Hintergründe und Planungen für Kriege in der Ukraine und anderen Ländern

4. Juni 2022von 3.9 Minuten Lesezeit

„In der Politik passiert nichts zufällig. Wenn es doch passiert, war es so geplant.“ Das Zitat wurde Franklin D. Roosevelt zugeschrieben, ist aber in keiner seiner Reden aufzufinden. Nachweisbar ist die Planung der Corona Pandemie über mehrere Jahre, die Affenpocken Geschichte und die Nahrungsmittelkrise – siehe Links am Ende des Artikels.

Ganz offensichtlich ist auch die Eskalation in Russland und der Maidan-Putsch von 2014 schon länger geplant gewesen. Das beweist das aufgezeichnete Telefonat der damaligen und jetzigen stellvertretenden Außenministerin Victoria Nuland von vor dem Maidan Putsch im Februar 2014, das es hier zum Nachhören gibt. Sie erwähnt darin gegen Ende den damaligen Vizepräsidenten und jetzigen Präsidenten Joe Biden, der bestens informiert war und ist. Bekannt geworden ist zu ihrem Sager im Laufe des Gesprächs „Fuck the EU“.
Aber Biden ist nicht der „Kopf“ hinter den Aktivitäten, zumindest jetzt ganz sicher nicht mehr. Brookings, Rand, ihre Mitarbeiter, Apologeten und Kollaborateure sind in hohem Maße an den US-Aktivitäten in der Ukraine, im Jemen, in Syrien und damit zusammenhängenden Problemen beteiligt, wie US-Magazine berichten.
Over Extending and Unbalancing Russia (OEAUR) ist ein frei zugängliches Strategiepapier der Rand Corporation aus dem Jahr 2019, in dem dargelegt wird, wie die Vereinigten Staaten und ihre Satelliten Russland am effizientesten zerstören können, und zwar hauptsächlich durch die Militarisierung der Ukraine und die Verschärfung der Sanktionen. Ziel ist es, Russland zu erdrosseln, indem man es an seinen Schwachstellen treffen will, wie Russlands eigenen politischen Beratern seit langem bewusst ist.
Weil Rand weiß, dass sie durchschaut wurden, beginnt OEAUR nun damit, dass die Leser zuerst ihre beiden verwandten Websites besuchen sollten, auf denen erklärt wird, wie Rand die Wahrheit verteidigt und Russlands Unwahrheit bekämpft. OEAUR richtete sich an die politischen Entscheidungsträger der NATO, die Waffenbeschaffer und die Medien.
Die schiere Menge dieser Denkfabriken schaffen wie bei Corona und jüngst den Affenpocken ihr eigenes falsches Narrativ, dass die NATO eine gutartige Macht sei.
In dieser Hinsicht scheint Rand wie alle ihr angeschlossenen Medien und Denkfabriken die gleiche Botschaft zu verkünden: Moscuam dēlenda est, Moskau muss zerstört werden.
Die Brookings Institution ist ein weiterer wichtiger Think Tank, der mit der CIA und dem Pentagon in engem Kontakt steht. Ihr gehören so berüchtigte Kriegsfalken wie Robert Kagan an, der sich für Hillary Clinton als „liberaler Interventionist“ ausgegeben hat. Kagan ist mit Victoria Fuck the EU Nuland verheiratet, einer weiteren Favoritin Clintons und Hauptverantwortlichen für den Krieg in der Ukraine.
Das 2009 erschienene Papier The Path to Persia: Options for a New American Strategy toward Iran (Der Weg nach Persien: Optionen für eine neue amerikanische Strategie gegenüber dem Iran) der Brookings Institution legte Amerikas Pläne zur Zerstörung des Nahen Ostens klar und detailliert dar. Mit der detaillierten Beschreibung aller Mittel, von Wirtschaftssanktionen und von den USA unterstützten politischen Umwälzungen bis hin zum Einsatz von Terrorismus und Stellvertreterkriegen, um die gesellschaftspolitische Stabilität im Iran und in Syrien und schließlich die syrischen und iranischen Staaten selbst zu untergraben und zu zerstören, wurde dieses bahnbrechende Papier nicht nur zur Blaupause für alle von der CIA und der NATO betriebenen Aktivitäten, die folgten, sondern auch für Rands OEAUR-Werk.
Angesichts der beiden auf Russland fokussierten Vorbehalte von OEAUR ist es auch bemerkenswert, dass im Brookings-Dokument auch die Notwendigkeit beschrieben wurde, die öffentliche Meinung zu manipulieren, damit Iran und Syrien dem Irak und Libyen in den Abgrund folgen konnten. Es betonte den Einsatz falscher und heuchlerischer Verhandlungen mit dem Iran, um ihm ein Angebot zu machen, das er weder ablehnen noch annehmen kann, und um die offensichtliche Weigerung des Irans, vor dem zu kapitulieren, was die eingebetteten Medien des Westens als ein vernünftiges amerikanisches Angebot darstellen würden, als Vorwand zu nutzen, um einen groß angelegten Vernichtungskrieg gegen den Iran zu führen, ähnlich dem, der derzeit im Jemen stattfindet.
Das Studium von Rand, Brookings und ähnlichen Think Tanks ist alles andere als eine akademische Übung. Diese Gruppen helfen der NATO, ihre Kriegspläne zu entwickeln, zu verfeinern und umzusetzen, und sie verleihen ihnen auch einen Glanz akademischer Seriosität. Brookings, Rand, ihre Mitarbeiter, Apologeten und Kollaborateure sind in hohem Maße an den Problemen in der Ukraine, im Jemen, in Syrien und weiteren Ländern verantwortlich.

