Die Gesamtsterblichkeit scheint sich 2021 zu erhöhen – Effekt der Impfkampagne? Teil 3: Vergleich von Alterskohorten

Die Übersterblichkeit durch die Impfung liegt derzeit in den meisten Altersklassen bei etwa 5%, d.h. 5% über den Sterbezahlen von 2020. Pro Impfling der Altersklasse 80-84 Jahre dürfte das Todesfallrisiko durch die Impfung derzeit etwa 1 von 320 betragen, in der Altersklasse 45-49 derzeit etwa 1 von 45.000. Hinzuzurechnen wären dauerhafte Impfschäden in ähnlicher Größenordnung. Die weitere Entwicklung sollte sorgfältig beobachtet werden, vor allem in Hinblick auf ADE und die kommende Grippesaison.

Von Gastautor Dr. Anton Stein

Im Teil 1 dieser Serie legte ich dar, dass etwa 28.000 oder 4,9% mehr Menschen als im gleichen Zeitraum in 2020 starben. Teil 2 zeigte den Einfluss verschiedener Zählregeln und gab erste Eindrücke zur Sterblichkeit von Hochbetagten. Zudem scheint die Übersterblichkeit im Laufe des Jahres sogar zuzunehmen.

Problematik

Hohe absolute Sterbezahlen gehen natürlich mit höherem Alter einher. Diese Binsenweisheit scheint aber nicht jedermann in dieser Pandemie klar gewesen zu sein. Bestimmte Kreise wissen das aber ganz genau und dachten wohl, die Massen mit hohen absoluten Zahlen übertölpeln zu können. Es scheint, als dass dies diesen Kreisen sogar vortrefflich gelungen ist – leider!

Zahlen muss man in Relation setzen. Im Falle von Sterbezahlen sind das Alterskohorten, also Gruppen mit gleichem Alter bzw. mit gleichen Geburtsjahrgängen. Denn es ist ja klar: Umfasst so eine Kohorte 1 Million Menschen dürften auch – in absoluten Zahlen – mehr Menschen sterben als in einer Kohorte mit nur 500 000 Menschen.

Auf den ersten Blick scheint dies banal zu sein. Wie die Zahlen der Tabelle 1 zeigen, gibt es im Detail doch bisweilen erhebliche Verschiebungen zwischen den Kohorten, manchmal, und eben gerade beim Übergang von 2020 zu 2021, sogar sehr deutliche. Diese Aufstellung sollte klar machen, wie wichtig eine genauere Analyse nach Altersklassen ist.

So verstarben, wie intuitiv zu erwarten, von der größten hier berücksichtigten Gruppe, also den Personen 0 bis 29 Jahre, nur 0,017%; dafür in der bereits relativ schwach besetzten Gruppe der über 85jährigen 9,53% der Menschen, die Anfang 2021 „at risk“ waren. Außerdem gibt es die auffälligen Ausreißer von minus 3.376 bzw. minus 11.483 Toten in der Altersklasse 75-80. Hier muss man darauf verweisen, dass der extrem geburtenschwache Jahrgang 1945 im Jahre 2021 erstmals in dieser Klasse mitgezählt wurde; d.h. es waren 2021 in dieser Altersklasse deutlich weniger Personen „at risk“ als in den Vorjahren und daher weniger Tote zu erwarten. Andere Beispiele sind die Verschiebungen um die geburtenstarken Jahrgänge 1964 und 1965 bzw. die geburtenschwachen Jahrgänge Anfang der 1940er und 1970er Jahre. In der Klasse 0 bis 30 Jahre dürften Migrationseffekte von Bedeutung sein.

Im Prinzip könnte man unterstellen, dass die Übersterblichkeit im Wesentlichen von Hochbetagten ausging und alle anderen nur Rauschen zeigten, erst recht im Hinblick auf die Ausreißer in Richtung scheinbarer Untersterblichkeit (also die Klassen mit negativen Vorzeichen in den „Differenz“-Spalten).

