Die Gesamtsterblichkeit scheint sich 2021 zu erhöhen. Effekt der Impfkampagne? Update 24.11.2021

Dieses Update schließt Sterbefälle bis zur Kalenderwoche 45 ein. Seit Beginn der Impfkampagne bis zur Kalenderwoche 45 starben rund 42.000 Menschen mehr als im gleichen Zeitraum 2020 und etwa 48.000 mehr als im Mittel dieses Zeitraums über die Jahre 2017 bis 2019.

Von Gastautor Dr. Anton Stein

Gerade den letzten Wochen scheinen sich die Sterberaten zu beschleunigen. Zur Zeit erscheinen die ersten 26 Wochen des Jahres 2020 noch immer etwas „tödlicher“ als die folgenden bislang 18 Wochen. Trotz der sich beschleunigenden Sterberate ist aus diesen Daten noch (!) kein negativer Effekt des Boosterns erkennbar.

Grunddaten

Wie auch bisher liegen dieser Analyse ausschließlich die Daten des Deutschen Statistischen Bundesamtes (Destatis) zu Grunde, d.h. die Tabellen „Sonderauswertung Sterbefälle“ [1] vom 23. November 2021, mit Daten bis zum 14. November bzw. zur KW 45, sowie in Sachen Populationsgröße entsprechende Abfragen bei Destatis [2]. Datenstand der „Sonderauswertung“ ist der 22. November.

Die meisten Auswertungen ändern sich nur marginal gegenüber dem letzten Update („großen“) zwei Wochen zuvor. Daher verzichte ich hier auf eine Reihe von Abbildungen.

Differenzen zum Vorjahr

In vielen Zahlen nimmt die Sterblichkeit eher an Fahrt auf oder bleibt auf hohem Niveau. Von einer Normalisierung auf ein Niveau der letzten Jahre, was ein Rückgang der Sterbezahlen nötig machen würde, ist weiterhin nichts zu sehen. Von einer wirksamen oder nützlichen Impfkampagne würde man aber erwarten, dass sich die Sterbezahlen normalisieren, also sinken. Davon kann aber keine Rede sein.

Besonders eindrücklich erscheint die fortwährende Zunahmen der tagesgenauen Differenzen 2021 minus 2020 der Sterbefälle zum jeweiligen Stichtag (Abb. 1). Die blauen Karos zeigen die aktuellen Zahlen, die beiden Karos oben rechts sind neu. Wie ich beim letzten Update schon vorhersagte, musste ich die Skalierung der Y-Achse dieser Auswertung erneut ändern. Neben der vielleicht tatsächlichen Corona- oder Delta-Welle (NB: Wie kann man die denn bei der hohen Impfquote anders erklären als durch mangelhafte Schutzwirkung der Impfung?) könnten die „Booster“-Impfungen für den starken Anstieg verantwortlich sein. Es könnte aber ebenso sein, dass die gefürchteten ADEs (antibody dependent enhancement(s)) schon ein Rolle spielen. Erstimpfungen weniger, da es derzeit kaum noch solche gibt.

Erneut habe ich Daten zu früheren Auswertungen mitgeliefert, also die roten, orangen und grünen Punkte. Die Verlagerung der blauen Karos nach oben kam durch beständige Nachmeldungen zu Stande.

  1. Zeitverlauf der Differenzen der Sterbezahlen 2021-2020
    Basierend auf „Sonderauswertung Sterbefälle“ vom 23. November 2021, Destatis, sowie früheren Sonderauswertungen wie angegeben. Die beiden Karos rechts oben sind neu gegenüber dem vorigen Update.

Nachmeldungen

Ich verzichte diesmal auf eine detaillierte Aufstellung zu diesem Thema. Hier nur so viel: Insgesamt belaufen sich die Nachmeldungen alleine zum ersten Halbjahr (KW 1 bis 26) auf nunmehr 2.187 Sterbefälle; diese Zahl nahm in den letzten zwei Wochen um weitere 128 zu.

Alle Nachmeldungen zur KW 43 betrugen nun, nur 2 Wochen später, netto 1.033. Alleine die Vorwoche steuerte schon 622 Fälle zu. Hier ist allerdings zu berücksichtigen, dass das Update vom 9. November Zahlen bis zum 31. Oktober umfasste, und also der Feiertag des 1. November für eine stärkere Verschiebung gesorgt haben könnte.

Nun, diese 1.033 kommen natürlich noch auf die Sterbezahlen der letzten 2 Wochen oben drauf und wirken sich direkt auf Übersterblichkeit aus.

Der „Effekt“ der Zählregeln

Den enormen Effekt verschiedener Zählen hatte ich beim letzten Update en détail dargestellt (dort Tabelle 2). Hier daher nur dies:

  • In den ersten 318 Tagen des Jahres 2021 starben 36.334 Menschen mehr als im gleichen Zeitraum 2020. Entspricht 4,4% plus. Hier werden bleiben allerdings 4 Dezembertage mit Impfungen unberücksichtigt.

  • Seit Impfbeginn, also etwa seit dem 28. Dezember 2020 bzw. KW 53, bis zur KW 45 starben 41.796 Menschen mehr als im gleichen Zeitraum (46 KWn) des Vorjahres. Entspricht 4,8% plus.

  • Seit Impfbeginn (wie oben) bis KW 45 starben 47.524 Menschen mehr als im gleichen Zeitraum (46 KWn) im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Entspricht 5,7% plus.

