58. Tag im US-israelischen Angriffskrieg gegen Iran und Libanon (Ticker 21:00 Uhr)

26. April 2026von 13,6 Minuten Lesezeit

Trotz „Waffenruhe“: Israel greift weiter im Libanon an und will Litani-Gebiet dauerhaft kontrollieren – Iran setzt auf „strategische Abschreckung. Die Realität am 58. Tag zeigt: Die Waffenruhe ist eine Farce. Diplomatische Bemühungen in Pakistan laufen ins Leere, weil Trump seine eigenen Gesandten zurückgepfiffen hat.

Israel setzt seine Angriffe fort, hat bereits 15 Menschen im Libanon seit Beginn der Waffenruhe getötet und erklärt offen, das Gebiet südlich des Litani-Flusses dauerhaft kontrollieren zu wollen – inklusive Brücken und Infrastruktur. Die IRGC warnt vor „strategischer Abschreckung“ und hat die Straße von Hormuz zur „Kill-Zone“ gemacht. Diplomatische Bemühungen in Pakistan laufen ins Leere, weil Trump seine eigenen Gesandten zurückgepfiffen hat.

Im Libanon eskaliert die Lage trotz der von Trump um drei Wochen verlängerten Waffenruhe. Netanyahu hat die IDF angewiesen, „mit aller Kraft“ gegen Hezbollah-Ziele vorzugehen. Israelische Luft- und Drohnenangriffe auf den Südlibanon töten weiter Zivilisten – erst kürzlich vier Tote. Israel greift gezielt Brücken und Infrastruktur an und will das Gebiet südlich des Litani-Flusses unter dauerhafte Kontrolle bringen. Hezbollah hat klargemacht, die Waffen erst niederzulegen, wenn die Besatzung endet. Libanesische Politiker sprechen von Kriegsverbrechen und einem „US-gestützten Entwaffnungsplan“.

Haaretz bestätigt aus israelischer Sicht die fortlaufenden Einsätze: Die IDF zerstört Hezbollah-Strukturen, Raketenwerfer und sogar Solaranlagen im Südlibanon – angeblich „Terrorziele“. Netanyahu ordnet „kraftvolle Schläge“ trotz Ceasefire an. Seit Beginn der Waffenruhe sind laut israelischen und libanesischen Quellen mindestens 15 Menschen getötet worden.

Auf iranischer Seite herrscht ungebrochene Entschlossenheit. Die Revolutionsgarde (IRGC) hat die Straße von Hormuz zur Festung ausgebaut: Ghadir-U-Boote, Schnellboote und unbemannte Unterwasserfahrzeuge machen jede US-Blockade zum Risiko. Iran hat ein US-kollaborierendes Schiff gekapert und warnt vor „strategischer Abschreckung“, falls die illegale Blockade fortgesetzt wird.

Außenminister Araghchi hat in Pakistan ein praktikables Rahmenkonzept für ein dauerhaftes Kriegsende vorgelegt – doch Trump hat die US-Gesandten kurzerhand zurückbeordert. Iran lehnt Verhandlungen unter Druck und Blockade ab. (PressTV; Fars News English)

Die Opferzahlen sind erschreckend: Bis zu 3.375 Tote allein in Iran, 2.294 im Libanon und 28 in den Golfstaaten. Iran meldet zudem, dass 7.125 Menschen lebend aus den Trümmern geborgen wurden. Die Zerstörung von 150 historischen und kulturellen Stätten in Iran wird als gezielter Kulturkampf gewertet.

Auf X (ehemals Twitter) dominieren die Diskussionen um die anhaltenden israelischen Verstöße gegen die Waffenruhe, die Hormuz-Blockade und die Frage, ob der Krieg bereits strategisch verloren ist. Die Realität ist eindeutig: Der „Frieden“ dient nur als Deckmantel für weitere israelische Gebietsgewinne und US-Druckpolitik.

Dieser Krieg ist kein Verteidigungskrieg – er ist ein Angriffskrieg zur Durchsetzung regionaler Dominanz. Während Iran und Hezbollah Resilienz und Einheit zeigen, zahlen die Völker der Region und die Weltwirtschaft den Preis. Die Bürger in Europa und den USA finanzieren mit ihren Steuern und ihrer NATO-Mitgliedschaft einen Konflikt, der die globale Stabilität zerstört und Energiepreise in die Höhe treibt.

Informationen aus dem Haaretz Newsletter:

Auf diplomatischer Ebene wichen erste Anzeichen für Fortschritte letztendlich einer erneuten Pattsituation. Das Weiße Haus hatte am Freitag zunächst mitgeteilt, dass die Sonderbeauftragten von Präsident Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, am Samstag zu Gesprächen mit dem iranischen Außenminister Abbas Araghchi aufbrechen würden. Obwohl Araghchi tatsächlich am Freitag in Islamabad eintraf, erklärte das Außenministerium in Teheran am X., dass iranische Vertreter sich nicht mit der amerikanischen Delegation treffen würden. Eine an den Gesprächen beteiligte pakistanische Quelle teilte später am Samstag mit, Araghchi habe sowohl die Forderungen Teherans als auch dessen Vorbehalte gegenüber den Vorschlägen Washingtons übermittelt. …

In Israel protestierten unterdessen Dutzende Demonstranten vor der Residenz des US-Botschafters Mike Huckabee in Jerusalem und forderten die Trump-Regierung auf, ihre Unterstützung für Premierminister Netanjahu einzustellen, den sie als Bedrohung für beide Länder bezeichneten. Eran Etzion, der ehemalige stellvertretende Leiter des israelischen Nationalen Sicherheitsrats, sagte in einem Appell an Trump, dieser setze „auf das falsche Pferd“ und fügte hinzu: „Wir suchen eine Regierung, die den US-Präsidenten nicht belügt oder betrügt.“

