Schweigen durch Kontensperre

28. Juni 2026von 7,8 Minuten Lesezeit

Wie Deutschland Journalisten finanziell und institutionell zum Schweigen bringt, und die Schere im Kopf erzeugt. Was vor 30 Jahre undenkbar erschien, wurde Realität. Deutschland scheint ein Land im Krieg zu sein, im Krieg gegen politisch unkorrekte Meinungen und sogar Informationen.

Am 2. Dezember 2025 fand Journalist Flavio von Witzleben ein Schreiben der Sparkasse Karlsruhe in seinem Briefkasten: Beide Konten wurden „ohne Angabe von Gründen“ gekündigt. Von Witzleben, der auf YouTube mit rund 170.000 Abonnenten regierungskritische Inhalte produziert, konnte nur ahnen, warum die halbstaatliche Bank diesen Schritt gegangen war. Die Bank berief sich auf § 26 AGB. Einen Rechtsweg, um die Begründung zu erfahren, gibt es faktisch nicht.

Sein Fall steht nicht allein. Eine im Juli 2025 von Multipolar-Magazin veröffentlichte Chronologie dokumentiert mehr als 100 Fälle im deutschsprachigen Raum, in denen Journalisten, Medien, Parteien und Organisationen Bankkonten gekündigt wurden – in der Regel ohne Begründung, ohne Vorwarnung, ohne Rechtsbehelf. Parallel zeigt ein Bericht der Bürgerrechtsorganisation liber-net vom November 2025, dass in Deutschland ein staatlich finanziertes Netzwerk von über 330 Organisationen den digitalen Diskurs reguliert. Beide Entwicklungen zusammen werfen grundlegende Fragen über den Zustand der Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland auf.

Debanking: Finanzielle Erpressung ohne Urteil

Das Phänomen trägt einen Namen: Debanking. Gemeint ist die Kündigung von Bankkonten ohne Angabe von Gründen, die Betroffene praktisch aus dem Wirtschaftsleben ausschließt. In Deutschland ist ein Girokonto zwingend notwendig, um Gehalt zu empfangen, Miete zu zahlen, Krankenversicherungsbeiträge zu überweisen oder als Medium Spenden zu sammeln. Wer kein Konto hat, ist – wie eine Quelle formulierte – „gesellschaftlich tot“.

Besonders brisant: An vorderster Front agieren nicht nur private Banken, sondern auch öffentlich-rechtliche Sparkassen. Das Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt entschied im Dezember 2024 bereits, dass Sparkassen dem Gleichbehandlungsgrundsatz verpflichtet sind. Ob das Urteil bundesweite Wirkung entfaltet, ist offen. Rechtsanwalt Markus Haintz klagte für von Witzleben gegen die Sparkasse Karlsruhe und argumentiert: Als öffentlich-rechtliches Institut sei die Sparkasse an die Grundrechte gebunden – eine Kündigung ohne Begründung verstoße gegen das Willkürverbot aus Artikel 3 Grundgesetz.

Zu den belegten Fällen zählen: Die Postbank kündigte im Sommer 2024 der Sozialistischen Gleichheitspartei (SGP) nach über 50 Jahren das Konto; bei über zehn Banken scheiterte die Partei anschließend mit der Eröffnung eines neuen Kontos.

Die Commerzbank-Tochter Comdirect kündigte das Spendenkonto der Dokumentarfilmerin Gaby Weber, die Klagen gegen BND und Bundeskanzleramt für Akteneinsicht führt.

Die GLS Bank kündigte der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) alle Konten zum Jahresende 2025. Die Berliner Sparkasse verweigerte der SGP die Kontoöffnung trotz ihrer verfassungsrechtlichen Bindung als öffentliche Bank.

PEN International erklärte dazu: Die „willkürliche Schließung von Bankkonten von Medienunternehmen und Journalisten“ sei „eine Form der indirekten Zensur und ein schwerwiegender Eingriff in die Pressefreiheit“. Bezeichnend: Die deutschen Journalisten- und Verlegerverbände reagierten auf Anfragen von Multipolar mit Schweigen oder erklärten sich für nicht zuständig.

