Britische Sterblichkeitsdaten zeigen keinen Nutzen aber Übersterblichkeit durch die Impfung

5. Dezember 2021von 4,7 Minuten Lesezeit

Das Risiko/Nutzen-Verhältnis von Covid-Impfstoffen lässt sich wohl am genauesten durch einen Vergleich der Gesamtmortalitätsrate zwischen Geimpften und Ungeimpften messen. Da dabei nicht nur die meisten Störfaktoren im Zusammenhang mit der Falldefinition vermieden werden, sondern auch die WHO/CDC-Definition der „Impfstoffwirksamkeit“ für die Mortalität erfüllt wird.

Forscher der Queen Mary University of London untersuchten den jüngsten ONS-Bericht über die Impfmortalität im Vereinigten Königreich, der die notwendigen Informationen für diesen wichtigen Vergleich im Zeitverlauf liefert. Auf den ersten Blick deuten die ONS-Daten darauf hin, dass die Gesamtmortalität in jeder der älteren Altersgruppen bei den Geimpften niedriger ist als bei den Ungeimpften.

Trotz dieser scheinbaren Belege für die Wirksamkeit der Impfung – zumindest für die älteren Altersgruppen – wird diese Schlussfolgerung bei näherer Betrachtung der Daten aufgrund einer Reihe grundlegender Ungereimtheiten und Anomalien in den Daten in Zweifel gezogen. Was auch immer die Erklärungen für die beobachteten Daten sein mögen, es ist klar, dass sie sowohl unzuverlässig als auch irreführend sind.

Zwar wurden soziodemografische und verhaltensbedingte Unterschiede zwischen Geimpften und Ungeimpften als mögliche Erklärungen vorgeschlagen, doch gibt es keine Beweise für eine dieser Erklärungen. Nach Ockhams Rasiermesser halten wir eine systematische Fehlkategorisierung der Todesfälle zwischen den verschiedenen Kategorien von Ungeimpften und Geimpften, eine verspätete oder fehlende Meldung von Impfungen, eine systematische Unterschätzung des Anteils der Ungeimpften und/oder eine falsche Auswahl der Bevölkerung für Covid-Todesfälle für die wahrscheinlichste Erklärung.

Das Forschungsteam hat nun die ONS England November Mortalitätsdaten analysiert und kommt zu dem Schluss, dass trotz der scheinbaren Beweise für die Wirksamkeit der Impfung diese Schlussfolgerung aufgrund einer Reihe schwerwiegender Ungereimtheiten und Anomalien zweifelhaft ist.

Die Daten scheinen bei den Geimpften eine niedrigere Sterblichkeitsrate bzu zeigen als bei den Ungeimpften. Und das ist ungewöhnlich. Auch die Sterblichkeitsrate der Ungeimpften erreicht zur gleichen Zeit ihren Höhepunkt, wie die Einführung des Impfstoffs in der betreffenden Altersgruppe, fällt dann ab und nähert sich den Geimpften. Das ist nicht natürlich., da stimmen die Daten einfach nicht.

Wir haben also einen Impfstoff, dessen Empfänger weniger Todesfälle durch andere Ursachen als Covid erleiden und somit von einer verbesserten Sterblichkeit profitieren. Und die Sterblichkeitsraten scheinen sich deutlich von den historischen Normen zu unterscheiden, wie aus den Sterbetafeln hervorgeht.

Wenn man die Sterblichkeit der Ungeimpften mit der Verbreitung der Impfstoffe in Beziehung setzt, ergeben sich merkwürdige Muster (die gepunktete Linie zeigt den Anteil der Menschen, die die erste und zweite Dosis erhalten haben). Warum sterben die Ungeimpften, nachdem sie die erste Dosis nicht erhalten haben? Warum sterben die Ungeimpften, nachdem sie die 2. Dosis nicht erhalten haben?

