
Putsch, CIA-Partnerschaft, Krieg: Was Glenn Diesens X-Beitrag über den wahren Ursprung des Ukraine-Kriegs verrät
Der norwegische Politikwissenschaftler Prof. Glenn Diesen hat auf X einen Beitrag veröffentlicht, der an der etablierten Erzählung vom „unprovozierten“ russischen Angriff auf die Ukraine rüttelt. Je tiefer sich die EU-Länder in den Krieg involvieren, Militär vorbereiten „um nach einem Waffenstillstand in der Ukraine zu stationieren„, obwohl gerade die Abwehr von NATO-Ländern an seinen Grenzen ein Kriegsgrund für Russland war, desto wichtiger, noch einmal die Ursprünge zu beachten.
Diesens Kernaussage: Der Krieg begann nicht 2022, sondern bereits im Februar 2014 – mit dem von NATO-Staaten unterstützten Sturz der ukrainischen Regierung. Bereits am ersten Tag nach dem Umsturz, so Diesen, hätten die USA und Großbritannien begonnen, die ukrainischen Geheimdienste von Grund auf als Vorfeldorganisation von CIA und MI6 neu aufzubauen. Grundlage dieser Aussage ist keine obskure Quelle, sondern eine ausführliche Recherche der New York Times aus dem Februar 2024, die diesen Ablauf im Detail dokumentiert.
Was die Meldung sagt
Am 22. Februar 2014 wurde die ukrainische Regierung im Zuge eines von NATO-Staaten unterstützten Umsturzes gestürzt. Nur zwei Tage später, am 24. Februar, kontaktierte der neue ukrainische Geheimdienstchef der von Washington handverlesenen Regierung nach Angaben der New York Times bereits CIA und MI6, um eine Partnerschaft gegen Russland aufzubauen. Bis wenige Tage zuvor war Russland noch der wichtigste sicherheitspolitische Partner der Ukraine gewesen – nach dem Umsturz wurde das Land zum vordersten Aufmarschgebiet der NATO gegen Russland.
Die Recherche beschreibt, wie sich diese Kooperation zwischen 2014 und 2022 zu einer umfassenden Geheimdienstinfrastruktur entwickelte: Entlang der russischen Grenze entstanden zwölf neu gebaute Vorposten, von denen aus ukrainische Offiziere Agentennetzwerke betrieben, die im Inneren Russlands Informationen sammelten. Die CIA installierte dort technische Ausrüstung und half bei der Anwerbung russischer Quellen über besonders qualifizierte Absolventen eines ukrainischen Ausbildungsprogramms. Ab etwa 2016 bildete die CIA zudem eine ukrainische Eliteeinheit aus – bekannt als Unit 2245 –, die russische Drohnen und Kommunikationstechnik erbeutete, damit CIA-Techniker die russischen Verschlüsselungssysteme entschlüsseln konnten.
Besonders brisant ist eine Passage zum Ende des Jahres 2021: Laut einem hochrangigen europäischen Beamten erwägte Wladimir Putin damals die Großinvasion, als ihm der Chef eines russischen Geheimdienstes mitteilte, CIA und MI6 hätten faktisch die Kontrolle über die Ukraine übernommen und das Land zu einem Brückenkopf für Operationen gegen Moskau ausgebaut.
Was sie nicht sagt
Die New York Times präsentiert diese Fakten weitgehend als Erfolgsgeschichte westlicher Geheimdienstarbeit – nicht als das, was sie für die offizielle Kriegserzählung eigentlich sind: ein Problem. Denn die Chronologie ist eindeutig. Die CIA-Partnerschaft wurde nicht als Reaktion auf russische Aggression geschlossen, sondern zwei Tage nach dem Regierungswechsel 2014 – also vor der Annexion der Krim, vor dem Krieg im Donbass, vor jedem militärischen Konflikt zwischen Russland und der Ukraine überhaupt.
Die geheimdienstliche Durchdringung der Ukraine ist damit nicht Folge, sondern Ursache der späteren Eskalationsspirale.