Da eine Korrektur um die Anzahl pro Altersklasse unabdingbar erscheint, wählte ich für meine Analyse den Ansatz des relativen Risikos bzw. „relative risk“ oder „risk ratio“: Wie viele Menschen starben in 2021 im Verhältnis zu Personen „at risk“ in der jeweiligen Altersklassen, und dies ins Verhältnis zu den entsprechenden Daten das Vorjahres gesetzt. Als Quelle in Sachen Sterbefälle nutzte ich wieder die „Sonderauswertung Sterbefälle“ (aktuell: 17. August, Daten validiert am 16. August, Daten bis zum 8. August 2021) von Destatis [1], für die Anzahl Personen zum jeweiligen Jahresende den entsprechenden Datenpool von destatis [2]. Damit ist diese Analyse (risk ratio) im Prinzip die Gleiche wie jene, die z.B. die Impfstoffhersteller machten, um die Wirksamkeit ihrer Impfstoffe darzustellen, also z.B. jene berühmt-berüchtigten 95% Wirksamkeit des Impfstoffes von Pfizer-Biontech.

Die Analyse nach Alterskohorten (Abb. 1) zeigt für das Jahr 2021 ein deutlich homogeneres Bild als die in Tabelle 1 gezeigten Rohdaten. Auf den ersten Blick ist leicht zu erkennen, dass alle Altersklassen ab 45 aufwärts eine signifikante Übersterblichkeit aufweisen; signifikant, weil das Konfidenzinterval die 1 nicht einschließt. Die Hochbetagten (>85 Jahre) zeigen in dieser Analyse sogar deutlich weniger Übersterblichkeit als die Klassen zwischen 45 und 84 Jahren. Die höchste Abweichung nach oben zeigt nun sogar ausgerechnet die Altersklasse 75-79, die in der Tabelle 1 noch mit einem deutlich negativen Wert auffiel. Man sieht zudem, dass die relativen Risiken in den meisten Altersklassen um etwa 5% erhöht waren, also in der Größenordnung der Schätzung für die Gesamtbevölkerung (siehe Teil 1 und Teil 2 dieser Serie).

Bei den Altersklassen unter 45 Jahren scheint die Suppe noch nicht gegessen. Es könnte sein, dass sich demnächst auch hier die Zahlen noch Richtung Übersterblichkeit bewegen. Schließlich sind die Konfidenzintervalle sehr breit und vor allem: Diese Jahrgänge wurden erst zuletzt geimpft, bzw. die unter 18jähringen in einer noch sehr geringen Quote. Was die Klassen 30 bis 44 angeht, könnte ein weiterer Effekt hinzukommen. Grundsätzlich ist aber daran zu erinnern, dass diese Analyse ja nicht nur von der Anzahl „at risk“, sondern vor allem auch von der Sterberate in 2020 wie auch 2021 abhängig. Sollten also in 2020 mehr in einer Altersklasse gestorben sein, würde dies zu eine relativen Untersterblichkeit in 2021 führen. Und tatsächlich zeigt Abb. 3 (weiter unten) eine solche Abweichung „nach oben“ für diese Altersklassen.

Abb. 1: Sterberisiko 2021 zu 2020 seit KW 53 2020 bis zur KW 31
Die Fehlerbalken zeigen die 95% Konfidenzintervalle an. Als Impfbeginn in Deutschland gilt der Sonntag, der 27. Dezember 2020, die KW 53 begann am 28. Dezember 2020. Abweichung nach oben deuten ein Übersterblichkeit an.

Nun mag man fragen: Wie sahen solche Vergleiche denn in den vergangenen Jahren aus? Dafür die folgenden Abbildungen, allerdings unter Verzicht auf die letzten KW des Vorjahres und Beschränkung auf das jeweilige erste Halbjahr (die ersten 26 KW). Daher zunächst noch die entsprechende Abbildung für 2021 zu 2020 ohne Berücksichtigung der letzten KW von 2020 (Abb. 2). Für alle diese Halbjahresvergleiche gilt, dass ich jeweils die spezifische Personenzahl für jede Altersklasse zu Beginn des entsprechenden Jahres zu Grund gelegt habe.

Abb. 2: Sterberisiko 2021 zu 2020 von KW1 bis KW 26
Die Fehlerbalken zeigen die 95% Konfidenzintervalle an. Abweichung nach oben deuten ein Übersterblichkeit an.