Der Blick auf die absoluten Zahlen der vergangenen Jahre belegt, dass das Jahr 2021 eine Ausnahmesituation darstellt. Nunmehr liegt 2021 um rund 33.000 Sterbefälle höher als das bisher „tödlichste“ Jahr 2018 (Abb. 2). Auch hier kann man den jüngsten enormen Zuwachs erkennen, denn vor 2 Wochen betrug diese Differenz lediglich 26.000 Sterbefälle.

  1. Anzahl Verstorbener seit Impfbeginn bis zur KW 45, 2017 bis 2021
    Für jedes Jahr wurde die letzte Kalenderwoche des Vorjahres mitgezählt, mithin stets die Sterbezahlen über je 46 Wochen.
    Basierend auf „Sonderauswertung Sterbefälle“ vom 9. November 2021, Destatis [1].

Effekte in den Alterskohorten

Auf die Darstellung aller Alterskohorten möchte ich diesmal verzichten, da sich in den letzten zwei Wochen an diesen Relationen nicht Wesentliches änderte; wie auch, bei nun 46 gegen zuvor 44 Wochen Beobachtungszeit.

Inzwischen erlauben die verfügbaren Zahlen aber einen ersten Vergleich der beiden Halbjahre. Bitte beachten, dass ich bisher diese Abbildungen zum Risk Ratio (bzw. relativen Risiken, RR) meistens inklusive der Sterbezahlen der letzten KW des Vorjahres berechnete – im folgenden aber streng die KWn nur des jeweiligen Jahres. Relevante Unterschiede ergeben sich dadurch aber nur und kaum erkennbar in der höchsten Altersklasse; in dieser Altersklasse begann die Impfkampagne ja tatsächlich in der KW 53 2020.

Hier zunächst das erste Halbjahr 2021, genau genommen die Sterbefälle in KW 1 bis 26 (Abb. 3). Die prinzipiell gleiche Auswertung findet sich im Teil 3 dieser Serie, dort Abb. 2. Die damalige Auswertung konnte natürlich die Nachmeldungen nicht beinhalten, die in der folgenden Abb. 3 berücksichtigt sind. Im Vergleich zur alten Darstellung dürfte wohl am ehesten auffallen, dass nunmehr die Punktschätzer aller Kohorten unterhalb von 80 Jahren etwas „höher gerutscht“ sind, am augenfälligsten die der beiden jüngsten Kohorten. Wie zuvor liegen 8 Kohorten signifikant über der 1, also übersterblich; nun auch stets noch ein wenig eindeutiger.

  1. Relative Sterberisiken 2021 zu 2020 von KW 1 bis KW 26
    Die Fehlerbalken zeigen die 95% Konfidenzintervalle an. Abweichungen nach oben deuten eine Übersterblichkeit an.
    Basierend auf „Sonderauswertung Sterbefälle“ vom 23. November 2021, Destatis [1].

Die gleiche Auswertung zum zweiten Halbjahr, genau genommen zu KW 27 bis KW 45, zeigt ebenfalls erhöhte Punkschätzer an, nur nicht ganz so eindeutig (Abb. 4); oder noch nicht so eindeutig. Es sind da vor allem 3 Faktoren zu berücksichtigen: 1. Es gehen derzeit nur 18 (statt 26) Wochen ein; 2. der Effekt von Nachmeldungen sollte derzeit erheblich größer sein; 3. Die gefährlichen Erstimpfungen waren im zweiten Halbjahr seltener und betrafen ganz andere Altersgruppen.

Jedenfalls gibt es im zweiten Halbjahr drei Kohorten, die signifikant über der 1 liegen (65-60. 70-74, 75-79). Drei Kohorten liegen ziemlich exakt auf der 1 (40-44, 80-84, >85), die übrigen 6 Kohorten liegen numerisch über der 1 (Abb. 4).

  1. Relative Sterberisiken 2021 zu 2020 von KW 27 bis KW 45
    Die Fehlerbalken zeigen die 95% Konfidenzintervalle an. Abweichungen nach oben deuten eine Übersterblichkeit an. Die Populationsgrößen wurden um die Sterbezahlen im jeweilig ersten Halbjahr (26 KW) korrigiert. Eine Jahrgangsadjustierung wurde nicht durchgeführt.
    Basierend auf „Sonderauswertung Sterbefälle“ vom 23. November 2021, Destatis [1].

Die Abb. 4 deutet an, dass die Booster noch keine entscheidende Auswirkung auf die Sterbezahlen haben. Denn bislang dürften gerade die beiden ältesten Kohorten eine Drittimpfung erhalten haben. Diese zeigen aber noch keine erhöhte Sterblichkeit im Vergleich zu 2020. Möglicherweise sind die Booster auch zahlenmäßig noch zu selten, um in solchen Darstellungen erkennbar zu werden.

Referenzen

  1. Destatis, Sonderauswertung Sterbefälle. Dokument vom 23. November 2021.
    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html.

  2. Populationsgrößen: Destatis, Genesis, Bevölkerung, Tabellen der Serie 12411-003 https://www-genesis.destatis.de/genesis/online#astructure.

Bild von Erik Karits auf Pixabay

Dr. Anton Stein (Pseudonym – richtiger Name ist der Redaktion bekannt) ist promovierter Apotheker mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Pharma-Branche. Aus Rücksicht auf seine Familie möchte er nicht, dass sein Name genannt wird.


Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.



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34 Kommentare zu „Die Gesamtsterblichkeit scheint sich 2021 zu erhöhen. Effekt der Impfkampagne? Update 24.11.2021

  1. Es wird ja heute durch die EMA über die Zulassung der C19 Präparate für Kinder ab 5 Jahren entschieden. Aus diesem Anlass sei noch einmal an eine andere „Arznei“ aus dem Hause Pfizer erinnert. Vorab. Die Beschwichtigungen und das Klein reden könnten der aktuellen Presse entstammen und nicht 1996.
    (Für die Quelle suchen nach „Die Impfskepsis kommt nicht von ungefähr“ Seite weltsichten)

    „m Januar 1996 kam es in Nigeria zu einem außergewöhnlich starken Ausbruch von Meningitis, einer Infektion, die zur Entzündung von Gehirn und Hirnhaut führt und sich durch Niesen verbreitet. Bis März 1996 hatte sich die Epidemie auf zwölf Bundesstaaten in Nigeria ausgebreitet. Bis Juni 1996 erkrankten über 100.000 Menschen. Die Sterblichkeitsrate betrug 10,7 Prozent, das heißt, einer von zehn Erkrankten erlag der Infektion…

    Neben der internationalen Task Force war das US-Pharmaunternehmen Pfizer damals mit dem Antibiotikum Trovan vor Ort, das gegen Meningitis helfen sollte, aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht von der US-Behörde für Lebensmittel und Medikamente (FDA) für die Behandlung von Kindern freigegeben war. ..

    Von den teilnehmenden Kindern starben elf. Dutzende wurden blind oder taub, hatten Lähmungen oder andere neurologische Schäden. Das Pharmaunternehmen schrieb später in einer Stellungnahme zur Trovan-Studie, dass es sich dabei um Folgen der Hirnhautentzündung handele und nicht der Medikamente, die den Kindern verabreicht worden seien. (Auf mehrere Anfragen, einen Kommentar für diesen Artikel abzugeben, hat Pfizer nicht reagiert).

    1998 hat die Europäische Arzneimittel-Agentur die Lizenz für Trovan für Erwachsene zurückgezogen, weil Bedenken wegen schwerer gesundheitlicher Folgen und mehrerer Todesfälle bestanden. Aus den gleichen Gründen wurde das Medikament 1999 in den USA vom Markt genommen, obwohl Pfizer versicherte, dass Studien keine Nebenwirkungen gezeigt hätten.

    Laut Mohammed ignorierte das Vorgehen 1996 sowohl lokale als auch internationale ethische Grundsätze: „Es wurde gegen den Nürnberger Kodex, die Helsinki-Erklärung und Nigerias nationale Gesetze zur Bioethik verstoßen.“ Der Nürnberger Kodex ist eine ethische Richtlinie zu medizinischen, psychologischen und anderen Versuchen an Menschen. Er wurde in Reaktion auf die schrecklichen Experimente entwickelt, die Ärzte während der Herrschaft der Nationalsozialisten in Deutschland an Gefangenen durchführten. Laut dem Kodex ist die freiwillige Einwilligung unbedingt erforderlich. Das heißt, dass die betreffende Person fähig sein muss, ihre Einwilligung zu geben, und dabei nicht von außen zu ihrem Nachteil beeinflusst wird.

    Auch nach der Helsinki-Erklärung von 1964 müssen Forscher die Gesundheit der menschlichen Forschungsobjekte an erste Stelle setzen. Die beiden internationalen Standards haben aber offenbar ein fragwürdiges Vorgehen von Pharmaunternehmen in Nigeria und anderen afrikanischen Ländern nicht verhindert. ..

    Ich werde es niemandem raten. Ich erlaube es nicht und würde es auch nicht zulassen, dass ich oder jemand aus meiner Familie, gegen Covid-19 geimpft wird“, betont Maryam. Sie schwört, allen, die sie kennt, von der Impfung abzuraten. Und wenn jemand nicht über den Meningitis-Ausbruch von 1996 und das Trovan von Pfizer Bescheid wisse, „werde ich ihn darüber aufklären. Mein Sohn lebt heute trotz der so genannten Entschädigung unter Qualen. Er ist nicht zur Schule gegangen und kann auch nicht arbeiten. Er führt ein erbärmliches Leben.“

  2. Es wird so sein, dass die Impfung Ursache ist und nicht das Virus, denn die Impfung kam nach ihm.

    Statistik kennt nicht das Bias, wenn sie auf die Transformation von ungeimpft auf geimpft angewendet würde, wobei rückwärts nicht ginge.

    Mit Dogmen fing alles „Neue“ an.

    Mit der Impfung haben wir das Virus im Griff, der Preis ist „wie“ beim Virus das Sterben.

    Mir fehlt der durchschnittliche Body-Maß-Index der Intensivstationen im zeitlichen Verlauf. Er wäre sehr einfach zu bestimmen.

    „Freiheitlicher“ Datenschutz hörte noch nichts davon, dass Statistik mit sich anonymisiert, er lässt sie gar nicht RICHTIG zu.

    Der Narzissmus dürfe versuchen, mit der FALSCHEN anzugeben.

