Vieles erinnert an die Phase vor dem Ersten und auch Zweiten Weltkrieg

5. Juli 2026von 7,4 Minuten Lesezeit

Ein zeitgeschichtlicher Blick auf die gesellschaftliche Umbruchssituation. Vieles erinnert an die Phase vor dem Ersten und auch dem Zweiten Weltkrieg. Im Interview geht es um Fragen wie, ob Corona eine global ausgetragene Psyop, eine psychologische Operation, war und der Auftakt zum Dritten Weltkrieg.

Dr. Corinna Oesch (Jg 1976) ist als Zeithistorikerin am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien tätig und leitet dort das Projekt «Frauen schreiben an Frauenbewegungsaktivistinnen 1870 bis 1930». Ausserdem engagiert sie sich als Kriegsgegnerin und Aktivistin beim kritischen Medienkollektiv Popcorn in Wien, das sich zur Aufgabe gemacht hat, der Allgemeinheit Hintergrundwissen zu den aktuellen Technologien der Kriegsführung zu vermitteln. Die Historikerin geht davon aus, dass momentan ein kognitiv-manipulativer Krieg gegen die gesamte Bevölkerung geführt wird, wobei die Coronazeit der Auftakt dazu war.

Sie beschäftigen sich intensiv mit Frauenthemen. Wie erleben Sie die Reaktionen von Frauen in der aktuellen politischen Umbruchssituation?

Das Geschlecht ist in der momentanen Situation nur bedingt relevant. Da Frauen immer noch intensiver mit der Kinderbetreuung zu tun haben als Männer, haben sich Frauen z.B. in der Coronazeit sehr für die Belange ihrer Kinder eingesetzt. Hier in Österreich gab und gibt es die Löwenmamas, die die Corona-Zwangsmassnahmen kritisch hinterfragen und sich gegen ein Testen der Kinder aussprachen sowie für die Risiken der Corona-«Impfungen» sensibilisierten.

Ansonsten ist es immer noch so, dass weniger Frauen in einflussreichen Positionen vertreten sind. Gerade die lukrativen höheren Akademikerposten sind meist mit Männern besetzt, die aktuellen politischen Themen, wie den Pandemienarrativen, dem Ukrainekonflikt oder der Palästinafrage, tendenziell aus dem Weg gehen. Sie schweigen dazu, denn sie befürchten Rufschädigung und Karriereknick. Die Angst vor dem sozialen Absturz macht sie zu Mitläufern. Sie sind ständig auf ihre Peergroup bedacht, die soziale Kontrolle über sie ausübt. Das bekomme ich auch hier am Institut hautnah mit. Natürlich braucht man als Wissenschaftler ein Netzwerk. Man kann nicht als Einzelgänger bestehen, aber ich wünschte mir etwas mehr Mut zu einer kritischen Sicht, insbesondere an einem Institut für Zeitgeschichte. Ich wundere mich manchmal sehr über diese kraft- und mutlose Realitätsverweigerung.

Sehen Sie als Zeithistorikerin momentan Parallelen zu den Vorphasen des Ersten und Zweiten Weltkriegs?

Vieles erinnert an die Phase vor dem Ersten und auch dem Zweiten Weltkrieg. Der britische Politologe David A. Hughes zieht ebenfalls Parallelen. Er geht davon aus, dass Corona eine global ausgetragene Psyop, eine psychologische Operation, war und der Auftakt zum Dritten Weltkrieg. Dieser wird mit anderen Mitteln und Waffen geführt als vergangene Kriege. Es handelt sich um einen allumfassenden, nicht deklarierten Omni-War der Macht- und Besitzeliten gegen die Bevölkerung, bei dem es gerade darum geht, dass er nicht erkannt wird. Er ist sowohl hinter Gesetzen und Strukturen versteckt (z.B. der Krieg gegen die Bauern) als auch wird er mit modernsten Technologien geführt, zu denen seit Jahrzehnten hinter verschlossenen Türen geforscht wird (etwa die Nano/Bio/Info/Cogno-Initiative unter Bush oder die BRAIN-Initiative unter Obama).