EU-Sanktionen gegen einen deutschen Journalisten

Der Fall des Berliner Journalisten Hüseyin Doğru markiert eine neue Eskalationsstufe. Am 20. Mai 2025 wurde der türkisch-kurdischstämmige deutsche Staatsbürger und Chefredakteur des antikolonialen Portals Red in das 17. EU-Sanktionspaket aufgenommen. Begründung: Er habe durch seine Berichterstattung über die Besetzung der Berliner Humboldt-Universität durch Palästina-Aktivisten 2024 „Randalierern eine Plattform zur Verbreitung der Ideologie von Terrorgruppen wie der Hamas“ gegeben.

Die praktischen Folgen waren unmittelbar: Alle Bankkonten gesperrt. Reisen untersagt. „Du darfst mir nicht mal einen Kaffee bezahlen“, sagt Doğru gegenüber dem Jacobin-Magazin. „Ich kann meine Neugeborenen nicht ernähren.“ Ein Existenzminimum von 506 Euro wurde bewilligt – aber auch dieser Betrag von seiner Bank zunächst blockiert.

Besonders gravierend aus rechtsstaatlicher Sicht: Ein im November 2025 im Europäischen Parlament vorgestelltes Rechtsgutachten der ehemaligen EuGH-Richterin Prof. Dr. Ninon Colneric und der Völkerrechtlerin Prof. Dr. Alina Miron kommt zum Ergebnis,

dass das EU-Sanktionsregime gegen Einzelpersonen wegen angeblicher Desinformation in mehreren Punkten gegen EU- und Völkerrecht verstößt.

Betroffene würden ohne vorherige Anhörung sanktioniert; Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Eigentumsrecht und Berufsfreiheit würden unverhältnismäßig eingeschränkt.

Hinzu kommt eine problematische Ausweitung des Sanktionstatbestandes: Mit dem EU-Ratsbeschluss vom Oktober 2024 können Personen bereits sanktioniert werden, die „Informationsmanipulation“ lediglich planen, unterstützen oder daran teilnehmen. Im Mai 2025 wurde das Kriterium der „Koordination“ gestrichen, womit der Anwendungsbereich erheblich ausgeweitet wurde. Kritiker warnen:

Faktisch jede kritische politische Äußerung könne künftig als sanktionstaugliche Desinformation eingestuft werden.

Das Zensurnetzwerk: 330 Organisationen, 105 Millionen Euro

Im November 2025 veröffentlichte liber-net den Bericht „The Censorship Network: Regulation and Repression in Germany Today. Ergebnis nach mehr als einem halben Jahr Recherche:

Deutschland unterhält ein Netzwerk von über 330 Organisationen und mehr als 420 staatlich finanzierter Förderprogramme, die Online-Inhalte regulieren. Zwischen 2016 und 2025 gab der Staat rund 105,6 Millionen Euro für Sprachregulierungsmaßnahmen aus – ein Anstieg von rund 500 Prozent seit 2020.

Größter ministerieller Geldgeber ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit über 56 Millionen Euro seit 2017, ein Großteil davon für das RUBIN-Forschungskonsortium, das KI-Werkzeuge zur Erkennung von angeblicher Desinformation entwickelt. Unter den privaten Akteuren sticht HateAid hervor: 2018 gegründet, mit mindestens 5,2 Millionen US-Dollar aus öffentlichen Mitteln gefördert und im Juni 2025 als offizieller „Trusted Flagger“ im Rahmen des EU-Digital Services Act zertifiziert. Meldungen von Trusted Flaggern müssen von Plattformen priorisiert bearbeitet werden.