Im Vergleich zur Abb. 1 fällt in Abb. 2 eigentlich nur die Klasse der über 85-jährigen auf. Hier deutet sich eine minimale Untersterblichkeit an. Ansonsten ist der Verlauf ähnlich, allerdings mit etwas größeren Fehlerbalken wegen der etwas geringeren Zahl der Todesfälle, was wiederum an der nunmehr um 6 Wochen kürzeren Beobachtungszeit liegt.

Vergleicht man auf diese Weise das erste Halbjahr 2020 mit dem ersten Halbjahr 2019 waren die relativen Risiken eher unauffällig (Abb. 3), in den Klassen über 75 Jahren gab es sogar eine Untersterblichkeit. Dafür eine fast signifikante Übersterblichkeit in der Klasse der 40-44jährigen. Vielleicht eine Nebenwirkung des Lockdowns, also Selbstmorde und Tote durch häusliche Gewalt? Abgesehen von dem Ausreißer in jüngeren Altersklassen konnte im ersten Halbjahr 2020 also keine Rede von Übersterblichkeit sein. Und das während der angeblich schlimmsten Pandemie aller Zeiten … die eigentlich gerade die „Risikopatienten“, also im Wesentlichen die Personen über 80 Jahre, hätte treffen sollen.

Abb. 3: Sterberisiko 2020 zu 2019 von KW1 bis KW 26
Die Fehlerbalken zeigen die 95% Konfidenzintervalle an. Abweichung nach oben deuten ein Übersterblichkeit an.

Außerdem bemerkenswert an der – über alles gesehenen – Normalsterblichkeit in ersten Halbjahr 2020 im Vergleich zu 2019 war aber, dass 2019 ein Jahr ohne relevante Grippe-Welle und daher mit einer Untersterblichkeit (Abb. 4) war. Insofern unterscheiden sich 2020 und 2019 nicht wesentlich, jedenfalls was Sterbefälle angeht.

Da es 2019 weder eine relevante Grippewelle noch relevante sonstige Ereignisse gab (z.B. keine Flutkatastrophen oder Erdbeben), dafür aber die heftige Grippewelle in 2018, ist der Verlauf der Kurve beim Vergleich zu 2018 insgesamt deutlich und relativ gleichmäßig nach unten versetzt, und zwar über alle Altersklassen (Abb. 4). Die 2018er Grippewelle sorgte offenbar in allen Altersklassen für eine Übersterblichkeit, die dann 2019 bei fehlender Grippewelle mathematisch zu einer Untersterblichkeit führte.

Abb. 4: Sterberisiko 2019 zu 2018 von KW1 bis KW 26
Die Fehlerbalken zeigen die 95% Konfidenzintervalle an. Abweichung nach oben deuten ein Übersterblichkeit an.

Wie gesagt galt 2018 als ein Jahr mit ausgeprägter Grippewelle, Die Auswertung der relativen Risiken bzw. „risk ratios“ im Vergleich zu 2017 zeigt tatsächlich für die Altersklassen über 60 Jahren – mit Ausnahme der 80-84 jährigen – eine zwar kleine, aber dennoch signifikante Übersterblichkeit an. In 2018 dürften dennoch die Hochbetagten vor allem für die numerische Übersterblichkeit gesorgt haben, und zwar erkennbar an der zwar kleinen relativen Abweichung, der aber viele Sterbefälle zugrunde lag.

Abb. 5: Sterberisiko 2018 zu 2017 von KW1 bis KW 26
Die Fehlerbalken zeigen die 95% Konfidenzintervalle an. Abweichung nach oben deuten ein Übersterblichkeit an.

Das legt nochmals den Blick auf das Jahr 2021 nahe (Abb. 1 und Abb. 2). Wieso gab es in der höchsten Altersklasse bislang keine auffällige Übersterblichkeit? Ich kann hier nur vermuten. Ende 2020 gab es eine extrem hohe Übersterblichkeit bei den Hochbetagten. Diese ging im Wesentlichen von Bundesländern aus, die stark von der Grenzschließung nach Tschechien und Österreich betroffen waren (siehe Teil 2 dieser Serie). Es könnte sein, dass Todesfälle sozusagen vorgeholt wurden, und dass dementsprechend Personen mit den höchsten Risiken in 2021 fehlten. Weiterhin ist immer daran zu denken, dass die Impfkampagne in der KW 53 anlief.