Auch in China, Europa und Japan wird an diesen Militärtechnologien gearbeitet. Wir sind außerdem seit Jahren mit technokratievorbereitenden Agenden konfrontiert, wie etwa der Agenda 2030 oder dem Great Reset, und bemerken oft nicht einmal, wie manipulativ wir in das digitale Gefängnis hineingezogen werden. Das geschieht u.a. durch eine zwangsweise verordnete Digitalisierung wie etwa bei der elektronischen Identität (eID) oder durch biometrische Überwachung. Die sichtbaren Kriege in Gaza, Iran, der Ukraine und anderswo sind aber ebenfalls Teil des Omniwar.

Erst wenn wir alle Puzzleteile zusammenfügen, können wir erkennen, dass es sich um einen verdeckten Krieg gegen die Menschheit handelt. Ziel ist die Durchsetzung eines biodigitalen Totalitarismus. Letztlich geht es um die Anbindung des Menschen an die Maschine und den Ersatz des Homo sapiens durch ein Mensch-Maschine-Mischwesen, so fremd uns dieser Gedanke auch sein mag.

Um Gegenwehr zu verhindern, ist der kognitive Krieg so zentral im Omniwar. Es ist ein Krieg gegen unser Bewusstsein, gegen unser kritisches Denken. Er ist viel umfassender als die Kriegspropaganda im Ersten und Zweiten Weltkrieg, auch wenn uns vieles heute daran erinnert: Journalisten, die den Krieg schönreden, die Kriegshetze des politischen Personals und das Feindbild Russland, Stichwort «neue Russophobie». Die Gleichschaltung von gesellschaftlichen Subsystemen, wie Wissenschaft, Gesundheitswesen, Medien, Kirchen oder Kunst, ist deutlich zu erkennen. Man denke nur an die Coronazeit.

Es findet in meinen Augen insgesamt eine «Barbarisierung» der Menschen statt. Mir fällt dazu der österreichische Schriftsteller Karl Kraus (1874 -1936) mit seinem Weltkriegsdrama «Die letzten Tage der Menschheit» ein, das als Reaktion auf den Ersten Weltkrieg entstand. Kraus zitierte in seinem Werk aus Originaldokumenten der damaligen Zeit und wollte so die unmenschlichen und unvorstellbaren Abgründe von Kriegen belegen und aufzeigen.

Führt die enorme Aufrüstung in Deutschland und innerhalb der EU Ihrer Ansicht nach notwendigerweise in einen Krieg?

Man muss sich darüber im Klaren sein, dass Krieg nicht plötzlich aus irgendwelchen emotionalisierten politischen Querelen heraus entsteht, die oft propagandamässig vorgeschoben werden, sondern Krieg wird gemacht. Der militärisch-industrielle Komplex verdient am Verkauf von Waffen und ist von daher auch daran interessiert, dass Kriege möglichst lange dauern. Die Kriegsprofiteure sitzen also in der Industrie, im Militär, im Digitalbereich und im Finanzwesen.

Leider lassen sich immer wieder junge Menschen mit Kriegsparolen verführen und sehen diese Hintergründe nicht. Sie begreifen auch nicht, dass sie im Kriegsfall als Kanonenfutter missbraucht und ihres jungen Lebens beraubt werden. Ich kann dazu nur sagen:«Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin!» Diesen Satz halte ich für überlebenswichtig. Wir müssen uns gegen solche Kriegsbestrebungen öffentlich und laut wehren.

Es kann durchaus sein, dass die oben erwähnten Machteliten Krieg als Ausnahmezustand nutzen wollen, um die biodigitale Technokratie zu forcieren. Die Menschen sollen durch Krisen, wie Krieg, Klima- und Pandemienarrative oder Finanzcrashs, gefügig gemacht werden, damit sie weitere Eingriffe in ihre bürgerlichen Rechte dulden, ja vielleicht sogar als vorgeblich hilfreich begrüssen.

Sehen Sie Parallelen zwischen der NS-Aufarbeitung und der Aufarbeitung der Coronaphase?

