktuellen News im TKP Telegram Channel

Unterstütze unabhängigen Journalismus mit einer Spende via PayPal


Coronavirus-Antikörpertests zeigen nur ein Fünftel der Infektionen laut Studie der Uni Zürich

Warum Japan so wenige Erkrankungen vom Coronavirus hat

Studien: Selenmangel in Europa reduziert Abwehrkräfte bei Infektionen

Vitamin D – essenzieller Bestandteil der Biochemie des Menschen

11 Kommentare zu „Ernährung und richtiges Verhalten gegen Infektionen und Mutation von Viren

  1. Ich habe den Artikel nicht ganz gelesen. Steh da als Mittel zum Schutz vor Erkältungskrankheiten auch der häufige Umgang mit Kindern drin?

    Indem man von Kindern kleinen Dosen vielleicht sogar schon abgeschwächter Viren abbekommt, kann sich das Immunsystem darauf trainieren.

    Übrigens sehen manche erfahrene, praktische Ärzte leichte bis mittlere Erkältungskrankheiten als ein Art Verjüngung des Körpers an. Und für mich ist das durchaus nahe liegend. Was da alles rausgeschafft wird, was sonst drin bliebe – da kommt auch viel „abgelagerter Müll“, in Zellen angereicherte Giftstoffe, Metalle, weiß nicht was alles raus. Massig viel Zellen müssen durch neue, unverdorbene ersetzt werden.

    Und das Lebensgefühl nach überstandener Krankheit ist oft erheblich besser als vorher. Manches, was einen vorher bedrückt hatte, scheint sich während der Krankheit in Luft aufgelöst zu haben. Krankheit ist auch ein „Rückzugs-Ort“. Wenn einem alles im Leben zuviel ist, wird man krank. Damit schafft man sich unbewußt einen Schutzraum.

    All das will man uns nehmen indem man Krankheiten ausrottet.

    Bald wird man als Kranker stigmatisiert werden wie schon Eltern mit behinderten Kindern immer mehr stigmatisiert werden: „ihr hättet das doch verhindern können.“ Und das Mittel zur Verhinderung ist natürlich nichts anderes als moderne Medizin, Tests, Vorsorge-Untersuchungen, Impfungen, …

    Die natürlichen Ressourcen werden immer mehr vernachlässigt, nicht-technische, nicht-medizinische Lösungen sind heutzutage, in dieser technik-gläubigen Welt, nichts mehr Wert. Ja. sind bald Spinnereien, Verschwörungstheorien, wahrscheinlich antisemitisch und rechts-anschlussfähig, ja, garantiert völkisch! Und sowieso unsolidarisch.

  2. Versuche mal ergänzend dazu einiges zusammenzufassen, was mir zu diesem Thema wichtig erscheint:

    Gesund und immun sein erfordert:

    1. optimale Zufuhr von Vitaminen (Vitamin C, D etc.)
    2. optimale Zufuhr von Mikronährstoffen (Magnesium, Selen, Zink etc.)
    3. optimale Zufuhr aller essentiellen Aminosäuren
    4. Verzicht auf Zucker (s. Grafiken unten)
    5. höchstens 30 bis 50g Kohlenhydrate pro Tag (s. Grafiken unten)
    6. täglich min. eine halbe Stunde Bewegung
    7. ausreichend Schlaf
    8. Meditation und / oder gute, regelmäßige Kontakte zum sozialen Umfeld

    Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

    zu den Grafiken:

    Wie bekannt, bedeutet Diabetes ein erhöhtes Risiko für Covid-19, für Krebs etc.
    Was Vielen nicht bewusst ist: Diabetes beginnt nicht erst dann, wenn ein Arzt eine entsprechende Diagnose stellt. Diabetes bedeutet sinngemäß „süßer Durchfluß“. Diesen süßen Durchfluß hat ein durchschnittlicher Europäer wenigstens 3 mal täglich nach dem Essen. Jeweils für ca. zwei Stunden. Solange, bis der Körper eine Notlösung für die überschüssigen Kohlenhydrate gefunden hat.