Bild von Robert Armstrong auf Pixabay

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7 Kommentare

  1. G. Kanten 6. Juni 2022 at 14:02Antworten

    Sie alle Ruhen in Falsche Sicherheit. Was ist das für ein Schwachsinn auf einem Haufen?! Am Sonntag hat Nordkorea eine Reihe von Raketenstarts durchgeführt. Einen Tag später haben Südkorea und die USA darauf geantwortet. Die Länder feuerten acht ballistische Kurzstreckenraketen in Richtung offenes Meer ab.
    Muss man wirklich immer auf kindisches Verhalten reagieren? Nein! Warum sind Männer so dämmlich? Wann benutzen sie endlich das Hirn? Nicht nur die Politiker der heutigen Zeit haben die Erziehung ihrer Eltern wohl vergessen oder ist an ihnen in Lichtgeschwindigkeit vorbeigezogen. Was passiert? Wieder nichts! Die Welt schaut zu! Und am Ende schaut Mutter Natur zu wie alles Menschen von ihr venichtet werden.
    Niemand bleibt übrig. Niemand wird die Trümmer ihrer Häuser wegräumen müssen, denn das hat Mutter Natur allein erledigt samt Menschen.

    • Nightbird 6. Juni 2022 at 15:50Antworten

      Vor langer Zeit gab es in Schottland noch Clans unter weiblicher führung samt ihren weiblicher Druidinen.
      Diese wurden erst durch die Römer, später dann durch die röm.kath. Kirche verfolgt und ausgerottet.

      Auch bei den indigenen Völkern gab es sogenannte Clanmütter.
      Weltweit gibt es über 150 matrilineare Ethnien und indigene Völker,von denen viele sich in Clans organisieren, die von Frauen geleitet werden; Durch die Christianisierung wurden auch hier viele davon umerzogen, „beseitigt“.(USA, Canada)

      Seither leben wir in einer Welt des Machismo.

      Männer sind nicht von Grundauf dämlich.
      Aber sie wurden, werden immer noch, grö0tenteils gemäß der herrschenden männlichen Herrschafts- und Gesellschaftsform erzogen.
      Dadurch haben die meisten Männer eine eingschränkte Sichtweise und nur ein rudimentäres Verständnis für gesellschaftliche, für soziale Probleme. Auch hier bestätigen die Ausnahmen die Regel.

      Das männliche Gesellschaftsbild fusst in erster Linie immer noch auf einer Ideologie der Macht sowie deren Erhalt.
      Andere Teilbereiche wie Versorgung der Familie, Erziehung der Kinder sind dem untergeordnet.
      Auch die Rolle der Frau, ausser ein paar Ausnahmen, ist der Führung des Mannes untergeordnet.

