Wie Netanyahu Trump zur Vernunft bombte

16. Juni 2026von 9,3 Minuten Lesezeit

Was am Wochenende zwischen Washington und Teheran Gestalt annahm, ist kein Friedensvertrag, kein neuer JCPOA, nicht einmal ein Waffenstillstand im klassischen Sinne. Es ist ein Memorandum of Understanding zur Deeskalation — ein Dokument, das alles Substanzielle  in die Zukunft verschiebt.

Was ist das Abkommen nun wirklich? Alles Wichtige ist verschoben. Die Atomfrage? Vertagt. Die Sanktionen? Vertagt. Die eigentlichen Konflikte? Vertagt. 60 Tage Atempause, mehr nicht. Und doch ist dieses Papier, das am Freitag unterzeichnet werden soll — sofern bis dahin niemand die Sache wieder in die Luft jagt —, bedeutsamer, als sein bescheidener Name vermuten lässt. Denn es markiert einen Rubikon, den Donald Trump überschritten hat: Erstmals in seiner Präsidentschaft hat er sich offen gegen Netanyahu gestellt und amerikanische Interessen über israelische gestellt.

Zu diesem Schluss kommt Alastair Crooke in einem Interview mit Judge Andrew Napolitano. Crooke ist ehemaliger britischer Diplomat, Mi6-Mitarbeiter  und Gründer und Direktor des Conflicts Forum in Beirut.

Der Mord, der alles veränderte

Die Chronologie ist laut Crooke entscheidend. Bis Sonntagmittag sah es düster aus für Trumps Deal. Der Oberste Führer im Iran und das Verhandlungskomitee zeigten keinerlei Neigung, das Abkommen zu akzeptieren. Dann schlug Israel zu.

In Dahiya, dem südlichen Vorort Beiruts, wurde ein Hisbollah-Funktionär gezielt getötet. Vier Menschen starben bei dem Angriff. Bei dem Opfer handelte es sich um Ali Dakduk, eine prominente Figur innerhalb der Hisbollah — verantwortlich für die Ausbildung irakischer Widerstandskämpfer, von den USA gesucht wegen eines Anschlags in Karbala mit fünf toten Amerikanern, sieben Jahre in irakischer Haft, von Obama für Guantanamo vorgesehen.

Die Israelis kalkulierten: Ein Mann mit amerikanischem Blut an den Händen — das würde Applaus aus Washington geben. Vielleicht half sogar die CIA bei der Identifikation. Stattdessen geschah das Gegenteil.

Trump rastete aus. Er rief Netanyahu an und brüllte ihn an — Sie sabotieren meine ganze Sache, das ist furchtbar, Sie machen alles kaputt. Und dann, in dieser Wut, tat Trump etwas, das niemand erwartet hatte: Er kontaktierte Teheran über omanische Vermittler und machte massive Zugeständnisse.

Milliarden abgelehnt — Prinzipien verteidigt

Der erste Reflex des Trump-Lagers war bezeichnend: Geld. Man bot dem Iran Milliarden Dollar in bar an — freigegebene eingefrorene Vermögenswerte —, wenn Teheran auf Vergeltung für den Beirut-Anschlag verzichte. Eine klassische Kushner-Logik: Jeder hat seinen Preis.

Die iranische Antwort war ein kategorisches Nein.

„Die Bewahrung des Libanon ist uns wichtiger als ein paar zusätzliche Milliarden, die ohnehin uns gehören“, so sinngemäß die Botschaft aus Teheran. Die Vergeltung war vorbereitet, die Raketen standen bereit. Erst als das Geldangebot scheiterte, gab Trump an den entscheidenden Punkten nach.

Das ist der eigentliche Erkenntnis dieser Episode: Die Islamische Republik ist nicht käuflich. Im Gegensatz zu praktisch jedem anderen Akteur im Nahen Osten, den Washington mit Schecks und Waffenlieferungen lenkt, stellte Teheran Bündnistreue über Bargeld.