In der NS-Zeit gab es die Niederlage, den Zusammenbruch. Die Coronaphase hat jedoch kein Ende. So klammern sich etwa viele Teilnehmer der Enquete-Kommission im Deutschen Bundestag weiterhin an das alte Coronanarrativ vom Massensterben und der hilfreichen Wirkung der Injektionen. Es gibt keinen Regimewechsel. Die gesellschaftliche Situation bietet wenig Anreize zu ehrlicher Aufarbeitung. Die Motivation muss also von innen kommen. Jeder Einzelne kann entscheiden, wie offen er für neue Informationen bezüglich des staatlich vorgegebenen Pandemienarrativs ist und dann sein Handeln bewusst danach ausrichten.

Wie sieht Ihr Friedensengagement aus?

Der britische Politologe David A. Hughes veranstaltet auch Symposien zum Thema Omniwar. Unser kritisches Autorenkollektiv hat das erste Symposium vom 21. September 2024 ins Deutsche übersetzt. Es wurde dann in der deutschen Synchronisation an fünf Filmabenden in unserem Veranstaltungslokal «Das freie Wort» in Wien vorgeführt. Die Symposien von Hughes finden jeweils online statt und können von allen Interessierten mitverfolgt werden. Ausserdem kann man auf seiner Internetseite seine Veröffentlichungen abonnieren und ihn unterstützen In unserem Debattenraum in Wien zeigen wir im Rahmen von Popcorn kritische Dokumentarfilme, auch um Whistleblower zu Wort kommen zu lassen. Gerne stellen wir anderen Friedensinitiativen unsere Filme zur Verfügung, einfach Kontakt mit uns aufnehmen: redaktion@popcorn.or.at.

Was können die Bürger in einer solch schwierigen Lage tun?

Sobald man die Zwangsmuster erkennt, sollte man soweit möglich nicht mehr mitmachen, z.B. grundsätzlich mit Bargeld zahlen, das Smartphone abschaffen oder andere Lösungen suchen, Schwergewicht auf das analoge Leben legen und damit auch den Kindern ein Vorbild sein. Einen Garten anlegen oder handwerkliche Fähigkeiten ausbauen. Die digitale Welt samt KI schmälert unsere Verbundenheit mit anderen Menschen und der Natur, macht diese elementare Verbindung dünner und brüchiger. Das tut uns und unserer seelischen und köperlichen Gesundheit nicht gut.

Wir sind alle durch die Coronainszenierung traumatisiert worden. Das sollten wir wahrhaben. Es ist schwer zu erkennen, dass man dermassen missbraucht und getäuscht wurde. Die Dimension dieses Medizinverbrechens lässt sich immer noch nicht ermessen. Die Aufarbeitung kann jedoch erst stattfinden, wenn wir uns selbst unsere eigenen Fehler in dieser Zeit eingestehen und auch offen die sozialen Zwänge analysieren, die uns damals beeinflusst haben. Wollen wir uns künftig wirklich weiterhin solchen Zwängen unterwerfen?


Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Dr. Christine Born ist Autorin und freie Journalistin.


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13 Kommentare

  1. therMOnukular 6. Juli 2026 um 4:38 Uhr - Antworten

    Dazu gibt es ein wunderbares chinesisches Sprichwort: einen Hirsch für ein Pferd verkaufen.

    Ein hoher Beamter des Kaisers von China plante einen Staatsstreich und wollte herausfinden, wer ihm treu ergeben sein würde. Er lud also andere Beamte zu sich ein und zeigte ihnen einen Hirsch, den er als prachtvolles Pferd bezeichnete. Wer ihm zustimmte, der war loyal ergeben. Wer sagte „aber das ist doch ein Hirsch“ war ungeeignet für die Verschwörung….
    So zumindest die Legende (wie sie mir erzählt wurde)

    Die Zahl derer, die heute beipflichten würden, was für ein schönes Pferd das doch sei, dürfte wieder einmal besonders hoch sein.

  2. K Kaefer 5. Juli 2026 um 20:55 Uhr - Antworten

    Gute und ausgewogene Einschätzung der Situation.

