
Milliarden-Flut durch Österreich und keine Kontrolle
20 Milliarden in bar – Euro und Dollar – und dazu kiloweise Gold wurden mittlerweile via Österreich in die Ukraine transportiert. Aber wofür dieser Reichtum in der Ukraine genutzt wird und woher es kommt, weiß das Finanzministerium nicht.
Wer sich gedacht hätte, die Milliarden, die die EU und die USA der Ukraine seit 2022 zukommen lassen, würden überwiesen, der hat sich getäuscht. Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ hat nun aufgedeckt, welche irren Summen durch Österreich nach Kiew geschleust wurden. Der beschlagnahmte Goldtransport Ungarns in die Ukraine war nur die Spitze des Eisbergs.12 Milliarden Euro und 7,75 Milliarden Dollar wurden bisher via Österreich ins Kriegsgebiet transportiert. Weder Dollar noch Euro sind die Währung, die die Ukraine offiziell benutzt. Insgesamt gab es 1.030 angemeldete Bargeld- und Goldtransporte. Der Krieg dauert bisher rund 1.500 Tage. Öfter als jeden zweiten Tag gibt es seither einen Transport durch Österreich.
Entsprechend empört ist die FPÖ, vor allem weil das Finanzministerium kaum etwas dazu weiß. Eine Privatperson muss bei 12.000 Euro belegen, woher das Geld kommt – bei 20 Milliarden ist es offenbar egal, sagt die FPÖ: „Wir reden hier nicht von Spielgeld. 1.030 angemeldete Bargeld- und Goldtransporte, rund 12 Milliarden Euro plus 7,75 Milliarden US-Dollar, physisch über 1.300 Kilometer ins Kriegsgebiet gefahren – und der zuständige Finanzminister sagt mir auf eine ganze Latte konkreter Fragen schlicht: Wir wissen nichts, wir prüfen nichts, wir haben nichts erhoben. Das ist keine Antwort, das ist Aufgabenverweigerung“, so FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker.
So weiß man im Finanzministerium nicht, woher die Bargeldbeträge genau kommen, woher die Goldbarren kommen, wer der Auftraggeber ist und welchen Verwendungszweck das Geld hat. Außerdem gibt es keine Infos über die mögliche Involvierung heimischer Geldinstitute, und auch die FMA hat keine Informationen. Kurzum: Der Staat weiß im Grunde nichts. Man genehmigt einfach und lässt das Geld (vermutlich unter staatlichem Schutz und damit steuergeldfinanziert) durchreisen.
Die FPÖ vergleicht das mit Privatpersonen:
Der Kontrast zum Alltag jedes Österreichers ist dabei der eigentliche Skandal. „Wenn man in Österreich als Privatperson 12.000 Euro aus einem geerbten Sparbuch auf sein Girokonto einzahlen will, dann muss man nach dem Finanzmarkt-Geldwäschegesetz lückenlos belegen, woher dieses Geld stammt – Erbschein, Verlassenschaftsabhandlung, Kontoauszüge. Sonst wird die Einzahlung verweigert oder gleich eine Verdachtsmeldung erstattet. Wer mit mehr als 10.000 Euro in bar über die EU-Außengrenze fährt, muss das beim Zoll detailliert deklarieren. Aber wenn 20 Milliarden Euro in Werttransportern in ein Kriegsgebiet rollen, dann fragt das österreichische Finanzministerium nicht einmal, woher das Geld kommt. Das ist eine Zwei-Klassen-Justiz im Finanzwesen.“
Die FPÖ fordert vollständige Aufklärung: lückenlose Offenlegung aller seit 2022 angemeldeten Werttransporte aus Österreich in die Ukraine inklusive Auftraggeber, Empfänger und Zweck, eine Sonderprüfung durch die FMA zur Compliance der beteiligten Kreditinstitute sowie einen umfassenden Bericht der Geldwäschemeldestelle (A-FIU) im Finanzausschuss. Es ist fraglich, ob die österreichische Regierung irgendetwas dazu beantworten kann.
Dass die Ukraine dermaßen hohe Summen Fremdwährung ins Land transportiert, mag auf den ersten Blick überraschen. Damit werden nicht nur ausländische Söldner bezahlt, die vermutlich lieber Dollar als ukrainische Hrywnja haben. Dollar und Euro sind nachgefragt und werden wohl gebraucht, um den Staat am Laufen zu halten und das Land mit Bargeld zu versorgen – zumindest mit stabilen Ersatzwährungen. Dass aber bei dermaßen hohen Summen die Frage nach Kontrolle und Korruption aufkommen sollte, ist legitim.
Und es zeigt auch: Die Ukraine ist völlig abhängig gemacht worden von ausländischem Geld. Ohne regelmäßiger Versorgung mit Geld aus der EU, würde der Staat zusammenbrechen. Umso seltsamer, wenn EU-Politiker dann die „Souveränität der Ukraine“ verteidigen wollen.
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Die „Rote Linien“-Illusion: Wie der Stellvertreterkrieg in der Ukraine die Welt an den Abgrund führt
Um das viele Bargeld, um nicht zu sagen Schwarzgeld, wieder aus dem Verkehr zu ziehen, muss ein Währungsschnitt mit ganz neuen Banknoten her… hsqmyp
Angeblich zahlt Selensky Wahlkampfhilfen für US-Parteien, die der Ukrainischen Sache nahestehen.
Extrapoliert man das Konzept, so darf man vermuten, dass auch die EU großzügige Kickbacks erhält. Das erklärt vielleicht einiges?