Die Antwort ist offenbar, dass Geimpfte sterben, aber als ungeimpft berichtet werden. Erst 14 Tage nach der zweiten Dosis werden Todesfälle den Geimpften zugeordnet. Wir kennen das von den Darstellungen der Impfdurchbrüche, von der Behauptung, dass vorwiegend Ungeimpfte ins Spital oder die Intensivstation kommen etc. Todesfolgen der Impfung werden dieser nicht zugeschrieben, da man erst zwei Wochen nach der zweiten Impfung als geimpft gilt. Ein glatter Betrug.

Vieles deutet in den Daten darauf hin, dass genau das sich in den Daten verbirgt.

Die Fehlkategorisierung könnte seltsame Phänomene in der ONS-Mortalität erklären. Um den Fehler zu korrigieren, können wir die Differenz zwischen der erwarteten Sterblichkeit für die Ungeimpften und den Daten nehmen und diese unerwartete Übersterblichkeit den Geimpften zuordnen, um neue BEREINIGTE Schätzungen zu erhalten.

Die frühen Spitzen in der Sterblichkeit, die kurz nach der Impfung aufzutreten scheinen, können dadurch verursacht werden, dass die Gebrechlichen, Sterbenden und Schwerkranken in der Reihenfolge der Impfung geimpft werden und so einfach die Todesfälle zu beschleunigen scheinen, die sonst erst später im Jahr eingetreten wären.

Was die Covid-Sterblichkeit betrifft, so scheint es auf den ersten Blick einen klaren Beweis für die Wirksamkeit der Impfung zu geben. Aber nach der Impfung sind die Menschen bis zu 28 Tage lang von einer geschwächten Immunreaktion betroffen und können sich in diesem Zeitraum jederzeit mit Covid oder anderen Infektionserregern anstecken. Es ist daher sinnvoll, das Datum der Infektion und nicht das Datum der Todesregistrierung zu untersuchen. In der Studie wurde dies durch einen zeitlichen Versatz bereinigt. Dann zeigt sich, dass die Sterblichkeit in allen Altersgruppen in den ersten Wochen, als die Einführung der ersten Impfdosis ihren Höhepunkt erreichte, stark anstieg.

Nach der Offset-Anpassung stellen die Wissenschaftler keinen signifikanten Nutzen der Impfstoffe mehr fest. Sie scheinen die Menschen einer erhöhten Sterblichkeit auszusetzen, was mit dem übereinstimmt, was wir über die Immunexposition oder die Risiken vor der Infektion wissen.

In Ermangelung einer besseren Erklärung würde Ockhams Rasiermesser unsere Schlussfolgerungen unterstützen. Die ONS-Daten liefern keinen zuverlässigen Beweis dafür, dass die Impfstoffe die Gesamtmortalität senken.

Bild von vicky gharat auf Pixabay

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22 Kommentare

  1. Pawlo 6. Dezember 2021 at 1:50Antworten

    In Deutschland ist es auch so das Ärzte seit Jahren ins Ausland gehen/fliehen.Kommt man jetzt ins Krankenhaus sind dort oft Ärzte die schlecht deutsch sprechen oder kaum!Da hilft es oft auch nicht wenn man 2-3 Sprachen kann…kann ja nichts schief gehen…

  2. June 5. Dezember 2021 at 20:36Antworten

    Die Notfallversorgung ist längst selbst zum Notfall geworden. Die Politik spricht fast permanent vom drohenden Notstand. Ich verweisen darauf, dass dieser Notstand sehr viel damit zu tun hat, dass die Politik es versäumt hat, dafür zu sorgen, Mitarbeiter in Krankenhäuser bestmöglich auszustatten und Anreize zu schaffen, dass hunderttausende ausgebildete Kräfte, die nicht mehr in ihren Ausbildungsberufen arbeiten, schnell zurückkehren.

    Zuletzt ging ein Aufschrei einer Krankenhausmitarbeiterin aus München viral, die nicht länger hinnehmen wollte, was ihren ungeimpften Kollegen tagtäglich geschieht und wie diese jetzt zusätzlich noch von der Regierung gegängelt würden mit zahlungspflichtigen PCR-Tests und so aus dem Beruf gedrängt werden.