    Es zirkulieren gerade Tapes aus den 1960er Jahren, wonach die ganzen, für normale Menschen teilweise absolut hirnverbrannt und gesellschaftszertörend erscheinenden, politisch vorangetriebenen Programme, z.B.

    die LGBQWERTZUIO/Regenbogenbewegung einschl. der Früsexualisierung von Kindern, das Herumoperieren an Geschlechtsteilen von Pubertierenden und Psychopharmaka-Einsatz, Lockerung der Strafmaßnahmen gegen Pädophilie (alles ein Komplex)
    der C02-Lüge auf der ganze Industriezweige beruhen
    die ungesteuerten Massenimmigration von islamischen Männern in wehrfähigem Alter, die damit einhergehende Zerstörung der Europäischen Sozialsysteme,
    der Versuch der Vernichtung nationaler Identitäten,
    die totalitäre ZK-Regierung in Brüssel mit ungewähltem Personal die nur noch durch Totalzensur ihr Überleben sichert,
    die gesundheitliche Schädigung der Bevölkerungen durch „Impfungen“ und durch auf das widerlegte aber hochlukrative „hochgefährliche“ Bakterien/Viren/Keim-Modell fixierte Kartellmedizin mit ihrem Geschäftsmodell der Symptombehandlung mit Pharmazeutika, die natürlich jede Menge Folgebehandlungen erfordern und mit dem frühen Tod enden
    die Geburtenreduktion durch Glorifizierung der Homosexualität, Banalisierung der Sexualität und Verbreitung der Pornografie, Vereinfachung von Abtreibungen
    der brandgefährliche Aufbau von Russland als Feindbild und der Aufrüstung bei der die Deutschen, als wären 20 Millionen Tote im 2. WK nicht genug gewesen in vorauseilendem Gehorsam vorausmarschieren – das Volk nicht, aber eine Reihe bekannter Einzelpersonen um so mehr, unterstützt durch die großteils in zionistischen Händen befindliche Presse und „öffentlicher“ Rundfunk/TV (wer schaut sich den Propagandamüll überhaupt noch an?),

    und sehr viele Programme mehr, allesamt geplant waren. Die Digitalversklavung und die Transhumanismus-Kompente dürfte damals noch nicht in dem Umfang absehbar gewesen sein wie sie sich derzeit, technischem Fortschritt sei dank, entfaltet. Alles inzwischen in schönen Regenbogenfarben der Agenda 2030 verpackt. Dass das Vielen immer noch nicht auffällt ist wirklich erstaunlich. Aber es werden immer mehr.

    MKUltra (MK = „Mind Kontrol“ – von den Nazis übernommen) hat offensichtlich nie geendet und wird vom CIA/Mossad weiter betrieben. Das würde auch die vielen Kriegsfanatiker speziell in UK, F und D erklären. Jemand bei normalem Verstand ist kein Kriegshetzer.
    „The MKULTRA Files: How the CIA Brainwashed America…and Why It’s Happening Again“
    https://thetruthaboutcancerofficial.substack.com/p/the-mkultra-files-how-the-cia-brainwashed

    Die Publikation von David Hughes die er dankenswerter Weise ins public domain eingestellt hat ist wirklich lesenswert, auch wenn es einem gerade im letzten Kapitel gruselt. Hoffentlich kommt es rechtzeitig zu einem Eingriff des Universums..
    „‚Covid-19,’ Psychological Operations, and the War for Technocracy: Volume 1“
    https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-031-41850-1

    Die „Aktionsliste“ lässt sich beliebig erweitern. Bargeld wo möglich ist wichtig. Der Komplettausstieg aus der Digitalitis werden sich die wenigsten antun können, aber in ländlichen Selbstversorgungsgebieten, natürlich ohne 5G-Funkmasten, ist es machbar. Alleine die Vorstellung nur noch über Post im Briefkasten erreichbar zu sein tut gut. Damit kollabiert jegliches Digitalversklavungsmodell sofort.
    https://drvernoncoleman.substack.com/p/what-can-we-do-to-fight-back