Die drei entscheidenden Zugeständnisse

Was Trump schließlich einräumte, liest sich wie eine Kapitulation vor der Realität:

  1. Israelischer Rückzug aus dem Libanon — vollständiger Abzug und umfassende Waffenruhe. Ein Punkt, den israelische Minister wie Ben-Gvir und Katz umgehend für null und nichtig erklärten: „Dieses Abkommen gilt nicht für Israel. Wir werden uns nicht zurückziehen, und wir werden die Hisbollah weiter bekämpfen.“
  2. Sofortige Aufhebung der Blockade der Straße von Hormuz — die amerikanische Seeblockade wird aufgehoben, die Durchfahrt für 60 Tage gebührenfrei. Danach, so der explizite Text, „wird das Management der maritimen Dienstleistungen in der Straße von Hormuz durch Iran und Oman bestimmt“. Iran wird nach Ablauf der 60 Tage Gebühren für Sicherheit, Navigation, Umwelt- und Versicherungsdienste erheben — ein Mautsystem, wie es die Türkei am Bosporus betreibt.
  3. Aufhebung der Sanktionen auf iranisches Öl — nach 60 Tagen fallen alle US-Sanktionen, die den Verkauf iranischen Öls auf dem internationalen Markt behindern. Ein Zugeständnis von enormer wirtschaftlicher Tragweite.

JD Vance versuchte bereits, die Realität umzudeuten: „Die Straße von Hormuz wird langfristig Maut-frei offen sein.“ Was technisch korrekt ist, wenn man das Wort „Maut“ durch „Dienstleistungsgebühr“ ersetzt.

Das Problem: Israel

Die entscheidende Frage, die Judge Napolitano im Gespräch mit Alastair Crooke stellte, ist die, an der das ganze Konstrukt zerbrechen wird: Kann Trump Netanyahu tatsächlich zurückhalten?

Die Antwort lautet: Nein.

Aus mehreren Gründen. Erstens, Netanyahus Umfragewerte sind von 64 Prozent im März auf 32 Prozent abgestürzt. Er braucht den Krieg im Libanon für sein politisches Überleben. Ein Rückzug, ein Nachgeben gegenüber Trump — das würde ihn die Wahl kosten, ob sie nun bald oder erst im Oktober stattfindet.

Zweitens hat sich in Israel seit dem 7. Oktober eine neue Sicherheitsdoktrin verfestigt: Keine Einschränkungen der militärischen Handlungsfreiheit, nirgendwo im Nahen Osten, präventiv und ohne Vorwarnung. Diese Doktrin wird nicht nur von Netanyahus Lager vertreten, sondern auch von der Opposition. Naftali Bennett, sein wahrscheinlichster Herausforderer, steht für exakt dieselbe Linie.

Drittens, und das ist der tiefere Punkt, hat Israel noch nicht verdaut, dass Amerika den Krieg gegen den Iran verloren hat. Die dreimonatige Militäroperation, die im März 2026 begann, endete nicht mit Regime Change in Teheran. Sie endete mit der Erkenntnis, dass das Projekt der Zerstörung Irans ohne aktive amerikanische Unterstützung nicht durchführbar ist. Und Trump hat sich aus diesem Projekt verabschiedet – so zumindest Crooke. Israel ist allein — und kann es nicht akzeptieren.

Dauerhafter Frieden? Eine Frage von Tagen, nicht Jahren

Die Chancen auf dauerhaften Frieden in der Region, speziell im Libanon, sind praktisch nicht existent. Alastair Crooke, der selbst mehrfach an solchen Deeskalationsversuchen beteiligt war, bringt es auf den Punkt:

„Der einfache Teil ist, den Deeskalationsrahmen zu vereinbaren. Der schwierige Teil ist, ihn intakt zu halten, bevor er von den Parteien auseinandergerissen wird. Und das geschieht normalerweise ziemlich schnell.“

Die Lebenserwartung dieses Abkommens bemisst sich in Tagen, maximal Wochen. Die beiden Flashpoints — Hormuz und Libanon — sind jederzeit bereit, die Situation wieder eskalieren zu lassen. Ein Missverständnis, eine Provokation, ein israelischer Angriff, den Trump nicht kontrollieren kann — und die Raketen fliegen wieder.

Die Iraner selbst glauben nicht an eine lange Haltbarkeit. Sie haben das Abkommen aus zwei Gründen akzeptiert: Erstens, um zu demonstrieren, dass sie verhandlungsbereit sind und eine Entspannung im Energiesektor ermöglichen wollen. Zweitens, um Trump die politische Bühne zu geben, die er braucht — wohlwissend, dass er sie sich selbst mit falschen Darstellungen dekorieren wird.