    Besagte Mitarbeiterin ist freigestellt worden und bekam Hausverbot in einer Klinik in München. Was sie nicht davon abgehalten hat, eine neue Bewegung zu gründen. Davon ermutigt meldete sich jetzt eine weitere Frau, die ihrem Unmut in einem Video öffentlich Luft macht. Die Frau bedankt sich von Herzen und mit emotionalen Worten bei der Kollegin „für die Wahrheit“. Sie hätte auch Informationen und die sehe sie „jeden Tag in der Klinik“.

    Die Anästhesie-Schwester äußert sich auch zu den Folgen von Impfungen: „Wir haben Impfnebenwirkungen, wir haben Impfreaktionen. Wir haben junge, gesunde Menschen, die sterben, die unter Reanimation in die Klinik fahren. Und das nicht wegen Corona, nein! Sondern wegen einer Impfung.“ Sie selbst hätte bereits Corona gehabt. Ihr Mann allerdings nicht. Drei PCR-Tests seien bei ihrem Ehemann negativ gewesen, obwohl sie zusammen in einem Haus leben würden. „Natürlich trifft jeden Einzelnen dieser Virus anders“, erzählt sie weiter, „aber wessen Recht ist es, bitte schön, über die Leben anderer Menschen zu entscheiden?“ Impfung sei doch die freie Entscheidung jedes Einzelnen“. Der Druck, der da gemacht würde, wäre einfach nur ekelhaft. „Eine ekelhafte Gesellschaft, zu der ich nicht mehr gehören möchte,“ empört sich die Frau weiter.

    Und sie fragt weiter, warum es diesen Pflegenotstand gäbe, warum seit Jahren Betten abgebaut würden. Und sie will wissen, warum eine Schwester in der Anästhesie oder der Intensivpflege nur so viel verdient, „wie eine Kassiererin an der Kasse“. „Wo ist die Wertschätzung? Seit zwei Jahren Pandemie! Wo sind die Gehälter?“, will sie wissen. We keine Erkrankung hat bekommt sie danach.

    Von „vollen Intensivbetten und von Triage“ würde sie nur aus der Presse hören, sagt sie zum Schluss.
    Hier erzählt eine offensichtlich Betroffene und trifft damit den Nerv von so vielen, die sich in den Aussagen wiederfinden, die in den Krankenhäusern tätig sind, die Betroffene sind und die sich verstanden und ermutigt fühlen.

  3. Martin H. 5. Dezember 2021 at 20:29Antworten

    Einige Wissenschaftler sagen bereits offen, „Omikron“ führt zu mehr Infektionen bei Covid-19-gentechnisch behandelten Menschen („Geimpften“) führen. Das glaubt auch Ugur Sahin, Mitbegründer von BioNTech, der die Covid-19-Behandlung mit Pfizer entwickelt und rät: „Nicht ausflippen“. Pandemie der „Geimpften“ also.

    Das entlarvt auch die „Pandemie der Ungeimpften“ als glatte Lüge, mit der Politiker die Bevölkerung spalten wollen. Mainstream-Medien malen trotzdem Horrorszenarien an die Wand. Corona-Diktatoren rechtfertigen mit „Omikron“ noch mehr Einschränkungen und die allgemeine Impfpflicht.
    Auch die EU rief dazu auf, diese für die ganze Union „anzudenken“. Dass „Die Impfung“ die Pandemie nicht beendet, sondern im Gegenteil, offenbar immer neue Mutationen erzwingt, die vor allem gentechnisch Behandelte befallen, wird ignoriert.

    Ähnliches stellte man in anderen Ländern fest, vermehrt auch in Israel: dort infizierten sich u.a. zwei Ärzte mit der Mutante. Beide haben schon eine dreifach-Gendosis von Pfizer erhalten. Auch in den USA wurde der erster Omikron-Fall bei einem gespikten Reisenden gefunden.