      Wer’s nicht glaubt, soll sich speziell mal das Gesellschaftsystem der brit. Royals anschauen.
      Sie muß 3 Schritte hinter dem Mann gehen, darf nicht arbeiten, darf sich nur für soziales Projekte engagieren, taugt nur, um den Thronfolger zu gebären.

      Oder jenes Gesellschaftssystem der Muslime oder der östlichen bzw der arabischen Staaten wo eine Esel mehr Wert hat als die eigene Frau.

      Frauen dürfen mittlerweile zwar arbeiten, aber:
      Frauen dürfen immer noch nicht das Priesteramt ausfüllen.
      In den Aufsichtsräten großer Firmen haben ausschliesslich Männer das Sagen.
      Wie lange ist es her, daß Frauen wählen dürfen?
      Wie lange ist es her, daß Frauen ohne die Erlaubnis des Mannes arbeiten gehen dürfen?
      Immer noch verdienen Frauen ca. 1/3 weniger als Männer.
      Die Pension einer verheirateten Frau wird immer noch der des Mannes untergeordnet (sprich: sie bekommt viel weniger als ihr eigentlich zusteht).
      Arbeitet eine Frau, muß sie zwangsläufig agressiver, ruchloser, unsozialer sein um mit einem Mann konkurieren zu können.

      Solange wir das dulden, wird sich nichts ändern.

      Nightbird

  2. Erwin Win 5. Juni 2022 at 17:11Antworten

    Nur hat Russland den Fehler gemacht zuerst anzugreifen obwohl die Ukraine die Rückeroberung der abtrünnigen Gebiete(dazu muss man aber auch sagen das dies wohl jedes Land versuchen würde,siehe auch Äthiopien)angekündigt hatte.War nicht sehr klug.Auch wenn Russland dann trotzdem kein Recht gehabt hätte(genau so wenige wie die Nato damals auf Seiten der Kosovaren)würde es anders aussehen.

    Aber Russland hat wohl wirklich gedacht das wird wie auf der Krim.Warum haben sie Panzer ohne Hardkill Systeme(schalten Panzerfäuste aus)geschickt?In Syrien sollen sie diese sogar auf dafür nicht gemachte Panzer schnell draufgeschweisst haben.
    Wer heutzutage seine Armee nicht damit ausrüstet zeigt das ihm die Soldaten egal sind.Mal sehen wohin Deutschland die 100 Milliarden steckt(Gendergerechte Toiletten?).
    Und spätestens seit Berg-Karabach sollte Putin klar geworden sein das man damit Kriege gewinnt.Ist es aber wohl nicht.Die Bilder der Drohnen zeigen es ja,selbst ein Verstecken im Wald bringt nichts mehr.

  3. Andreas I. 5. Juni 2022 at 0:34Antworten

    Hallo,
    derweil zielen China und Russland auf die Schwachstelle der USA, auf den US-$ als Weltleitwährung. Dabei spielt bekanntlich Öl die Hauptrolle, dass Öl ausschließlich in US-$ gehandelt wird, und da kommt Iran ins Spiel.

  4. Pfeiffer C. 4. Juni 2022 at 18:35Antworten

    Ein Satz von Egon Bahr aus dem Jahre 2013:

    „In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.“

    Die gutartige Verteidigungs-Macht (Für Friede, Freude, Eierkuchen) veranstaltet ab morgen, 5. bis zum 17. Juni in der Ostsee das Großmanöver BALTOPS 22:

    Unter Beteiligung von 14 NATO Mitgliedern USA, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Frankreich, Deutschland, Lettland, Litauen, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Norwegen, Polen und die Türkei und den zwei NATO-Partnerstaaten, Schweden und Finnland.

    Die Übung wird Berichten zufolge anlässlich des 500-jährigen Bestehens der schwedischen Marine in Stockholm beginnen, gefolgt von taktischen Manövern in den Gewässern und im Luftraum der Ostseeregion, und im deutschen Kiel enden.

    Das Kriegsschiff USS Kearsarge traf am 2. Juni 2022 zur Teilnahme an den BALTOPS in Stockholm ein.