Weitere Überlegungen

Der wesentliche Unterschied zwischen 2021 und allen Jahren zuvor ist eben die Corona-Impfkampagne; genau genommen seit KW 53 des Jahres 2020. Außer bei starken Grippewellen wie eben 2018 gibt es einen Trend zu abnehmenden Sterberaten, äquivalent zu höherer Lebenserwartung. Dieser Trend scheint 2021, aber nicht im ersten Halbjahr 2020 gebrochen zu sein.

Man konnte an vielen Einzelfallberichten wie auch aus der Erfassung von Impfnebenwirkungen (Verdachtsfällen) erahnen, dass die Corona-Impfungen mit einer Erhöhung der Mortalität einhergehen werden. Die Daten der Abb. 1 sind bestens kompatibel mit dieser Annahme, ebenso der Verlauf aller Sterbefälle des Jahres 2021 (siehe Teil 2 dieser Serie) und die absolute Differenz der Sterbefälle im Vergleich zu 2020 bzw. Relation zu den Vorjahren (siehe Teil 1).

Weiterhin für die Gefährlichkeit der Corona-Impfungen sprechen z.B. die Daten aus Gibraltar [3]. Dort erhielt zwischen dem 10. und 29. Januar 2021 fast die gesamte erwachsene Bevölkerung (rund 26.000 Personen) ihre Erstimpfung mit dem Produkt von Pfizer-Biontech. Während in allen Januarmonaten zwischen 2010 und 2020 durchschnittlich rund 29 Menschen in Gibraltar verstarben, waren es im Januar 2021 mindestens 89 Menschen, also eine Steigerung auf das Dreifache! Nun kann in einem Flächenland wie Deutschland das Impftempo kaum je so hoch sein wie in einem kleinen Stadtstaat. Daher muss in Deutschland auch die Sterberate wegen der Impfung zeitlich breiter verteilt sein. Auf jeden Fall belegen die Gibraltar-Daten prinzipiell die unmittelbare Gefährlichkeit der Corona-Impfungen. Ähnliches dürfte z.B. auch für die Seychellen gelten.

Alle in dieser Serie dargestellten Daten weisen darauf hin, dass es bislang in 2021 bzw. seit Beginn der Impfkampagne eine Übersterblichkeit gibt, und dass diese im Wesentlichen durch die Impfkampagne verursacht wurde. Eine Abnahme der Übersterblichkeit ist nicht in Sicht. Wir sollten dies in den nächsten Monaten genau beobachten.

Die Übersterblichkeit dürfte derzeit ungefähr bei 5% über der normalen Sterblichkeit pro Altersklasse liegen, und dies vermutlich über alle geimpften Altersklassen.

Dieser Schätzwert von rund 5% darf keinesfalls auf Geimpfte bezogen werden!

Die Abschätzung der Gefährlichkeit pro Impfling ist sicherlich sinnvoll bzw. sinnvoller, weil weit weniger abstrakt. Allerdings ist eine direkte Abschätzung wegen der Unzuverlässigkeit des Meldesystems vermutlich irreführend. Zudem dürfte die Gefährlichkeit pro Impfling wesentlich von der Altersklasse abhängen. Eine solche Abschätzung könnte man z.B. ganz gut für die Altersklasse 80-84 Jahre vornehmen. Unter diesen gab es bislang rund 8500 Sterbefälle mehr als im gleichen Zeitraum 2020, und zum Jahresanfang 2021 gab es in dieser Kohorte rund 3,43 Millionen Menschen (siehe Tabelle 1). Wenn wir annehmen, dass 80% dieser Kohorte wenigstens einmal einen Corona-Impfstoff erhielten, dann könnte man die Sterblichkeit durch die Impfung in dieser Altersklasse mit etwa 0,31% pro Impfling schätzen, entsprechend etwa 1 Sterbefall pro 320 Geimpfte.

Für die Gruppe der 45-jährigen kommt man bei Annahme von 70% Erstimpfquote auf einen Schätzwert für die Sterblichkeit durch die Impfung von etwa 0,002% pro Impfling, oder 1 Sterbefall pro 45.000 Geimpfte. Dabei sollte man bedenken, dass diese Altersklassen erst viel später geimpft wurde.

