
Wohnkosten in der EU explodieren – Die Folgen von Migration, Green Deal und Regulierungswahn
De neuesten Zahlen zur Entwicklung der Immobilienpreise in der EU sind ernüchternd: Im ersten Quartal 2026 sind die Wohnungspreise in der Europäischen Union im Jahresvergleich um 5,1 Prozent gestiegen. Die Mieten legten um 3,0 Prozent zu. Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Preise um 1,2 Prozent und die Mieten um 0,7 Prozent.
Besonders stark fielen die Anstiege in Portugal (+10,3 %), Bulgarien (+9,4 %), der Slowakei (+9,1 %) und Kroatien (+8,4 %) aus. Auch Spanien und Litauen verzeichneten deutliche Zuwächse. In fast allen EU-Ländern stiegen die Mieten – teilweise dramatisch, wie in Kroatien mit einem Plus von 21,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresdurchschnitt, berichtet Eurostat:

Die wahren Treiber der Preisexplosion
Diese Entwicklung ist kein Zufall und auch kein Ausdruck eines gesunden Wirtschaftswachstums. Martin Armstrong von Armstron Economics weist auf die politischen Ursachen hin, die von Brüssel und den nationalen Regierungen systematisch vorangetrieben werden:
- Masseneinwanderung: Die anhaltend hohe Zuwanderung treibt die Nachfrage nach Wohnraum massiv nach oben, während das Angebot durch jahrelange Unterlassung und ideologisch motivierte Baupolitik nicht Schritt halten kann.
- Green Deal und Klimavorschriften: Die Zwangsumstellung auf „klimaneutrale“ Gebäude, teure Dämmvorschriften, Wärmepumpen-Pflichten und die allgemeine Verteuerung der Energie durch die Energiewende treiben die Baukosten in die Höhe. Was als „Klimaschutz“ verkauft wird, ist für Normalbürger vor allem eine massive Verteuerung des Wohnens.
- Überregulierung und Steuern: Immer neue Vorschriften, Auflagen und Abgaben machen den Neubau und die Sanierung immer teurer. Gleichzeitig werden bestehende Wohnungen durch spekulative Käufe (teilweise durch ausländische Investoren und Fonds) aus dem Markt genommen.
Das Ergebnis ist eine systematische Enteignung der jungen Generation durch die Politik. Wer heute in vielen EU-Ländern eine Wohnung oder ein Haus kaufen oder auch nur mieten will, braucht ein deutlich höheres Einkommen als noch vor wenigen Jahren – obwohl die Löhne mit diesen Preissteigerungen bei weitem nicht mithalten.
Ein Symptom der größeren Krise
Armstrong bringt die Entwicklung zu Recht mit der allgemeinen Schuldenkrise in Verbindung. Steigende Immobilienpreise dienen dem System als willkommene Illusion von Stabilität. Solange die Asset-Preise steigen, sehen Banken und Staaten besser aus, als sie tatsächlich sind. Gleichzeitig wird der normale Bürger ausgepresst.
Die Politik hat ein Problem geschaffen (durch Migration, Regulierungswahn und ideologische Energiepolitik) und bietet nun als Lösung noch mehr Regulierung und noch mehr staatliche Eingriffe an. Das klassische Muster: Erst die Krise erzeugen, dann die Macht ausbauen, um sie „zu lösen“.
Diejenigen, die diese Politik jahrelang mitgetragen oder aktiv vorangetrieben haben (von der EU-Kommission über die meisten nationalen Regierungen bis hin zu den Grünen und Teilen der Linken), tun nun so, als sei das alles ein unvorhergesehenes Naturereignis.
Die sozialen Folgen sind absehbar
Wenn junge Menschen sich keine eigene Wohnung mehr leisten können, wirkt sich das direkt auf die Geburtenrate aus – was in vielen EU-Ländern ohnehin schon dramatisch niedrig ist. Gleichzeitig steigt der Frust in der Bevölkerung. Wohnen ist kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für ein normales Leben. Wer diese Grundvoraussetzung systematisch verteuert, sollte sich über wachsende soziale Spannungen nicht wundern.
Die Zahlen aus dem ersten Quartal 2026 sind kein Einzelfall. Sie sind die logische Konsequenz einer Politik, die seit Jahren die Interessen der Bürger zugunsten ideologischer Projekte und kurzfristiger politischer Vorteile opfert.
Die Entwicklung zeigt einmal mehr: Die EU-Politik macht das Leben für die breite Bevölkerung zunehmend unbezahlbar – und das ist kein Zufall, sondern Programm.
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„Industrielle Revolution und soziale Frage
Der Begriff „soziale Frage“ bezeichnet eine Reihe gesellschaftlicher Probleme, die von der industriellen Revolution ausgelöst wurden, wie das enorme Bevölkerungswachstum, schlechte und harte Arbeitsbedingungen, Wohnungsnot und große Unterschiede im Besitztum. Die Landflucht, also der Umzug der bislang auf dem Land lebenden Menschen in die neu erreichten Städte, verschärfte viele dieser Probleme, da die Städte auf die Massen der Zugezogenen nicht vorbereitet waren. Die provisorische Errichtung von Unterkünften führte zur Bildung von Slums und Gettos.
An ihrem Arbeitsplatz in den Fabriken waren viele Arbeiter Problemen ausgesetzt:
Als Konsequenz des Überangebots an Arbeitskräften mussten sie immer längere Arbeitszeiten und geringe Löhne in Kauf nehmen…“
„Das neue Verhältnis zwischen Arbeiter und Unternehmer.
Karikatur aus dem „Neuen Postillon“. Zürich 1896“