    Und abschließend noch etwas zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine am 24. Februar:

    Tatsächlich begann die Ukraine den Krieg am Mittwoch, dem 16. Februar 2022, als ihre Streitkräfte in der Nähe der Donbass-Republiken mit vorbereitenden Artillerieschlägen für einen umfassenden Bodenangriff auf die Donbass-Republiken begannen. Der Bericht der Sonderbeobachtermission der OSZE in der Ukraine vom 15. Februar verzeichnete etwa 41 Explosionen in den Waffenstillstandsgebieten. Dies erhöhte sich auf 76 Explosionen am 16. Februar, 316 am 17. Februar, 654 am 18. Februar, 1413 am 19. Februar, insgesamt 2026 am 20. und 21. Februar und 1484 am 22. Februar.

    Am 19. Februar kündigte der ukrainische Präsident Selenskyj (18) auf der Münchner Sicherheitskonferenz an, dass die Ukraine das Budapester Memorandum und alle damit verbundenen Vereinbarungen aufgeben werde. Das Budapester Memorandum handelt von der Verpflichtung der Ukraine, ein Nicht-Atomwaffenstaat zu werden.

    Diese beiden Probleme, ein bevorstehender Bodenangriff auf den Donbass und die Drohung der Ukraine, nach Atomwaffen zu streben, trieben die russische Entscheidung am 21. Februar voran, die Donbass-Republiken als unabhängige Staaten anzuerkennen. (Der gesetzliche Vorreiter dafür ist die „westliche“ Anerkennung des Kosovo als unabhängiger Staat.)

    Gemeinsame Verteidigungsabkommen zwischen den unabhängigen Staaten und der Russischen Föderation wurden unterzeichnet. Drei Tage später, während der ukrainischen Angriffe auf die Donbass-Republiken, drangen russische Truppen gemäß Artikel 51 der UN-Charta (19) in die Ukraine ein.

    Ein Bodenangriff wird, wie man es jetzt auch immer wieder sieht, durch konzentrierten Artilleriebeschuss vorbereitet. Die Angaben oben wurden sämtlichst von unabhängigen Kriegsbeobachtern der OSZE getätigt und John Kirby (Pressesprecher des US-Außenministeriums bis 2017 und nun Assistent des Verteidigungsministers für öffentliche Angelegenheiten der Vereinigten Staaten seit 2021) erklärt freimütig, dass die Regierung Biden Waffen in die Ukraine schickt, und dies schon in den letzten 8 Jahren geschah. Hierbei sei angemerkt, dass alle oben genannten Angriffe (die Zahlen der in jenen Tagen getöteten Ostukrainer werden unsere Journalisten sicher auch herausfinden) unter dem Oberbefehl von Wolodymyr Selenskyj stattfanden. Ob er damals schon ein olivgrünes T-Shirt trug?

    Quelle:
    Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e.V. – „Der Ukraine-Konflikt und die fehlende Objektivität deutscher Medien“ – Veröffentlicht am 20. Mai 2022 von Maren Müller

    • Al 6. Juni 2022 at 9:50Antworten

      Auch wenn das der Wahrheit nahe kommt, aber Egon Bahr hat sie auch nicht ganz aufgedeckt. Was sollen denn „die Interessen von Staaten“ sein?

      Nein, es geht immer um die Interessen der offen oder heimlich Herrschenden! Und heute, im Zuge der auf Milliardärsebene schon ewig lange realisierten, echten Globalisierung, sprich Vernetzung und Koordinierung, sind Staaten sowieso nur noch inhaltsleere Pseudogebilde um die Emotionen der Bevölkerungen zu bedienen – und zu manipulieren.

  5. Eva-Maria 4. Juni 2022 at 17:14Antworten

    Die Familien von Nuland und Kagan stammen vom Osten. Ob Kagan ein Abkömmling der religiösen Führer, der Khagane, in den Khaganaten ist, weiß ich leider nicht.
    Der Name der Viktoria erinnert mich an SIEGERIN (leider noch immer ) OHNE LAND.
    So wies ausschaut, schauts schlecht aus für die Chancen auf Land zurück.
    Tragisch: Was macht ein apokalyptischer Reiter, wenn der Gaul unter ihm zusammenbricht?

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