
Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar! – Warum der Westen die Realität nicht mehr ertragen kann
Ingeborg Bachmann stellte 1959 fest, dass die Wahrheit dem Menschen zumutbar sei. Heute scheint genau das Gegenteil der Fall zu sein. Der kollektive Westen, seine Politiker und vor allem seine Medien verweigern der Bevölkerung systematisch die Wahrheit – und zwar nicht nur in Einzelfragen, sondern in den großen geopolitischen Zusammenhängen unserer Zeit.
Ein lesenswerter Beitrag auf Forum Geopolitica zeigt auf, wie tief die Verweigerungshaltung bereits sitzt. Europa verweigert Russland den Frieden und sucht den Krieg. Die USA und Israel wollen Krieg mit Vielen. Und die Öffentlichkeit wird mit Propaganda bei Laune gehalten.
Medien als vierte Gewalt? Längst zur fünften Kolonne verkommen
Die klassischen Medien haben ihre Rolle als kritische vierte Gewalt weitgehend aufgegeben. Stattdessen fungieren sie als Sprachrohr einer transatlantischen Elite, die geopolitische Realitäten verdreht, um ihre eigenen Interessen zu wahren.
Wer die Wahrheit ausspricht – sei es über die Ursachen des Ukraine-Konflikts, die wahren Ziele im Nahen Osten oder die wirtschaftliche Schwäche des Westens – wird als „Verschwörungstheoretiker“, „Putin-Versteher“ oder Schlimmeres diffamiert. Die Kontrolle über die Narrative ist nahezu total: durch direkten Einfluss, Werbegelder, Blacklisting oder algorithmische Zensur.
Ein Krieg vieler Fronten – aus einer Hand
Die aktuellen Konflikte (Ukraine, Nahost, Spannungen mit China) sind kein Zufall und keine isolierten Ereignisse. Sie sind Ausdruck eines verzweifelten Versuchs des kollektiven Westens, seine schwindende Hegemonie zu verteidigen. Der Globale Süden hat das Rennen wirtschaftlich längst gemacht. Statt diese neue Realität anzuerkennen, setzt der Westen auf militärische Eskalation, Sanktionen und Propaganda.
Der Autor Peter Hänseler:
Im Artikel «Wird das Böse obsiegen?» machte ich mir darüber Gedanken, wer denn die geopolitischen Geschehnisse auf der Welt tatsächlich bestimmt. Ich diskutierte die «City of London» und die «Rothschilds» als Beispiele von Kräften, die im Hintergrund die Welt lenken. Sie zeichnen damit auch für Kriege, Putsche und andere Verwerfungen unserer Welt verantwortlich. Bereits der bekannt gewordene kleine Teil der Epstein Files gab einen ersten Eindruck über die Verstrickungen der Mächtigen untereinander. ….
Alle militärischen Konflikte auf der ganzen Welt sind als ein Gesamtpaket, eine Gesamtstrategie zu verstehen. Die gleichen Leute, welche den Krieg gegen den Iran und die gewaltsame Schaffung von Grossisrael anheizen, tragen ebenso die Verantwortung für den Konflikt in der Ukraine und den wohl bald folgenden Krieg Europas gegen Russland, wobei auch viele Konflikte – etwa in Afrika – welche wir in unserem Blog vernachlässigen, ebenso Teil dieser Strategie sind. Alles hängt zusammen und es zeugt von wenig geopolitischem Verstand, wenn Journalisten für den mit genozidalen Mitteln geführten Krieg gegen den Iran , den Libanon und Gaza einstehen und gleichermassen Russland bezüglich der Ukraine unterstützen. Die diese Konflikte auslösenden und befeuernden Kräfte sind identisch. Das zu verstehen, ist sehr hilfreich beim Verstehen der geopolitischen Lage insgesamt.
Selbst hohe Militärbudgets der USA und NATO führen nicht zu überlegener Kampfkraft. Die westliche Rüstungsindustrie ist auf Profitmaximierung ausgerichtet – teure, komplexe Systeme in geringen Stückzahlen. Russland, Iran und andere produzieren effizienter und in kriegsrelevanten Mengen. Die angebliche militärische Überlegenheit des Westens erweist sich zunehmend als teure Illusion.
Die Verweigerung der Wahrheit hat System
Politiker wie Merz oder Leyen glauben mittlerweile ihre eigene Propaganda. Die Realität – wirtschaftlicher Niedergang, Energiekrise, Deindustrialisierung, militärische Überdehnung – wird ausgeblendet. Stattdessen werden Narrative von „Wertegemeinschaft“ und „unvermeidlichem Sieg“ gepflegt.