Israel kam der Forderung der USA nach einer Eindämmung der Angriffe auf Gaza im Rahmen der Bemühungen um eine Entwaffnung der Hamas nicht nach

Die USA forderten Israel auf, die Angriffe in Gaza einzuschränken, um Fortschritte in der zweiten Verhandlungsphase mit der Hamas zu ermöglichen, wie Haaretz erfahren hat. Obwohl Israel der Forderung zustimmte, setzte es diese nicht um. Allein zwischen Mittwoch und Donnerstag wurden in Gaza 11 Menschen getötet, darunter drei Kinder bei einem Angriff auf den Innenhof einer Moschee in Beit Lahia, wie das Gesundheitsministerium in Gaza und lokale Berichte mitteilten. Israelische Verteidigungsbeamte sagten, die USA hätten ihre Forderung etwa zur Zeit des Waffenstillstandsabkommens mit dem Iran gestellt, das Anfang April geschlossen worden war.

Haaretz hat zudem erfahren, dass die Hamas in der jüngsten Verhandlungsrunde in Kairo – die sich seit zwei Wochen in einer intensiven Phase befindet – zum ersten Mal zugestimmt hat, die Bedingungen ihrer Entwaffnung zu erörtern, ein zentraler Knackpunkt bei den Bemühungen zur Umsetzung des von Präsident Trump vorgelegten 20-Punkte-Plans. Die Verhandlungen zwischen der Hamas-Delegation und dem Hohen Vertreter des Friedensgremiums, Nickolay Mladenov, sollen am Montag in Kairo wieder aufgenommen werden.

Unterdessen haben Palästinenser in mehreren Städten im Westjordanland – und zum ersten Mal seit rund 20 Jahren auch in einer Stadt im Gazastreifen – am Samstag an Kommunalwahlen teilgenommen. Die im Westjordanland ansässige Palästinensische Autonomiebehörde, die die Wahl durchführte, hoffte, dass die symbolische Einbeziehung der Stadt Deir al-Balah im Gazastreifen dazu beitragen würde, ihren Anspruch auf die Autorität über das Gebiet zu stärken, aus dem sie 2007 von der Hamas verdrängt worden war.

Auffällig fehlten auf den Stimmzetteln sowohl im Gazastreifen als auch im Westjordanland die Hamas, die Volksfront für die Befreiung Palästinas und der Islamische Dschihad. Ihre Abwesenheit ist zum Teil auf israelische Sicherheitsbeschränkungen für die Palästinensische Autonomiebehörde sowie auf umfassendere Einschränkungen der politischen Aktivitäten und Bewegungsfreiheit der Palästinenser zurückzuführen.

An anderer Stelle im Westjordanland versuchten Dutzende israelischer Siedler laut palästinensischen Berichten erneut, in ein abgelegenes Privathaus am Rande des Dorfes Jalud im Westjordanland einzudringen, das in der Nähe israelischer Siedlungen liegt. Die Siedler sollen einen palästinensischen Mann angegriffen haben, der sich am Tatort aufhielt, und ihn bei dem Einbruchsversuch verletzt haben. Aufnahmen, die Haaretz vorliegen, zeigen Fahrzeuge der israelischen Streitkräfte (IDF), die in der Nähe des Tatorts fahren; laut palästinensischen Berichten verließen die Streitkräfte das Gebiet jedoch, ohne die Siedler zu entfernen.

09 Uhr 30:

Israel heuert Trumps ehemaligen Wahlkampfmanager an, um KI zu beeinflussen

Brad Parscale, der für Trumps Wahlkampagnen 2016 und 2020 verantwortlich war, arbeitet nun für die israelische Propagandamaschine. Parscale behauptete, dass KI-Modelle „überwiegend auf anti-israelische Informationen zurückgriffen, die negative Stimmung gegenüber dem Land schürten“. Aber seit September letzten Jahres ist er dafür verantwortlich, dies für das zionistische Regime zu beheben, mit Hilfe einer mehrere Millionen Dollar teuren Kampagne zur Beeinflussung von KI.

Sein Team verbreitet Israel-freundliche Inhalte über neun Websites, die darauf abzielen, die Antworten, die von führenden KI-Tools für Verbraucher wie ChatGPT, Claude und Gemini generiert werden, direkt zu beeinflussen.

Eine Reihe von israelischen Artillerieangriffen folgte einem israelischen Luftangriff auf Zawtar während des sogenannten Waffenstillstands.

10 Uhr 00:

Hier sind die neuesten Entwicklungen:

  • USA stoppen Schiff im Arabischen Meer: Das US-Zentralkommando teilt mit, dass ein Schiff, das mit dem iranischen Ölhandel in Verbindung steht, angehalten und unter Begleitschutz zurückbeordert wurde.
  • Iran beschreitet international den Rechtsweg: Beweise für angebliche Angriffe auf Zivilisten wurden dem Internationalen Strafgerichtshof und dem Roten Kreuz vorgelegt.
  • Die Hormuz-Krise löst weltweit Alarm aus, da die UN warnt, dass die Unterbrechung aufgrund von Düngemittelknappheit Millionen Menschen in den Hunger treiben könnte.
  • Iran verstärkt regionale Diplomatie, während Abbas Araghchi für Gespräche zwischen Pakistan, Oman und Russland hin- und herpendelt.
  • Israel signalisiert einen differenzierten Ansatz im Libanon, unterstützt die Diplomatie, setzt jedoch die Angriffe fort und warnt vor Aktivitäten der Hisbollah.
  • Die iranische Wirtschaft steht unter Druck, ist aber stabil. Berichten zufolge funktionieren die Märkte, obwohl die Preise angesichts der Sanktionen und der Blockade steigen.
  • Sicherheits- und militärische Spannungen vor Ort halten an: kontrollierte Explosionen im Iran, Verhaftungen im Westjordanland und anhaltende Angriffe auf den Gazastreifen unterstreichen die fragile Lage.