Das größere Bild: Das Ende einer Ära

Was hier geschieht, geht über den Nahen Osten hinaus. Trump hat seine Prioritäten verschoben. Er braucht einen außenpolitischen Erfolg — innenpolitisch, für sein Narrativ, für sein Vermächtnis. Und er war bereit, dafür Netanyahu fallen zu lassen. Nicht aus Prinzip, sondern aus Kalkül. Aber das Ergebnis ist dasselbe: Amerika hat die Kontrolle über seinen engsten Verbündeten verloren, und der Verbündete hat die Kontrolle über Amerika verloren.

Die Sanktionen, die bleiben — viele davon sind per Kongressbeschluss festgeschrieben und können ohne den Kongress nicht aufgehoben werden. Die Islamische Republik weiß das. Sie erwartet nicht, dass der US-Kongress plötzlich zum Freund wird. Sie bereitet sich auf beide Szenarien vor: begrenzte Konfrontation oder ernsthafte militärische Eskalation.

Der JCPOA, das ursprüngliche Atomabkommen von 2015, war in vielerlei Hinsicht vorteilhafter für die USA. Aber er war nie nachhaltig, weil das eigentliche Ziel — die Zerstörung Irans als regionaler Macht — nie aufgegeben wurde. Eine Belagerungspolitik, die seit über 40 Jahren läuft, hält man nicht ewig durch. Wie Gaza gezeigt hat: Irgendwann schlägt das unterdrückte Volk zurück, und es wird blutig.

Das Fazit von Alastair Crooke

Das Memorandum of Understanding vom Juni 2026 ist kein Friedensabkommen. Es ist eine Atempause, die Netanyahu unfreiwillig ermöglicht hat, indem er Trump gegen sich aufbrachte. Die strukturellen Widersprüche — Israels Weigerung, sich zurückzuziehen, Trumps Neigung zur Selbsttäuschung, Irans klare rote Linien — garantieren, dass diese Pause kurz sein wird.

Für den Libanon bedeutet das: Die Kämpfe werden weitergehen. Vielleicht nicht heute, vielleicht nicht morgen. Aber Netanyahus politisches Überleben hängt daran, und die israelische Sicherheitsdoktrin lässt keinen Raum für eine Hisbollah nördlich der Grenze. Die Bewohner der nordisraelischen Grenzorte sind geflohen, die Städte halb leer — ein Zustand, den keine israelische Regierung dauerhaft akzeptieren kann.

Das Video ist nach der Analyse von Krainer.

Die Einschätzung von Alex Krainer

Krainer beschreibt in einem aktuellen TrendCompass Artikel die 14 Punkt – auch empfehlenswert nachzulesen – und darunter eine ebenso skeptische und realistische Einschätzung der Aussichten auf Frieden wie Crooke:

Sie werden niemals aufgeben

Langfristig fällt es mir jedoch nach wie vor schwer, optimistisch zu sein, was eine mögliche Einigung zwischen den USA und dem Iran angeht. Bei dem Konflikt zwischen beiden Ländern geht es nicht um die Straße von Hormus, um das iranische Atomprogramm, ihre ballistischen Raketen oder um die Rechte von „Frauen und Mädchen“ im Iran. Bei dem Konflikt geht es darum, die politische Kontrolle über den Iran, seine Unabhängigkeit und seinen auf 35 Billionen Dollar geschätzten Reichtum an Bodenschätzen zu erlangen.

Den Iranern wird es niemals gestattet sein, ihre wirtschaftlichen Angelegenheiten unabhängig zu regeln, ihre eigenen Handelsbedingungen festzulegen oder ihr eigenes Währungssystem zu gestalten. Das westliche Regierungssystem verlangt koloniale Unterwerfung unter westliche Finanzzentren. Stellen Sie sich vor, wie es wirken würde, wenn eine unabhängige Nation plötzlich verlangen würde, für ihren Exporthandel in Gold oder Silber bezahlt zu werden. Was würden andere Nationen mit großen Beständen an Papiergeld denken? Dass sie einfach nach einem anderen Abrechnungsmechanismus fragen können? Das darf nicht zugelassen werden.