  3. Jurgen 5. Juli 2026 um 20:40 Uhr - Antworten

    Ich verstehe überhaupt nicht, dass immer noch so sehr viele Menschen an das Fiat-Falschgeldsystem glauben und nicht längst den Digitalkomplex (Banken gehören schon seit Jahrzehnten dazu) verlassen haben…

  4. Waldgaengerin 5. Juli 2026 um 14:53 Uhr - Antworten

    Der Mensch soll zur Maschine werden, mit ihr „verschmelzen“. Das konnte man damals noch nicht. Heute ist es möglich so hat E. Musk, für viele der Retter schlechthin, ein Schwein vorgeführt welches durch ein Implantat steuerbar ist.

    Transhumanismus nennt man das Endergebnis, wenn Mensch und Maschine verschmilzt.
    Eng damit thematisch zusammen hängen natürlich Mind control, MK Ultra und ähnliche satanische Verbrechen.

    • Pusteblume 5. Juli 2026 um 15:47 Uhr - Antworten

      In dem Zusammenhang ist es mir verwunderlich, dass noch immer (sogar Viele aus der sogenannten „alternativen“ Szene) dem Herrn Musk an den Lippen kleben und an dessen Rockzipfel hängen. Musk ist ein Vertreter des WEF und trägt dessen Ziele mit und ist mit den oberen Herrschaften und Frauschaften sehr eng verbandelt.

  5. Amokimpfender Amtsarzt 5. Juli 2026 um 14:49 Uhr - Antworten

    Zum Betrug gehört leider auch das Betrogenwerdenwollen dazu. Und der innere Hang zu Lüge und Illusion ist bei ehrlichem Zugeständnis leider größer als wir ahnen.
    Die Machteliten wissen um diese innere Konfiguration und psychologischen Gesetzmäßigkeiten gut Bescheid und nützen sie eiskalt aus.
    Jeder einzelne Akt, die – zunächst bequeme – Lüge zu überwinden und sich zum – zunächst unbequemen – Willen zur Wahrheit aufzuraffen, ist dennoch von großem Wert.

    Mensch entwürdigt sich in Wirklichkeit mit nichts so sehr wie mit dem Hinnehmen all der unfassbaren, regelrecht hirnrissigen Lügen. Z.B. würde man das Glauben an die Corona- und Ukraine-Narrative nicht einmal einem 8jährigen Kind oder einem geistig Behinderten zumuten. Stattdessen hat man das doch beachtliche Kunststück geschafft, dass dieser mörderische Widersinn unter Aussetzung selbst der Grundrechnungsarten selbst von Akademikern apriorisch geschluckt und weiterzentrifugiert wird. Dass man damit scheinbar „durchkommt“, ist trügerisch. Der persönliche Preis dafür wird gewaltig sein.

    • Waldgaengerin 5. Juli 2026 um 20:39 Uhr - Antworten

      „unfassbare hirnrissige Lügen“

      Ja, das sieht man ja hier auch überall. Russenpropaganda noch und nöcher und hirnrissige Lügen verbunden mit Null Bereitschaft, sich weiter zu bilden.

    • therMOnukular 6. Juli 2026 um 4:25 Uhr - Antworten

      Dieses ehrliche Zugeständnis einzufordern hat schon Hannah Arendt erfolglos versucht.

      In einem TV-Interview erzählt sie ja davon, wie die „Intellektuellen“ reihenweise „umgekippt“ sind und sich freiwillig gleichgeschalten haben. Sie meinte dazu „das Schlimmste ist, dass die das glaubten“ und „das Erstaunliche war, dass das bei den Intellektuellen die Regel war und bei den anderen nicht“.

      Es würde mich also sehr freuen und ich würde es auch als großen Fortschritt betrachten, wenn denn diese Welt wenigstens einmal das begreifen könnte, dass schon damals das Märchen von den unteren Schichten, die den Adolff an die Macht brachten, purer BS war.
      Vielmehr hat die Plattitüde, dass Bildung hauptsächlich Einbildung ist, absolut ihre Wurzeln in der Realität. Dieses Selbstbild aufzugeben ist geistig-emotional Minderbemittelten nicht möglich. Um dieses Selbstbild zu bewahren hüpfen sie überall mit.