    Fazit: Gesellschaftliche Spaltung im Gewand der Wissenschaftlichkeit. Wie Fakten für Propagandazwecke missbraucht werden, wissen wir ja. Solcherart wissenschaftlich gerüstet, sollten wir uns mal mit der Realität der vierten Welle auseinandersetzen. Das Schöne an Fakten ist, dass man sie prüfen kann. Schuldverschiebungen, Unterstellungen, Ablenkungen:
    Eine Schande für die Wissenschaft, eine Schande für die mediale Diskussion. Eine Schande wie die Regierung sich zum Affen machen.

  4. Taktgefühl 5. Dezember 2021 at 20:25Antworten

    Eine Unverschämtheit ist es, daß nur in eine Richtung geimpft und geforscht wird und die Studien sich nur in eine Richtung bewegen. Den DDR-Vergleich lehne ich gemeinhin ab, aber die Mangelwirtschaft zeigt sich doch ziemlich deutlich in dem einen Impfstoff. Und der liegt wie Blei im Regal, da kann man werben, so viel man will.

  5. Muckel 5. Dezember 2021 at 18:31Antworten

    @Michael R

    Ja klar legt der Söder gern alles zurecht damit es passt. Wenn nur nicht meine Schwester in der Intensivstation arbeiten würde und mir ganz anderes erzählt. Nämlich sind mehr Ungeimpfte dort und Kleinkinder die nicht geimpft sind werden als die genannt. Ganz schön dreist.

  6. S. BK 5. Dezember 2021 at 18:26Antworten

    Sie haben alle in der Pandemiepolitik versagt. So will die Regierung ihr Versagen vertuschen. Unfassbar was da der Scholz sagt. Zwar hätten sich viele Bürger impfen lassen, weil es aber nicht genug seien, „sind wir in der Lage, in der wir uns heute befinden“, sagte Olaf Scholz SPD am Dienstag im ZDF angesichts Inzidenz-Rekorden und hoher Krankenhausauslastung. Schwachsinn! Euer NICHTHANDELN ist das Ergebnis wo wir heute stehen. Mit verlogene Spritze die Wirkungslos ist. Eine solche Impfpflicht spalte die Gesellschaft noch mehr. Eine Spaltung gibt es auch jetzt schon, ohne Impfpflicht. Wie es danach aussieht kann ich schon erahnen. Scholz sagt noch Frech: „Wir sind als Menschen füreinander verantwortlich“. Wie Bürger haben von deiner Verantwortlichkeit nichts abbekommen. Also Hirn einschalten bevor die Klappe geöffnet wird. Hoffnung, dass die Krise bald endet, wird immer geringer, dank deren Unfähigkeit.

    Auch die Sozialpsychologen stellen fest, dass das Aggressionspotenzial bereits hoch sei. Dass die Gesellschaft unter diesem Konflikt zusammenbricht ist schon vorprogrammiert. Wir werden eine Verhärtung erleben, eine noch größere Frustration über die Politik.

    Das Aus für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hat bereits 2020 begonnen. Menschen wollen nicht das man ihre Entscheidung abgenommen werde. Falsche Bilder in den Medien suggerieren „der Anteil derer gestiegenen Impfungen“ ist eine Lüge, denn die Menschenschlangen vor einem Impfcenter sind entweder ALTE BILDER (auffallend bekannte Bilder) oder jene die sich Boostern lassen wollen. Dabei erhalten sie ein veralteter Impfstoff der nur der ersten Corona galt. Das Virus ist wesentlich weiter als die Pharma. Der Ansturm auf Booster-Impfungen Bildern werden nichts anderes als eine Täuschung verkauft will die Gegner animieren, was denen nicht gelingen wird.