  3. Natürlich könnte die Erhöhung der Gesamtsterblichkeit auf andere Ursachen als die Impfung zurückzuführen sein.
    Durch Corona indirekt verursachte Ursachen könnten die Verschlechterung des Gesundheitssystems sein, Abbau von Gesundheitspersonal durch Treiben von Ungeimpften in die Kündigung, Verschiebung von Untersuchungen, Operationen usw… , auch angstinduziertes Fernbleiben von medizinischen Einrichtungen, oder auch Umstellung in der Lebensweise, ungesündere Lebensformen durch Wegfall von Sport und Erholung an der frischen Luft, psychische Störungen, Belastungen durch Wegfall von geistiger Erholung (z.B. Urlaub), Schwächung des Immunsystems durch übertriebene Hygiene, Abstände, Angst usw… usw…

    Es dürfte aber immer klarer werden, dass die Impfkampagnen zumindest nichts gebracht haben, im besten Fall also unwirksam waren, zumindest in punkto Verbesserung der allgemeinen Gesundheit.
    Das ist der epochale Skandal, der offiziell immer noch diametral entgegengesetzt dargestellt wird (offiziell einzige (!!!) Chance die Pandemie zu beenden ist die Impfpflicht).
    Dieses unsinnige Narrativ müsste sofort gestoppt werden, und das eben nicht nur wegen der dokumentierten Nebenwirkungen.

    In der perfekt erzeugten Massen-Angstpsychose rennt die Menschheit sehenden Augen wie die Lemminge in den Abgrund. Unfähig die wahren Ursachen für politisches und mediales Versagen zu erkennen, sucht man nach immer neuen Sündenböcken für das traurige Zeitgeschehen.
    Für die Politik einfach…die Schuldigen sind natürlich nicht die Politiker selbst sondern klarerweise die unsolidarischen Ungeimpften….wir haben keine Schuld….denn die einzige Lösung ist ja die Impfpflicht. Bequem, wenn man dann auch noch eine mindestens 60% ige durch Verängstigung gängelbare und folgsame Mehrheit hinter sich scharen kann.

    Doch auch die Impfpflicht, sollte sie jemals umgesetzt werden, wird nicht das Ende der Pandemie = Massenpsychose bringen.
    Das Ende kommt durch die Erlangung einer höheren Bewusstseinsstufe in der gesamten Menschheit. Diese Krise gibt uns diese Chance, sprich die Abkehr von der auf reinen Machterhalt ausgerichteten utilitaristisch materialistischen Auffassung des Zwecks von öffentlicher Verwaltung und Politik einzuleiten und umzusetzen.

    Der Preis wird hoch sein, es gibt aber wahrscheinlich keine andere Lösung für die Beendigung des aktuellen Menschheitsverbrechens der bewussten Auslösung einer weltweiten Massen-Angstpsychose.

    Es wird dann vorbei sein, wenn es einfach nicht mehr anders geht, Bürgerkrieg, Zusammenbruch der Wirtschaft und des Finanzsystems, Hungersnöte…. wenn wir buchstäblich mit Gasmaske auf allen Vieren herumkriechen, weil „die Wissenschaft“ (in Wahrheit Ersatzreligion) uns weismacht, dass ab 1,5 m Höhe über dem Boden, die Virenkonzentration viel geringer ist. Ab einem gewissen Level an Absurdität und Groteske wird dann ganz plötzlich der grosse Umschwung kommen, wo auch der letzte Hirngewaschene Mensch, bzw auch jeder . „Coronapolitiker“ den Unsinn erkennt!

    Erst dann wird der Spuk vorbei sein! Erst dann wird es heissen, nie wieder Corona(panik)!.
    Ich hoffe natürlich dass ich Unrecht haben werde!

    1. @ Kriegsgegner

      Mein Respekt, gefällt mir.

      Ich honoriere authentisch Ihre Mühe, die sich immer geben, ich bin dagegen faul.

      Ich lese Sie sehr gern.

    2. @Kriegsgegner:
      Ich applaudiere Ihren Ausführungen, ich möchte da 100%ig zustimmen. Diese Krise ist ein Katalysator, sozusagen der evolutionäre Druck, den es braucht, um die Menschheit auf eine höhere Bewusstseinsstufe zu bringen. Und die braucht es, um in Zukunft verträglicher für Planet, Menschen und Tiere (und alle anderen Lebewesen) zu agieren. Das ist uns in den vergangenen 200 Jahren abhanden gekommen.

      Falls es jemanden interessiert (und falls jemand zig Stunden zur freien Verfügung hat 😅), weise ich in diesem Zusammenhang gerne auf eine Vortragsreihe von Dr. John Vervaeke hin, die auf Youtube zu finden ist (oder auch als Podcast): Awakening from the Meaning Crisis. Er betrachtet da philosophisch und psychologisch die Entwicklung des Menschen von Anbeginn der Zeit.

    3. @ Uschi

      Danke für Ihre Lorbeeren, mache ich doch immer gerne.

      Leider haben wir nicht das „Zauberwort“, niemand spricht das berühmte „in die Ecke Besen“, womit man den ganzen Wahnsinn zum Stoppen bringen könnte, der aktuell durch unfähige, untergeordnete Zauberlehrlinge jetzt ad infinitum weitergeführt wird.