Sie können unabhängig denkende Nationen NIEMALS in Ruhe lassen, damit diese ihre Angelegenheiten ungestört regeln können. Sie könnten sich zurückziehen, neu formieren und den Boden für einen weiteren Versuch bereiten, den Iran zu destabilisieren und seine Regierung zu stürzen. Dasselbe gilt für Russland, Weißrussland, Kuba, Bolivien, Burkina Faso, Niger, Mali und jede andere Nation, die dreist genug ist, Souveränität und Unabhängigkeit einzufordern. Präsident Trump möchte vielleicht seine Verluste im Iran begrenzen und seine Aufmerksamkeit auf grünere Weiden richten, wie etwa Kuba.

Dieses Problem geht jedoch über die Trump-Präsidentschaft hinaus; es ist systemisch; mit oder ohne Trump wird das System nicht nachgeben und sich nicht ändern, bis es endgültig besiegt ist, und heute verfügt niemand in den USA über das politische Kapital, um auch nur ansatzweise damit zu beginnen, das System zu besiegen. Selbst mächtige Gegner wie Russland, China und der Iran können es lediglich in die Flucht schlagen. Aber es zu besiegen, ist noch ein langer Weg.

Hier das Video mit Alastair Crook, darunter eine deutsch Übersetzung des Transkriptes:

Transkript: Alastair Crooke bei Judge Andrew Napolitano

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



Vertrag zwischen Iran und USA steht – und Israel bombardiert weiter

Iran-USA-Verhandlungen und Israels Krieg im Libanon: Diplomatie als Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln

Unbeendete Kriege: USA und Iran pokern, Israel eskaliert, Palästina blutet

17 Kommentare

  1. Fritz Madersbacher 16. Juni 2026 um 13:58 Uhr - Antworten

    „Sie können unabhängig denkende Nationen NIEMALS in Ruhe lassen, damit diese ihre Angelegenheiten ungestört regeln können … Dieses Problem geht jedoch über die Trump-Präsidentschaft hinaus; es ist systemisch; mit oder ohne Trump wird das System nicht nachgeben und sich nicht ändern, bis es endgültig besiegt ist … Aber es zu besiegen, ist noch ein langer Weg“

    Ersetzt man das Wort „System“ durch „Imperialismus“, gewinnt der Satz die nötige Präzision und Aussagekraft …

  2. therMOnukular 16. Juni 2026 um 12:56 Uhr - Antworten

    „Was am Wochenende zwischen Washington und Teheran Gestalt annahm, ist kein Friedensvertrag, kein neuer JCPOA, nicht einmal ein Waffenstillstand im klassischen Sinne. Es ist ein Memorandum of Understanding zur Deeskalation — ein Dokument, das alles Substanzielle in die Zukunft verschiebt.“

    Endlich hat er’s geschnallt….

    „Erstmals in seiner Präsidentschaft hat er sich offen gegen Netanyahu gestellt und amerikanische Interessen über israelische gestellt.“

    Schei++e, doch nicht……;))

    Israhell tut/ist genau das, was die USA will und braucht: Unruhestifter und williger Abnehmer für allerlei „Drecksarbeit“.

    Nochmal: Trump spielt den Peace-President, „verhandelt friedvoll“ mit den Mullahs – und Israhell sorgt dafür, dass die Operation „containig China“ weiterlaufen kann.
    Nachdem man einsehen musste, dass man mit den „Decapitation Strikes“ nicht zum erhofften Ergebnis gelangt, will man den Iran (und die Region) nun instabil halten und aushungern.
    Für Israhell bislang ein recht lohnendes „Neben-Geschäft“ in Anbetracht der Landnahmen und Vertreibungen, nur darum spielen sie mit.

    Würde sich die USA gegen Israhell entscheiden/wenden, dann würde das gänzlich anders aussehen. Dann würden die USA zb ihre Stratotanker abziehen, die Israhell für seine Luftangriffe braucht. Man würde die Munitionsversorgung einstellen, die Satellitenzugänge kappen, etc etc.
    Aber die USA hat eben gar nichts dagegen, was Israhell tut, im Gegenteil – und darum wird Israhell weiterhin mit allem versorgt, was es militärisch braucht und vor internationalen Reaktionen geschützt.

    Die USA haben schon lange keinen Krieg mehr geführt, um ihn zu gewinnen. Ziel war stets, diesen Krieg der Region zu überlassen (siehe EU/Ukraine), damit sie sich gegenseitig schwächt. Divide et impera in reinster Form.
    Dasselbe geschieht seit Jahrzehnten in der Golfregion – und Israhell war stets der wichtigste Stützpunkt, oder wie die Amis selber sagen „our biggest aircraft-carrier in the middle east“ (Zitat RFK).
    Israhell ist für die USA ein „military asset“, ein permanenter Stachel im Fleisch der Konkurrenz.