Laut liber-net stufte HateAid den Hashtag „Kriegstreiber“ als „pro-Kreml-Propaganda“ ein, um kritische Stimmen zur deutschen Ukraine-Politik zu unterdrücken – eine Einschätzung, die HateAid bestreitet. Berliner Zeitung berichtete über einen öffentlichen Vortrag von liber-net-Direktor Andrew Lowenthal, der die Finanzierungsdatenbank vorstellte. Lowenthal sagte: „Zensur verschärft Polarisierung, anstatt sie zu mildern.

Die Frage, wer bestimmt, was als Desinformation gilt, bleibe systematisch ungeklärt.

NetzDG, DSA und die Erosion des Diskurses

Den legislativen Ausgangspunkt bildet das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) von 2017. Es verpflichtet Plattformen mit über zwei Millionen Nutzern, offensichtlich rechtswidrige Inhalte binnen 24 Stunden zu entfernen – bei Bußgeldern bis zu 50 Millionen Euro. Kritiker aus dem gesamten politischen Spektrum – von der Linken über FDP und Grüne bis zur AfD – werfen dem Gesetz vor, Plattformen zu präventivem Overblocking anzureizen: Im Zweifel lieber löschen.

Das NetzDG wurde weitgehend durch den EU-weiten Digital Services Act (DSA) abgelöst, der 2023 in Kraft trat.

Der Freedom House-Bericht „Freedom on the Net 2025“ verzeichnet für Deutschland einen Rückgang der Internetfreiheit um drei Punkte auf 74 von 100 – einen der stärksten Rückstände unter als „frei“ eingestuften Staaten.

Gründe: Zunehmende Strafverfolgung von Memes über Politiker, steigende Selbstzensur und Razzien wegen Online-Äußerungen.

Im Februar 2025 erregte eine Reportage von CBS News / 60 Minutes international Aufsehen: Sie dokumentierte bewaffnete Polizeirazzien in deutschen Wohnungen gegen Personen, die beleidigende Memes veröffentlicht hatten. Im Juni 2025 folgten 170 Hausdurchsuchungen gegen sogenannte „digitale Brandstifter“. David Bendels, Chefredakteur des AfD-nahen Deutschland Kurier, wurde im April 2025 zu sieben Monaten auf Bewährung verurteilt, weil er ein bearbeitetes Bild von Bundesinnenministerin Nancy Faeser auf X geteilt hatte.

Wer jedoch dafür Eintritt, die Ukraine in einem Krieg mit deutschen Waffen zu unterstützen, damit sie weit im Kernland Schäden und Tote verursachen, um Putin „in die Knie zu zwingen„, muss nicht befürchten, verfoSgt zu werden. Und wer einen Angriffskrieg gegen den Iran mit „Schmutzarbeit für uns“ bezeichnete ebensowenig.

Internationale Einordnung

Die Rangliste der Pressefreiheit 2026 von Reporter ohne Grenzen sieht Deutschland auf Platz 14 – erneut außerhalb der Top Ten und drei Plätze schlechter als 2025. RSF-Geschäftsführer Christian Mihr: „Dass Deutschland erneut Plätze verliert, ist auch Ausdruck eines aufgeheizten Klimas. Gerade bei der Berichterstattung über rechtsextreme Milieus oder den Krieg in Gaza berichten viele Journalistinnen und Journalisten von starkem Druck.

Dabei zeichnet sich eine strukturelle Spaltung ab: Auf der einen Seite ein staatlich und parastaatlich finanziertes Netzwerk, das definiert, was als Desinformation gilt – auf der anderen Seite Mechanismen (Debanking, Sanktionen), die kritische Medien finanziell aushöhlen, ohne dass ein Gericht geurteilt hat. Der gemeinsame Nenner: keine vorherige Anhörung, keine transparente Begründung, kein leicht zugänglicher Rechtsweg, ergo kein rechtstaatliches Verfahren.