      Der oder die Meister sind aber auch schuldbeladen, denn sie ziehen sich möglicherweise bewusst zurück, d.h. sie kehren nicht zurück und sprechen keine Zauberwörter mehr aus. Man erkennt es z.B. am Auslaufenlassen der „Pandemie von nationaler Tragweite“ bei gleichzeitiger Ermöglichung des Weiterlaufens dieser tragischen Farce durch eine Eigendynamik, wo jetzt die ganzen unfähigen Zauberlehrlinge auf Länderebene leider nicht mal mehr die theoretische Fähigkeit hätten, diese aufzuhalten.

      Und die Wissenschaft, alle übrigen Institutionen und die Bevölkerungen sind leider noch weniger in der Lage, sich von diesem bösen Zauber – wahrhaft schwarzer Magie – zu befreien.

    4. Ich pflichte Ihnen bei: ein Zurück zur alten Normalität wird es nicht mehr geben. Noch haben wir eine gewisse Chance, aus den Ruinen, die diese Krise (und die ihr vorhergegangenen, insbesondere 2008) unweigerlich hinterlassen wird, eine gerechtere, humanere und an den Bedürfnissen der Menschen orientierte Gesellschaft zu schaffen. Ich habe allerdings keine Ahnung, wie wir das bewerkstelligen sollten. Wenn es uns nicht gelingt, verdammen wir unsere Kinder jedenfalls zum Leben (eher: Vegetieren) in einer globalisierten digitalen Diktatur. Es wird immer offensichtlicher, wo die Reise hingehen soll.

  4. Ähm und können wir nun aufgrund dieser Übersterblichkeit die Impfung nicht mit sofortiger Wirkung stoppen? Was muss noch passieren? Nicht nur die zum Teil schwere Impfschäden und Nebenwirkungen. Nein noch eine Übersterblichkeit. Wenn die Impfung das nicht verhindert. Das ist doch verrückt, oder?

    1. Stoppen?

      Das „Versuchskaninchen“ wird gebraucht, damit die Wissenschaft den Datensatz hat, um Mißerfolg vom Erfolg abgrenzen zu können.

      Es ginge darum, die risikovollen wiederkehrenden Totstoff-Impfungen bei Influenza-Erfahrungen durch die eine einzige mRNA-/Vektorimpfung zu ersetzen.

      Virologie geht nur an der echten ganzen Menschheit. Die Differenz zur „erfolgreichen“ Labor-Studie im Kleinen erleben wir gerade.

      (Mikrozenus ist nicht der Zensus.)

      Ich persönlich kannte Menschen, die nach einer Influenza-Totstoffimpfung starben.

      Covid-19 sei die Grenzwertüberschreitung gewesen, er ginge auf die Lunge.

      Es sei noch nicht aller Tage Abend.

      Die mRNA-Impfstoff-Aktie Biontech ist an der Börse höher bewertet als die Totimpfstoff-Aktien.

      Die „Versuchskanninchen“ dürfen dabei weiter gegen Betonwände springen, es nütze nichts.

      Unsere Kinder und Kindeskinder wollen auch Geld verdienen, um ihr Auskommen zu haben. Es möge ihnen gelingen, wobei uns die Maschine schon ganz schön viel wegnahm.

      STOPPEN ist eine Option, um trotzdem weiter neue Forschungsergebnisse in das Rennen schicken zu wollen.

      Wir waren und bleiben „Versuchskaninchen“… wir verloren „nur“ etwas das Vertrauen in die Wissenschaft, die nicht die Natur sei. Natur lässt uns leben, aber eben auch sterben.

      Für den Humor: „Nackte Eva war das erste „Versuchskaninchen“, sie traute sich, auf Anraten der Schlange, die Apfelsine zu pflücken und zu essen.“

      WIR PROFITIEREN IMMER NUR VON DEM MUT ANDERER, WOBEI WIR SELBST AUCH DIE ANDEREN SIND. Geschrei ist der erfolglose Widerstand gegen den Mut. Das Leben holt und holte uns immer ein.

  5. Einen der besten Kommentare, die ich seit langem gelesen habe.
    Suche nach „Dauerhetze gegen Ungeimpfte: Mainstream-Medien im Gefängnisexperiment“ bei rt dot de.

    Die Autorin sieht in den momentanen Ereignissen eine Wiederholung des Milgram-Experiments sowie des Stanford-Prison-Experiments, allerdings auf gesamtgesellschaftlicher Ebene.
    Hier Leseproben:

    „Eigentlich müsste man aus dem Milgram-Experiment eine Konsequenz ziehen: wie gefährlich es ist, von „der Wissenschaft“ zu reden. Denn mit dieser (faktisch unsinnigen) Vereinfachung wird eine Situation erzeugt, die fatal an das Experiment erinnert. Wenn „die Wissenschaft“ eine Handlung legitimiert, gleich, wie verhängnisvoll, unmoralisch oder grenzüberschreitend sie ist, werden zwei Drittel bereit sein, sie auszuführen.

    Im Zuge der Corona-Politik ist aber das Gegenteil geschehen. Es wurde viel Mühe darauf verwendet, einzelne Institutionen als „die Wissenschaft“ zu etablieren; ein sich wechselseitig verstärkender Block aus Robert Koch-Institut, Ehtikrat und Leopoldina, alles drei Institutionen, die noch vor zwei Jahren den wenigsten überhaupt bekannt waren geschweige denn als Referenz für eigene Überzeugungen gedient hätten. Dieser Block ist die Quelle aller Aussagen, die als „wissenschaftlich“ akzeptiert werden; jeder, der davon abweicht, gerät unvermeidlich in die Rolle des Milgram-Opfers; nur dass diesmal die Handlungen real sind…..

    Aber das ist noch nicht alles. Es gibt ein zweites sozialpsychologisches Experiment, das in diesen Zusammenhang gehört, das Stanford-Prison-Experiment. Im Gegensatz zu jenem von Milgram musste dieses Experiment vorzeitig abgebrochen werden.

    In diesem Experiment wurde eine Gruppe von Studenten vergleichbarer sozialer Herkunft geteilt; ein Teil wurde zu „Gefängniswärtern“ und ein Teil zu „Gefangenen“. Die Gefangenen wurden in Anstaltskleidung gesteckt und mit Nummern versehen statt mit Namen. In diesem „Gefängnis“ gab es viele Regeln, die sie befolgen sollten, und die „Wärter“ hatten das Recht, sie für Verstöße zu strafen…………

    Und das Gefängnisexperiment? Nun, es gibt eine Unmenge einzuhaltender Regeln, die ständig geändert und verschärft werden. Die Politik forciert eine Teilung der Bevölkerung in Geimpfte („Gefängniswärter“) und Ungeimpfte („Gefängnisinsassen“); die gesamte Rhetorik rund ums Impfen drehte sich darum, einen Gruppendruck aufzubauen („unsolidarisch“, „egoistisch“ etc.) und es wurde beträchtliche Mühe darauf verwendet, aus der sozial, politisch und psychologisch amorphen Gruppe der Ungeimpften ein klares Feindbild zu schaffen (wie an den obigen Zitaten zu sehen)……….

    Diesem Muster folgt auch der zweite Gefängniswärter, Christian Vooren, in der Zeit, selbst wenn bei ihm die Gewalt zumindest in den Metaphern bereits durchbricht. Auch er konstruiert sich eine Gruppe der „Impfgegner,“ die natürlich rechts, antisemitisch und auch sonst verwerflich ist, und beklagt dann die „auf Verständnis konditionierte Mehrheit“. Nicht, dass so etwas in den vergangenen Monaten irgendwo in diesem Land wahrzunehmen gewesen wäre. Aber der Appell an das, was einmal unter „gesundem Volksempfinden“ bis hin zu „berechtigtem Volkszorn“ lief, muss ja noch etwas verkleidet werden.

    „Was es jetzt braucht, ist nicht mehr Offenheit, sondern ein scharfer Keil.“ Und: „Ein Anfang wäre ja schon, alles nicht faktenbasierte, unwissenschaftliche und staatsfeindliche auszuschließen.“ Er sagt wohlweislich nicht, wovon. Vom gesellschaftlichen Leben? Von der Arbeit? Von Nahrung? Vom Sein? Die 3G-Regel im Nahverkehr kommt dem Entzug der Lebensgrundlagen schon ziemlich nahe. Was im Kopf des Herrn Vooren sonst noch vorgeht, möchte ich gar nicht genauer wissen.

    Beide Herren sind gut funktionierende Wärter/Täter. Was nicht erstaunt, wenn man betrachtet, wie viele Faktoren der beiden Experimente gegenwärtig sind, und dass die meisten Menschen unter solchen Voraussetzungen eben genau solches Verhalten liefern. Leider gibt es nur, im Gegensatz zum Originalexperiment in Stanford, niemanden, der diesen Versuch abbrechen wird.

    1. Ich muss auch schon länger an dieses Experiment denken wenn ich die heutige Lage betrachte. Eigentlich unvorstellbar, aber seit diesem Film weiss ich was so alles im Menschen steckt und möglich ist. Vermeintliches Recht auf Grundlage von momentan geltenden Gesetzen gespiekt mit Todesangst schaltet bei einem Großteil der Bevölkerung den Verstand offenbar komplett aus und sie folgen blind wie die Lemminge ihrem Führer. So als ob es Hirn niemals gegeben hätte.

  6. Es wird immer uns ein Märchen erzählt. Von einer wirksamen oder nützlichen Impfkampagne würde man erwarten, dass sich die Infektionszahlen nicht so drastisch in die Höhe entwickeln. Doch sie steigen weiter. Immunität durch eine Impfung gibt es nicht. Davon kann keine Rede sein. Die Rede ist doch immer von eine Impfung schütze. Tut sie aber nicht. Wissen wir jetzt auch. Sie hilft auch nicht voe einen schweren Verlauf wie gern behauptet wird, denn einige sind bereits daran gestorben trotz Vollimpfung. Niemand kann sich sicher sein, denn wie der Verlauf bestimmt wird hängt nicht von einer Impfung ab.
    Wie wollen die Politiker und Virologen bei der hohen Impfquote die mangelhafte Schutzwirkung der Impfung erklären? Ganz einfach, ein Sündenbock muss her und sie haben ihn schnell gefunden, um die Tatsache zu verschleiern.
    Fakt ist, dass die Impfung nicht die Lösung ist und auch nie sein wird. Auch nicht die Spaltung einer Gesellschaft wie sie die Politker mit ihren Mantrasätze verursachen. Und die folgsame Mehrheit sich manipulieren lässt. Hoher Preis was sie zahlen werden. Und vorbei wird es nie mehr sein, denn das Virus hat sich längst eingenistet und heimisch geworden. Grippe und Corona gehen ab jetzt Hand in Hand.
    Warum plötzlich die Zahlen steigen sehe ich auch die Booster-Impfungen als verantwortlich. Denn immerhin ist das nicht ohne für den Körper drei Spritzen in kurzer Folge hintereinander. Das geht nicht ohne Spuren zu hinterlassen.
    Die Zahl der Sterbefälle werden uns noch mehr schocken in den nächten Monate und zwei Jahre weiter. Wenn sie uns nicht verschwiegen werden, was dem näher kommen wird. Sie wollen die Menschen nicht aufschrecken. Sie bleiben weiter Blind. Was muss eigentlich noch passieren?

  7. Selbst Leute, die beruflich mit Mathematik zu tun haben, sind außerstande, Zusammenhänge zu erkennen. Die Pandemie hat vor allem die Irrationalität der Mitbürger zu Tage gefördert. Das ist ganz schön traurig.
    Ich wundere mich mittlerweile, wie das hier so lange funktionieren konnte?
    Das einzige, worüber ich mich nicht wundere, ist das Wahlverhalten. Obwohl, darüber mag ich gar nichts hören. Wenn die mir erklären, warum die was gewählt haben, ganz gleich, wie nett der erste Eindruck war, da habe ich immer einer Gänsehaut.

    Das ist alles nur Schein. Eigentlich wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, aufzuwachen ..

    1. Selbst Leute, die beruflich mit Mathematik zu tun haben, sind außerstande, Zusammenhänge zu erkennen. Die Pandemie hat vor allem die Irrationalität der Mitbürger zu Tage gefördert.

      Nicht die Pandemie hat die Irrationalität gefördert sondern das TV bzw. der öffentliche Rundfunk. Die Meldungen über Corona sind so geschickt, manipuliert, das sich der normale Bürger dem nich entziehen kann. Bilder erzeugen Emotionen, selbst wenn sie gestellt sind oder im falschen Zusammenhang gezeigt werden. Beispiel: Es werden Inzidenzen im TV berichtet, der sehr seriös wirkende Nachrichtensprecher wirkt betroffen und traurig. Gleichzeitig werden Bilder von Intensivstationen eingeblendet! Das Gehirn verbindet nun „Inzidenzen“ mit „Intensivstationen“ und der seriös wirkende Nachrichtensprecher sorgt dafür,das die Nachricht als „wahr“ im Gehirn gespeichert wird.

  8. Verständnisfrage: Das sind ja absolute Zahlen. Müßte man die nicht demografiebereinigen, um zu wissen, ob wir tatsächlich eine Übersterblichkiet haben? – Frage, weil ja eh jedes Jahr mehr Menschen (besonders Alte) sterben, weil wir ja nun wegen der geburtenstarken Jahrgänge in den 30ern jedes Jahr auch mehr Alte haben.

    1. Die Demografie wird vom Autor berücksichtigt. Näheres dazu finden Sie in den verlinkten vorhergehenden Teilen der Analyse.

  9. Die Maskentragerei, der Dauerstress…möglicherweise haben sich durch all diese „Massnahmen“ schwere Krankheiten entwickelt oder sind zum Ausbruch gekommen bei Personen, die VOR diesem höchstwahrscheinlich beabsichtigt inszenierten Dauerfiasko bereits an der gesundheitlichen Kippe standen.

  10. 11 Wochen (KW35-45) in Folge jeweils klarer Anstieg der Sterbezahl gegenüber 2020. Im mittel ca 1000 je Woche= 5%. Da muss was dahinterstecken, mehr als allein Covid (das etwa 200 Mehrtote erklären würde) und/oder Demografie (dieser Effekt sollte ab 2021 sogar rückläufig sein) .

    1. demograf. Effekt sollte „rückläufig sein“: damit meine ich , daß Anstieg der normalen Sterblichkeit langsamer wird ab 2021.

  11. Das Problem ist: „Eine Jahrgangsadjustierung wurde nicht durchgeführt.“
    Damit sind die Zahlen wenig bis nichts wert, denn es geht wesentlich um die letzten Kriegsgenerationen; da kann`s zwischen den Jahrgängen schon mal heftige Sprünge geben.

    1. zwischen Jahrgängen gibt es zwar mal kräftige Sprünge, aber das wirkt sich nicht (NIE) sprunghaft auf die Sterblichkeitsrate aus. denn die diesjahr 81 Jährigen waren letztes Jahr 80 Jährige, und als solche auch schon am Sterben beteiligt, wie auch schon 79 Jährige usw.
      Von Jahr zu Jahr kann es in D demografische Effekte zu max ca 30.000 Differenz geben. Z.Zeit steigende.
      2020 zu 2019 dürfte maximal gewesen sein. 2021 zu 2020 schon etwas geringerer Effekt.
      Berücksichtigt werden muss das aber, was recht gut und genau geht, wenn man für jede Alterskohorte die Sterblichkeit im Detail betrachtet.

    2. Passieren „heftige Sprünge“ ohne rechnerische Aufarbeitung eine Kohortengrenze, entsteht eine künstliche Wechselflanke im Kohortendiagramm. Muss dann halt im Zusammenhang beurteilt werden. Sehen Sie sowas aber bei den Kriegsgenerationen? Ich nicht. Der Hund liegt woanders begraben.