    Schon jetzt sind viele gefälschte Impfausweise im Umlauf. Sollte eine Impfpflicht diesen Markt weiter füttern, hat das Land in der Pandemie-Bekämpfung noch ein weiteres großes Problem.
    Wir werden noch eine Menge Ärger bekommen. Menschen lassen sich immer wieder was einfallen. Ein Mann hat sich mit einer Silikon-Attrappe am Arm gegen COVID-19 impfen zu lassen, ohne das Vakzin tatsächlich injiziert zu bekommen.

    Reisende aus Dubai und Doha brachten das Virus mit, nachdem eine Infektion mit dem Omikron bei einem aus Katar eingereisten Menschen nachgewiesen worden war. Regeln für die Katz.

    Zahl von Corona-Infektionen nach Firmenfeier in Norwegen steigt. Tja, die 2G-Regel ist nichts als heiße Luft. Die Neuinfektionen nach einer Firmenfeier in einem norwegischen Restaurant steigt weiter. Etwa 120 Menschen, die sich in dem Restaurant aufgehalten hätten, seien mittlerweile positiv auf das Virus getestet worden.

    Proteste werden steigen, Weltweit. In mehreren europäischen Städten sind am Wochenende wieder Gegner auf die Straße gegangen. Ihre Empörung richtete sich insbesondere gegen die allgemeine Impfpflicht.
    Allein in Wien beteiligten sich nach Angaben der Polizei am Samstag mehr als 40.000 Menschen in teils aufgeheizter Stimmung an Protesten.

    Zu Demonstrationen kam es auch in Italien und in den Niederlanden.
    In Luxemburg stürmten Demonstranten nach Kundgebungen gegen die Corona-Politik am Samstag einen Wintermarkt. In Brüssel gingen am Sonntag ebenfalls Tausende Menschen gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße.
    In Rom bis zu mehreren Tausend in Turin und Bologna ebenfalls.

  7. Muckel 5. Dezember 2021 at 13:27Antworten

    Interessant zu wissen. Ex-STIKO-Chef: Berichte über Notstand auf Intensivstationen sind Panikmache. Die Situation auf den Intensivstationen sei nicht so dramatisch, wie das die Medien und die Politik uns weismachen wollen, sagt der frühere Geschäftsführer der Ständigen Impfkommission, Prof. Dr. Klaus-Dieter Zastrow. „Es wird so dargestellt, als ob kein Mensch mehr auf der Intensivstation untergebracht werden kann … das ist absoluter Unsinn!“ Er habe heute noch guten Kontakt zu vielen Kliniken, seine Informationen seien aus erster Hand, so der Mediziner. „Das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam etwa könnte „jederzeit ohne weiteres, wenn es nötig wäre, eine zweite Intensivstation mit zwölf Betten aufmachen, die haben sie aber nicht aufgemacht, weil es nicht nötig ist.“ In den Intensivstationen, die er kenne, sei ein Drittel bis maximal die Hälfte mit Corona-Patienten belegt.

    • Michael R 5. Dezember 2021 at 14:47Antworten

      @Muckel: Zudem wird der Eindruck vermittelt, dass nur Ungeimpfte dort lägen. Zitat Söder: „90% der Intensiv-Patienten sind Ungeimpfte“.

      Stattdessen ist nur ein kleinerer Teil von Covid Patienten dort und davon, wenigstens in der Altersgruppe 60+, aber das sind ja die meisten Hospitalisierten, sind schon 48% doppelt geimpft (laut RKI Wochenbericht vom 2.12.21).

      Und noch was kommt dazu: Ein Mediziner sprach davon, dass die doppelt Geimpften auf Intensiv meist schwerer krank sind als Ungeimpfte und teilweise doppelt so lange auf Station bleiben müssten, d.h. die Belastung ist wesentlich höher.

    • pantau 5. Dezember 2021 at 15:21Antworten

      Das Interview habe ich gesehen. Ich mißtraue dem Ex-Stiko-Chef. Er macht am Ende seiner berechtigten Kritik Impfwerbung. Ähnlich wie Klaus Stöhr, ähnlich wie John Ioannides im Fleischhacker Interview.