Ob man diese Risiken für bedenklich oder nicht beachtenswert hält, sollte jedem selbst überlassen werden. Und zwar nach sorgfältiger und umfassender Information und ohne Druck.

Ausblick

Es könnten noch Langzeitrisiken durch diese Impfungen hinzukommen. Das wesentliche Stichwort dazu heißt „antibody dependent enhancement“ oder ADE. ADE könnte dazu führen, dass bei Geimpften der Kontakt mit Coronaviren zu einem fatalen Ausgang führt. Jedenfalls weiß man dies aus Tierversuchen der vergangenen Jahre und gerüchteweise aus Tierversuchen mit den aktuellen Impfstoffen und auch eine neue Studie weist darauf hin.

Dabei ist es keineswegs so, dass den Impfstoffentwicklern dieses Problem nicht bekannt gewesen wäre. Vielmehr was es so, dass die sehr wohl darüber Bescheid wussten. Denn am 12. und 13. März 2020 gab es zu den möglichen Problemen bei der klinischen Entwicklung von Corona-Impfstoffen eine wissenschaftliche Konferenz, deren wesentliches Thema eben jenes ADE war [4]. Aufgrund dessen achteten alle Hersteller in ihren randomisierten klinischen Studien, also den sogenannten Zulassungsstudien, sehr sorgfältig darauf, dass keine Personen eingeschlossen wurden, die bereits Erfahrung mit SARS-CoV-2 bzw. COVID-19 gemacht hatten. In der Impfkampagne wurde dieses Ausschlusskriterium bzw. die eigentlich zu setzende Kontraindikation international weitgehend vernachlässigt, von wenigen Ausnahmen wie Israel zu Beginn der Kampagne abgesehen.

Es ist derzeit unklar, ob die vielen Todesfälle unmittelbar nach der Impfung auf ADE zurückzuführen sind. Denkbar wäre das jedenfalls. Denkbar ist mindestens ebenso, dass einige der nicht akuten Todesfälle auf ADE zurückzuführen sind. Es gibt zudem einige Experten, die für die kommende Grippesaison, also den nächsten Winter, das Schlimmste wegen ADE befürchten.

Neben dem ADE könnten auch weitere Gefahren von der Impfung ausgehen. Denn schließlich ist das direkte Ziel der modRNA- und DNA-Impfstoffe ja die Produktion von Spikeproteinen. Und reine Spikeproteine sind ja nichts anderes als Toxine, also hochwirksame Giftstoffe auf Proteinbasis. Und Toxine möchte man eigentlich nicht im Körper haben. Solche Toxine sind oft hochgefährlich, wie die Beispiele Tetanustoxin oder Botulinustoxin zeigen. Die Meldungen von verschiedensten schweren Nebenwirkungen nach Corona-Impfungen belegen die Gefährlichkeit der Coronatoxine auch jenseits der fatalen Ereignisse.

Hinzu kommt, dass gerade die DNA- bzw. vektorbasierten Impfstoffe sich ins Genom einlagern, also nicht mehr oder kaum noch aus dem Körper rausgehen. Es gibt Hinweise, dass man das Gleiche für die modRNA-Impfstoffe (=modified RNA, also die Impfstoffe von Pfizer-Biontech und Moderna) befürchten muss. Interessanterweise wurden die COVID-Impfstoff-Hersteller de facto und zum Teil sogar de jure von Untersuchungen solcher Risiken wie auch allgemeiner Langzeitrisiken freigestellt. Zudem sabotierten Pfizer-Biontech und Moderna, vermutlich in voller Absicht, die Erhebung von Langzeitdaten aus den randomisierten Studien. Schließlich sollte man noch darauf verweisen, dass die RNA-Impfstoffe ja ausdrücklich dahingehend modifiziert wurden, dass deren Abbau durch natürliche Nukleasen behindert wird. Eine Untersuchung der Halbwertszeit der modRNA wurde aber gar nicht erst vorgenommen. Ergo: Aus den Zulassungsdaten gehen fast keine Daten zur Abschätzung der Langzeitrisiken hervor.