17 Uhr 30:

Ägyptens Außenminister spricht mit seinen Amtskollegen aus Katar und dem Iran

Der ägyptische Außenminister Badr Abdelatty hat laut einer Erklärung des Außenministeriums mit seinen Amtskollegen aus Katar und dem Iran über Bemühungen zur Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gesprochen.

In separaten Telefonaten mit den Ministern bekräftigte Abdelatty die Bedeutung des diplomatischen Weges, um die Fortsetzung des Waffenstillstands in einer Weise sicherzustellen, die zu einem Ende des Krieges führt.

Außenminister des Iran und Saudi-Arabiens besprechen regionale Entwicklungen

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi und der saudische Außenminister Faisal bin Farhan Al Saud besprachen laut Teheran in einem Telefonat die jüngsten regionalen und diplomatischen Entwicklungen.

In einer Erklärung hieß es, Araghchi habe die Lage, einschließlich der Entwicklungen beim Waffenstillstand, dargelegt und seinen Amtskollegen über die Bemühungen des Iran zur Beendigung des Krieges und zum Abbau der Spannungen informiert.

Hisbollah wirft Israel Verletzung des Waffenstillstands vor und schwört Vergeltung

Die Hisbollah wies den Vorwurf des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu zurück, sie gefährde den Waffenstillstand, und erklärte, sie werde weiterhin auf Israels Verstöße und dessen Besetzung des Südlibanon reagieren.

In einer Erklärung erklärte die Hisbollah, ihre Angriffe auf israelische Ziele im Südlibanon und im Norden Israels seien „eine legitime Reaktion auf die anhaltenden Verstöße des Feindes gegen den Waffenstillstand seit dem ersten Tag der Verkündung der vorübergehenden Waffenruhe“.

„Die Hisbollah bekräftigt klar und deutlich, dass die anhaltenden Verstöße des Feindes gegen den Waffenstillstand … und vor allem seine fortgesetzte Besetzung libanesischen Territoriums und die Verletzungen seiner Souveränität auf eine Reaktion und einen Widerstand stoßen werden, der … bereit ist, sein Land und sein Volk zu verteidigen“, hieß es in der Erklärung.

Eine der größten Tragödien dieses Krieges sind die Kollateralschäden an den medizinischen Einrichtungen des Iran

Das Viertel, in dem sich der Hauptsitz des geistlichen Oberhaupts befindet, ist als Pasteur bekannt. Es ist nach dem Pasteur-Institut des Iran benannt, einem der renommiertesten und ältesten wissenschaftlichen Forschungszentren in Westasien, das älter ist als die meisten staatlichen Einrichtungen, darunter das Präsidialamt, der Oberste Nationale Sicherheitsrat und die Expertenversammlung.

Am 1. und 2. April, trafen US-amerikanische und israelische Bombenangriffe das Institut und zerstörten dessen Hauptsitz sowie 13 Forschungslabore.

Das Pasteur-Institut im Iran wurde 1920 nach einem diplomatischen Abkommen zwischen der französischen und der iranischen Regierung gegründet und gehört zu den 33 Instituten weltweit, die an vorderster Front im Kampf gegen Infektionskrankheiten stehen. Es ist nach dem französischen Chemiker und Mikrobiologen Louis Pasteur (1822–1885) benannt, dem Begründer der Keimtheorie und der Mikrobiologie.

„Das Hauptgebäude ist älter als Israel“, schrieb einer der führenden Wissenschaftler des Instituts, der darum bat, seinen Namen nicht zu nennen, da Wissenschaftler von den USA und Israel ins Visier genommen wurden, und fügte hinzu: „Wie können sie es wagen, ein solches Stück Geschichte zu zerstören?“

Russischer Beamter: Ölmarkt braucht Monate, um sich von der Sperrung der Straße von Hormus zu erholen

Der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexander Novak sagte, er gehe davon aus, dass es mehrere Monate dauern werde, bis sich der Ölmarkt wieder auf sein vorheriges Niveau erholt habe, selbst wenn die Straße von Hormus wieder geöffnet werde. „Die Krise ist sehr tiefgreifend – eine sehr große Menge an Ölbarrel hat den Markt in diesem Zeitraum nicht erreicht, und eine große Anzahl von Schiffen hat sich in der Straße von Hormus angesammelt“, sagte Novak in einem Interview mit VGTRK, einem russischen staatlichen Medienunternehmen.

„Daher wird es natürlich einige Zeit dauern, bis sich das Gleichgewicht wiederherstellt und das vorherige Niveau erreicht ist. Unserer Ansicht nach wird das mehrere Monate dauern“, fügte der Beamte hinzu.

Starmer und Trump besprechen „dringende Notwendigkeit“ der Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus

Der britische Premierminister Keir Starmer und US-Präsident Donald Trump besprachen während eines Telefonats die dringende Notwendigkeit, den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus wieder in Gang zu bringen, teilte ein Sprecher von Downing Street mit.

Irans Außenminister kehrt trotz Trumps Absage der Gesandtenreise nach Pakistan zurück

Der Außenminister des Iran wird voraussichtlich am Sonntag zu Friedensgesprächen nach Pakistan zurückkehren, obwohl US-Präsident Donald Trump die geplante Reise seiner Gesandten nach Islamabad abgesagt hat.

Abbas Araghchi werde erneut mit pakistanischen Beamten zusammentreffen, um „die Positionen und Ansichten des Iran hinsichtlich des Rahmens einer Einigung zur vollständigen Beendigung des Krieges“ zu vermitteln.

Der Außenminister aus Teheran war einen Tag zuvor in Islamabad, von wo aus er nach Oman weiterreiste, während andere iranische Gesandte nach Teheran zurückgekehrt waren, „um sich zu beraten und die notwendigen Anweisungen zu Fragen im Zusammenhang mit der Beendigung des Krieges einzuholen“, so die Nachrichtenagentur Isna.

Israelische Kampfflugzeuge greifen den Südlibanon an, berichten staatliche Medien

Libanesische staatliche Medien berichteten, das israelische Militär habe am Sonntag trotz des geltenden Waffenstillstands mit Angriffen auf den Süden des Landes begonnen. Israelische Kampfflugzeuge hätten einen Angriff auf Kfar Tibnit geflogen, teilte die staatliche Nachrichtenagentur mit und fügte hinzu, es gebe Berichte über Opfer.

Das israelische Militär hat seit Inkrafttreten der Waffenruhe am 17. April wiederholt Angriffe im Libanon durchgeführt. Israelische Truppen besetzen weiterhin Teile des Libanon innerhalb der sogenannten „gelben Linie“ nahe der israelischen Grenze und haben libanesische Einwohner gewarnt, nicht in das Gebiet zurückzukehren.

Am Sonntag forderte Israel die Einwohner auf, sieben Städte jenseits der „gelben Linie“ zu evakuieren, darunter Kfar Tibnit.

Irans Araghchi erörtert mit Oman Bemühungen zur Beendigung des Krieges und die Sicherheit in der Straße von Hormus

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi führte am Sonntag Gespräche in Oman, bei denen es laut einer Erklärung des iranischen Außenministeriums um die Sicherheit in der Straße von Hormus und den Gewässern des Golfs im weiteren Sinne sowie um diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Krieges gegen den Iran ging.

Bei Gesprächen in Maskat mit Omans Sultan Haitham bin Tariq al-Said sagte Araghchi, die US-Militärpräsenz im Nahen Osten schüre Unsicherheit und Spaltung, und forderte ein regionales Sicherheitsrahmenwerk ohne Einmischung von außen.

22 Uhr 00

Der Military Summary Channel berichtet in seiner Analyse in der Nacht, dass aller Wahrscheinlichkeit nach der Angriffskrieg Israels/USA gegen den Iran weitergehen wird, da Donald Trump ein Ultimatum verkündet habe, demzufolge der Iran den Bedingungen gehorchen müssten, oder die Angreifer eben die Energieinfrastruktur zerstören werden. Andererseits sei der Waffenstillstand im Libanon längst keiner mehr, so daß anzunehmen ist, dass der Krieg weitergehen werde. Nun hat aber Donald Trump schon viele Ultimaten verkündet. Und noch nie gab es im Westen, im Verhältnis zu früheren Angriffskriegen des Imperiums, so wenig Unterstützung. Aber selbst wenn der Krieg wieder aufflammen wird, ist der Ausgang höchst ungewiss.

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57. Tag im US-israelischen Angriffskrieg gegen Iran und Libanon- Verhandlungen oder Neustart des Krieges? (Ticker 17:00 Uhr) 

56. Tag im US-israelischen Angriffskrieg gegen Iran und Libanon – weder Krieg noch Frieden (Ticker 21:00 Uhr)

55. Tag im US-israelischen Angriffskrieg gegen Iran und Libanon – See-Blockade und Zerstörung des Südlibanon (Ticker 17:30 Uhr)

54. Tag im Angriffskrieg von USA und Israel gegen den Iran und den Libanon – „Waffenstillstand“ eine Farce (Ticker 21:00 Uhr)

52./53. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran – Tagesbericht

51. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran und den Libanon – US-Blockade

50. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran- Tageszusammenfassung

Links zu den weiteren Ticker-Artikel finden sich am Ende des 50. Tages.

26 Kommentare

  1. therMOnukular 27. April 2026 um 2:36 Uhr - Antworten

    Na geh, jetzt berichtet Alexander Raue plötzlich von einer False Flag Aktion. Es war also gar kein Attentat?

    Du zerschmetterst an deiner eigenen Häme, Gänseblümchen. Immer wieder. Schon bemerkt?

  2. therMOnukular 26. April 2026 um 23:33 Uhr - Antworten

    Neueste „Erkenntnisse“ von Trumps Gnaden: mit dem neuen Ballsaal wäre das nicht passiert – ein Beweis für die Notwendigkeit ihn zu bauen.

    Jo eh, solche Drogen will ich auch….oder die seiner Fans. Und da heißt es immer, Kiffen mache gleichgültig – scheint’s da gibt’s was Stärkeres dafür.

  3. Hello 26. April 2026 um 21:33 Uhr - Antworten

    Ich habe die Nachrichten vom „Attentat“ nicht so genau verfolgt. Aber ich bin überzeugt, wenn der „Atentäter“ nicht gefasst worden wäre, hätte er bestimmt seinen Ausweis wo hinterlägt, sprich „verloren“.

    Nach den Radio-Journalen im Ö1 wussten die Ermittler noch nichts genaues über die Hintergründe und Motive der Tat, was nur wenige Stunden nach dem Attentat nicht ungewöhnlich wäre (Abendjournal). Aber Stunden vorher im Mittagsjournal war die Bezirks-Staatanwältin bereits überzeugt, dass der Mann so viel Schaden und Zerstörung wie möglich anrichten wollte. Da vertraut man doch der Justiz!

    • Fritz Madersbacher 27. April 2026 um 0:18 Uhr - Antworten

      @Hello
      26. April 2026 um 21:33 Uhr
      „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, und wenn er auch die Wahrheit spricht“ – diese Redensart beschreibt exakt das vorliegende Problem. Daher die Skepsis: „Nichts Genaues weiß man nicht“ (oft Karl Valentin zugeschrieben) …

      • therMOnukular 27. April 2026 um 1:04 Uhr

        Ach Fritz,….“einmal“…..;)))

        Hat Trump schon EINMAL nicht gelogen?

  4. therMOnukular 26. April 2026 um 16:05 Uhr - Antworten

    Jetzt müssen sie schon „Attentate“ inszenieren, um vom Fiasko abzulenken…..

    Wer das ernst nimmt, sollte sich mal das Originalvideo ansehen. Schüsse sind da keine zu hören. Panik ist keine zu sehen…..
    Was man aber sieht: Publikum, das sich ob des geplatzten Abends schadlos halten will und Wein & Schampus ins Handtascherl steckt.

    Ich glaube, ich kenne schon den Inhalt des nächsten Lego-Videos.

    • joseph53 26. April 2026 um 16:21 Uhr - Antworten

      Natürlich hätte man den Angreifer sofort erschossen – angeblich wäre er mit einer Schrotflinte, Handfeuerwaffe und Messern bewaffnet gewesen.
      Eine erbärmliche Inszenierung!

    • Daisy 26. April 2026 um 17:07 Uhr - Antworten

      Was zu sehen war: Der Täter lief davon, Sicherheitsbeamte schossen auf ihn. Es war ein Attentatsversuch.

      Das ganze war ein Treffen der „Demokraten“ mit den Republikanern. Dje Journalisten der Staatsmedien feierten Stunden danach und klauten Schampus und Wein.

      YT Aktien mit Kopf
      EIL: Attentats-Versuch auf Trump! SCHON WIEDER! Brisante Szenen aus Washington DC!

      Dort findet man diese Szenen erklärt. Es sind die gleichen Leute, die immer wieder zu Attentaten auf Trump aufrufen. Aktien mit Kopf bringt dazu eine lange Liste von Zitaten.

      Der mutmaßliche Attentäter ist ein linker Lehrer aus LA. Wie sie ihn dazu brachten, für Trump zu arbeiten und dabei sein Leben zu riskieren, ist schon eine sehr abenteuerliche Geschichte. Kurzum, Ihre Behauptung ist total unglaubwürdig.

      • therMOnukular 26. April 2026 um 20:40 Uhr

        War ja klar, dass Sie diese Pille schlucken.

        Ich betrachte einfach meine Historie und die Donald Trumps. Was ich hier schreibe ist im Vergleich zu ihm eine Bibel der Wahrheit. Irgendwann ist es einfach gesünder, den absichtlichen Lügnern zu misstrauen.

        „Aktien mit Kopf“ ist ein Dampfplauderer und alles, was der bisher gesagt hat, war mindestens übertrieben und sensationalisiert.

        Jimmy Dore predigt es immer wieder und es könnte auch für Sie gelten: nicht wir, die Wähler/“Fans“, müssen „loyal“ zu den Politikern sein, die wir wählen/bevorzugen, sondern diese Politiker hätten die Pflicht, loyal zu ihren Wählern zu sein und die Versprechen zu halten.
        Trump ist diesbezüglich nicht anders als andere politische Lügner, auch Demagogen genannt.
        Er hat sich keinerlei „Loyalität“ verdient – er müsste sie liefern! Sie bemerken den Konjunktiv…

      • therMOnukular 26. April 2026 um 22:13 Uhr

        Und wie viele harmlose „linke Lehrer“ haben am Jet Propulsion Laboratory der NASA studiert? Warum seine wissenschaftlichen Tätigkeiten auslassen und ihn als „Lehrer“ darstellen, obwohl er sich als „Scientist, Author, Teacher“ beschreibt?

        Ich bin schon sehr gespannt auf die „Erklärung“ der Schampus-Diebe und fehlenden Schüsse. Die Hälfte des Saales sitzt noch gemütlich auf ihren Stühlen, als Trump längst „gerettet“ war. Diese Hälfte ging dann erst halbherzig in Deckung, nachdem die Security dauernd herumbrüllte „get down, get down“….. Er soll auch eine Schrotflinte gehabt haben – auch die ist seltsamer Weise nicht auf den Überwachungskameras zu sehen, die den „Schützen“ filmten, kurz bevor er in den Saal stürmte.

        Erstunken und erlogen – Brot und Spiele.

      • Daisy 26. April 2026 um 23:36 Uhr

        Schaun Sie sich doch das von mir empfohlene Video von Aktien mit Kopf an, dann wüssten Sie, dass der Täter die Schrotflinte trug und als die Sicherheitsbeamten auf ihn schossen, ließ er sie fallen.

        Sie haben sich das nicht angeschaut, aber plustern sich so auf? Ich weiß zwar auch nicht, was genau passiert ist, das wird geklärt. Aber natürlich tauchen nun Verschwörungstheorien auf. Der Täter soll übrigens Trumphasser gewesen sein. Was für eine Űberraschung!

        Raue spinnt übrigens auch eine Verschwörungstheorie – er sieht wie bei Kirk Isr. dahinter. Kirk war isr.kritisch. Ůber Isr. lassen Sie auch nix kommen, Bibi ist lt. Ihnen ja Trumps Marionette….soviel zu Ihrer Treffsicherheit. Man kann Ihre Analysen ja nur noch als Roulette bewerten.

        Raue wundert sich, wie er da überhaupt rein konnte. Nun, es war ja ein Treffen mit der Systempresse. Das habe ich heute morgen schon wiedergegeben, das wurde sofort kritisiert. Zudem sei in Isr. sein Name schon 7 Stunden vor dem Attentat geguglt worden. Sonst war er uninteressant. Das kann aber auch heißen, der Mxssad wusste davon und warnte Trump nicht? Schaun sie Vermietertagebuch. Ich denke mir nix aus wie Sie, ich informiere mich.

        Und jetzt lasse ich Ihnen das letzte Wort, sie alter Rechthaber…😉 . Offenbar wollen sie die Fakten gar nicht kennen, sondern nur stänkern. Weiß eh jeder, dass Sie ein linker Amigegner und Iranfan sind.

        Natürlich war der Täter daher ein Rechter, eh klar, der für Harris gespendet hat, um alke zu täuschen. Alles erstunken und erlogen. Sie erinnern mich an Pippi Langstrumpf…😉

        Oben faseln Sie, dass keiner auf Trump geschossen hat, sei ein Beweis, dass alles inszeniert gewesen wäre. Das ist längst klar, seit der Früh schon, dass ihn die Sicherheitsbeamten aufgehalten haben, bevor er den Saal stürmen konnte. Das sieht man auf dem Video, auf dem er die Schrotflinte fallen lässt… Sie erfinden eine Inszenierung und habe keine Ahnung von den Fakten. Interessiert mich nicht.

        Ich informiere mich lieber bei seriösen Quellen, sicher nicht bei Ihnen….
        Ist ja spannend, wer da dahinter stecken könnte. Aber ich fürchte, es ist wie ich heute morgen hier unten sagte, ein Einzeltäter, der halt durchgedreht ist. Und ja, die Sicherheitsvorkehrungen waren sehr lasch. Doch immerhin so gut, dass das offenbar geplante Attentat verhindert werden konnte.

      • therMOnukular 27. April 2026 um 1:01 Uhr

        Ich empfehle, Ihre eigenen Kommentare ab und zu selbst zu lesen….;))
        „Amigegner“, „Trumphasser“……jaaaaa alles Hater, Sie haben völlig recht, mehr Wokeness bitte…;)))

        Wer Alexander Raue eine „seriöse Quelle“ nennt – und Brian Berletic’s Nachweise (Regierungsdokumente) „Roulette“, kann ich nicht ernst nehmen.
        Sie schreiben hier davon, ich solle Nachweise erbringen – wo sind Ihre?
        Woher wollen Sie wissen, welche Videos ich gesehen habe?

        Kennen Sie auch das Video, BEVOR er auf die Sicherheitsleute traf, die auf ihn schossen? Können Sie mir da eine Schrotflinte zeigen?…… Wo hat er diese getragen? In der Hosentasche oder in einer Jacke? Und wie kann man damit rennen so wie er? Und wen will man mit einer Schrotflinte erschießen (ausser aus nächster Nähe)?

        Sie haben noch keine einzige Frage beantwortet. Warum keine Panik unter den Gästen? Wo ist Ihre behauptete „logische Erklärung“ für die Schampus-Diebe? Waren das Kellnerinnen im Ausgehpelz?

        SIE sind hier diejenige Person, die Behauptungen aufstellt – und ich bin lediglich derjenige, der in den vorgeführten „Beweisen“ nicht im Ansatz das erkennen kann, was behauptet wird und zweifle.
        Sie sind also auch diejenige, die hier Beweise (echte) vorlegen müsste.
        Schließlich zeigen Jahrzehnte an Medienerfahrung: das offizielle Narrativ ist äußerst selten wahr und vollständig.

        Herzlichst, ein Ami-hassender Jimmy Dore Fan

    • Daisy 26. April 2026 um 17:11 Uhr - Antworten

      Trump nach dem Atrentat:
      “dies sei eine Veranstaltung zum Thema Meinungsfreiheit, die Mitglieder beider Parteien mit Pressevertretern zusammenbringen sollte. Und in gewisser Weise tat es das, denn die Tatsache, dass sie uns einfach zu einem Raum vereinten, der einfach völlig vereint war, war in gewisser Weise sehr schön, sehr schön zu sehen.”

    • Fritz Madersbacher 26. April 2026 um 19:43 Uhr - Antworten

      @therMOnukular
      26. April 2026 um 16:05 Uhr
      „Ich glaube, ich kenne schon den Inhalt des nächsten Lego-Videos“

      Der Glaube an Attentate wird – wurde eigentlich schon längst – zu einer Frage der Rechtgläubigkeit. Ein weiteres Messias-Video steht uns bevor …

      • therMOnukular 26. April 2026 um 22:32 Uhr

        „Trump SHOOTING Raises Major RED FLAGS – New LEGO Video“ auf Yuhutube suchen…..q.e.d. ;)). (gibt aber sicher bereits mehrere)

        Was ich an diesen Lego-Propaganda-Videos so bemerkenswert finde, sind ihre Texte. Und die kommen nicht von der „KI“, sondern den Gestaltern. Keine Trottel. Stellen die richtigen Fragen.

  5. Jan 26. April 2026 um 11:07 Uhr - Antworten

    Die Region beherbergt die größten aktuell erschlossenen Ölreserven der Welt.

    Über die Kontrolle der Öl- und Gaslieferungen beherrschen die Amis derzeit Asien (darunter China, Japan und Südkorea), Afrika und Europa. Diese Macht wollen die USA nicht abgeben. Der Dollar kommt noch dazu.

    Allerdings darf man der Träumerei widersprechen, dass ohne Angriffskrieg keine anderweitige Dominanz entstehen würde und dass Liebe und Brüderschaft dazu führen, dem Westen diese Ölmengen zu schenken.

    • Fritz Madersbacher 26. April 2026 um 12:53 Uhr - Antworten

      @Jan
      26. April 2026 um 11:07 Uhr
      „Allerdings darf man der Träumerei widersprechen …“

      Allerdings muß man der Träumerei widersprechen, dass dieser Angriffskrieg, der schon viele Menschenleben gekostet hat, damit enden wird, dass Westasien nach westlichen Vorstellungen und zu westlichen Bedingungen seine Rohstoffe zu liefern haben wird. Dieser Traum wird ja im Westen – heimlich wie offen – geträumt, daher der Angriffskrieg nicht (als völkerrechtlich eindeutig zu verurteilender) als solcher gebrandmarkt.
      Wir im Westen und insbesondere auch in Europa müssen uns endlich mit der Realität anfreunden, dass die westliche Hegemonie ihrem Ende entgegengeht, auch wenn versucht wird, sie mit Blut und Zerstörung aufrechtzuerhalten …

      • Jan 26. April 2026 um 14:03 Uhr

        Das kann man so sehen, die Konsequenzen wären aber erheblich. Und offenbar gibt es mächtige Entscheidungsträger, die sich damit nicht abfinden wollen.

        Man müsste auch damit rechnen, dass das gegenwärtige Regime der humanitärsten aller Kuschelmullahs durch Hardliner ersetzt werden könnten, die die Yanbu-Pipeline sprengen und Strait und al-Mandab sperren, um ihre Ziele zu erreichen.

        Wir können dann noch einmal die Pläne für 2000 AKWs anschauen oder Rotation in Höhe der Lichtgeschwindigkeit (Turtur) oder eben Tiefenbohrungen und wenn das nicht innerhalb von Monaten möglich ist, verhindern die Lieferketten jeden neuen Versuch. Dann wäre es günstig, wenn wir ein paar Kleingärten hätten!

        Wenn eine Region sehr viel Energie hat und sämtliche Techniker an sich ziehen kann und andere nicht, dann entsteht aus der technischen Dominanz eine militärische.

        Ich denke, ein Ziel der Amis könnte sein, anstelle eines einzigen Dominanzstaats die Region in mehrere aufzuteilen, die den Großräumen zugeordnet und von ihnen gehalten wird.

        Natürlich nutzt man dafür den Fanatismus der Leute. Die sollen schließlich für die Umsetzung fremder Pläne sterben.

        Eine andere Möglichkeit könnte in der Zerstörung aller Fördermöglichkeiten gesehen werden, damit wieder militärische Parität herrscht.

      • Fritz Madersbacher 26. April 2026 um 14:24 Uhr

        @Jan
        26. April 2026 um 14:03 Uhr
        Man kann alle diese Spekulationen anstellen, und sie wurden und werden ja angestellt. Aber sie übersehen alle eine unumstößliche Tatsache: Wo es Unterdrückung gibt, gibt es Widerstand. Wer glaubt, sich auf Dauer darüber hinwegsetzen zu können, wird sich eben in jene Sackgasse manövrieren, aus der dann nur mehr Krieg, Gewalt, Zerstörung als Ausweg erscheinen. In dieser Sackgasse befindet sich der westliche, US-geführte und EU-unterstützte Imperialismus. Er hat aber seine Übermacht verloren, auch wenn er es nicht wahrhaben will …

      • therMOnukular 26. April 2026 um 16:29 Uhr

        @ Fritz Madersbacher
        26. April 2026 um 14:24 Uhr

        „Wo es Unterdrückung gibt, gibt es Widerstand.“

        Ist ein Naturgesetz. Massenträgheit….
        Bin auch beim Rest ganz bei Ihnen. Gewalt ist eine Kraft, die eine Gegenkraft hervorruft, die sich (wie beim Pendel) entlädt, sobald die Gewalt nachlässt oder nicht mehr ausreicht. Was dann passiert, wissen wir alle. Je größer die Gewalt der Unterdrückung, desto größer auch die „Berichtigung“ durch die Unterdrückten. Der Wertewesten wird bald noch plastischer erleben, wie viel Gewalt er die letzten Jahrhunderte angewendet hat….denn aufzuhalten ist sie (die Retourkutsche) nicht mehr, dazu fehlt es uns mittlerweile an allem.

      • Jan 26. April 2026 um 18:25 Uhr

        China hatte offenbar das Ziel, über eine Stärkung der Mullahs USA und Petrodollar zurück zu drängen. Damit aber hat der Iran aufgerüstet, und sich mit der Hormusmaut gegen China gewendet. Vermutlich verfolgt China inoffiziell nunmehr ähnliche Ziele wie die USA. Damit ist Irans Souveränität erledigt. Das ändert auch die US-Pazifikstrategie. Taktikfehler der Mullahs.

        Es gibt den Hintergrund, dass Petrodollar und US-Dominanz eine Preisdiskriminierung verhindern, zB entlang dschihadischer Außenpolitik, das könnte Asien, den Hinterhof Chinas, destabilisieren. Die chinesische Verflechtung hat aber sichtbar nicht funktioniert. Damit setzen sich die US-Falken durch.

        Langfristig hätten alle drei Blöcke, China, Europa, USA, evtl. Indien ein Interesse an einer Aufteilung der dortigen Ressourcen und einer Erweiterung des Zugangs über die Seidenstraße bis über den Bosporus, das Kaspische Meer und Mittelmeerpipelines. Natürlich wären die Blöcke in der Lage, für die Bevölkerung aufregende Angebote zu machen. Mir scheint aber, man wird zunächst entlang ethnischer Grenzen aufbrechen, evtl. über einen Krieg der Saudis, Iran, Pakistan, USA, Europa, evtl China und erst dann mit Angeboten kommen. Die EU ist mit ihrer Zwingherrschaft kaum zu einem Angebot in der Lage, auch gegenüber der Türkei nicht, dies ist ein echter Führungsmangel, der beendet gehört, eine Erweiterung um Kaukasus und Großisrael würde Subsidiarität erfordern. Aber das sind große Gedanken.

        Den zivilen Opfern in Gaza, im Irak und im Iran muss man die erwartbaren zivilen Opfer in Afrika und Asien durch Ölmangel entgegen stellen, der im gegenwärtigen System, Stichwort Kleingärten, kaum vermeidbar scheint. Das ist das Fürchterliche!

      • Fritz Madersbacher 26. April 2026 um 19:33 Uhr

        @Jan
        26. April 2026 um 18:25 Uhr
        „China hatte offenbar das Ziel, über eine Stärkung der Mullahs USA und Petrodollar zurück zu drängen. Damit aber hat der Iran aufgerüstet, und sich mit der Hormusmaut gegen China gewendet. Vermutlich verfolgt China inoffiziell nunmehr ähnliche Ziele wie die USA. Damit ist Irans Souveränität erledigt“

        Der Iran verlangt keine Maut für Transporte aus und zu befreundeten (= nicht feindlich gesinnten) Ländern. Der Iran wird seine Souveränität nicht an China abgeben, und China verlangt das auch gar nicht. Der westliche Kolonialismus und Imperialismus mit seinen Methoden und seinem Scheitern ist zur Genüge ein abschreckendes Beispiel …

  6. Daisy 26. April 2026 um 10:09 Uhr - Antworten

    In Israel protestierten unterdessen Dutzende Demonstranten vor der Residenz des US-Botschafters Mike Huckabee in Jerusalem und forderten die Trump-Regierung auf, ihre Unterstützung für Premierminister Netanjahu einzustellen, den sie als Bedrohung für beide Länder bezeichneten.

    ….also immerhin „Dutzende“..
    2 x 12 = 24
    3 x 12 = 36
    4 x 12 = 48
    5 x 12 = 60
    6 x 12 = 72
    7 x 12 = 84
    8 x 12 = 96
    9 x 12 = 108
    10 x 12 = 120

    • Daisy 26. April 2026 um 10:36 Uhr - Antworten

      Update zum Attentäter:
      Laut Aufzeichnungen der Federal Election Commission spendete Allen im Wahlzyklus 2024 25 $ an Kamala Harris.
      Das ist wenig, aber offenbar war er kein Trumpfan.

      Trump bezeichnete Allen als „einsamen Wolf“ und als „sehr kranken Menschen“

      Ja, wahrscheinlich Einzeltäter. Wie gesagt, viele haben zu Zeit Motive.

      • therMOnukular 26. April 2026 um 16:17 Uhr

        Aha, war das so ein „Schütze“ wie Tyler Robinson (der vermeintliche „Schütze“ beim Mord an Charlie Kirk)? Bei dem hat sich jetzt herausgestellt, dass sein Gewehr, das schon beim ballistischen Test nicht die Tatwaffe sein konnte, zusätzlich so stümperhaft montiert war, dass man die Waffe nicht mehr scharf schalten konnte, das Visier blockierte den Hebel……
        Hindert die Medien aber auch nicht daran, ihn als überführten Mörder zu zeichnen.

        Fallen Sie wirklich auf jeden Bockmist herein?
        Apropos, wie geht’s denn dem „geretteten Piloten“? Schon ein Interview mit ihm gesehen? Werden diese Helden nicht normaler Weise propagandistisch ausgeschlachtet? Ich meine, über 100km mit gebrochenem Knöchel in einer Nacht müsste doch eine qualitätsmediale Heldensaga nach sich ziehen, oder nicht? Sogar die gefilmten Vergewaltiger eines Palästinensers wurden stolz in den Medien präsentiert, warum ausgerechnet dieser Held nicht?

      • Daisy 26. April 2026 um 17:19 Uhr

        Sie setzen mal wieder Märchen in die Welt. Weisen Sie Ihre Behauptungen nach. Das können Sie natürlich nicht. Ich hingegen habe Ihnen oben schon einen Hinweis gegeben auf Leute, die diese Sache anständig recherchiert haben. Die Schampus-Klauer sind dort auch erklärt. Zudem ist es eine Frage der Logik..

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