Die Verdummung hat einen Grad erreicht, dass selbst die Politiker im Westen die Propaganda ihrer eigenen Medien glauben und danach handeln. Die Unwahrheiten, welche Politiker verbreiten, werden von diesen selbst nicht mehr als Lügen wahrgenommen, dazu reicht ihr Intellekt zum großen Teil nicht aus. Man muss statuieren, dass die Politiker zunächst zu «Botschaftern» eines ständig sinkenden Bildungsniveaus wurden und nach wie vor werden und in Folge zu Opfern ihrer eigenen Propaganda.
Die Wahrheit ist dem Menschen sehr wohl zumutbar. Aber sie ist den Mächtigen unzumutbar, weil sie ihre Machtposition gefährdet. Deshalb wird sie systematisch unterdrückt.
Zeit für intellektuelle Redlichkeit
Wer die geopolitische Lage verstehen will, muss die Propaganda durchbrechen. Die Wahrheit liegt nicht in der Mitte, sondern oft dort, wo sie am heftigsten bekämpft wird. Europa braucht keine weitere Eskalation, sondern eine realistische Einschätzung der eigenen Stärke – und den Mut zur Diplomatie statt moralischer Überheblichkeit.
Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar. Die Frage ist nur, ob unsere Eliten noch fähig und willens sind, sie zu ertragen.
Zum lesenswerten Beitrag:
Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar! – Forum Geopolitica
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„Alles hängt zusammen und es zeugt von wenig geopolitischem Verstand, wenn Journalisten für den mit genozidalen Mitteln geführten Krieg gegen den Iran , den Libanon und Gaza einstehen und gleichermassen Russland bezüglich der Ukraine unterstützen. Die diese Konflikte auslösenden und befeuernden Kräfte sind identisch. Das zu verstehen, ist sehr hilfreich beim Verstehen der geopolitischen Lage insgesamt“
Es gibt Leute, die „Russland bezüglich der Ukraine unterstützen“ und gleichzeitig „für den mit genozidalen Mitteln geführten Krieg gegen den Iran , den Libanon und Gaza einstehen“, und zwar nicht nur unter Journalisten, sondern weit mehr bei Politikern und ihren Parteien, wie aufmerksame Beobachter längst wissen könnten/sollten.
Diese Akzeptanz westlicher Kriegsverbrechen eint sie mit den von ihnen kritisierten Kontrahenten in den EU-Führungspositionen. Da eben alle Ereignisse auf dieser Welt zusammenhängen („geopolitische Lage insgesamt“), stellt sich die Frage, warum man diesen Leuten mehr trauen sollte als jenen, die jetzt an der Regierung sind. Mit der Neutralität Österreichs ist z.B. die Unterstützung der israelischen Kriegsverbrecher unvereinbar, sodass sich die Frage stellt, ob die Neutralität für solche Verteidiger doppelter Moral nicht nur ein Vehikel zum Wählerstimmenfang darstellt.
Auch mit dem „Verstehen der geopolitischen Lage insgesamt“ kann es da nicht weit her sein, zumindest aus österreichischer Sicht. Die Kritik an EU und ihren Akteuren wird zur Pseudokritik. Die gegenwärtige Führung der USA wird beklatscht. Aber was zwar bei ihren Anhängern in Europa ganz gut ankommen mag, erzeugt im „Rest“ der Welt andere Gefühle. Für Österreich und seine Stellung in der Welt ist das wenig förderlich …
Hab mir mal mittels KI eine Top-20 Liste der größten weltweiten Vermögensverwalter erstellen lassen. Die USA dominiert die Liste total, danach kommen Frankreich, Deutschland , England (und Schweiz). Das sind bis auf die Schweiz interessanterweise genau die Länder die den Krieg in der Ukaine mit Geld und Militärgütern am meisten befeuern..
Die großen US-Fonds verwalten auch die Militärbeteiligungen und die Wiederaufbaufonds für die Ukraine.
Was für ein Zufall…
sinngemäß: Der Autor macht eine Trennung auf, die nicht existiert. Zwischen dem üblichen „bösen“ Westen und dem „guten“ Putin – wobei das Wort „gut“ für Putin nicht explizit erwähnt wird, aber überall durchscheint im Text.
Dabei stecken hinter beiden Gruppen dieselben Leute.