Ganz aktuell, d.h. nach Abfrage vom 20. August, die auf Daten bis zum 13. August zurückgreift, wurden im US VAERS System [5] 6.018 Todesfälle als Verdachtsfälle nach COVID-Impfung aus den USA gemeldet. Es ist dabei ein erhebliches „underreporting“ zu unterstellen, so dass diese Zahl nicht den obigen Schätzwerten gegenübergestellt werden sollte. Außerdem ist recht unwahrscheinlich, dass späte Todesfälle, also vor allem durch ADE verursachte, überhaupt in VAERS in nennenswertem Umfang erfasst werden.

In VAERS ist auch die Anzahl der Personen abrufbar, die eine dauerhafte Behinderung („permanent disability“) mutmaßlich durch die COVID-Impfung erlitten. Diese beträgt 6.868, also inzwischen sogar etwas mehr als die dort gemeldeten Todesfälle.

Nimmt man ähnliche Quoten zum „underreporting“ für Tod und dauerhafte Behinderung an, so muss man zu den oben genannten Schätzwerten zu Todesfällen pro Impfling mindestens noch die ungefähr gleiche Rate an Fällen mit dauerhaften Behinderungen hinzuzählen.

Allerdings ist zu befürchten, dass die Rate der Fälle mit dauerhaften Behinderungen unter jüngeren Leuten höher ist als unter Älteren, da diese derart schlimme Ereignisse gar nicht erst überlebt haben dürften.

Fazit

Die COVID-Impfstoffe sind hochgefährlich, jedenfalls wenn man die üblichen Anforderungen an Impfstoffe stellt. Impfstoffe sollten eigentlich nur minimale Risiken haben, da sie ja gesunden Personen verabreicht werden, die die betreffende Erkrankung vielleicht niemals erleiden werden.

Eine Erhöhung der Sterblichkeit pro Altersklasse wie auch insgesamt um ungefähr derzeit 5%, wie sie diese Artikelserie belegt, ist aus meiner Sicht ein klares Argument gegen die Unbedenklichkeit der COVID-Impfung. Dies fehlende Unbedenklichkeit stellt aus meiner Sicht ganz klar den individuellen, potentiellen Nutzen in Frage. Ich sehe keine Altersklasse, bei der das Nutzen-Risiko-Verhältnis eindeutig über 1 läge. Nicht einmal bei Hochbetagten und schon gar nicht bei Jugendlichen und Kindern.

Alle Beobachtungen und Auswertungen stützen die Annahme einer Übersterblichkeit. Dabei war es ja eines der angeblichen Ziele dieser Impfkampagne, dass man das Sterben verhindere. Was dann zu einer Untersterblichkeit hätte führen müssen. Davon kann aber keine Rede sein.

Das Ausmaß der Übersterblichkeit ist gewiss diskutabel – es dürfte sich in den nächsten Wochen und Monaten noch verändern. Vermutlich zum Schlechteren hin.

Dabei sollten auch Fälle von dauerhaften Behinderungen nicht außer Acht gelassen werden. Es ist zu befürchten, dass diese in ähnlicher Größenordnung auftreten wie Todesfälle unmittelbar wegen der Impfung. Und wer möchte schon als mehr oder weniger junger Mensch sich den Rest des Lebens mit Erblindung, massiver Gehbehinderung oder stark verkürztem Darm herumschlagen.

Referenzen

  1. Destatis, Sonderauswertung Sterbefälle. Dokument vom 17. August 2021.
    https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/sterbefallzahlen.html.

  2. https://www-genesis.destatis.de/genesis//online?operation=table&code=12411-0005&bypass=true&levelindex=0&levelid=1629467514832#abreadcrumb

  3. Stein A., Gibraltar: Hohe Todeszahlen kurz nach der Corona-Impfung. Impf-report Mai 2021, Nr. 128/129, S. 38-44

  4. Lambert PH, Ambrosino DM, Andersen SR, Baric RS, Black SB, Chen RT, Dekker CL, Didierlaurent AM, Graham BS, Martin SD, Molrine DC, Perlman S, Picard-Fraser PA, Pollard AJ, Qin C, Subbarao K, Cramer JP. Consensus summary report for CEPI/BC March 12-13, 2020 meeting: Assessment of risk of disease enhancement with COVID-19 vaccines. Vaccine. 2020 Jun 26;38(31):4783-4791. doi: 10.1016/j.vaccine.2020.05.064. Epub 2020 May 25.

  5. https://wonder.cdc.gov/vaers.html

Bild von Harut Movsisyan auf Pixabay

Dr. Anton Stein (Pseudonym – richtiger Name ist der Redaktion bekannt) ist promovierter Apotheker mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Pharma-Branche. Aus Rücksicht auf seine Familie möchte er nicht, dass sein Name genannt wird.


Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.



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13 Kommentare zu „Die Gesamtsterblichkeit scheint sich 2021 zu erhöhen – Effekt der Impfkampagne? Teil 3: Vergleich von Alterskohorten

  1. Es gibt ein weiteres Phänomen, das irgendwie nicht in der Öffentlichkeit diskutiert wird: Impfhandlanger und Impfnötiger in Pharmaindustrie, Medien, Politik, Verbänden, Wissenschaft und Ärzteschaft scheinen nie, also wirklich nie, von schweren Nebenwirkungen und Todesfällen der Impfungen betroffen zu sein und deren Bekanntenkreis und Familien offensichtlich auch nicht. Das ist statistisch absurd und widerspricht jeglicher Logik. Auch „leichte“ Nebenwirkungen, wie Leistungsabfall, Konzentrationsmangel, Müdigkeit Unwohlsein,p etc. was letztlich zu Krankenständen und Arbeitsausfällen führt, scheint in diesen Gruppen rein gar nicht vorzukommen. Kein Parlamentarier, der also z.B. bei der nächsten Abstimmung zur Freiheitsberaubung und Rechtsbruch vielleicht doch in Zweifel kommt, weil er bei sich und in seinem Umfeld am eigenen Leibe erfährt, dass die Versprechen nicht haltbar sind und die Kritiker in Bezug auf die Gefahr wohl doch Recht haben? Schau an…schau an… echt jetzt? Kritiker mögen jetzt sagen: Eben, es gibt keine Probleme oder nur so wenige, dass es diese nicht betrifft! Schön wär’s. Dagegen spricht nämlich, dass diese Gruppen der Impfnötiger ja einen nicht unerheblichen Anteil ausmachen, wenn man das Umfeld mit beachtet. Die „leichten“ Symptome haben zudem schon bei sehr, sehr vielen zu Krankschreibungen geführt. Sie hätten also betroffen sein müssen, inklusive schweren Fällen und Todesfällen, zumal die anerkannten öffentlichen Institutionen , wie z.B. das PEI ja von einer Dunkelziffer um den Faktor 10 ausgehen. Aber nein ALLE Promis, Politiker, Journalisten, Ärzte, etc. sind nicht nur nicht schwer betroffen, sondern haben nicht Mal kurzfristige Krankschreibungen. Anders ausgedrückt: Für wie blöd hält man mich? Das ist statistisch betrachtet völliger Unsinn. Somit lässt dies nur einen einzigen logischen Schluss zu: Trotz aller öffentlichen Bekundungen haben sich diese Gruppen sich und ihr Umfeld selbst NIE IMPFEN LASSEN. Beweisen kann ich das nicht. Die Logik gebietet dies jedoch. Oder aber, sie gingen zu Impfen zum Arzt ihres Vertrauens, der sich dann beim Impfen „aus Versehen so ungeschickt“ anstellte, dass er den Arm nicht traf, freilich aber dennoch einen Eintrag in den Impfpass vornahm. Imho gibt es keine andere Erklärung für dieses Phänomen.
    Ich verwette mein gesamtes Hab und Gut drauf, dass wir genau das auch als „Skandal“ irgendwann in den Leitmediem lesen werden? In ein paar Jahren, wenn das Thema durch ist und sich diese Medien durch Aufklärungsaktionismus wieder als „Investigation“ verkaufen möchten, um zu zeigen , dass mit den Medien doch alles OK ist, wohl wissend, dass diese „Investigation“ dann rein gar keinen Wert mehr hat, weil der Drops längst gelutscht ist.

    1. Interessante Überlegung, teilweise mag sie sicher zutreffen … Aber wenn man von der Gefährlichkeit der „Pandemie“ überzeugt und dadurch geängstigt ist, bewertet man die Risken, Schäden etc. anders, eben (aus meiner Sicht) irrational … Und wenn Gesichtsverlust droht, gehen viele über Leichen, für den Profit sowieso …

    2. Herr Lauterbach hatte ca. im Mai 14 Tage nach einer seiner Impfungen eine „plötzlich und unerwartete“ Augenoperation nötig.Zufall? Kaum thematisiert.

    3. @Klaus C.
      Guter Punkt!
      Allerdings gibt es schon eine CDU-MDB, die nach Impfung verstarb. Und das sogar bei einem Rückflug aus den USA über dem Atlantik.

    4. Anton Stein

      die CDU MdB verstarb schon im März. Ob die zu dem Zeitpunkt schon geimpft war ? Sie war 53.
      aber, es ist alles möglich.
      Mich machen so Meldungen über plötzliche Tode stutzig.
      zb. vor ein paar Wochen ein 43 jähriger Moderator von einem Fernsehverkaufssender. Keine Angabe von Todesursache.
      Oder 47jähriger CDU Politiker aus Schleseig _Holstein.

  2. Hervorragende Artikelserie, vielen Dank. Aber wie ich schon in meinem Kommentar zu Teil 1 geschrieben habe, die Übersterblichkeit muss aktuell mit einer ausgeklügelten statistischen Argumentation herausgearbeitet werden. 5% sind leider nicht OFFEN-sichtlich. Das bedeutet, dass die Mitglieder der „Covidianer-Sekte“ (CJ Hopkins) weiter sagen können, dass da nichts zu sehen ist. – Wen die Götter verderben wollen, den schlagen sie mit Blindheit.

    1. Das Zitat wird späteren Geschichtebüchern als Kapitelüberschrift für die laufende „Pandemie“ dienen …

    2. Der Spruch „Wen die Götter verderben wollen, den schlagen sie mit Blindheit“ ist uralt.

      Eigentlich faszinierend ist auch, dass die Datenlage im Grunde seit, sagen wir, April 2020 ziemlich eindeutig „ordinäre bis schwere Grippe“ lautet (wie sich auf TKP gut nachlesen lässt), dass die Zahl der Kritiker die auf diesen Umstand hinweisen, Legion ist, dass aber die Massenhysterie dennoch inzwischen eineinhalb Jahre andauert, dass sich ein derart geschlossener psychotischer Regelkreis aus irrsinnigen politischen Massnahmen, „Panikporno“ in den Medien und „Killervirus“-Einbildung bei den Leuten in einer „technisch-wissenschaftlichen Zivilisation“ überhaupt ausbilden kann.

      Zur Massenhysterie ist aktuell der Artikel „Ein Psychiater packt aus: ‚Wir leben im globalen Stockholm-Syndrom'“ in Epoch Times zu empfehlen, der ein Thema aufnimmt, das auf TKP (und von mir auf Weltexperiment Corona) ebenfalls schon diskutiert wurde.

  3. Vielen Dank für Ihre hervorragenden Aufsätze. Einen Punkt muss ich leider „bemängeln“: Sie schreiben „Dabei war es ja eines der angeblichen Ziele dieser Impfkampagne, dass man das Sterben verhindere“. Ähnliches stand auch schon im Teil 2. Soweit ich mich erinnere lauteten die Erklärungen „der Politik“ in der Bundespressekonferenz, dass die Impfung vor „schwerem Verlauf“ schütze, nicht vor „leichtem Verlauf“ und auch nicht vor „Tod“.

    Diese Haarspalterei der Politik könnte jedoch tatsächlich gewichtige Bedeutung bei der Täuschung der Menschen haben, da ich logischerweise nur zwischen leichtem und schwerem Verlauf unterscheiden würde und der Tod bei mir der schwerste aller schweren Verläufe wäre. Wenn aber wie durch unsere Politiker in drei Verläufe unterschieden wird, deren prozentuale Anteile nicht näher spezifiziert werden wäre z.B. folgende Statistik möglich:

    Ungeimpft: 90% leichter Verlauf, 9% schwerer Verlauf, 1% Tod.
    Geimpft: 90% leichter Verlauf, 1% schwerer Verlauf, 9% Tod.

    Nach der politischen Betrachtungsweise hätte die Impfung zu über 80% erfolgreich vor einem schweren Verlauf (und auch „long Covid“) geschützt…

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