    Dies zeigen folgende Grafiken. Wir sehen den überhöhten Blutzuckerspiegel und den überhöhten Insulinspiegel nach dem Essen von
    – Kohlenhydraten (KH) bzw. von Kohlenhydraten + Fett
    – im Vergleich zum Verzehr von Proteinen bzw. von Proteinen + Fett

    https://www.directupload.net/file/d/6130/nqobts7w_jpg.htm
    https://www.directupload.net/file/d/6130/3yxqefv6_jpg.htm

  3. Servus,
    Zuallererst vielen Dank für die exzellente Arbeit, die Du hier leistest. Ich lese seit Langem mit und habe ehrlich gesagt nur hier das Gefühl, dass ich wirklich ausgewogen informiert werde. Dem Thema Ernährung möchte ich mich schon länger einmal widmen, Du scheinst Dich damit intensiv auseinandergesetzt zu haben (habe mehrere Blogeinträge gelesen). Hättest Du Literaturtips für einen guten Gesamtüberblick?
    Das wär fein! Vielen Dank, LG und bitte weiter so!

    1. Ein sehr gutes Buch ist Der Keto Kompass von Gonder, Tulipan, Lommel, Karner. Von Ulrich Strunz gibt es einige sehr gute Bücher.

    2. Ein gutes Buch zum Thema erkennt man daran, dass die Rolle des Sonnenlichts zur Sprache kommt und der Wohnort des Ratsuchenden, bezüglich Breitengrad, berücksichtigt wird.

      Wer z.B. immer noch Sonnenblumenöl und Rapsöl zum Kochen und Braten empfiehlt, hat Wesentliches nicht verstanden. Man schaue sich nur mal an, welche Lebewesen in welcher Nährstoffzusammensetzung wo auf dem Globus verortet sind. In kalten Gewässern leben z.B. Fische mit hohem Anteil an (mehrfach) ungesättigten Fettsäuren und wenig gesättigten. Zum Äquator hin ist es genau umgekehrt. Völlig absurd wären auch vegane Inuit. Und, und, und … nicht umsonst ist der Mensch das einzige “Lebewesen“, das mehr und mehr verlernt sich angemessen zu ernähren.

  4. Wieder eine fachlich kompetente Stimme die klar sagt: „Laut Makary bieten sowohl die Impfung als auch eine frühere Infektion eine «lebenslange» Immunität gegen das Virus. Eine Reinfektion sei extrem selten.“

    Immer wieder interessant wie professionelle Panikschürer genau das Gegenteil verkünden. Und mit dem Inbrunst des unanzweifelbaren Glaubens natürlich.

    https://corona-transition.org/professor-fur-gesundheitspolitik-ignorieren-sie-die-cdc

    Also neben gesunder Ernährung, neben dem Fithalten des Immunssystems ist das Zusammensein mit Kindern eines der besten Vorbeugemittel: milde Infektion für dauerhafte Immunität.

    (Aber ob das bei der „Impfung“ auch so ist, wage ich zu bezweifeln.)

  5. „Liegt an der Ernährung, an den leeren Kohlehydraten, am Zucker und am Junk-Food, was vor allem die alteren Menschen in Japan nicht zu sich nehmen, in Europa und den USA aber immer häufiger.“

    Dazu braucht man nur auf die Straße zu gehen – und die Auswirkungen von Junkfood und Soft- und Energy-Drinks live zu sehen. Die jahrzehntelange Chemienahrung verändert den gesamten Körper, was man daran erkennen kann, dass schon junge Leute, schon Kinder!, einen ballonförmigen Körper haben und Fett an Stellen aufweisen, wo die normal Übergewichtigen (Bier- und Schnitzelbauch) es nicht haben: an Oberschenkeln, Armen, sogar Händen.
    So etwas entwickelt sich nicht über Nacht. Und: es wird weitergegeben an die nächste Generation.

    Zur Info:
    Hans-Ulrich Grimm: Junk-Food – Krank-Food
    ders.: Garantiert gesundheitsgefährdend – Wie uns die Zucker-Mafia krank macht
    Thilo Bode: Die Essensfälscher
    Anja Dostert: Industriepampe

  6. Schleimhäute brauchen vor allem Vitamin A. Weitere Infos bezüglich Ernährung und Immunsystem unter:

    https://www.healthandscience.eu/index.php?option=com_content&view=article&id=1469:bestimmte-vitamine-wichtig-fuer-das-immunsystem-des-darmes&catid=20&lang=de&Itemid=316 .

    Interessant auch der Verlauf von Masern unter Vitamin A-Mangel, vor allem in Entwicklungsländern. Zudem ein Hinweis auf die umfangreichen Arbeiten von Weston A. Price. Einfach mal duckduckgoen oder swisscowen.

Kommentar verfassen