Bemerkenswert ist der Kontrast zu den USA: Dort wurden ähnliche Strukturen wie der Global Engagement Center und das Stanford Internet Observatory nach öffentlichem Druck zurückgeführt oder aufgelöst. Eine Executive Order der Trump-Regierung untersagt Banken Kündigungen aus politischen Gründen. In Deutschland und der EU setzt man offenbar auf Ausweitung.

Einschränkungen und offene Fragen

Nicht jede Kontenkündigung ist politisch motiviert; geldwäscherechtliche Risikobewertungen spielen ebenfalls eine Rolle. Aber man stellt sich die Frage, was der Grund, ist, wenn eine Spende über 50 Euro (!) an ein Medium zur Kontosperre führt, weil als Grund „Danke für den Bericht über den Irankrieg“ (oder Ähnliches) vermerkt ist.

Natürlich muss man fairerweise sagen, dass das NetzDG und der DSA auch Schutzmechanismen gegen tatsächliche Hassrede und koordinierte Desinformationskampagnen enthalten. Aber sie wirken eher wie Feigenblätter.

Entscheidend ist die systemische Frage: Wenn finanzielle Existenzvernichtung, Sanktionen und institutionelle Löschmechanismen ohne transparente Begründung und ohne vorherigen Rechtsweg eingesetzt werden, ist die Grenze zwischen legitimer Gefahrenabwehr und politischer Disziplinierung nicht mehr klar erkennbar. Das ist das eigentliche rechtsstaatliche Problem – unabhängig von der politischen Verortung einzelner Betroffener.

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23 Kommentare

  1. cwsuisse 29. Juni 2026 um 9:45 Uhr - Antworten

    In Berlin hatten die Nationalsozialisten eine Behörde für die Enteignung von Juden. Heute haben Linkssozialisten Behörden für die Verfolgung Andersdenkender -natürlich alles voll rechtsstaatlich und demokratisch.

  2. Daisy 29. Juni 2026 um 7:58 Uhr - Antworten

    Meiner Ansicht nach wird die Bank wohl sagen dürfen, wen sie als Kunden haben möchte und wen nicht, wenn sie privat ist. Es ist natürlich Diskriminierung. Wenn ich heute was kaufen möchte, und der Händler sagt, dir verkauf ich nix, sollte er das begründen.

    Das Problem ist, dass in Schland die Meinungen von Kritikern als „rechtsextrem“ eingestuft werden, es sich also um Delikte handelt. ZB zu sagen, es gibt biolog. nur zwei Geschlechter, ist in England schon verboten. Das ist einfach Irrsinn! Das Problem ist auch die Justiz, die auch schon versifft ist. ZB ist der Verwaltungsgerichtshof total parteihörig und überhaupt nicht unabhängig. Das ist auch in Ö. so, hier steht aber die FPÖ nicht vor einem Verbot, sie ist eine Systempartei.

    Wenn die Bank aber das Geld der Kunden einbehält bzw. den Zugriff blockiert, ist das rechtswidrig. Es ist Diebstahl.

  3. Pusteblume 29. Juni 2026 um 7:19 Uhr - Antworten

    „Schweigen durch Kontensperre …“

    Ich meine, diese Überschrift ist nicht korrekt. Denn wenn nur gesperrt würde, würde das Konto noch bestehen. Das Konto wird aber aufgelöst und das auf dem Konto befindliche Geld wird für die Staatskasse bei demjenigen durch die Bank gestohlen, die die Konto-Aufkündigung betrieben hatte.

  4. Daisy 29. Juni 2026 um 6:24 Uhr - Antworten

    Naja, da braucht man eine Liste, welche Banken woke bzw. staatsnah sind, wahrscheinlich alle großen, denn die Banken werden ja laufend gerettet, weil sie sich verspekuliert haben. Sie leben parasitär auf Steuerzahlers Kosten.

    • Waldgaengerin 29. Juni 2026 um 6:41 Uhr - Antworten

      Alle Banken sind beteiligt.
      Da Ihnen aber jedwedes Wissen über das Geldsystem fehlt schreiben Sie solch einen Unsinn. Sie sind aber hier nicht die Einzige.

