Länder mit der höchsten Impfrate haben höhere Sterbefallzahlen als andere

In den ersten Ländern begannen Impfungen Mitte Dezember, also vor zwei Monaten. In manchen Ländern ist schon eine sehr hohe Durchimpfungsrate erreicht und man würde erwarten, dass dort die Sterblichkeit drastisch zurückgegangen ist. Vor allem auch deshalb, weil selbst nach den Angaben der WHO die Fallzahlen seit fünf Wochen im freien Fall sind und um mehr als 50% gesunken sind. Doch dem ist nicht so, zu beobachten ist eher das Gegenteil.

Die hohen Sterblichkeitsraten in Großbritannien im Januar standen in krassem Gegensatz (dreimal höher) zu denen in den normalerweise vergleichbaren Ländern Spanien, Italien und Frankreich, und das zu einer Zeit, in der im UK die Impfungen viermal schneller eingeführt wurden. Bedenklich ist, dass die Covid-Mortalität in Pflegeheimen um das Drei- bis Vierfache gestiegen ist gegenüber dem Beginn der Impfungen.

Und es gibt noch weitere Beispiele. Israel hat zwar 75 Dosen pro 100 Personen erreicht und fast 80 % der über 60-Jährigen geimpft (mit zwei Dosen), aber die tatsächliche Sterblichkeitsrate ist nur um ein Drittel gesunken, und seltsamerweise sind die Krankenhaus- und Intensiveinweisungen nur um 25 % zurückgegangen, was die offensichtliche Frage aufwirft, woher diese neuen Einweisungen kommen, wenn man bedenkt, dass es bei denjenigen, die die Pfizer-Doppeldosis erhalten haben, so gut wie keine Krankheiten gibt.

Twitter-User @ThorstenWiethl1 hat sich die Mühe einer genauen Analyse der Veränderung der Zahlen der Todesfälle und gemeldeten Infektionen von Mitte Dezember zu Mitte Februar gemacht. Wie in der Grafik zu sehen, ist in der Ländergruppe mit mehr als 10 Impfdosen pro 100 Einwohnern, die Sterblichkeit auf 144% (roter Balken) angestiegen, obwohl die Fallzahlen auf 61% (blauer Balken) abgesunken sind. Das ist das schlechteste Verhältnis im Vergleich zu allen anderen Gruppen.

Sieht man sich das im Detail an, findet man diese Entwicklung ganz klar in einigen Ländern. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben 50 Dosen pro 100 erreicht, und dennoch ist die Sterblichkeitsrate dort seit Beginn der Kampagne um das Fünffache gestiegen. Und das kleine Fürstentum Monaco, das im gesamten Jahr 2020 nur drei Todesfälle zu beklagen hatte, hat nun einen Anstieg auf 21 zu verzeichnen, und das alles während seiner aggressiven Impfkampagne seit Beginn des Jahres 2021.

In einigen dieser Beispiele sind auch die Fälle angestiegen, und es könnte nur ein Zufall sein, dass diese Länder mit so schnellen Impffortschritten zufällig zur gleichen Zeit eine Welle von Covid-Infektionen hatten. Ähnliches können wir auch in Malta oder Serbien beobachten.

Auf Lockdown Sceptics findet sich das Beispiel von Gibraltar, das ein ganz eigenartiges Bild bietet. In der Grafik sehen wir blau die täglich gemeldeten Fälle, rot die kumulierten Todesfälle und grün die kumulierten Impfungen.

 

Bei dem Beispiel muss man sich wirklich fragen, was da im Gange ist. Ende 2020 hatte Gibraltar insgesamt nur sieben Covid-Todesfälle zu beklagen. Jetzt sind es 87, wiederum ein Anstieg, der fast ausschließlich seit Beginn der Impfungen am 9. Januar eingetreten ist. Das hört sich nicht viel an, aber es gibt nur 34.000 Menschen in Gibraltar. Und das mit einer Rate, die etwa dreimal so hoch ist wie die normale Gesamtsterblichkeitsrate „aller Ursachen“. Gibraltar hat soeben Israel als weltweiten Spitzenreiter bei der Impfung mit 75 Dosen pro 100 Personen überholt, findet sich nun aber auch mit der wenig beneidenswerten Statistik der höchsten weltweiten Sterblichkeit mit über 2500 Todesfällen pro Million wieder.