Ebenso unerwähnt bleibt in der Regel die Frage nach der Legitimität des Regierungswechsels von 2014 selbst, bei dem ein gewählter Präsident außerhalb geregelter verfassungsmäßiger Verfahren abgesetzt wurde. Und selbst Medien, die ähnliche Fakten über das Ausmaß der CIA-Beteiligung veröffentlichen, halten anschließend unbeirrt an der These fest, der russische Angriff von 2022 sei „unprovoziert“ erfolgt – als hätten die eigenen Recherchen keinerlei Konsequenz für diese Einordnung.
Was man fragen sollte
- Wenn die geheimdienstliche Partnerschaft zwischen den USA, Großbritannien und der neuen ukrainischen Führung innerhalb von 48 Stunden nach dem Regierungswechsel 2014 begann – wie lässt sich dann seriös behaupten, die NATO habe vor 2022 keine provozierende Rolle gespielt?
- Wenn russische Geheimdienste Putin Ende 2021 berichteten, CIA und MI6 hätten die Ukraine faktisch unter Kontrolle – erfüllt das nicht genau jene Definition einer sicherheitspolitischen Bedrohung, die in der internationalen Politik seit jeher als legitimer Grund für eine Reaktion von Großmächten gilt, wenn ein Nachbarstaat zum militärischen Vorfeld einer gegnerischen Allianz wird?
- Und warum gilt das Aufzeigen dieser von der New York Times selbst dokumentierten Chronologie in westlichen Medien als „russische Propaganda“ oder als Versuch, den Angriffskrieg zu „legitimieren“ – obwohl die Quelle keine russische, sondern eine der einflussreichsten US-Zeitungen überhaupt ist?
Was übersehen wird
Diesens eigentlicher Punkt ist nicht, den russischen Angriffskrieg von 2022 zu rechtfertigen, sondern etwas Grundlegenderes:
Nur wenn der Beitrag der NATO zum Ausbruch dieses Krieges anerkannt wird, entsteht überhaupt ein Ansatzpunkt für Kompromiss und Frieden.
Solange das politisch-mediale Establishment stattdessen stur an der Erzählung vom „unprovozierten“ Angriff festhält, bleibt als einziger „Friedensweg“ die fortgesetzte Aufrüstung – und die NATO kann ihren Stellvertreterkrieg gegen Russland fortsetzen, wie Diesen es zuspitzt, „bis zum letzten Ukrainer“, oder danach „bis zum letzten Europäer„.
Die systematische Gleichsetzung von Erklärung und Rechtfertigung ist dabei selbst ein rhetorisches Instrument: Wer auf die dokumentierte Vorgeschichte hinweist, wird nicht widerlegt, sondern moralisch disqualifiziert. Genau diese Verweigerung, Ursache und Verantwortung zu benennen, verhindert nach Diesens Argumentation nicht den Krieg, sondern verlängert ihn.
Bild: Screenshot von Diesens X-Beitrag
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Selenskyj feuert seinen Verteidigungsminister: Ein Machtkampf mit Ansage
Wird die Bevölkerung der EU endlich kriegsbereit?
„…vor der Annexion der Krim…“
Es war KEINE Annexion! Diese Lüge wird seit 2014 von den Systemmedien bemüht, um Putin zu diffamieren und die Bevölkerung auf Linie zu halten… Die Krim war nie ein ukrainisches Land und der ukrainische Bevölkerungsanteil immer in der Minderheit. Es wird stets verschwiegen, dass der Beitritt zur Russischen Föderation von der Krim-Bevölkerung mit klarer Mehrheit in einem Referendum beschlossen wurde. Und zwar von der überwiegenden Mehrheit der russisch-stämmigen Menschen auf der Krim: Als Reaktion auf den brutalen Maidan-Putsch in Kiew am 22.02.2014, der eine nationalistische Regierung zur Folge hatte. Die Krim gehört seit 1774 zu Russland.