      • Daisy 29. Juni 2026 um 7:05 Uhr

        Jaja, die Rothschilds sind an allem schuld… Sie lassen uns ja nicht an Ihrem Wissen teilhaben und empfehlen stattdessen esoterische Bücher…wuascht.

        Ich hab aber etwas, was unschlagbar ist: Logik
        Schaue nach, bei welcher Bank die FPÖ und die AfD ist.
        Auch zB die Bank vom Kopp Verlag könnte man wählen.

        Wenn alle Stricke reißen, gründe selbst eine Bank. :-)

      • Waldgaengerin 29. Juni 2026 um 12:48 Uhr

        Noch mehr dummes Zeugs:

        „Ich hab aber etwas, was unschlagbar ist: Logik.“

        Wem das Hintergrund wissen fehlt, darf nicht von Logik sprechen, er hat nämlich dann keine.

        „Schaue nach, bei welcher Bank die FPÖ und die AfD ist.
        Auch zB die Bank vom Kopp Verlag könnte man wählen.“

        Das ist j+disch kontrollierte Opposition. Alle, die sowas noch haben, alle, die medial gewisse Reichweiten haben, sind kontrollierte, d.h. vom System erwünschte Opposition. Damit Leute wie Sie glauben, alles sei in Ordnung.

        „Wenn alle Stricke reißen, gründe selbst eine Bank. :-)“

        Schwachsinn.

      • Daisy 29. Juni 2026 um 13:31 Uhr

        Naja, Sie haben offensichtlich einen Verfolger. :-)
        Aaah, meine Oma hat immer gesagt, sie ist steinreich….das ist der für uns typische Humor. Unter solchen Umständen kann man ja eine Bank gründen.
        Und… wenn man dir gibt, nimm, wenn man dir nimmt, schrei… Ich bin aufgrund meiner Herkunft total prädestiniert, eine Bank zu gründen, nur mal so… ;-)

  5. Pusteblume 29. Juni 2026 um 5:26 Uhr - Antworten

    Die BBBank betreibt ebenfalls Debanking.

  6. Hanspeter 29. Juni 2026 um 0:56 Uhr - Antworten

    Debanking und Auslöschen aller Daten wird ja schon praktiziert. Klar, dass die Vorschläge,den Erhalt des BARGELDES bei einem analogem Leben nicht dabei haben. Ohne Bargeld wird man voller digitaler Sklave der Konzerne und Politik. Kein Wunder, dass dies die Politik, nicht in die Verfassung geschrieben haben und werden. Die EU wird zusätzlich mit der digitalen Totalüberwachung und Zensur ohnehin die kritischen Medien und Bürger ausschalten und kriminalisieren. Nicht umsonst werden europaweit hunderte umweltschädlichste Rechenzentren aus dem Boden gestampft. In Oberösterreich,Kronstorf, soll ein riesiges GOOGLE Datenzentrum errichtet werden und der Stromverbrauch und Wassernutzung, ist unfassbar für die Bevölkerung. Die digitale Überwachung und Kontrollen über alle Lebensbereiche hat Priorität. Die digitale Währung ist der Garant für die totale digitale Finanzwelt und Überwachungsdiktatur über die Gesellschaft die nun ausgerollt wird. Analoge Abläufe und freie Meinungen oder kritische Bürger werden nicht mehr toleriert. Volksabstimmungen und eine bürgernahe Politik für das Souverän Volk ist in dieser Lobbypolitik für die mächtige Finanzwelt die VdLeyen Kriegs-EU und die Banker und Geldeliten nicht mehr vorgesehen. Der gesamte EU, Staats,Landes u.Gemeinden Schuldenmoloch will man mit billionenteuren und umweltzerstörerischen Kriegen überspielen und die Menschen werden mit einem noch nie da gewesenen KI und Roboter Krieg konfrontiert. Die Banken und Konzerne, im Besitz der superreichen Eliten und Tech Giganten und deren Vermögen werden immer mehr und die restlichen 99,9% der Bevölkerung werden wieder alles verlieren. Wie immer schon! Das Schuldensystem und Zinses-Zinssystem haben ihre Dienste super geleistet. Die Armut, das Elend und die unzähligen Kriege und unsozialen Entwicklungen in dieser Welt sind programmiert und gewollt, sowie Ziel der Agenda2030, neue Weltordnung der Eliten mit Robotern und digitaler Weltkontrolle. Der überflüssige Mensch wird in dieser digitalen Neuen Weltordnung nicht mehr gebraucht werden. Daher wird die digitale Weltdiktatur mit seinen perversen menschen- und lebensfeindlichen Ausformungen, von den Politkhandlagern brutal duchgepeitscht und umgesetzt werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  7. Wolliku 28. Juni 2026 um 23:45 Uhr - Antworten