    Im Gegenteil: sollte die USA tatsächlich gezwungen sein, ihre Basen im Golf aufzugeben, dann wird Israhell noch viel wichtiger für die USA als bisher. Darum wird die USA Israhell nie aufgeben, sondern das „asset“ pflegen und einsetzen.
    Alles andere ist pure Propaganda.

  3. Der alte Marxist 16. Juni 2026 um 12:45 Uhr - Antworten

    Trump bleibt gar nichts anderes übrig, als sich von Israel abzusetzen, da die USA eben den Krieg verloren haben und ein Weitermachen keinen Sinn ergibt. Eine militärische Aktion mit Ziel „Regime-Change“ ist schlicht und einfach unmöglich. Ein weiteres Blockieren der Straße von Hormuz mit steigenden Benzinpreisen in den USA und Kollaps der Weltökonomie auch nicht. Da können die zionistischen Kriegstreiber toben soviel sie wollen. Das Gute an der Sache ist jedenfalls, dass sich Israel immer mehr isoliert. Ja, sie können den Frieden sabotieren – aber dann wird es eben immer mehr ihr Krieg sein, der zu ihrer Zerstörung führen wird. Frieden kann es erst geben, wenn Israel neutralisiert bzw. vollkommen ausgeschaltet worden ist.

  4. Jan 16. Juni 2026 um 11:38 Uhr - Antworten

    Vermutlich alles Desinformation.

    Trump muss bis 5. November Frieden halten. Wenn Bibi das nicht versteht, wird es Bibi nicht überleben.

    Chinas Wirtschaft ist überhitzt. Das amerikanische Öl ist deutlich teurer als das saudische, auch Russland könnte Investitionen in unwirtlichen Gebieten gebrauchen. Das ist vermutlich der Grund, warum die Maut noch immer in Diskussion ist. Oder als Verhandlungsmasse.

    Das Problem ist der Dominanzanspruch des Mullah-Regimes über die Region. Die Saudis werden sich nicht besteuern lassen, damit sie dann von damit gekauften Waffen bedroht werden. Wenn eine Maut umgesetzt wird, dann erhält der Iran eine Investitions-Auflage. Er baut Häfen oder die Seidenstraße oder Schulen. Und man finanziert genehme Kräfte.

    Die chinesischen Ölvorräte reichten für 90 Tage und dürften langsam aufgebraucht sein. Dreimal darf man raten, wer sich hier durchgesetzt hat?

    Unwahrscheinlich, dass die USA ihren nützlichen Idioten nicht weiter den Nahen Osten ordnen lassen werden. Dazu gehört eine Spaltung der muslimischen Staaten, eine Verlagerung wichtiger Ölquellen in zuverlässige Hände und eine Aufteilung der Türkei. Aber alles erst nach den Kongresswahlen!

  5. Sceeneshifter 16. Juni 2026 um 8:58 Uhr - Antworten

    In False-flag-Aktionen sind die Zionisten Weltmeister ( ich möchte das Wort Weltmeister in diesem Falle negativ besetzt sehen.), was für die Zukunft nichts Gutes ahnen läßt.
    Trump möchte ja in die Ruhmeshallen der Geschichte als Held und Friedensstifter eingehen.
    Er müßte also Netanyahu unter Druck setzen mit der Androhung des Entzuges von Waffenlieferungen / finanzieller Hilfe, was er nicht schaffen wird, weil die zionistisch versüfften Abgeordnetenhäuser dem nicht zustimmen werden. Ironie der Geschichte: einen Krieg kann der US-Präsident mal eben so beginnen, ohne die Zustimmung der Abgeordnetenhäuser, aber für ein Kriegsende braucht man die Zustimmung !
    Zweitens gibt es ja noch die Waffenlieferungen der anderen Länder, vor allem des Landes, welches historisch gesehen gern Weltkriege führt und gegenwärtig schon wieder gegen Russland zündelt.
    Und drittens wäre eine Friedenseinheitsfront aller Golfstaaten notwendig, woran ja China und Russland arbeiten.
    Am besten wäre mehr Druck von der Straße in Israel selbst, was ich zum gegenseitigen Zeitpunkt eher für unwahrscheinlich halte, aber Anfänge gibt es ja schon.
    Mit der Person Naftali Bennett habe ich mich zu wenig auseinandergesetzt, aber vielleicht bringt er nach seiner eventuellen Wahl doch einige positive Impulse ? Dann wäre der Begriff „Lügenkanzler“ mal positiv besetzt.
    Sehr berührt war ich von Aktionen der Hafenarbeiter in z.B. Italien und Griechenland, welche sich geweigert haben, Waffen zu verladen. Sie geben mir sehr viel Hoffnung.

