
Der Zusammenklang von Hanta und Hormus
Im westlichen Dunstkreis hält man Epidemien für Naturereignisse, die unvermeidlich auftreten. Allerdings lassen alle dokumentierten Vorfälle zivilisatorische Ursachen erkennen. Nicht Viren oder Bakterien erzeugen Seuchen – es ist der Mensch.
Seuchen waren und sind eine Spezialität christlicher Abendländer. Seit 1347. Kam es auf anderen Kontinenten zu Epidemien, waren vorher immer Europäer von Bord gegangen. Ob tatsächlich Infektionscluster auftraten, wenige Erkrankungen aufgebauscht oder eine Epidemie schlichtweg erfunden wurde, mit der Präsenz von Europäern geriet die die friedliche Koexistenz von Säugern und Mikroben in Gefahr.
Biblische Plagen und „attische“ Pest wurden in die vorchristliche Antike im späten Mittelalter hineingeschrieben, um kommende Seuchen als göttliche Strafen und Naturerscheinungen glaubhaft zu machen. Niemand kann deren Symptome und Krankheitsverläufe einem bekannten Krankheitsbild zuordnen. Dann kamen die Seuchen vorzugsweise mit einem Schiff aus unchristlichen oder zumindest rückständigen Gebieten. 1347 von der Halbinsel Krim oder jetzt aus Argentinien.
Jedenfalls wollten die Mächtigen im christlichen Abendland nie etwas mit dem Auftreten einer Seuche zu tun haben. Dafür war europäischen Propagandisten keine Erfindung zu abwegig. 1347 hätten Mongolen mit Katapulten Pesttote in die Stadt geschleudert, von wo nach Ende der Belagerung Ratten die Mikroben auf Schiffe verschleppt hätten. Die Ratten hätten ausschließlich Schiffspassagen gebucht und den mühsameren Landweg nach Mitteleuropa gemieden. Heute pfercht man Menschen gleich auf einem Schiff zusammen, um ein Kreuzfahrt- in ein Seuchenschiff zu verwandeln.
Keine Seuche ohne Not
Stadt- und Dorfgeschichten enthüllen, dass Pest und Cholera dann auftraten, wenn Krieg und Not herrschte. Friedenszeiten kannten keine bedrohlichen Epidemien. Man musste immer nachhelfen. So einfach werden Menschen und Tiere dank unserer optimierten Immunabwehr nicht krank. Nicht einmal die Zerstörungswut in Gaza und im Libanon konnten dort bisher Seuchen auslösen. 1918 musste man schon vier Jahre Krieg und eine Seeblockade vorschalten, um mit einer „Spanischen Grippe“ Kranke und Tote auf dem europäischen Kontinent zu produzieren.
So wenig, wie 2020 eine Pandemie vom Himmel fiel, kann es jetzt eine Epidemie jenseits der Medienrealität geben. Noch geht es den Europäern nicht schlecht genug. Dafür braucht es erst Energie- und Nahrungsmangel. Dafür braucht es die Blockade der Straße von Hormus. An der Abkühlung, um den Energiemangel zu verschärfen, wird seit fünf Jahren mit einer Kunstbewölkung bereits gearbeitet. Bei Sonne, frischer Luft und gesunder Ernährung gibt es Epidemien nur, wenn sich genügend Komparsen für das Seuchentheater auf der Bühne und im Zuschauerraum finden.
Das ist lange bekannt. Im Sanatorium des Schweizer Rohkostpioniers Bircher-Penner verstarb niemand an der „Spanischen Grippe“. Siegmund Albich (1347-1427), der Leibarzt des böhmischen Königs Wenzel, mahnte in seiner Gesundheitsempfehlung zur Pest an, „von der Pest weder zu sprechen, noch an sie zu denken, da allein schon die Angst vor der Seuche, die Einbildung und das Reden von ihr den Menschen ohne Zweifel pestkrank machen kann.“
Wer sich nicht in Angst und Panik versetzen lässt, hat von Mikroben nichts zu befürchten. Tatsächlich sind diese unsere letzten Freunde. Die Quintessenz der Seuchengeschichte lautet „Hauptsache Panik“ und kann hier nachgelesen werden (Engelsdorfer Verlag). Alle Seuchen endeten, wenn sie nicht mehr geglaubt wurden. Mehr muss man dazu nicht wissen.
Der gute Mann heisst nicht Bircher-Penner und ist auch kein Penner:
https://www.bircher-benner.com/de/stiftung/geschichte/
Selbstverständlich sind Epidemien der Zorn eines Gottes! Meint jemand wirklich, er könne ungestraft dubiose Elemente wie „praktisch nebenwirkungsfrei!“ und den Weltenprogrammierer gegen jeden Verstand auf den Olymp hieven? Kleine Sünden bestraft Gott sofort. Und sich dümmer zu stellen als historische Trojaner und legendäre Schildbürger zusammen, fordert die Götter geradezu heraus!