    Reden wir eigentlich immer noch von „unseren“ Werten und „unserer“ Demokratie? Oder sind wir bereits im Horrorkabinett des Gutmenschentums gelandet und sogar juristisch ausgebildete Demokraten schauen willfährig zu? Ich suche bei diesem medialen Desaster den out-button auf der Fernbedienung. Doch die wurde bereits als funktionslos von Staatswegen eingesammelt und eine von Staatswegen zulässige Expertenriege hat nunmehr die Programmwahl gänzlich übernommen, natürlich alles im Sinne des Volkes und als Schutz vor Desinformation. Wenn das Volk diesen Sinn nicht erkennt, muss es im Sinne unserer Eliten als unmündig und nicht zukunftsorientiert gelten.

    • Waldgaengerin 29. Juni 2026 um 6:43 Uhr - Antworten

      „Wenn das Volk diesen Sinn nicht erkennt, muss es im Sinne unserer Eliten als unmündig und nicht zukunftsorientiert gelten.“

      Ist es ja auch. Man sollte dem sogenannten Volk das Wählengehen verbieten.

      • bribrei 29. Juni 2026 um 12:59 Uhr

        „Man sollte dem sogenannten Volk das Wählengehen verbieten.“
        Wer ernsthaft noch glaubt, dass Wahlen etwas ändern, der glaubt auch an den Weihnachtsmann… Das Wahldebakel ist, was es immer schon war: Eine Schmierenkomödie für’s dumme Wahlvieh. „Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“ Seehofers kurzer Moment der Wahrheitsfindung in einer früheren Sendung von „Pelzig hält sich“.

      • Waldgaengerin 29. Juni 2026 um 13:19 Uhr

        „„Man sollte dem sogenannten Volk das Wählengehen verbieten.“
        Wer ernsthaft noch glaubt, dass Wahlen etwas ändern, der glaubt auch an den Weihnachtsmann… Das Wahldebakel ist, was es immer schon war: Eine Schmierenkomödie für’s dumme Wahlvieh. …“

        eben. Die Leute glauben aber dran. Sie glauben ernsthaft wenn sie was wählen, wird sich was ändern.

        Deshalb muß das Ganze als Show entlarvt werden, genau so wie das Dummgelaber über „unsere Demokratie“, sonst geht das noch ewig so weiter.

      • Andreas_Sch. 29. Juni 2026 um 14:45 Uhr

        @bribrei
        29. Juni 2026 um 12:59 Uhr
        Ich frage immer jeden, der sich über irgendetwas aufregt, ob er „Kreuzchenmalen“ war, wird dies bejaht und mit irgendwelchen Scheinargumenten beschwurbelt, dann sage ich: „Pech gehabt, mei Guatsta – Du hast Deine „Stimme abgegeben“ und in der „Urne“ versenkt, somit also die Klappe zu halten.“ Irgendwelche Einwände dagegen nehme ich gar nicht zur Kenntnis, mit der Bemerkung: „Pssst! Keine Stimme – abgegeben! – also unwichtiges Hintergrundrauschen.“