  6. palman 16. Juni 2026 um 8:50 Uhr - Antworten

    … und die neueste „ZiffernFolge“ zum Plot > Globaler Schulden-HIMALAYA < lautet – > „3 5 4“ < B i l l i o n e n (Tsd.Mrd.) U$-Dollar !?! – zu „CorINna-PLANdemie-Beginn“ in „20-20″ waren es noch > “ 2 8 4″ < !!! – (selber rechnen) – und das Global-BIP beläuft sich so auf gut „1 0 0“ Bio. p.a. – also ist die WELT mehr als DREI-fach „in den MIESEN“ !?! – und das seit „1999“ > frei-drehende < Finanz-CASINO s p i e l t mit geschätzten > Ein bis Zwei < B i l l i a r d e n (Tsd.Bio.) quasi > R o u l e t t e < !?! – DA staunt der Laie und wundert sich der Fachmann … ;-)))

    P. S.: – guckt man dazu auch die US-Finanz-Juristin „Ellen BROWN“ auf „globalresearch.ca“ (Search Author) mit ihrem letzten > DREI-Teiler < !?! – alles in gut „50“ Sprachen zu lesen etc. pp. !?!

  7. Daisy 16. Juni 2026 um 8:27 Uhr - Antworten

    Ja, gute Analyse. Es wird wohl kaum lange halten. Pipii bombardiert schon wieder den Libanon. Man sollte aber auch die Hisbollah stoppen. Es ist auch keine dauerhafte Lösung, wenn die Terrorgruppen weiterhin aktiv bleiben. Btw, HAMAS & Co dienen keineswegs dem Schutz der Zivilbevölkerung, im Gegenteil, Frauen und Kinder sind ihre Schutzschilde. Es sind religiose Fanatiker, die übrigens auch unterlaufen sind, um Isr. Vergeltungsgründe zu liefern…meine Meinung, meine Beobachtung…

    Die seltsame Aktion Trumps hat dort unten nur den Dreck aufgewühlt und jetzt ist alles noch schlimmer…er hat ja immer was gefaselt, dass es in Venezuela auch so prima lief. Ja, damit hat man ihm geködert. Die CIA ist nie pro-Trump gewesen…er hat ja anfänglich gleich mal viele Mitarbeiter gekündigt aus diesem Grund. Ich denke, sie ist zionistisch unterwandert.

    Um dort wirklich Frieden zu haben, muss alles aufhören oder Isr. setzt den „Samson-Befehl“ ein, der immer realistischer wird. Das ist die nukleare Selbstauslöschung und die der anderen…

    • Daisy 16. Juni 2026 um 8:29 Uhr - Antworten

      ihn geködert…

    • OMS 16. Juni 2026 um 9:55 Uhr - Antworten

      Terrorgruppe oder Freiheitskämpfer? Es kommt wohl auf das Narrativ an, welches vertreten wird!
      Es gibt wohl gute und böse Terrorgruppen, sowie es gute und böse Kriege, Bomben oder Mordanschläge gibt!

      • Daisy 16. Juni 2026 um 11:15 Uhr

        Ich sehe sie wie gesagt nicht als Freiheitskämpfer, sonst würden sie nicht immer wieder zu Angriffen seitens Isr. provozieren, isr. Geiseln nehmen, und sich dann hinter Frauen und Kindern verstecken. Ich sympathisiere damit nicht. Ihnen mags ja gefallen, mir nicht….

    • mattes 16. Juni 2026 um 12:41 Uhr - Antworten

      Wie,, wann und wo verstecken sich die Hisbollah hinter Frauen und Kindern?
      Sie sind die einzige Kraft , die sich erfolgreich gegen die Goyhasser wehren und bereit sind, dafûr auch zu sterben.