Der Autor macht zwar einen auf Opposition, indem er Rothschild und Co erwähnt, aber daß Putin von denselben Leuten gelenkt wird, verschweigt er.
Die sich seit der inszenierten „Corona“-PLandemie im Stockholm-Syndrom befindliche, sedierte Mehrheits-Gesellschaft ist doch gar nicht mehr fähig, Wahrheit von Lügen zu unterscheiden.
„Die Geschichte ist seit drei Jahrhunderten eine fortwährende Verschwörung gegen die Wahrheit.“
Joseph Marie de Maistre
Die Wahrheit ist für die Massen in Deutschland zu Rechts. Die 70 Jahre währende Propaganda hat ganze Arbeit geleistet…
Der Vietnam Krieg wurde von den USA verloren, weil einige Wahrheiten ans Licht kamen. Der Staat muss die Bevölkerung von seiner Meinung (Narrativ) überzeugen, sonst kann man keinen Krieg führen oder Mrd für Rüstung ausgeben.
Sie vergessen dabei, dass der Krieg immer gegen die eigene Bevölkerung geführt wird.
Krieg ich auch nie monokausal. Ein Kriegsgrund wird so gut wie immer erfüllt: Dem MIK und den Kriegsfinanzierern Geld in die Kassen zu spüren. War beim Vietnamkrieg definitiv der Fall.
Ein weiterer Kriegsgrund, Chaos zu stiften, geht auch immer auf. Die eigene Bevölkerung besser kontrollieren zu können, idealerweise auch um die Gegner zu schwächen. Auch beides beim US-Vietnamkrieg erfüllt.
Dass „Die USA“ den Vietnamkrieg verloren hätten, ist eine faktische Verkürzung der Tatsachen. Die eigene Bevölkerung (die der USA) hat kurzfristig natürlich wenig gewonnen, aber für die folgenden paar Jahrzehnte war die US-Hegemonie sicher auch für die Amis ein (materieller) Gewinn.
Ist den Schildbürgern Ingeborg Bachmann zumutbar?
Schauen wir unseren Ressourcenverbrauch und seine Projektion an, so wäre es günstig, ein wenig langsamer zu treten. Das erfordert weniger Bevölkerung.
Natürlich kann man eine Bevölkerungsreduktion demokratisch lösen. Jedes Paar bekommt nur ein Kind, wenn es missrät, ist das Schicksal, und in wenigen Generationen sind wir ein Bruchteil der heutigen Zahlen. Aber mit Schildbürgern ist das nicht zu machen!
Nun gibt es verschiedene Wege zum Ziel, China beispielsweise hatte die Ein-Kind-Politik. Die Gemeinschaft macht die Kirche Und unsere Gemeinschaften hören auf Esoteriker, die klar einem apokryphen Untergangskonzept folgen, ohne dass es als solches ausgesprochen wird.
Die Schildbürger wollen das so. Das ist das Problem!
Nun ist die Sache ein wenig komplexer, denn Bevölkerungsreduktion dührt zu Degrowth und Degrowth führt zur Notwendigkeit, die Schulden anpassen zu müssen, und zu einem Ende des Kapitalismus, da niemand jemandem etwas leiht, der morgen weniger hat als heute. Krieg, allerdings, legitimiert Kriegswirtschaft und nach dem Krieg sind alle froh, mit dem Leben davon gekommen zu sein und es beginnt Wachstum, von einem niedrigeren Niveau aus, aber Wachstum, das wieder Kapitalismus ermöglicht.
Zitat: Alles hängt zusammen und es zeugt von wenig geopolitischem Verstand, wenn Journalisten für den mit genozidalen Mitteln geführten Krieg gegen den Iran , den Libanon und Gaza einstehen und gleichermassen Russland bezüglich der Ukraine unterstützen. Die diese Konflikte auslösenden und befeuernden Kräfte sind identisch. Das zu verstehen, ist sehr hilfreich beim Verstehen der geopolitischen Lage insgesamt.“ Zitatende
Hmmm ich glaube nicht, dass es viele Journalisten gibt, welche den Krieg gegen den Iran einerseits und den Krieg Russlands in der Ukraine andererseits „verteidigen“. Oder verstehe ich das falsch?
Da scheint mir eine Verwechselung vorzuliegen.
Es gibt kaum auffindbare Angaben zum Rothschilds-Vermögen – irgendwo habe ich mal 2 Billionen (unsere Billionen, nicht Milliarden) gelesen – doch die stehen auf keiner Reichsten-Liste. Bereits das dürfte für Geld und Macht sprechen.