      Und das ganze ist auch by Design: wenn man Forschern und Dozenten nur noch Kurzzeitverträge gewährt und jeder nach 1-2 Jahren schon wieder auf (Forschungs-) Stellensuche ist, dann wird der Druck, nicht aus der Reihe zu tanzen, dadurch noch größer.

  6. Bernhard 5. Juli 2026 um 14:23 Uhr - Antworten

    Sehr erhellend und aufschlussreich!
    Wenn die aktuellen Themen ausgespart werden, ist die ganze Leier von der Vergangenheitsbewältigung sinnlos. Reden, wenn es ungefährlich ist, aber schweigen, wenn es gefährlich wird, ist komfortabel, aber feig und wertlos.
    Teilen und herrschen ist in dem Kontext eine beliebte Strategie von oben, um Mitläufer zu rekrutieren. Dabei soll man die Machteliten aber nicht zu sehr hochstilisieren. Sie sind oft in erster Linie auf sich selbst fokussiert und weniger auf die ganze Welt.
    Die Ohnmacht unten ist wiederum kein Naturgesetz. Wenn es wehtut, kann schnell was ins Rollen kommen, auch über diverse Lager hinweg, wie der Widerstand bei Corona eindrucksvoll gezeigt hat.

  7. Jan 5. Juli 2026 um 14:04 Uhr - Antworten

    Digitale Hardware ist derart komplex, dass sie kaum ohne globale Lieferketten herzustellen ist, noch dazu planwirtschaftlich, wie die sowjetische IT-Geschichte zeigt.

    Daran hängen aber Geldsystem, biodigitale Schnittstellen, Logistik, Energiegewinnung, gesellschaftliche Steuerung und nicht zuletzt das Staatliche überhaupt.

    Es wundert mich immer, dass manche fest von der Zukunftsfähigkeit dieser Pläne überzeugt sind?

    Wer lässt sich denn in Zeiten des dräuender Blackouts CBDCs aufschwatzen, geschweige denn ein digitales Implantat?

    Aktuell hat Europa keine Energie. Es ist auch nicht in der Lage, welche einzukaufen, es sei denn aus Russland, aus den USA, (Groß-)Israel oder von den Saudis. Man kann nicht Krieg gegen ein Land führen, von dessen Energielieferung man abhängig ist.

    Ein Krieg der EU gegen Russland würde Öl aus den USA und aus Nahost erfordern. Das lässt die Hormus-Sperre noch einmal aus einem anderen Licht erscheinen. Wenn sich ein muslimisches Großreich konstituiert, bräuchte man auch zu dessen Abwehr Energie.

    Man kann das Erbe verspielen und versaufen! Es gibt kein Recht auf eine stets glorreiche Zukunft, auch wenn man agiert wie die Schildbürger.

  8. Hausmann_Alexander 5. Juli 2026 um 13:49 Uhr - Antworten

    Man könnte hier noch erwähnen Operation Paper Clip kurz nach WK2 und das in den Epstein Akten steht, dass u.a die Fragen gestellt wurden, wie man die arme Bevölkerung und die Mittelschicht los wird.

  9. Varus 5. Juli 2026 um 11:20 Uhr - Antworten

    Es handelt sich um einen allumfassenden, nicht deklarierten Omni-War der Macht- und Besitzeliten gegen die Bevölkerung, bei dem es gerade darum geht, dass er nicht erkannt wird.

    Damit wäre verbreitete Erkenntnis bereits halbe Abwehr. Mit den PsyOps Banderastan-Krieg und Iran-Krieg geht es übrigens weiter.

  10. VerarmterAdel 5. Juli 2026 um 10:03 Uhr - Antworten

    „Vieles erinnert an die Phase vor dem Ersten und auch Zweiten Weltkrieg“ Klar, denn es steckt dieselbe Bande von Psychopathen hinter allem, was passiert.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann. Benutzer haften für den Inhalt ihrer Kommentare.

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