  8. alter Mann 28. Juni 2026 um 23:10 Uhr - Antworten

    Also, die USA wollen wir mal nicht über den Klee loben, Ende Mai wurde einem teilweise kritischen Blogger das Konto gekündigt ohne Angabe von Gründen. Ist im Übrigen kein Einzelfall. Ich selber bin kein Blogger hatte aber auch schon Bankproblemchen wegen nicht systemkonformen wissenschaftlichen Aktivitäten. Man war so freundlich mich zu warnen und hat das weitere Vorgehen mit mir abgesprochen (Verhaltensrichtlinienempfehlung). Arbeite eigentlich nur noch über VPN / Tor und bei jedem Log ein anderes Land und IP. Gehe davon aus, wenn eine ID kommt, bin ich nur noch in geschützten nictöffentlichen Netzwerken, welche bereits aufgebaut werden. Über Freiheit und Demokratie usw. brauchen wir keine Diskussion mehr führen. Habe heute erst wieder eine Lektion erhalten. Ist aber eben auch ein Zeichen, wie blank die Nerven wegen der Deutungshoheit liegen, von dem Thema „Herr Lehrer ich weis was“ mal abgesehen und ich glaube meine Nachbarn wollen mehr über mich wissen wie der VS.

  9. Konrad Kugler 28. Juni 2026 um 21:18 Uhr - Antworten

    Das Ganze ist nicht Faschismus, sondern nur faschistisch, wie sich alle Ideologen eben verhalten. Faschismus ist keine Ideologie, er hat keine Lehre.

  10. Waldgaengerin 28. Juni 2026 um 20:52 Uhr - Antworten

    Ja, am Besten schreibt man gar nichts mehr. Es ist ja eh sinnlos.
    Sollen doch andere aufklären.
    Wenn die Zwangs-ID kommt, höre ich sowieso auf. Spätestens. Viel zu gefährlich, das Ganze.-

    • Pusteblume 29. Juni 2026 um 5:25 Uhr - Antworten

      Hören Sie bitte nicht auf, Kommentare zu senden. Denn dann haben die Gedankenverhinderer obsiegt.

      • Waldgaengerin 29. Juni 2026 um 12:56 Uhr

        Es geht um die Sinnhaftigkeit, eigenes Wissen mitzuteilen, in Bezug auf die dadurch entstehende Gefährdung der eigenen Person – denn bekanntlich sind ja die Begeisterungsstürme der Dummen da draußen besonders groß, wenn man ihnen mit Wissen kommt.
        Anders ausgedrückt: Dumme aufklären macht keinen Sinn und sollte wenn es gefährlich wird, unterbleiben.

        Man sieht es ja auch hier wieder: Wissen wird angeboten, aber abgelehnt. Die Menschheit will nichts wissen.

        Nein, die Dummen haben gesiegt.

        Soll die Menschheit doch sehen, wie sie mit den Folgen klarkommt.

      • Andreas_Sch. 29. Juni 2026 um 17:52 Uhr

        @Waldgaengerin
        29. Juni 2026 um 12:56 Uhr
        Ich hasse „-heiten“ – G‘TT weiß: Ich hasse sie beharrlich! 🤪
        Es gibt keine *Menschheit
        – es gibt Menschen!

    • Andreas_Sch. 29. Juni 2026 um 18:26 Uhr - Antworten

      Es ist immer! gefährlich seine Meinung zu sagen, auch ohne technischen Schnickschnack!
      Die meisten Menschen kämpfen nicht mit offenem Visier – sie sorgen eher hintenherum dafür, dass man keinen Boden mehr unter den Füßen hat.
      Muss ich mir Sorgen machen? Ich habe es hier auf TKP schon – AI proofed, sozusagen, also quasi amtlich – dass ich nur ein gutmütiger, alltagslogischer Trottel bin … 🤗

      • Waldgaengerin 29. Juni 2026 um 20:49 Uhr

        Es gibt Schlimmeres …

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