In Frankreich wurde ein Angestellter der Rothschild-Bank zum Präsidenten gemacht…
Wir können davon ausgehen, dass sie überall die Finger im Spiel haben, wenn es um Krieg und Macht geht! Sie halten sich geschickt im Hintergrund und erscheinen so gut wie nie in den Medien. Man könnte auch sagen, sie gehören sicherlich zu den Superreichen, aber auch besonders zu den Superbösen! In einem alten Artikel, der schon lange gelöscht worden ist, wurde geschrieben, dass sie die „Lords of Crime and War“ sind und sogar die Befehlsgewalt über die NATO haben! Sie verwalten auch das Vermögen der Rockefellers, sind an allen westlichen Kriegen beteiligt und ich vermute auch, dass sie hinter der Digitalisierung Europas stecken! Während sie die politischen Marionetten austauschen, geben sie der Bevölkerung immer das, was sie braucht, nämlich die Illusion einer Demokratie!
Ähnliches gilt für die City of London. Scheinbar Namenlose verschanzen sich hinter dieser Bezeichnung, aber sie lenken die westliche Welt mit, ohne dass die Menschen verstehen, wer für ihren Schlamassel die Verantwortung trägt!
Wer nichts mehr oder alles zu verlieren hat, wird auch nichts oder alles tun…ganz einfach.
Derzeit wird alles getan, um die Welt in einen globalen Krieg zu steuern. Später, „wenn es läuft“, brauchen sie weiter nichts mehr zu tun – und die Opfer können es nicht mehr.
„Versuchs des kollektiven Westens, seine schwindende Hegemonie zu verteidigen…“
Also von der EU kann man das schon mal ausschließen, dass die „Eliten“ versuchen, unsere Vorherrschaft zu retten..im Gegenteil, die wollen uns absichtlich zerstören. Dieses Bestreben ist besonders in Schland deutlich zu sehen. Die Selbstzerstörung dort ist so irrsinnig, dass einem die Spucke wegbleibt.
Und was Amiland betrifft, so hatte ja Trump die Idee, diese Selbstzerstôrung mit MAGA aufzuhalten. Die Bewegung ist ihm aber mittlerweile davongelaufen, seit er Israel First Politik betreibt und damit gescheitert ist. Er hat den Mittleren Osten angezündet und durch seine Beharrlichkeit, bzw. die der „Falken“ und Israel-Lobby, wird Amerika am Ende dort seine Stützpunkte verlieren. Aber gut, das hatte er ja auch auf der Liste: Ami go home.
Für mich sieht es jedenfalls so aus, als wolle unser Deep State, den Kollektiven Westen abbauen. Seinen superblöden und geistgestörten Marionetten arbeiten jedenfalls sehr fleißig daran.
Es ist alles so offensichtlich. Das kann nicht daran liegen, dass die das nicht wissen.
„Europa braucht keine weitere Eskalation, sondern eine realistische Einschätzung der eigenen Stärke – und den Mut zur Diplomatie statt moralischer Überheblichkeit.“
Ja, nur sind dazu die Falschen am Ruder. Doch hört man Solches sehr wohl von der Opposition, von Kickl, aber auch Wagenknecht oder Weidel, von Orban, Le Pen, Fico etc., die man mit Wahlbetrug, Brandmauern und Ausgrenzung niederdrückt oder verhindert.
Drum meine ich, „ist dies auch Wahnsinn, so hat es doch Methode.“
Die Zeit des wohlhabenden kollektiven Westens ist seit einigen Jahrzehnten vorbei. Die Superreichen müssen wachsen, und zwar oberhalb des technologiebedingten Wachstums. Die letzten zwei oder drei Jahrhunderte funktionierte das über Ausbeutung anderer Gegenden der Welt, aber hier wurde ein Plafond erreicht.
Zur Zeit ist der Mittelstand und vermutlich dann auch die Reichen des Westens das vielversprechendste Gebiet zur Umverteilung nach oben. Ein kollektiv reiches Europa ist für die Superreichen kein Mehrwert, und wie man sieht – der Wohlstand ist diesen Menschen relativ leicht abzunehmen. (Leichter als in den USA, wo der Prozess länger dauert, aber das Ziel wohl das gleiche.)
US-Amerikaner haben Waffen und sind schuldkult-frei.
Deshalb dauert das da länger.