
Weltwoche unter Roger Köppel: Vom kritischen Magazin zum Sprachrohr für Israel?
Die Weltwoche unter Roger Köppel ist nach Ansicht kritischer Beobachter zu einem einseitigen Propagandainstrument für die israelische Politik geworden – mit erschreckenden Auswirkungen auf journalistische Standards und historische Wahrhaftigkeit. Statt unabhängig zu analysieren, rechtfertige das Blatt Genozid und Kriegsverbrechen.
In einem ausführlichen Beitrag auf Forum Geopolitica zerpflückt Peter Hanseler zwei aktuelle Artikel Köppels vom April 2026. Der Tenor ist vernichtend: Köppel ignoriere Fakten, verdrehe Geschichte und übernehme unhinterfragt die zionistische Narrative. Besonders auffällig sei die Leugnung eines Genozids in Gaza trotz Urteilen des Internationalen Gerichtshofs (IGH) und Haftbefehlen des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) gegen Netanjahu.
Oktober 7 – Fakten bleiben auf der Strecke
Köppel beschreibt den 7. Oktober 2023 als reinen Hamas-Terror mit 1.200 Toten, Massenvergewaltigungen und getöteten Babys. Selbst israelische Medien wie Haaretz und internationale Berichte malen ein anderes Bild: Etwa 900 Tote, davon über die Hälfte Soldaten oder Bewaffnete, viele durch israelisches Feuer im Rahmen der Hannibal-Direktive. Belege für systematische Vergewaltigungen oder Babymorde seien dünn bis nicht vorhanden. Dennoch diene diese Erzählung als Blankoscheck für die anschließende Militäroperation, bei der nach UN-Angaben über 72.000 Palästinenser getötet und hunderttausende verletzt wurden.
Israel habe von der Hamas-Operation im Vorfeld gewusst – unter anderem durch ägyptische Warnungen – und sie nicht verhindert. Für Kritiker wie Hanseler war dies der willkommene Anlass, um lang geplante Ziele des „Greater Israel“ umzusetzen.
Geschichtsklitterung und Demokratie-Märchen
Köppel behauptet, Israel sei kein Kolonialprojekt, sondern historisch legitimiert durch uralte jüdische Bindung ans Land. Hanseler kontert: Die meisten israelischen Juden stammen aus Europa, viele aus der Sowjetunion. Politiker wie Netanjahu (eigentlich Mileikowski) hätten ihre Namen geändert, um diesen Umstand zu verschleiern. Die Gründung 1948 sei keine reine UN-Friedenslösung gewesen, sondern habe die ethnische Säuberung (Nakba) von rund 850.000 Palästinensern nach sich gezogen.
Hanseler setzt Köppels Behauptungen eine kurze, prägnante historische Zusammenfassung entgegen:
Köppel behauptet, die Juden seien nicht aus Europa eingewandert, sondern ein Volk mit einer jahrtausendealten Verbindung zu Palästina. Er argumentiert, dass dies das Kolonialismus-Argument hinfällig mache. …
Dies ist eine absurde Behauptung, da es bedeuten würde, dass jeder Italiener als Nachfahre Roms dieselbe Argumentation nutzen könnte, um Land und Häuser in Zürich, der ehemaligen römischen Stadt „Turicum“, zu annektieren. Die meisten jüdischen Einwohner Israels sind aus Europa eingewandert. Im Zuge von Hitlers Diktatur und des Zweiten Weltkriegs wurde Israel vor allem von Holocaust-Flüchtlingen besiedelt, zunächst aus Osteuropa. Später kamen viele Juden aus der ehemaligen Sowjetunion, sodass heute allein in Israel 2 Millionen Menschen russischer – oder besser gesagt sowjetischer – Herkunft leben. Das „Volk Israel“ ist daher historisch gesehen nicht aus eigener Kraft gewachsen und hat somit nichts mit dem Volk Israel des Alten Testaments zu tun.