    • Taktgefühl 5. Dezember 2021 at 20:16Antworten

      Eigentlich müßten wir Ungeimpfte schon alle der Pandemie zum Opfer gefallen sein, wenn man Söder so zuhört. Oder der Impfexpress gibt falsche Zahlen heraus, um Erfolg zu simulieren, und in Wahrheit sind 90% ungeimpft?

      Ich glaube, was man uns nachträgt, daß wir nur negative Tests erzeugen und uns bester Gesundheit erfreuen.

  8. Fritz Madersbacher 5. Dezember 2021 at 13:18Antworten

    Einer der Kandidaten für „Ockhams Rasiermesser“ ist zweifellos der „Standard“-Starvirologe: „Florian Krammer: „Mit so vielen Mutationen hat keiner gerechnet“ (Standard, 05/12/2021), und „Ich finde es traurig, dass man eine Impfpflicht einführen muss, aber es gibt anscheinend keine andere Lösung“.
    Ich finde es auch traurig, dass man über diese von oben als „alternativlos“ dekretierte „Wissenschaft“ (ein barbarischer Anachronismus, der an die „wissenschaftliche“ Rassedoktrin der Nazis erinnert), mit dem scharfen Werkzeug der Kritik drüberfahren muss, ähnlich wie William Occam (der übrigens nicht den Begriff „Occams razor“ geprägt hat) über manche seiner „scholastischen“ Zeitgenossen, die den platonischen Ideen („Universalien“) mehr „Realität“ zugestanden als den konkreten Einzeldingen.
    Auffällig jedenfalls: die grossen „Erkenntnisse“, das grosse „Dazulernen in der Pandemie“ unserer „Experten“ entpuppt sich jedes Mal als ein erbärmliches Hinterdreinkriechen hinter der unerbittlich sich durchsetzenden Realität, als ein immer lächerlicherer versuchter Rückzug von den grossmäulig-absurden Behauptungen, mit denen die Menschen in Angst und Panik versetzt und terrorisiert wurden, und schliesslich als ein unfreiwilliges Eingeständnis völliger Ignoranz gegenüber längst bekannten Erkenntnissen.
    Die „alternativlose Wissenschaft“ wird eine grausame „Dekonstruktion“ erfahren, ihre Nutzniesser werden schon bald in Schimpf und Schande ihrer Reputation verlustig gehen …

    • Taktgefühl 5. Dezember 2021 at 20:09Antworten

      Die Starvirologen haben kein Basiswissen, oder stellen Behauptungen wider besseren Wissens auf.

      RNA-Viren sind besonders variationsfreudig. Mitte Mai 2020 waren schon Hunderte Mutationen (Imitate) bekannt. Und das waren nur die bekannten. Mittlerweile sollten wir bei Millionen Mutationen sein, wenn man nur der Vorgabe folgt, daß es sich um ein RNA-Virus handelt. Und weil sich das Imitat auch um ein Corona-Virus handeln sollte, kann der Statvirologe gar nicht beweisen, daß das blöde Imitat von Covid-19 stammt. Weil es sich um ein Imitat eines Imitats eines Imitats eines Corona-Virus handeln müßte.

      Man findet den Artikel auf scinexx Dot de, wenn man nach „Hunderte“ sucht. Der Artikel enthält sehr wertvolle Informationen über Viren und deren Verhalten, die nicht veralten.

    • m c 6. Dezember 2021 at 11:21Antworten

      Ich frage mich ob dieser Ausdruck wissenschaftlichen Totalitarismus , völliger Verblendung und Abkehr von der überprüfbaren Realität nicht schon im Keim in unserem Ausbildungssystem begraben ist. Es scheint eine Frucht zu sein, die derzeit aufgeht und durch ein Niveau der Ent-Menschlichung und de rAbkehr von Maß und Vernunft einhergeht.
      Ich selbst habe damals auf eine Karriere in diesem wissenschaftlichen Hochschulbetrieb verzichtet, weil es bereits in den 80ern darum ging, Fach“idioten“ zu produzieren, die exakt auf Kurs gehalten wurden.
      Träger von Einrichtungen und Stiftungen hatten damals schon einen riesigen Einfluß, was aber kaum auffiel, da diese sich hinter Lehrinhalten verschanzten und alles abweichende unterdrückten, wie sehr auch eine Diskussion der Wissenschaft geholfen hätte. Genau daran erinnert mich diese Zeit und diese Bretterbude vor den Häuptern, die alsStellvertreter der Wissenschaft, der Politik und des Rechtswesens vor die Öffentlichkeit treten.