    3. @Anton
      Ich habe lediglich beim zweiten Halbjahr nicht nochmal zur Jahresmitte die Jahrgänge „adjustiert“, sondern wie auch für das erste Halbjahr die Werte aus der entsprechenden Populationsstatistik zum vorigen Silvester genommen. Selbstverständlich habe ich, wie beschrieben, die Sterbefälle des ersten Halbjahres von den Populationen abgezogen.
      Dass die Zahlen bzw. die Schätzer in dieser Grafik deshalb „wenig bis nichts wert“ wären, halte ich deshalb für maßlos übertrieben.
      1. Es würde ja immer nur um eine Hälfte von zwei Jahrgangen von 5 Jahrgängen gehen: Die eine Hälfte des ältesten geht raus, eine Hälfte des ältesten Jahrgangs der jüngeren Kohorte kommt hinzu. Und das größte Ungleichgewicht, der Jahrgang 1945, wäre so oder so gar nicht betroffen; dieser Jahrgang erst wieder in 4 Jahren. Man würde also in der Regel nur marginal etwas im Nenner ändern. Ich habe das mal für die Kohorte 55-59 gerechnet: Diese Operation würde den Nenner für 2020 um 0,85% und für 2021 um 0,84% reduzieren. Der „Effekt“ des „genaueren“ Rechnens läge also lediglich im Bereich von 0.01% bei der Population! Also im Nenner! Der im Vergleich zum Zähler riesig ist! Da aber beide Nenner (wie auch 2 Zähler mit Gestorbenen) in die RRs eingehen, kann der Unterschied in der Abbildung nicht erkennbar werden.
      Und man könnte die „Genauigkeit“ noch steigern, in dem man einen gewissen Anteil an dern Verstorbenen jener verschobenen Halbjahrgänge noch berücksichtigt…Annahmen über Annahmen…
      2. Könnte man diese Kritik auch im laufenden Jahr anbringen. Dann aber bitte in jedem Jahr. Dann wiederum ickst (siehe mein Beispiel) sich dieses „Problem“ wieder weitgehend aus.
      3. Die Halbjahrgangsadjustierungen im laufenden Jahr unterliegen einer Reihe von Annahmen. Die mögen bei den Älteren noch keine Rolle spielen (da macht aber die Mortalität das Meiste aus und wurde berücksichtigt), bei den Jüngeren ein wenig mehr, aber da wiederum können Migrationsbewegungen mehr ausmachen. Daher vertraue ich lieber den einfachen offiziellen Zahlen.
      4. So oder so gilt: Bei der Population zählt der Jahrgang zu Silvester, bei den Sterbefällen das tatsächliche Alter zum Todeszeitpunkt. Und das kann 1 mehr betragen als was die Kohorte angibt. Das ersheint mir nicht lösbar, aber wenigstens systematisch gleich bleibend…

  12. nunja ok, da wären also schon bis Richtung 500 Mehrtote je Woche gegenüber Vorjahr drin. Insofern bin ich bei @Anton, auch wenn nix sprunghaft sich ändert.

  13. Sorry @Anton Stein,
    hatte da bisher nicht alles erfasst zu Ihrer Arbeit.
    Sah zuerst die vielen Absolutzahlen, und nahm aufgrund entsprechender Kommentare an, daß insgesamt keine Altersadjustierungen vorgenommen wurden.
    Was aber für die Grafiken 3 und 4, die relative Sterberisiken zeigen, eben insbesondere doch geschah.
    Hier haben Sie die Populationsgrößen je Alterskohorte sehr wohl einfliessen lassen (im Nenner).

    Womit diese Grafiken 3 (erstes HJ21 und 4(ab Jahresmitte21) sehr aussagestark sein sollten.

    Das Bild für 1.HJ sollte sich etwas verzerrt finden durch die vielen Cov2-Toten im Januar, jedoch sollte dies relativ überwiegend Senioren Ü70 betreffen. Indes sehen wir speziell bei Ü80 nicht viel Anstieg Sterberisiko.
    Ein Ausgleichseffekt in Größenordnung 25% ist enthalten durch die Toten der ersten Welle 2020.

    Destatis benutzt ja für die wöchentlichen Berichte Hochrechnungen,die Meldeverzug weitgehenst kompensieren sollen. Sie berichten dennoch von hohen Nachmeldungsfallzahlen.

    Somit bleibt spannend wie sich die Werte fürs 2.HJ stabilisieren werden.

    Grober Abgleich von sichtbar gemachten Sterblichkeitsanstiegen in 2021 lässt für mich einen Nachweis von tödlichen Impffolgen auf Basis solcher Auswertungen schon möglich erscheinen.
    Ihre Arbeit eröffnet also gute Perspektive, danke 🙂

    PS: Die Altersklasse 45-50 zeigt sich für beide Halbjahre prominent erhöht,
    wozu der Ausreisser nach unten bei 40-45 im 2.HJ nicht recht passen will.
    Die Konfidenzintervalle würden ein Glättung der Kurve zwar zulassen, eventuell ergibt sich Glättung ja aber auch noch über Nachmeldungen, was uns natürlich lieber wäre.

    1. Nachtrag: es fehlte im wichtigen Satz der nachfolgend großgeschriebene Textteil. Komplett sollte es heissen:

      „Grober Abgleich von sichtbar gemachten Sterblichkeitsanstiegen MIT IMPFUNGSAKTIVITÄTEN in 2021 lässt für mich einen Nachweis von tödlichen Impffolgen auf Basis solcher Auswertungen schon möglich erscheinen.“

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