Übrigens haben alle führenden Politiker Israels ihre Namen geändert, um ihre europäische Herkunft zu verschleiern, darunter auch Netanjahu, dessen richtiger Name „Mileikowski“ lautet. Auch dies dient dazu, einen Eindruck zu vermitteln, der jeder faktischen Grundlage entbehrt.
Köppel behauptet weiter, dass „der Staat Israel nicht durch ein imperiales Dekret, sondern durch eine UN-Resolution gegründet wurde“. Er bezieht sich dabei auf die UN-Resolution 181 vom 29. November 1947 (Text hier). Diese Resolution sah eine Zwei-Staaten-Lösung vor. Ben-Gurion kam dieser Lösung, die dem Frieden zwischen den Nationen förderlich war, zuvor, indem er am 14. Mai 1948 den Staat Israel ausrief und damit einen Krieg provozierte, den die arabischen Nachbarn für den Fall einer einseitigen Erklärung eines israelischen Staates angekündigt hatten.
Köppel führt seine Leser in die Irre, da diese annehmen, er sei mit dem Inhalt der Resolution vertraut und stelle ihn korrekt dar. Die Verhinderung der Gründung des Staates Palästina führte zum Krieg von 1948, in dessen Verlauf die Israelis 850.000 Palästinenser durch ethnische Säuberungen vertrieben oder ermordeten, um sich ihr erstes Stück Land anzueignen. Für die Palästinenser gingen diese Ereignisse – bekannt als „Nakba“ (arabisch für Katastrophe oder Unglück) – als nationales Trauma in die Geschichte ein, so wie der Holocaust in der jüdischen Geschichte.
Köppel verzerrt somit die gesamte Geschichte Palästinas, um die Verbrechen zu rechtfertigen, herunterzuspielen und zu unterstützen, die die Israelis seit dem allerersten Tag der Existenz des Staates Israel bewusst begangen haben.
Lob für „Greater Israel“
Besonders absurd wirkt Köppels Lob auf „Greater Israel“: Mehr Israel bedeute mehr Frieden, Wohlstand und Demokratie. Die Realität zeige das Gegenteil – ständige Kriege seit 1948, Apartheid-Strukturen (unterschiedliches Recht für Juden und Nicht-Juden), Folter an Gefangenen und jüngst sogar die Einführung der Todesstrafe speziell für Palästinenser. Amnesty International und andere sprechen von Apartheid. Eine Demokratie für alle sieht anders aus.
Verlust der Unabhängigkeit?
Die Weltwoche galt einst als mutiges, systemkritisches Blatt. Unter Köppel scheint sie nun in einem Lager gelandet zu sein, das jede israelische Handlung rechtfertigt und Kritiker wie Tucker Carlson oder Professor John Mearsheimer pauschal abkanzelt, ohne deren Argumente ernsthaft zu prüfen. Der Verdacht liegt nahe: Einflussnahme durch israelische Netzwerke? Die Belege verdichten sich, wie Hanseler schreibt.
In Zeiten, in denen unabhängiger Journalismus dringender denn je gebraucht wird, ist dieser Kurswechsel einer ehemals respektierten Publikation besorgniserregend. Es geht nicht darum, Israel das Existenzrecht abzusprechen – sondern darum, Kriegsverbrechen, zivile Opfer und völkerrechtliche Verstöße beim Namen zu nennen, unabhängig von der Seite. Und natürlich die Verhinderung Umsetzung der Resolution 181 des UN-Sicherheitsrates zu kritisieren.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Die biblischen Bücher („die Bibel“) begründen keinen rational argumentierbaren Anspruch auf einen Staat Israel in Palästina. Sie sind keine Geschichtebücher (ebensowenig wie die homerischen Epen).
Die UN-Resolution 181 vom 29. November 1947 des UNO-Sicherheitsrates ist ein „imperiales Dekret“, bewußt mehrdeutig gehalten, in der von der Evakuierung „for a substantial immigration“ die Rede ist.