Korrelation bedeutet nicht unbedingt Kausalität, aber man muss sich die Frage stellen: Was ist hier los? Wir wissen, dass die Impfstoffe nicht ordnungsgemäß an alten und schutzbedürftigen Menschen getestet wurden, und wir wissen, dass Bedenken hinsichtlich des Antikörper-abhängigen Enhancements (ADE) geäußert wurden, ein Mechanismus, bei dem der Impfstoff eine negative Wirkung auf eine Person mit einer Covid-Infektion haben kann.

Ich hoffe, dass die verantwortlichen Behörden die Zusammenhänge aufklären – so es welche gibt – und das auch sorgfältig machen ohne jemanden zu schützen. Bei der Impfung mit dem AstraZeneca Impfstoff haben sich zuletzt die Probleme mit starken Nebenwirkungen gehäuft, so dass in einigen Ländern Impfungen unterbrochen wurden, zumindest regional.


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28 Kommentare zu „Länder mit der höchsten Impfrate haben höhere Sterbefallzahlen als andere

  1. Bei covid haben wir auch großzügig auf die Unterscheidung zwischen Korrelation und Kausalität verzichtet. Warum jetzt so kleinlich? Jeder gentherapie-Toter ist ein ‚Impftoter‘ mit oder ohne Obduktion!

  2. Genau davor hatte Prof Dolore Cohill, eindringlich gewarnt und das mit einer Studie belegthttps://loucollins.uk/2021/01/07/professor-dolores-cahill-mrna-vaccine-dr-dies-14-days-after-vaccine/
    die Studie, bereits aus 2012(!!!)https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22536382/

  3. Beeindruckent auch dei Seychellen in „Our world in data“ anzuschauen. da haemmern dei fallzahlen , als auch die toteszahlen mit dem begin der impfungen zusammen.

  4. Nach der Impfung Notdienst in Kindergarten!
    Da Kindergärtnerinnen bevorzugt geimpft werden, kommt es jetzt am laufenden Band vor, dass viele Kindergärtnerinnen in NÖ nachher krank sind, dadurch sind schon viele Kindergärten in NÖ unterbesetzt.

    Etliche die sich angemeldet haben, trauen sich nicht mehr zur Impfung gehen. Warum wohl?

    Wann kommt raus, dass es viele CORONA-IMPFTOTE gibt?

  5. Eine Sache lässt mir keine Ruhe:
    Laut den Verlautbarungen Israels (sofern sie denn zutreffen) verhindert der Impfstoff ziemlich zuverlässig schwere Erkrakungen. Das wird weltweit aufgegriffen und als Argument für die Impfung genutzt. Dennoch ist es denkbar, dass Geimpfte eine höhere Sterberate aufweisen. Aus folgenden Gründen:

    – „Schutz vor schwerer Erkranung“ bezieht sich auf natürlich nur auf Covid19. Es sagt nichts darüber aus, ob ein Geimpfter zwar immun gegen SARS-CoV-X ist, aber dann eben durch ein anderes Virus erkrankt. Von den Grippeimpfungen ist ja bekannt, dass Impfung gegen einige Erregertypen nicht unbedingt zu weniger Erkrankungen führt, sondern oft nur das Erregerspektrum verschiebt.
    – Ebenfalls denkbar ist, dass die Impfung den Allgemeinzustand für längere Zeit verschlechtert, sodass Geimpfte eine höherer Wahrscheinlichkeit haben, an anderen Krankheiten/Gebrechen zu leiden/sterben.

    Verzweifelt suche ich eine repräsentative Statistik, wo Geimpfte und Nicht-Geimpfte auch in Bezug auf andere Erkrankungen, Krankenhauseinweisungen allgemein und Sterberate verglichen werden.

    PS: Vielen Dank an den Autor für diesen sehr gehaltvollen, sachlichen Blog.

  6. Da man plausibel aufzeigt, dass SARS-CoV-2 nicht durch die Impfung übertragen werden kann, aber beobachtet, dass gerade in Pflegeheimen verstärkt Covid-Todesfälle nach (der ersten) Impfung auftreten, muss man sich doch die Frage nach anderen Übertragungswegen stellen, so wie über Tiefkühlwaren für die Küche? Wenn es so ist, dass die Resilienz und Eigenimmunität direkt nach der Impfung zunächst stark abnimmt, könnte es sein, dass die auch schon vorher vorhandenen, oder neu hineinkommenden Erreger dann den Einlass finden und das so geschwächte System töten?

  7. Was Gibraltar angeht… Ich finde den Verlauf der Todesfälle logisch. Bis Anfang Januar sind die Fallzahlen deutlich angestiegen und mit ca. 1 Monat Versatz steigen die kumulierten Todesfälle. Was m. E. daraus resultiert dass eben die Todesfälle von den Erkrankungen der Vorwochen stammen. Dass die Impfzahlen etwa parallel zu den Todesfällen verläuft scheint mir eher für Korrelation als für Kausalität zu sprechen.

    1. Die „Gibraltarfrage“ kann man nicht eindeutig nur allein anhand der Grafik klären.
      In D folgte Todestag den Meldedaten der zugrundeliegenden Infektion im Mittel um nur etwa 1-2 Wochen versetzt.Von realem Symptombeginn dauerte es entsprechend im Mittel 3 Wochen bis Tod, von Exposition folglich ca 4 Wochen.
      Dem entspricht in etwa der Verlauf der Kurven für Gibraltar, da diese nicht einen 1 Monats-Versatz zeigen, sondern nur eine Verschiebung um ca 10 Tage (bitte selbst herausfinden wie man die Kurven lesen muss; Achtung: bei Todeszahlen ist kumulativer Wert gezeigt! ) .
      Am 10.1. begann Gibraltar mit Impfen und zwar sehr konsequent. D.h. am 17.1. sollte der Grossteil der Vulnerabelsten bereits die 1.Dosis intus gehabt haben.
      Es starben v.a. Altenheimbewohner mit Cov2. Offizielle Berichte verwenden fast stereotyp „Pneumonia Covid19“ als Bez.Todesursache.
      Zu den 70 Toten im gezeigten Zeitraum 2021 korrespondieren etwa max 3000 Fälle, also gut 2% Case-fatality-Rate; was unauffällig wäre in Hochphase Ausbruch.

      Zum anderen gab es früh schon Gerüchte um Todesfälle nach Impfung.
      Offiziell sind bis 26.1. 6 geimpfte Personen im Alter 70-100 mit Cov2-pos verstorben.
      Die ca 14 Todesfälle, die vom 27.1. bis ca 10.2. noch folgten, sollten ganz überwiegend Geimpfte betroffen haben; wobei 2.Dosis ab ca 1.2. verabreicht wurde. D.h. „vollen“ Impfschutz dürfte so gut wie keine Person gehabt haben, die mit Cov2 verstarb.

  8. Es hat m.E. wenig Sinn, ein Diagram mit dem kumulativen Todesfällen zu präsentieren als Beweis f. die unterstellte Kausalität zwischen Impfen und Todesfälle. Wenn man die tägliche Todesfälle (Our World in Data) betrachtet, sieht dies doch ganz nicht so dramatisch aus. Wie hier schon kommentiert, könnte der kurze Aufstieg der Todesfälle in März auch sehr wohl durch die Hospitalisierungen des vorherigen Monats erklärt werden.
    Ich bin sehr für Aufklärung, nicht für Aufregung. Davon gibt es schon genügend.

  9. Für den explosiven Anstieg der Zahlen Indiens kann es eigentlich nur die eine Erklärung geben: Impfen!
    weder Temperaturen noch Regenzeit(die nicht ist) können es sein.

    und jemand erwähnte Seychellen…. der Chart sieht ja klassisch aus! erster Cov2 Toter 5.1.21. dann 17.1.
    Wann Impfstart ?

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