      Es ist pathologisch.Nur so zu verstehen.–Das klingt jetzt etwas esoterisch, oder verschwörungstheoretisch, aber wie soll man es besser beschreiben? Es IST vielleicht die Erklärung!– Ein geistiges Geschwür, das gerade platzt und seine eiterige Flüssigkeit verbreitet.

  9. kuhnalbert 5. Dezember 2021 at 13:05Antworten

    das verbrechen des 21jahrhunderts, glaubt ihr an gott,dann ist das, das spiel des TEUFELS. Einfach nur noch menschenverachtent. ich werde mich auf einen hybriden krieg vorbereiten der regierungen,werde ich politischen und gesellschaftlicher wiederstand leisten. ich denke es darf von revolution gesprochen werden,und muss zwingend das argument sein,die demokratie zu schützen.

  10. Dr. C. 5. Dezember 2021 at 13:01Antworten

    Die Analyse des Fachmannes für Risikobewertung auf der gestrigen Pathologiekonferenz in Berlin (https://www.pathologie-konferenz.de/), die per Livestream übertragen wurde, kommt zum gleichen Ergebnis.

  11. mc 5. Dezember 2021 at 11:58Antworten

    Der Betreiber dieser Seite hier wurde von einem anderen Journalisten als „Verbreiter von Unwahrheiten mit journalistischem Anspruch“ betitelt. Dieser Journalist hatte selbst allerdings wohl keinerlei wissenschaftliche Grundausbildung und blieb auf rein oberflächlichem Niveau um seine these zu stützen.
    Ein paar Scheinargumente Dritter wurdenoch untergemengt und fertig ist die Verleumdung. — Das Ärgerliche ist, daß über Google und ein oberflächliches Lesen solcher Schmähungen der Eindruck erweckt wird es handele sich um Tatsachen. Das eging auch Arvay so, egal wie objektiv und penibel er sich wissenschaftlich ausdrückte.
    Sollte man niht langsam eine Homepage eröffnen, auf denen Zitate zu C19 von Autoren gesammelt werden und diese über den Zeitraum von 2 Jahren vergleichen? Das ergäbe doch mal etwas Handfestes.

  12. magerbaer 5. Dezember 2021 at 11:34Antworten

    Mal zum Vergleich: Laut neuem RKI-Wochenbericht für Deutschland liegt die Impfungs-Effektivität für die wirkliche Risikogruppe der über 60jährigen auch vollständig geimpft inzwischen nur noch bei bestenfalls 66 %. Dabei ist aber eine Rechenmethode verwendet, in der nur die Prozente über 50 % einen Impfnutzen bedeuten, bei 40 % wäre Impfen schon gefährlicher als Nichtimpfen! 66 % stehen somit also nur noch für einen Vorteil von 16 % über 50%. Nur 16 %, obwohl den Geimpften ein umfassender Schutz versprochen wird, und dabei sind die erlittenen „plötzlichen und unerwarteten“ Nebenwirkungen durch die Impfungen gar nicht einkalkuliert. Und deswegen Impfpflicht?