Naja, das ist vermutlich Schweigegeld für Elendskistein. Ich bin ganz sicher, dass auch er die Epsteinakten kennt, denn Bibi ist ein guter Freund. Zudem weiß er sicher so einiges über Mörds & Co, was nicht für die Öffentlichkeit gedacht ist. Das Gold braucht er wahrscheinlich, um sich absetzen zu können, falls es mal irrtümlich doch zu einem Frieden mit Russland kommt. Denn dann muss er sich schleichen. Mit Gesichts-OP nach Südamerika, irgendwohin, wo es immer genug Schnee gibt. Naja, und dann muss er immer irgendjemanden bestechen. Da geht auch was drauf. Das läppert sich sozusagen. Aber wie wir hier schon erfahren haben, ist Trump viel korrupter, die korrupteste Regierung der Welt, denn die Saudies haben der Air Force einen Luxus-Jet geschenkt und Trumps Familie hat seit seinem Amtantritt 4 Mrd Gewinn gemacht…womit, das kann freilich nur spekuliert werden, aber er hat seine Kinder noch nicht präventiv begnadigt…;-)
Zudem sei es echt arg, dass im Land der Meinungsfreiheit dennoch nix Antidingsisches erlaubt sei….Trump wird sein dummer Iran-Krieg ganz bestimmt die Midterms kosten. Da braucht man keine sonstigen falschen Anschuldigungen, denke ich…
In der Ukraine nimmt die Anzahl der Milliardäre rapide zu…
https://www.berliner-zeitung.de/article/anstieg-um-fast-40-prozent-trotz-krieg-gibt-es-in-der-ukraine-mehr-millionaere-2326407
Hier tut sich was…News Un Cut…
Finnlands Präsident Stubb: Es ist Zeit für direkte Gespräche mit Russland
Auch sehr positiv…
Laut dem Wall Street Journal reist Präsident Trump am 13. Mai nach Peking zu Gesprächen mit Xi Jinping, wobei US-Beamte hoffen, mit chinesischer Unterstützung den Iran zu einem umfassenden Friedensabkommen zu drängen und die Hormus-Krise diplomatisch in den Hintergrund zu rücken.
In der Ukraine nimmt die Anzahl der Milliardäre rapide zu…
Es gibt ihn den Trickle down Effekt (Es sickert von den reichen zu den armen):::
Die Milliardäre lassen Millionäre sogar in der Ukraine _ wenn sie nur brav sind_ zu!
Du meine Güte, habe ich Milliardäre statt Millionäre gesagt…ohje…
Tipp, lesen Sie meinen Link, vielleicht verstehen Sie dann ja den Sinn.
Es ging mir nur um den trickle down Effekt…..Von dem neoliberale schwätzten…..und der Absurdität wer wohl arm ist und von Millionären wirklich arm und als Opfer gehalten wird????
Würde ich mich befugt fühlen alle Fehler inclusive meine, inclusive der der Autoren aus zu bessern käme mir viel Zeit sinnlos abhanden…….
Ahso, hat mit meinem Thema nix zu tun…die pöse Thatcher war das :-) der Neoliberalismus war einmal eine Keule, ein Txtschlagargument, wie die NS-Keule.. Dabei war der Haider ja eigentlich ein Sozi. Hauptsach an der Macht, nicht? ;-) Ich hänge übrigens der sozialen Marktwirtschaft an…aber man könnte durchaus da und dort sparen mit dem Steuergeld, zB beim Filz…
Und auch fur den Staat gilt, wennst das Geld nicht hast, dann kauf nix, schon gar nicht schicke die Milliarden – jetzt stimmts – in die Ukraine, wenn wir ohnehin immer mehr Schulden haben..denn dort werden nur die Millionäre immer mehr und jetzt schliest sich der Kreis, denn das ist der Filz, den ich meine ;-)
„12 Milliarden Euro und 7,75 Milliarden Dollar wurden bisher via Österreich ins Kriegsgebiet transportiert.“
Woher weiß man das wenn das FM nichts weiß.
Ich bin ja überzeugt davon, dass genug Schweinereien passieren.
Aber alle diese Transporte. Gehen diese alle in eine Richtung?
Landen diese alle in der Ukraine?
Dieser Artikel hat mir mehr Fragen aufgeworfen als Antworten geliefert.
Trotzdem danke dafür.
Für mich klingt das alles nach Geldwäsche von EU-Geld (der Steuerzahler) für den Ukraine-Krieg, welches über diverse Offshore-Konten in die Schweiz auf Nummerkonten geflossen ist und von dort dann in Gold, Euro und US-Dollar umgewandelt wurde, um dann per Geldtransporter in die Ukraine gebracht zu werden! Die Liste der Nutznießer dürfte lang sein. Es wird ja sowieso vermutet, dass mindestens 30% der Spendengelder an die Ukraine in private Taschen geflossen sind, während gleichzeitig auch die gratis Waffenlieferungen an diverse Länder Welt verkauft worden sind und zu Geld gemacht wurden! Von diesen Ländern floss das Geld dann wieder in die Schweiz, um dann per Geldtransporter in die Ukraine gebracht zu werden.
So schwierig ist es nicht, wenn man eins und eins zusammen zählt!
Eins und eins Zusammenzählen ist prinzipiell nicht schwer, aber prinzipiell ist es schwer für Tagesschauverblödete, zum Ergebnis zu kommen, weil die gar nicht damit anfangen.