Man muß unausgesprochen die biblischen Ansprüche und natürlich das europäische Verbrechen an den als „Juden“ eingestuften Menschen heranziehen, um vor sich selbst dieses schreiende Unrecht an der Bevölkerung Palästinas zu rechtfertigen, das zuletzt auf die Spitze getrieben worden ist.
Es ist enttäuschend, dass das Vielen so leicht fällt oder dass sie vielleicht aus anderen Gründen bereit sind, das zu tun …
Gerade unterhält sich Köppel mit Wladimir Solowjow
https://weltwoche.ch/daily/wladimir-solowjow-wer-ist-russlands-umstrittenster-und-einflussreichster-meinungsmacher/
Solowjow, selbst Jude, findet den Umgang Westeuropas mit Israels Palästinenser Genozid nicht gut, aber das ist nicht Thema.
Danke für den Artikel!
Der Hern Köppel dem ich trotz meiner skeptischen Grundeinstellung ihm gegenüber, einigen seiner
Artikel viel positives abgewinnen konnte, erhält für mich wieder den Wendehals, besser den Wackel Dackel Status im Fond eines Sahara Buggys.
Mit solchen Typen sollten auch schon Bücher gefüllt werden. Auf die schnelle fallen mir ein .Werner Bartens, Klaus Stöhr, „Franz Allaberger“, „Mc Coullogh“, Streeck, Florian Krammer……
Das die mächtigen in Israel Schwerverbrecher sind steht für mich außer Frage.
Das der Staat Israel jede Menge wieder gut zu machen hätte und noch mehr in Demut zu verbleiben, auch!
Überlegungen vor 30 Jahren eventuell nach Israel aus zu wandern beschäftigten sich genau damit.
Auch mit dem Rassismus gegenüber schwarzen Juden in dem Land!
Mir fällt dazu übrigens der großartige Trompeter Frank London ein, der in Ybbs-Donau – Rossatz, Mein Großvater war in der Gegend Bürgermeister, großartige Musik mit ansässiger Blasmusik machte!
Jüdische Musik/Jazz ist es wohl dass mich dem Judentum näher brachte.
Neben der Aussage des Adili aus Aodili _die jüdische Negermusik _ !
Ich sollte hinzufügen um nicht zu unfair bezüglich „Meinungswechselvielfalt“ zu erscheinen, dass ich ihm zutraue, bemerkt zu haben, dass neoliberales Geld/Machtstreben den morbiden Zuständen, Vorkommnissen zu Grunde liegen.
Aber je nach Thema, vergißt er das oder will nicht anstreifen, da ja auch die Weltwoche den kapitalistischen Handlangern in einer zutiefst kapitalistischen Gesellschaft nicht auskommt.
Es könnte auch ein durchlavieren zwischen „monetär“ aufragenden Klippen sein?