    • magerbaer 6. Dezember 2021 at 7:28Antworten

      Ich ziehe meinen gestrigen Kommentar hiermit zurück, weil ich inzwischen erkannt habe, dass mir dabei Rechenfehler unterlaufen sind. Tatsächlich ist das Berechnen von Impfeffektivität ja ziemlich vertrackt. Mal angenommen, dass wir 100 Senioren als mögliche Intensivpatienten hätten, von den 75 als geimpft gelten. Von den 25 Ungeimpften würde dann jeder betroffen, von den 75 Geimpften bei 66 % Impfeffektivität aber nur 25. Als Resultat hätten wir dann 25 und 25, also 5O % Geimpfte neben 50 % Ungeimpften als Intensivpatienten, was der vom RKI aktuell geschilderten Situation dann auch weitgehend entspricht – bei 66 % Impfeffektivität, wie ich jetzt zugeben muss.

    • Karl-Heinz Henrich 7. Dezember 2021 at 15:31Antworten

      Vielleicht kann man es wie folgt berechnen.

      Von den symptomatischen Covid-19-Fällen in den Kalenderwochen 43 bis 46 (25.10. – 21.11.2021) waren in der Altersgruppe 60+ laut RKI 71,4 % Geimpfte.

      Aktuell – 27.11.2021 – sind in dieser Altersgruppe 86,0 % vollständig geimpft (Quelle: impfdashboard.de, RKI, BMG).

      Damit lässt sich eine relative Risikominderung errechnen.

      Prozentuale Anteile in der Altersgruppe 60+:
      – Ungeimpfte: 14,0 %
      – Geimpfte: 86 %
      Verhältnis ungeimpft zu geimpft = 1 : 6,143

      Prozentuale Anteile der symptomatisch Erkrankten in der Altersgruppen 60+:
      – Ungeimpfte: 28,6 %
      – Geimpfte: 71,4 %
      Verhältnis ungeimpft zu geimpft = 1 : 2,497

      Impfung reduziert das Verhältnis um 6,143 – 2,497 = 3,646.
      Relativ zu Ungeimpften reduziert sich das Krankheitsrisiko für Geimpfte um 3,646 : 6,143 = 0,594 mal 100 in Prozent = 59,4 %.

      Relative Risikominderung = 59,4 %.

    • Karl-Heinz Henrich 9. Dezember 2021 at 11:03Antworten

      Meistens wird nur die relative Risikominderung angegeben, um für eine Impfung zu werben.
      Für eine individuelle Impfentscheidung ist aber auch die absolute Risikominderung wichtig.

      Man kann die absolute Risikominderung wie folgt berechnen.
      Altersgruppe 60+: 24.089.773 Personen (31.12.2020):
      – Ungeimpft: 3.372.568,22 (14,0 %)
      – Geimpft: 20.717.204,78 (86,0 %)

      Altersgruppe 60+: symptomatische COVID-19-FÄLLE (30.11.2021):
      – Ungeimpft: 16445
      – Geimpft: 40788

      Quelle: RKI, Meldewoche 44 bis 47

      Altersgruppe 60+: absolutes Risiko symptomatisch zu erkranken:
      – Ungeimpft: 16445 : 3372568 = 0,004879071 mal 100 in % = 0,4879 %
      – Geimpft: 40788 : 20717205 = 0,001968798 mal 100 in % = 0,1969 %

      Durch eine Impfung kann man in der Altersgruppe 60+ sein Risiko, symptomatisch zu erkranken, um 0,4879 % – 0,1969 % = 0,291 % senken.

      Absolute Risikominderung = 0,291 %

      Relative Risikominderung = 0,291 : 0,4879 = 0,596433695 mal 100 in % = 59,64 %

  13. Fritz Madersbacher 5. Dezember 2021 at 11:24Antworten

    „In Ermangelung einer besseren Erklärung würde Ockhams Rasiermesser unsere Schlussfolgerungen unterstützen“
    Ockhams Rasiermesser würden allerdings fast alle Ergüsse unserer Geistesleuchten in „Wissenschaft“, Politik und Medien zum Opferlallen – da bliebe nicht mehr viel übrig …

    • Fritz Madersbacher 5. Dezember 2021 at 11:26Antworten

      Korrektur: „zum Opfer fallen“

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