https://tkp.at/2023/12/25/hintergruende-des-ukraine-krieges-ueber-jahrzehnte-wollte-die-krim-unabhaengig-von-der-ukraine-sein/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_campaign=daily-notification
https://www.freidenker.org/?p=18563
Zum 10. Jahrestag der Befreiung der Krim, 20.03.2024: Am 16. März 2014 fand auf der Krim ein Referendum statt. Offiziellen Angaben zufolge sprachen sich damals 97 % der Wähler für eine Vereinigung mit Russland aus.
https://www.infosperber.ch/politik/welt/die-bewohner-der-krim-sollen-ihre-zukunft-selber-bestimmen/-
Die Krim stand zur Ukraine schon immer auf Distanz.
Artikel 1 der UN-Charta – Das Selbstbestimmungsrecht der Völker:
«Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechts entscheiden sie frei über ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung.»
Ich gehe davon aus, dass der politmediale Komplex, der mich in Sachen Klima, Migration, Gender, Gengiftinjektion u.a.m. von hinten bis vorn belügt, mich natürlich wahrheitsgemäß über den Krieg der NATO gegen Russland informiert – äääh, na ja – vielleicht doch nicht.
Zitat:
Wenn ein chinesischer, russischer oder iranischer Geheimdienstoffizier auf Band aufgezeichnet würde, wie er Massentötungen und Bombenanschläge auf zivile Busse plant, wäre das eine Schlagzeile in allen westlichen Medien.
Doch ein hochrangiger ukrainischer Geheimdienstoberst wurde gerade auf Band dabei erwischt, wie er genau solche Pläne detailliert darlegte – und die westlichen Medien schweigen vollständig.
Wenn es um Terrorismus geht, warum interessiert sich die Medien dann nur für den Pass desjenigen, der ihn plant? https://x.com/RickSanchezTV/status/2077833475978104859
Da wird nichts von den Medien & Politik „übersehen“ – es wird passiv verdrängt und aktiv vertuscht.
Die Gründe dafür sind mEn einerseits Konformismus und andererseits „Aggressionsabbau“ nach dem Motto „die bösen Russen haben nichts anderes verdient“.
Jedes Regime braucht Sündenböcke – die EU braucht sie besonders dringend. Ungespritzte wissen, wovon ich rede – und sie „genießen“ den Moment der Ruhe (ich tue das jedenfalls), da es derzeit (angeblich) größere „Feinde der Demokratie“ gibt: Russen.
Wieviele Generationen und Jahrhunderte an Regression es wohl dauern wird, bis wertewestliche Selbstherrlichkeit und globaler Führungsanspruch aus der EU-Genetik verschwunden sind und der Wertewesten endlich aufhört, sich als Herrenmensch zu fühlen und die Welt regelmäßig in Gier- & Ausbeutungs-Kriege zu stürzen?
Wir werden es sicher nicht mehr erleben….
Es wird keinerlei „Kompromisse“ oder „Verträge“ geben, weil Russland diese Partie schlicht für sich schon gewonnen hat. Die Frage ist nur: Erkennt man dies in Westeuropa an bevor oder nachdem man froh ist, wenn man aus Burkina Faso oder Kuba Solidaritätsspenden erhält? (Zumindest Angola könnte uns in der Ex-DDR ein wenig helfen …) Angefangen hat dieser Irrsinn weder 2022 noch 2014, sondern Anfang der ’90er Jahre!
Alles was in den westlichen Mainstreammedien über die Konflikte im Iran, in Syrien und in der Ukraine berichtet wird ist von A bis Z erstunken und erlogen.
Mein Nachbar, im Libanon geboren und als UNO-Mitarbeiter nach Wien gekommen, sagt dasselbe zum Thema das kleine Land und den Libanon…..
Wenn ich in den ORF und andere „Qualitätsmedien“ schaue, dann sehe ich das CIA-Ziel als vollendet an, dass nichts, was die Menschen heute glauben, stimmt.
Bitte mal Gaza nicht vergessen