Mit Verlaub, ich habe überhaupt keine Probleme damit, wenn Zeitgenossen IGH und IStGH als die juristische Banausen-Phalanx der Guten bezeichnen, ich könnte schnell applaudieren. Köppel ist mit seiner Weltwoche für mich ein Schweizer Leuchtturm in einer dunklen Zeit, wo Gutmenschentum uns dem Dritten Weltkrieg immer näher bringt, auch dank der MSM und in Deutschland mit dem völlig im Propagandasumpf verelendeten ÖRR. Man liest tkp.at, weltwoche.ch oder nachdenkseiten.de weil man die Schmach intellektueller Vergreisung und Verstümmelung nicht akzeptieren will. Köppels hat eine vasallische Ader und Nibellungentreue für Israel entwickelt und knittert mit einer oft nicht nachvollziehbaren Geschichtsbildung zum Semitismus, damit ja nichts vom Antisemitismus auch nur in Anfängen entstehen kann. Ich sage es einmal sehr persönlich: als die Twintowers in NY einstürzten und alte Frauen in den Palästinergebieten auf den Bildschirmen typisch orientalisches vokalisches Jubilieren praktizierten, war ich befremdet, vermutlich sogar mehr als befremdet. Als die Israelis nach einem wie auch immer durch echte Fakten aufzuarbeitendem Terroranschlag im Oktober reagierten und im Gaza Terroristensuche und -eliminierung betrieben haben, dabei das gesamte Programm von Kollateralschäden – auch und gerade gegen Frauen und Kinder – aktiv einsetzten, hat mich befremdet, vermutlich sogar mehr als befremdet. Ich erlaube mir heute in meinem Alter propalästinisch emotional bewegt zu sein und auch antisemitisch und jüdisch emotional bewegt zu sein, weil ich zu jedem Zeitpunkt Hass und Gewalt ablehne, wohlwissend, dass diese düsteren Ereignisse die Emotionen geradezu auslösen und folglich auch das Befremden aus der sicheren Entfernung, wo man sich gerne auf die Ratio reduzieren will. Ich will nichts verteidigen, was sich nicht zu verteidigen gehört – basta! Manches an Roger Köppels Denken über Israel bleibt mir fremd, aber sein globales Weltbild ist mir ans Herz gewachsen, weil er das Gutmenschentum, die Russophobie und den Klimawahn religiöser Aktivisten verächtlich findet, wie ich auch. Wir haben genügend falsche Fünfziger in der Politik, die wir nicht auch noch journalistisch hofieren sollten. Unsere Bevölkerungen werden von den MSM regelrecht verar…cht, und Leute wie Köppel und Mayer tun alles, wenn auch mit unterschiedlichen persönlichen Bewertungen, daß die Menschen es zumindest merken könnten. Dafür mein Respekt!
Wer sagt denn, dass Krieg, Terror und Folter sich immer positiv für ein Land auswirken, während Frieden, Diplomatie und Handel gleichbedeutend mit der Zerstörung dieses Landes seien?
Es ist leider eine historische Tatsache, dass Kriege auch verloren gehen können. Dass sich Reiche überdehnen können. Abgesehen davon, dass manche völlig irrigen Leute wie ich befürchten, dass man mit Krieg immer verliert, auch wenn man ihn gewinnt?
Sehen wir es mit ein wenig Distanz: da gibt es also Gruppen, die sagen, wenn wir einen Krieg mit allen unseren Nachbarn anfangen, unsere Wirtschaft zerstören, unsere Familien, unsere Männer in den Krieg zwingen und unsere Kulturgüter zerbomben, dann sei das positiv für unser Land, weil darin die Chance einer Expansion läge.
Die anderen sagen, Frieden, Respekt und Handel führt zu Aufschwung, Bildung, Wissenschaft, Erfindungen und einer Blüte, die zum Vorbild für unsere ehemaligen Feinde werden und einen Nutzen für alle herbeiführen.
Und jetzt sage erstere: Du willst unser Land zerstören! Wirklich? Sicher gibt es solche Leute auch – aber das ist ein Drittes!
Nicht nur die israelische Regierung agiert so, nicht nur die Amis mit ihrem „wer nicht für uns ist, isr gegen uns“. Nein, die österreichische Regierung bereitet gerade ein Gesetz vor, nachdem Kritik an der Regierung oder an der EU Spionage sei.
Häh?
Ist schon sensationell in diesem ansonsten hochinteressanten und teils wirklich informativen Forum so viel Israelhass zu lesen, und zwar unabhängig davon, wie man zu dieser israelischen Regierung steht. Aber dem Volk der Juden die Staatlichkeit und Identität abzusprechen, und gleichzeitig ein nicht exisiterendes Volk der Palästinenser, welches sich erst seit den 1960ern überhaupt so nennt, um einer Terrororganisation einen Namen geben zu können, ist schon ein starkes Stück und ein weiterer Beweis dafür, woran es bei der momentanen Linken so mangelt…
Häh? Häh?
Palästinenser sind die Menschen (und ihre Nachkommen), die das Pech hatten, in Palästina zu leben ,als sich europäische Zionisten auf ihrem Grund und Boden breit machten, seither sind diese Zionisten damit beschäftigt, diese Palästinenser zu vertreiben und auszurotten. Das sind die Fakten, das hat mit Haß nichts zu tun. Freilich kann man diese Fakten emotional auffassen, viele Israelis tun dies mit Begeisterung und Haß.
In dem Artikel ging es aber gar nicht um diese Fakten, sondern darum daß Köppel sie begrüßt.
Wenn es sich bei den Palästinensern um ein nicht existierendes Volk handelt, dann kann man es ja ruhig vertreiben und vernichten. Der Leitspruch Theodor Herzls war ja: „Ein Land ohne Volk, für ein Volk ohne Land“. Was dort lebt, ist einfach kein Volk, hat keinerlei menschliche Qualität und hat daher dem „auserwählten Volk“ zu weichen.
Selbst wenn die heutigen jüdischen Bewohner Israels etwas mit den Juden zu tun hätten, die einst in Palästina gelebt haben, würde das kein Recht auf Aneignung des Landes begründen. Dass der Gott der Juden dem „auserwählten Volk“ dieses Land nach den Texten der Bibel schenkte, ist völlig irrelevant. Die biblische Landnahme war übrigens mit der Massenabschlachtung der dort lebenden Völker verbunden. Nicht gerade ein Vorbild!
Es ist ja abgrundartig verrückt zu behaupten, dass die gewaltsame Landnahme Palästinas durch die Juden im 20. Jh. „historisch legitimiert“ sei „durch uralte jüdische Bindung ans Land“. Da hätten die Vertriebenen der deutschen Ostgebiete wesentlich mehr Recht, diese Gebiete zurückzuverlangen. Ihre „Bindung“ ist sogar noch lebendig. Aber das wäre natürlich Revanchismus.
Zionisten sind keine Juden
Sicher sind nicht alle Juden Zionisten, aber – abgesehen von den christlichen Zionisten – sind wohl Zionisten in der Regel Juden. Und die überwiegende Zahl der Bevölkerung Israels unterstützt die Politik Israels – insbesondere gegenüber Nicht-Juden – ob sie sich nun als zionistisch, (ultra)orthodox, religiös-zionistisch oder sonst wie definieren.
Das habe ich hier schon oft erklärt.
Rechte dürfen nicht isr.kritisch sein, weil die Linken dann sofort die Dingsbumskeule schwingen und nach Verbot etc. brüllen. Wären zB die FPÖ oder AfD isr.kritisch, wären sie am nächsten Tag verboten. Man würde ihnen die Konten spxrren und letztlich wären sie dann vogelfrei wie Baud.
Linke dürfen nicht nur isr.kritisch sein, sonst ganz echt klass. antidings, also tief gehässig. Weil Linke sind die „Guten“ und daher konnen sie gar nicht antidings sein, weil die Nadsis waren ja Sozisten und keine Sozidemoktat:innen. Freundschaft! Prost!
Und jetzt lassts den Köppel in Ruh, denn der ist schon OK.
Shalom, zufällig weilte ich gerade ein paar Urlaubstage in Warschau, mit Ferienwohnung fast am einstigen Umschlagsplatz – der letzte Flugurlaub im Leben, noch vor dem Krieg gebucht? So kann man ahnen, was ich vom Herrn Mileikowski und seinen Komplizen halte.
Wenn sich nicht nur die Berliner Halbschwester meiner Mutter als yodische Aktivistin betätigt (ihr Vater war yodischer Pole), sondern sogar meine Düsseldorfer Cousine (unser gemeinsamer Opa war bis zum Kriegsende Hüttenmanager in Gleiwitz), hatte denn die gemeinsame Oma gewisse Vorfahren? Dann wäre ich auch selber, strikt nach yodischen Gesetzen? Darf ich dann beliebig Herrn Mileikowski kritisieren?
Na, Sie ganz besonders! Es gab immer sehr kritische J., zB Arthur Köstler, oder Kreisky, der auch polnischer Herkunft war. Ich darf übrigens auch kritisch sein ;-)
Ich schwinge gerne die Dingsbumskeule gegen „Patrioten“, die sich mit israelischen Massenmördern und Kriminellen wie Netanjahu verbrüdern, die nicht nur seit 80 Jahren die nicht-jüdische Bevölkerung terrorisieren sondern auch den Iran-Krieg wesentlich angestiftet haben. Im Übrigen gibt es zum Glück auch rechte Stimmen der Vernunft, wie z.B. Chrupalla, der u.a. Deutschlands Waffenlieferungen an Israel und auch die Verbrechen Israels in Gaza heftig kritisiert hat.
Sie ham offenbar nicht ganz verstanden, was ich gemeint habe. Ihr seiz immer so emotional bei allem…ich bin eher ein Verstandesmensch…
Ja, Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber weder AfD noch FPÖ können sich wie gesagt Isr.Kritik erlauben. Sonst würden die Linken sie sofort verbieten. Es reicht ja schon, dass sie Patrioten sind, diese N…, gell?
Am meisten antisemitisch sind übrigens die Khasaren, die primär im heutigen Isr. leben, indes Palis primär Semiten sind…
Daisy
31. Mai 2026 um 16:32 Uhr
„Sie ham offenbar nicht ganz verstanden, was ich gemeint habe“. Kann sein :-)))
„Aber weder AfD noch FPÖ können sich wie gesagt Isr.Kritik erlauben. Sonst würden die Linken sie sofort verbieten“. Noch lange kein Grund, vor den Zionisten auf den Knien zu rutschen, wie es schon Strache und Hofer gemacht haben – und nun Velimsky und Kickl (nebst Le Pen, Wilders, …). Abgesehen davon ist Anti-Zionismus eine gute linke Tradition!
Die gesamten deutschen Mainstreammedien sind ein Sprachrohr der Propaganda zum Schönreden und Totschweigen schwerer israelisch-amerikanischer Kriegsverbrechen.
….finanziert durch das Anglo-Zionistische Finanzkapital, WKI inklusive; zur Belohnung gab’s Balfour-Israel
Auch für Köppel gilt wohl der Spruch … „wess Brot ich ess, dess Lied ich sing.“ In der Vergangenheit habe ich schon mehrfach beobachtet, wie er sein Fähnchen nach dem Wind ausgerichtet hat.
Die persönliche Meinung ist nichts Statisches. Einmal nachgedacht und das Weltbild steht und ist fixiert. So läuft das nicht und beim Köppel schon mal gar nicht. Aber er dreht sich nicht im Wind um sein Brot zu finden. Ich erkenne bei ihm die Zweifel, die auch mich bewegen. Und Köppel sagt es auch offen, jeden Tag (unabhängig, kritisch, gut gelaunt), niemand solle seine Meinung an- und übernehmen, sondern selbst und auch selbstkritisch alles reflektieren. Neben wir die Meinungen über Trump. Wir (Köppel und auch ich) hatten Hoffnungen, zum Ende des Ukrainekriegs, zum Ende des Klimawahns etc. Unsere Erwartungen enttäuscht oder doch nicht? Sowohl als auch. Und gerade Köppel macht aus seinem Herzen keine journalistische Mördergrube. Es hätte mehr sein dürfen, besonders mehr Frieden! Und im Irankrieg hat Trump elendig falsch agiert. Der Roger ist eine Leuchte in dunkler Zeit!
Wer arbeitet macht Fehler. Köppel ist ja auch überraschend vom frühen massiven Geninjektionsgegner zum ~befürworter mutiert.
Unvergessen seine unbeschreiblich gute Persiflage des Corona-Ausgangsregelwahnsinns; selten so gelacht. Leider als Clip nicht mehr auffindbar.