    • therMOnukular 16. Juni 2026 um 13:15 Uhr - Antworten

      „Terrorgruppen“……

      Sie wissen schon, dass sowohl die Hamas als auch Hisbollah aus demokratischen Wahlen hervorgingen? Auch die Hisbollah ist mIn im libanesischen Parlament vertreten und wurde von 1,5 Mio Menschen dorthin gewählt.

      Wie viele „Terrorgruppen“ können Sie mir noch nennen, die das von sich behaupten können (abgesehen von unseren „wertewestlichen Regierungen“)?

      BTW haben weder Hamas noch Hisbollah jemals jemand anderen angegriffen, als die IeDeEff. Also keine Bomben in Einkaufszentren, Hochhäusern oder sonstwo.

      Funfact: keine der rund um die Welt bombenden Terrorgruppen wie Al Qaida und Isis etc. hat jemals einen Anschlag in Israhell verübt…..how comes, dass ausgerechnet der vermeintliche Erzfeind um die Ecke verschont wird…?

      • Daisy 16. Juni 2026 um 13:40 Uhr

        https://www.hrw.org/de/news/2023/10/19/geiselnahmen-durch-hamas-und-islamischer-dschihad-sind-kriegsverbrechen

        Wxki:
        Geiselnahmen_der_Hamas_w%C3%A4hrend_des_Terrorangriffs_auf_Israel_2023

        Hisbollah beschoss Isr. immer wieder vom Libanon aus, obwohl der Libanon nicht im Krieg mit Isr. ist. Huthis beschießen vom Jemen aus Handelsschiffe und behindern den internat. Handel, obwohl Jemen nicht im Krieg mit Isr. ist.
        Bitte informieren Sie sich bei Wxkipxdia & Co.

      • Daisy 16. Juni 2026 um 14:21 Uhr

        Aus Wxikipxdia zu „Hisbolla“
        „Die Arabische Liga erklärte die Hisbollah auf einer Sitzung im März 2016 zur Terrororganisation. Der Beschluss wurde ohne Gegenstimme bei Enthaltung des Irak und des Libanon gefasst.“

        Aus dem Jemen wurden nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 Raketen und Drohnen auf Israel abgeschossen. Die Huthis bekannten sich zu den Angriffen und wurden damit zu einer weiteren Kriegspartei im seit 2023 währenden Krieg der Hamas gegen Israel.

        Der Krieg wurde allerdings dirch den Terrorangriff der Hamas ausgelöst….natürlich werdendie Huthis international als Terrororganisation eingestuft. Natürlich nicht von Islamisten, Linksextremen u.a. Das ist also umstritten. Ich darf mir meine eigene Meinung bilden und schließe mich in dem Fall nicht den Extremisten an.
        Die Huthis werden auch vom Iran finanziert und ausgerüstet…also von Russland und China. Solange sie gegen den Genozid in Gaza, den die Hamas verursachen, auftreten, kann ich die Sympathien teilweise nachvollziehen.

        Dennoch, das muss alles aufhören, auch die Terroranschläge auf Isr., wie ich eingangs erklärte, sonst gibt es in dieser Weltregion nie Frieden. Im Klartext, nochmals: Iran und seine Terrororganisationen müssen aufhören, Isr. einen Vergeltungsgrund zu liefern und sich dann hinter den Zivilisten zu verschanzen. Ist ja irre, was die Hamas zB für unterirdische Systeme gebuddelt hat, detto Iran…dort ist auch alles unterirdisch…;-)

      • therMOnukular 16. Juni 2026 um 17:55 Uhr

        „Bitte informieren Sie sich bei Wxkipxdia & Co.“

        Tut mir leid, so viel geballte Wahrheit verkrafte ich nicht.

        Sie würden mit Ihrer Medienkompetenz eher ins Standard-Forum passen.

  8. OMS 16. Juni 2026 um 7:54 Uhr - Antworten

    .) 35 Billionen Dollar geschätzten Reichtum an Bodenschätzen
    .) Sie können unabhängig denkende Nationen NIEMALS in Ruhe lassen
    .) Das westliche Regierungssystem verlangt koloniale Unterwerfung

    Die westlichen Werte $$$ sind zum Kotzen!

  9. cwsuisse 16. Juni 2026 um 7:48 Uhr - Antworten

    Die einzelnen Episoden des Affentheaters, welches die beiden Kriegsverbrecher Trump und Netanjahu aufführen, werden überinterpretiert.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge